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Rezensionen von tweedledee:

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temporeich, fesselnd und hochspannnend

Amissa. Die Vermissten von Frank Kodiak

Nachdem ich von vom ersten Teil der Amissa Trilogie begeistert war, war ich auf die Fortsetzung "Amissa. Die Vermissten" schon sehr gespannt. Der Teil setzt nahtlos an die Handlung an, Rica und Jan Kantzius versuchen immer noch, mehr über die Organisation Amissa herauszufinden. Doch die Ereignisse überschlagen sich.

Jan wird bei einem Treffen mit einer Informantin fast erschossen und schafft es nur mit Mühe, zu entkommen. Doch als er nach Hause kommt, ist Rica verschwunden: entführt. Jan setzt alles daran, seine Frau zu retten...

Wow, was für ein spektakulärer zweiter Teil, noch temporeicher, noch spannender als der erste Teil der Trilogie. Das liegt zum einen daran, dass Rica und Jan diesmal selbst in lebensbedrohliche, ausweglos erscheinende Lagen kommen, zum anderen an dem brisanten Thema. Missing Order: Eine Organisation, bei der man Menschen bestellen kann. Fremde oder auch Menschen, die man kennt, mit denen man alles machen kann und die Organisation räumt danach auf. Eine absolut schockierende Vorstellung, in diesem Thriller erschreckend realistisch beschrieben.

Der Schreibstil ist gewohnt fesselnd, ich war von der ersten Seite an in der Story und habe mit Rica und Jan mitgefiebert, Kopfkino pur. Die Handlung ist teils schonungslos brutal, das Tempo hoch, es gibt viel Action und jede Menge Spannung.

Fazit: Was für eine spektakuläre Fortsetzung, ich bin restlos begeistert.

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temporeich, fesselnd und hochspannnend
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Geniale düstere Fortsetzung mit Suchtfaktor

Teufelsnetz von Max Seeck

"Teufelsnetz" von Max Seeck ist der zweite Teil der Reihe um die Ermittlerin Jessica Niemi. Ich habe beide Bände direkt nacheinander gelesen und dieser Teil hat mich genauso begeistert wie "Hexenjäger". Auch wenn man "Teufelsnetz" gut ohne Vorkenntnisse lesen kann, empfehle ich unbedingt mit "Hexenjäger" zu beginn und sich diesen düsteren spannenden Auftakt nicht entgehen zu lassen.

Worum geht es im zweiten Teil? Nachdem zwei bekannte Blogger nach einem Event spurlos verschwunden sind und eine junge Frau am Strand tot aufgefunden wird, ermittelt Jessica Niemi in den Fällen. Bald wird klar, dass die Fälle zusammenhängen.... Das Setting ist wieder düster gehalten, es ist Winter, die Atmosphäre greifbar. Ich habe mich gefreut die schon bekannten Protagonisten zu treffen, Jessica und Jusuf haben immer noch mit dem Verlust ihres Chefs Erne Mikson zu kämpfen. Helena Lappi, die neue Chefin ist das krasse Gegenteil vom empathischen Erne, sie scheint es auf Jessica abgesehen zu haben. Die Zusammenarbeit ist schwierig und dann wird Jessica auch noch von einem unbekannten Mann angegriffen. Die Charakterzeichnung ist exzellent, es gibt keine austauschbaren, blassen Typen, sondern Figuren mit Charakter, die unverwechselbar sind. Ich bin ein Fan von Jessica Niemi, von dieser außergewöhnlichen und geheimnisvollen Ermittlerin. Aber auch Jusuf ist mir inzwischen ans Herz gewachsen. Wir erfahren wieder etwas über Jessicas Vergangenheit, so dass sie noch greifbarer wird. Der Plot ist temporeich, es geht um Menschenhandel. Die Handlung rollt sich aus verschiedenen Blickwinkeln auf, so dass eine ganz eigene Dynamik entsteht. Die Spannung ist hoch und die Fälle sind komplex angelegt, nicht zu durchschauen, immer wieder gibt es neue Wendungen. Ich habe jede Seite genossen, "Teufelsnetz" zählt genauso wie "Hexenjäger" zu meinen Highlights 2021. Fazit: Genialer, düsterer zweiter Teil mit einem fiesen Cliffhanger, der so richtig Lust auf die Fortsetzung macht. Verdiente 5 Sterne.

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Geniale düstere Fortsetzung mit Suchtfaktor
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spannend und fesselnd bis zum Ende

Die Früchte, die man erntet von Michael Hjorth; Hans Rosenfeldt

"Die Früchte, die man erntet" ist schon der siebte Teil der Reihe um den Kriminalpsychologen Sebastian Bergmann. Das Cover ist ganz im Stil der vorigen Bände gehalten, man sieht auf den ersten Blick dass sie zu einer Reihe gehören. Worum geht es in diesem Teil?

