Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Gut gemachte Ahnenforschung
Rückkehr nach St. Malo von Hélène Gestern
Hélène Gestern hat den Roman,
Rückkehr nach St. Malo, ruhig und mit Gefühl gestaltet.
Der Protagonist Jan kommt nach dem Tod seines Vaters in das Familienanwesen in St. Malo zurück.
Sein Urgro0vater hatte ein Motorenwerk geschaffen, das immer noch weiterlebt.
Im Haus findet er alte Dokumente und er beginnt einen Stammbaum anzulegen.
Bei seinen Forschungen erfährt er immer mehr über seine Familie.
So erfahren wir in dem Roman viele Erinnerungen. Besonders schön hat die Autorin die Gegend und ihre Landschaftsbedingungen beschrieben.
Jan hatte noch einen Zwillingsbruder, so sind die Kindheitserinnerungen besonders. Der Bruder war der robusterer, Jan war ruhiger und scheuer.
In brenzligen Situationen denkt Jan immer noch an ihn und seine Aufmunterung.
Die Autorin hat mit diesem Roman eine interessante Familien- und Firmenchronik geschaffen.
Ich war gefesselt und wurde gut unterhalten.
Spielsüchtig
Blume Vollmond von Fang Fang
Fang Fang ist eine bekannte Schriftstellerin aus China
Ihr Roman, Blume Vollmond, schildert das Leben in China.
Mit ihrer poetischen Sprache versteht sie es gut, auch die politische Lage einzufangen.
Man hat schon viel von den chinesischen Säuberungsaktionen gehört und muss die reiche Familie Hu fliehen.
Nur die Tochter schafft es nicht sich rechtzeitig von ihrem Mahjong Spiel zu lösen. Das ist eine Sucht, die sie in die Armut treibt. Es gibt noch Menschen, die ihr helfen.
Als nach Jahren eine Nichte und ein Neffe sie aufspüren, sind sie entsetzt über ihren Zustand.
Fang Fang ist mit diesem Roman wieder ein perfektes Werk gelungen.
Ich kann da nur eine gute Leseempfehlung geben.
Eine kämpferische starke Frau
In uns der Ozean von Theresia Graw
In dem Roman, In uns der Ozean, lässt die Autorin Theresia Graw das Leben der Journalistin und Autorin Rachel Carson.
Das Hörbuch wird von Elke Schützhold gelesen. Ihre Stimme ist passend und sie liest mit angenehmer Stimme diese Geschichte.
Rachel Carson kannte ich noch nicht, sie ist allerdings 1964 gestorben.
Sie wollte eigentlich Biologie studieren, musste aber wegen Geldmangel abbrechen.
Sie arbeitet dann an einer Zeitung und bei einem Radiosender.
Nebenbei schreibt sie 3 Bücher. Dann bemerkt sie, das es weniger Vögel gibt und sie schreibt ein Buch darüber. Schon früh war sie beunruhigt, als sie von dem DDT Mittel erfährt, das soll gegen Insekten versprüht werden. Das wurde ja wirklich Jahrelang verbraucht.
Sie schreibt das Buch, Stummer Frühling, mit dem sie einen Kampf mit dem Konzern ausfechten musste. Als Frau wird sie nicht ernst genommen, aber ihr Verlag und Sie geben nicht auf. Echt stark. Die Autorin hat das sehr gut umgesetzt.
Das Buch ist ein guter Lese und Hörgenuss.
spannend
Das Mädchen, das schwieg von Trude Teige
Trude Teige habe ich bis jetzt als Literatur gelesen.
Der Kriminalroman, Das Mädchen, das schwieg, hat mich aber auch total gefesselt.
Wie immer sind die Charaktere immer gut ausgearbeitet und auch die Themen sind aktuell und spannend.
Mit der Protagonistin , der Fernsehjournalistin Kajsa Coren gibt es schon ein paar Krimis.
Sie ist besonders gut dargestellt, ich konnte mich gleich mit ihr anfreunden.
Hier geht es um häusluche Gewalt, Kinder Missbrauch und Mord.
Es ist ein gut gemachter Krimi, da werde ich gerne noch ein paar mehr lesen.
Drei Mütter
Die Königin von Dirt Island von Donal Ryan
Die Königin von Dirt Island ist ein interessanter Roman des Schriftstellers Donal Ryan.
Er versteht es gut, uns die Personen mit Poesie und feiner Beobachtung nahe zu bringen.
Eileen verliert ihren Mann gleich nach der Geburt ihrer Tochter.
Ihre Schwiegermutter ist ihr eine seelische Stütze.
Die Tochter wird auch früh Mutter, ohne verheiratet zu sein.
Der Autor schildert die Empfindungen der Frauen gut und Humorvoll. Er schildert die Kämpfe der Frauen eindrucksvoll.
Ich habe den Roman gerne gelesen.
