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Rezensionen von begine:
Besuch aus der Vergangenheit
Der spanische Autor Jordi Sierra Fabra, ist für mich eine Neuentdeckung. Mit seinem Roman „Das zweite Leben des Senor Castro“ konnte er mich total fesseln. Der Roman wurde von Sabine Giersberg übersetzt.
Die Geschichte spielt in einem kleinen Dorf in Spanien um 1977. Franko ist inzwischen gestorben und langsam kommen die Freiheitskämpfer wieder.
1936 wurde Rogelio Castro zusammen mit seinem Vater, seinem Bruder und einigen Anderen aus dem Dorf erschossen und im Wald vergraben. Rogelio hatte Glück, er überlebte und verschwand. Seit 40 Jahren glauben alle, das er tot ist. Vor 20 Jahren hat er seiner Schwester geschrieben, das er lebt, sie soll aber schweigen. Jetzt meldet er seinen Besuch an. Das Dorf ist in Aufregung, einige haben Angst, das er sich rächen will. Einer von ihnen hat ihn 1936 verraten. Es liest sich gut, wie er mit seinen Freunden und Feinden abrechnet.
Der Roman beschäftigt sich mit der spanischen Geschichte. Jordi Sierra Fabra gelingt es einen interessanten spannenden Unterhaltungsroman zu schreiben. Ich würde gerne mehr von ihm lesen.
Top Krimi
Von Christine Drews habe ich einen Roman gelesen.
Der Krimi „Kälter als die Angst“ ist der 5. Teil mit dem Ermittlerteam Charlotte Schneidmann und Peter Käfer. Für mich ist er der Erste, den ich gelesen habe. In diesem Krimi hat Katrin Ortrup aus dem 1. Teil „Schattenfreundin“ eine Gastrolle.
Sie zieht mit ihren Söhnen nach Münster. Dort bekommt sie Drohbriefe, ihre Nachbarn berichten ihr, das in ihrem Haus vor Jahren ein Mord an einer Frau begangen wurde. Der Mörder ist wieder frei.
Carla Delbrück wird nach der Alten Methode ermordet. Viel Arbeit für Charlotte und Käfer.
Christine Drews lässt ordentlich Spannung aufkommen. Immer wieder gibt es neue Verdächtige. Der Krimi ist gut aufgebaut und fesselt ungemein. Ich werde noch andere Krimis der Autorin lesen. Das Ermittlerteam ist sehr sympathisch.
Ein Top Krimi, den ich empfehlen kann.
Lebenserinnerung
Die Sommer meines Lebens von Valpy Fiona
Fiona Valpy wohnte in Frankreich und lebt jetzt in Schottland und da hat sie ihren Roman „Die Sommer meines Lebens“ angelegt.
Alle typischen Merkmale der Zeit werden eingesetzt.
Der Roman wird in 2 Ebenen erzählt.
2014 in Edinburgh, da lebt Ella in einem Altersheim. Sie bittet ihre Enkelin Kendra ihr Leben aufzuschreiben, damit ihre Tochter, mit der Funkstille besteht, alles versteht.
1938 kommt die 17jährige Ella nach Ile de Rè in Frankreich, für 6 Wochen bei der Freundin ihrer Mutter. Mit deren gleichaltrigen Zwillingen erlebt sie unglaubliche Ferien. Sie verliebt sich in den Jungen Christopher. Das ist ihre 1. große Liebe, aber dann kommt der Krieg.
Ella heiratet in Edinburgh Angus und bekommt 2 Kinder. Es gibt einige hoffnungslose Verwirrungen.
Fiona Valpy hat einen ausdrucksstarken emotionell bewegenden Schreibstil. Die Geschichte ist geschickt konstruiert und spannend.
Der Roman ist fesselnd und interessant. Empfehlenswert.
Magisch
Hauptsache, der Baum brennt von Sina Beerwald
Den neuen Roman von Sina Beerwald habe ich einfach bestellt, weil ich schon lange nichts von ihr gelesen habe. Ich war ziemlich überrascht,“Hauptsache der Baum brennt“ ist ein toller humorvoller Weihnachtsroman.
