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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von heinoko:

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Bilderreich und intensiv

Spreewaldtod von Christiane Dieckerhoff

Der schöne, sonnige Tag bricht sich durch die Bäume, spiegelt sich im Wasser - Idylle pur. So stimmt das Titelbild ein, und dann dieser fulminante Beginn mit einem im Wasser treibenden Menschenkörper, genau auf dem Scheidepunkt zwischen Leben und Tod. Genial beschrieben! Schon ist der Leser eingefangen, ist ins Netz der Autorin gegangen.

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Kommissarin Klaudia Wagner hat einen neuen Fall: Ein junger Erntehelfer aus Rumänien treibt tot im Fließ. Die Geschichte führt uns tief in den Spreewald, zu den Gurkenbauern und der aktuell auf Hochtouren laufenden Ernte. Brütende Hitze, Mücken, Touristen - und noch eine Tote. Dazu die psychisch schwer angeschlagene Kommissarin, die mit unermüdlicher Willenskraft die Schatten ihrer eigenen Vergangenheit angeht. Viele Verdächtige, viele Spuren, die nirgendwo hin führen. Es bleibt bis zum Schluss sehr spannend.

Ohne Kenntnis des ersten Bandes, in dem offensichtlich die traumatischen Erlebnisse der Kommissarin geschildert werden, ist es in diesem Band für den Leser etwas ermüdend, von immer neuen Panikattacken der eigentlich sehr sympathischen Klaudia Wagner lesen zu müssen. Genauso anstrengend empfand ich die ständigen arg übertriebenen Körperreaktionen der handelnden Personen (glühende Pickel, Zunge wie Putzlappen, zuckende Krähenfüße und Blasendrang in allen Variationen). Etwas weniger wäre mehr gewesen. Da die Autorin sehr bildintensiv schreibt, hat man leider auch dieses Zuviel an unnötigen Beschreibungen im Kopf.

Fazit: Ein Buch, das man mit Spannung in einem Rutsch durchliest - und das Ende weist erfreulicherweise bereits auf eine Fortsetzung hin.

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Bilderreich und intensiv

Rezensionen von yellowdog:

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SibirischeWurzeln

Spreewaldtod von Christiane Dieckerhoff

Betrunkene Bäume ist nicht nur ein Roman mit originellem Titel sondern besitzt auch eine geschickte Erzählhaltung mit Handlung in Vergangenheit und Gegenwart.
Das erste Kapitel in Sibirien mit dem schweigsamen Wolodja, der einen jungen deutschen Forscher durch die Taiga führen wird, gehört für mich zu den besten Romananfängen seit langen.

Danach gibt es erst einmal einen Bruch in der Handlung und man erfährt von dem achtzigjährigen Erich, der alleine mit gesundheitlichen Beschwerden ein beschwerliches, einsames Leben führt. Die Beziehung zu seiner erwachsenen Tochter Irina ist schwierig, aber von der Autorin gut beschrieben. Dann gibt es noch die junge Ausreißerin Katharina, eine weitere gute Figur.
Sie wird Nachbarin von Erich und hat mit ihm sogar etwas gemeinsam. Sie verstehen sich gut!
Die Autorin schafft es, die Figuren so anzulegen, dass man sich für sie und ihr Leben interessiert.

Manchmal stockt die Handlung, einiges hätte weniger umständlich sein dürfen.
Es dauert eine Weile, bis man noch mal in die Taiga zurückkehrt und sich die Handlung wie ein Kreis umschließt.

Ada Dorian gehört zur neuen Generation deutscher Schriftsteller, die frisch wirken und sich nicht scheuen, Vergangenheit und Gegenwart einzubeziehen. Das ergibt ein gelungenes Debüt.

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Bilderreich und intensiv

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Martina aus der Kinder- und Jugendbuchabteilung empfiehlt,

Spreewaldtod von Christiane Dieckerhoff

Dieses Pappbilderbuch ist eine Liebeserklärung an die Macht der Fantasie und ein großes Vergnügen für Groß und Klein.Was unsere Füße so alles erleben, bis sie endlich müde werden.

Ein so schönes Buch!

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Bilderreich und intensiv

Rezensionen von christina.hirschberger@gmail.com:

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Flut der Emotionen

Spreewaldtod von Christiane Dieckerhoff

Zum Inhalt
Die junge Alexa steht erfolgreich auf eigenen Beinen, nachdem sie vor vielen Jahren die Zuneigung ihrer Mutter vergeblich gesucht hat. Ein Ereignis, dessen Hintergründe ihr nicht bewusst sind, hat sie damals auseinander gebracht ? und nun führt ein Ereignis sie wieder zusammen. Ihre Mutter Cornelia hat einen Schlaganfall und Alexa muss sich entscheiden, ob sie die Vormundschaft übernehmen will.

