Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Tauchen
Ins tiefe Blau von Sarah Diehl
Ins tiefe Blau, ist ein Buch der Sarah Diehl. Sie ist vom Tauchen begeistert und Wasser ist ihr Element.
Darüber schreibt sie perfekt, der Ton ist richtig gut.
Nur ich habe mich mit dem Buch vergriffen. Ich bin Wasserscheu.
Ich weiß gar nicht wie mir das passieren konnte, ich lese eigentlich nur Romane.
Trotzdem ist das Buch gut gestaltet.
Reise nach Ostpreuße
Ist doch schön hier von Miriam Burdelski
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Miriam Burdelski hat für den Roman „Ist doch schön hier“ von der Flucht ihrer Großeltern inspirieren lassen. Allerdings ist es nicht biografisch, sondern sie hat alles aus ihrer Fantasie sprießen lassen.
Die Neugier der Liesel, wo ihre Großmutter Emma herkam, kann ich gut verstehen. Ich habe die Heimat meiner Mutter auch aufgesucht.
Liesel ist gerade neunzehn Jahre alt, als sie beschließt die Fluchtroute ihrer Oma zurück zu verfolgen.
Die Familie besteht aus der Großmutter Emmi, der Mutter Melanie und Liesel.
Von anderen Familienmitgliedern ist keine Rede.
Emmi wird dement und erzählt plötzlich von ein paar Personen. Anscheinend gab es eine andere Liesl.
Emmi will unbedingt nach Ostpreussen mit. Erst wehrt sich Liesel dagegen. Aber dann wird sie von dem polnischen Pfleger Sascha überredet, sie mitzunehmen. Er wird die beiden im Auto fahren.
Die Reise wird interessant und liebevoll geschildert.
Es macht Spaß, diese Geschichte zu lesen.
Archive
Frieda von Geraldine Oetken
Geraldine Oetkens Suche nach ihrer Uhrgroßtante „Frieda! Hat mich interessiert.
Aber über so viele Jahre, wenn es niemanden mehr gibt, der sie gekannt hat ist schwierig.
Da ich selbst vor Jahren meine Vorfahren in Oldenburg gesucht habe, hatte mich diese Geschichte interessiert. Von den Heimen, in denen die Nazis viele Personen sterben lassen haben, wusste ich schon Bescheid.
Es ist aber vielleicht auch wichtig, das die jüngere Generation davon erfährt.
Wie war die Mutter
Was wir von ihr wissen von Rebecca Fallon
Rebecca Fallons Debütroman „Was wir von ihr wissen“ ist ein gelungenes Werk. Ihr Ton ist einfühlsam , ruhig und stark.
Die Beerdigungsszene fand ich allerdings etwas seltsam.Das die siebenjährigen Zwillinge das mit ansehen mussten war etwas krass.
Die Mutter Susanne war Schauspielerin und in den Jahren nicht viel zu Hause.
Erst als sie an Krebs erkrankt, pflegt ihr Mann sie ein Jahr lang.
Die Kinder Viola und Sebastian wollen später mehr über das Leben der Mutter wissen. Sie wollen sie nicht nur aus den Serien kennen, sondern auch, wie sie dazwischen lebte.
Das hat die Autorin sehr bildreich und interessant beschrieben.
So wurde das Buch doch noch zu einem Genuss.
Vater – Tochter B
Löwe von Sonya Walger
Die britische Schriftstellerin Sonya Walger schreibt in ihrem Roman Löwe,
die Autobiographie ihrer Vater – Tochter Beziehung.
Sie ist schon selber Mutter zweier Kinder und erzählt jetzt von ihrem Vater.
Der ist in Argentinien geboren und er wurde verwöhnt.
Er lies sich gerne von seinen Frauen aushalten.
Auch die Tochter wurde oft versetzt.
Ein Wunder, das sie so an ihm hing.
Das alles schreibt sie mit spritziger Sprache und die Geschichte ist unterhaltend.
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Kuriose Putzfrau
Die Auster von Yael Inokai
Yael Inokai führt uns in dem Roman „Die Auster“ in sie Hieachie eines großen Kaufhauses ein.
Die dreiundsiebzig Lenora Bloch arbeitet seit fünfindvierzig Jahren als Reinigungskraft.
Als sie den Geschäftsführer Dr. Bronstett tot auffindet, putzt sie erstmals alle Böutspuren gründlich weg, denn es muss alles sauber sein.
Naja das ist schon etwas paradox.
Die Autorin lässt leonoras Lebensgeschichte und ihre Kolleginnen tadellos in tollen Dialogen zu Wort kommen.
Sie hat hier eine faszinierende Kriminalgeschichte entwickelt.
