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Rezensionen von Marie aus E.:

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Super Auftakt, ich mochte den walisischen Touch

Die letzte Party von Clare Mackintosh

Das hier ist der Auftakt einer neuen Reihe - und ich nehme es gleich vorweg: ich freue mich schon auf weitere Bände!

Es trifft ein Ermittler-Duo aufeinander: Ffion Morgan und Leo Brady – er Engländer und schwarz, sie Waliserin und weiß.
Im Grenzgebiet zwischen England und Wales gibt es ein Zuständigkeitsgerangel, weshalb die Beiden aufeinandertreffen.

Generell zieht sich die Abneigung der Waliser gegen die Engländer durch - aber kein Wunder. Im konkreten Fall hier kauften letztere Luxusanwesen an einem walisischen See und Kontakt gibt es kaum. Außer man braucht eine Putzfrau oder sonstige Dienstleistungen.

Bis an Silvester das Dorf in die Luxus-Ferienhausanlage eingeladen wird.
Im Anschluss gibt es allerdings eine Leiche und wie sich herausstellt, hat jede*r ein Motiv...

Mir hat der Handlungsort Wales super gefallen, auch wenn für mich die walisischen Namen und Orte echte Zungenbrecher waren. Aber sie machten das Lokalkolorit erst richtig perfekt.
Der Kriminalfall an sich entblättert sich gemächlich - wer temporeiche Krimis mag, wird hier unter Umständen enttäuscht werden.
Eigentlich mag ich das nicht so - hier passte es aber.
Genauso wie die vielen verschiedenen Perspektiven, die es lebendig und trotzdem nicht verwirrend machten.

Den großen Charme des Buches machen die Charaktere aus. Ich mochte die beiden Ermittler und auch, dass ihr Privatleben einen großen Raum bekam.

Ich freue mich schon auf weitere Ermittlungen in Folgebänden.

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Super Auftakt, ich mochte den walisischen Touch
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Inspiration und Mutmachquelle

Scheißegal, ich mach das jetzt! von Heike Abidi

Der Titel hat mich sofort angesprochen und Magda, die Giraffe auf dem Cover, hat mir auch noch ein Grinsen beschert.
Neu durchstarten, auch wenn man keine Zwanzig oder Dreißig mehr ist? Geht das? Kann man das noch wagen?

Auf diese Fragen gibt das Buch Antworten.
Es ist in drei Teile gegliedert.

Teil 1: Neue Lebenssituationen
Es gibt Einblick in die Situation bei sieben Personen bzw. Paaren.
Besonders spannend fand ich die Gedanken von Lena und Tom. Ihre Kinder waren aus dem Haus, dasselbige viel zu groß und so haben sie sich überlegt, sich zu verkleinern und gleich altersgerecht vorausschauend und vernünftig etwas für das hohe Alter zu suchen. Ja, das wäre es - aber gleichzeitig fühlte es sich ganz fürchterlich an. Herausgekommen ist für die Beiden etwas ganz anderes...

Teil 2: Da geht noch was: Neuer Job, neues Business
Hier liegt der Fokus auf dem beruflichen Weg. Ich fand es sehr spannend, von den verschiedenen Kehren, Abzweigungen und neuen Wegen zu lesen.
Besonders gut hat mir hier gefallen, dass die vorgestellten Menschen stets etwas Positives aus ihrem Neuanfang ziehen konnten. Auch wenn es manchmal nicht so lief, wie gedacht. Scheitern ist meist kein Weltuntergang, so schmerzlich es auch ist.

Teil 3: Arabisch, Boxen, Cosplay? Neue Leidenschaften
Hier wird das Ganze abgerundet, für alle, die jetzt nicht gleich ihr Leben total auf den Kopf stellen wollen und im Großen und Ganzen sehr zufrieden damit sind, wie es ist.
Aber hier bekommt man Impulse, ob man nicht vielleicht trotzdem mal etwas Neues wagt. Im Kleinen, im Hobby-Bereich.
Das Kapitel fand ich einen schönen Bogen und tatsächlich hat es mir auch den berühmten kleinen Tritt verpasst, mich endlich mal aufzuraffen. Ich werde zwar nicht boxen, aber ein lange stillgelegtes Hobby wieder aktiveren. Yeah!

Mein Fazit: ich finde das Buch perfekt für den Jahresbeginn geeignet, wenn die guten Vorsätze wieder aufschwappen. Hier bekommt man richtig Lust, etwas Neues auszuprobieren. Und vielleicht ja sogar Anregungen, etwas Grundlegendes im Leben zu ändern?
Dazu lässt es sich so schön lesen. Es ist kein klassischer nüchternerer Ratgeber, wer das erwartet, ist hier falsch. Eher ein Geschichtenbuch über das Leben. Schön!