Innerhalb nur weniger Tage passieren drei Morde, Vanja Lithner und ihre Kollegen ermitteln in den Fällen, die erst mal keinen Zusammenhang zu haben scheinen.

Unterstützt werden sie von ihrem Vater Sebastian Bergman, der wieder als Psychologe arbeitet.

Was für ein genialer Thriller! Ich habe (noch) nicht alle Teile der Reihe gelesen, aber dieser Thriller hat mich auf ganzer Linie überzeugt. In typisch skandinavischem Stil gehalten kommt die Atmosphäre klasse rüber. Ich habe mich gefreut, schon bekannte Charaktere zu treffen, die alle als Persönlichkeiten überzeugen. Sie sind sehr gut skizziert, wirken authentisch. Mir hat es sehr gut gefallen, dass neben der Handlung das Privatleben der Ermittler nicht zu kurz kommt, aber auch nicht zu viel Raum einnimmt.

Die Handlung hat es in sich, denn nicht nur der aktuelles Fall spielt eine Rolle, sondern auch eine Mordserie, die schon länger zurück liegt.

Der Plot ist durchweg spannend und fesselnd, immer wieder gibt es unerwartete Wendungen. Ich bin begeistert und freue mich schon auf den nächsten Teil der Reihe.

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spannend und fesselnd bis zum Ende
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witzig, schräg mit viel britischem schwarzem Humor

The Stranger Times von C. K. McDonnell

"The Stranger Times" von C. K. McDonnell ist ein unterhaltsamer urban Fantasy Roman voller schräger und skurriler Charaktere. Worum geht es?

Hannah hat eine unschöne Trennung hinter sich, bei der sie aus Versehen auch noch das Haus ihres Mannes abgefackelt hat. Jetzt muss sie wieder auf eigenen Beinen stehen und sich einen Job suchen, was nicht so einfach ist.

Sie bewirbt sich bei "The stranger Times", ohne zu wissen, was auf sie zukommt.

Schon das Bewerbungsgespräch gestaltet sich kurios, ihr neuer Chef Banecroft ist ein permanenter Miesepeter der gerne ausfallend wird. Ihre neuen Kollegen sind allesamt schräge Typen. Es stellt sich heraus, dass die Stranger Times sich mit wirklich merkwürdigen Theman befasst. Über Geister, Ufos und andere unerklärliche Dinge berichtet das Blatt. Doch dann wird es für Hannah und ihre Kollegen sehr gefährlich...

Die Story ist zugleich fesselnd, witzig, spannend und vor allem sehr speziell. Die flapsigen Dialoge und der britische schwarzer Humor waren genau mein Ding. Ich musste oft schmunzeln oder laut lachen, wenn Situationskomik angesagt war. Die Charaktere sind unverwechselbar und gut gezeichnet, vor allem Hannah hat mir gefallen.

Auch wenn die Story abgeschlossen ist, würde ich sehr gern noch eine Fortsetzung lesen.

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witzig, schräg mit viel britischem schwarzem Humor
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Das Geheimnis

Der Sucher von Tana French

Cal Hooper zieht von Chicago in ein kleines Nest in Irland um neu anzufangen. Seinen Beruf als Polizist hat er aufgegeben, von seiner Frau ist er geschieden. Er sucht nach dem quirligen Chicago die Ruhe eines kleinen Ortes um sich zu erden und ein erfülltes Leben zu führen.

Das alte, halb verfallene Hause, das er gekauft hat, beginnt er in Eigenarbeit zu renovieren.

Er genießt die Natur um ihn herum, die Krähen, die in seinem Garten wohnen. Er freundet sich ein wenig mit seinem Nachbarn Mart an, die beiden führen gute Gespräche am Gartenzaun. Von den Einwohnern wird er freundlich aufgenommen, das Leben entwickelt sich so, wie Cal es sich gewünscht hat. Dann steht eines Tages der junge Trey vor seiner Tür, hilft ihm bei den Arbeiten und bittet ihn letztlich, seinen verschwunden Bruder zu suchen...

Ich habe lange keinen Roman mehr von Tana French gelesen, bin von diesem wieder restlos begeistert. Sie baut eine einzigartige Atmosphäre auf, erzählt mit einer Intensität, die beeindruckt. Die Stimmungen sind perfekt eingefangen.

Cal ist ein rundum sympathischer Kerl mit dem Herz auf dem rechten Fleck. Er schließt behutsam Freundschaft mit dem scheuen Kind, versucht zu helfen.

