Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Stierle Kelten

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra Gruber:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Die Künstlerin ohne Namen

Lola im Spiegel von Trent Dalton

Ein namenloses Mädchen bzw. ein Mädchen mit vielen Namen, denn auf der Flucht ist es gefährlich, seinen richtigen Namen zu wissen. Doch es gibt ein Versprechen. An ihrem 18. Geburtstag würde ihre Mutter sich stellen und dem Mädchen sagen, wer sie wirklich ist. Die Mutter ist auf der Flucht seit das Mädchen 6 Monate alt ist.

Auf der Flucht vor dem Monster, dem toxischen Mann, von dem sie sich befreit hat.
Als die Geschichte beginnt, ist die junge Frau 17 Jahre alt, es fehlen nur noch wenige Monate bis zu ihrem Geburtstag. Sie leben in Brisbane in einem Auto auf einem Schrottplatz, eingebettet in eine Gemeinschaft anderer Wohnungsloser. Nicht alle sind sie süchtig, viele von ihnen haben einfach irgendwo einen Fehler gemacht, Pech gehabt oder sind Opfer der unleistbaren Wohnungspreise in Brisbane.
Das Mädchen zeichnet seit sie denken kann. Und sie hat einen Traum. Eines Tages will sie ihre Zeichnungen als Gemälde malen. Sie will die Welt erobern, in New York ausstellen, eine bedeutende Künstlerin werden. Und so erzählt sie auch ihr Leben. Im Rückblick, wie die Biografie einer großen Künstlerin von einem Kunsthistoriker posthum erzählt werden würde.

Trent Dalton konnte mich schon mit seinem ersten Roman, der autobiografisch inspiriert, ebenfalls wunderbar poetisch erzählt, voller Gesellschaftskritik und gleichzeitig voller Wärme gegenüber denen, die am Rande der Gesellschaft stehen, war, überzeugen. Deshalb freute ich mich, als ich seinen neuen Roman auf Vorablesen entdeckte. Ich hatte eine ähnliche Geschichte wie in „Der Junge, der das Universum verschlang“ erwartet.

Es gibt auch Parallelen. Wieder ist ein junger Mensch am Rande der Gesellschaft, umgeben von obdachlosen, wohnungslosen, süchtigen, gestrandeten Menschen, der im Mittelpunkt steht. Diesmal eine junge Frau, die Künstlerin, wie sie im Roman genannt wird. Wieder ist der Roman voller Gesellschaftskritik und Wärme gegenüber den Schwachen. Und sprachlich ist er wieder wunderbar erzählt.
Doch diesmal kommt ein Element dazu. Der Roman ist illustriert. Die Zeichnungen der jungen Künstlerin werden lebendig. Wie in einer Ausstellung stehen sie vor den Kapiteln und haben einen Erklärungstext, was zu sehen ist. Das fügt sich wunderbar ein.
Und noch etwas ist hier anders. Die Geschichte ist dramatischer und ausufernder erzählt als im Erstling. Dramatische Szenen, interessante Wendungen und ein Showdown auf Thrillerniveau. Das macht dieses Buch zu einem Roman, der nur schwer einzuordnen ist: Coming of Age, Thriller, Milieustudie, Sozialkritik, Liebesgeschichte …

Ich bin wieder begeistert, mochte die Protagonistin und den Erzählstil sehr. Einziger Kritikpunkt: Die Dramatik am Ende, der Showdown war mir etwas too much. Das hätte es für mich nicht gebraucht. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau und ganz einfach auch eine Geschmacksfrage.

Ein bunter, intensiver, ungewöhnlicher Roman. Ich bin schon gespannt auf weitere Bücher von Trent Dalton!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Petra Gruber
Die Künstlerin ohne Namen

Rezensionen von Sternzauber:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Gefährlich, sehr lustig und richtig toll!

Dieses Buch ist gefährlich von Ben Clanton

Was für ein tolles Cover dieses interaktive Bilderbuch doch hat! Es weckt unmittelbar die wohlig-gruselige Vorfreude auf dieses gefährliche Buch und verführt regelrecht dazu herausfinden zu wollen, was denn da so los ist. Mir persönlich gefällt zudem die sehr reduzierte Farbwahl ausgesprochen gut und auch die klare Bildsprache sowie die gefälligen Buchstaben des Titels entsprechen meinem Geschmack sehr.

