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Rezensionen von Petra Sch.:

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fesselnder, atmosphärischer Thriller mit einer enttäuschenden Auflösung

Fünf Fremde von Romy Fölck

3,5 Sterne


Im Jahr 1995 verschwinden die beiden Teenager Isa und Janosch am Ende der Schullandwoche auf der Insel Neuwerk. Die Lehrerin Charlotte Hahnel macht sich Vorwürfe, da die beiden unter ihrer Aufsicht verschwunden sind, und bleibt auch noch auf der Insel, nachdem die Suche nach den beiden bereits aufgegeben wurde - und eines Tages taucht Isa plötzlich wieder auf.

30 Jahre später anlässlich des Gedenkens an Janoschs Verschwinden begeben sich einige Personen auf die Insel Neuwerk zurück...

Leider finde ich den Titel nicht ganz passend, denn von den fünf Personen, die auf Neuwerk reisen, kennen sich vier aus der Vergangenheit - sind also keine Fremden, auch wenn sie seither keinen Kontakt hatten.
Es gibt zwei Handlungs- bzw. Zeitstränge: Sommer 1995 und 10., 11. und 12. Oktober 2025; in der Gegenwart jeweils abwechselnd aus Sicht von Lehrerin Charlotte Hahnel, die die damaligen Vorkommnisse nicht losgelassen haben, sodass sie einem Orden beigetreten ist; Annika Lundt, die damals auf der Insel gelebt hat und sich den Jugendlichen angeschlossen hat, und nun eine beurlaubte Polizistin ist, die sich um ihre demente Mutter kümmern will; Mats Nilsson; ehemaliger Schüler auf der Schullandwoche; Sinje Bianchi, die damals mit ihren Eltern auf Urlaub auf Neuwerk war, sich den Jugendlichen aber nicht abschließen durfte; und Michelle Welm, die einen Job als Vogelwartin auf der Vogelinsel antreten will.
Und in der Vergangenheit liest man aus Sicht von Isa. Erst nach und nach bauen sich die Vorgänge langsam auf; und was tatsächlich passiert ist, erfährt man erst ganz zum Schluss. Man fragt sich also die ganze Zeit, wie die Dinge zusammenhänge, welche Rollen die einzelnen Personen gespielt haben und wie die junge Michelle ins Bild passt.

Ich mag den Erzählstil von Romy Fölck, auch wenn es sprachlich teilweise leider etwas holprig war und es Wiederholungen gab; aber die Beschreibung des starken Sturms, der immer heftiger wird, war sehr bedrückend.
Auch ist die Insel Neuwerk so detailliert dargestellt, dass man alle Schauplätze und Wege genau vor Augen hatte und mit allen Personen mitgefiebert und mitgelitten hat. Auch die Trecker-Fahrt zur Vogelinsel ist so lebendig beschrieben. Auf Neuwerk scheint die Zeit stillzustehen; es gibt keine Hektik - es geht um die Elemente und die gewaltige Natur.
Besonders gelungen fand ich die Charakterzeichnungen. Alle handelnden Figuren waren unterschiedlich, authentisch, mit Kanten und Ecken, und dadurch so lebendig. Man konnte sofort eine Bindung aufbauen - oder fand sie unsympathisch.
Dass man immer abwechselnd aus der unterschiedlichen Sicht der fünf Personen, und auch noch teilweise aus der Vergangenheit liest, macht es interessant und hält den Spannungsbogen konstant aufrecht. Man lernt erst die Personen kennen und erfährt nur nach und nach kleinste Puzzleteilchen, die sich erst langsam zu einem ganzen Bild zusammenfügen. Es war faszinierend, wie fest das Damals das Heute noch im Griff hat. Und es hat sich wieder bewahrheitet: wenn man Dinge verschweigt und nicht miteinander spricht, kann nichts Gutes dabei herauskommen.
Es wurde am Ende dann alles aufgelöst, was im Jahr 1995 vorgefallen ist; leider hat mich die Auflösung dann enttäuscht; es war für mich so unrealistisch und absolut nicht nachvollziehbar. Leider kann ich auf kein Detail eingehen, da ich sonst alles spoilern würde. Jedenfalls hat diese für mich konstruiert gefühlte Erklärung das schöne Leseerlebnis von zuvor zerbröckeln lassen.


