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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

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Schockierend düster, ich liebe es

Ever & After, Band 3 - Die letzte Stunde von Stella Tack

Waren die vorherigen Bände auch derartig düster und abgründig? Ich kann mich nicht erinnern, aber damn ich liebe den Vibe dieses Buches.

Die Figuren sind einfach der Knaller und durch sie schafft das Buch spielend leicht den Spagat zwischen Reibung und Leichtigkeit. Ich hab so oft über Avery und Thomas schmunzeln müssen und gleichzeitig ist da so viel Spannung, so viel Grausamkeit und viel bittere Erkenntnis.

Dieses Buch schließt den Kreis zu den vorherigen absolut grandios.

Es passiert in diesem Band einfach wahnsinnig viel, sodass der Leser vor Schreck, Ekel, Spannung und Panik kaum zu Atem kommt. Dieses Buch ist ein absolut wilder Ritt und dadurch echt fesselnd.

Es werden ein paar grundlegende Zeitreise-Paradoxa aufgeworfen, die aber in meinen Augen gut gelöst werden. Außerdem werden auch endlich Antworten auf Fragen aus den anderen Bänden gegeben, was ein sehr stimmiges, rundes Gesamtbild erzeugt.

Es war dunkel, böse und voller Spannung. Fands richtig toll

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Schockierend düster, ich liebe es
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Eigentümlich, aber auf gute Art

Der Laden in der Mondlichtgasse von Hiyoko Kurisu

Ich lese diese Art Bücher super gerne in denen ein magisch anmutender Laden seinen Gästen nicht nur eine klassische Ware verkauft, sondern auch ein Gefühl, eine Reflexion, eine Erkenntnis oder was immer diese Menschen gerade brauchen. Die Fähigkeiten der hier verkauften Süßwaren fand ich tatsächlich ziemlich cool, wie kleine Hilfsmittel sich dem zustellen, was sowieso bereits vorhanden ist und in den Menschen schlummert.

Das Buch ist wie für derartige japanische Romane üblich, in einzelne Kurzgeschichten unterteilt. Die Geschichten sind in der Ich-Perspektive erzählt, die Themen tatsächlich alle sehr alltäglich/ banal. Dadurch sind sie aber auch sehr nahbar und man kann sich gut mit ihnen identifizieren. Nach jeder Geschichte gibt es ein kurzes Resümee durch Kogetsu.

Mir hat vor allem auch Kogetsus eigene Geschichte richtig gut gefallen und ich hätte gerne noch mehr über das Halbwesen erfahren und mehr Einblicke in die Mondlichtgasse bekommen. Vor allem das Thema, dass nur Leute, deren Leben ins Wanken geraten ist, die Mondscheingasse überhaupt betreten können, hätte gerne intensiver werden dürfen, denn eigentlich macht gerade das die Geschichte so intertessant. Ich hoffe hier so ein bisschen auf einen weiteren Band, in dem das vllt nochmal vertieft wird.

Den Schreibstil fand ich angenehm einfach gehalten, von der Kultur selbst, bekommt man überraschend wenig mit und wären die Süßwaren nicht so exotisch und würde der Weg nicht immer über einen Schreib führen, könnte die Geschichte beinahe überall angesiedelt sein. Aber auch hier wieder: das trägt natürlich dazu bei, dass man sich ziemlich gut damit identifizieren kann und nicht groß drüber nachdenken muss.

Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und ich hätte wirklich gerne ein Fortsetzung.

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Eigentümlich, aber auf gute Art
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Süße Sommer-Romance

Die kleine Inselbibliothek von Savannah Carlisle

Das Buch, was das Cover bereits verspricht: ein leichter, sommerlicher Inselroman mit Romcom-Feeling, Enemies-to-Lovers und Buchblinddates. Eine richtig schöne Geschichte für leichte Lesestunden, oder um den Sommervibe noch ein bisschen zu verlängern.

Die Geschichte selbst hat mich stark an ein anderes Buch erinnert, indem auch ein Bücherschrank und anonyme Korrespondenz vorkommt.

Das Buch selbst zieht immer leichte Referenzen zu „Email für dich“. Was ich hab super gern mochte war das Small Town/ Inselsetting.

Die Buchempfehlungen und kleinen Briefchen fand ich super herzig und habe mir tatsächlich zwei der Bücher für meinen SuB vorgemerkt. Daneben haben mir auch die Inselbewohner, die für den Erhalt ihrer historischen Bauten und den gemütlichen Inselcharm kämpfen, richtig gut gefallen. Neben den Protas bleiben zwar alle Nebenfiguren relativ blass zurück, der Leser bekommt aber trotzdem umfassende Einblicke in das Inselleben.

