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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von nanu?!:

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Kunterbunter Klebespaß

Meine Sticker + Karten + Box - Ostern, m. 1 Beilage von

Die Osterbox ist für Kinder ab vier Jahren gedacht, sie unterhält aber auch die etwas älteren Kinder ganz wunderbar.

Verschenkt habe ich die Box der sechsjährigen Nelia, sie war direkt Feuer und Flamme. Am ersten Abend hatte sie schon die Hälfte der Karten beklebt und bemalt. Am nächsten Morgen hat dann sogar der neunjährige Bruder mitgeholfen.

Insgesamt gibt es 30 Karten die, laut Nelia, überhaupt nicht langweilig sind, weil jede anders ist. Gefallen haben ihr am besten die vielen Sticker, davon gibt es gleich 175 Stück.
Mit den Stickern kann man fröhliche Landschaften ausschmücken, oder Bilder vervollständigen.
Außerdem gibt es noch Such-Labyrinthe und Ausmalbilder.
Die Karten haben alle ein schönes Design passend zu Ostern. Bewundern kann man frühlingshafte Blumenwiesen mit kleinen Osterhäschen, süße Küken in Eierschalen oder bunte Ostereier in den verschiedensten Mustern.
Ein toller Clou ist die Möglichkeit der Beschriftung auf jeder Rückseite. Die Karten haben die Größe von Postkarten und können so leicht verschenkt oder verschickt werden.

Die Box ist ein tolles Mitbringsel für die Kleinsten, es muss ja nicht immer etwas Süßes sein. Ich kann mir auch vorstellen, dass die Box bei langen Autofahrten eine willkommene Abwechslung ist.

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Kunterbunter Klebespaß
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Neues aus der Mystery Shack

Willkommen in Gravity Falls - Verschollene Legenden von Walt Disney; Alex Hirsch

Endlich, nach so langer Zeit gibt es Neues aus der Mystery Shack!
Meine Kinder (17 + 19) sind große Fans der Serie und feiern dieses Graphic novel sehr. Vor allem, weil es kein billiger Abklatsch des Originals ist, oder ein Versuch, mit irgendwelchem Marchandise möglichst viel aus der Serie herauszuholen.

Es ist viel besser als das, diese neuen Abenteuer enthalten die Seele von Gravity Falls und machen einfach nur Laune.

Insgesamt gibt es vier neue Geschichten, wovon drei zeitlich im gleichen Sommer passieren, wie auch in der Serie.
Gronkel Stan soll einen Sommer lang auf die beiden Kinder Dipper und Mabel aufpassen, wobei ständig die unglaublichsten Dinge geschehen.
Die vierte Geschichte passiert lange vor diesem sehr speziellen Sommer, als die beiden Gronkel selbst noch Kinder waren.
Stilistisch unterscheiden sich die vier Geschichten relativ stark voneinander. Besonders cool kommt da eine der Storys rüber, denn da werden bekannte Zeichenstile aus sehr berühmten Zeichentrickserien und Comics übernommen. In Gravity Falls ist schließlich alles möglich.
Gravity Falls wäre nicht Gravity Falls, wenn es nicht auch eine Reihe Codes und Rätsel zum Selberlösen gäbe.
Und überall gibt es kleine Besonderheiten und Figuren aus anderen Universen zu entdecken.
Entdeckt haben wir bereits Slenderman, Eda Clawthorne, wo ist Walter?, Sonic the Hedgehog, ... und sogar Bob Ross (quitsch!).
Der Humor ist wieder ganz typisch Alex Hirsch. Ganz besonders witzig fanden meine Kinder die Erzählerboxen, die sich selbstständig machen und dem Leser kundtun, was sie von den Figuren halten.

Dieses Graphic novel fügt sich lückenlos in die bisherige Reihe ein, und zwar so gut, dass man meint, die Stimmen der Figuren während des Lesens im Hinterkopf zu hören.
Abschließend kann ich nur Gronkel Stan zitieren, er würde an dieser Stelle sagen: KAUF DAS!