Fazit:
Sehr spannendes Leseerlebnis auf zwei Zeitebenen und aus Sicht von fünf (bzw. sechs) verschiedenen Personen in einem wunderschönen, jedoch stürmischen Setting, das einen mitfiebern lässt. Leider hat mich die Auflösung enttäuscht zurückgelassen.

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fesselnder, atmosphärischer Thriller mit einer enttäuschenden Auflösung

Rezensionen von HEYN Leserunde, Miriam Brandl:

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Lebenswelten

Der andere Arthur von Liz Moore

Liz Moore hat diesen Roman bereits 2012 geschrieben. Jetzt erst – vermutlich durch den großen Erfolg von „Der Gott des Waldes“ - wurde er ins Deutsche übertragen. Der Übersetzer, Cornelius Hartz hat diese Aufgabe übrigens mit viel Gespür für Zwischentöne gemeistert!

Die Autorin erzählt die Geschichte zweier Männern, die unterschiedlicher nicht sein könnten: einerseits ein massiv übergewichtiger Ex-Literaturprofessor und andererseits ein Schüler, der gerade mal erwachsen wird.

Eines ist ihnen jedoch gemeinsam: Einsamkeit. Denn darunter leiden beide. Ihre Gedanken, ihre Scham, ihre Verletzungen, ihre Ängste, ihre Isolation in der Welt und ihre Reaktionen bzw ihre eigenen überlebensnotwendigen Wahrheiten sind zentrale Themen dieses Romans. Es geht aber auch um Möglichkeiten und Grenzen, Hilfe anzubieten bzw. Hilfe anzunehmen – ein sehr sensibles Thema, das leider etwas untergeht.

Liz Moore arbeitet mit Rückblenden und wechselnden Perspektiven – das macht den Roman spannend, denn man lernt nur nach und nach die Protagonisten etwas besser kennen und verstehen und langsam wird auch klar, in welcher Verbindung die beiden zueinander stehen.
Der Stil ist angenehm frei von Sentimentalität oder Pathos, aber präzise formuliert und locker zu lesen. Es ist ein leises Buch, eine eindringliche Geschichte.

Ich habe es gerne gelesen, allerdings lässt es mich ein wenig buchunzufrieden zurück, denn das Ende bleibt – trotz eines winzig kleinen Hoffnungsschimmers – offen. Ein allumfassendes Happy End wäre natürlich völlig unpassend gewesen, aber gleich so viele offene Fragen? Dadurch sieht es ein wenig nach einer (zugegebenermaßen gelungenen) stilistischen Fingerübung der Autorin aus.

Lesenswert ist es allemal!

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Lebenswelten

Rezensionen von gabiliest:

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Umtausch ausgeschlossen?

Ninas Monster. Falsch geliefert von Rüdiger Bertram


Der bekannte Autor Rüdiger Bertram hat mit “Ninas Monster- falsch geliefert” ein humorvolles Buch darüber vorgelegt, was sich Kinder manchmal sehnlich wünschen: Ein Monster, das sie beschützt und mit dem man kuscheln kann. Schon das fröhlich gestaltete Hardcover zeigt die kleine Nina, deren Traum, ein Monster zu besitzen, in Erfüllung geht.

Aber klappt das gleich beim ersten Anlauf?

Nina ist klein für ihr Alter, ängstlich und wird von den Mitschülern gehänselt. Also soll ein Monster her. Doch Ninas Eltern versichern, dass es keine Monster gibt. Aber das weiß Nina besser, schließlich hat sie den Katalog der Firma Frank& Stein, in dem verschiedene Monster abgebildet sind. Für Nina ist klar: Sie will Walter haben, fünf Meter groß und mit blauem Zottelfell. Der wird Nina sicher beschützen, leider ist er teuer, wie soll Nina das bezahlen? Aber sie hat ja noch Oma, die für Nina versucht, das Geld aufzutreiben, denn mit Arbeit, erkennt Nina, kann sie nie genug verdienen.

Nach langem Warten kommt die Lieferung, aber kein Walter. Geliefert wird die kleine, ängstliche Mimi, die jetzt von Nina beschützet werden muss und die sogar Ninas Eltern knuddelig finden. Erst möchte Nina Mimi umtauschen, doch bald möchte sie sie nicht mehr hergeben. Jedoch hält ein großer Lastwagen vor Ninas Haus….

