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Rezensionen von Tara:

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Biografischer Roman einer beeindruckenden Frau

„Die Zeit des Lichts“ ist der Debütroman von der Autorin Whitney Scharer, in dem sie gekonnt Fakten und Fiktion vermischt und daraus ein einzigartiges Leseerlebnis macht.

Lee Miller war Modell in New York bis sie den Entschluss fasst, dass sie lieber ein Bild machen möchte als eines zu sein.

Mit nur 22 Jahren reist sie unerschrocken und ohne Plan nach Paris, wo sie ihren späteren Mann den Porträtfotografen Man Ray kennenlernt. Zunächst ist sie seine Assistentin, doch schon bald bahnt sich eine Liebesbeziehung zwischen den beiden an, die aufgrund von Mans Eifersucht nicht ganz einfach ist.

Die Autorin entführt ihre Leser in eine andere Zeit. Der Zeitgeist der 1930-er Jahre und das Pariser-Flair dieser Zeit kommen beim Lesen sehr lebendig und authentisch durch. Alkohol- und Drogen waren gesellschaftsfähig. Lee ist eine starke aber auch chaotische Persönlichkeit, deren Kindheit alles andere als leicht war und deutliche Spuren hinterlassen hat. Durch entsprechende Rückblicke gewinnt der Roman an Spannung, schockiert und fesselt.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen und bildgewaltig. Das Leben der Protagonistin, das was sie erreicht hat, ist beeindruckend. Mit viel Talent und Durchsetzungsvermögen hat sie sich in einer Welt, die von Männern dominiert wurde behauptet.

Mich hat dieser biografische Roman mitgenommen in eine andere Zeit, mir eine Persönlichkeit nahe gebracht, von der ich bisher nur den Namen kannte und bestens unterhalten.

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Provinzkrimi aus Franken – humorvoll & amüsant

Bülent Rambichler und der störrische Karpfen von Anja Bogner

„Bülent Rambichler und der störrische Karpfen“ ist der zweite Band mit Bülent Rambichler - einem Kriminalbeamten aus Nürnberg - Sohn eines Türken und einer Fränkin – von der Autorin Anja Bogner. Man kann das Buch unabhängig und ohne Vorkenntnisse aus dem ersten Band lesen.
Nachdem im fränkischen Strunzheim eine Leiche gefunden wurde, ist es wieder einmal Bülent Rambichler, der dort – in seinem Heimatdorf – die Ermittlungsarbeiten übernehmen soll.

Als Leiter der neuen Spezialeinheit „Landfrieden“ macht er sich an die Arbeit. Bei der Leiche handelt es sich um den zweiten Bürgermeister und der letzte, mit dem dieser Streit hatte, war Erkan Rambichler, der Vater von Bülent.
Der lockere, humorvolle und lebendige Schreibstil von Anja Bogener ist äußerst unterhaltsam. Durch fränkische Redewendungen und einer Menge Wortwitz nimmt sie einen direkt mit in das fränkische Dorf und bedient sämtliche Klischees, die man von den Franken im Kopf hat.
Bülent ist absolut kein typischer Polizist. Am liebsten würde er nur vom Schreibtisch aus ermitteln und auch die Beschreibung der übrigen Charaktere ist ziemlich einmalig. Jeder für sich ist ein Original und ein wenig skurril.
Die Gestaltung der Innencover fand ich ebenfalls sehr gelungen und hilfreich. So findet man zu Beginn ein „Who is who in Strunzheim“ und am Ende eine Skizze des Dorfes,
In diesem Buch stehen nicht der Fall und die Spannung im Vordergrund, sondern vielmehr die Unterhaltung durch eine zum Teil recht derbe Sprachweise und die überspitzte Darstellung von Klischees.
Ich habe mich auch über den zweiten Fall von Bülent großartig amüsiert und mich gut unterhalten gefühlt.

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Provinzkrimi aus Franken – humorvoll & amüsant
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Spannend & atmosphärisch

Bülent Rambichler und der störrische Karpfen von Anja Bogner

„Totenstille: Denn das Böse ist lautlos“ ist das gelungene Krimidebüt des in Schweden lebenden Autors Will Dean.