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Gruselige Fantasy-Geschichte für Unerschrockene

Die Polidoris und der Pakt mit der Finsternis (Bd. 1) von Anja Fislage

Die drei Polidori-Geschwister ziehen zu ihren Großeltern, weil ihre Eltern bei einer Expedition verschollen sind.
Ihre Großeltern kennen sie bislang gar nicht - und schnell wird klar, dass das Haus, in dem sie leben nicht nur gruselig aussieht!
Sie machen Bekanntschaft mit einigen gruseligen Gestalten und auch sonst fordert das Buch seine Leser*innen.

Es ist düster und gruselig! Empfohlen ab elf Jahren würde ich hier das Lesealter auch nicht unterschreiten.

Leider konnte mich das Buch nicht 100%-ig abholen.
Es hat sich trotz der vielen phantasievollen Einfälle sehr gezogen und ich habe mich tatsächlich beim Lesen über weite Strecken gelangweilt.
Ich habe es durchgezogen, gegen Ende hin wurde es auch besser.
Die dreizehnjährige Tochter hingegen hat abgebrochen, sie fand es "total langweilig".

Schade - denn die Grundidee ist gut und auch die optische Umsetzung mit ansprechenden großflächigen Illustrationen im Inneren und dem schönen Cover gefällt uns.

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Gruselige Fantasy-Geschichte für Unerschrockene
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Quereinstieg nicht empfehlenswert

Kuckuckskinder von Camilla Läckberg

Dies hier ist bereits der elfte Band der Reihe und warum auch immer bin ich jetzt erst eingestiegen.
Das war hier nicht die allerbeste Idee - auch wenn der Fall an sich in sich abgeschlossen ist, habe ich lange gebraucht, bis ich im Buch angekommen bin. Ich vermute, dass es daran liegt, dass mir die Charaktere völlig unbekannt waren, während treue lange Lesende sofort wussten, wer mit wem und warum.

Ich hingegen habe mich etwas verloren gefühlt.

Aber auch unabhängig davon gibt es relativ schleppend los, besonders gefesselt war ich die erste Hälfte des Buches nicht.
Lediglich die Rückblicke in das Leben von Lola, einer Transfrau und ihrer kleinen Tochter fand ich von Beginn an spannend.
Überhaupt war der Strang für mich sehr stark - und mit Lola habe ich sehr mitgelitten.

Die Charaktere in der Gegenwart fand ich - nach einer sehr langen Einlesezeit - dann aber auch gut geschildert.

Es war dann irgendwann schon sehr absehbar, wohin die Reise geht bzw. wer der oder die Übeltäter waren, trotzdem gab es in der Auflösung noch die ein oder andere Überraschung.

Mir hat es insgesamt dann doch gut gefallen und ich habe jetzt Lust bekommen, die Reihe von Beginn an zu lesen.

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Quereinstieg nicht empfehlenswert
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Nicht ohne meine gusseiserne Pfanne

Weber's Wintergrillbibel von Manuel Weyer

Wie die Überschrift schon andeutet, sollte man für das Buch auch unbedingt eine gusseiserne Pfanne haben, denn sehr viele Rezepte benötigen diese.
Ist auch stimmig, denn das Buch ist ungefähr genauso schwer wie solch eine Pfanne (o.k., ich übertreibe etwas, aber nicht viel).

Ein Dutch Oven wird auch für relativ viele Rezepte verlangt, ist aber nicht ganz so essentiell wie die Pfanne.

Jetzt aber zum Buch konkret: es hat die volle Bandbreite des Wintergrillens, angefangen von den Basics des Grillens, aber auch Tipps zum Wintergrillen wie schönes Ambiente, wie anziehen usw.

Die Rezeptauswahl ist einfach der Wahnsinn.
Von bekannten Weihnachts- und Winterklassikern wie Festtagsgans (nie wäre ich auf die Idee gekommen, diese auf dem Grill zubereiten zu können), Lammkeule, Juicy Smokes Turkey, Karpfen und Kartoffel-Grill-Klößen - verrückt!
Mein Grillhorizont hat sich unglaublich erweitert!

Dazu aber natürlich auch noch jede Menge anderer Rezepte, auch einiges Vegetarisch.
Auch Gewürzmischungen, Dips und Drinks fehlen nicht.
Alles mit schönen Fotografien, die das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Ein echtes Prachtstück!

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Keine leichte Kost

Das Leuchten der Rentiere von Ann-Helén Laestadius

Bei dem Buch haben mich Cover und Titel sofort angesprochen - ein so schöner Buchumschlag und eine Handlung ganz hoch oben im Norden.