Im Buch wird es deutlich bunter, doch das bereits gelobte Konzept wird beibehalten. So bleibt die Bildsprache klar und reduziert, zeigt sich jedoch auch sehr aussagekräftig und fesselnd. Die Gefühle der kleinen Qualle sind wunderbar leicht zu erkennen und auch die Elemente, die für die Handlung entscheidend sind, sind immer sehr präsent. Die Bilder sind abwechslungsreich gestaltet und wirklich beeindruckend, so dass es nie langweilig wird und zwischen Text und Bild besteht eine wunderbare Einheit.

Das Bilderbuch lässt uns die kleine Qualle kennen lernen, die wir bereits auf dem Coverbild sehen und wir erfahren, dass sie einfach nur weg möchte aus diesem Buch, da sie nichts Gefährliches machen will. Doch auf ihrer Flucht schlittert sie in lauter gefährliche Situationen hinein, die wir mit ihr miterleben dürfen.

Dabei erleben wir die Geschichte nicht so, wie wir es aus anderen Büchern kennen, in dem etwas erzählt wird, sondern die kleine Qualle wendet sich von der ersten Seite an ganz direkt an uns und spricht mit uns! Sie berichtet, schlägt vor und gibt auch ganz klare Anweisungen, doch natürlich macht es besonders großen Spaß genau das zu tun, was die Qualle uns so eindringlich verbietet. Mein Neffe und ich haben unglaublich viel gelacht, wenn er die Kanone eben doch berührte oder sich entgegen der Anweisungen bewegte und laute Geräusche machte. Natürlich zielt die Handlung der Geschichte genau auf dieses Verhalten ab und es war wirklich spürbar, wie die Spannung in meinem Neffen stieg und er ganz begierig darauf war zu erfahren, was nun passieren würde – herrlich! Am Ende wurde uns sogar verboten, das Buch erneut zu beginnen, was wir aber selbstverständlich ignoriert und das Abenteuer gleich mehrfach hintereinander und seit dem immer wieder erlebt haben.

Besonders toll finde ich auch, dass das Ende dieses aufregenden und gefährlichen Abenteuers sehr „süß“ gestaltet wurde und so mit einem wohligen Gefühl endet. So können auch feinfühlige Kinder viel besser mit der Spannung und Aufregung der Handlung umgehen und das Leseabenteuer mit positiven Emotionen abschließen. Mein Neffe und ich sind auf jeden Fall absolute Fans dieses Buches und empfehlen es von Herzen allen kleinen und großen Abenteurern weiter!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Sternzauber
Gefährlich, sehr lustig und richtig toll!

Rezensionen von clematis:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Herzen zum Osterfest

Dieses Buch ist gefährlich von Ben Clanton

Kurz vor dem Osterfest, welches man im Südburgenland noch groß feiert, wandern die Damen vom Klub der Grünen Daumen durch den örtlichen Wüstengarten. Aber anstelle von seltenen Pflanzen sehen sie einen leblosen Körper zwischen den dornigen Sträuchern. Angestachelt von neuer Abenteuerlust, kommen sie einem möglichen Mord auf die Spur und treffen dabei auf Geschichten über eine Kommune aus den 1970er-Jahren.

Zudem eröffnet Hilda kurzerhand eine energische Demo vor dem in der Ortsmitte gelegenen Supermarkt und ahnt nicht, dass ihr Seniorenherz bald höher schlagen wird.

Bunt und abwechslungsreich wie das Titelbild unterhält uns auch dieser Gartenkrimi bestens, erzählt interessante Details von „menschenfressenden“ Pflanzen, österlichen Bräuchen und längst vergangenen Künstlergruppen, welche auf wahren Begebenheiten fußen. Die illustre Damenrunde im Klub hat allerhand zu tun, der Schreck über den Herrn mit kaltem Herzen sitzt tief. Aber Kontrollinspektorin Marlies wird in ihren Ermittlungen rüde eingeschränkt, setzt man ihr doch aus Wien einen interimistischen Chef vor die Nase, der sie mit seinem machohaften Gehabe zum kaffeekochenden Weiberl degradieren möchte.

