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Rezensionen von begine:

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Im Grenzgebiet von Südkorea

Elisa Shua Dusapins Roman „Ein Winter in Sokcho“ ist ein einzigartiges Werk. Es wurde von Andreas Jandl übersetzt.
Sokcho ist ein kleiner Küstenort in Südkorea, kurz vor der Grenze nach Nordkorea.

Die Protagonistin und Erzählerin ist eine junge Angestellte in einer Pension. Sie hat eine koreanische Mutter und einen französischen Vater.

Das hat sie mit der Autorin gemein. Die Geschichte spielt im Winter. Ein neuer Bast ist ein französischer Comiczeichner. Er sucht die Stille in Sokcho.
Die Protagonistin beobachtet den Zeichner bei der Arbeit.
Die Dialoge zwischen ihnen sind interessant. Sie sind beide etwas einzigartig. Auch die Mutter der Protagonistin ist ein Unikum.

Die Autorin zeigt uns das beschauliche Küstenstädtchen mit ihren Bewohnern, viele sind Fischer. Es ist eines der Orte, aus denen die jungen Leute wegziehen.

Ein Buch in dem mehr drin steckt als man denkt, es lohnt sich, es zu lesen.
Es ist gute Literatur.

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Spannend

Wie hoch die Wasser steigen von Anja Kampmann

Anja Kampmanns Debütroman „Wie hoch die Wasser steigen“beschreibt die Ruhelosigkeit eines Mannes, der auf einer Ölplattform arbeitet.

Der Pole Waclac Groszak ist 52 Jahre alt, als sein Freund und Kollege Mathyas bei einem Sturm von der Ölplattform verschwindet. Der war Waclac ein wichtiger Anker.

Waclac ist durch den Verlust arbeitsunfähig. Er macht sich mit Mathyas Seesack auf den Weg um ihn dessen Schwester zu bringen.
Anja Kampmann lässt uns an Waclacs Zerrissenheit und seinen Emotionen teilnehmen. Auf seiner Reise erfahren wir von den schonungslosen Arbeitsbedingungen der Wanderarbeiter. Die Entwurzelung und Entfremdung der Familie, ist der Preis dieser Arbeit.

Der Autorin ist es gut gelungen, die Gedanken und Sehnsüchte des Mannes in sensibler Sprache an uns Leser weiter zu geben.

Dieser Roman ist auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Ich drücke ihm und der Autorin die Daumen.

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Spannend
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mal was anderes

Nachtleuchten von María C. Barbetta

Nachtleuchten ist der zweite auf deutsch geschriebene Roman der Autorin Maria Cecelia Barbetta, die in Argentinien geboren und aufgewachsen ist. Seit 1996 lebt sie in Berlin. Nachtleuchten steht auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis.

Der Roman beginnt 1974 im Heimatstadt Buenos Aires der Autorin.

Sie schreibt lateinamerikanischen Stil mit Sprachwitz und Humor.
Er umfasst die Militärdiktatur in Argentinien und die politischen Konflikte.

Die Personen bezaubern mit mit ihren tollen Geschichten und Ausspüchen.
Es beginnt in einer Mädchenschule, das von Nonnen geführt wird. Die Madonna Verehrung ist interessant.
Die Autorin zeigt die große Frömmigkeit und den Aberglauben.
Dann geht es in die Autowerkstatt von Ballester.
Die Bewohner lauschen den Nachrichten über politische Unruhen.

Der Roman besticht mit poetischer Sprache. Ein sehr gut konstruiertes Werk mit interessanter Erzählperspektive und witzigen Wortspielen.

Mit Dunkelleuchten hat Maria Cecilia Barbetta eine schöne Hommage an ihren Geburtsort geschaffen.

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mal was anderes
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Gerne mehr

Ghachar Ghochar von Vivek Shanbhag

Der südindische Autor Vivek Shanbhag hat schon 3 Romane geschrieben, aber Ghachar Ghochar ist der Erste, der auf Deutsch übersetzt wurde. Der Übersetzer ist Daniel Schreiber. Vivak Shanbhag lebt in Bangalore, das ist Spielort dieses Romans.