Es geht um Elsa, die zu Beginn des Buches neun Jahre alt ist und zusehen muss, wie ihr Rentier ermordet wird. Es ist aber nicht nur ihr Rentier, das getötet wird - das passiert in größerem Stil.

Die Kurzbeschreibung des Buches lässt eine Entwicklung Richtung Krimi vermuten, dem ist aber nicht wirklich so.

Es geht um das Leben der Sámi - in der Kälte und im Schnee hoch oben im Norden.
Ich wusste bislang kaum etwas über die Sámi (nicht einmal die korrekte Bezeichnung) und das Buch ermöglicht Einblicke, die nichts mit Rentierschlitten-Romantik gemein haben (das Bild lief vor meinem inneren Auge immer ab).

Ein Buch über Rassismus.
Diskriminierung, Gleichgültigkeit, Ignoranz und Ablehnung sind Alltag - und das in einer Ausprägung, die sehr erschüttert.
Es ist keine leichte Lektüre und ich habe auch sehr lange gebraucht, bis ich im Buch war. Normalerweise lese ich Bücher zügig durch - das ging hier nicht. Ich habe mir immer kleine Leseabschnitte vorgenommen.

Anfangs war es auch wirklich zäh zu lesen, die Thematik hat mich aber so interessiert, dass Abbrechen keine Option war.

Ein starkes Buch!

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Ach Harry!

Blutmond von Jo Nesbø

Endlich wieder ein Harry Hole, was habe ich mich darauf gefreut!

Leider scheint es aber kein ausgiebiges Wiederlesen zu werden, denn Harry hat alle Brücken abgebrochen und trinkt sich in L.A wohl systematisch zu Tode.
Bis er eine ältere Dame trifft, die dringend seine Hilfe braucht.
Nur deshalb lässt er sich auf den Deal ein, einem extrem unsympathischen und unfassbar reichen Immobilienmakler zu helfen.

Dieser steht unter Mordverdacht und Harry soll ihn entlasten.

Auch Band 13 ist wieder speziell. Harry Hole, der (natürlich) auch unter ständigem Alkoholeinfluss zu Meisterleistungen fähig ist. Und mit einem Team aus einem Dealer, einem wegen Korruption suspendierten Polizisten und einem todkranken Psychologen natürlich richtiggehende Höhenflüge hinbekommt. Jaja.
Aber geschenkt, denn es war wieder grandiose Thriller-Unterhaltung, die mich sowohl durch die zwischenmenschlichen Beziehungsgeflechte als auch durch den spannenden Handlungsablauf voll überzeugten.
Letzterer war schon ganz schön abgefahren, auch etwas widerlich, aber so etwas von spannend.
Die Beziehungsebene macht hier für mich aber genauso viel aus - beides zusammen macht das Buch erst zu dem, was es ist.

Und am Ende gibt es trotz abgeschlossener Handlung einen fiesen Cliffhanger - der aber auf einen neuen Band hoffen lässt, der hoffentlich bald kommt!

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Für Retro-Fans im Stil von Louis de Funès

Die Unverbesserlichen - Der große Coup des Monsieur Lipaire von Volker Klüpfel; Michael Kobr

Eine spritzige Gaunerkomödie? Das klang gut, ich freute mich auf das Buch.

Leider hat es meinen Geschmack nicht getroffen.
Mit knapp 500 Seiten fand ich es viel zu lang. Es hat sich gezogen und ich habe mich über weite Strecken gelangweilt.

Vom Stil hat es mich an die alten Louis de Funès-Filme meiner Kindheit erinnert.

Voller Klamauk und ein Humor, der nicht der meine ist.
Die Charaktere waren völlig überzeichnet (wobei das bei dem Stil schon so sein muss) und die Hauptperson, Guillaume Lipaire war mir auch noch unsympathisch. Vielleicht war das mein Problem mit dem Buch - ich konnte über die kleinen Gaunereien nicht schmunzeln, er ist mir nur unsäglich auf die Nerven gegangen.
Spannend fand ich es leider auch nicht.

Was mir aber gut gefallen hat war die Beschreibung der Küstenstadt Port Grimaud, die es auch real gibt. Da würde ich ja jetzt schon gerne mal hinfahren. Auch das Lebensgefühl in Südfrankreich kam wunderbar herüber.
Die Handlung war auch ab und an gespickt mit französischen Wörtern, die im Anhang übersetzt wurden. Obwohl ich kein französisch kann, hat das den Lesefluss überhaupt nicht gestört, sie waren so gebräuchlich, dass man auch ohne spezielle Sprachkenntnisse folgen konnte und haben Frankreich-Feeling herübergebracht. Das war auch geschickt gemacht.

