Kunden em pfehlungen
Rezensionen von FogandBooks:
Zwischen Musik, Verlust und verbotenen Gefühlen
Blue Sparrow Girls - The Melody of You and Me von Laura Willud
Mit Blue Sparrow Girls – The Melody of You and Me hat Laura Willud für mich genau die Art von New Adult Roman geschrieben, die man kaum aus der Hand legen kann, sobald man einmal richtig angekommen ist. Ich habe das Buch wirklich verschlungen, auch wenn ich zu Beginn einen kleinen Moment gebraucht habe, um vollständig in die Geschichte hineinzufinden.
Doch sobald dieser Punkt überwunden war, hat mich die Geschichte komplett abgeholt. Im Mittelpunkt steht Olive, die nach dem Tod ihrer Mutter nach Nashville zieht, um ihrer Trauer nicht nur räumlich zu entkommen, sondern auch, um sich als Songwriterin ein neues Leben aufzubauen. Genau dieser emotionale Hintergrund gibt der Geschichte von Anfang an eine Tiefe, die spürbar bleibt. Olive wirkt in ihrem Schmerz, in ihrer Unsicherheit und in dem Versuch, trotz allem weiterzumachen, unglaublich greifbar. Ihre Entwicklung fühlte sich für mich zu keiner Zeit aufgesetzt an, sondern ehrlich und nachvollziehbar.
Besonders gelungen fand ich die gesamte Dynamik rund um die beiden WGs. Die Idee mit den verfeindeten Nachbar-WGs bringt sofort Spannung in die Geschichte, ohne konstruiert zu wirken, und genau daraus entwickelt sich dann dieser verbotene Reiz, der das Buch so mitreißend macht. Die goldene Regel, sich nicht in den Nachbarn zu verlieben, sorgt natürlich genau für die Art von Konflikt, die man in solchen Geschichten lieben kann. Dass ausgerechnet Drew derjenige ist, zu dem Olive sich hingezogen fühlt, macht das Ganze noch intensiver. Zwischen den beiden entsteht ein Knistern, das die Autorin wirklich schön aufgebaut hat: nicht zu überladen, sondern mit genau der richtigen Mischung aus heimlichen Momenten, emotionaler Nähe, Unsicherheiten und Herzschmerz. Auch der Spice-Anteil war für mich stimmig dosiert, weil er sich organisch in die Geschichte eingefügt hat. Dazu kommt, dass ich auch die Nebenfiguren wirklich mochte. Jules und Emily bringen beide einen ganz eigenen Flair mit in die Handlung und sorgen dafür, dass sich die WG nicht nur wie Kulisse, sondern wie ein echter Lebensraum anfühlt.
Was dieses Buch für mich aber besonders gemacht hat, ist die Rolle der Musik. Nashville ist hier nicht einfach nur ein hübsches Setting, sondern ein Teil der Atmosphäre und der emotionalen Wirkung der Geschichte. Musik wird zum Ausdruck von Trauer, Sehnsucht, Hoffnung und all den Dingen, die Olive nicht immer direkt aussprechen kann. Dadurch bekommt die Liebesgeschichte nochmal eine ganz eigene Note, die sich weich, intensiv und sehr stimmungsvoll anfühlt. Für mich ist Blue Sparrow Girls – The Melody of You and Me deshalb nicht nur eine süße oder spannende Liebesgeschichte, sondern auch eine Geschichte über Verlust, Selbstfindung und den Versuch, nach einem schweren Einschnitt wieder so etwas wie Halt zu finden. Ich habe mich den Figuren sehr nah gefühlt, hatte endlich mal wieder richtig Spaß mit einem New Adult Roman und freue mich jetzt schon sehr auf den nächsten Band rund um Jules und Caleb, weil dieser Auftakt definitiv Lust auf mehr gemacht hat.
Rezensionen von ekiam:
Unperfekt und wunderbar
Die Kunst, Fehler zu machen von Corinna Luyken
Auf humorvolle Weise zeigt die Künstlerin Corinna Luyken, wie aus vermeintlichen Fehlern beim Zeichnen etwas völlig Neues entstehen kann. Was mit einem zu groß geratenen Auge, einem zu langen Hals und etwas zu eckigen Ellenbogen beginnt, verwandelt sich nach und nach durch eine Brille, einen Spitzenkragen und Flicken an den Ellenbogen in ein sympathisch wirkendes, Rollschuh fahrendes Mädchen.
Aus weiteren kleinen „Fehlern“ entwickelt sich schließlich ein fantasievolles, wimmeliges Gesamtbild.