Das burgenländische Flair wird, wie immer, großartig eingefangen, die mundartlichen Dialoge passen perfekt ins Bild und werden selbstverständlich per Fußnote ins Hochdeutsche übertragen, sodass auch Leser von weiter weg keinen Schmäh versäumen. Der Humor kommt ebenso wenig zu kurz wie der Alkohol, der besonders in der Gastwirtschaft vom Dunkel Tom ohne Ende fließt und besonders schön ist die Erkenntnis, dass auch in fortgeschrittenem Alter noch Herzerl aus den strahlenden Augen lachen können.

Ein rundum gelungener Gartenkrimi, mit allem, was das Leserherz begehrt – originelle Figuren, Lokalkolorit und Weitsicht bis nach Spanien, ein Schreibstil voller Wortwitz und nicht zuletzt ein spannender Kriminalfall. Ein „Muss“ für Freunde des sonnigen und mörderischen Burgenlands!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von clematis
Gefährlich, sehr lustig und richtig toll!

Rezensionen von uncletom:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Wenn das Leben andere Pläne hat

Es ist hell und draußen dreht sich die Welt von Dita Zipfel

Das Buch ist eine nachdenkliche Geschichte über zwei Frauen, deren Leben sich um das Thema Mutterschaft, Erwartungen und innere Konflikte dreht. Da ist Linn, die sich ein Kind wünscht, jedoch trotz verschiedener Bemühungen nicht schwanger wird. Auf der anderen Seite Eva, die mit 2 Kindern die perfekte Mutter zu sein scheint.

Ihre Männer sind seit Kindertagen befreundet und beschließen, gemeinsam Urlaub zu machen. Während dieser Zeit erfährt der Leser einiges über die wirklichen Geschichten der Protagonisten.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, wodurch man schnell Zugang zur Geschichte findet. Die Handlung ist insgesamt gut nachvollziehbar aufgebaut. Innere Zerrissenheit, Schuldgefühle und Ängste werden glaubwürdig und einfühlsam beschrieben. Die Protagonistinnen sind insgesamt sehr gut ausgearbeitet. Ihre Gedanken und Emotionen wirken authentisch, sodass man ihre Entscheidungen und Reaktionen gut nachvollziehen kann.

Weniger überzeugen konnte mich allerdings das Cover, das auf mich eher unscheinbar wirkt, und das offene Ende. Es lässt einen fragend zurück.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von uncletom
Wenn das Leben andere Pläne hat

Rezensionen von Anndlich:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Aufgepasst

Obacht! von Kerstin Hau

Vor einer Stadt liegt ein großes Tier, das den Eingang zur Stadt versperrt. Die Bewohner:innen versuchen das Problem auf ihre eigene Weise zu lösen, nur Mienchen ist damit nicht zufrieden, denn das Problem ist immer noch da. Also nimmt sie all ihren Mut zusammen und spricht das riesige Tier einfach an.

Obacht! von Kerstin Hau und der Illustratorin Stella Dries vermittelt die Macht von Worten und dass sich Probleme dann am besten lösen lassen, wenn man miteinander redet. Auf humorvolle Art und mit einer wunderschönen Zeichenart wird den Leser:innen gezeigt, dass es manchmal einfachere und sinnvoller ist, den direkten Weg zu wählen und die Kommunikation mit dem Unbekannten zu suchen, anstatt das Problem anders lösen zu wollen und dadurch nur noch mehr Probleme zu erschaffen.

Ein schönes Bilderbuch, dass zum Kommunizieren animiert und auch den Kleinen eine Stimme gibt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Anndlich
Aufgepasst

Rezensionen von Immenhof:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Solide

Sonne und Regen - So ist unser Leben von BarbaraSofie

„Sonne und Regen“ ist ein Bilderbuch aus stabilem, hartem Material, das sich gut für jüngere Kinder eignet. Die liebevollen Zeichnungen sprechen sofort an und zeigen vertraute Alltagssituationen, die Kinder gut wieder erkennen können. Thematisch handelt es sich um gute Alltagssituationen, wie z.

B. das Gehen des Vaters zur Arbeit. Die dargestellten Szenen wirken ruhig und nahbar, auch die Textmenge ist gut gewählt und überfordert nicht. Insgesamt umfasst das Buch elf Doppelseiten, was für diese Altersgruppe gut passt.