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Neues aus der Mystery Shack
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Hoffentlich kommt bald eine Fortsetzung

Fräulein Florentines Gespür für Mord - Cosy Crime trifft Female Empowerment. Charmanter Krimi im Berlin der 1890er-Jahre mit Farbschnitt in der 1. Auflage von Alexandra Fischer-Hunold

Nach außen hin ist Fräulein Florentine Falkenberg eine junge Dame aus gutem Hause, aber eigentlich ist Flo ein Skandal auf zwei Beinen.
Heimlich verfasst sie feministische Artikel für eine Zeitung und sie besucht als Junge verkleidet, Vorlesungen in der Charité. Und nun bekommt sie es auch noch mit einem Mord zu tun.

Der Mann ihrer Cousine wird kurz nach der Trauung auf der eigenen Hochzeit mit dem Tortenmesser erdolcht, und ausgerechnet Flos Bruder Leopold gerät ins Fadenkreuz der Ermittlungen.
Wie soll Flo da tatenlos zuschauen? Einmal mehr greift sie in ihre Trickkiste und beginnt, ihre eigenen Ermittlungen anzustellen.

Dieses Buch steckt voller Überraschungen und war für mich ein einziger Spaß.

Vordergründig ist dieser Roman natürlich ein gemütlicher Krimi, das ist klar, das steht ja sogar im Titel vorne drauf.
Der Graf von Lauenberg wird kaltblütig ermordet und sein Tod muss aufgeklärt werden.
Je tiefer Florentine ihre neugierige Nase in die Angelegenheiten des Grafen steckt, umso mehr Geheimnisse fördert sie zutage. Florentine geht ganz speziellen Hinweisen nach, und plötzlich hat sie es mit so etwas ähnlichem wie einer Schatzsuche zu tun. Aber so ganz nebenbei tretet sie volle Möhre in ein Wespennest und schreckt eine ganz andere Sorte Gestalten auf. Die Jägerin wird zur Gejagten, und umgekehrt.

Erzählt wird komplett aus Florentines Sicht in der Ichform.
Ich mochte Flo sofort sehr gerne. Sie ist ein toller Charakter der tut was er will.
Flo hasst Ungerechtigkeiten und posaunt ihre Ansichten, auch manchmal ohne vorher darüber nachzudenken, laut aus. Für das späte 19. Jahrhundert in dem Flo lebt, natürlich völlig unpassend.
Sie trifft auch nicht immer die besten Entscheidungen und begibt sich deswegen öfter mal in gefährliche Situationen. Zum Glück ist da noch das Dienstmädchen Elise, die passt wenigstens ein bisschen auf Flo auf, wenn sie sie lässt heißt das.
Besonders toll finde ich, dass ich auch nach dem Ende, manche Figuren immer noch schwer einschätzen kann. Auf welcher Seite stehen sie nun, kann man ihnen vertrauen?
Dieses Ende ist zwar schlüssig und auch logisch abgeschlossen, aber gleichzeitig auch so offen, dass wir mit einer rasanten Fortsetzung rechnen dürfen, die bitte, bitte hoffentlich auch kommt.
Ich will wissen wie es weitergeht mit Florentine und der geheimnisvollen Sache da.

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Hoffentlich kommt bald eine Fortsetzung
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Dunkle Geheimnisse

Seven Ways to Tell a Lie von Colin Hadler

Stell dir vor, du siehst dir in einem Video selbst beim Sterben zu!
So jedenfalls ergeht es Jonah und seinen ehemals besten Freunden.
Das Video ist ein Deepfake, ganz klar. Aber es tauchen immer noch weitere Videos, in denen die dunkelsten Geheimnisse der Freundegruppe offenbart werden, auf.
Jemand hat es wirklich auf die Jugendlichen abgesehen, aber wer steckt bloß dahinter? Niemand wusste von diesen Geheimnissen.

Dieses Buch ist ein wahrer Pageturner!
Die Kapitel enden auch oft ganz gemein, mit einem Cliffhanger, sodass man einfach immer weiterlesen muss.

