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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Harakiri:

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teilweise weltfremd

Ich habe lange gebraucht, um mich zwischen 3 und 4 Sternen zu entscheiden. Es wurden vier, weil mir das Buch an sich wirklich gut gefallen hat und auch der Sprachstil sehr schön war.
Den Abzug gab es für die Protagonistin, die mir teilweise zu sehr auf den Keks ging. Was sich ihr Arbeitgeber mit ihr alles erlaubt hat, war stellenweise wirklich too much, als dass man hätte bleiben können.

Ein Stück weit habe ich mir hier an Mr. Grey erinnert gefühlt.

Dabei ist Toni wirklich tough und wenn sie Mr. Bror Kontra gab, musste ich mehr als einmal schmunzeln.

Den Garten würde ich sehr gerne einmal sehen, vor allem weil Toni so viel Liebe hineinsteckt, dass man sich schon beim Lesen sehr geborgen gefühlt hat.
Die Autorin schildert im Vorwort (einem Brief an die Leser), dass ein Garten auf Lanzarote sie zu dem Buch inspiriert hat. Diese Bilder, die ich gleich gegoogelt habe, im Hinterkopf machte das Kopfkino von der Insel gleich noch mehr Spaß.

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Pageturner

Brennende Narben von Leo Born

In Frankfurt brodelt es: der Mord an einer Edelprostituierten und ein Bombenanschlag halten die Polizei auf Trab. Ein Bandenkrieg im Zuhältermilieu – finden Mara und Jan schnell heraus. Allerdings sind die Hintermänner nahezu unsichtbar. Aber da ist ja noch der geheimnisvolle Informant, der Mara mit Tipps füttert.

Aber so ganz selbstlos ist der ja sicher nicht…

Wieder Spannung von der ersten bis zur letzten Seite! Ich mag Mara Billinsky ja vom ersten Buch an sehr gerne und in diesem Fall trifft es sie wirklich hart! Zum Glück hat Mara ja Jan Rosen, auf den sie sich blind verlassen kann und der in diesem Buch viel mehr Raum bekommt als in den Vorgängerbänden.
Sehr schön fand ich, dass Mara nun endlich erfährt, was mit ihrer Mutter passiert ist, allerdings ist das auch ein harter Brocken, bis sie auf den wahren Täter kommt. Endlich weiß auch der Leser, was damals passiert ist und ich hoffe, dass Born diese Aufklärung nicht zum Anlass nimmt, die Handlung um Mara und Jan nicht fortzusetzen.
Brennende Narben ist der 3. Band der Billinsky-Reihe und der persönlichste für Mara. Man sollte die Vorgänger gelesen haben, damit man die Zusammenhänge versteht, sonst fehlen, gerade im privaten Bereich, die Bezüge um der Handlung gut folgen zu können.
Fazit: wieder ein Highlight in meinem Lesejahr.

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Pageturner
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Ich fand seine anderen Romane besser

Licht und Schatten von Zoran Drvenkar

Hmm, ich finde es sehr schwierig, eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben. Ich fand sehr schlecht in die Handlung, Vida blieb als Charakter irgendwie schwach und auch zu den anderen Charakteren fand ich keinen richtigen Zugang. Auch die Handlung war mir irgendwie unverständlich. Vida soll das Licht zurück in die Welt bringen, die btw, gar nicht so dunkel scheint.

Dabei wird sie von verschiedenen Seiten angegriffen und an ihrem Vorhaben gehindert. Auch ein Bär und ein Äffchen spielen eine Rolle in der Geschichte, aber deren Vorhandensein hat sich mir auch nicht wirklich erschlossen.
Dabei hatte ich mich sehr auf einen neuen Roman von Zoran Drvenkar gefreut. Ausdrucksstark und sprachgewaltig schreibt er auch diese Story, da habe ich mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Zudem brachte er mich auch manches Mal zum Schmunzeln oder Mitfiebern durch seine Worte, aber so richtig hat die Story bei mir leider nicht gezündet.