Die Lovestory war sehr süß und kommt ohne jeglichen Spice aus, was für mich ein echtes Plus ist.
Für mich einfach ein richtig schöner Sommer-Read.

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Süße Sommer-Romance
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Sie blühen für ihn

Garden Girls von Jessica R. Patch

Vorab: ich bin mir nicht sicher, ob dieses Buch ein zweiter Band ist. Bei einer schnellen Kurzrecherche habe ich keinen Vorgänger gefunden, aber das Buch las sich für mich wie ein zweiter Band, da eine gesamte Vergangenheit und ein vergangener Fall referenziert werden. Man versteht trotzdem alles, es gibt genug Kontext, ich hab mich nur zwischendurch gewundert.

Der Fall selbst ist einerseits irgendwie skurril und andererseits wirklich sehr abgründig. Und die Themen, die tangiert werden, sind schon auch echt heftig. Ich will hier nicht zu viel verraten, aber es gibt schon auch eine sehr interessante psychologische Komponente, die ich so nicht erwartet hatte und die zwischenzeitlich absolut bösartig Züge offenbart. Gleichzeitig ist die Geschichte null blutrünstig, sondern auf einer ganz anderen Ebene bitterböse, schockierend und beängstigend.

Die Ästhetik des Falls ist eigentlich erschreckend, aber auch total catchy. Einfach sehr besonders. Und man merkt richtig, wie der Täter mit den Ermittlerin spielt und gefühlt immer einen Schritt voraus ist. Sowas mag ich ja sehr gerne und es gibt dem Fall eine schöne Dimension, dass nie ganz klar ist, wer gerade tatsächlich die Oberhand hat.

Was mir außerdem super gefallen hat war, wie nahbar und menschlich der zentrale Ermittler Ty war, das fällt bei Thrillern ja oft hintenüber. Aber hier merkt man richtig wie er kämpft, verzweifelt, sich aufrafft und entwickelt. Auch sein ganzes Team fand ich super sympathisch, sodass man gerne mehr über sie erfahren will. Ich hab aber das Gefühl, dass man bei dieser Autorin sein Herz nicht zu sehr an die Figuren hängen sollte.

Ich würde auf jeden Fall auch weitere Bücher rund um Ty lesen.

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Sie blühen für ihn
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Selten ein Buch von Beginn an so gefeiert

Palace of Ink & Illusions, Band 1 - Der Kuss der Muse von Sabine Schoder

Ich hatte ehrlich gesagt keine konkreten Erwartungen an das Buch, ich mag aber generell mythisch angehauchte Fantasy in denen aus Wettkämpfe/ Spiele jeglicher Art geht.

Die Protagonistin Liv ist einfach mal selten cool und ich liebe ihren Humor. Ich hab schon zu Beginn des Buches derart Lachen müssen, dass ich quasi schockverliebt war.

Und ich liebe die Magie in diesem Buch, sie ist witzig, bunt, ein bisschen chaotisch und einfach furchtbar einnehmend. Und sorry aber kann ich Shelley bitte in real life haben?

Flame ist in meinen Augen eine einzige Green Flag und ich bin so hin und weg von dem. Die Chemie zwischen den Protas stimmt total, aber man merkt, dass da so viel mehr ist. Und genau das macht die Geschichte so mitreißend.

Die Prüfungen und die Musen selbst sind spannend und interessant umgesetzt, vieles ist super unerwartet und dadurch mitreißend. Ich hab wirklich an den Seiten gehangen. Weiß nicht wann ich das letzte Mal so einen Fantasy-Pageturner in der Hand hatte. Ich hab das Buch quasi weginhaliert. Und das Ende? Come on! Ich brauche doch Antworten. Ich kann Band 2 kaum erwarten.

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Selten ein Buch von Beginn an so gefeiert
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Ganz cool

Cozy baking time von Theresa Haubs

Das Backbuch ist genau so, wie sich Theresa auch in den Sozialen Medien Präsentiert. Der Ton ist eher umgangssprachlich und locker, einiges an Slang und mit einem gewitzt charmanten Unterton. Das gibt dem Buch direkt etwas persönliches.

Die Playlist finde ich ein nettes Add on, während ich die Hacks nicht wirklich als solche Empfunden habe.

Ich habe aber selbst schon einiges an Backerfahrung und dieses Buch richtet sich eher an jüngere Einsteiger.

Direkt ausprobiert: die Pumpkin Spice Muffins und für gut befunden. Insgesamt sind die Rezepte eher Basic, nichts wildes und daher wirklich toll für Anfänger geeignet. Geschmacklich bedient das Buch eine breite Palette, einige der Rezepte kannte ich tatsächlich so oder sehr ähnlich schon von Chefkoch. Die Ästhetik ist aber natürlich hochwertiger.