Positiv fällt auf, dass Diversität zumindest ansatzweise vorkommt, allerdings beschränkt sich auf Nebencharakter. Hier hätte ich mir eine etwas breitere Darstellung gewünscht. Wie in vielen Büchern, sind Kinder mit asiatischem Hintergrund selten anzutreffen. Kritisch sehe ich zudem die Szene mit dem Trampolin, da sie aus meiner Sicht ein eher fragwürdiges Vorbild darstellt. Es mag kleinlich klingen, aber Trampoline werden für Kleinkinder nicht empfohlen und das Buch wäre problemlos ohne ausgekommen, Insgesamt ist es jedoch ein solides Bilderbuch mit alltagsnahen Themen, schöner Gestaltung und einer guten Balance zwischen Text und Bild.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Immenhof
Solide

Rezensionen von LeserinLu :

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Wichtiges Thema

Obacht! von Kerstin Hau

Obacht ist ein Bilderbuch über den Umgang mit dem Unbekannten und darüber, wie wichtig es ist, miteinander zu sprechen, statt voreilig zu urteilen und Fremdes auszuschließen. Vor einer Stadt liegt plötzlich ein großes Tier und versperrt den Weg. Die Bewohner:innen reagieren sofort: Sie decken es zu, bauen eine Brücke darüber und eine Straße darum herum.

Für sie ist das Problem damit immer nur kurz gelöst und es gibt durch die Lösungen neue Probleme. Nur Mienchen entscheidet sich, das Tier direkt anzusprechen – und eröffnet damit eine ganz andere Perspektive auf die Situation.

Die Geschichte ist kindgerecht, verständlich und mit einfachen, klaren Worten erzählt. Die Figuren tragen humorvolle Namen, die Kinder ansprechen und zum Mitsprechen einladen. Text und Bild ergänzen sich gut: Die reduzierten Illustrationen und Leerstellen im Text lassen Raum für eigene Deutungen und bieten viele Gesprächsanlässe. Besonders geeignet ist das Buch für den Einsatz in der Grundschule. Themen wie Fremdsein, Angst, Kommunikation und gegenseitiges Verstehen lassen sich daran gut mit Kindern besprechen. Das zusätzlich angebotene pädagogische Begleitmaterial ist dafür eine hilfreiche Ergänzung. Ich kann mir gut vorstellen, das Buch als Ausgangspunkt für Projekte zu nutzen, zum Beispiel: Was ist dir fremd? Wie kann man es kennenlernen? Kinder können dazu selbst etwas ausprobieren und eigene Geschichten erfinden oder Bilder gestalten.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von LeserinLu
Wichtiges Thema

Rezensionen von liesmal:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Leider konnte ich mich nicht auf das Buch einlassen

Lightfall 1: Das verlorene Licht von Tim Probert

„Tief im Herzen des fantastischen Planeten Irpa leben Bea und ihr Großvater, der weise Zauber-Eber, in einem Haus voller Tränke, Heilkräuter – und Geheimnisse.“ Allein dieser erste Satz aus der Buchbeschreibung hat mich neugierig gemacht auf die Geschichte und auf die beiden als Hüter der ewigen Flamme.

Die Vorstellung, die Welt könne in völlige Dunkelheit kippen, ist wie ein Alptraum. Doch das Abenteuer beginnt, nachdem der Großvater verschwunden ist und Bea nun allein die Verantwortung für die Flamme trägt. Sie muss sich nicht allein auf die Suche nach ihrem Großvater begeben, denn sie trifft Cad, der sein Volk, die Galdurier sucht und glaubt, dass der Zauber-Eber ihm dabei helfen kann.
Es ist eine aufregende Geschichte, in der es um Hoffnung, Mut, Freundschaft und Zusammenhalt geht – und natürlich darum, die Flamme zu hüten und aufzupassen, dass sie nicht verlischt.
Leider hat mich das Buch nicht so gepackt, wie ich es mir gewünscht hätte. Vielleicht hat es daran gelegen, dass es sehr stark riecht (von Duft mag ich hier nicht sprechen). Auch nach drei Wochen ist der Geruch nicht weniger geworden. Das hat mich so sehr gestört, dass einfach keine Lesefreude bei mir aufkommen konnte.
Es tut mir leid, dass ich hier nur drei von fünf Sternen vergeben kann.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von liesmal
Leider konnte ich mich nicht auf das Buch einlassen

Rezensionen von Ryria:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Schmerzende Worte

Da, wo ich dich sehen kann von Jasmin Schreiber

Emma ist 30, hat eine Tochter im Grundschulalter, liebende Eltern, eine tolle beste Freundin und einen Mann, der sie ermorden wird.
Dieses Buch tut mit jeder Seite weh und doch ist es so unheimlich wichtig und wundervoll geschrieben.
Emmas Geschichte wird aus vielen Perspektiven erzählt, wir verfolgen ihre eigenen Gedanken vor ihrem Tod, aber auch das Leben danach von ihrer besten Freundin, ihrer Tochter und ihren Eltern.

