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Rezensionen von April1985 :

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Liebe Jane!

Von ganzem Herzen ... von Austen Jane

Liebste Jane,

Wie gerne würde ich dir persönlich für dein literarisches Erbe danken. Für deine höchst unterhaltsamen und romantischen Geschichten von starken und selbstbestimmten Frauen, die ermutigen für seine Ideale einzustehen.

Dein unverkennbarer Humor und deine Spitzzüngigkeit überdauern die Zeit und machen jedes deiner Werke zu etwas ganz Besonderem.

Dein Charme und Esprit ist auch in jeder Zeile zu spüren, die du in den Briefen an deine geliebte Schwester Cassandra geschrieben hast. Danke, dass du uns in dieser Form an deinem Alltag teilhaben lässt und uns intime Einblicke in dein Privatleben gewährst.

Von ganzem Herzen,
Deine J.

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Nie habe ich mich Jane Austen näher gefühlt als beim Lesen dieser sehr persönlichen Biografie. Die Briefe, welche Jane uns hinterlassen hat, zeugen nicht nur von ihrem literarischen Geschick und ihrer Scharfsinnigkeit, sondern geben uns auch einen sehr lebhaften Einblick in die Regency-Zeit.

Gegliedert in die verschiedenen Lebens- und Schaffensphasen von Jane Austen, beginnend mit ihrem 20. Lebensjahr, erfahren wir durch die von Penelope Hughes-Hallett getroffene Briefauswahl viel Persönliches von Jane. Die meisten der Briefe sind an Janes ältere Schwester Cassandra gerichtet, mit der sie ein innige Beziehung und Freundschaft über Distanz geführt hat. Ich habe mich beim Lesen der Briefe wie bei einem Teekränzchen mit einer guten Freundin gefühlt. Denn es sind viele ganz alltägliche Dinge, die Jane zu berichten hatte. Jane erzählt welche Bälle und Teegesellschaften sie besucht hat, wie es um die Familie und den Haushalt bestellt ist, über Kutschfahrten und Ausflüge zu den Brüdern und die neuesten Trends zu Stoffen und Kleidern. 

Ergänzt werden die Briefe durch Kommentare und erklärende Erläuterungen der Autorin Penelope Hughes-Hallett, sowie durch zahlreiche wunderschöne Illustrationen, Fotos, Portraits, Landschaftszeichnungen und Auszügen aus Janes Werken. So habe ich einen allumfassenden Eindruck von der damaligen Zeit, aber auch den Inspirationsquellen der Autorin erhalten. 

Von mir als großem Fan von Jane Austen gibt's eine absolute Leseempfehlung. Zudem ist das Buch unglaublich bezaubernd gestaltet und ein richtiges Schmuckstück im Bücherregal. Solltet ihr auf der Suche nach einem besonderen Geschenk sein, kann ich diese tolle Schmuckausgabe von ganzem Herzen empfehlen.


Fazit:

Von ganzem Herzen ist eine ganz außergewöhnliche und besondere Biografie der weltberühmten Autorin.  Durch Briefe an Bekannte und Verwandte, zumeist aber an ihre Schwester Cassandra, lässt uns Jane Austen an ihrem Leben, ihrem Alltag und ihrer Gefühlswelt teilhaben.  Ausgeschmückt ist das Ganze mit zahlreichen Bildern der Zeit sowie Zitaten und Auszügen aus den Werken der Autorin. Ich bin begeistert und kann die wunderschöne Schmuckausgabe aus dem wbg Theiss Verlag vorallem Fans der Aurorin wärmstens empfehlen.  

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Liebe Jane!
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Hörerlebnis für kleine Bücherwürmer

Ravensburger 00096 - SAMi, dein Lesebär, Starter-Set - Der größte Schatz der Welt, für Kinder ab 3 Jahren von Schütze Andrea

Darf ich mich kurz vorstellen? Ich bin SAMi, der kleine Lesebär. Stecke dein Buch in meine Eisscholle und ich entführe dich in fantastische Welten. Du brauchst nichts anderes zu machen als meiner Stimme zu lauschen, die bunten Bilder im Buch zu bewundern und dich wegzuträumen.

Naja, die Sache mit dem Wegräumen klappt bei unserer 2-jährigen Tochter noch nicht ganz so gut.

Für Begeisterung und strahlende Kinderaugen sorgt SAMi aber auf jeden Fall.

