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Rezensionen von Harakiri:

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Jane Hawk ist zurück

Gefürchtet von Dean Koontz

Das Abenteuer geht weiter. Jane ist auf ihrer Suche nach den Verantwortlichen für den Selbstmord ihres Mannes schon sehr weit gekommen. Doch immer noch kommt sie nicht an die Hintermänner heran. Auf ihrer Flucht geht sie sehr raffiniert vor und nähert sich Schritt für Schritt der bitteren Wahrheit.

Doch ihre Häscher sind auch nicht untätig.

Diese sind sogar sehr findig. Vor allem nutzen sie die neueste Technik, was den Roman sehr spannend macht.
Bereits von den ersten Seiten an bangt man wieder mit Jane mit. Die Handlung spielt immer abwechselnd aus zwei Sichten: einmal Jane und einmal jemand anders. Die Kapitel sind sehr kurz, so bleibt die Spannung immer sehr hoch. Zu Beginn lernen wir das Geschwisterpärchen Tanuja und Sanjay kennen, die von der Organisation gejagt werden. Und das fand ich total spannend. Der übermächtige Gegner und wie die beiden vor ihnen flüchten hat mich schwer beeindruckt. Später nimmt die Organisation dann die Jagd auf Janes Sohn Travis auf und spätestens ab dem Zeitpunkt kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Leider endet das Buch mit einem riesen Cliffhanger, was ich eher nervig fand. Es wird also auf jeden Fall noch einen Folgeband geben, wobei man mit etwas gestraffter Handlung gut bei 3 Teilen hätte bleiben und den Fall hätte lösen können.
Fazit: zwar toll geschrieben und spannend allemal, aber das ist jetzt der 3. Teil und ich würde mir schon langsam wünschen, dass Jane die Sache zu Ende bringt und die Bösen zur Strecke bringt. Denn so tritt die Handlung schon etwas auf der Stelle.

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Jane Hawk ist zurück
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spannender Thriller

Solange du noch lebst von Kimberly Belle

Ein kleiner Junge verschwindet aus einem Ferienlager. Die allein erziehende Mutter ist verzweifelt und kann sich nicht vorstellen, warum es gerade ihr Kind trifft. Doch bald stellt sich heraus, dass nichts so ist wie es zu sein scheint und dass viel mehr hinter der ganzen Angelegenheit steckt, als sich Kat das jemals zu träumen gewagt hätte.

Doch kann die Polizei Ethan lebend wiederfinden oder ist nach 4 Tagen bereits alles zu spät?
Der Roman hat mir sehr gut gefallen, allerdings fand ich den Titel nicht ganz so passend.
Ethan ist ein schlauer Junge, doch das macht es ihm nicht einfach, Freunde zu finden. Er geht nur widerwillig ins Camp und als er entführt wird, setzt er seine ganze Schläue ein, um es einfacher machen, ihn aufzufinden. Ich fand den Plot herrlich! Er passt genau in die heutige Zeit und auch das Thema Mobbing fand ich sehr interessant. Wenn auch ein wenig am Rande bleibend, erst gegen Ende kommt heraus, was Ethan wirklich alles angetan wurde, doch das war beinahe schon Nebensache. Dass Sammy mehr weiß als er zugibt, fand ich toll, jedoch wurde dem nicht mit aller Härte nachgegangen, was ich dann wieder etwas schade fand.
Der Thriller packt einen von der ersten Seite an. Was mit daran liegt, dass es um einen 8-jährigen Jungen geht, was die ganze Angelegenheit noch anrührender macht.
Der Thriller spielt auf zwei Ebenen: Kats und Stefanies. Schnell wird man auch in die Geschichte von Stefanie gezogen, denn es ist klar, was es mit dem mysteriösen Anruf bei ihr auf sich hat. Das Ende fand ich etwas überhastet und vom Motiv her auch nicht ganz so schlüssig, dennoch fand ich den Strang mit Sammy und seiner Entdeckung sehr gelungen.
Fazit: Spannender Thriller, mit dessen Protagonistin man sehr gut mitfiebern kann

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spannender Thriller
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Starke Leistung

Das Fundstück von Frank Kodiak

Ein wirklich rasanter Thriller aus der Feder des berühmten Autors.
Kommissar Olav Thorn hat einen wirklich mysteriösen Fall aufzuklären: in Fernbussen tauchen Koffer mit Leichenteilen auf. Thorn ermittelt in Bremen, Berlin und weiteren Städten, tatkräftig unterstützt von Leonie Grün, der Kollegin aus Berlin.

