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Rezensionen von begine:

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Guter Krimi

Mitternachtsmädchen von Jonas Moström

Von Jonas Moström gibt es schon Romane mit der Protagonistin der Psychiaterin Natalie Svensson. Für mich war der Krimi „Mitternachtsmädchen“ das erste Buch, das ich von dem Autor gelesen habe. Es wurde von Dagmar Mißfeld ins Deutsche Übersetzt.

Der Schauplatz ist Uppsala. Blonde Studentinnen sind in Gefahr.

Ein junger Mann würgt sie und nimmt dann den linken Schuh mit. Jetzt ist die erste Frau erwürgt worden, das Opfer ist die Tochter einer guten Freundin Natalies. Die Polizei hat 3 Männer in Verdacht. Natalie kennt 2 von ihnen, sie waren schon mal bei ihrin Behandlung. Alle sind total engagiert.
Nebenbei gibt es bei den Ermittlern noch private Probleme. Natalie kämpft um das Sorgerecht ihrer Kinder.

Der Autor lässt uns an der Ermittlung teilnehmen, das ist äußerst spannend. Sein Schreibstil ist beeindruckend, gleichmäßig fesselnd bis ans Ende.
Das ist ein Krimi der mir total gefallen hat und ich kann ihn empfehlen.

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Guter Krimi
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Überlebt

Wo wir zu Hause sind von Jonas Moström

Maxim Leos Roman „Wo wir zu Hause sind“ist spannend zu lesen. Es ist eine wahre Geschichte seiner jüdischen Familie, die durch die Nazis in alle Welt flüchten. Die meisten von ihnen zieht es wieder in die Heimat Berlin.

Am Anfang gibt es eine Karte mit der Verzweigung, in vier Städte Berlin, Wien, London und Haifa.

Irmgard und Hans gehen 1934 nach Israel. Sie arbeiten in einem Kibbuz in der Nähe der Golan Höhen. Es ist schön erzählt, wie das Leben da ist.

Hildegard und ihre Familie ging nach Frankreich und von da floh sie nach London.

Ilse lebte in Frankreich im Untergrund. Ein spannendes gefährliches Leben.

Maxim Leo ist in Ostberlin aufgewachsen. Er findet Nachkommen der Familie, mit denen er viel über deren Leben erfuhr. Dadurch entsteht eine spannende interessante und gut dargestellte Familiengeschichte.
Mich hat sie gefesselt.





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Überlebt
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Gute Unterhaltung

Auf dem Wasser treiben von Jonas Moström

Die Autorin Theresa Prammer hat für ihre Romane Wien als Schauplatz gewählt. Ihre Kriminaltrilogie um Carlotta Fiore habe ich schon gerne gelesen.

Der Roman „Auf dem Wasser treiben“ ist ihr wieder gut gelungen.
Es gibt in ihm Notlügen, Unaufrichtigkeit, und Verschwiegenheit, alles ist gut gemeint, hinterlässt aber Spuren im Leben der drei Geschwister.

Als Stefan 8 Jahre alt ist, ertrinkt er fast, wird aber von seiner Mutter Hannah gerettet. Darauf verlässt der Vater die Familie.
Seime Schwester Emma, der Bruder Fred und er warten sehnsüchtig aus ihn, bis sie erfahren das er gestorben ist.
Als Erwachsene sprechen sie ihre Probleme nicht an.
Als Hannah 55 Jahre alt wird, plant ihr zweiter Mann eine Geburtstagsparty. Dabei kommen Erinnerungen hoch und sie will etwas bereinigen. Planlos verlässt sie die Party und bringt ihre Familie in Angst und Schrecken.
Bei der berührenden Suche nach Hannah erfahren wir Überraschungen.

Theresa Prammer lässt die Geschichte mit Ernst und Witz wachsen. Ich war von der Familie gefesselt. Die Autorin hat einen spritzigen Schreibstil, sie wirft Themen auf, die sie mit Empathie verarbeitet und löst.

Auf dem Wasser treiben hat mich sehr gut unterhalten und ich kann ihn weiter empfehlen.

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Gute Unterhaltung
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Klimawandel

Die Mauer von John Lanchester

John Lanchester will uns mit seinem Roman „Die Mauer“ den Klimawandel nahe bringen. Der Roman wird von Dorothee Merkel aus dem britischen ins Deutsche übersetzt,

Großbritanien wird von einer Mauer umringt um Eindringlinge abzuwehren. Durch den Klimawandel werden Lebensmittel und Wasser knapp.