Dazwischen gibt es auch Textabschnitte, die alles nochmal realer wirken lassen, wie ein Sektionsgutachten oder das Transkript des Notrufs, als Maja ihre tote Mutter findet.

Immer wieder habe ich beim Lesen einen Kloß im Hals bekommen, manchmal auch Tränen in die Augen, viele Sätze habe ich mehrmals gelesen oder eine Weile auf mich wirken lassen. Die Charaktere und ihre Gefühle und Gedanken wirken so authenthisch, dass man sich viel zu gut in sie hineinversetzen kann. Die Freundschaft zwischen den Frauen hat mich (trotz Unterschieden) so an meine beste Freundin erinnert, dass ich teilweise auch um Emma mitgetrauert habe und mich gefragt habe, was ich machen würde, wenn meine Freundin so plötzlich stirbt.
Der Schreibstil hat etwas ganz Besonderes, manche Sätze sind ewig lang, aber wirken dennoch nicht übertrieben oder kompliziert, sondern erinnern an einen menschlichen Gedankenfluss.
Dazu werden auch Themen des "Was wäre wenn" oder Paralleluniversen durchdacht, was passend zur Thematik der Trauer war.
Femizide sind leider ein immer noch sehr aktuelles Problem in unserer Gesellschaft, daher finde ich es umso wichtiger, dass darauf aufmerksam gemacht wird und jeder in der Weise hilft, wie es ihm möglich ist. Die Autorin trägt mit diesem Buch ihren Teil dazu bei, nun ist es an uns, auf unsere Lieben und auch auf uns selbst achtzugeben.
Absolute Leseempfehlung alleine für das Thema, aber auch Stil und Inhalt konnten mich sehr überzeugen!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Ryria
Schmerzende Worte

Rezensionen von Mara:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Perfekter Einstieg für Anfänger - toll illustriert

Hochbeet für Ahnungslose von Anja Klein; Véro (Veronika) Mischitz

„Hochbeet für Ahnungslose“ von Anja Klein und Véro Mischitz ist ein praxisnaher Ratgeber, der blutigen Anfängern alle Infos zu Hochbeeten liefert – von Planung und Bau bis zur Pflege und Ernte. Mit vielen cleveren Tricks zeigt es, wie man platzsparend und ertragreich gärtnern kann.

Der Ratgeber wirkt wie ein illustriertes Bilderbuch für Erwachsene: Die bunten Illustrationen und der klare Aufbau machen das Blättern zum Spaß und vermitteln tonnenweise Infos bildlich – ohne endlosen Text.

Was mir neu war, war eine Step-by-Step-Anleitung für eine Wurmfarm, durchlässige Ollas als Gießhilfe und die Regenrinne als smarte Anzuchtlösung – alles super praxistauglich!

Ein sehr empfehlenswerter Begleiter, der mich bestens auf die kommende Pflanzsaison vorbereitet hat. Absolut kaufen für alle, die endlich loslegen wollen!
„Hochbeet für Ahnungslose“ von Anja Klein und Véro Mischitz ist ein praxisnaher Ratgeber, der blutigen Anfängern alle Infos zu Hochbeeten liefert – von Planung und Bau bis zur Pflege und Ernte. Mit vielen cleveren Tricks zeigt es, wie man platzsparend und ertragreich gärtnern kann.

Der Ratgeber wirkt wie ein illustriertes Bilderbuch für Erwachsene: Die bunten Illustrationen und der klare Aufbau machen das Blättern zum Spaß und vermitteln tonnenweise Infos bildlich – ohne endlosen Text.

Was mir neu war, war eine Step-by-Step-Anleitung für eine Wurmfarm, durchlässige Ollas als Gießhilfe und die Regenrinne als smarte Anzuchtlösung – alles super praxistauglich!

Ein sehr empfehlenswerter Begleiter, der mich bestens auf die kommende Pflanzsaison vorbereitet hat. Absolut kaufen für alle, die endlich loslegen wollen!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Mara
Perfekter Einstieg für Anfänger - toll illustriert