Und bald merken die beiden: sie rennen immer nur hinterher, sie müssen dem Täter voraus sein, um das Verbrechen aufzuklären.
Andreas Winkelmann ist eher für seine Reihen mit Kerner und Oswald oder Nele Karminter bekannt, als Frank Kodiak schreibt er Stand-Alones. Beides kann mich begeistern, denn seine Schreibweise ist einfach spannend und mitreißend.
Hat mir bei „Stirb zuerst“ ein wenig Spannung gefehlt, bleibt diese bei „Das Fundstück“ jedenfalls nicht auf der Strecke. Von der ersten Seite an war ich gefangen und bin nur so durch die Seiten gerast. Ein Killer, der seinen Opfern Hände und Füße entfernt und diese in Koffern im Fernbus reisen lässt – was für ein skurriler Einfall. Aber bombig umgesetzt, denn man kann sich lange nicht erklären, was es mit dem Täter auf sich hat, geschweige denn, wen man denn nun verdächtigen soll. Denn Kodiak hat so einige Wendungen für den Leser bereit. Erst als das Privatermittlerduo auftaucht kommt so langsam Licht ins Dunkel.
Ich finde allerdings, dass das Buch nichts für Menschen mit schwachen Nerven ist, denn Kodiak geht schon manchmal sehr ins Detail und das Blut fließt in Strömen. Wem das nichts ausmacht: zugreifen!
Fazit: Ich mochte einfach jede Seite in dem Buch!

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Starke Leistung
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nicht so ganz meins

Draußen von Frank Kodiak

Der erste Thriller von Volker Klüpfl und Michael Kobr spielt in den Wäldern in der Nähe von Berlin.
Cayenne, ihr Bruder Joshua und Ersatzvater Stephan leben in der Wildnis, sie verstecken sich vor „ihnen“. Wer das genau ist, wissen die Kinder nicht. Erst als sie angegriffen werden, beginnen sie zu begreifen.

Allerdings können sie nicht ahnen, was dahintersteckt und was das alles für Auswirkungen hat.

Hmm, wie sag ichs? Mir gefallen die Kluftinger-Krimis besser. Vielleicht hatte ich auch einfach zu hohe Erwartungen. Sicher, geschrieben war das Buch wieder top. Auch der Humor der beiden Autoren blitzte stellenweise recht gut durch, ohne unpassend zu wirken. Aber mir mangelte es an der Spannung. Die Kämpfe im Wald waren zwar sehr anschaulich beschrieben, aber dennoch fehlte das gewisse Etwas. Eine Flucht, bei der man mit den Verfolgten mitleidet, sich quasi mit ihnen im Wald befindet, das fehlte mir.
Völlig überflüssig fand ich den Strang mit Berlin und das Stromchaos. Das hat so gar nicht zur Handlung gepasst.
Fazit: nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Ich freue mich schon auf den nächsten Kluftinger, denn DEN haben die beiden wirklich drauf.

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nicht ganz so spannend wie die Vorgänger

Opfertier von Lisa Jackson

Gleich mal vorneweg: den Titel des Buches verstehe ich nicht im Zusammenhang mit dem Inhalt. Aber im Grunde ist das ja eh irrelevant, weil der Inhalt zählt. Und der hat es wirklich in sich.
Pescoli befindet sich noch im Mutterschaftsurlaub, als sie eine schlimme Nachricht erreicht: ihre Schwester und deren Mann wurden ermordet und ihre Nichte ist seitdem verschwunden.