Die Protagonistin Sarah Christkind trifft den Weihnachtsmann, er hat ein Problem, er meint sie ist ein Christkind.
Sie glaubt er hat sein Gedächtnis verloren und ist verwirrt, da will ihm helfen. Er sagt er sei der echte Weihnachtsmann, aber Sarah glaubt ihm nicht.
Die Autorin lässt die beiden viele verwirrende Situationen erleben. Ich musste immer wieder lächeln. Sarah kommt mit dem Weihnachtsmann oft in peinliche Situationen.
Ein wunderschöner Roman mit Magie, zum Eintauchen.
Am Ende des Buches gibt es finnische Rezepte, die der Weihnachtsmann in dem Roman kocht. Wunderbar.
Eine schöne unterhaltsame Geschichte zum Schmunzeln.
Ein schönes Märchen, gut für die Vorweihnachtszeit.
Empfehlenswert.
Ruths Tagebuch
Jahre aus Seide von Ulrike Renk
Ulrike Renk ist im Moment eine meiner Lieblingsautorin.
Der Roman „Jahre aus Seide“ ist wieder an wahren Begebenheiten angelehnt. Es ist der erste Teil einer neuen Saga.
Diesen Roman beginnt 1926. Es ist die Lebensgeschichte der Jüdin Ruth Meyer, ihrer Schwester Ilse, Mutter Martha und Vater Karl.
Wir können miterleben, wie die Familie über die Politik denkt. Als Ruth noch ein kleines Mädchen war, war noch alles in Ordnung. Je länger sie zur Schule ging erlebte sie immer mehr von der Stimmung mit. Ihre meisten Freundinnen waren keine Juden und halten immer zu ihr.
Schlimm wurde es 1938. Nur mit Hilfe Karls Chauffeurs und Freund der Familie, wird ihnen erst einmal geholfen. Das Ende lässt uns allerdings mit Sorgen zurück.
Ulrike Renk erklärt am Schluss, wie sie zu diesem Thema und Ruths Tagebuch kam. Obwohl mich solche Romane immer traurig und wütend machen, lese ich sie immer wieder. Jetzt warte ich auf den nächsten Teil.
Von den Romanen der Autorin werde ich immer wieder gefangen. Sie schreibt so eindringlich und fesselnd, das man die Geschichte miterlebt.
Eine empfehlenswerte Lektüre.
Zauberhaft
Weihnachtszauber in Hopewell von Nancy Naigle
Die amerikanische Autorin Nancy Naigle schreibt amüsante herzliche Liebesgeschichten.
Ihr neuer Roman „Weihnachtszauber in Hopewell“ ist besonders berührend. Die Kleinstadt Hopewell wird als ein besonders tolles idyllisches Städtchen dargestellt. Ich würde da gerne wohnen und die Menschen sind alle so freundlich.
Es ist zwar eine Geschichte, wie es sie immer wieder gibt, aber Herz erfrischend.
Sydneys Ehe ist gescheiter und sie muss sich neu orientieren. Mit ihrer 10jährigen Tochter Ray Anne zieht sie in ein Häuschen in Hopewell, das sie von ihrer Großmutter geerbt hat.
Die Geschichte spielt in der Vorweihnachtszeit, in der Zeit passiert viel. Für Sydney gibt es einige Sorgen um ihre Tochter. In dem Ort gibt es viele schöne Aktionen, durch den Schreibstil können wir fast alles miterleben.
Die Autorin lässt alles gut werden, die Liebe kommt auch noch. Eine wirklich schöne ansprechende Weihnachtsgeschichte.
Berührend
Weihnachtszauber in Hopewell von Nancy Naigle
Unter uns nur Wolken ist eine berührende Geschichte über Florians Weg in die Alzheimer Krankheit und was sie mit ihm anstellt.
Die Autorin Anna Pfeffer lässt diese Geschichte von Florians Enkel Tom und der Pflegerin Ani erzählen. Tom und Florian leben zusammen, aber Tom muss sich auch um seine Kneipe kümmern.
Seine Suche nach einer Pflegerin entwickelt sich schwierig, denn Florian entwickelt sich immer wieder zu einem Ekelpaket. Die psychischen Aspekte werden gut sichtbar.