Der junge Icherzähler geht jeden Tag ins Coffee House, das ist seine Beschäftigung.

Die Familie fing in bescheidenen Verhältnissen an. Als der Vater seine Arbeit verliert jat sein Onkel eine Idee. Er hat mit Hilfe des Rentenfonds seines Bruder, dem Vater des jungen Mannes, einen Gewürzhandel aufgebaut. Sie werden wohlhabend.
Onkel, Vater Mutter, der Sohn mit seiner Frau und seiner Schwester wohnen alle zusammenin einem Haus. Der junge Erzähler lebt wie eine Made im Speck. Nur seine Frau stört das.

Der Autor gibt dieser Geschichte mit ruhiger Sprache einen besonderen Stil. Er erzählt von dem moralischen Verfall der Familie.
Eine gute anspruchsvolle Literatur. Ich würde gerne mehr von dem Autor lesen.

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Zwischen Jakarta und Berlin

Herbstkind von Laksmi Pamuntjak


Von der indonesischen Autorin Laksmi Pamuntjak habe ich schon Alle Farben Rot gelesen. Als ich das neue Buch Herbstkind bei Ullstein Buchverlage entdeckte, musste ich zugreifen. Der Originaltitel ist The Fall Baby und wurde von Corinna Rodewald übersetzt.

Siri ist Indonesierin mit einem deutschstämmigen Vater.

Sie ist künstlerisch begabt. Sie studiert in Europa , kommt zurück und heiratet einen Witwer mit einer kleinen Tochter. Nach Jahren lässt sie sich scheiden. Sie konstruiert Skulpturen, aus allerlei Gegenständen, teilweise etwas umstritten.

Kurz vor ihrem 50. Geburtstag erfährt sie, das ihr Vater nicht ihr leiblicher Vater ist. Daraufhin zieht sie nach Berlin. Das Verhältnis mit ihrer Mutter Amba ist von Anfang an seltsam.

Laksmi Pamuntjak lässt die indonesische Kultur und die politischen Lage lebendig werden.
Sie lässt ihre Figuren als Icherzähler fungieren, allerdings ist es schwierig, immer gleich mitzubekommen wer der jeweilige Sprecher ist. Auch die Zeiten wandeln oft hin und her.

Herbstkind zeigt viele Gegensätzlichkeiten. Der Roman wandert zwischen Erinnerung und Gegenwart.
Nicht ganz einfach zu lesen und man muss sich Zeit nehmen. Trotzdem interessant und fesselnd.

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Zwischen Jakarta und Berlin
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Märchenhaft

Herbstkind von Laksmi Pamuntjak

Dinah Jefferies führt uns mit ihren Romanen in die indische Kultur und Landschaft. Man erlebt in ihren Geschichten den Flair Indiens.
Der Roman „Die englische Fotografin“ spielt 1930. Die Protagonistin Eliza, hat bis zu ihrem 10 Lebensjahr indien gelebt. Nach dem Mord an ihrem Vater zieht die Mutter mit ihr nach England.

Sie freut sich, das sie im Auftrag der Krone die Mitglieder der Famielie des Maharadscha von Raiputana porträtieren soll. Für ein Jahr wohnt sie im Palast und befreundet sich mit Jay dem Bruder des Fürsten.

Aber dann wird es ungemütlich, es gibt Eifersüchteleien, Intrigen und Drohungen.

Dinah Jefferies hat selber bis zu 9 Jahren in Madras gelebt und reiste als Erwachsene durch Indien, dadurch kann sie genau schildern, wie man das Verhältnis zwischen England und Indien empfindet. Ihr Schreibstil ist locker und fesselnd. Der Leser kann die Geschichte direkt miterleben.

Ein schöner romantischer sinnlicher Liebesroman.

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Sex ud Liebe

The Banker von Piper Rayne

Von dem Autorenteam Piper Rayne habe ich schon The Bartender gelesen.
The Banker ist der dritte Teil dieser Serie.