Die Mauer muss bewacht und verteidigt werden. Die jungen Männer und Frauen müssen den Dienst jeweils gür 2 Jahre übernehmen.

Die Hauptfigur in diesem Roman ist Joseph Kavanagh fängt seinen Dienst als Verteidiger an. Man erlebt die Kälte und die Angst der Personen. -es ist ihre Pflicht die Mauer zu verteidigen. Die Anderen die über die Mauer wollen werden ins Wasser geworfen. Solange Kavanagh auf der Mauer ist, ist der Roman etwas eintönig. Dann auf dem Meer wird es spannend.
Man lernt dann noch die Menschen kennen, die versuchen auf dem Meer zu überleben. Es ist ein schwerer Kampf gegen Unwetter und Feinde.

John Lanchester bringt die Probleme auf den Punkt. Unsere Nachkommen werden uns vorhalten, wieso wir es so weit kommen haben lassen.

Der Roman zwingt uns zum Nachdenken, er spricht fast alle aktuellen Situationen an.
Ein interessantes Werk, das ich unbedingt empfehlen möchte.

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Klimawandel
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Fesselnd

Das Gewicht eines Pianos von John Lanchester

Die Autorin Chris Cander lebt in Housten Texass.
Ihr Roman „Das Gewicht eines Pianos“ wurde von Ursula C. Sturm übersetzt und ist eine wunderbare Lektüre.

Es gibt zwei Zeitebenen, die sich interessant verweben. Im Mittelpunkt steht ein Blüthner Piano.
In Russland 1960 erbt die neunjährige Katya von einem dubiosen Deutschen das Klavier.

Dieses wird zu ihrem Lebensmittelpunkt.
Sie heiratet und bekommt einen Sohn. Ihr Mann will nach Amerika aussiedeln.
In der Nähe von L.A. Wohnt Clara. Kurz vor ihrem 12. Geburtstag schenkt ihr Vater ihr ein Blüthner Klavier. Kurze Zeit später sterben die Eltern und für Clara wird als einzige Erinnerung an den Vater.

Die Schicksale beider Frauen gehen über ein halbes Jahrhundert.
Was sie erleben wird von der Autorin eindringlich berichtet. Beide Teile sind berührend und fesseln.

Der Roman zog mich in seinen Bann. Es ist ein besonders eindringliche mitreißende Geschichte und hat mich gut unterhalten.

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Fesselnd
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Spannender Roman

Der Hunger der Lebenden von Beate Sauer

Von Beate Sauer habe ich schon einiges gern gelesen. Der Roma „Der Hunger der Lebenden“ ist der zweite Fall mit der Polizeiassistentin der weiblichen Kriminalpolizei Friederike Matthée. Ich habe den ersten Fall nicht gelesen, aber das stört nicht, man kommt problemlos in die Geschichte hinein.

Der Krieg ist noch nicht lange vorbei und er wirkt grausam nach.

Es ist im heissen Juni 1947 als eine Frau bestialisch ermordet wird. Als Mörderin wird eine Obdachlose Frau mit einer kriminellen Vergangenheit aus der Kriegszeit verhaftet. Friederike hat Zweifel. Dann wird sie von Richard Davies von der Royal Miliräry Police noch zu einem anderen Fall angefordert. Friederikes Einsatz fordert viel Kraft, aber sie lässt nicht locker.

In diesem Krimi wird die Nachkriegszeit wunderbar authentisch beschrieben. Die große Hungersnot der Bevölkerung ist real mitzuerleben. Friederike und ihre Mutter leben in einer Nissenhütte, in einem Schrebergarten. In Trümmergrundstücken hausen Kinder, die ihre Eltern verloren haben.

Dann kommen noch ein fürchterlicher Verdacht.

Die Autorin bringt uns zum Nachdenken und miträtseln, sie macht es uns nicht einfach. Ich erfuhr von viele Tatsachen, die ich so noch nicht gelesen hatte. Der Krimi war spannend und hat mich ungemein gefesselt.

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Spannender Roman
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Gute Unterhaltung

Das Geheimnis der schwedischen Briefe von Tanja Bern

Tanja Bern schreibt schöne unterhaltsame Liebesromane.

