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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gavroche:

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Schwächer

Der Krimidinnermord von Colleen Cambridge

Bereits der dritte Fall für Phyllida, die patente Haushälterin von Agatha Christie. Da Agatha und ihr Mann nicht zu Hause sind, nimmt Phyllida die Einladung der neuen Nachbarn zu einem Krimidinner an. Obwohl sie dazu gar keine Lust hat, denn im Haus gibt es mal wieder sehr viel zu tun und vor allem erwartet sie die Lieferung des neuen Staubsaugers, eines ganz neuen Geräts und da möchte sie auf keinen Fall, dass der Butler ihr dazwischenfunkt, mit dem es wie immer ein gewisses Kompetenzgerangel gibt.

Also fährt Phyllida zu diesem Krimidinner, bei dem es wohl darum gehen soll, einen nachgestellten Mord aufzuklären. Das Problem ist allerdings, dass der Mord tatsächlich geschieht und nicht nur gespielt ist. Aber wer war es? Natürlich ermittelt Phyllida und der Inspektor kommt erst sehr spät.
Es war ein schönes Wiedersehen mit vielen liebgewonnenen Charakteren, eine interessante Geschichte wie immer. Aber: die Auflösung hat mir dieses Mal gar nicht gefallen, da sie nicht wie sonst ein Aha-Moment war. Das hat meine Freude ein wenig getrübt, aber dennoch habe ich die Reihe gerne gelesen und bin schon neugierig auf den nächsten Fall.

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Zeitmanipulation

Das kleine Café der zweiten Chancen von Shiori Ota

Himari, vermutlich ungefähr zwölf Jahre alt, war als junges Kind ein Wunderkind am Klavier, aber nach einem Unfall ist sie zurück nach Japan gekommen und muss nun in Sapporo auf eine neue Schule. Das bereitet ihr große Kopfschmerzen, aber dann hat sie eine wunderbare Begegnung auf dem Schulweg mit einer Frau, die ihr Mut macht.

Als Himari am nächsten Tag jedoch das Haus nicht wiederfindet, macht sie sich auf die Suche nach dem Café, von dem die Frau gesprochen hat und so lernt Himari das Café Tacet kennen, in dem sie viel Zeit verbringt.

Die ersten beiden Abschnitte mochte ich und habe mich gut darauf einlassen können, auch wenn der Klappentext eine andere Geschichte suggeriert hat. Das letzte Drittel hingegen hat mich enttäuscht. Der Schreibstil ist recht einfach, es gibt relativ viele Begegnungen mit Personen, die dann wieder aus dem Fokus verschwinden.

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Wieder sehr spannend

Blutbuße von Viveca Sten

Auch der dritte Fall mit Hanna Ahlander, der uns bis an den Polarkreis mitnimmt, hat mir richtig gut gefallen und die Spannung war immer spürbar - genauso wie die Kälte dort im hohen Norden.
Daniel Lindskog ist natürlich auch wieder mit von der Partie. Dieses Mal geht es um den Mord an Charlotte Wretlind, die ermordet in ihre Hotelsuite gefunden wurde.

Lag es an ihren Plänen für das alte Hotel, das sie abreißen lassen und ein neues Luxushotel an seiner Stelle aufbauen zu lassen? Aber es bleibt nicht bei der einen Toten und die Zeit drängt für Hanna Ahlander und Daniel Lindskog.
Man kann das Buch sicherlich auch ohne Vorkenntnisse lesen, aber es gibt eben eine durchgehende Hintergrundgeschichte, die zumindest mich beinahe genauso interessiert, wie ein neuer Fall.
Ein wieder überaus spannender Fall, toll erzählt und in einem interessanten Gebiet. Ich kann dieses Buch und die gesamte Reihe nur empfehlen.

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Wieder sehr spannend
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Hommage an Thomas Mann

Gefährliche Betrachtungen von Tilo Eckardt

Ich mag historische Krimis gerne und mir gefällt es auch, wenn "prominente" Personen ermitteln oder "mitspielen" und ein Roman um Thomas Mann, das hört sich doch sehr gut an. Mir hat das Buch gut gefallen, es ist allerdings vom Schreibstil her etwas anspruchsvoller - was wiederum auch gut zu Thomas Mann gepasst hat.