Land und Leute werden bildhaft beschrieben, man bekommt einen Eindruck von den eigenwilligen Einwohnern. Menschen mit einer rauen Schale, die ein Geheimnis hüten können. Ich hatte beim lesen die Landschaft und die Menschen bildlich vor Augen, habe jede Seite genossen. Die Geschichte ist ruhig, hat aber trotzdem eine permanente, unterschwellige Spannung, so dass es zu keiner Zeit langweilig wird.

Fazit: Ein grandios geschriebener Roman, der fesselt. Kann ich nur empfehlen.

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Das Geheimnis
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spannender Thriller

Böse von Jonas Wagner

Hussfeld, ein kleines Dorf in dem nie etwas passiert und jeder jeden kennt, wird das neue Zuhause von Katharina und ihrer siebzehnjährigen Tochter Fenja. Nach der Scheidung braucht Katharina eine Ortsveränderung, was wäre besser geeignet als das idyllische und sicherste Dorf Deutschlands? Die beiden werden von den Bewohnern jedoch kritisch betrachtet, eine geschiedene, alleinstehende Frau mit ihrer hübschen Tochter, das weicht vom Weltbild der perfekten Familie ab.

Und eine Störung des Dorffriedens ist nicht erwünscht.

Fenja findet schnell Anschluss, verliebt sich, doch dann kommt sie nach einem Abend im Club nicht nach Hause und der Alptraum beginnt. Während alle im Dorf davon ausgehen, dass Fenja und ihr Freund abgetaucht sind weiß Katharina, dass ihrer Tochter etwas zugestoßen sein muss. Warum nur will ihr keiner aus dem Dorf bei der Suche helfen?

Der Thriller hat mir gut gefallen, die Atmosphäre in diesem spießigen Vorzeigeort ist sehr gut eingefangen, genauso wie Katharinas Verzweiflung, als sich alles und jeder gegen sie stellt. Mutter und Tochter wirken sympathisch, so ganz anders als die Bewohner der Ortes, die allesamt unsympathisch rüberkommen.

Der Schreibstil ist locker, lässt sich toll lesen und die Spannung ist hoch. Am Ende gibt es einen super spannenden Showdown, so dass ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen wollte. Eigentlich ein 5-Sterne-Thriller. Einen Stern Abzug gibt es, weil am Ende doch noch viele Fragen offen bleiben, vor allem das Motiv.

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spannender Thriller
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genialer Einstieg in eine neue Reihe

Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann von Kerstin Gier

Nach der Leseprobe war ich angeteasert und das Buch hat mich komplett fasziniert. Frau Gier schreibt mit einer Leichtigkeit, sie schreibt bildhaft, detailliert, mit Witz und Charme und vielen magischen Ideen, ich bin total begeistert. Beim lesen hatte ich die ganze Zeit ein Grinsen im Gesicht, ich hätte nicht erwartet dass mich die Story so mitreißt.

Es geht um Quinn und Mathilda, deren Familien Nachbarn sind und die einander doch meiden, fast verfeindet sind. Für die einen sind es die "biblischen Plagen", für die anderen die Familie mit "kleiner Teufelsbraten".

Mathilda ist seit ihrer Kindheit in Quinn "kleiner Teufelsbraten" heimlich verliebt, auch wenn sie von ihm schon mal als Sternsinger mit Wasser übergossen und in eine Mülltonne gesteckt wurde. Durch einen Zufall werden sie zu Verbündeten und erleben ein magisches Abenteuer, das mich als Leser fasziniert hat.

Ich weiß nicht was mir an dieser Geschichte mehr gefallen hat: Die liebenswerten Protagonisten, die magischen Ideen oder die wunderbare Schreibweise. Für mich war die Lektüre ein Erlebnis, ich habe jede Seite genossen.

Die Figuren sind perfekt skizziert, ich hatte sie bildlich vor Augen, was auch für die Umgebung gilt. Große Teile der Handlung liefen vor meinem inneren Auge wie ein Film ab. Die originellen Ideen im Saum fand ich genial, so kommen Zeppelinwale vor, sprechende Wasserspeier und diverse andere Wesen.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Quinns und Mathildas Sicht erzählt, es war zu keiner Zeit langweilig, irgendwas passierte immer und brachte mich zum schmunzeln. Am liebsten hätte ich das Buch am Stück gelesen und es gar nicht beiseite gepackt.

Fazit: Daumen hoch für diesen genialen Einstieg in eine magische Welt, ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung.

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düster und atmosphärisch

Waldeskälte von Martin Krüger

"Waldeskälte" ist für mich das erste Buch des Autors und mir hat es mit seinem düsteren, mystischen Setting richtig gut gefallen. Worum geht es?

Schauplatz Schweiz, ein kleines Dorf in den Schweizer Alpen. Es ist Winter, kalt, das Wetter unwirtlich. Valeria Ravelli von Interpol kehrt nach vielen Jahren wieder zurück in ihr Heimatdorf, ein ehemaliger Schulfreund hat sie um Hilfe geben.

