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Rezensionen von Sonne89:

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Nur ein kleiner Teil des Marveluniversums

MARVEL: Who's Who

Das Nachschlagebuch unterteilt sich in die Kategorien „Spiderman und seine Freunde“, Guardians of the Galaxy“ und „Die Avengers“.
Jeder Figur sind mindestens zwei Doppelseiten gewidmet, den bekannteren auch mehr.
Der Beschreibung geht eine Art Steckbrief voraus. Gerade Fakten wie Größe und Gewicht fand ich sehr interessant.

Im weiteren Vorstellungstext werden dann auch kurze Dialoge der Figuren mit anderen gelistet. Das fand ich für die Altersklasse ab 5 Jahren besonders passend, da der Text damit nicht zu trocken, sondern spannend auf die Kinder wirkt. Eine Mini-Vorlesegeschichte also.
Die vielen bunten Bilder sind ebenso spannend für die Kinder.
Da mein Sohn sich momentan viel mit Helden beschäftigt, war das Buch genau das richtige um sich zusammen etwas um die berühmten Filmhelden zu informieren.
Als Marvellexikon finde ich aber die Figurenliste zu kurz gefasst, da nur drei Kategorien behandelt werden. Ich erwarte kein Buch mit allen Figuren aufgrund der Vielzahl und einige sind auch nicht kindgerecht, dennoch empfinde ich es als sehr eingeschränkt auf die drei Kategorien und hätte mir zumindest noch die Fantastischen Vier dazu gewünscht, beziehungsweise auf jeden Fall eine Information auf dem Cover.

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Nur ein kleiner Teil des Marveluniversums
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Langatmig, grundsätzlich ok

Er lügt von Rebecca Taylor McKay

Ein Ehepaar in den Flitterwochen in Italien Anfang der 60er Jahre. Das passt erstmal ganz gut in die aktuelle Urlaubs- und Sommerzeit und landschaftlich ist die Sprache sehr bildhaft.
Das Buch nimmt für meinen Geschmack etwas zu langsam Fahrt auf.
Nur durch Andeutungen erfährt man häppchenweise was der Protagonistin in der Vergangenheit geschehen ist und welche Ungereimtheiten sich gegenüber ihrem Ehemann ergeben.

Mit unserer Hauptfigur wurde ich leider nicht ganz warm, da sie mir doch sehr naiv und abhängig erscheint, was zum Großteil mit Sicherheit der damaligen Zeit, aber auch ihrem Trauma geschuldet ist. Leider führte das beim Lesen dazu, dass ich mich stellenweise richtig gelangweilt habe.
Durchdrungen wieder von den Landschaftsbeschreibungen, wirkte das Buch stellenweise sehr langatmig.
Leider nicht mein Fall.

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Langatmig, grundsätzlich ok
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Distanzierter Schreibstil mit einer kühlen Protagonistin

Honey von Imani Thompson

Honey erzählt über das Leben von Yrsa, die an einer Uni gerade ihre Dissertation fertig stellt. Es geht um das typische Unileben und die Gleichberechtigung von schwarzen Frauen in der heutigen Zeit – insbesondere gegenüber Männern.
Yrsa ist eine sehr egozentrische Person, die sich nimmt was sie möchte und auch Leben nimmt, wie sie möchte – einfach weil sie es kann.

Eine Psychopathin, wie sie im Buche steht. Besonders gestört hat mich dabei, dass Yrsa hauptsächlich sexuelle Mittel einsetzt, um zu bekommen was sie möchte. Da hätte ich definitiv Köpfchen und Raffinesse vorgezogen.

Der Schreibstil des Buches zeichnet sich durch kurze Sätze aus und ist durch die dritte Person im Erzählstil sehr distanziert.
Zudem gibt es viele Beschreibungen, z.B. Alltagshandlungen von Yrsa, die oft belanglos wirken und mich auch dazu bewegt haben, Passagen zu überfliegen.
Yrsa selbst ist sehr gefühlskalt, pflegt kaum tiefergehende Beziehungen, wodurch es als Leser schwer wird, Zugang zu ihr zu finden.
Insbesondere der Erzählstil erschwerte das Lesen für mich zunehmend, wirkte langatmig und konnte mich nicht abholen.
Leider nicht mein Buch.

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Richtig tolles Mitmachbuch

Play+ Mein lustiges Spielbuch Pflaster her, sagt Doktor Bär - ab 2 Jahre von Bernd Penners

Das Buch konnte uns sofort begeistern.
Die Tiere sind farbenfroh und freundlich illustriert.
Auf jeder Seite gibt es etwas zu entdecken, zeitgleich überfordert das Buch aber nicht, da es sich auf den wesentlichen Inhalt konzentriert: Die Verletzungen der Tiere.
Von Ohrenschmerzen über Bauchschmerzen darf das Kleinkind die Tiere verarzten.