SAMi, der Lesebär kam gut verpackt bei uns zu Hause an. Im Starteset dabei waren neben dem Bär noch ein Ladekabel und das Lesebär-Buch Der größte Schatz der Welt. Bevor man das Hörerlebnis starten kann, muss der Bär erstmal eingerichtet werden. Hierfür wird eine WLAN-Verbindung und Zugang zum Internet benötigt. Die Installation ging laut Papa relativ schnell und einfach. Für das spätere Aufladen haben wir SAMi einfach eine Stunde mittels eines handelsüblichen Adapters und dem beiliegenden USB-Kabel an die Steckdose angeschlossen. Und dann gings auch schon los!

SAMi hat auf seiner Mütze einen Anschaltknopf. Ist der Bär mal munter, gibt er sofort Anweisungen was zu machen ist und ersucht ein Buch in seine Eisscholle einzulegen. Ich war wirklich überrascht wie toll das System funktioniert. SAMi liest exakt den Text der jeweiligen aufgeschlagenen Seite vor. Wie bei einem Hörbuch. Und als Goodie kann man eben noch im Buch mitlesen und sich die Bilder anschauen. Die Lautstärke lässt sich über Druck auf die Ohren regulieren. Wirklich alles sehr simpel und kinderleicht. Meine 2-jährige Tochter das Prinzip sofort verstanden.

Allerdings muss ich auch sagen, dass sie fast noch etwas zu klein für den Bären ist. Sie liebt in heiß, keine Frage, allerdings fehlt ihr noch die notwendige Geduld zum Stillsitzen. Die Altersangabe ab 3 Jahren ist da schon gut und richtig gewählt.
Was meine Tochter dafür unglaublich gerne hört, ist das Lied am Ende der Geschichte. Und auch das Buch selber schaut sie sich wahnsinnig gerne an. Erzählt wird die Geschichte des kleinen Affen Mono, der sich auf die Suche nach einem Geschenk für seine Mama macht. So durchstreift er den Dschungel und trifft auf viele verschiedene Tiere, die ihn Ratschläge und Weisheiten mit auf dem Weg geben. Es ist eine wunderschöne Botschaft, die das Buch vermittelt; dass es nicht die materiellen Dinge sind, die man für das Glück im Leben braucht.
Die Geschichte wird wirklich sehr schön und deutlich vorgelesen und sogar mit Dschungelgeräuschen untermalt. Alles Top!

Neben dem im Starter-Set enthaltenen Buch gibt es bereits eine feine Auswahl weiterer Vorlesebücher aus dem Ravensburger Verlag. Meine Tochter hat sofort Peppa Pig entdeckt und einen entsprechenden Brief ans Christkind geschrieben. Ich bin gespannt, ob das Vorlesen und Zuhören bei Peppa besser klappt, bin aber zuversichtlich.

Auch wenn der Bär bei uns noch nicht so viel im Einsatz war, kann ich eine absolute Empfehlung aussprechen. Er ist robust (er hat schon ein paar Stürze überlebt) und sehr hochwertig verarbeitet und die bisherige Buchauswahl spricht meine Tochter auf jeden Fall an. Ich denke allein schon die strahlenden Kinderaugen sprechen für sich.

Fazit:

SAMi, der Lesebär macht das Lesen zu einem interaktiven Erlebnis. Er fördert das selber Lesen, ersetzt aber keinesfalls Mama und Papa. Der Bär ist wirklich hochwertig und sehr robust und bietet jetzt schon eine tolle Auswahl an kompatiblen Büchern. SAMi bringt die Augen meiner 2-jährigen Tochter jedes Mal aufs Neue zum Strahlen. Empfehlen würde ich den Bären aber eher ab 3 Jahren.

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Hörerlebnis für kleine Bücherwürmer
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Oh du fröhliche!

Onkel Dagobert und der Geist der Weihnacht von Carl Barks

Oh du fröhliche! Es weihnachtet wieder in Entenhausen. Als bekennender Fan der Weihnachtscomics aus dem Egmont Comic Verlag musste natürlich auch Onkel Dagobert und der Geist der Weihnacht bei mir einziehen. Das Buch ist eine Neuauflage des Comics aus den 60er Jahren, ist wunderschön illustriert und erzählt den bekannten Klassiker der Weltliteratur im "Entenhausener Stil".

Ich bin begeistert!

Der habgierige und selbstsüchtige Ebenezer Scrooge ist die Vorlage für den knausrigen Dagobert Duck, für dem das Weihnachtsfest herausgeschmissenes Geld ist. Donald und die Neffen Tick, Trick und Tack schmieden daher einen Plan. Als Geister der Weihnacht verkleidet wollen sie ihrem kautzigen Onkel an die Beseutung des Weihnachtsfestes erinnern.

Ich finde diese leicht abgeänderte und vereinfachte Interpretation der Weihnachtsgeschichte wirklich sehr unterhaltsam und gelungen. Auf 32 großformatigen Seiten wird die Geschichte kindgerecht und mit relativ wenig Text, dafür aber mit großen und liebevoll gestalteten Illustrationen, erzählt.