Die Protagonistin Lennon will eine Firma für Sex Spielzeug gründen und sucht einen Investor. Sie ist ziemlich durchgeknallt. Bis jetzt sticht sie Tattoos. Sie verliebt sich in Jasper, der mit seinem Partner Drew ein Investor Büro betreibt und er vermittelt Lennon mit Drew.

Zwischen Lennon und Jasper knistert es und der Sex wird zur Hauptsache, ich fühle mich wie ein Voyeur. Mir ist das zu viel.

Dann kommt Jaspers 6jähriger Sohn Brady dazu. Es wird familiär. Lennon macht sich Gedanken, ob sie eine Mutter sein kann. Bei diesen Szenen ist der Schreibstil nett. Diese Geschichte ist interessant, besonders Brady ist ein Schatz.

Der Roman ist für Leser die erotische Bücher lieben.

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Papiermühle

Das Geheimnis der Papiermacherin von Andrea Bottlinger

Andrea Bottingers historischer Roman „Das Geheimnis der Papiermacherin“ ist ruhig und flüssig geschrieben. Der Roman fängt langsam an.

Der Schauplatz ist Nürnberg 1621. Es geht um die interessante Herstellung von Papier, echt nicht so eine schöne Arbeit. Anna führt die Papiermühle ihres Vaters, der einige Probleme hat.

Dafür werden Lumpen gebraucht, in der Kriegszeit schlecht zu finden. Da begeben sich Anna und ihre Freunde in Gefahr.

Nebenbei gibt es die Brüder Bartholomäus und Johannes. Erst weiß man nicht was man von ihnen halten soll. Dann kommt es noch zu einem Brüderzwist.
Es gibt eine böse und eine gute Figur.

Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil. Der Roman ist ganz nett zu lesen.

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Papiermühle
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Ich war ein Mensch

Unruhe von Zülfü Livaneli

Unruhe ist ein beeindruckender Roman des bedeutenden türkischen Autors Zülfü Livaneli mit aktuellem Thema. Übersetzt wurde der Roman von Gerhard Meier. Der Autor versteht es kulturelle und politische Szenen der Türkei dem Leser nahe zu bringen.
Vor 5 Jahren habe ich den Roman Glückseligkeit gelesen und freue mich, das ich den neuen Roman Unruhe bei Klett-Cotta entdeckt habe.

Der junge Journalist Ibrahim erfährt in Istanbul vom Mord an seinem Jugendfreund Hüseyin in der USA. Seine Zeitung schickt ihn in seine Heimatstadt Mardin um mehr über die Hintergründe zu erfahren. Mardin liegt an der türkisch-syrischen Grenze.

Hüseyin hat Jesidinnen, einer Glaubensgruppe aus Syrien, die von der IS gefangen waren und fliehen konnten, geholfen. So macht er sich die zu Feinden.
Ibrahim erfährt auf den Spuren seines Freundes von einer geheimnisvollen Verlobten und macht sich auf die Suche nach ihr.

Der Autor beschreibt den unglaublichen Leidensweg der jesedischen Frauen.

Zülfü Livaneli lässt seinen Protagonisten diese Geschichte emotional erzählen und sie ist brandaktuell. Genial.

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Gus

Gus - Für immer mit dir von Kim Holden

Kim Holdens Roman Gus ist die Fortsetzung von Bright Side. Der erste Teil war schon interessant und dieser steht ihm in nichts nach. Die Autorin hat diesen Roman wieder toll geschrieben. So lässt sie Gus Empfindungen ungeschminkt und in einem Erzählstil an uns weitergeben..

Bright Side ist gestorben und Gus ist total durch den Wind.

Ich kann ihn ja verstehen, aber seine Sauforgien gefallen mir überhaupt nicht. Bloß gut, das er sich wieder einkriegt.
Sein Freund und Kollege muss ihn manchmal anstoßen.

Dann lernt er Scout kennen, sie hat auch eine dramatische Entwicklung genommen. Sie ist eien verschlossene junge Frau. Auch sie erzählt in diesem Roman ihreEindrücke.

Der Roman ist Emotionsgeladen. Mit nachvollziehbaren Aktionen. Om nächsten Teil ist Franco der Protagonist.
Eine nette Unterhaltungslektüre.

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Gus