Mich haben vor allem die Plätzchenrezepte und der Glühweinkuchen angesprochen, das wird auf jeden Fall noch ausprobiert. Muss aber sagen: alle Rezepte kommen tatsächlich mit überschaubaren, gängigen Zutaten daher, die es auch für kleines Geld gibt und auch aufwandstechnisch liegt das alles im Rahmen, was ich eine gelungene Zusammenstellung finde

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Ganz cool
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Genialer Vibe

Hustle von Julia Bähr

„Hustle“ hat mich sofort angesprochen: ich finde nicht nur das Cover seltsam einnehmend, obwohl ich eigentlich keine Personen auf Covern mag aber dieses Comicstil gefällt mir eben doch, ich steh ja auch total auf Hochstapler-Geschichten. Wobei man auch hier sagen muss, dass das keine Hochstaplergeschichte im klassischen Sinne ist.

Dieses Buch vereint Female Rage, das sich zu eigen machen des kapitalistischen Systems und Girl Power im wohl genialsten Sinne. Ich hatte eine höllisch gute Zeit mit diesem Buch.

Der Vibe der Geschichte ist super besonders und der Erzählstil sehr einnehmend, obwohl die Protagonistin seltsam distanziert bleibt. Obwohl sich die Geschichte um Leonie dreht, steht sie gar nicht unbedingt im Fokus, was ich einen sehr spannenden Erzählkniff finde. Man erfährt überraschend wenig von ihr, gleichzeitig aber viel über ihr Leben und ihr Umfeld.

Das Geschäft mit der Rache fand ich super witzig aufgezogen und habe die Aktionen total gefeiert, die zwar kindisch, teils rechtswidrig, aber auf jeden Fall voll verdient waren. Auch die Geschäftsmodelle der anderen Frauen waren einfach eine Wucht. Und dieser Spagat aus kosmopolitischem Alltagsleben und Kleinkriminalität war einfach genial.

Der Erzählstil war pointiert, teilweise regelrecht scharfzüngig. Obwohl ein System angeprangert wird, machen es sich die Frauen gleichzeitig zunutze. Gefällt mir schon ganz gut, wie hier die Faltenlage so gedreht wird, dass es zum Ansinnen passt.

Zwischenmenschliche Beziehungen, Begegnungen, das Dazugehören wollen und eine sehr unübliche Frauenfreundschaft stehen hier im Fokus. Das Buch liest sich fast schon berauschend und ich hatte einfach umfassbar viel Spaß bei der Lektüre.

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Genialer Vibe
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Mal ein etwas anderer Fall

Mit kalter Hand von Michael Tsokos

Ich gestehe: irgendwie war ich am Anfang irritiert: ein vermeintlicher Selbstmord aus der Fetischszene und ein Pferdemord- komische Kombi, aber ok. Als sich dann aber der Pferdemord als Hauptfall in diesem Band herausstellt, war ich überrascht. Einfach weil ich es so skurril fand, dass sich die Einheit für Extremdelikte mit sowas befasst.

Und irgendwie hat es dadurch thematisch auch lange gedauert, bis mich dieser Band wirklich gecatcht hat.

Es gibt zwar noch einen zweiten Fall, aber der kommt eher gemächlich in die Gänge und stand daher für mich lange im Hintergrund. Ich fand auch die Täterperspektive dieses Mal eher abstrakt und distanziert, fast so als würde /so lange wie möglich offengelassen ob und wie diese überhaupt mit einem der Fälle in Verbindung steht.

Mein Highlight war hier ganz klar die Sektionsarbeit selbst. Bei Sabine Yao würde ich echt gerne mal Mäuschen spielen. Durch die Praktikantin im Sektionssaal bekommt auch der Leset viele schön, detaillierte Beschreibungen und ich finde das jedes Mal so spannend und interessant.

Am Ende kommt alles halbwegs stimmig zusammen, mir ging das gemessen am eher langsamen Erzähltempo zwar dann alles ein bisschen schnell, aber ok. Insgesamt für mich eher eines der schwächeren Bücher des Autors, aber nicht jeder Fall kann immer gleich spektakulär sein. Hat sich trotzdem angenehm lesen lassen.

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Hat Potential

Heart of the Damned - Ihr Versprechen ist sein Untergang von Julia Pauss

Akutell bin ich total angefixt von fantasy und Romantasy und fand, dieses Buch hört sich einfach großartig an. Und da ist auch schon viel schönes dabei, hatte aber das Gefühl, dass hier das potential dessen, was vorbereitet wird, nicht ausgeschöpft wurde. Besonders die Welt und das Magiesystem wurden für meinen Geschmack nicht ausreichend beleuchtet.