Erzählt wird die Geschichte, bis auf die Deepfakes, komplett von Jonah in der Ichform.
Jonah ist es auch, der versucht, die ehemalige Clique wieder zusammenzuführen, um den Täter zu finden.
Dafür kommen sie nicht umhin, sich mit einem tragischen Ereignis aus der gemeinsamen Vergangenheit auseinanderzusetzen. Dabei tun sich schwere Abgründe auf.
Jede der Figuren fand ich auf seine Weise glaubhaft dargestellt, zu verbergen hat jeder etwas. Es wird bald klar, dass der Täter jemand aus Jonahs unmittelbaren Umgebung sein muss.
Als Leser kann man einfach nur erstmal alle unter Generalverdacht stellen. Sogar Jonah selbst.

Gut gefallen hat mir das Erzähltempo.
Jonah und die anderen kommen kaum zur Ruhe, schon erscheint wieder ein Skandalvideo im Netz. So wird die Spannung nicht nur konstant aufrecht erhalten, sie steigert sich sogar noch ständig.
Bis zur Auflösung am Ende konnte ich nicht den richtigen Täter herausfinden. Deswegen kann ich das Buch nur weiter empfehlen und die volle Punktzahl vergeben.

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Dunkle Geheimnisse
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Mir fehlte da was

Klapper von Kurt Prödel

Thomas, von seinen Mitschülern nur abfällig Klapper genannt, ist ein Außenseiter wie er im Buche steht.
Am liebsten würde er sich den ganzen Tag in seinem Zimmer verstecken und Counter Strike zocken.
Leider ist da aber noch die Schule in die er sich jeden Tag hinschleppen muss und regelmäßig schikaniert wird.

Doch dann kommt die Neue in seine Klasse, und langsam ändert sich für Klapper alles.

Der Leser begleitet Klapper durch seinen eintönigen verkorksten Alltag. Gefesselt hat mich seine Geschichte schon, auch wenn ich finde, das einige kleine Details, besonders zu seiner Person, nicht gepasst haben.
Zum Beispiel habe ich das Oliver Kahn-Poster in seinem Zimmer nicht verstanden. Es passt nicht zu seinem Typ, er spricht das ganze Buch nicht einmal von Fußball. Oder die T-Shirts mit den Bands drauf? Die Rolle als Nerd nehme ich ihm voll ab, aber nicht die als Metaler.
Und waren Schulattentate dank Counter Strike 2011 überhaupt noch ein Thema?

Insgesamt ist die Grundstimmung eher dunkel und trübsinnig. Das liegt daran, dass aus Klappers Sicht erzählt wird und er es wirklich schwer hat, in seinem Leben als Teenager. Er passt nirgendwo so richtig hin, Freunde hat er keine und seine Eltern sind auch ein bisschen verkorkst und haben mehr mit sich selbst zu tun.
Nur in seiner Counter-Strike-Community erfährt er Anerkennung durch seine Maps die er baut und die er anderen Spielern zur Verfügung stellt.
Klappers Alltag plätschert erst schwermütig vor sich hin, erst die neue Klassenkameradin Vivi, von allen Bär genannt, reißt ihn endlich aus seinem Trott.
Wobei ich Klappers Faszination für sie kaum nachvollziehen kann. Gesund fand ich deren Freundschaft jedenfalls nicht, aber das macht Bär und die ganze Geschichte um die beiden auch aus.
Das Ende fand ich jedenfalls zu plötzlich. Ein paar meiner Fragen wurden nicht vollständig aufgelöst.
Alles in allem ist Klapper aber trotzdem ein starkes Debut, und ich freue mich auf weitere Romane aus Kurt Prödels Feder.

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Mir fehlte da was
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Wiederentdeckte Klassiker

Wiener Zuckerbäckerei von Bernadette Wörndl

Es könnte eine Geschichte aus einem Märchen sein:
Die im Jahr 1884 in der Nähe von Wien geborene Therese Schulz, stieg schon als junge Erwachsene zur Direktrice der Zuckerbäckerei eines Grand Hotels auf.
Ihre Rezepte hielt sie stets geheim und schrieb sie in ein kleines Büchlein auf, welches sie immer bei sich trug.