Tuva Moodyson ist eine junge, ehrgeizige Journalistin, die – um ihrer Mutter näher zu sein – aus der Stadt in das kleine Örtchen Gavrik gezogen ist und dort für die Lokalzeitung arbeitet.

Tuva ist sehr engagiert, hat aber zwei Handicaps, die ihr die Arbeit oft schwer machen. Sie ist fast taub und fürchtet sich im Wald. Als sich ein grausamer Mord ereignet - der die Handschrift des sogenannten Medusa-Mörders trägt, der bereits vor 20 Jahren in der Gegend gemordet hat - wittert Tuva ihre Chance als Journalistin.

Der Schreibstil von Jean Dean ist sehr atmosphärisch und detailliert. Man spürt regelrecht die Kälte, das feuchte Klima – welches Tuva mit ihren Hörgeraten zu schaffen macht, die Feindseligkeit der Einheimischen, die Tuva während ihrer Ermittlungsarbeiten entgegenschlägt und die Angst, der Tuva in den verschiedensten Situationen immer wieder begegnet. Trotzdem ist sie ausgesprochen mutig und zielstrebig bei ihren Ermittlungsarbeiten und möchte die Wahrheit ans Licht bringen. Nichts ist ihr wichtiger als ein objektiver Bericht, da sie auf Grund ihrer Vergangenheit – über die man leider in diesem Buch noch keine näheren Einzelheiten erfährt – weiß, dass schlecht recherchierte Artikel Leben zerstören können. Die Einwohner des Dorfes werden sehr detailliert beschrieben, irgendwie sind sie alle ein wenig skurril und haben ihre Eigenarten und merkwürdige Angewohnheiten, halten aber fest zusammen. So richtig sympathisch, war mir – außer Tuvas Freundin Tammy, die einen kleinen asiatischen Imbiss hat – keiner.

Auch wenn ich das Verhalten der Protagonistin nicht immer nachvollziehen konnte, fand ich sie als Charakter interessant und hätte gerne mehr über sie und ihre – immer wieder angedeutete Vergangenheit, wie den tödlichen Autounfall ihres Vaters – erfahren. Das Buch blieb bis zum Ende spannend und das Ende hat mich überrascht.

Ich würde gerne weitere Fälle mit Tuva lesen und kann das Buch Krimilesern, die schwedische Atmosphäre mögen, empfehlen.

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Provinzkrimi aus Franken – humorvoll & amüsant
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Interessant & nichts für schwache Nerven

Der Mensch ist böse von Julian Hannes

„Der Mensch ist böse“ ist ein Buch mit wahren Kriminalfällen des Autors Julian Hannes, der den meisten Menschen eher unter Jarow und mit seinem Interesse an ungeklärten Mysterien und wahren Verbrechen bekannt sein dürfte.

Für mich kann ich sagen, dass ich den Tipp im Vorwort „Lies es nicht unbedingt nachts alleine zu Hause.

“ durchaus angebracht finde und möchte jedem Leser raten, das Buch zumindest nicht alleine zu beginnen, bevor er weiß, was auf ihn zukommt.

Zu der Frage „Ist der Mensch wirklich böse ?“ findet der Autor viele interessante Ansätze und Aussagen. Zunächst wird beispielsweise erklärt, was einen Psychopathen ausmacht und erläutert, dass nicht alles Psychopathen kriminell und nicht alle Kriminellen Psychopathen sind. Auch normale Menschen sind im Stande Böses zu tun. Es sind die Umstände, Extremsituationen, Autoritätsgehorsam o.Ä., dass sie dazu bringt.