Die Geschichte wird vor allem von den Illustrationen getragen, während der sparsam eingesetzte Text diese stimmungsvoll ergänzt. So erinnert das Buch nicht nur Erwachsene daran, dass Perfektionismus oft unnötig ist und sogar langweilig wirken kann, sondern zeigt auch Kindern, dass Fehler erlaubt sind. Mit etwas Kreativität und Fantasie kann aus ihnen etwas völlig Neues und Eigenständiges entstehen – mit ganz besonderem Charme.
Ein schönes Plädoyer dafür, Unvollkommenheit zuzulassen und sie in etwas Wunderbares zu verwandeln.
Rezensionen von Pusteblümchen:
Nervenkitzel pur
Bachelorette Party von Camilla Sten
uf einer abgelegenen schwedischen Schäreninsel ist der Junggesellinnenabschied von Anneliese geplant. Sie und ihre Mädels sind dort in einem Yoga-Retreat untergebracht für das es klare Regeln gibt. Die Handys werden abgegeben und es gibt auch kein WLAN. Was nach einem vielversprechendem Erlebnis klingt, wird von einem düsteren Ereignis aus der Vergangenheit überschattet.
Zehn Jahre zuvor sind dort vier Frauen spurlos verschwunden und nun ist jemand hier, um Rache zu üben.
Die Ausgangssituation und das Setting klangen für mich vielversprechend.
Während sich die Spannung zunächst langsam aufbaut, nimmt sie dann unaufhörlich und stetig zu.
Rückblenden in die Vergangenheit sorgen zunächst für Fragezeichen, so dass ich unbedingt erfahren wollte, wie die Ereignisse der Vergangenheit mit der Gegenwart in Zusammenhang stehen.
Was sich zunächst nach einem tollen gemeinschaftlichen Erlebnis anhört, entpuppt sich als Horrortrip.
Für mich war es ein spannender Thriller, der für Gänsehautfeeling sorgt und mich gut unterhalten hat.
Rezensionen von Manfred Fischer, Journalist u. Historiker:
Leicht lesbare gut zusammengefasste Darstellung
Die Steinzeit von Hermann Parzinger
Dem international renommierten Archäologen und Prähistoriker Hermann Parzinger ist mit diesem Buch eine leicht lesbare und übersichtliche Darstellung der Steinzeit gelungen – immerhin eine Zeitperiode von vor ca. 2,7 Millionen Jahren bis zum Ende des Neolithikums etwa 3000 vor unserer Zeitrechnung.
Der Untertitel lautet „Vom ersten Faustkeil bis zur Sesshaftwerdung“.
Der Autor teilt den langen Zeitraum in fünf Kapitel auf. Im ersten von 2,7 Millionen bis 45.000 Jahre vor heute beschreibt er die Entwicklung vom Homo habilis über den Homo erectus bis zum Homo sapiens und dessen Weg aus Afrika heraus. Er geht dabei auch auf den Neandertaler und die Denisoveraner ein.
Er verweist auf die durch die Genanalyse möglich gewordenen neuen Erkenntnisse. Etwa, dass nicht jede mit Waffen als Beigaben bestattete Person ein Mann gewesen ist. Dies zeigte, dass auch Frauen jagten und am Erlegen von Tieren beteiligt waren.
Parzinger nimmt weiters die Entwicklungen außerhalb Eurasiens in Augenschein und betrachtet die «neolithische Revolution» – also die Sesshaftwerdung und den Beginn des bäuerlichen Lebens – in einem globalen Zusammenhang. Interessant und lesenswert, finde ich.
Rezensionen von Rinoa:
Erstes Jahreshighlight
This Story Might Save Your Life von Tiffany Crum
So früh im Jahr und schon ein absolutes Highlight, das war mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet hatte.
Manchmal kann ich dabei gar nicht so genau beschreiben, was genau mir so gut gefallen hat, manchmal passt es eben einfach, wie auch im echten Leben. Und das war hier so ein Fall.
Zunächst einmal fand ich es wahnsinnig gut geschrieben, der Schreibstil hat mich von Anfang an gepackt.
Erzählt wird abwechselnd aus Sicht von Benny und Joy (bei Letzterer in Form von Auszügen aus ihrem bisher unveröffentlichten Memoir) und dabei spürt man die besondere Verbindung zwischen den beiden wirklich sehr, das hat mich schon auch berührt.
Dabei gibt es viele Andeutungen über die zuletzt vorgefallenen Ereignisse, was natürlich hauptsächlich der Spannung dient, für mich am Ende aber unspektakulärer war als erwartet.
Nach ca. zwei Dritteln und mit Beginn des zweiten Teils kam dann so ein kleiner Bruch, da habe ich kurz gebraucht, um mich wieder zurechtzufinden. Außerdem hätte ich Joy in der Phase ab und an echt schütteln können, sie wirkte teilweise doch sehr naiv und die Probleme teilweise so ein wenig hausgemacht.