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Ich fand seine anderen Romane besser
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Sara in Gefahr

Die letzte Witwe von Karin Slaughter

Als Sara Linton bei einem Autounfall helfen möchte, wird sie entführt und in ein Camp verschleppt. Dort soll sie eine Masernepidemie stoppen, kommt aber einem größeren Geheimnis auf die Spur. Will, ihr Lebensgefährte, lässt sich undercover in die Mission einschleusen und will Sara befreien. Doch auch er wird mitgerissen von dem Strudel des Bösen.

Endlich Neues von Will und Sara. Und dann gleich so ein Hammer, der die beiden trifft. Saras Angst wird direkt greifbar, auch Wills Unvermögen, ihr zu helfen und seine Verzweiflung. Der Einstieg in das Buch gelingt mühelos und macht den Leser atemlos. Allerdings waren die ersten Seiten etwas nervig, weil die Handlung, teilweise wortwörtlich, noch einmal aus anderer Sicht erzählt wurde.
Slaughter lässt den Leser lange im Dunkeln: was ist mit dem Anschlag gemeint? Was hat Dash vor? Als es dann so weit ist, war ich fassungslos! Nicht ob des Mittels selbst, das hatte ich schon fast in Verdacht, aber über die Art, wie Dash agiert.
Einige Dinge fand ich aber auch etwas rätselhaft: Warum lehnt Saras Mom Will so ab? Das habe ich nicht verstanden und fand es ein wenig unpassend. Auch, warum Sara letztlich entführt werden musste, erschloss sich mir nicht wirklich, denn was den Kindern fehlte, wusste der Clanchef ja.

Sprachlich wieder vom Feinsten, auch die Handlung top, wenn auch weit hergeholt. Aber die Spannung hält sich wieder von der ersten bis zur letzten Seite und macht das Buch zu etwas, das man nicht mehr aus der Hand legen mag.

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Sara in Gefahr
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etwas lahmer Beginn

Jagd auf die Bestie von Chris Carter

Ein wirklich passender Buchtitel, denn um nichts anderes geht es in dem Buch.
Lucien Folter (bekannt aus „Die stille Bestie“) bricht aus dem Hochsicherheitsgefängnis aus und sinnt auf Rache an Hunter, der ihn ins Gefängnis gebracht hat. Doch Lucien bringt Hunter nicht einfach um, er spielt ein schreckliches Spiel mit ihm.

Bis Hunter den Spieß umdreht.
Ich hatte ein wenig Probleme mit dem Anfang des Buches, der zog sich für mich ein wenig zu sehr. Auch wenn das Buch gleich im ersten Kapitel sehr blutig ist, aber dann dauert es in meinen Augen etwas länger, bis die Handlung so richtig Fahrt aufnimmt. Genossen habe ich aber immer die Szenen, in denen Lucien zu Wort kam. Und die letzten 200 Seiten haben mich dann auch wieder total gefesselt und ans Buch geklebt. So viel Spannung und wie Carter es immer wieder schafft, die Spannung hoch zu halten und den Leser Nägel kauend mit einem Schwenk auf eine andere Person hinzuhalten, das sucht schon seinesgleichen.
Das Buch ist bereits der 10. Band aus der Hunter und Garcia-Reihe und eine unabhängige Fortsetzung des 6. Bandes. Um die Handlung von „Jagd auf die Bestie“ besser verstehen zu können, sollte man „Die stille Bestie“ gelesen haben, was ja auch ein reines Vergnügen ist.
Fazit: wer blutige Thriller mag ist bei Carter immer bestens aufgehoben. Auch wenn hier der Anfang etwas krankte.

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zu kurz

Im Wald der Wölfe (Jan-Römer-Krimi 4) von Linus Geschke

Jan Römer braucht eine Auszeit, zu anstrengend war sein letzter Fall. Doch von Ruhe kann keine Rede sein als eines Abends plötzlich eine fremde Frau vor seiner Ferienhaustüre steht und ihm vom „Wald der Wölfe“ erzählt. Jans Neugier ist geweckt, doch irgendjemand will nicht, dass die Morde aus der Vergangenheit aufgeklärt werden.