Als Draufgabe gibt's im Anschluss noch vier einseitige weihnachtliche Comics, in denen der tollpatschige Onkel Donald von einem Fettnäpfchen ins nächste Tritt. Eine wunderbar herrliche und witzige Ergänzung!

Ich habe das Buch jetzt schon mehrfach selber gelesen und auch meiner 2-jährigen! Tochter vorgelesen. Ja, richtig gelesen. Meine Tochter ist 2 Jahre und liebt die Geschichte mit den lustigen Enten. Die Länge ist für sie auch perfekt. Kurz und knackig und ihre kindliche Ungeduld wird nicht überstrapaziert.

Für mich ist das Buch ein weiteres Highlight aus dem Hause Egmont! Absolute Leseempfehlung!

Fazit:

Onkel Dagobert alias Ebenezer Scrooge und Tick, Trick und Track als die Geister der Weihnacht. Ich bin begeistert von der Neuinterprätation des Klassikers. Ein Buch für Jung und Alt toll illustriert. Ich kann Onkel Dagobert und der Geist der Weihnacht uneingeschränkt weiter empfehlen!

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Oh du fröhliche!
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Zuviel Drama, zuwenig Tiefgang

The promises we made. Als wir uns wieder trafen von Simona Ahrnstedt

Nach zahlreichen Highlights musste es Irgendwann ja kommen. Ein Flop! Richtig gelesen. Ich habe es wirklich versucht. Ich wollte, dass mir die Geschichte, die doch so wichtige Themen behandelt, gefällt. Leider hat sich The Promises we made aber als absoluter Fehlgriff entpuppt.

Dessie und Sam kennen sich seit Teenagertagen.

Vor 15 Jahren waren sie einmal glücklich verliebt. Doch dann ist etwas passiert, das die beiden entzweit hat.
Heute ist Sam ein berühmter Hotelmagnat. Als solcher bekommt er auch die Schattenseiten seines Ruhms zu spüren. Von Anfeindungen und rassistischen Äußerungen wegen seiner Herkunft bishin zu Morddrohungen ist alles dabei. Als er für ein wichtiges Event eine Security-Firma beauftragt, ist es ausgerechnet Dessie auf die er wieder trifft. Und er will sie unbedingt als persönlichen Bodyguard.

Erhofft habe ich mir eine Geschichte mit Gefühl, starken Persönlichkeiten, eine gewisse Spannung und natürlich Romantik. Und auf die typischen Schweden-Vibes wollte ich auch nicht verzichten. Tja, bekommen habe ich relativ wenig....aber eins nach dem anderen.

Schon der Einstieg ist mir relativ schwer gefallen. Meistens lösen sich die Startschwierigkeiten spätestens ab 100 Seiten in Luft auf. Hier war das Gegenteil der Fall. Ich konnte einfach keine Bindung zu den Protagonistin aufbauen. Zum einen sind mir Dessie und Sam bis zum Schluss unnahbar vorgekommen, was zum Teil auch mit der Erzählerperspektive zusammenhängt. Zum anderen kamen die Emotionen nicht bei mir an. Weder die positiven, noch die negativen.

Die Liebesgeschichte habe ich mit ziemlicher Belanglosigkeit verfolgt. Von Dessie war ich eher genervt, als dass ich eine toughe Frau in ihr sehen konnte. Gefühlt hat sie ständig nur an Matratzensport gedacht. Und Sam war einfach nicht authentisch für mich. Einerseits stellt er sich als den Macher schlechthin dar, andererseits jammert er ständig herum und zerfließt in Selbstmitleid.

Die mangelnde Sympathie für die Protagonisten hat auch dazu geführt, dass ich die eigentlich so wichtigen und ernsten Themen nicht fühlen konnte. Die Autorin hat einfach zu viel auf einmal gewollt, anstatt sich auf ein bis zwei Themen zu konzentrieren. Es geht um Fremdenhass, Akzeptanz, Selbstzweifel, Vergewaltigung und Unterdrückung von Frauen, posttraumatische Belastungen und eben auch um Geschlechterrollen. Mein Kopf wollte da einfach irgendwann nicht mehr mitmachen. Es war einfach zuviel des Guten, oder besser gesagt Schlechten. Zuviel Drama und das dann teilweise noch künstlich aufgebauscht.

Abgesehen davon war für mich nicht wirklich, außer gegen Ende, Spannung auszumachen. Ab der Hälfte habe ich eigentlich nur mehr quergelesen. Leider keine Leseempfehlung!