Dieses Büchlein wurde später von Generation zu Generation innerhalb der Familie weitervererbt. Vergessen wurde es doch irgendwann, denn es wurde auf einem Dachboden wiederentdeckt, bis es schließlich in die Hände von Bernadette Wörndl landet, die es zu einem tollen Backbuch neu übersetzt und für die heutige moderne Zeit nutzbar macht.
Und was für ein tolles Buch daraus geworden ist!

Das meiste was an Gebäcken vorgestellt wird, kennt man so oder so ähnlich bereits. Trotzdem sind die Rezepte mit den heutigen nicht wirklich vergleichbar.
Damals wurde viel üppiger und reichhaltiger gebacken, es wurde nicht mit den Zutaten gegeizt. Zum Beispiel habe ich den Marmorkuchen nachgebacken, und noch nie habe ich einen saftigeren und schmackhafteren Gugelhupf gegessen, was natürlich an den 8 Eiern und der riesigen Menge Baisermasse liegt, die in den Teig eingearbeitet wird.

Aufgeteilt sind die Kreationen in sieben Kapitel:
Kuchen & Tartes, Torten, Schnitten & Rouladen, Teegebäck, Mehlspeisen, Weihnachtsgebäck und Puddings, Cremes & Eingekochtes.
Wie der Titel es schon ankündigt, sind hier vor allem Klassiker zu finden.
Von Bienenstich bis Lebkuchen und von Biskuitrouladen über Marillenschaumtarte. Es gibt Knödel und Striezel, Topfengolatschen und Dukatenbuchteln, diese österreichischen Dinge klingen nicht nur toll, sie sehen auch extrem gut aus. Fotos gibt es von allen Rezepten.

Besonders gut finde ich die Anleitungen der Rezepte. Einige Teige werden sogar extra genau beschrieben, in Bild-für-Bild-Schritten, damit man ja keinen Fehler machen kann.
Jetzt weiß ich endlich, was ich beim Rührteig immer falsch gemacht habe, das er mir immer zusammen fällt.
Hilfreich finde ich das kleine Wörterbuch am Ende, da findet man alle österreichischen Bezeichnungen ins Deutsche übersetzt.
Die Aufmachung des Buches finde ich auch wirklich gelungen. Hier und da werden die Seiten mit alten Fotographien von Wien und den Kaffeehäusern geschmückt. Auch handschriftliche Textauszüge von Therese Schulz in Kurrentschrift kann man entdecken. Das Gold und Hellblau auf dem Cover passt perfekt zum Rest.
Dieses Buch kann ich nur empfehlen.

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Österreichische Wirtshausküche

Sepp, was machst du? von Sepp Schellhorn

Laut dem Autor Sepp Schellhorn, ist der große Erfolg seiner Kochvideos auf Social Media eher dem Zufall und seinen Freunden zu verdanken. Da ist dieses Kochbuch rauszubringen nur ein weiterer Schritt, und eine gute Idee.
Was als erstes auffällt, wenn man so durch das Buch blättert, es geht um unkomplizierte Hausmannskost, und die Gerichte sind einfach zu realisieren.

Aufgeteilt ist das Kochbuch in sechs praktische Kapitel, sodass man schnell das Gewünschte findet:

- Das erste Kapitel "Suppen & Kleinigkeiten" gefällt mir aber leider nicht so gut.
Unter anderem findet man hier eine Auswahl an belegten Broten, und da frage ich mich immer, wer für ein Butterbrot ein Rezept braucht. Es gibt hier auch noch einige Vorspeisen, wie zbsp. Carpaccio oder Tatar vom Rind, und einige Suppen. Die meisten Suppen finde ich hier auch recht einfach, aber richtig gut finde ich die Bouillabaisse und die Linsensuppe mit dem geräucherten Fisch (wobei ich an die vorgeschlagene Atterseereinanke einkaufstechnisch niemals herankommen werde).
- In "Knödel, Pasta & Co." gibt es dagegen nur Wunderbares zu entdecken.
Wer sich immer schon mal an Knödel versuchen wollte, hat jetzt keine Ausreden mehr. Kaspressknödel, Speckknödel, Grammelknödel, Spinatknödel, die Anleitungen dazu sind alle im Buch zu finden. Dazu dann noch Pasta- und Risottogerichte.
- Das Kapitel "Gemüse satt" ist das kürzeste, trotzdem aber kreativ.
- Bei den "Klassikern" gibt es all die Hauptspeisen die man so aus Österreich kennt: Schinkenfleckerl, Wiener Schnitzel, Krautwickler, Krautfleckerl, ...
- Und bei den "Süßspeisen" geht es gleich weiter mit den österreichischen Spezialitäten: Kaiserschmarren, Salzburger Nockerln, Zwetschkenfleck, Schwarzbeernocken, ...
- Zum Schluss gibt es noch die "Basic-ReSEPPte" mit Fonds, Saucen, Teige, usw.