Rüdiger Bertram hat mit “Ninas Monster- falsch geliefert” ein gelungenes Kinderbuch geschaffen, das auf die Ängste von Kindern eingeht und ihnen zeigt, dass man selbst zum Beschützer Schwächerer werden kann, wenn es notwendig ist. Dazu braucht man nur das nötige Selbstvertrauen. Neben den kindgerechten Texten überzeugen die große Schrift, die kurzen Kapitel sowie die phantasievollen schwarz- weiß Illustrationen Mateo Dineen. Das Buch ist für Kinder ab acht Jahren empfohlen.

Doch nicht nur die Darstellung der Monster ist gut gelungen, auch Ninas Oma ist ungewöhnlich, denn sie ist Mode- Influencerin. Da kommen Monster gerade recht, um viele Klicks zu bekommen. Nina liegt etwas anderes am Herzen: bei Frank & Stein werden Monster unter schlechten Bedingungen gehalten. Wird es gelingen, alle zu befreien? Und wo sollen sie wohnen? Die Antworten findest Du in diesem Buch, das die Kinder oft direkt anspricht und damit eine sehr lebendige und fröhliche Geschichte erzählt.

Ich habe das Buch mit meiner Enkelin gelesen, die neun Jahre alt ist, sie hat sowohl Nina wie besonders das Monster Mimi in ihr Herz geschlossen. Und wer weiß, vielleicht gibt es Monster ja doch- zumindest in diesem Buch, das wir gerne weiterempfehlen.

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Umtausch ausgeschlossen?

Rezensionen von rosetheline :

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Machtgefälle

Alle glücklich von Kira Mohn

In Kira Mohns "Alle glücklich" geht es um Nina und Alexander sowie ihre Kinder Emilia und Ben - Eine von außen hin gutbürgerliche Familie. Das könnte man zumindest meinen.
Nina und Alexander haben sich während ihres Medizinstudiums kennengelernt und obwohl Alexander nun erfolgreich als Oberarzt arbeitet, hat Nina nach ihrer Schwangerschaft zum Ende des Studiums ihre eigene Karriere hintenangestellt und arbeitet nun als MTA.

Ihr Sohn Ben ist Student und man sollte meinen, dass dies die beste Zeit im Leben eines jungen Erwachsenen sein sollte, doch Ben ist schüchtern und ein kleiner Nerd mit wenig sozialen Kontakten.
Ihre Tochter Emilia ist Schülerin und bei ihr scheint alles gut zu laufen, vor allem in den Bereichen, in denen Ben viel Kummer erleidet.

Mohn schafft es in ihrem Roman ein "ganz normales" Familienkonstrukt zu schaffen, das es so bestimmt zuhauf gibt und in das sich viele Leser*innen hineinversetzen können. Die kleinen Probleme, die sich anfangs aufzeigen, werden mit der Zeit jedoch immer größer und entwickeln sich in weitere Probleme. Dabei nehmen Themen wie ungleiche Machtverhältnisse, Missbrauch, Einsamkeit, mangelndes Einstehen für sich selbst und Weiterentwicklung einen großen Platz ein. Manchmal wirkt das alles jedoch viel zu viel und es wäre schöner gewesen, wenn die Autorin sich auf ein, zwei Themen weniger eingelassen hätte, denn so hat die Geschichte am Ende für mich ein wenig seiner Glaubwürdigkeit verloren.

Zusammenfassend fand ich den Roman dennoch lesenswert und die genannten Themen auch wichtig. Er ließ sich gut lesen und ich bin definitiv nicht abgeneigt ein weiteres Buch der Autorin zu lesen. Daher vergebe ich 3,5 Sterne.

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Machtgefälle

Rezensionen von Annaja:

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So sehen Gewinner aus

Rache ist süß - Eine bitterböse Überraschung von Katharina Reschke

Mathilda zieht mit ihrer Familie nach Wülsten zu den Großeltern. Dort hat alles seine Ordnung. Mathilda ist ein aufgewecktes kleines Mädchen, das ihre Topfpflanzen liebt und die es auch gern mal chaotisch mag. In der neuen Schule lernt sie Finn, einen Erfindergeist, kennen und freundet sich mit ihm an.