Fazit
Hier ist er: Mein Flop des Jahres! Leider hat mir Promises we made aus mehreren Gründen nicht gefallen. Schade, weil das Potenzial für eine tiefgründige Liebesgeschichte da gewesen wäre Simona Ahrnstedt aber zuviel auf einmal wollte.

Von mir gibt's diesmal leider keine Leseempfehlung!

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Zuviel Drama,  zuwenig Tiefgang
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Fantastisch, anspruchsvoll, lesenswert!

Die 24 Elemente der Magie von Danielle Weidig

Eine Geschichte wie Die 24 Elemente der Magie habe ich definitiv noch nicht gelesen. Rahuls Ruf bildet den Auftakt einer magischen Reihe mit dystopischen Setting. Gleichzeitig fühlte ich mich in der Zeit zurück versetzt. Wirklich interessant ist auch die Thematik der Ein-Kind-Politik, durch die ich überhaupt erst auf das Buch aufmerksam geworden bin.

Und ich finde Danielle Weidig hat das Thema ziemlich genial umgesetzt.

Die Autorin setzt uns mitten im Geschehen in der überbevölkerten Stadt La Metrópolis aus. Um der Bevölkerungswachstum entgegen zu wirken, gelten extreme Gesetze. Für jedes neue Leben muss ein altes enden. Kommt ein Baby auf die Welt, muss sich jemand freiwillig opfern - im besten Fall. Andernfalls wird die Jagd eröffnet und es kommt zu einer Hinrichtung. In dieser unwirtlichen Welt, in der die Kluft zwischen Elend und der privilegierten Oberschicht groß ist, treffen unsere drei Protagonisten aufeinander. Rahul, der gemeinsam mit seiner Mutter im Armenviertel La Metrópolis lebt und der Königinmutter dient. Yara, die freiheitsliebende Waise, welche auf der Straße ihr zu Hause gefunden hat und sich als Diebin verdient. Und zuletzt Lady Meiming, die Kronerbin des Reiches. Die drei jungen Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein und doch sind sie durch das Schicksal eng miteinander verbunden.

Was nach einer relativ langen Einführung beginnt, ist fantastisch und eröffnet unglaubliche Welten. Es ist eine Reise durch Raum und Zeit zur Rettung der Welt. Nach und nach entwirrt sich der Knoten, die Spannung steigt und Puzzlestückchen finden ihren Platz. Man merkt allerdings auch, dass es ein Reihenauftakt ist, der einleitet und auf die Geschichte vorbereitet. Trotz aller Faszination, konnte mich das Buch erst gegen Ende richtig fesseln.



Mit dem Schreibstil von Danielle Weidig bin ich auch nicht ganz so gut zurecht gekommen. Einerseits mochte ich das Bildhafte und Ausschweifende. Die französischen Begrifflichkeiten haben der Geschichte eine gewisse Eleganz verliehen. Anderseits wurde mein Lesefluss immer wieder unterbrochen. Es sind lange Sätze, die sehr verschachtelt sind. Die zwar eine gewisse Poesie in sich bergen, mir das Lesen aber nicht ganz so leicht gemacht haben. Rahuls Ruf ist kein Buch, dass sich schnell nebenher lesen lässt. Ich musste mich teilweise sehr konzentrieren, um den Faden nicht zu verlieren. All jenen, die gerne anspruchsvolle Fantasy mit dystopischen Charakter und einer Prise Sience Fiction lieben sei dieser außergewöhnliche Reihenauftakt wärmstens empfohlen!



Fazit:

"24 magische Welten, 3 Schicksale und ein magisches Puzzlespiel durch Raum und Zeit."

Die 24 Elemente der Magie - Rahuls Ruf lässt sich in keine Schublade stecken. Es ist ein magischer Reihenauftakt, der Elemente der Fantasy, Dystopie und Sience Fiction vereint. Ein komplexer Weltenbau, vielschichtige Protagonisten und eine geniale und außergewöhnliche Grundidee sind die großen Stärken. Von mir gibt's 3,5 Herzchen. Auf den gängigen Portalen 4.

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Fantastisch,  anspruchsvoll,  lesenswert!
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So macht Griechische Mythologie Spaß!

Der Sohn des Odysseus von Annika Thor

Griechische Mythologie hat schon immer eine große Faszination auf mich ausgeübt. Ich war daher auch unglaublich gespannt auf Annika Thors kindgerechte Neuinterprätation der Odysee. Und was soll ich euch sagen? Ich bin rundum begeistert!

Annika Thor lässt uns Odysseus Abenteuer auf eine ganz besondere Art erleben - durch seinen Sohn Telemachos.