Die 13 Kriminalfälle sind vollkommen unterschiedlich und haben nur eines gemeinsam. Sie wurden nicht geklärt. Bei denen, die bereits im vorletzten Jahrhundert stattfanden, ist die Wahrscheinlichkeit mehr als gering, bei den aktuellen Fällen könnte man noch hoffen. Gänsehautfaktor haben sie alle und die Grausamkeit, die dahinter steckt bzw. auch nur dahinter vermuten lässt, ist kein leichter Lesestoff. Je nach Fall erfährt man einiges über den Tathergang, den Täter und die Opfer. Im Anschluss folgen ein Fazit des Autors und zusätzliche Informationen mit statistischen Werten und allgemeineren Fakten.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und ins Stocken gerät man höchstens vor Entsetzen, aber nicht weil irgendetwas schwer verständlich oder unklar geschrieben ist.

Aus meiner Sicht ein interessantes Buch, das ich gespannt in einem Rutsch durchgelesen habe, aber nichts für schwache Gemüter.

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Interessant & nichts für schwache Nerven
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Unterhaltsam & lehrreich

Ein Schweinebär im Schlafanzug von Andreas Langer; Katalin Eva Pop

„Ein Schweinebär im Schlafanzug“ ist ein süßes und lehrreiches Buch für Kinder im Altern zwischen 5 und 8 Jahren von dem Autor Andreas Langer mit vielen liebevoll gestalteten schwarz-weiß Zeichnungen der Illustratorin Katalin Eva Pop.
Jule und Sascha sind zwei ganz normale Geschwister. Nur wenn es um das Essen geht, dann verursacht Sascha immer eine riesige Schweinerei und wird deswegen von seinen Eltern Schweinebär genannt.

Aber es bleibt nicht bei dem Namen, Sascha verwandelt sich wirklich zu einer Mischung aus Schwein und Bär und damit geht dann das Chaos erst richtig los.
Der Schreibstil ist passend für die Zielgruppe, kurze, klare und lebendige Sätze. Die Geschichte ist unterhaltsam, lehrreich und amüsant. Dem Autor ist es gut gelungen, seine Botschaft - dass man Menschen so anzunehmen soll, wie sie sind - leicht verständlich zu verpacken.
Am Ende des Buches gibt es noch einige Mitmachseiten mit Rätseln und Zeichnungen zum Ausmalen.
Meine Kinder und mich hat das Buch gut unterhalten und ich fand es schön, dass meine Kinder auch nach dem Lesen noch eine Weile mit den Mitmachaufgaben beschäftigt waren.

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Unterhaltsam & lehrreich
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Interessante Einblicke in das Leben und die Arbeit des Autorenduos

Die Wanderschriftsteller von Iny Lorentz

„Die Wanderschriftsteller“ ist ein autobiografische Reisebericht des Ehepaares Elmar Wohlrath und Iny Klocke, die unter dem Pseudonym Iny Lorentz schreiben und bekannt geworden sind.
Mich haben die Bücher von Iny Lorentz bisher begeistert und bestens unterhalten, von daher war ich nun sehr gespannt auf ihre Entstehungsgeschichte.

In diesem Buch berichtet das Autorenduo über die Ausgangspunkte ihrer verschiedenen Romane, über ihre Reisen, in denen sie Informationen sammeln, ihre Recherchearbeit durch gesammelte Unterlagen, Verfassung der Rohentwürfe bis hin zur Überarbeitung der Manuskripte und die Zusammenarbeit mit dem Verlag.
Zu Beginn erfährt man einiges Allgemeines bevor es konkret um die einzelnen Werke geht. Zu den verschiedenen Büchern gibt es jeweils ein oder mehr Kapitel, so dass es auch möglich ist nur die Hintergründe zu einem bestimmten Werk zu erfahren. Zahlreiche Bilder und Fotos machen das Lesen abwechslungsreich und verbildlichen die Eindrücke nochmals sehr intensiv.
Bei ihren Reisen war das Ehepaar mit einem Wohnwagen unterwegs und während sie zu Beginn ihre Urlaube nutzen, konnten sie sich später, nach den ersten Erfolgen, ihre Zeit frei einteilen und die Dauer ihrer Recherchen selbst bestimmen. Mich hat es beeindruckt wieviel Arbeit in jedem Buch steckt und wie viele Details erst durch die umfangreiche Arbeit zustande gekommen sind.
Die Anekdoten der Autoren sind unterhaltsam und ich fand ihre Vorgehensweise, ihre wirklich gründliche Recherche ausgesprochen interessant.
Das Buch ließ sich angenehm lesen und ich kann es jedem Iny-Lorentz-Fan nur empfehlen. Damit liest man die Bücher nochmals unter einem ganz anderen Gesichtspunkt.