Als Ivy bei Pescoli auftaucht, scheint sie mehr verwirrt als traurig und Pescoli beginnt zu recherchieren, was hinter all dem steckt. Doch was das ist, das kann sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht ausdenken!

Wie immer weiß der Leser schon ein wenig mehr, weil er Ivys Gedanken kennt und weiß, dass mehr hinter alledem stecken muss als diese zugibt. Doch Ivy mauert und so nimmt die Autorin den Leser mit auf eine spannende Jagd durch halb Amerika. Anfangs haben mich die vielen Namen etwas irritiert, aber man liest sich schnell ein und einige verschwinden dann auch wieder in der Versenkung. Der Prolog macht schon sehr neugierig, allerdings wird hier meiner Meinung nach zu wenig herausgeholt. Die Rächerin könnte ruhig häufiger im Buch erscheinen, um die Spannung noch zu erhöhen. Die findet erst ihren Höhepunkt, als die Rächerin tatsächlich zuschlägt, aber dann quasi aus dem Nichts heraus. Der Fall des ermordeten Paares steht hierbei zu sehr im Vordergrund und überlagert das etwas.
Ich mag Pescoli und Alvarez schon vom ersten Band an und freue mich jedes Mal wieder auf ein Wiedersehen mit den beiden. Allerdings ist die gemeinsame Ermittlung in diesem Band etwas im Hintergrund, da Pescoli sich noch im Mutterschaftsurlaub befindet. Das war ein wenig schade, dennoch fand ich die Handlung super und auch den Fall an sich, zwar etwas unglaubwürdig, aber sehr lesenswert.
Fazit: ein Wiedersehen in Grizzly Falls, das Pescolis persönlichster Fall ist.

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nicht ganz so spannend wie die Vorgänger
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auch der 5. Fall überzeugt

In den Klauen des Falken von Lisa Jackson

Zack Herry ist zurück. In seinem schwersten Fall. Denn jemand scheint es auf ihn persönlich abgesehen zu haben. Dabei läuft eigentlich alles ganz gut: er ist endlich von den Drogen weg, hat eine neue Freundin, im Job ist alles ok, doch dann wird einer seiner Kollegen vermisst und später mit grausamen Misshandlungen tot aufgefunden.

Zack Herry beginnt zu ermitteln – und dringt tief in die Fänge eines Drogenkartells ein.
Bereits der Anfang des Buches zieht den Leser direkt in seine Handlung: das junge Mädchen, das den Kinderwagen vor eine U-Bahn stößt und das den Auftrag hat, Zack zu töten. Schnell ist man tief in der Story drin, die dann kurzzeitig ein wenig abflaut (vielleicht um den Leser wieder zu Atem kommen zu lassen) bis sie dann mit dem Fund des Undercoveragenten und der Verbindung zum Drogenboss einen neuen Höhepunkt anstrebt.
Sehr gut hat mir gefallen, dass Zack so glücklich wirkte, jedenfalls bis zu einem gewissen Punkt, der mich dann schon ziemlich überrascht hat. Und dass der Täter Zack immer einen Lidschlag voraus war und diesen ganz schön an der langen Leine geführt hat – das war auch sehr gut geschrieben.
Überhaupt: ich mag die Schreibweise von Kallentoft. Schnörkelfrei, aber spannend und seine Charaktere gut ausgearbeitet. Und dann ist da ja auch noch die private Seite von Zack, in der er seiner richtigen Familie immer näher kommt.
Fazit: auch der 5. Band hat mich nicht enttäuscht. Im Gegenteil: Kallentoft hält sein hohes Niveau und ich freue mich schon auf ein Wiedersehen mit Zack Herry und seinen Kollegen im nächsten Band.

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auch der 5. Fall überzeugt
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Was ist Heimat?

