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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gavroche:

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Geisterbeschwörung

Yadriel und Julian. Cemetery Boys von Aiden Thomas

Was für ein tolles, buntes Cover mit so vielen Details, bei dem der Titel liebevoll eingebunden worden ist. Hier lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Aber auch die Geschichte von Yadriel und Julian lohnt sich. Yadriel ist sechzehn Jahre alt. Er ist trans- und homosexuell. Und genau das stellt ein Problem dar, wenn er ein echter brujo werden möchte, denn seine Familie sieht ihn noch immer als Mädchen an.

Aber er vollzieht dennoch heimlich das Ritual. Als Julian eigentlich den Geist seines ermordeten Cousins heraufbeschwören möchte, geht etwas schief, denn auf einmal steht Julian, der Bad-Boy der Schule vor ihm bzw. sein Geist. Die beiden gehen einen Deal ein, aber schon bald ist es etwas ganz anderes, das Yadriel sich wünscht. Eine tolle Geschichte über Familie, Freundschaft, Traditionen, Selbstfindung, aber auch über die (erste) Liebe und transgender. Man vergisst immer wieder, dass Julian tot ist. Ein guter Roman mit wichtigen Themen.

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Klebespaß

Wieso? Weshalb? Warum? Stickerheft - Im Wald von

Die Zeichnung von dem Eichhörnchen auf dem Cover des Buches finden wir nicht ganz so gut gelungen, aber insgesamt gibt das Cover schon einen guten Einblick auf das, was die LeserInnen hier erwartet. Vor allem durch die kleinen aufgezeichneten Sticker. Das große Plus bei diesem Buch sind ganz eindeutig die vielen Sticker, die es immer passend zu den einzelnen Buchseiten gibt, immer mit verschiedenen Anweisungen.

Für jede Doppelseite gibt es neue Sticker. Mal kann man die Sticker nach eigener Lust und Laune platzieren, mal sind kleine Aufgaben damit verbunden, so zum Beispiel in Form von kleinen Puzzleteilen. Schade ist allerdings, dass man die Sticker nur einmal verwenden kann. Das bedeutet, wenn sie einmal kleben, dann kann man sie leider nicht mehr ablösen. Darum muss vorher gut bedacht werden, was wo aufgeklebt wird. Die Themen sind kindgerecht und abwechslungsreich.

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Virginia

Die Liebenden von Bloomsbury – Virginia und die neue Zeit von Stefanie H. Martin

Das Cover passt zu den derzeit gerne gestalteten Covern für historische Romane und so weiß man recht schnell, um welches Genre es sich hierbei handelt. Die Frau ist zwar im Hintergrund und oben ist der Kopf abgeschnitten, aber dennoch beherrscht ihr Bildnis das Cover. Unten ist eine winterliche Straße abgebildet.

Den Akzent mit der lilafarbenen Schrift für den Titel mag ich. Hier geht es nicht um eine Biografie der später so berühmten Schriftstellerin Virginia Woolf. Es geht vielmehr um ihre Familie, um Virginia und ihre Schwestern und zwar zu einem Zeitpunkt, bevor sie als Schriftstellerin tätig wurde. Es geht vielmehr um die sich wandelnde Rolle der Frau, darum, wie Virginia, aber auch ihre Schwester Vanessa, ihren Weg gehen. Und um die Bloomsbury Group, eine Gruppe von KünstlerInnen. Ein Roman, der mich angeregt hat, mich mehr mit den historischen Hintergründen zu beschäftigen.

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Für mich zu modern

Wie man sich einen Lord angelt von Sophie Irwin

Ich bin ein großer Fan der Romane von Jane Austen und mag auch Sachbücher über die Regency-Zeit sehr gerne. Bei diesem Buch war ich von Anfang an unsicher, ob es wirklich zu meinem Lesegeschmack passen würde oder aber nicht. Denn ich bin kein Fan von Bridgerton, da ich die Szenerie zu aufgesetzt und nicht authentisch fand.

Dennoch wollte ich diesem Buch eine Chance geben. Zu Beginn konnte ich mich auch wirklich amüsieren und fühlte mich gut unterhalten. Allerdings ließ das leider im Verlaufe des Romans immer mehr nach. Die Protagonistin Kitty Talbot ist für mich einfach zu klischeehaft und für die moderne Leserschaft umgemünzt. Und das war auch mein Problem mit den weiteren Charakteren des Romans und der Geschichte an sich: es war zu modern und passte für mich einfach nicht in die Zeit. Und an den Witz und Charme der Jane-Austen-Romane reichte es leider nicht. Wer jedoch Unterhaltung sucht und dem das Original vielleicht zu sperrig ist, der wird sich gut unterhalten fühlen. Meine Herangehensweise war wohl zu kritisch und meine Erwartungen anders geartet. Dennoch wird dieses Buch sicherlich eine große LeserInnenschaft gut unterhalten.