Seine Nichte Nora ist spurlos verschwunden, wie schon damals, als drei Mädchen verschwanden und nur eine überlebte. Valeria hat damalsals einzige überlebt, aber keine Erinnerung an die Ereignisse. Jetzt kommt sie zück um Nora zu finden und mit ihrer Vergangenheit abzuschließen.

Mir hat der Thriller gut gefallen, vor allem das düstere Setting in einem kleinen Bergdorf, in dem die Einwohner zusammenhalten und schweigen.

Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft, hat Atmosphäre. Irgendwann hatte ich eine Ahnung, worum es wirklich geht, die hat sich auch bestätigt. Spannungstechnisch hätte es ruhig noch mehr sein dürfen, aber alles in allem hat mich der Thriller gut unterhalten. Ich freue mich auf weitere Fälle mit Valeria Ravelli.

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zwei Schwestern

SCHWEIG! von Judith Merchant

"Schweig" beleuchtet die toxische Beziehung der Schwestern Esther und Sue, mehr Persönlichkeitsstudie denn Thriller. Auf den ersten 200 Seiten passiert nicht viel, in abwechselnden Kapiteln der jeweiligen Schwester lernt man die beiden kennen, erfährt was an diesem Tag vor Weihnachten passiert, wobei es in Rückblicken auch immer wieder in die Kindheit geht.

Was an sich hätte spannend sein können, liefert auf 200 Seiten leider nicht mal den Ansatz von Spannung, die kommt erst im letzten Drittel auf. Viel zu spät und zu wenig für ein Buch, das in das Genre Thriller fällt.

Von den Schwestern, beide nicht sonderlich sympathisch, die gegensätzlicher nicht sein könnten, hatte ich ein ganz gutes Bild. Allerdings zieht sich die Handlung wie Kaugummi, weil einfach nichts passiert. Das Wort "Schnecke" habe ich gefühlt hundertmal gelesen, es hätte nicht viel gefehlt und ich hätte das Buch in die Ecke geworfen. Nervfaktor hoch zehn!

Sprachlich lässt sich das Buch flüssig lesen, inhaltlich hat es mich nur enttäuscht. Ich kann das Buch, das für mich kein Thriller ist, leider nicht empfehlen.

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zwei Schwestern
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auf ganzer Linie überzeugend

Tote schweigen nie von A. K. Turner

"Tote schweigen nie" von A.K. Turner ist für mich DIE Entdeckung, ein Thriller bei dem das Gesamtkonzept absolut stimmig ist und überzeugt.

Im Mittelpunkt steht die 25jährige Cassie Raven, die als Sektionsassistentin in der Rechtsmedizin arbeitet. Cassie ist nicht nur durch ihr Äußeres auffällig, sie trägt einen Undercut und diverse Piercings.

Auch durch ihre Arbeit, in der sie mir den ihr anvertrauten Toten spricht, hebt sie sich ab. Sie behandelt die Toten im Prinzip nicht anders, als Lebende. Spricht mit ihnen, behandelt sie respektvoll.

Cassie hat ihre Eltern früh durch einen Unfall verloren, sie ist bei ihrer polnischen Großmutter aufgewachsen, zu der sie ein herzliches Verhältnis hat. Allerdings geriet sie nach der Schule auf die schiefe Bahn, schloss sich der Hausbesetzerszene an. Mrs. Evens holte sie von der Straße, wurde ihre Mentorin, nur durch sie hat sie den Absprung geschafft und ihren Abschluss nachgeholt.

Durch einen dummen Streit ist die Verbindung zu Mrs. E. abgebrochen, Cassie ist geschockt, als sie einen Leichensack öffnet, und in das Gesicht von Mrs. E blickt. Sie macht es sich zur Aufgabe, ihren Tod, der als Unfall deklariert ist, aufzuklären. DS Phyllida Flyte ist ihr dabei eine unerwartete Hilfe.

Ein wunderbar lockerer, teils flapsiger Schreibstil macht das Lesen zum Genuss. Cassie ist sympathisch, sie kann man nur sofort ins Herz schließen. DS Phyllida Flyte macht es einem etwas schwerer, hier dauerte es länger, bis ich mit ihr warm geworden bin. Ein Highlight ist Cassies Großmutter, eine liebenswerte alte Dame.

Die Einblicke in die Routine in der Rechtsmedizin fand ich spannend, die Story ist fesselnd und stimmig.

Fazit: Ich habe jede Seite genossen, ein Thriller der sich von der Masse abhebt, spannend ist und mit seiner ungewöhnlichen Protagonistin überzeugt. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

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