Telemachos war noch ein Kleinkind als sein Vater in den Trojanischen Krieg gezogen ist. Nie durfte Telemachos ihn kennenlernen und als die Jahre ins Land ziehen, wird der Ruf nach seinem Vater immer lauter. Und auch das Volk begehrt auf und fordert einen neuen König für Ithaka. Während Odysseus Gattin Penelope versucht die zahlreichen Freier mit List hinzuhalten, werden Telemachos die großen Heldentaten seines Vaters über die Meere zugetragen.

Viele werden die Odysee zumindest in den Grundzügen kennen. Die Abenteuer des großen Helden durch die Augen des Sohnes Telemachos zu bestreiten, war aber etwas ganz besonderes. Denn so durfte ich auch erfahren, was sich bei Odysseus Abwesenheit auf der kleinen Insel Ithaka abspielt. Mit welchen Hürden Penelope zu kämpfen hat. Und auch Telemachos hat es nicht leicht; wird als Schwächling hingestellt und ist dem Spott der Menschen ausgesetzt, immerzu im Schatten seines berühmten Vaters stehend. Odysseus, der große Held und König, der mit List und Täuschung gegen Riesen kämpft, der den Sohn des Poseidon niederringt und die Zauberin Kirke umgarnt. Odysseus, der über Troja siegt und dessen Heimreise nach 10 langen Kriegsjahren zu einer echten Odysee wird.

Annika Thor lässt die Griechische Mythologie lebendig werden. Durch ihren bildhaften Schreibstil, die kurzen Kapitel und die wunderschönen schwarz-weiß Illustrationen, liest sich Der Sohn des Odysseus mit einer beschwingten Leichtigkeit. Die Altersangabe ab 10 Jahren finde ich passend. Meines Erachtens sind nach oben hin keine Grenzen gesetzt. Es ist ein Buch für Jung und Alt. Für Fans von Märchen, Sagen und Mythen und all jene, die es noch werden wollen.

Absolute Leseempfehlung!

Fazit
Der Sohn des Odysseus ist ein Buch über große Heldentaten, mutige und starke Frauen und einen Sohn, der seinen Weg noch finden muss. Ich bin begeistert von Annika Thors Neuinterprätation der Odysee. Absolute Leseempfehlung!

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So macht Griechische Mythologie Spaß!
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Die Macht des Kreuzes

Das Kreuz des Pilgers von Petra Schier

Für mich war es nach langer Pause wieder einmal Zeit ins Mittelalter abzutauchen. Die Wahl fiel auf Das Kreuz des Pilgers, für mich ein Debüt, da ich Petra Schier bislang noch nicht kannte. Tatsächlich ist dieser Reihenauftakt die Fortsetzung ihrer Kreuz-Trilogie. Kann ich das Buch Quereinsteigern und Neulingen empfehlen? Ganz eindeutig ja! Petra Schier nimmt dich an die Hand und zeigt dir ein gar nicht so dunkles Bild des Mittelalters.

Und mit Augenzwinkern ist auch ein klitzekleiner Hauch Fantasy dabei.

Petra Schier hat es geschafft mich bereits nach wenigen Seiten ins 14. Jahrhundert zu holen. Sehr bildgewaltig und authentisch ist das Bild, welches die Autorin vor meinen Augen hat entstehen lassen. Und ziemlich dramatisch sind die Ereignisse, die sich gleich zu Beginn abspielen. Es ist das Jahr 1379 in welchem die junge Grafentochter Reinhild und ihr Mann Gottfried von Wegelagerern überfallen werden. Reinhild wird in letzter Minuten von den beiden Pilgern Palmiro und Conlin gerettet. Für Gottfried kommt die Hilfe jedoch zu spät. Und das sind sie, die drei Protagonisten, um die sich die Haupthandlung dreht. Reinhild, die plötzlich auf sich alleine gestellt ist, die den Verlust ihres Mannes betrauert; Ihre Gefühle und ihr Herz aber für Conlin öffnet. Eine unmögliche Verbindung,  zumindest wenn es nach Reinhilds Vater geht.  Und dann ist da noch Palmiro, welcher einen großen und mächtigen Schatz von seiner Pilgerreise mitbringt und der ein Geheimnis hütet, dass ihn ernsthaft in Gefahr bringen könnte. 

Petra Schier spielt in ihrem historischen Roman mit dem Aberglauben der Menschen. Sie verdeutlicht eindrucksvoll die mächtige Wirkung von Reliquien. Die Geschichte wirkt in diesen Punkten fast schon fantastisch. 

Das Kreuz des Pilgers ist aber sich ein Buch über Familienbanden, Freundschaft und Liebe. Die Autorin erweckt mit ihrem detailreichen Beschreibungen Koblenz und seine Bewohner zum Leben. Ein Leben, welches zur damaligen Zeit mit allerlei Bürden und Gefahren verbunden ist. Und sie spricht auch das Thema Homosexualität an. 