Insgesamt gibt es 90 Rezepte zum Ausprobieren.
Alle Rezepte sind für vier Personen ausgelegt.
Der Schreibstil ist unverwechselbar. Die Anleitungen sind in einem locker flockigen Ton geschrieben, so wie der Autor auch in seinen Videos spricht.
Zu jedem Gericht weiß Sepp Schellhorn noch etwas zusätzlich zu sagen.
Alle österreichischen Begriffe werden sofort im Text ins Deutsche übersetzt.
Nur wenige Zutaten werden für den Nicht-Österreicher schwierig zu bekommen sein. Schottenkäse, Branzino und Schwarzkohl fallen mir da spontan ein. Das gilt aber zum Glück nur für sehr wenige Rezepte.
Die Fotos finde ich nicht so toll gelungen. Viele davon sehen unprofessionell aus, wie schnell mit der Handykamera geknippst. Man hätte bestimmt auch ein schöneres Foto von Sepp Schellhorn für das Cover finden können. Er steht da wie bestellt und nicht abgeholt.

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Österreichische Wirtshausküche
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Unerledigte Herzensangelegenheiten

Alice und die Geister von nebenan von Jacqueline Davies

Schon wieder muss Alice mit ihren Eltern umziehen.
Sie lebt auf dem Campus des Colleges und die schicken Alices Familie von einer katastrophalen Behausung zur nächsten. Denn, was die vom College ganz sicher wissen und auch ausnutzen ist, die Potchniks sind unter anderem geniale Zimmerleute und zaubern aus jeder Bruchbude ein traumhaftes Zuhause.

Doch diesmal muss Alice feststellen dass das Nachbarhaus ihres neuen Hauses noch schlimmer dran ist, als das eigene. Also macht Alice sich auf und fängt mit der Renovierung des Nachbarhauses an, merkt aber bald, dass sie nicht alleine ist.

"Eine gar nicht so gruselige Geistergeschichte" steht hinten drauf, und genau das ist es auch. Von der ersten Seite an, habe ich mich in Alices Geschichte pudelwohl gefühlt.
Alice ist aber auch eine tolle Figur: Voller Zuversicht und mit viel Wagemut versucht sie, nicht nur das Haus wieder zu einem schönen Ort zu machen, sie kümmert sich auch um die Angelegenheiten der Geister, damit die weiterkönnen. Wohin auch immer man kommt, wenn man weiterdarf.
Die Geister sorgen nicht nur in Alice Alltag ordentlich für Abwechslung, man erfährt auch einiges aus deren Vergangenheit, was für sich genommen sehr interessant ist, denn sie alle sind seinerzeit in völlig verschiedene Epochen gestorben.

Die Sprache im Roman ist flüssig und für Kinder ab zehn angemessen. Nur wenn Alices Mutter, die Professorin am College ist, in eine ihrer berühmten Vorträge verfällt, wird es mit der Sprache ein kleines bisschen schwieriger. Sie benutzt nämlich gerne komplizierte Wörter.
Ansonsten ist das Buch spannend und humorvoll, Alice gerät so manches Mal in eine vertrackte Situation. Und durch die Geister lernt man auch noch ein paar lustige und gar nicht gemeine, neue Schimpfwörter kennen. Das ist ja wohl auch nicht zu verachten.