Mit Magnet-Pflastern geschieht dies ganz leicht. Die Pflaster haben auch eine gute handliche Größe und sind hoffentlich lange verwendbar.

Der Text ist kurz und in Reimform gestaltet und fordert das Kind auf Doktor Bär beim verarzten zu helfen.
Die Tiere benötigen in aufsteigender Menge Pflaster, somit kommt auch das zählen nicht zu kurz.
Die Pflaster gibt es in fünf Farben, passend zu der Pflasterfarbe, die Doktor Bär in der Hand hält.
Das Buch ist freundlich und positiv gestaltet und spricht die Sozialkompetenz der Kinder an.

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Märchen neu geschrieben

Ein Haus aus Salz und Tränen von Erin A. Craig

Wie der Titel schon vermuten lässt, dreht es sich bei diesem Roman um das Haus der Familie Thaumas mit Vater, Stiefmutter und zwölf Schwestern, die ein Herzogtum am Meer bewohnen. Bereits vier Schwestern mussten durch unglückliche Todesfälle ins Salz zurückkehren und mittlerweile ist auch von einem Fluch die Rede, was es den Schwestern erschwert einen Mann kennen zu lernen.

Das Buch nimmt das Märchen „Die zertanzten Schuhe“ auf, wandelt dieses aber in einen düsteren Ton um.
Der Schreibstil ist angenehm und spannend. Annaleigh, die Hauptperson ist gut nachvollziehbar und sympathisch. Zwischendurch weiß man selbst nicht mehr so ganz was real ist und was nicht.
Für mich hatte das Buch ein paar kleine inhaltliche Schwächen, wo ich entweder die Reaktion der Figuren nicht ganz verstand, oder Stellen zu kurz behandelt wurden.
Ganz allgemein ein unterhaltsames Buch mit unvorhersehbarem Ausgang.

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Überraschendes Ende

Alles ihre Schuld von Andrea Mara

Bereits die ersten Zeilen starten spannend…Marissa möchte ihren 4-jährigen Sohn Milo von einer Spielverabredung mit einem Schul-/Kindergartenfreund abholen – doch an der richtigen Adresse öffnet eine völlig Fremde, die Milo nicht kennt.

Der erste Abschnitt beschäftigt sich mit der Suche nach Milo.

Der Leser lernt Familienmitglieder und Umfeld kennen. Bald wird klar, dass viel mehr dahinter steckt und es bauscht sich alles immer mehr auf.

Vom Umfeld her musste ich erst mal etwas eintauchen, da die Eltern größtenteils gut betucht sind und Kindermädchen anstellen und ich es auch irritierend fand, dass Vierjährige eingeschult werden und alleine zu Playdates gehen.

Zudem finde ich, dass das Buch zur Mitte hin etwas an Intensität nachlässt und dadurch leicht langatmig wird. Zum Schluss gibt es aber eine überraschende Wendung und das gefällt mir am besten an diesem Buch. Die Personen sind unterschiedlich dargestellt, haben alle ihre eigenen Geheimnisse und man hat immer jemand anderen unter Verdacht. Die Auflösung an sich ist nicht vorhersehbar.
Auch den Ton des Buches finde ich gut getroffen. Spannend und unterhaltsam, ohne zu viel Grauen.

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Verständnisvoll mit Schwächen

Love, Peace & wir von Carsten Müller

Carsten Müller ist Sexualtherapeut und schildert in seinem Sachbuch „Love, Peace & Wir“ Praxisbeispiele aus seinem Arbeitsalltag. Dabei dreht es sich um unterschiedlichste Paarkonstellationen, die sich jeweils in einem anderen Lebensabschnitt befinden und die ihrer Beziehung wieder neuen Schwung geben wollen.

Dabei geht es nicht um reinen Sex, sondern auch um viel Nähe und Bindung/Verbindung.

Stilistisch zeigt das Buch Situationen aus Sicht des Paares und arbeitet diese dann fachlich auf. Dadurch lässt sich das Buch leicht lesen und nachvollziehbar auf den eigenen Alltag beziehen.

Nicht alles aus dem Buch hat mich angesprochen, aber vieles lässt sich auch auf die eigene Beziehung reflektieren und anwenden.

Tatsächlich fand ich die Paarbeispiele und Dialoge untereinander stellenweise zu sehr ausgearbeitet und hätte mir etwas mehr fachlichen Kontext gewünscht.

Generell ein Buch mit Mehrwert, aber nicht mein bevorzugter Ratgeber auf diesem Gebiet.