Die Handlung ist vielschichtig und eröffnet mehrere Handlungsstränge . Trotz aller Komplexität und der Vielzahl an Personen und Namen, die im Laufe der Geschichte auftauchen,  kann man der Geschichte aber recht gut folgen - dem Personenregister sei Dank. 

Mir hat es Spaß gemacht Reinhild, Conlin und Palmiro ein Stück weit zu begleiten. Teilweise war es mir ein bisschen zu ausschweifend, wodurch einige Längen entstanden sind. Nichts desto trotz bin ich sehr auf die Fortsetzung gespannt, denn das Buch lässt am Ende fast alles offen. 

Für Liebhaber gut recherchierter historischer Romane mit einem Hauch Mystik ein Must Read. Aber ich kann Das Kreuz des Pilgers auch guten Gewissens Einsteigern empfehlen.


Fazit:

Bildgewaltig, ausschweifend, authentisch,  dramatisch, wendungsreich und sehr vielschichtig mit einem Hauch Magie! Mit Das Kreuz des Pilgers entführt uns Petra Schier ins 14. Jahrhundert, in eine Zeit, in der Reliquien große Macht zugeschrieben wurden. Neben dem weit verbreiteten Aberglauben geht es aber auch um die Gefahren der Zeit, Geheimnisse, Familienbanden und Freundschaft. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Klare Leseempfehlung!

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Sehr ruhige Liebesgeschichte in wunderschöner Kulisse

The Sky in your Eyes von Kira Mohn

Kira Mohn hat mich auf eine wunderbare Reise mitgenommen. Damit meine ich nicht nur Island, sondern auch die Gefühle und Gedanken, die The Sky in your Eyes in mir ausgelöst hat.

Das besondere an Kira Mohns Romanen ist, dass sie sehr authentische Charaktere erschafft, in die man sich unglaublich gut hineinversetzen kann und die mit realen Problemen konfrontiert sind.

The Sky in your Eyes bildet keine Ausnahme.

Die 24-jährige Elín hat sich nach 1 1/2 Jahren Beziehungs-Auf-und-Ab von ihrem Ex-Freund Daniel getrennt. Die Beziehung hat tiefe Narben bei Elín hinterlassen, denn Daniel hat ständig gelästert über ihr Gewicht und ihren Körper. Daniel war aber nicht der einzige, der Elín zugesetzt hat. Elín wurde von Kindheitsbeinen an immerzu suggeriert sie wäre zu dick. Dabei wollte Elín eigentlich immer Köchin werden, aber die anderen würden sie ohnehin nur auslachen, weil sie damit das klassische Klischee bedienen würde. Doch dann überredet Elíns beste Freundin sie an einem Kochkurs teilzunehmen, um auch ein bisschen unter die Leute zu kommen. Und ausgerechnet dort lernt Elín den gut aussehenden und charmanten Jón kennen, der kein Geheimnis daraus macht, dass er sich in Elín verguckt hat. Doch kann Elín es schaffen ihre Ängste und Zweifel zu überwinden und die Liebe wieder in ihr Leben lassen?


Es sind wichtige Themen, welche die Autorin anschneidet - Bodyshaming, Selbstzweifel und verlorenes Selbstvertrauen. Außerdem spricht Kira Mohn über Mobbing, toxische Beziehungen und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Die Autorin bringt die Problematiken sehr einfühlsam, aber dennoch wirkungsvoll auf den Tisch.

Wer hat es nicht schon mal gehört oder selbst gesagt: Das liebevolle Moppelchen, oder Kosenamen wie Hummel, Sprüche wie "klar will sie Köchin werden, so gerne wie sie isst" oder "gleich und gleich gesellt sich gerne". Sätze und Äußerungen, die schnell gesagt sind, die aber beim Empfänger eine große Wirkung hinterlassen können. Auch Elín wird mit derartigen und noch viel schlimmeren Aussagen konfrontiert, was dazu führt, dass die Selbstzweifel und der Hass für ihren Körper immer größer werden.

Im Fokus stehen Elín und ihre "antrainierten" Zweifel und Ängste. Die junge Frau ist in einem Hamsterrad gefangen; einer Spirale, die nicht so leicht zu durchkreuzen ist. Und auch Jón vermag es nicht gleich zu Elín durchzudringen und noch weniger Elín zu "heilen". Genau das macht die Liebesgeschichte aber so wahnsinnig authentisch. Diese entwickelt sich sehr gemächlich. Ist leicht und zart, einfach ganz normal. Und die Liebe verdrängt die Probleme auch nicht aus dem Alltag. Sie gibt Elín allerdings einen neuen Aufschwung und den notwendigen Antrieb aus ihrem bisherigen Kreislauf auszubrechen.