Der neueste Roman „Das Geheimnis der schwedischen Briefe“ spielt 2018 und 1945.
Emilia ist die Ansprechpartnerin ihrer 91jährigen Urgroßmutter Johanna. Die alte Dame erzählt ihre Herkunft und Geheimnisse ihrer Urenkelin, weil sie das vor ihrem Tod noch ins Reine bringen will.

So erfährt Emilia von Johannas Flucht 1945 aus Pommern.
Wir erleben die junge Johanna, ihre Ängste und Verluste auf der Flucht vor den Russen.
Diese Zeit wird oft beschrieben und ich kenne sie von Erzählungen meiner Mutter und Großmutter. Die Autorin erzählt zwar von den Getöteten, aber ohne genau ins Detail zu gehen.
Die Liebesgeschichte zeigt, wie es typisch in den Wirren war.

Dann gibt es noch ein Happy End für Emilia.
Dieses Buch ist ein schöner lockerer interessanter Unterhaltungsroman
Der Stil ist stimmungsvoll und gut zu lesen.

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Esstraining

No time to eat von Tanja Bern

Die Ernährungstrainerin Sarah Tschernigow brimgt uns mit ihrem Buch „No time to eat“ gesunde Ernährung ohne viel Aufwand nahe. Sie betreibt den Podcast No time to eat.
In ihrem Buch gibt sie Tips für stressgeplagte und Vielbeschäftigte. Ihre eigenen Erfahrungen werden gut eingebunden.

Es gibt keine Diäten und Zwänge.

Nur clean sollen die Nahrungsmittel sein.
Ich war anfangs skeptisch, aber je länger ich las, desto mehr sprach mich diese Methode an. Allerdings esse und koche ich gerne gut und schmackhaft.

Teilweise habe ich diese Ernährungsweise für Unterwegs schon angewendet. Jetzt gibt es noch einfachee Tips. Nur ob ich das für immer aushalte, weiß ich nicht.
Allerdings sagt die Autorin das sie auch mal schwach wird.

Durch die Erzählweise um ihre eigene Ernährung, gibt Laune, es doch nach zu machen.

Eigentlich nichts Neues, aber es muss mal wieder an die echte gesunde Nahrung erinnert werden.

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Esstraining
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Hilfsbereit

Und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende von Mirjam Oldenhave

Die niederländische Schriftstellerin Mirjam Oldenhave schreibt mit angenehmen Stil. Sie ist eine bekannte Kinderbuchautorin.
„Und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende“ ist ihr erster Roman für Erwachsene.

Julia sucht dringend eine Wohnung. Ihr wird angeboten in einem Haus zu wohnen und dafür muss sie eine Komapatientin Frau Smit jeden Tag im Krankenheus aufsuchen, sie waschen und bewegen.

Dazu gehört ein Gärtner, eine Friseurin und ein Kind.

Mit dem Kind entwickelt sich ein besonderes Verhältnis.
Es geht in dem Roman um einige tragische Umstände. Der Kaöpf um das Haus und die Beteiligten Personen beginnt.
Alles ist von der Autorin mit Bedacht erzählt, sie lässt auch etwas humoristisches einklingen.
Ich wurde gefesselt von den Ereignissen des Roman.

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Hilfsbereit
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Finale der Saga

Die Frauen vom Löwenhof - Solveigs Versprechen von Corina Bomann

Den 3. Teil der Löwenhof Saga hat Corina Bomann wieder mit altbekannter Raffinesse zu einem Leseerlebnis gebracht.

In „Die Frauen vom Löwenhof – Solveigs Versprechen“ wird Solveig die neue Gräfin vom Löwenhof.

Sie studiert in Stockholm Tiermedizin.
Nach ihrem Abschluss erfährt sie, das der Löwenhof in Geldschwierigkeiten steckt.

Wir erleben nochmal Agneta und Mathilde und dann Solverig, alle 3 Frauen der Trilogie leben in verschiedenen Epochen und sind sympathische Charaktere. Es ergeben sich einige dramatische Situationen, die gemeistert werden. Die Trilogie endet 1974.

Im Großen und Ganzen ist die Geschichte unspektakulär und ruhig gehalten. Trotzdem macht es Spaß den Roman zu lesen.

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Finale der Saga