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Interessante Einblicke in das Leben und die Arbeit des Autorenduos
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Zack Herry ist zurück – spannend, fesselnd & explosiv

In den Klauen des Falken von Iny Lorentz

„In den Klauen des Falken“ ist der fünfte Band mit dem Kriminalinspektor Zack Herry, lässt sich aber problemlos auch ohne Vorkenntnisse aus den vorherigen Büchern lesen, da der Kriminalfall in sich abgeschlossen ist und nur die Rahmenhandlung weiter fortgeführt wird.

Im Gegensatz zu den vorherigen Bänden ist hier nicht Markus Lutteman, sondern Anna Karolina Co-Autor von Mons Kallentoft, was aber nichts an dem Lesegenuss und der exzellenten Spannung ändert.

Ohne langes Vorgeplänkel geht es direkt zur Sache und man ist von der ersten Seite an mitten im Geschehen. In der U-Bahn-Station ist eine Selbstmordattentäterin mit Sprengstoffgürtel und schlägt mit einer Axt wild um sich, bis Zack Herry sie erschießt um ein noch größeres Blutvergießen zu vermeiden. Außerdem wird ein Undercover Polizist brutal ermordet.

Der temporeiche Schreibstil hat mich direkt gefesselt. Grausam, brutal, düster und mitreißend beschreiben die Autoren Verbrechen, die einem beim Lesen wirklich nahe und unter die Haut gehen. Mit Zack Herry haben sie einen Charakter erschaffen, der nicht ganz einfach ist und der sich im Polizeidienst immer am Rande der Legalität bewegt, auch wenn er inzwischen endlich geschafft hat von den Drogen wegzukommen.

Lange Zeit ist der Täter Zack immer einen Schritt voraus. Die schnellen Schnitt- und Perspektivwechsel und der fesselnde direkte Schreibstil erzeugen eine Spannung, die es mir fast unmöglich machte das Buch zur Seite zu legen. Zack Herry und seine Kollegen sind interessante Charaktere, die authentisch und menschlich wirken.

Mich hat auch dieser Band wieder gefesselt und ich bin schon gespannt auf den nächsten Einsatz von Zack Herry.

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Zack Herry ist zurück – spannend, fesselnd & explosiv
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Emotional, lehrreich & einfach wunderschön

In den Klauen des Falken von Iny Lorentz

„Die Eulenflüsterin: Was ich von meinen Tieren über das Leben lernte“ ist ein biografischer Roman der Autorin und Fotografin Tanja Brandt.
Im ersten Teil lernt man die Autorin kennen. Sie berichtet über ihre Kindheit und lässt den Leser an ihrem Leben teilhaben – ein mutiger Schritt. Schnell wird ihre tiefe Zuneigung zu den Tieren deutlich.

Jeder Mensch braucht Liebe und Nähe und bei den Tieren findet sie diese.
Im zweiten Teil stehen die Tiere im Mittelpunkt. Jedes Tier hat seine eigene Geschichte und einen eigenen Charakter. Durch die Beschreibungen spürt man die Liebe der Autorin zu ihren Tieren. Außerdem gibt es interessante und wissenswerte Fakten zu den einzelnen Tieren und darüber wie sie zu Tanja gekommen sind.
Der Schreibstil ist abwechslungsreich, mal ganz nüchtern, herzergreifend, humorvoll und dann auch wieder sehr emotional und bildhaft. Die kurzen Kapitel haben mich dazu verleitet immer schnell noch eines zu lesen um mehr zu erfahren.
Die Fotos zu den Tieren sind einfach großartig und faszinierend. Tanja ist eine geniale Fotografin, die es versteht, ihre Tiere in Schrift und Bild lebendig werden zu lassen und dem Leser nahe zu bringen.
Ein Buch mit interessanten und wissenswerten Fakten, humorvollen und berührenden Geschichten, das ich nur empfehlen kann.