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Lafers Lieblingsrezepte

L wie Lafer von Johann Lafer

Auf das neuste Kochbuch von Johann Lafer habe ich mich besonders gefreut. Und es ist genau das drin, was vorne draufsteht: 100 Gerichte die er als seine Lieblingsgerichte ansieht. Zum Teil sind da einige Klassiker dabei, denen er aber seinen ganz persönlichen Stempel aufdrückt.
Nur um ein paar Beispiele zu nennen, er serviert sein Leipziger Allerlei mit Flusskrebsen, das boeuf bourguignon wird zum Wildgericht umfunktioniert und sein Fischgeschnetzeltes Stroganoff habe ich auch anders in Erinnerung.

Aufgeteilt ist das Buch ganz praktisch in Gänge: Suppen, kleine Gerichte, Fisch, Fleisch, vegetarische Gerichte, Desserts und Gebäck.

Ob das Buch alltagstauglich ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Lafer arbeitet gerne mit hochwertigen Zutaten und so gibt es auch in diesem Buch einige Rezepte mit Lebensmitteln wie Wachteln, Wildfleisch, allerlei Meeresfrüchten und Fischen, Trüffeln, Morcheln und so weiter.
Preiswert sind diese Zutaten ja nicht gerade, andererseits erwarte ich solche Rezepte aber auch von einem Koch wie Lafer.
Es gibt aber auch eine ganze Reihe Gerichte mit einfachen Lebensmitteln die man gut im Alltag zubereiten kann, vor allem zu finden bei den Suppen und Vorspeisen und den vegetarischen Gerichten, was ja irgendwie auch logisch ist.

Die Auswahl der Gerichte selbst finde ich sehr gelungen.
Es gibt typisch klassisches wie Rheinischer Sauerbraten, Szegediner Gulasch oder Coq au Riesling.
Dann Gerichte die so fein wie im Restaurant sind wie Ceviche, Carpaccio vom Thunfisch oder Lachs-Tatar.
Es gibt auch eintopfartige Gerichte wie Steirische Bouillabaisse, Clam Chowder , Ratatouille, ...
Oder auch asiatisch inspirierte Gerichte wie Schweinefleisch süßsauer, Japanische Nudelsuppe, asiatischer Schweinebauch.
Die pure Abwechslung zieht sich also durch das ganze Buch und die kulinarische Langeweile hat hier keine Chance.

Das Buch selbst ist dick und robust und macht auf den ersten Blick schon Eindruck.
Jedes Gericht wurde durch Fotos sehr gekonnt in Szene gesetzt und machen auch wirklich Appetit.
Die Rezepte sind genaustens durch Schritt-für-Schritt-Anleitungen in einzelnen Bildern oder Texten beschrieben, wobei die Anleitungen in Bildern schon sehr übertrieben genau sind. Da dürfte beim Nachkochen wirklich nichts mehr schief gehen.

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Miro und Pola auf Schurkenjagd

Die Schurkenschnapp-AG von Martin Muser

Miro und Pola sind beste Freunde und ganz aus dem Häuschen. Es geht auf Klassenfahrt und extra dafür haben sie an einem Schmuggelversteck für unerlaubte Süßigkeiten getüftelt.
Doch zum Einsatz kommt die geniale Erfindung leider nicht, denn die Klassenfahrt wird abgesagt. Der Grund: Linus, der Klassenstreber, ist plötzlich verschwunden und alle machen sich ganz große Sorgen.

Für Miro und Pola ist die Sache klar! Sie beide wollten schon immer große Detektive sein und werden Linus aufspüren.

Dieser Krimi zieht die Kinder von Anfang an in seinen Bann, denn er hat die perfekte Mischung aus Spannung, Humor und Abenteuer.
Dafür sorgen Miro und Pola mit ihren Ideen, denn die beiden haben es faustdick hinter den Ohren.
Sie sind gute Beobachter, tricksen die Erwachsenen gekonnt aus und schrecken vor keiner Gefahr zurück. Und witzig sind die beiden auch noch.
Der Kinderkrimi ist für alle Jungs und Mädchen ab 8 Jahren geeignet. Er ist in einer einfachen und leicht verständlichen Sprache geschrieben, kleine Leser werden gut damit zurechtkommen. Er eignet sich aber auch super zum Vorlesen, die Kapitel haben genau die richtige Länge.
Die Illustrationen begleiten den Text perfekt.

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