Denn wir haben hier genau eine Infizierte mit einer dämonischen Fähigkeit, erleben so gut wie keines der magischen Artefakte und auch Dämonenbegnungen gestalten sich eher unspektakulär. dafür, dass das alles doch aber die Prämisse für die Handlung ist, also der Schutz von Lethia vor eben genau diesen Dingen, war es überraschend unspektakulär und eher spärlich vertreten. Da hätte gerne mehr kommen dürfen, dann eigentlich war ja alles vorhanden, was ein Fantasyepos braucht.

Was ich richtig cool fand und sehr genossen habe ist, dass Scar kein zartes Mauerblümchen ist. Sie ist tough, frech, weiß sich zu verteidigen und zu provozieren. Sie lässt sich nichts bieten, aber sie ist loyal. Ich bliebe es, wie sie Ren gegenüber nicht kuscht und kein Blatt vor den Mund nimmt. Generell gefallen mir die Szenen, in denen die beiden gemeinsam auftreten sehr gut, weil sie eine tolle Dynamik haben und sich ihre Beziehung spürbar entwickelt und auch auf mehr aufbaut, als nur körperlicher Anziehung. Die wechselnden Erzählperspektiven helfen, ihre Handlungen nachzuvollziehen und sorgen für einen ausgewogenen Erzählstil, in denen der Leser viel mitbekommt und gut abgeholt wird.

Zwischenzeitlich wirken die Szenen rund um Intrigen und Mordversuche wie eine Fantasyvariante von „Cluedo“, die Komplotte werden erzählerisch null vorbereitet, passieren gefühlt aus heiterem Himmel und dann wird im Anschluss zur Tagesordnung übergegangen. So richtig rund fühlte sich das für mich nicht an, eher wie nervige kleine Unterbrechungen in der fortschreitenden Lovestory.
Generell ist der Plot eher auf die beiden Protagonisten fokussiert und es passiert innerhalb der Handlung gar nicht mal so wahnsinnig viel. Und zudem war die Storyline (mit Ausnahme der Identitäten der Verräter, die gefühlt aus dem Nichts agieren) ziemlich vorhersehbar. Prinzipiell finde ich Vorhersehbarkeit ja nicht schlimm und das rad kann nicht neu erfunden werden, aber hier waren die Hinweise schon sehr offensichtlich.

Die letzten knapp 100 Seiten waren dann so, wie ich mir das gesamte Buch erhofft hat: spannend, düster, überraschend und temporeich. Hier hat mich die Story dann auch irgendwie so richtig gecatcht. Warum nicht gleich so? Jetzt bin ich dann tatsächlich auch angefixt und würde einen zweiten Band definitiv lesen wollen. Der erste Band war für mich insgesamt ok und legt einen ganz guten Grundstein, hätte aber unterm Strich einfach etwas knackiger sein können. Rein plottechnisch würde ich 3 Sterne vergeben, das Lesegefühl war an sich aber super und da es vor allem durch Scar und Ren getrieben war, hatte ich auch einfach Spaß an dem Buch. Daher insagesamt 4 Sterne

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Hat Potential
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Begegnungen im Café Torunka

Die Tage im Café Torunka von Satoshi Yagisawa

Ähnlich wie schon in den anderen Büchern von Satoshi Yagisawa, die sich um die Buchhandlung Morisaki drehen, geht es auch in diesem Roman um besondere Begegnungen zwischen Menschen, die einander prägen, ihre Leben nachhaltig beeinflussen und einander tief im Herzen bewegen.

Der Autor bleibt sich in seinem Erzählstil treu und so besteht auch dieses Buch aus Einzelgeschichten, die sich in und um das Café abspielen.

Ich muss sagen, dass ich dieses mal nicht die selbe Verbindung aufbauen konnte, wie bei der Buchhandlung. Denn obwohl es ein paar Kaffeeweisheiten/ Cafébezüge gab, rückte das ganze derart in den Hintergrund, dass es für die Handlung kaum eine Rolle spielte.

Ich fand auch den Ton der Geschichten eher melancholisch, es sind Geschichten von Schmerz und Reue, Wut und Bitterkeit. Es entsteht zwar immer auch etwas positives aus diesen Begegnungen, aber trotzdem drückten die Geschichten mir ziemlich aufs Gemüt. Vielleicht hat mich das Buch in der falschen Stimmung erwischt aber Stand jetzt würde ich auch keinen zweiten Leseanlauf starten, da mich dir Handlung auch sich einfach nicht erreicht hat.

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Begegnungen im Café Torunka