Ein Wettbewerb an der Schule ruft die beiden auf den Plan. Doch es sieht so aus, als würde nichts gelingen, die Hobbykünste von Finn scheitern. Aber Aufgeben ist auch nichts und Opa findet das auch. Dem fiese Mitschüler Sören passt so gar nichts und er mobbt die beiden ständig. Als sich nach und nach alle vom Wettbewerb an der Schule abmelden, finden Mathilda und Finn schnell heraus, woran das liegt und wer etwas im "Schilde" führt. Man kann sich aber auch rächen und zu guter Letzt wird dem "Bösewicht" selbst ein übler Streich gespielt.

Wunderbar erzählt und hübsch illustriert, das ist eine richtig tolle Abenteuergeschichte für Kinder, die vielleicht noch ein wenig unsicher sind, sich aber gern auch behaupten würden, Freunde finden, ehrlich sind und Mut haben. Denn so kann vieles gelingen.

Meine Leseempfehlung für Kinder ab cirka 9 Jahren.

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So sehen Gewinner aus

Rezensionen von brauneye29:

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Hat mir gut gefallen

Schattenmädchen von Frida Skybäck

Zum Inhalt:
Nach eine Party eines Tech-Unternehmens verschwindet die Studentin Isabelle spurlos. Der CEO des Unternehmens beteuert sie nicht gekannt zu haben, doch stimmt das wirklich? Bei den Ermittlungen stoßen Frederika und Henry auf Parallelen zu einem anderen Fall, ebenfalls eine Studentin, die getötet wurde.

Die Ermittlungen damals weisen erhebliche Mängel auf, wurde der Falsche verurteilt?
Meine Meinung:
Das war mal ein Buch, dass einen immer wieder mit neuen Überraschungen und Wendungen konfrontiert und dadurch ist der Spannungsbogen auch ungeheuer hoch. Was mir hier auch gut gefällt, dass immer wieder auch Frederikas Privatleben eine Rolle spielt, denn schließlich haben auch Ermittler das. Der Schreibstil war sehr eingängig, es wird eine wahre Geschichte aufgegriffen, die nie wirklich richtig untersucht wurde. Alles Komponenten, die einen richtig guten Krimi ausmachen. Klare Leseempfehlung.
Fazit:
Hat mir gut gefallen

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Hat mir gut gefallen

Rezensionen von rosetheline :

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Wichtig und zugänglich

Der letzte Sommer der Tauben von Abbas Khider

In "Der letzte Sommer der Tauben" erzählt Abbas Khider von Noah, einem vierzehnjährigen Jungen, der zusammen mit seinen Eltern in einer Stadt, an einem heißen Ort wohnt. Noah ist Schüler, doch ebenso Taubenzüchter und hat diese Kunst von seinem Onkel gelernt.
Eines Tages muss Noah seinem Vater im Laden helfen, da die strengeren Regeln des Kalifats es nun nicht mehr erlauben "unzüchtige" Kleidung zu verkaufen und Schaufensterpuppen ohne Niqab auszustellen.

Was anfangs eine einzige, schwierige und einschneidende Veränderung ist, wird eine von vielen weiteren, die mit der Zeit dazukommen. Bis es eines Tages Noahs Tauben betrifft.

Khider hat ein wichtiges Buch geschrieben, das mit Sicherheit autobiografische Züge hat. Als Leser*in verfolgt man gut mit, wie schnell ein extremes Regime seine Ideologien umsetzen und den Menschen (aber in diesem Fall auch den Tauben sinnbildlich) die Freiheit nehmen kann. Dabei zeigt Khider jedoch, dass es selbst in einer Familie verschiedene Akteure geben kann, die sowohl für oder gegen das Regime sind und ferner inwiefern Minderheiten davon betroffen sein können.
Die Kapitel sind kurz und leicht zu lesen. Sie wirken zwar anfangs etwas abgehackt, doch mit der Zeit konnte ich mich gut zurechtfinden.

Alles in Allem habe ich das Buch gerne gelesen und würde es definitiv weiterempfehlen, vor allem auch um den Einfluss politischer Entwicklungen auf Menschenebene in anderen Ländern zu verstehen. Daher vergebe ich 4,5 Sterne.