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Gut, mit kleinen Schwächen

Crown of War and Shadow von J. R. Ward

Der erste Teil der Romantasy-Reihe überzeugt und macht Lust auf mehr.
Die Hauptdarstellerin Sorrell hat eine Gabe in sich und macht sich aus der Not heraus auf den Weg ihre Bestimmung zu finden. Dabei trifft sie auf den Söldner Merc und zwischen beiden entspinnt sich eine langsame Liebesgeschichte.

Einfühlsam erzählt mit kleinen sexy Momenten.

Das Fantasyreich wird gut beschrieben, auch durch die im Buch hinterlegte Karte findet man sich schnell zurecht. Zeitweise erinnert es auch an das Mittelalterliche Leben, nur gepaart mit viel Fantasy, da unter anderem auch Magie und Drachen eine Rolle spielen.
Sorrell legt eine wirklich tolle Entwicklung hin und wird zur starken Protagonistin, die auch für sich alleine sorgen kann.

Die Abenteuer unterwegs sind sehr actionreich und die Spannung bleibt erhalten..
Manche Passagen haben mir dennoch zu lange gedauert – das Buch ist mit über 600 Seiten entsprechend umfangreich.

Auch die sich entwickelnde Beziehung zwischen Sorrell und Merc hätte für mich an der ein oder anderen Stelle optimiert werden können.
Der Schreibstil weist teilweise Fehler und Schwächen auf.

Im Großen und Ganzen aber ein guter Start in die neue Reihe.

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Auf der Jagd nach einem Serienmörder

Schlafende Vulkane von Michael Hjorth; Bjarni Thorsson

„Schlafende Vulkane“ ist Band 1 rund um die beiden Hauptcharaktere Helga und Bjarki, beide Polizisten.
Helga ermittelt in einem Mordfall auf Island, der sich relativ schnell zu einem Serienmordfall entwickelt. Bjarki, ein Mann mit vielen Geheimnissen unterstützt sie bei der Jagd nach dem Killer.

Beide sind sehr unterschiedlich, finden sich aber interessant.

Die Handlung an sich bietet im Thriller/Krimi-Genre nichts neues. Der Leser verfolgt die Ermittlungsarbeit, lernt das Polizei-Team kennen und auch der Täter schildert kapitelweise selbst seine Perspektive, was die Spannung erhöht.

Der Erzählstil ist angenehm, die meisten Charaktere sind sympathisch mit Ecken und Kanten und Bjarki selbst wirkt sehr geheimnisvoll.
Dazu kommt die Natur und die Kultur rund um Island – wobei diese nicht ausgeschlachtet wird.

Ich fand den Thriller unterhaltsam und habe ihn gerne gelesen, dennoch konnte er mich nicht komplett abholen, vermutlich fehlt mir der Überraschungseffekt. Auch die Geschichte die sich da zwischen Helga und Bjarki zu entwickeln scheint, ist nichts Neues und konnte mich nicht überzeugen den zweiten Band unbedingt lesen zu wollen.

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Wahnsinn oder Realität?

Mein zärtlicher Schatten von Johanna van Veen

Ein Buch über die Psyche der jungen Frau Roos in den 50er-Jahren der Niederlande, die einem Psychiater über ihre Kindheitstraumata erzählt. Der Psychiater soll in einem laufenden Mord-Prozess gegen Roos ermitteln, ob Roos schuldunfähig ist, oder eben nur schauspielert.
Seit Kindheit wird Roos von ihrem Schutzgeist Ruth begleitet, da sie viele Ängste durchleben musste, die sie anders nicht bewältigen konnte.

Später trifft sie auf Agnes, die ähnliches erlebt zu haben scheint. Beide Frauen kommen sich näher, doch für Agnes endet es tödlich.

Das Buch behandelt schwierige Themen und ist emotional und nichts für Zartbesaitete. Die Geister werden schaurig beschrieben und sind auch zu üblen Taten fähig, wobei die Frauen zumeist Schutz in ihnen finden.
Es wird damit gespielt, ob es die Geister nun wirklich gibt, oder ob diese nur für Roos tatsächlich existieren.

Der Schreibstil ist gut zu lesen und sehr metaphorisch, hatte für mich aber nach den ersten paar Seiten des Kennenlernens bis zur Mitte hin spannungstechnische Durchhänger, die mich das Buch fast weglegen ließen.
Ab der Mitte nimmt das Buch aber wieder Fahrt auf und entwickelt sich wirklich spannend weiter. Spannung wird dabei durch die düsteren Ereignisse aufgebaut, die unheilvoll drohen, weniger durch Unerwartetes.

Es ist also eher ein ruhiges, düsteres Buch, welches mit der psychologischen emotionalen Ebene spielt.

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