Eine schwierige Entscheidung, wenn man bedenkt, dass ihre Mutter ihr seit einigen Jahren keine Liebe mehr entgegengebracht hat.
Sie entscheidet sich jedoch trotz der Vergangenheit dafür, für ihre Mutter zu sorgen. Etwa zur gleichen Zeit trifft sie auf einen Mann, der ihr erzählen kann, wer ihre Mutter wirklich war und wieso sie sich verhalten hat, wie sie es tat. Alexa lernt ihre Mutter mehr und mehr kennen und beginnt zu begreifen, was damals wirklich geschah.

Zur Leseerfahrung
Das Buch hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Die Perspektivwechsel bieten dem Leser verschiedene Blickwinkel und die Möglichkeit, alle handelnden Personen zu verstehen. Die Geschichte fesselt ungeheuerlich, indem Alexas Gegenwart mit Cornelias Vergangenheit in Verbindung gebracht wird. Auch die Erwähnung der großen Flut in Hamburg passt wunderbar ins Geschehen und vermittelt gleichzeitig interessante Einblicke in diese schicksalshafte Zeit.

Zum Fazit
Für alle Leser, die gut durchdachte Geschichten mit viel Gefühl und einer gewissen Tragik zu schätzen wissen, eine herzliche Leseempfehlung!
Das Buch macht durch die glänzende Oberfläche sogar als Taschenbuch einen sehr hochwertigen Eindruck und ist damit auch eine gute Geschenkidee.

Zu den Eckdaten
Titel: Sturmherz
Autor: Corina Bomann
Verlag: Ullstein
ISBN: 978-3548288390
Seiten: 524
Preis: 10,99 ?

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Bilderreich und intensiv

Rezensionen von manu63:

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Folge sieben

Spreewaldtod von Christiane Dieckerhoff

Folge sieben der Hörspielreihe Heliosphere 2265 Die Oper der Entscheidung des Autors Andreas Suchaneck lässt den Hörer eine ganze Palette von Gewalt, Mord und Intrigen erleben. Die Hyperion befindet sich in einer schier ausweglosen Situation, vieles wurde zerstört auch der wichtige Interlink Antrieb.

Die Gefolgsleute von Sjöberg, angestachelt von Johnston machen der loyalen Crew das Leben schwer und einige der Protagonisten werden schwer verletzt oder sterben. Die Vergangenheit einiger Crewmitglieder wird erhellt und der Hörer erfährt Wissenswertes aus dem Leben diverser Hauptcharaktere. Aber wie so oft wird die Hyperion aus der misslichen Lage befreit und fliegt einem ungewissen Schicksal entgegen.

Der Autor spielt in dieser Folge wieder geschickt mit dem Schicksal und lässt sich einiges einfallen um die Situation zu retten. Der Hörer kann sich auf jeden Fall wieder auf Spannung und Nervenzehrende Situationen freuen und auf Charaktere die sich weiter entwickeln.

Die einzelnen Sprecher verkörpern die Charaktere sehr gut und lassen durch entsprechende Stimmlagen die Situationen lebendig erscheinen. Müdigkeit und Resignation lassen sich gut heraushören und die Musik passt sich harmonisch in die Geschichte ein. Die Lautstärke der Musik ist gut abgestimmt auf die Sprecher und es gibt keine krassen Unterschiede in der Lautstärke. Insgesamt für mich die bisher beste Umsetzung der Heliosphere Reihe als Hörspiel.

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Bilderreich und intensiv

Rezensionen von rainbowly:

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Wow! Absolut genial!

GötterFunke 1. Liebe mich nicht von Marah Woolf

Erster Satz
Prometheus hatte sich diesen lächerlichen menschlichen Namen gegeben.

Fakten
Autor: Marah Woolf
Verlag: Dressler
Erscheinungsdatum: 20.02.2017
Genre: Jugendbuch
Seiten: 464
 
Inhalt
Jess möchte im Sommercamp eigentlich nur eine tolle Zeit mit ihren Freunden verbringen.

Wäre da nur nicht dieser Junge mit den leuchtend grünen Augen, der all ihre Pläne durcheinander wirft! Und sie kennt ihn aus ihren Träumen! Aber das kann doch nicht sein, oder? Naja, bei Göttern & Titanen ist alles möglich. Das ist der Junge nämlich - Prometheus, der Titan. Und er hat auch noch seine ganze Götterfamilie mit dabei. Das verspricht spannend zu werden.
 