Ich habe mich sehr gefreut, wieder ein Buch von Jan und Mütze lesen zu dürfen. Leider wohl das letzte, denn „Im Wald der Wölfe“ steht bei Amazon als Band 4 von 4 und auch einige Vorkommnisse in dem Buch deuten auf ein Ende hin. Ich hätte allerdings nichts dagegen, mehr von dem pfiffigen Journalistenpaar zu lesen.
Anfangs dachte ich noch, dass Jan in dem Buch allein unterwegs ist, doch lassen es sich seine Freunde nicht nehmen, nach einem grausamen Vorfall, auch in die Kleinstadt zu reisen und Jan beizustehen. Lenas Rolle fand ich aber etwas offensichtlich. Aber ich mochte das Kleeblatt als Agierende sehr gerne, die 4 ergänzen sich sehr gut und sind einfach sympathisch.
Geschkes Schreibweise war wie immer sehr flüssig und anschaulich, man flog nur so durch die Seiten und war auch viel zu schnell beim großen Show-Down angekommen, der dann schon ein wenig Wild-West-mäßig anmutete.
Fazit: ich fand mich wieder super unterhalten von Jan, Mütze und Arslan und die Schilderungen der Gegend machen Lust auf einen Besuch in dem Gebiet.

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zu kurz
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genial

Opfer von Bo Svernström

Eine brutale Mordserie hält Stockholm in Atem. Die Opfer scheinen willkürlich gewählt und so hat die Polizei keinerlei Anhaltspunkte. Erst als sich die Morde immer mehr häufen, geraten erste Zusammenhänge in den Fokus der Ermittler.
Wow, ich bin immer noch atemlos. Was für ein Buch! Ich habe alles um mich herum vergessen und das Buch in einem Rutsch durchgelesen.

Die Kapitel rasen nur so, das Buch liest sich quasi von alleine, die Spannung ist von der ersten Seite an hoch und hält sich bis zum Ende. Und der Plot ist dann auch noch überraschend.
Das Buch ist in 3 Teile gegliedert, im zweiten Teil kommt der Täter zu Wort und man liest von Motiv und Motivation. Hier fand ich den Spannungsbogen ein wenig gebremst, wenngleich auch dieser Teil sehr interessant zu lesen war. Zuerst fand ich es schade, (und war total überrascht) dass man schon erfährt, wer die Taten begangen hat, aber diese Herangehensweise hat durchaus auch ihren Reiz.
Die Morde sind überaus brutal und nichts für schwache Gemüter, aber ich mag es, wenn die Täter so grausam sind und die Autoren das auch anschaulich schildern. Und der Mörder in „Opfer“
Fazit: Svernström schreibt, als hätte er nie etwas anderes getan, man merkt nicht, dass es ein Debüt ist. Absolute Lessempfehlung!

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genial
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Neugierde

Opfer von Bo Svernström

Nach der Geburt ihrer Zwillinge gerät Lauren in einen Strudel aus Angst. Denn noch im Krankenhaus will ihr eine Frau ihre Kinder rauben. Lauren kann sich erst einmal retten, aber bei einem Ausflug passiert es doch: ihre Söhne werden entführt. Als die beiden wieder auftauchen ist Lauren klar: das sind nicht ihre Kinder! Doch niemand glaubt ihr.

Schon der Klappentext hat mich neugierig gemacht, was es denn mit dem Tausch der Kinder auf sich haben könnte.

Der Anfang zieht sich ein wenig, die Geburt wird sehr in die Länge gezogen, aber das Buch steigert sich dann mit jeder Seite und zum Ende hin mag man es dann auch gar nicht mehr weglegen, weil die Spannung steigt. Auch als Leser weiß man nie so genau, woran man ist. Verdächtige gibt es viele und die Autorin vermag es, mit wenigen Worten die Handlung wieder zu drehen, so dass die eigene Vermutung dann doch wieder widerlegt ist.
Kommissarin Harper hat mir von Anfang an gut gefallen. Zu Lauren konnte ich keine Sympathien aufbauen, geschweige denn zu ihrem Ehemann. Die mystische Komponente fand ich gut eingestreut, sie hat die Handlung auch nicht dominiert und der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und anschaulich. Man meint fast, sie wurde auch vor kurzem Mutter, zu gut beschreibt sie die Situation der jungen Mutter. Das Ende hätte ich mir ein wenig anders gewünscht.
Fazit: gelungener Mysterythriller, der gut unterhält, aber etwas Anlaufschwierigkeiten hat.