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Wichtig und zugänglich

Rezensionen von Ameland:

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Auf den Hund gekommen

Das letzte Kind hat Fell von Tessa Hennig

Angelika und Hans möchten ihren Ruhestand an der Algarve verbringen. Während Hans sich am liebsten mit einem Buch zurückzieht, möchte Angelika mehr Schwung in den gemeinsamen Alltag und in die Beziehung bringen. Hier kommt ihr unerwartet der Findelhund Fellina zur Hilfe, aber mit mehr Aufregung als gewünscht.

Ein wunderbarer Wohlfühlroman mit fast nur liebenswerten Protagonisten. Mein heimlicher Star war natürlich die Mischlingshündin Fellina. Tessa Henning hat eine gehörige Portion Humor in diesen Roman gepackt, so dass meine Lachmuskeln ordentlich beansprucht wurden. Aber auch ernstere Themen kamen zur Sprache wie z. B. Trennung und Verlust, Trauerbewältigung oder Selbstfindungsprozesse bei jungen Erwachsenen. Das hat der Geschichte aber nicht die Leichtigkeit genommen.

Die bildhafte Beschreibung der traumhaften Landschaft, des Wetters und der kulinarischen Köstlichkeiten hat in mir den Wunsch nach einem sofortigen Flug nach Portugal geweckt.

Mich hat dieser Roman vom Anfang bis zum Ende sehr gut unterhalten.

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Auf den Hund gekommen

Rezensionen von Harakiri:

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viele Verdächtige

Rügenmord von Katharina Peters

Ein Toter in einer verbrannten Scheune ruft Kommissarin Romy Beccare auf den Plan. Doch die Ermittlungen gestalten sich äußerst schwierig. Beinah jeder der Verdächtigen hat ein Motiv, aber auch ein Alibi.
Spannende Ermittlungen auf Rügen, allerdings zog sich die Handlung zwischendurch ein wenig und auch was mit einem der Hauptverdächtigen passiert, wird später nicht weiterverfolgt.

Ansonsten ein sehr solider Krimi mit viel Ermittlungsarbeit und sympathischen Charakteren.
Der Fall ist logisch aufgebaut und verzwickt genug, um den Leser miträtseln zu lassen. Er bietet genug Wendungen und Spannung. Ich verfolge Romy Beccare vom ersten Buch an und mag ihren Schreibstil sehr gerne. Anschaulich und authentisch baut sie ihre Handlung auf und sorgt am Ende für den gewissen AHA-Effekt.
Grausame Szenen sucht man bei Peters vergeblich. So ist der Krimi für alle, die es gerne spannend und logisch mögen, sehr gut geeignet.

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viele Verdächtige

Rezensionen von Harakiri:

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Umweltkrimi

Dünenwut von Sven Koch

In Sven Kochs neuem Fall bekommen es die Ermittler Femke und Tjark mit Umweltaktivisten zu tun. Eine gesprengte Stromleitung sorgt für mildes Chaos im Norden Deutschlands sowie im Süden Dänemarks. Als kurz darauf eine Leiche gefunden wird, beginnen intensive Ermittlungen im Klimamilieu. Schnell sind die Verursacher ausgemacht, doch steht hinter ihnen noch etwas viel Größeres?
Genau, Sven Koch wäre nicht Sven Koch, wenn die gesprengte Stromleitung schon alles wäre, womit es die Ermittler zu tun haben.

Sehr liebevoll baut er seinen Fall auf. Das Buch beginnt mit der Einführung aller Protagonisten und was sie zur Zeit des Stromausfalls getan haben. So sind auch Leser, die die Vorgängerbände nicht kennen, gleich in der Handlung und kennen die Charaktere.
Ein wenig viel fand ich die Erklärungen zu den Umweltfragen. Die waren etwas zu detailliert und hemmten meinen Lesefluss. Ansonsten war das Buch wieder logisch aufgebaut, mit einigen Wendungen versehen und atemraubenden Kapiteln. Was mir ein wenig gefehlt hat, war dieses Mal die Privatseite der Kommissare, die mag ich sonst auch sehr gerne.
Einen Krimi aus der Sicht der Täter zu schreiben, bzw. lange Kapitel über deren Motive und Handeln zu schreiben, ist sehr erfrischend und hat mir sehr gut gefallen.
Fazit: Bereits der 9. Fall für Femke und Tjark und hoffentlich nicht der letzte.

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Umweltkrimi