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Wo sind die Kleopatra-Falter?

Hüterin der Schmetterlinge - Das Versteck des Kleopatra-Falters von Ruth Rahlff

Ein wunderschönes, buntes Cover mit Schmetterlingen und Nachtfalter und der Protagonistin Stella auf einem Lavendelfeld. Auch die Rückseite des Buches ist schön gestaltet. Stella lebt mit ihrer Mutter und ihrer Großmutter zusammen; ihr Vater gilt schon viele Jahre als verschollen. Sie gehören der sogenannten Tagfalter-Gilde an und stellen Cremes, Seifen, Kerzen u.

Ä. her, die sie direkt im eigenen Laden verkaufen. Die geheime Zutat für ihre erfolgreichste Creme ist der Staub der Kleopatra-Falter, der ganz individuell je nach Beschwerden weiterhilft. Das genaue Rezept ist jedoch ein Geheimnis. Doch eines Tages verschwinden alle Kleopatra-Falter, ausgerechnet an dem Tag, an dem Stellas Klasse zu Besuch kommt und der erste Tag für Victor, den Neuen. Dieser scheint auch sehr viel über Schmetterlinge zu wissen. Und dann passiert auch noch etwas mit Aveline, Stellas Großmutter. Ein wunderbares Buch mit einem Schuss Magie. Es geht um Freundschaft, Vertrauen, Zusammenarbeit, aber auch Misstrauen und Spionage. Bis auf wenige Kapitel wird das Buch aus der Perspektive von Stella erzählt; in den wenigen Ausnahmen lesen wir aus der Sicht von Victor. Ein tolles Abenteuer, das auch mich als Erwachsene noch begeistern konnte und nun bin ich gespannt auf die Fortsetzung.

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Tödlicher Podcast

Das Letzte, was du hörst von Andreas Winkelmann

Die Journalistin Roya Mayer versucht verzweifelt rechtzeitig bei Martina, ihrer Interviewpartnerin, zu sein. Denn diese hat einen Hilferuf gesendet, dass sie an "ihrem" Baum sei und das kann nur eines bedeuten: dass Martina doch nicht so stabil und gefestigt ist und sich das Leben nehmen möchte.

Doch Roya erleidet einen Unfall und kommt zu spät. Martina ist tot. Die toughe Polizistin Carola ermittelt in dem Fall. Ich mochte ihre burschikose Art und ihre Besprechungen auf der Toilette mit dem Rechtsmediziner. Die Tote hatte noch Kopfhörer auf und das letzte, was sie gehört hat, war der Podcast "Hörgefühlt" von Marc Maria Hagen. Nach diesem Podcast sind viele Hörer und vor allem Hörerinnen regelrecht süchtig. Hagen bietet auch Coachingseminare an, die sehr begehrt sind. Roya hat sich zuletzt auch mit seinem Podcast beschäftigt. Einige Abschnitte spielen in der Vergangenheit und erst ganz am Ende werden alle Fäden zusammen geführt. Etwas unglaubwürdig und sehr viele Zufälle, aber dennoch spannend. Mir gefiel auch die Stimme von Charles Rettinghaus gut.

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Rot glänzende Lügen

Die Lügendiebin von Saskia Louis

Bei diesem Buch fand ich die Idee von Lügen, die von Magiern erkannt und auch gestohlen werden können, faszinierend und ich war sehr gespannt auf die Umsetzung in diesem Buch. Die Protagonistin Fawn hat mir ganz gut gefallen, auch wenn sie an manchen Stellen doch ein wenig naiv und vor allem zu vertrauensselig war.

Fawn arbeitet als Lügendiebin für die Dunkeldiebe. Die Stadt Mentano ist in unterschiedliche Ringe aufgebaut, die farblich codiert sind. Es gibt die roten und die weißen Magier und weitere farbliche Abstufungen. Fawn lebt im grauen Ring, dem ärmsten Teil der Stadt. Ihre Mutter ist vor einigen Jahren gestorben und seitdem lebt sie mit ihrer Schwester zusammen, da das Verhältnis zu ihrem Vater nach dem Tod der Mutter noch schlechter geworden ist. Gemeinsam mit ihrem besten Freund steigt sie zu Beginn des Buches bei der mächtigen Familie Falcron ein und fühlt sich sehr geschickt und mächtig. Und es gelingt ihr auch noch, eine bedeutsame Lüge zu stehlen. Doch Hochmut kommt vor dem Fall und bald wird sie entdeckt. Um einer Bestrafung zu entkommen, lässt sie sich darauf ein, eine Schein-Verlobung mit dem Sohn und Erben einzugehen. Lady Falcron möchte sich ihrer Dienste bedienen und auch Caeden möchte etwas von ihr. Fawn taucht in eine ganz neue Welt ein und muss einiges neu überdenken. Allerdings kippt diese Vorstellung am Ende erneut. Das Buch endet in einem gemeinen Cliffhanger, der neugierig auf die Fortsetzung macht. Eine gute Geschichte, interessante Ideen und tolle Schlagabtäusche. Carolin-Therese Wolffs Stimme passt gut zur Geschichte.