Aber das ist letztendlich Jammern auf hohem Niveau und ohne das Verhalten der Protagonisten gäbe es natürlich auch das Buch in der Form nicht.
Für mich war "This Story Might Save Your Life" wie schon erwähnt auf jeden Fall ein Highlight und ich habe jede Minute genossen.
Rezensionen von froschman:
Mord im Surferparadies
Die Tote von Nazaré von Miguel Silva
Nach einem Banküberfall, bei dem sie einen Kopfschuss erlitt, will sich die Kölner Hauptkommissarin Maren Berger in Nazaré, einem kleinen Ort Portugal, erholen. Hier soll es die höchsten Wellen für Surfer geben. Am nächsten Morgen geht sie in Richtung Festung, von dort aus kann man die Surfer am besten sehen.
Sie hat ihr Handy in der Unterkunft gelassen, weil sie in Ruhe gelassen werden will. Bei der großen Surfer-Statue noch vor der Festung findet sie die Leiche einer jungen Frau. Da sie kein Handy mithat, muss sie zurück in Richtung Ort, um von dort die Polizei zu verständigen. Doch als sie mit der Polizei zur Statue kommt, ist die Leiche verschwunden, die Polizisten glauben ihr nicht. Einzig Inspetor Ferreira von der Policia Judicaria, der auch in Deutschland Ausbildungen absolviert hatte, glaubt ihr. Bald finden sie eine weitere Leiche und Maren erkennt das Opfer. Es ist ein ehemaliger Arbeitskollege aus Köln. Hat das Ganze etwa mit Ermittlungen zu tun, die sie vor dem Banküberfall in Köln durchgeführt hatte? Aber sie kann sich an die letzten vier Monate vor dem Überfall nicht mehr erinnern.
Miguel Silva hat einen Krimi mit viel Lokalkolorit geschrieben, man möchte sofort Urlaub in Nazaré mit der wilden Küste und den hohen Wellen machen. Die flüssige Schreibweise erlaubt ein rasches Lesen, die beteiligten Hauptprotagonisten Maren und Joao Ferreira wirken sympathisch, das Ende ist überraschend.
Rezensionen von froschman:
Mord im Surferparadies
Die Tote von Nazaré von Miguel Silva
Nach einem Banküberfall, bei dem sie einen Kopfschuss erlitt, will sich die Kölner Hauptkommissarin Maren Berger in Nazaré, einem kleinen Ort Portugal, erholen. Hier soll es die höchsten Wellen für Surfer geben. Am nächsten Morgen geht sie in Richtung Festung, von dort aus kann man die Surfer am besten sehen.
Sie hat ihr Handy in der Unterkunft gelassen, weil sie in Ruhe gelassen werden will. Bei der großen Surfer-Statue noch vor der Festung findet sie die Leiche einer jungen Frau. Da sie kein Handy mithat, muss sie zurück in Richtung Ort, um von dort die Polizei zu verständigen. Doch als sie mit der Polizei zur Statue kommt, ist die Leiche verschwunden, die Polizisten glauben ihr nicht. Einzig Inspetor Ferreira von der Policia Judicaria, der auch in Deutschland Ausbildungen absolviert hatte, glaubt ihr. Bald finden sie eine weitere Leiche und Maren erkennt das Opfer. Es ist ein ehemaliger Arbeitskollege aus Köln. Hat das Ganze etwa mit Ermittlungen zu tun, die sie vor dem Banküberfall in Köln durchgeführt hatte? Aber sie kann sich an die letzten vier Monate vor dem Überfall nicht mehr erinnern.
Miguel Silva hat einen Krimi mit viel Lokalkolorit geschrieben, man möchte sofort Urlaub in Nazaré mit der wilden Küste und den hohen Wellen machen. Die flüssige Schreibweise erlaubt ein rasches Lesen, die beteiligten Hauptprotagonisten Maren und Joao Ferreira wirken sympathisch, das Ende ist überraschend.
Rezensionen von froschman:
Mord im Surferparadies
Die Tote von Nazaré von Miguel Silva
Nach einem Banküberfall, bei dem sie einen Kopfschuss erlitt, will sich die Kölner Hauptkommissarin Maren Berger in Nazaré, einem kleinen Ort Portugal, erholen. Hier soll es die höchsten Wellen für Surfer geben. Am nächsten Morgen geht sie in Richtung Festung, von dort aus kann man die Surfer am besten sehen.