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Zack Herry ist zurück – spannend, fesselnd & explosiv
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Grandios !

Der Fund von Iny Lorentz

„Der Fund“ ist wieder ein gelungener Thriller aus der Feder des österreichischen Schriftstellers Bernhard Aichner.

Eigentlich möchte die 53-jährige Supermarktverkäuferin Rita nur wissen, wo die Bananen herkommen, aber als sie den Karton öffnet, findet sie darin Kokain und nimmt dieses mit nach Hause.

War das der Grund, warum Rita sterben musste ?

Das Buch lebt von dem ungewöhnlichen Schreibstil des Autors. Da ist der chronologische Erzählstrang von Rita, mit dem die Geschichte beginnt und dieser wird durch Augenzeugenberichte, Verhöre, Monologe und Ermittlungen im Mordfall immer wieder unterbrochen. Das macht das Leseerlebnis abwechslungsreich und spannend. Durch die kurzen, klaren Sätze ist man direkt von der ersten Seite an mitten im Geschehen.

Von Anfang an, hat die Handlung einen unglaublichen Sog entwickelt. Emotional, düster, packend, voller Action, verstörend und ein psychologisches Meisterwerk, dieser Thriller ist alles zugleich. Ich habe bis kurz vor Ende gerätselt, was denn nun eigentlich passiert ist und konnte deswegen das Buch kaum aus der Hand legen.

Auch wenn der Schreibstil typisch für Bernhard Aichner ist, mit diesem Thriller erfindet er sich neu und hat sich – meiner Meinung nach – noch einmal gesteigert. Leser die mehr wollen als Thriller nach Schema „F“ liegen mit diesem Buch genau richtig.

Mein Fazit: Unbedingt lesen !
Ich bin jedenfalls schon wahnsinnig gespannt was uns als nächstes von Bernhard Aichner erwartet.

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Grandios !
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Spannend - Fünf Freunde und ein moralisches Dilemma

Der Fund von Iny Lorentz

„Die Furchtlosen Fünf: ... tun das Falsche, aber richtig!“ ist das das erste Kinderbuch der irischen Autorin Anna McPartlin.

Bei den Furchtlosen Fünf handelt es sich um die fünf Freunde Jeremy Finn, Sumo, Walker, Charlie und Johnny J und sie benötigen dringend Geld. Dieses brauchen sie aber nicht für sich, sie wollen helfen und wählen hierfür einen Weg, der leider keineswegs der richtige war.

Es ist 1990. Irland nimmt zum ersten Mal an der Fußball-WM teil. Folglich sitzen alle Irländer gebannt vor dem Fernseher und dieser Zeitpunkt erscheint Jeremy Finn und seinen Freunden perfekt geeignet für einen Raubüberfall zu sein.
Zu Beginn erfährt man einiges über die Charaktere, die sich im Alter zwischen 12 und 13 Jahren befinden. Ihre Idee ist wenig vorbildlich, der Gedanke dahinter umso mehr und so beginnt ein spannendes Abenteuer.

Die Protagonisten begehen eine Straftat und daran kommt auch kein Zweifel auf. Sie sind aber auch mutig und bereit etwas zu riskieren und sich für andere einzusetzen. Dieses wichtige Ziel verlieren sie nicht aus den Augen, auch wenn ihre Herangehensweise verkehrt war. Ich fand es wichtig, dass diese Botschaft deutlich vermittelt wird und das wird sie.

Der Schreibstil der Autorin lässt sich leicht lesen, ist humorvoll, spannend, ein wenig traurig und perfekt für die Zielgruppe der jungen Leser ab 10 Jahren geeignet. Sie spricht hier mehrere wichtige Themen an und ihre Botschaften kommen an.

Meinen Kindern und mir hat das Buch gut gefallen und wir hoffen, dass die Autorin noch weitere Kinder- und Jugendbücher schreibt.

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Grandios !