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Rezensionen von Harakiri:

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Maras schwerster Fall

Eisige Stille. Ein Mara-Billinsky-Thriller von Leo Born

Der wohl schwerste Fall für Mara Billinsky
Grausame Morde erschüttern Frankfurt. Ein Zeichen für Mara, sich hinter die Taten zu klemmen und die Täter zu finden. Doch die machen es ihr nicht einfach und so tritt sie lange auf der Stelle. Erst nach und nach kann sie verschiedenen Hinweisen nachgehen.

Und dann ist da ja auch noch ihr Privatleben: Nordin steht wieder vor der Tür und Rafael verschwindet. Ein Fall, bei dem auch Mara an ihre Grenzen stößt.
Wieder ein Buch, das man kaum zur Seite legen mag. Leo Borns Bücher sollte man nur beginnen, wenn man viel Zeit hat, sonst vergisst man die schnell mal und liest Kapitel um Kapitel. Vor allem weil mit jedem Kapitel die Perspektiven wechseln, was zusätzlich für Spannung sorgt.
Sehr gut hat mir dieses Mal gefallen, dass Mara sich auch einmal von ihrer anderen Seite zeigt. Nicht nur tough und furchtlos, sondern auch verletzlich und mit ihrer Kraft am Ende. Gut, dass sie Menschen hat, die ihr zur Seite stehen.
Die Handlung ist grausam und vielschichtig und man muss ein wenig aufpassen, dass man nicht den Überblick verliert. Am Ende führen aber alle Stränge gekonnt zusammen.
Fazit: Schade nur, dass der Fall am Ende nicht restlos geklärt ist. Aber das bietet ja Raum für eine Fortsetzung, auf die ich mich jetzt schon freue.

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Maras schwerster Fall
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sympathisch und mitreißend

Von Pfoten und Stiefeln von Joe W. Austin

Max ist 16 und wohnt in einer Wohngruppe für Jungs, weil er Probleme in seiner Familie hat. Schulisches Mobbing bereitet ihm riesige Probleme. Erst als er ein kleines Kätzchen rettet und in Konni, dem neuen Mitbewohner, Nina und Pierre gute Freunde findet, lernt er es, sich so anzunehmen wie er ist und sein persönliches Glück zu finden.

Ich habe viel Gefallen daran gefunden, Max auf seiner Entwicklungsreise begleiten zu dürfen. Von der ersten Seite an war ich in der Handlung gefangen und konnte das Buch kaum zur Seite legen. Die Autorin zeichnet ein authentisches Bild von Max und nimmt den Leser mit auf eine spanndene Reise. Der Sprachstil des Buches hat mir sehr gut gefallen. Locker und mitreißend, wortgewandt, mit einigem Lokalkolorit und so detailreich, dass gleich das Kopfkino anspringt.
Ein Buch soll Gefühle wecken und das schafft Austin mühelos– ich habe mit Max gelitten und gebangt, wollte ihn manchmal aber auch schütteln und sagen „wach auf, du bist mehr wert als du denkst“.
Das Buch ist zwar als Jugendbuch erschienen, dennoch ist es für alle Altersgruppen lesenswert.
Fazit: Dieses Buch lebt von zwei sympathischen Protagonisten: Max und Pixel und von Themen, die uns alle angehen. Ich würde mich definitiv freuen, wenn die Autorin ihr am Ende des Buches verratenes Vorhaben, einen weiteren Band zu schreiben, umsetzen würde.

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sympathisch und mitreißend
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Bizarre Handlung

Das Nachthaus von Jo Nesbø

Ich habe mich sehr auf das neue Buch von Jo Nesbo gefreut und die Leseprobe fand ich auch sehr ansprechend. Leider konnte das Buch nicht ganz halten, was es versprochen hat.
Die Handlung ist in 3 Teile gegliedert, wovon mir der 1. noch recht gut gefallen hat. Zwar war es eine Mischung aus Horror und Fantasy, aber ich habe der Auflösung entgegengefiebert und wollte unbedingt wissen, was es mit dem Verschwinden von Tom auf sich hat.

Der 2. Teil war dann sehr bizarr und der 3. konnte diesen beinahe noch toppen. Zwar gibt es hier die Auflösung, aber für mich war die eher unbefriedigend. Vor allem aber mit dem 2. Teil konnte ich gar nichts anfangen, der war mir zu surreal. Zwar wird das Ganze dann ebenso im 3. Teil gelöst, aber für mich fehlt in dem Buch der Rote Faden, der alles zusammenhält.
Fazit: Der Autor schreibt sehr anschaulich und mitreißend und packt einige Details ein, die mich überrascht haben. Dennoch ist der Funke nicht richtig übergesprungen und ich hoffe bald auf einen neuen Harry Hole.