Ani wurde gerade von ihrem Freund verlassen und sie braucht Geld. Als sie hört, das Tom Hilfe sucht, meldet sie sich.
Die Aufgabe ist nicht leicht, es macht Spaß die Protagonisten zu begleiten. Beide haben auch noch persönliche Baustellen.
Dieser Roman mit ernstem Thema ist trotz allem humorvoll.
Anna Pfeffer versteht es perfekt Ernst und Witz gekonnt zu verpacken.
Hamburg und New York
Weihnachtszauber in Hopewell von Nancy Naigle
Linda Belago entführt ums mit ihren Romanen gern in die Fremde.
Der neue Roman „Die Villa an der Elbe“ ist ein schöner Familienroman in 2 Ebenen und 2 Orten. Im Jahre 1900 passiert es auf einer Schiffsreise. Die 17jährige Helena van der Haard soll den fiesen Reedersohn Gustav Clausen. Da gibt es vor Hoboken einen großen Brand.
Helena und ihre Freundin Klara werden von ihrer Familie getrennt. Die Familie trauert um Helene, aber ihre kleine Schwester Anni, glaubt nicht an ihren Tod.
2017 erbt Jonas Clausen in Hamburg die Reederei, die verschuldet ist. Da entdeckt er, das es ein Gold-Depot auf den Namen Clara Hauser in New York gibt, das nicht abgeholt wurde. Also reist er nach New York, aber so einfach geht das nicht mit dem Geld.
Claras Nachkommen haben auch gerade von dem Depot erfahren. Die Tochter Amelie braucht auch Geld.
Es ist eine nette Familiengeschichte um Clara Hausers überleben und Anni van der Haards weiterleben.
Die Geschichte ist oft etwas sprunghaft, es wird viel übersprungen. Na gut, sonst würde der Roman auch etwas lang.
Ich wurde von Linda Belagos Roman wieder gut unterhalten.
Nervenkitzel
Weihnachtszauber in Hopewell von Nancy Naigle
Den Schriftsteller S.B. Caves kannte ich bis jetzt nicht.
Sein Thriller „Ich weiß, wo sie ist“ ist ganz schön spannend, da braucht man gute Nerven.
10 Jahre nachdem Francines kleine Tochter Autumn verschwunden ist, bekomt sie einen Zettel auf dem steht Ich weiß wo sie ist. Francine ist alarmiert, sie findet auch die Schreiberin.
Was sie da erfährt, erschreckt sie, gibt ihr Hoffnung und sie will ihre Tochter retten. Von ihrem geschiedenen Mann wird sie als Symolantin abgetan.
Eine gefährliche und aufregende Suche beginnt.
Daneben erfährt man wie es Autumn und noch vielen anderen Mädchen geht und was sie aushalten müssen.
Grausam und erschreckend.
Das Ende ist irgendwie offen.
S.B. Caves ist ein beeindruckender Debütroman gelungen.
Der Stil ist sehr gut. Es ist ein spannender aufrührender Thriller.
Aufregend
Weihnachtszauber in Hopewell von Nancy Naigle
Die zweite Schwester ist ein packender Thriller von der Autorin Claire Kendal.
Die junge Mutter Miranda ist vor 10 Jahren verschwunden. Sie lässt ihre Eltern, ihre Schwester Melanie (Ella) und ihren Sohn Luke mit vielen Fragen zurück.
Nach dieser langen Zeit bekommt die Familie die Sachen Mirandas zurück.
Ella will jetzt mit aller Macht erfahren, was mit der Schwester geschehen. Das wird zu einer aufregenden gefährlichen Suche.
Dieser Thriller ist einer ungewöhnlichen Erzählweise geschrieben. Ella schreibt für ihre Schwester Miranda die Wahrheit auf, so ist die Geschichte nur aus ihrer Perspektive.
Ihre Familie hat eine private Stiftung ins Leben gerufen, da wird Frauen geholfen die Opfer von Gewalt wurden. Ella gibt Kurse, wie Frauen sich gegen Angreifer verteidigen können.
Die Autorin konnte mich ungemein mit ihrem ausdrucksstarken Schreibstil fesseln. Ein stilistische spannende Unterhaltung, mit vielen Emotionen.