Von Kongo nach London
Wohin du auch gehst von Christina Fonthes
Wohin du auch gehst ist der erste Roman von Christina Fonthes.
Er führt uns von Kinshasa in Kongo über Paris nach London.
Es ist eine interessante Familiengeschichte.
Der Geruchssinn wird auch angesprochen. Meistens waren es angenehme Düfte.
Es wird hauptsächlich von zwei Frauen erzählt.
Ab den 1980er Jahren erfahren wir Miras Lebensgeschichte. Sie muss einiges Ertragen. Der Vater ist Politiker, da wird immer wieder betont, ja keine Schande über die Familie zu bringen. Dabei sollten andere darauf achten.
Dann kommt Bijoux, die nach London zu ihrer Tante Mira verfrachtet wird, ohne große Erklärungen. Mira ist jetzt in einer Sekte, ziemlich fragwürdig..
Die Autorin erzählt mit klarer Stimme und fesselnd diese Geschichte. Sie kann gut schreiben, da muss ich mir den Namen merken.
Ich war von Anfang bis Ende gefesselt.
Empfehlenswert.
Gut gemacht
In Erwartung eines Glücks von Sylvie Schenk
Sylvie Schenks Roman,In Erwartung eines Glücks, ist klug und humorvoll angelegt.
Ihre Protagonistin Iren ist Schriftstellerin.
Ihr Mann ist vor kurzem gestorben.
Da ich in ähnlicher Situation bin, konnte ich sie gut verstehen.
Auch die Gedanken, die sie sich macht waren mir nicht fremd.
Die Sprache der Autorin ist angenehm.
Sie erzählt klar und mit viel Gefühl
Ich möchte den Roman gerne weiter empfehlen, besonders für uns Ältere Leser ist es ein Genuss.
Elefanten in Berlin
Das Geschenk von Gaea Schoeters
Die flämische Schriftstellerin Gaea Schoeters besticht mit ihrem neuen Roman, Das Geschenk.
Es ist einesteils ein utopisches Buch, hat aber auch ein wenig Ernst.
Es geht viel um Politik.
Da schickt ein Präsident aus Botswana hunderte Elefanten nach Berlin, weil der deutsche Kanzler verbietet, elfanbein und ähnliches hier einzuführen.
Damit will er Stimmen fangen. Die Tierschützer wollen das Leid der Tiere schützen.
Ich weiss nicht, ob damit auch die Emigranten gemeint sind.
Das hat die Autorin prima hinbekommen.
Eine Japanerin in Deutschland
Onigiri von Yuko Kuhn
Die Schriftstellerin Yuko Kuhn hat mit ihrem Roman, Onigiri, eine schöne deutsch japanische Familiengeschichte geschrieben.
Die Autorin hat einen ähnlichen Hintergrund wie ihre Protagonistin Aki.
Sie beschreibt authentisch die Demenzerkrankung Akis Mutter Keiko und wie man sich als Angehöriger fühlt, wenn immer wieder die gleichen Fragen gestellt werden.
Es dauert meist lange, bis man den richtigen Dreh findet.
Wunderbar finde ich die Rückblicke, wie die japanische Mutter, als junge Frau, nach Deutschland kommt.
Man bekommt sogar einen Einblick in die japanische Küche. Schon im Titel sind es die Reisebällchen und in dem Roman werden sie immer wieder gegessen.
Erschreckend empfinde ich die vielen psychischen Probleme der Familie. Der Vater leidet schon früh an Depressionen und auch Aki und ihr Bruder brauchen psychologischen Beistand.
Das hat die Autorin mit viel Gefühl eingebracht. Es ist eine vielschichtige sensibel erzählte Geschichte.
Witzig und kurzweilig
Ja, nein, vielleicht von Doris Knecht
Doris Knecht kann erzählen
Der Titel des Romans, Ja, nein, vielleicht, hat mich angesprochen. Ich dachte, da kann sich wohl jemand schlecht entscheiden.
Es ist ein Roman , mit schönen Sätzen und gutem Konzept.
Es beginnt mit dem Besuch des Zahnarztes der Protagonistin.
Später gibt es noch einen ausführlichen Bericht von Paradonthosebehandlung.
Die Protagonistin meint das sie alt ist, sie ist schon weit über fünfzig Jahre alt.
Sie schreibt an einem Roman.
Sie erzählt von ihren Empfindungen, mit satirischen Flair.
Auf dem Land besitzt sie ein Häuschen an einem Fluss. Dann kommt ein gro0es Hochwasser, Sie merkt wer ihre wahren Freunde sind und auch die Nachbarn fassen mit an, um ihre Habe zu sichern.
Sie hat auch noch eine Wohnung in der Stadt, in der sie ihre Schwester kurz wohnen lässt.
Es macht Spaß diese tollen Sätze zu lesen.
Der Stil ist faszinierend, ausdrucksstark und humorvoll.
Es ist lesenswert und erheiternd.