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Nicht so magisch

Saftig vom Grill von Matthias F. Mangold

Das Cover sieht für mich für ein Grillbuch sehr klassisch aus. Mit dem Stück Fleisch im Mittelpunkt, zur Dekoration noch ein Rosmarinzweig und dann die Strauchtomaten am Rand. Allerdings finde ich es es nicht ganz so passend, da das Buch in seinem Klappentext hiermit wirbt: "mit Fleisch und Fisch oder veggie und vegan oder sogar süß als Dessert" - warum dann also auf dem Cover nur ein Stück gegrilltes Fleisch als eyecatcher? Damit kann man niemanden erreichen, der eben mal etwas anderes als Fleisch auf dem Grill haben möchte.

Das fand ich etwas schade. Die Fotos im Innenteil des Buches sind alle sehr gelungen und machen Appetit. Allerdings fehlte mir dann doch das Außergewöhnliche und die angepriesene Magie. Die findet sich vielleicht für den Anfänger, wenn man allerdings Erfahrung hat und/oder schon diverse Grillbücher besitzt, dann sucht man meiner Meinung nach hier die Magie doch leider vergeblich. Und auch die Vielfalt fand ich jetzt nicht so groß.

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Verknüpft

Fischers Frau von Karin Kalisa

Bei diesem Buch finde ich das Cover sehr auffällig und mit vielen Details versehen, die nicht auf den ersten Blick erfasst werden. Außerdem kann man - auch ohne das Buch zu kennen - eine direkte Verbindung zum Buchtitel herstellen, allerdings nicht, dass es sich hier um Teppichknüpferinnen handelt.

Mir war der historische Hintergrund, der diesem Roman zugrunde liegt, vorher noch nicht bekannt, aber ich fand ihn sehr interessant. Karin Kalisa verknüpft im doppelten Wortsinn in ihrem neuen Roman zwei Zeitebenen. Mia Sund ist Faserarchäologin und erhält eines Tages einen interessanten Teppich zur Begutachtung, dessen Geschichte sie nachgeht und herumreist. Dieser Teppich ist nämlich aufgrund seiner grünen Fasern etwas Außergewöhnliches. Die zweite Ebene kommt erst etwas später vor und spielt vor ungefähr hundert Jahren und erzählt von der Herstellung des Teppiches und von Nina, die aus Kroatien an die Ostseeküste kam und da aus.... Aber ich möchte nicht zu viel verraten. Die Geschichte an sich fand ich sehr spannend, zu Beginn hat mich auch der Schreibstil überzeugt, aber dann kamen trotz der Kürze des Buches für mich doch einige Längen auf.

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Green ist tot

Der große Fehler von Jonathan Lee

Bei diesem Buch hat mich das Cover mit dem Elefanten sofort neugierig gemacht und ich war gespannt, was es mit diesem Elefanten und dem "großen Fehler" wohl auf sich haben wird. Und der Elefant spielt tatsächlich in dem Roman auch eine - wenn auch kleine - Rolle. Ist dieses Buch ein Kriminalroman? Nein, dafür war er mir nicht spannend genug und es wurde nicht genug Wert auf die Auflösung des Todes von Andrew Green gelegt.

Meiner Meinung nach handelt es sich hier vielmehr um die Lebensgeschichte - in Fragmenten - und vor allem die Verdienste von Andrew Green um die Stadt New York und um sein Vermächtnis, immer verbunden mit seiner Biographie. Die Kapitelüberschriften kommen manchmal mehrfach vor und sind dann nummeriert, da sie sich an den Namen von U-Bahn-Stationen orientieren. Andrew Green stammt aus bäuerlichen, eher ärmlichen Verhältnissen und schafft es nur mit Hilfe seines Freundes so viel zu erreichen. Seine Lebensgeschichte war recht interessant, aber insgesamt hat mir der Erzählstil einfach nicht so gut gefallen, so dass ich mich zwischendurch leider immer wieder gelangweilt habe. Immerhin weiß ich nun einiges über die New York Library und den Central Park.

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