Heimat ist ein Sehnsuchtsort von Hanni Münzer

„Was ist Heimat?“
Kathi Sadler wächst behütet in einem kleinen Ort in Schlesien auf. Ihr Vater ist Landwirt, die Mutter zieht die beiden Kinder auf. Kathi geht zur Schule und ist blitzgescheit, während ihre Schwester Franzi mit einer merkwürdigen Krankheit geboren wurde. Alles scheint gut zu sein, wäre da nur nicht die neidische Nachbarin, die die Sadlers immer wieder anschwärzt.

Dies wird zum großen Problem, als der zweite Weltkrieg ausbricht und die Familie zu vernichten droht.
Dass Hanni Münzer schreiben kann, das hat sie ja schon zur Genüge bewiesen, aber dieses Buch finde ich eins der besten. So lebendig, man sieht die Personen quasi vor dem inneren Auge, und sympathisch, ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen. Kathis Freundschaft zu Anton und ihre Liebe zur kleinen Schwester, mit der sie sich nur summend unterhalten kann, die Magd Dorota und Knecht Oleg – die Personen sind mir richtig ans Herz gewachsen. Kathis Eltern bleiben ein wenig undurchsichtig. Vor allem die Mutter, Annemarie, hat ein großes Geheimnis, das im Buch nur teilweise enthüllt wird.
Münzer schreibt eine Familiensaga vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkrieges. Mühelos gelingt es ihr, die Schrecken, denen die Leute ausgesetzt waren, zu beschreiben. Und Kathi gelangt ins Kreuzfeuer der Russen, nur eines kleinen Zufalls wegen. Die Autorin macht immer wieder Andeutungen auf die spätere Handlung, was dazu führt, dass man immer noch ein Kapitel verschlingt.
Auch die Aufmachung des Buches finde ich sehr gelungen mit den Zitaten am Kapitelbeginn. Hier kommen nicht nur große Personen der Weltliteratur zu Wort, auch Kathi oder Franzi werden zitiert.
Fazit: jetzt beginnt das große Warten auf Band zwei dieser Familiensaga, das von mir sehnsüchtig erwartet wird.

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Was ist Heimat?
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Veeteren und Barbarotti - ein tolles Team

Heimat ist ein Sehnsuchtsort von Hanni Münzer

Linkshänder hatten es zur Mitte des letzten Jahrhunderts noch schwer, Sie sollten umerzogen werden. An einer Schule in einer kleinen Stadt in Schweden finden sich mehrere Linkshänder zusammen und gründen einen Club. Zuerst ganz locker, aber dann kommen sie auf eine dumme Idee, die ihre Kreise noch weit in die Zukunft ausstreckt.

Einige Jahre später kommen die meisten der Vereinsmitglieder bei einem Feuer ums Leben und der Täter scheint schnell gefunden. Doch als der vermeintliche Täter, wiederum einige Jahre später, auch tot aufgefunden wird, wird Kommissar Veeteren und seinem Team klar, dass sie damals auf der falschen Spur waren. Sie rollen den Fall wieder auf.
Der Verein der Pensionäre könnte das Buch auch genannt werden, denn Van Veeteren ist mittlerweile 75 Jahre alt und eigentlich schon längst in Pension. Doch sein kluger Kopf ist weiterhin aktiv und so verbeißt er sich in den alten Fall.
Das Buch ist aufgeteilt in 3 Teile: im ersten Teil laufen dann auch 3 Handlungsstränge und anfangs muss man ein wenig aufpassen, dass man sich nicht verzettelt, weil diese verschiedene Jahre umfassen. Aber alle 3 sind total interessant und spannend geschrieben.
Im zweiten Teil dann wird eine weitere Leiche gefunden und Kommissar Barbarotti mit der Klärung des Falls betraut. Im dritten Teil laufen die beiden Erzählstränge zusammen und die Kommissare treffen aufeinander. Ich fand diese Idee von Nesser sehr gelungen, seine beiden Protagonisten einmal einen Fall gemeinsam lösen zu lassen.
Fazit: der Fall ist komplex aufgebaut, aber super geschrieben, so dass man sich als Leser nie verläuft oder ratlos ist. Der Täter am Ende ist zwar vorhersehbar, aber das tut der Lesefreude keinen Abbruch.