Wer jetzt einen mega-spannenden und komplizierten Krimi erwartet, der wird hier allerdings nicht so sehr auf seine Kosten kommen. Ich würde das Buch deshalb eher als literarischen Krimi bezeichnen.
Das Buch spielt in der politisch und historisch spannenden Zeit 1930, im heutigen Litauen. Erzählt wird aus der Perspektive des litauischen Übersetzers Žydrūnas Miuleris, der hofft, die "Buddenbrooks" übersetzen zu dürfen. Allein das schon eine interessante Konstellation.
Die gesamte Situation in Nidden mit so vielen unterschiedlichen Nationalitäten und dann noch einem Hauch von Krimi hat mir persönlich gut gefallen.

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Lena und Luna

Mirror: Weiß wie Schnee von Lucia Herbst

Ich kenne bereits "Medusa" von Lucia Herbst und diese Neu-Interpretation der griechischen, tragischen Figur hat mir gut gefallen und somit war ich natürlich sehr gespannt, wie Lucia Herbst die Geschichte von Lena, die in die Märchenwelt katapultiert wird, weiter entwickeln wird und welche Überraschungen mich hier erwarten.

Die Autorin hat es wahrlich geschafft, mich ein ums andere Mal zu überraschen und hat geschickt mehrere Grimmsche Märchen mit in die Geschichte eingebunden.
In unserer Welt ist Lena Ärtzin und der Rollentausch mit Luna ist sehr interessant, denn nicht nur Lena muss sich in einer Märchenwelt zurechtfinden, sondern auch für Luna ist alles neu.
Lena lebt zusammen mit ihrer Stiefschwester Anna und ihrem Freund Eric zusammen. Die Eltern leben nicht mehr und Lena hat für Anna die Vormundschaft übernommen. Mir hat es gefallen, dass es hier kleine Abwandlungen gab.
Lasst euch auf eine märchenhafte Geschichte ein und lest, ob und was sich für Luna und Lena und alle anderen ändern wird.

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Drache und Reiterin

Burning Crown Die Dragonbound-Trilogie von Marie Niehoff

In der Armee von Eldeya sind Drache und Reiter aneinander gebunden, aber die Reiter schlafen im Hauptzelt, Drachen im kalten Vorzelt und überhaupt werden Drachen schlecht von ihren Reitern behandelt. Aber Yessa ist anders und ihr Drache ist ihre Halbschwester, aber sie müssen ihre tiefe Verbundenheit vor allen verbergen.

Aber bald wird Yessa an einen neuen Drachen gebunden und Cassim hat seine ganz eigenen, rebellischen Pläne.
Aber auch die neue Captain Yessa hat ihre verborgenen Pläne und die beiden verraten ihre Motive vor dem bzw. der anderen nicht. Allerdings wird es gefährlich, wenn sie nicht ehrlicher zueinander sind.
Das Ende bringt noch einmal richtig Spannung rein und macht neugierig auf die Fortsetzung.
Leonie Landa leiht Yessa ihre Stimme und Sven Macht übernimmt die Rolle von Cassim. Beide Hörbuchsprecher machen ihre Sache richtig gut und ich kenne sie bereits aus anderen Vertonungen. Durch zwei unterschiedliche Sprecher wird der Perspektivwechsel noch einmal zusätzlich betont.

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Das (Un)Mögliche

Die Unmöglichkeit des Lebens von Matt Haig

Auch mit seinem neuen Buch "Die Unmöglichkeit des Seins" konnte der Autor Matt Haig mich wieder einmal verzaubern.
Das liegt natürlich an dieser ganz besonderen Geschichte, die auch wieder ein wenig magisch ist, aber auch an seinem ganz besonderen Schreibstil, der so viel bei der Lektüre ausgemacht hat.

Im wirklichen Leben bin ich nun gar kein Fan von Esoterik, aber im Roman mag ich es, wenn es gut gemacht ist, ganz gerne.
Die Protagonistin erbt überraschend ein Haus auf Ibiza. Ihr Mann ist gestorben, der Sohn auch, schon vor langer Zeit und so macht sie einen Neubeginn. Aber das Buch handelt eben nicht von dem Aufbau eines neuen Lebens, sondern es geht mehr um Sinnfragen und Gedankenlesen etc.
Man muss sich auf diese besondere Erzählweise einlassen und ich verstehe gut, dass sich bei diesem Buch die Geister scheiden - wie man so schön sagt.