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Bizarre Handlung
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geht unter die Haut

Rotkäppchen lügt von Elias Haller

Ein schauriges Verbrechen nach dem Anderen erschüttert Berlin. Und alle scheinen etwas mit Nora Rothmann, Ermittlerin beim LKA, zu tun zu haben. Stellenweise gerät sie sogar selbst unter Verdacht. Immer ist ihr der Täter einen Schritt voraus.
Ein Thriller mit Märchenhintergrund. Nicht der erste seiner Art, aber einer der wirklich unter die Haut geht.

Durch die Einbindung der Kinder bekommt die ganze Handlung eine ganz eigene Dynamik und man kann das Buch fast nicht aus der Hand legen.
Wie ein roter Faden zieht sich auch die Ermordung von Noras Familie durch das Buch. Das Ende hat mich überrascht, mit dem Täter hätte ich nicht gerechnet. Viele Wendungen machen den Thriller sehr überraschend und spannend. Kurze Kapitel verlocken dazu, immer noch eins mehr lesen zu wollen.
Fazit: ich freue mich schon auf den nächsten Band und bin gespannt, ob Nora am Ende den Mörder ihrer Familie noch findet.

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Sehr gut

Gameshow - Das Versprechen von Glück von Franzi Kopka

Nachdem Cass mit Mühe und Not die Gameshow überlebt und im Untergrund angekommen ist, beginnen die Underground-People den Aufstand gegen die Gamemaster. Der Plan ist raffiniert, doch scheinbar gibt es Verräter in den eigenen Reihen und so droht der Aufstand zu scheitern.

Wieder ein mitreißendes Dystopie-Abenteuer, das man kaum zur Seite legen kann.

Cass ist ein sehr sympathischer Charakter und die Undergrounds mag ich auch alle sehr gerne. Die Szenen im Game und den Spielen mochte ich besonders gerne, wobei die dieses Mal einen kleineren Teil der Handlung einnahmen. Im Vordergrund stand die Rebellion, bzw. Revolution gegen die Gamemaster und die hatte es auch in sich.
Das Ende ist stimmig und ein wenig offen, aber ich fand es sehr gut gelöst.
Fazit: Eine tolle Dilogie. Man sollte aber den ersten Band vor dem zweiten gelesen haben, damit man die Handlung richtig versteht.

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Sehr gut
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Level 2

The Game - Countdown am Vulkan von Christian Tielmann

Level 2 – nach den aufregenden Abenteuern in Band 1 warten nun neue Herausforderungen auf die Spieler von „The game“.
So aufregend hatte sich Macke seine Sommerferien nicht vorgestellt. Mit Müh und Not den Gefahren der Wasserwelt entkommen, wartet nun der Vulkan auf die Freunde. Doch die Herausforderungen steigen und Macke erkennt, dass – wer auch immer das Spiel steuert – keine Gnade walten lässt.

Eine weitere Stufe und neue Abenteuer, die es in sich haben. Mittlere Teile von Trilogien haben es oft nicht einfach, aber Thielmann hält den Leser dermaßen in Atem, dass man das Buch kaum weglegen kann. Die Schreibweise ist locker und jugendlich, aber auch als Erwachsener hat man beim Lesen viel Spaß und fliegt förmlich durch die Zeilen. Teilweise sorgen auch kleine Skizzen für noch mehr Anschaulichkeit.
Fazit: ein tolles Abenteuer und ich freue mich schon auf den nächsten Band.

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Jugendroman

ZAP. Für die einen ist es Vergnügen. Für ihn ein Albtraum. von Andreas Eschbach

Als Finn von der Schule nach Hause kommt, denkt er erst, er habe sich verlaufen: in der Wohnung seiner Eltern leben auf einmal ganz andere Menschen! Und auch sonst ist sein Heimatort nicht mehr der, der er einmal war. Was steckt dahinter?
Ein neuer Roman von Eschbach? Bin dabei, wie immer. Der Anfang hat mir auch sehr gut gefallen, leider wurde das Ganze dann etwas vorhersehbar und irgendwie auch unglaubhaft.

Wie soll so etwas so schnell geplant werden können?
Zugegeben: ich hatte anfangs auch keinen Schimmer, was hinter allem steckt und habe gespannt auf die Auflösung gewartet, die dann auch in Rückblenden genauer aufgedröselt wird. Leider hat mir Finns Reaktion nicht ganz gefallen: er war mir zu relaxt. Erst als er unerwartete Hilfe bekommt, war ich wieder begeistert in der Handlung drin. Die Story liest sich rasant und schnell, was aber auch die Protagonisten etwas flach erscheinen lässt.
Fazit: ein Jugendroman, der die Zielgruppe sicher trifft, für Erwachsene aber etwas zu flach und kurz ist.