Sie hat ihr Handy in der Unterkunft gelassen, weil sie in Ruhe gelassen werden will. Bei der großen Surfer-Statue noch vor der Festung findet sie die Leiche einer jungen Frau. Da sie kein Handy mithat, muss sie zurück in Richtung Ort, um von dort die Polizei zu verständigen. Doch als sie mit der Polizei zur Statue kommt, ist die Leiche verschwunden, die Polizisten glauben ihr nicht. Einzig Inspetor Ferreira von der Policia Judicaria, der auch in Deutschland Ausbildungen absolviert hatte, glaubt ihr. Bald finden sie eine weitere Leiche und Maren erkennt das Opfer. Es ist ein ehemaliger Arbeitskollege aus Köln. Hat das Ganze etwa mit Ermittlungen zu tun, die sie vor dem Banküberfall in Köln durchgeführt hatte? Aber sie kann sich an die letzten vier Monate vor dem Überfall nicht mehr erinnern.
Miguel Silva hat einen Krimi mit viel Lokalkolorit geschrieben, man möchte sofort Urlaub in Nazaré mit der wilden Küste und den hohen Wellen machen. Die flüssige Schreibweise erlaubt ein rasches Lesen, die beteiligten Hauptprotagonisten Maren und Joao Ferreira wirken sympathisch, das Ende ist überraschend.
Rezensionen von froschman:
Mord im Surferparadies
Die Tote von Nazaré von Miguel Silva
Nach einem Banküberfall, bei dem sie einen Kopfschuss erlitt, will sich die Kölner Hauptkommissarin Maren Berger in Nazaré, einem kleinen Ort Portugal, erholen. Hier soll es die höchsten Wellen für Surfer geben. Am nächsten Morgen geht sie in Richtung Festung, von dort aus kann man die Surfer am besten sehen.
Sie hat ihr Handy in der Unterkunft gelassen, weil sie in Ruhe gelassen werden will. Bei der großen Surfer-Statue noch vor der Festung findet sie die Leiche einer jungen Frau. Da sie kein Handy mithat, muss sie zurück in Richtung Ort, um von dort die Polizei zu verständigen. Doch als sie mit der Polizei zur Statue kommt, ist die Leiche verschwunden, die Polizisten glauben ihr nicht. Einzig Inspetor Ferreira von der Policia Judicaria, der auch in Deutschland Ausbildungen absolviert hatte, glaubt ihr. Bald finden sie eine weitere Leiche und Maren erkennt das Opfer. Es ist ein ehemaliger Arbeitskollege aus Köln. Hat das Ganze etwa mit Ermittlungen zu tun, die sie vor dem Banküberfall in Köln durchgeführt hatte? Aber sie kann sich an die letzten vier Monate vor dem Überfall nicht mehr erinnern.
Miguel Silva hat einen Krimi mit viel Lokalkolorit geschrieben, man möchte sofort Urlaub in Nazaré mit der wilden Küste und den hohen Wellen machen. Die flüssige Schreibweise erlaubt ein rasches Lesen, die beteiligten Hauptprotagonisten Maren und Joao Ferreira wirken sympathisch, das Ende ist überraschend.
Rezensionen von Rinoa:
Gut durchdachte Leselern-Box
Leserabe Sonderausgaben - Deine große Leseraben Box von Miguel Silva
Die große Leseraben-Box zum Lesen lernen in der 1. Klasse ist wirklich prall gefüllt mit tollen Sachen, von Ravensburger habe ich ehrlich gesagt aber auch nichts anderes erwartet.
Es gibt ein Mini-Buch, Abc-Rätsel zum Lesenlernen, Baumhausgeschichten mit der Silbenmethode, aber auch ein Leselineal, ein Abc-Poster, ein Türschild, ein Wörter-Memory, ein Silbenquartett und eine Leseraben-Figur.
Darüber hinaus hält die Box viele Tipps und Anregungen bereit. Wie wäre es beispielsweise, für Zuhörer vorzulesen, vielleicht die Eltern oder auch eine Kuscheltier-Runde? Wichtig ist es auch, das Lesen im Alltag zu üben, mit der Müsli-Packung, (Tür-)Schildern oder was einem sonst noch so begegnet.
Da Lesen anstrengend ist, kann zwischendurch ruhig eine Pause gemacht und das ebenfalls enthaltene Puzzle gelegt oder eine der vorhandenen Postkarten ausgemalt werden.
Außerdem gibt es noch Sticker zur Belohnung, falls die Motivation nachlässt oder das Lesenlernen frustriert.
Ich persönlich finde, dass die Box durchaus ein gewisses Grundwissen voraussetzt, sie dient daher also eher der Unterstützung neben dem, was die Kinder in der Schule lernen. Insbesondere die Baumhaus-Geschichten fand ich für den Anfang recht schwer, da hier schon alle Buchstaben verwendet werden. Zur Unterstützung und Motivation ist die Box allerdings wirklich gut durchdacht.
Ob und wie gut man damit lernen kann bzw. wie hilfreich das Ganze ist, ist aber denke ich genauso individuell wie jedes Kind.