Yael Inokai schreibt wie schon in ihrem vorigen Roman, mit ruhigem intensiven Ton. Manchmal hätte ich mir etwas Tempo gewünscht.
Ein Stück Zeitgeschichte
Falls jemand fragt, wer wir waren von Eva Kranenburg
Eva Kranenburg wurde zu ihrem Roman“Falls jemand fragt, wer wir waren“ von ihrer eigenen Familiengeschichte inspiriert.
Die Personen sind fiktiv. Sie hat sich sehr gut informiert, sie hat Zeitgenossen interviewt, diese auch in ihrem Nachwort erwähnt.
So konnte sie alles so genau erzählen.
Es ist die Geschichte von zwei siebzehnjährigen Mathilda Tilly genannt und Rena.
Tillys Vater hat als Kommunist das KZ überlebt, die Mutter ist tot.
Als sie Rena kennenlernt, kann sie sich endlich über alles unterhalten.
Tilly ist von der Regierung total überzeugt.
Erst als Reena verschwindet und sie einiges erfährt, fängt sie an nachzudenken.
Der 17. Juni wurde in der Bundes Republik zu einem freien Arbeitstag, es wurde der Vergangenheit gedacht. Aber nach einer Zeit war es schöner freier Arbeitstag.
Dieser Roman zeigt uns wieder mal genau, wie es war.
Ein hin und her
Luft nach unten von Tamara Štajner
Die Musikerin und Schriftstellerin Tamara Štajner besticht in ihrem Roman „Luft nach unten“ mit ihrer mitreißenden Sprache.
Sie stammt aus Slovenien und wohnt jetzt in Wien, genau wie ihre Protagonistin Iva.
Es ist eine Geschichte über Mutter und Tochter und Ersatzmutter.
In Slowenien besaß ihr Großvater ein Hotel.
In dem hat Iva ihre Kindheit mit ihrem Kindermädchen Maria gelebt.
Iva ist mir nicht so schismatisch. So wie sie mit ihrem Freund umgeht ist ja peinlich. Gut er ist nicht so einfach, aber sie auch nicht.
Mit ihrer Mutter ist sie auch genervt. Die Mutter hat vielleicht Fehler gemacht, aber sie ist auch nicht nett.
Da dachte ich oft, ob es gut wäre, wenn sie selber ein Kind bekommt.
Vielleicht ist sie da ja auch nicht viel anders , wie ihre Mutter.
Die Autorin schreibt locker , mit Ernst und Humor im Wechsel. Das macht die Gesuchte zu einem interessanten Leseerlebnis.
Ich könnte mir das gut als Film vorstellen.
Mal Deutsche, mal Russin
Ferne Heimat Altmontal von Michael Riepl
Ferne Heimat Altmontal.
Das Leben meiner Mutter, zwischen Schwarzem Meer und Kaukasus, ist eine Erinnerungsroman von Michael Riepl.
Er wechselt zwischen der Aufzeichnungen seiner Gro0mutter und seinen Erlebnissen bei den Hilfsorganisationen verschiedener Kriegsgebiete.
Die Erinnerungen der Gro0mutter gefielen mir am Besten.
Schön waren die sparsamen Fotos Hedwigs. Erst war sie die Deutsche in der Sowjetunion und dann war sie die Russin in Deutschland. Die Familie wurde von den Russen verfolgt. Von den Deutschen wurde sie dann als Zwangsarbeiterin nach Deutschland verfrachtet.
Altmontal hat der Schriftsteller nur einmal kurz besucht. Jetzt kann er durch den Irakkrieg nicht mehr hin. Die verschiedenen Kriege sind so real, Die Arbeit fürs Rote Kreuz hat der Autor gut eingeflochten.
Es ist ein interessantes Buch.
Fiktiv mit viel Wahrem
Dattelpalmen vor tiefblauem Himmel von Laila El Omari
Laila El Omari ist eine Schriftstellerin, deren Romane ich immer wieder gerne lese.
Der Roman „Dattelpalmen vor tiefblauem Himmel“ ist fiktiv, aber vieles ist in ihrer Familie so geschehen.
Ihre Protagonistin Amelie Saha ist Journalistin, sie will ihre arabischen Wurzeln nicht ausleben.Sogar ihre fünfzehnjährige Tochter bemerkt, das sie, wenn arabische Personen erwähnt werden, etwas brüsk reagiert.
Erst als sie von ihrem Arzt als Übersetzerin für eine Patientin dazu gebeten wird, ändert es sich langsam.
Als sie die Emigrantin zufällig wiedersieht, öffnet sie sich.
Sie spricht mit ihrer Mutter über den Vater und dessen Familie.
Die Autorin hat das alles perfekt dargestellt.
Ich war von dieser Familiengeschichte total gefangen.
Es ist absolut lesenswert.