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mitreißend

Tief im Schatten von Viveca Sten

In Nordschweden wird im Schnee ein Mann gefunden: grausam ermordet. Dieses Verbrechen sollen Hanna Ahlander und ihr Team aufklären. Doch erst als eine Frau spurlos verschwindet, kommen die Ermittler einen entscheidenden Schritt voran. Aber ist es nicht schon zu spät?
Bereits der zweite Fall für die sympathische Ermittlerin Hanna Ahlander.

Und ich fand ihn noch besser als Teil 1. Allein das Setting: tief im verschneiten Norden, eisige Kälte und Dunkelheit – so liest sich das Buch noch spannender und düsterer.
Die Handlung spielt auf zwei Ebenen: die Gegenwart, in der Hanna den Mord aufzuklären hat und ein paar Tage eher, aus Sicht von Rebecca. So hat man als Leser immer einen gewissen Wissensvorsprung.
Persönliche Probleme der Ermittler runden das stimmige Bild, das Sten in ihrem neuen Krimi entwirft perfekt ab.
Ich mag Stens Schreibstil sehr gerne. Anschaulich, atmosphärisch dicht und vor allem: mitreißend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es an einem Nachmittag verschlungen.
Fazit: ich fand es immer schade, dass die Reihe um Thomas Andreasson nicht fortgesetzt wird. Aber mit ihrer neuen Reihe versöhnt Sten mich mit dem Gedanken.

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Ghosts are among us

Der Totengräber und der Mord in der Krypta von Oliver Pötzsch

Ein neuer Fall für Totengräber Augustin Rothmayer
Wobei der in diesem Buch gar nicht so viel Raum bekommt.
Als in einer Krypta ein Toter gefunden wird, beginnen Inspektor Leo Herzfeld und Polizeifotografin Julia Wolf mit den Ermittlungen. Ihre Spur führt sie zu einem Kreis Spiritualisten. Doch die Lösung ist gar nicht so einfach – vor allem als ein zweiter Fall dazu kommt.

Pötzschs Bücher zu lesen ist jedes Mal ein Eintauchen in neue (bzw. alte) Welten. Seine Schreibweise und die lebendigen Charaktere machen es immer wieder zu einem Vergnügen, seine Bücher zu lesen und ich freue mich immer schon auf das nächste.
Nach Vampiren und Mumien werden im 3. Teil der Totengräber-Reihe nun Geister lebendig. Von der ersten Seite an war ich wieder gefesselt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Pötzschs bunte Mischung aus historischen Fakten sowie viel eigener Fantasie machen das Buch wieder zu einem Genuss.
Fazit: ich kann es kaum erwarten, wieder Neues von Oliver Pötzsch zu lesen.

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ein sehr komplizierter Fall

Verlogen von Eva Björg Ægisdóttir

Als in der Nähe von Akranes auf Island eine Leiche gefunden wird, ist schnell klar, dass es Marianna sein muss. Die junge Mutter war vor 7 Monaten spurlos verschwunden. Spuren an ihrem Körper zeigen, dass sie keines natürlichen Todes gestorben sein kann. Doch wer hatte ein Motiv, Marianna zu töten? Dies herauszufinden ist die Aufgabe von Kommissarin Elma und ihren Kollegen.

Der Schreibstil der Autorin hat mir wieder sehr gut gefallen. Sie versteht es, Spannung aufzubauen und durch die Kapitel, die die Mutter erzählt, dem Leser genau die richtige Portion Brocken hinzuwerfen, dass er neugierig wird und immer noch ein Kapitel mehr lesen möchte. Vor allem weiß man nicht, wer die Frau ist, die ihr neugeborenes Kind nicht lieben kann. Die Handlung ist sehr vielschichtig, dennoch verzettelt sie sich nirgends und die Handlungsstränge passen sehr gut zusammen und das Ende wartet dann mit einer großen Überraschung auf.
Die Autorin schafft es auch, Islands Flair lebendig werden zu lassen. Man kann sich durch ihre Schilderungen die Szenarien sehr gut vorstellen. Die Namen sind allerdings sehr schwer zu lesen.
Das Buch wartet mit einigen Wendungen auf, die mich sehr überrascht haben.
Fazit: schon Band 1 „Verschwiegen“ hat mir sehr gut gefallen. „Verlogen“ fand ich fast noch besser und so freue ich mich schon auf Band 3 „Verborgen“, der im Februar 24 erscheinen wird.

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