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Schönes Bilderbuch für Erwachsene

Opfer von Bo Svernström

Ein wunderschöner Bildband mit zusätzlichen interessanten Erklärungen. Schon die Doppelseite des ersten Kapitels hat mich gefangen genommen. Eine Märchenlandschaft mit verschiedenen Figuren, die liebevoll miteinander verflochten wurden. Starke Farben und tolle Zeichnungen und auch wenn ich nicht alle Geschichten wiedererkannt habe, fand ich die Seite wie ein schönes Suchbild.

Und so ging es dann im ganzen Buch weiter. Zugegeben: nicht alle Karten konnten mich so begeistern, aber ich fand viele sehr interessant und von einigen kannte ich auch die Bücher dazu und habe mich gefreut, Bekanntes wieder zu entdecken. Da gibt es den Winnie-Puh-Wald, Harry Potter, die Schatzinsel, Bilder von Tintin oder Huckelberry Finn und noch viel mehr zu entdecken. Man folgt aufgeregt Kiplings „kleinen Pfeilen“, taucht ein in die Welt des Peter Pan, erfährt, dass es einige Bücher ohne vorher gezeichnete Karten gar nicht gegeben hätte, kurz: man reist ins Land der Fantasy und kann sich in dem Buch fast verlieren. Jedenfalls muss man die Zeit genau im Auge behalten, denn man taucht ganz schnell sehr tief ab.
Der Autor sammelte die Karten, zeichnete sie teilweise selbst und erklärt im Text, wie die Karten entstanden, wie überhaupt seine Idee entstand „man klappt ein Buch auf und befindet sich in fernen Welten“, diese Karten zu sammeln und schreibt von seiner Liebe zu Karten, die man regelrecht spürt. Zitate aus den Büchern zu den Karten runden das Werk noch perfekt ab. Auch andere Illustratoren kommen zu Wort und schreiben von ihren Beweggründen und den Abenteuern, die sie mit ihren Karten erlebt haben. Hier besonders erwähnenswert ist die „Karte des Herumtreibers“ aus Harry Potter und ihre Entstehungsgeschichte.
Die Bilder sind sehr detailreich und man entdeckt immer wieder etwas Neues. Ein Buch für die ganze Familie, das man immer wieder gerne in die Hand nimmt.
Fazit: ein faszinierendes Bilderbuch für Erwachsene.

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3 Frauen - ein Berufswunsch

Aufbruch in ein neues Leben von Linda Winterberg

Luise, Margot und Edith – 3 unterschiedliche Frauen, ein Berufswunsch: Hebamme.
Die Frauen leben in einer harten Zeit: mitten im 1. Weltkrieg machen sie eine Ausbildung zur Hebamme in Berlin. Sorgen und Nöte ihrer Patienten machen ihnen sehr zu schaffen, aber die drei halten fest zusammen, in jeder Situation und das hilft ihnen durch so manche Situation.

Die drei Frauen haben mich gleich in ihren Bann gezogen. Auch wenn sie aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten stammen, sie verstehen sich gut und helfen einander. Ich hatte mir von dem Buch allerdings mehr Hebammenalltag gewünscht, stellenweise war es doch sehr politisch geprägt und beinahe von jeder Frau ist der Mann im Krieg gestorben. Sicher – das ist realistisch, aber irgendwann wollte ich das dann auch nicht mehr lesen. Zudem entband fast jede Frau ein Mädchen, was ich auch ein wenig nervig fand.
Winterbergs Schreibstil war gewohnt lebendig und flüssig und ihre Charaktere durchwegs liebenswert, auch wenn manche erst ein wenig Unterstützung brauchten. Das Ende des Buches fand ich sehr traurig, das hätte ich mir anders gewünscht.
Fazit: ein Buch über Freundschaft, über das Leben und Sterben, das oftmals nahe beieinander liegt. Winterberg gelingt es, den Leser zu fesseln und ihn in eine schwere Zeit zurückzuversetzen.

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