Auch wenn Kira Mohn am Ende nicht alle Probleme in Luft und Wohlgefallen auflöst, so ist es doch ein glückliches Ende. Ich habe The Sky in your Eyes sehr gerne gelesen. Es ist eine sehr unaufgeregte Geschichte, die nachhallt und eine sehr zarte Liebesgeschichte. Große Spannungsmomente und überraschende Wendungen bietet sie nicht. Das braucht es aber meines Erachtens auch nicht.

Was ich nicht unerwähnt lassen will, ist das zauberhafte Setting. Die Handlung führt uns an wundervolle, romantische Sehnsuchtsorte an Islands Südküste. Eindrucksvolle Steilküsten, glasklare Wasserfälle,  schwarze Strände und schroffe Basaltfelsen. Mit ihren bildhaften Beschreibungen versprüht Kira Mohn ein bisschen Elfenglanz im heimischen Wohnzimmer.  


Absolut lesenswert! 


Fazit:

The Sky in your Eyes ist ein sehr authentisches Buch mit greifbaren Charakteren und realen Problemen. Es geht um Selbstzweifel, den Verlust von Selbstvertrauen und das Schämen für den eigenen Körper. Das ganze verpackt Kira Mohn in eine zarte und unaufdringliche Liebesgeschichte.  Wundervoll und absolut lesenswert! 

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Hedy's Krieg

Die Übersetzerin von Jenny Lecoat

Mit einem Seufzen der Erleichterung und einem Hoffnungsschimmer vor Augen habe ich die Bauchdeckel von Jenny Lecoats Debütroman geschlossen. Hedys Krieg - im Original heißt das Buch 'Hedy's War' - hat mir einmal mehr vor Augen geführt, wie gut es uns heute geht, aber aber auch, dass es sich immer lohnt zu kämpfen.

Es ist das Jahr 1940 in dem Hedy Bercu, eine junge Jüdin, zur Flucht aus Österreich gezwungen wird. Eigentlich wollte sie nach Amerika, doch das Geld war knapp und so strandet Hedy auf der von den Deutschen besetzten britischen Kanalinsel Jersey. Als Jüdin registriert, hat die junge Frau so gut wie keine Chance auf Arbeit. Als sich die Möglichkeit ergibt als Übersetzerin für die deutschen Besatzer zu arbeiten, ergreift sie diese widerwillig. Gleichzeitig beginnt sie durch kleine Akte des Widerstands, wie dem Diebstahl von Benzingutscheinen, gegen das System aufzubegehren und sie lernt den deutschen Wehrmachtssoldaten Kurt Neumann kennen und lieben. Eine Liebe, die nicht sein darf und die inmitten der Wirren des zweiten Weltkrieges immer mehr aufblüht.

Ich habe beim Lesen eine unglaublich intensive Beziehung zu Hedy aufgebaut. Habe mit ihr ihr dunkelsten Stunden durchlebt, als sie zitternd in ihrem Versteck im Boden ausharren musste, um der Deportation zu entgehen. Ich habe mit ihr gelitten, als der Hunger Hedy und ihre Freundin Dorothea umzubringen drohte. Ich habe aber auch die schönsten Momente, die sie mit Kurt in Zweisamkeit geteilt hat, mit Freude verfolgt. Kurt wurde wie so viele andere in den Dienst der deutschen Wehrmacht gezwungen. Er erfüllt zwar seine Pflichten, kann sich selber mit der Ideologie der Herrenrasse aber nicht identifizieren.

Jenny Lecoat spricht eine Zeit unserer Geschichte an, die nicht vergessen werden sollte, stellt dabei aber nicht die historischen Ereignisse, sondern die Menschen, in den Fokus. Die Autorin schildert ergreifend und realitätsnah die Umstände der Kriegsjahre von 1940 bis 1946. Jenny Lecoat vermittelt ein authentisches Bild der Ängste und Nöte der Bevölkerung Jerseys. Angefangen bei der Rationierung der Nahrung, der ständigen Beobachtung durch die Besatzer bishin zum völligen Abgeschnittensein von der Außenwelt. Nicht einmal ein Radio war erlaubt. Die Menschen mussten die Nachrichten glauben, die ihnen die Besatzer auftischten. Einfach schrecklich!
Das besondere ist, dass es die Personen teilweise wirklich gegeben hat. So zum Beispiel Hedy Bercu, welche die Vorlage für den fiktionalen Roman liefert. Und auch Dorothea Weber, Hedys beste Freundin und Helferin, sowie die große Heldin des Romanes, hat wirklich existiert.
Jenny Lecoat wurde 15 Jahre nach Ende der Besatzung auf der Insel Jersey geboren. Sie kennt die Insel, die Menschen und ihre Geschichte und das spürt man einfach mit jeder Zeile. Es steht zwar wie gesagt die Liebesgeschichte zwischen der Jüdin Hedy und dem Wehrmachtssoldaten Kurt im Fokus. Verwoben mit dem historischen Hintergrund ist diese aber unglaublich packend und mitreißend. Ein Hin und Her zwischen Hoffen und Bangen. Wahnsinnig bildgewaltig und ergreifend erzählt!