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Die Schwestern

Das Schweigen der Schwestern von Marie Benedict

Ich habe zuletzt den Roman über Hedy Lamarr von Marie Benedict gelesen und der hatte mir richtig gut gefallen.
Die Mitford-Schwestern waren mir bisher nur dem Namen nach ein Begriff und der Klappentext hörte sich sehr interessant an. Leider wird dieser dem Buch nicht gerecht und passt nicht.
Zu Beginn des Buches hatte ich so einige Probleme, die Personen auseinander zu halten, da neben den Klarnamen auch diverse Spitznamen verwendet wurden; aber das legte sich bald.

Ich hatte mehr Probleme damit, wie positiv Hitler dargestellt wurde und immer wieder seine schönen Hände betont wurden. Die Gefahr des Faschismus wurde hier meines Erachtens nicht deutlich genug.
Gut fand ich hingegen die Berichte über Mosley und die BUF in England, die auch erschreckend stark war.
Von den drei Frauen fand ich nur Nancy einigermaßen sympathisch, aber auch sie wird nicht so stark dargestellt, wie gehofft hatte.
Schade, die anderen Bücher der Autorin haben mir wesentlich besser gefallen.

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Die Wächterfamilien

Jewel & Blade, Band 1: Die Wächter von Knightsbridge (Knisternde New-Adult-Romantasy von der SPIEGEL-Bestseller-Autorin von "Silver & Poison") von Anne Lück

Nach Silver & Poison war ich neugierig auf dieses neue Buch von Anne Lück.
Die Protagonistin Harper lebt in Liverpool mit ihrer Mutter und ihrer Schwester zusammen. Direkt unter ihrer befindet sich die Wohnung von Harpers bester Freundin Willow und unten im Haus ist der Goldschmiedeladen von Harpers Mutter, in dem sie immer mehr mitarbeitet.

Eines Tages soll sie einen außergewöhnlichen Ring säubern und untersuchen und da bekommt sie eine Vision von König Artus im Kampf gegen Morgane. Was soll das sein? Schon bald erfährt sie mehr, denn ihre Familie gehört zu den sogenannten Wächterfamilien, die von den ehemaligen Rittern der Tafelrunde abstammen und jede Familie bzw. immer nur ein Erbe kann eine andere Art von Magie beherrschen. Aber das ist Harper eigentlich ziemlich egal, denn sie geht nur nach London mit, um herauszufinden, warum ihr Vater sie vor so vielen Jahren verlassen hat.
Aber in London erwartet sie viel Neues.
Ein flüssiger Schreibstil und eine interessante Geschichte, die sich nach und nach entfaltet. Und eine ungewöhnliche Art des Artus-Mythos'.

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Crucible-Spiele

The Games Gods Play - Schattenverführt von Abigail Owen

Fantasy, in der die griechische Mythologie in unterschiedlichen Formen in ein Romangeschehen eingefügt wird, gibt es nun wirklich in den letzten Jahren sehr viele - und die Ergebnisse fallen recht unterschiedlich aus. Aber da mich die griechische Mythologie schon lange fasziniert, habe ich mich sehr auf diesen dicken Fantasyroman gefreut - und bin nicht enttäuscht worden.

Die griechischen Götter spielen gerne und das wird auch hier eingebracht. Alle hundert Jahre finden die Crucible-Spiele statt und jeder Gott und jede Göttin wählt einen Champion oder eine Championesse aus, der oder die für sich in die Spiele einsteigen soll. Der Gewinner wird dann zum Anführer der Götter.
Lyra, die Protagonistin des Buches, wird von Hades zum Champion erwählt. Der Gott der Unterwelt hat noch nie zuvor an diesen Spielen teilgenommen - welche Motivation steckt dahinter? Und warum wurde wohl ausgerechnet Lyra ausgewählt?
Die Protagonistin hat mir gut gefallen, weil sie sich traut, den Mund aufzumachen, tough, aber auch hilfsbereit ist - was ihr leider oft zum Verhängnis wird.
Ich mochte den Schlagabtausch zwischen ihr und Hades sehr. Ein Highlight war Cerberus.
Eine gute Unterhaltung mit einem Mix aus der antiken Mythologie, die in die moderne Zeit verlegt wurde.

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Crucible-Spiele