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wieder einfach gut!

Heimat ist ein Sehnsuchtsort von Hanni Münzer

Was ist Glück?
„Wunderbare Zeiten sollten wir mal wieder haben“.
Dieses Zitat trifft den Kern des neuen Buches von Brigitte Riebe sehr genau. Denn das Schicksal schlägt hart zu und verlangt den Schwestern aus dem Modehaus Thalheim so einiges ab.
In „Die Schwestern vom Ku’damm – Wunderbare Zeiten“ lesen wir mehr von Silvie, der zweiten Schwester.

Sie sieht ihre Berufung nicht im Kaufhaus, sondern beim Radio. Und dort bringen ihre frischen Ideen einiges an Belebung für den Sender. In ihrem Privatleben läuft es hingegen weniger gut: die Liebe zu Wanja steht unter keinem guten Stern, und auch ihr Zwillingsbruder Oskar sorgt dafür, dass Silvie nicht zur Ruhe kommt. Doch die Thalheim-Schwestern halten zusammen…
Der Schreibstil von Brigitte Riebe hat mich wieder von der ersten Seite an mitgerissen und diese Begeisterung hielt bis zur letzten Seite an. Ihre Schilderungen sind toll recherchiert und fangen den Zauber dieser Zeit, aber auch die Mühsal, sehr gut ein. Der Krieg ist vorbei, die Leute haben wieder Geld, aber auch das sorgt für Probleme und ich finde, dass Riebe ihre Thalheim-Frauen sehr gut in diese Zeit einbindet.
Durch den „bösen“ Herrn Brahm bekommt das Buch sogar noch eine spannende Note. Oskar blieb mir in diesem Band allerdings zu blass, hier hätte ich mir ein bisschen mehr Tiefe gewünscht bei seinen Eskapaden.
Fazit: Ein tolles Buch über Liebe und Leid, Freude und Trauer, Höhen und Tiefen und sympathische Charaktere.

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Das berühmteste Krankenhaus Deutschlands

Charité. Aufbruch und Entscheidung von Schweikert Ulrike

Ein weiterer, unabhängiger, Band über das berühmteste Krankenhaus Deutschlands.
Anfang des 20. Jahrhunderts ist es ungewöhnlich, dass Frauen Ärzte sind und so hat Rahel Hirsch keinen leichten Stand an der Charité. Doch sie hat Unterstützer und kämpft für ihr Glück, so dass sie sich gegen alle Widrigkeiten durchsetzen kann.

Zusammen mit Barbara, ihrer Freundin, die aus ärmlichen Verhältnissen stammt, hofft Rahel auf die Gleichstellung von Mann und Frau. Doch dann bricht der 1. Weltkrieg aus und plötzlich ist alles anders.
Ich habe mich sehr gefreut, wieder ins Berlin der 1900er Jahre versetzt zu werden. Das Buch ist wie ein kleiner Spaziergang durch die Geschichte, denn es wird nicht nur eine Story erzählt, diese wird auch perfekt in die geschichtlichen Zusammenhänge und die technischen neuen Errungenschaften eingebaut.
Die Freundschaft zwischen Barbara und Rahel hat mir sehr gut gefallen. Obwohl von unterschiedlichem Stand halten die beiden zusammen und helfen sich gegenseitig. Dabei profitieren beide Frauen von der Freundschaft und das fand ich sehr gelungen.
Die Kriegshandlungen haben mir später ein wenig zu viel Raum eingenommen und ich fand es schade – wenngleich realistisch - wie die Geschichte dann endete.
Leider fehlte mir ein wenig der Zauber aus Band 1.
Fazit: leider konnte mich dieser Band nicht so begeistern wie Teil 1, lesenswert ist das Buch aber allemal.

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