Fazit:

Die Übersetzerin ist ein ergreifendes Zeitzeugnis und bildgewaltiges Romandebüt. Jenny Lecoat erzählt die Geschichte der verbotenen Liebe zwischen der Jüdin Hedy und dem Wehrmachtssoldaten Kurt. Die Liebesgeschichte vor dem historischen Hintergrund des zweiten Weltkrieges ist unglaublich authentisch, emotional und fesselnd. Mich konnte sie begeistern. Absolute Leseempfehlung!

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Warmherzig, charmant und liebevoll

Das geheime Leben des Albert Entwistle von Matt Cain

Albert Entwistle ist einer jener Charaktere, die ich unglaublich gerne persönlich kennen lernen würde. Ein herzensguter Mensch, dem ich alles Glück der Welt vergönne.
Ich habe Matt Cains Roman unglaublich gerne gelesen, habe mit Albert gelacht, geweint und mich mit ihm über seine tolle Entwicklung gefreut.

Der 65-jährige Albert Entwistle lebt zusammen mit seiner über alles geliebten Katze Gracie in der britischen Kleinstadt Toddington, wo er auch als Postbote arbeitet. Das besondere daran ist, dass Albert eine Sozialphobie hat und menschliche Kontakte so gut wie möglich vermeidet. Und trotzdem liebt Albert seine Arbeit als Briefzusteller ungemein. Als dem liebenswerten Eigenbrötler jedoch kurz vor seinem 65. Geburtstag eröffnet wird, dass er in Rente gehen muss und dann auch noch seine geliebte Gracie stirbt, wird Alberts gut strukturiertes Leben völlig aus den Angeln gehoben, eröffnet ihm allerdings auch wundervolle neue Möglichkeiten.

Ach, was soll ich euch sagen. Ich hab einfach jede einzelne Zeile geliebt. Der Roman steckt trotz des etwas trüben Anfangs voller Wärme, Liebe und Hoffnung.

Durch zahlreiche Rückblenden in Alberts Kindheit und Jugend lernen wir ihn sehr intensiv kennen und lernen auch verstehen, wie er zu dem Mensch geworden ist, als der er sich im Heute präsentiert. Albert hatte es nie leicht im Leben und ich hätte ihn manchmal einfach nur gerne umarmt und ihm Trost und Wärme gespendet. Schon früh hat Albert gemerkt, dass er "anders" ist. Die Gefühle, die er für seinen besten Freund George hatte, gingen über das normale freundschaftliche Maß hinaus. Doch die Liebe war Albert und George im gesellschaftlichen System der 1970er Jahre verwehrt. Homosexualität war verpöhnt und die Menschen wurden gemieden und geächtet. Und so war Albert gezwungen den Kontakt zu George abzubrechen, was er nie verwunden hat.

Als Albert alte Briefe findet, weiß er plötzlich was er zu tun hat, wenn er nicht vereinsamen will. Er begibt sich auf die Suche nach seiner großen Liebe George und er öffnet sich der Welt, findet Freunde und wächst über sich hinaus. Man könnte das Buch auch als "Die Geburt des Albert Entwistle" bezeichnen. Nach und nach reißt Albert seine selbst aufgebauten Mauern ein und lässt wieder Freude in sein Leben. Auch wenn ich mich wiederhole, kann ich nur betonen, dass ich Alberts Entwicklung wahnsinnig gerne verfolgt habe, immer mit der Hoffnung vor Augen, dass er sei Glück findet und die Geister und Schatten der Vergangenheit hinter sich lässt.

Fazit
Das geheime Leben des Albert Entwistle ist ein absolutes Herzensbuch. Ich habe jede Zeile von Matt Cains Roman geliebt, bin mit Albert durch alle Höhen und Tiefen seines Lebens gegangen. Hab mit ihm geweint, gehofft und geliebt.

Das Buch steckt voller liebevoller Charaktere, Wärme und Hoffnung und zeigt, dass es nie zu spät für einen Neustart ist. Absolut lesenswert!

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Warmherzig,  charmant und liebevoll