Das Ende fand ich auch nicht schlecht - das war gut aufgelöst.

Insgesamt mag ich wohl einfach den klamaukigen Humor der Autoren nicht so, so ging es mir auch schon bei den letzten Klufti-Bänden.
Ihre Reisebeschreibungen hingegen finde ich super - mein Lieblingsbuch der Autoren ist auch "In der ersten Reihe sieht man Meer".
Deshalb von meiner enttäuschten Sternevergabe nicht abhalten lassen, wenn man den grundsätzlichen Stil mag, dann kann das hier auch eine vergnügliche Lektüre werden.
Ich bin bei Band 2 aber raus (wird eine Reihe).

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Eine würdige Nachfolgerin für Agatha Christie

Die Dreitagemordgesellschaft von Colleen Cambridge

Phyllida Bright führt den Haushalt von Agatha Christie und ihrem Ehemann. Sie ist tough, lässt sich die Butter nicht vom Brot nehmen und kennt Agatha C. von früher, weshalb eine Vertrautheit zwischen den beiden besteht, die weit über das Verhältnis Chefin und Bedienstete hinausgeht.

Während einer Gesellschaft geschieht ein Mord - und auch noch ganz klassisch in der Bibliothek.

Während andere Angestellte vor Schreck erstarrt wären, ist Phyllida der Meinung, dass man doch "...wenn schon ein Mord im eigenen Haus passiert, man auch seinen Spaß daran haben sollte".

Und den hat sie - und wir auch!

Ganz im klassischen Stil, der Meisterin Christie sehr ähnlich, ist dieser englische Landhauskrimi geschrieben.
Der Star ist die Haushälterin, nicht etwa Agatha Christie, die hier nur eine untergeordnete Rolle spielt.
Bei der Aufklärung des Falles tappt man ganz schön im Dunkeln - genau wie es sein soll.

Ich mag das Buch sehr! Ich bin ein großer Agatha Christie Fan und kam hier voll auf meine Kosten.
Neben dem spannenden Fall lebt das Buch von seinen Charakteren, allen voran natürlich die gewitzte Haushälterin. Aber auch die weitere Figuren sind einfach herrlich beschrieben. Highlights sind auch der spießige Butler und der grummelige Chauffeur.

Eine wunderbare Mischung aus Spannung, Witz und Beschaulichkeit. Mit interessanten Einblicken auch in das harte Leben der Bediensteten bei feinen Herrschaften.
Für alle Fans von Agatha Christie und Cosy Crimes eine dicke Weiterempfehlung!

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Hm, hm, hm. Unklarer Mix & zweifelhafte Altersempfehlung

Anatomy von Dana Schwartz

Bei vielen Büchern fällt mir der Einstieg schwer, aber meistens komme ich nach etwas Durchhalten in den Lesesog und das Buch begeistert mich.
Hier war es genau umgekehrt.
Die Story hat mich gleich gepackt.
Hazel, eine junge Frau, möchte unbedingt Chirurgin werden. Zu ihrer Zeit undenkbar, selbst für Männer war das im Gegenzeit zum Arztberuf kein wirklich angesehener Beruf (hatte etwas von einem Metzger), aber für eine Frau? Keine Chance.

Doch Hazel ist kreativ und lässt nicht locker und es scheint doch den Hauch einer Realisierungschance zu geben.

Den Mix aus weiblicher Power, Historienschinken und einem dunklen Geheimnis, das die Leichen umgibt, fand ich anfangs total gut. Dazu noch den Hauch einer Love-Story, ohne dass diese dominiert.
Doch dann kamen zum Ende hin noch Mystery-Elemente dazu, die mir das Buch ziemlich verleidet haben.
Insgesamt war es für mich damit ein zu wilder Genre-Mix. Mystery, Thriller, Regency-Love-Story plus für mich ein völlig unbefriedigender Buchabschluss.

Auch die Umsetzung war ein Hin-und Her. Die Handlung spielt in der Upper Class im historischen Schottland aber die junge Heldin sagt zum angesehenen Dozenten "Hallo, Dr. Beecham". Ich hätte nicht gedacht, dass das ehrerbietende Grußformeln zur damaligen Zeit waren...

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Altersempfehlung ab vierzehn Jahren.
Das Buch ist stellenweise sehr grausam, die chirurgischen und die kriminellen Details würde ich keinem Teenie in dem Alter zum Lesen geben. Da ist die Toleranzschwelle individuell sicherlich verschieden, für mich aber ein "ab 16 Buch".

Insgesamt ein durchwachsenes Lesevergnügen - überwiegend aber noch ein Vergnügen mit o.g. Einschränkungen.

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