Gestaltung
Das Buch ist einfach der Hammer! Es vereint alles, was für mich eine perfekte Gestaltung ausmacht: ein wunderschönes Cover, ein außergewöhnliches Hardcover versteckt unter dem Schutzumschlag, besondere Details und eine tolle Gestaltung auch im Inneren des Buches!
Zuerst sei erwähnt, dass der Schutzumschlag nicht nur wunderschön aussieht, sondern sich auch toll anfühlt. Das Papier ist strukturiert, es schimmert und ist mit hervorgehobenen Glanzelementen bestückt. Das Hardcover ist nicht öde einfarbig sondern auch wunderschön gemustert - auch dieses scheint geradezu zu glimmern und glitzern. Im Inneren des Buches finden sich eine Karte, ein Stammbaum, ein Glossar und immer wieder kleine Ornamente. Ich bin schockverliebt und hoffe, dass auch der zweite Band so detailliert gestaltet wird wie dieser.

Sprache
Wir lesen die Geschichte aus Jess Sicht. Dadurch kommen natürlich die Gedankengänge der anderen Charaktere zu kurz, aber das macht ja auch genau die Spannung aus! Man weiß nie so recht, was die anderen vorhaben, was sie denken und was als nächstes passieren wird. Eingeschoben werden immer wieder Aufzeichnungen von Hermes dem Götterboten, der das Geschehen beobachtet. Von diesen Aufzeichnungen hatte ich mir etwas mehr Erklärungen versprochen. Diese sind aber gut in die laufende Geschichte eingewoben, so dass diese Einschübe für mich nicht notwendig gewesen wären.

Charaktere
Da will ich gar nicht zu viel verraten. Aber es ist auf jeden Fall alles vertreten: unsichere, aber mutige Protagonistin, eifersüchtige Mädchen, göttliche Jungs, gute Freunde, falsche Freunde, neue Freunde, mächtige Götter, gefährliche Götter? dazu einen Packen Abenteuer, Liebe, Eifersucht, Gefahr und Magie - fertig ist die perfekte Geschichte.

Fazit
Für mich ein absolutes Highlight! Nicht nur schön anzusehen, sondern auch eine packende Story. Außerdem ist die Thematik rund um Götter super interessant und spannend verpackt! Ich freue mich schon riesig auf Band 2!

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Wow! Absolut genial!

Rezensionen von Willia:

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tolle Space-Fantasy

Die Krone der Sterne von Kai Meyer

"Die Krone der Sterne" von Kai Meyer ist mein erstes Buch aus dem Fischer TOR-Verlag und auch mein erstes Sci-Fi-Buch überhaupt. Und ich muss sagen ich war schon auf den ersten Blick begeistert. Das Cover ist exzellent gestaltet und mit einigen Illustrationen hervorragend verziert. Sowohl vorne im Buch als auch hinten sind vielzählige Details aus der Geschichte wiederzufinden.

Es ist ein wahrer Schatz in meiner Buchsammlung. Die goldenen Verzierungen der Gottkaiserin und der Nachtwärts kommen besonders gut auf dem blauen Hintergrund zur Geltung. Ich habe während des Lesens immer besser das Cover verstanden und es ist so toll ausgeklügelt, dass es einfach nur Spaß macht es zu betrachten. Eine kleine Erläuterung im Buchdeckel hat mir den Einstieg in die fantastische Welt auch vereinfacht, besonders weil ich in diesem Genre noch nie ein Buch gelesen habe.

Zum Inhalt
Die Adelige Iniza ist bestimmt der Gottkaiserin als Braut zum Opfer zu fallen und soll an Bord der Kathedrale nach Tiamande gebracht werden.
Der Hexenorden erhält den Befehl Iniza der Gottkaiserin zu überbringen. Ein Schicksal als Braut der Gottkaiserin ist ungewiss und niemand weiß, was mit ihnen geschieht.
Iniza will sich ihrer Aufgabe entziehen und flüchtet mithilfe ihres Geliebten Glanis und des Waffenmeisters Kranit von der Kathedrale.
Zusammen mit der Alleshändlerin Shara begeben sie sich in den Kampf gegen den Hexenorden.


Meine Meinung
Kai Meyer hat es mal wieder geschafft eine fantastische Welt voller aufregender Abenteuer zu erschaffen. Neben einer magischen Science-Fiction-Welt haben mir auch die einprägsamen Charaktere gefallen.
Dieses Buch hat alles, was ein Buch brauch, um es nicht mehr zur Seite legen zu wollen. Die Handlung ist spannend, überraschend und Action reich. Die Figuren sind charakterstark und manchmal auch Anti-Helden. Das galaktische Reich Tiamande ist so gut durchdacht, dass nicht alles in ein Band gepasst hat. Ich bin jetzt schon gespannt wie die Reise für Iniza und ihre Begleiter weiter gehen wird.


Fazit
Gerne tauche ich wieder in das Reich der Gottkaiserin ein, steige in eine Kathedrale und stehe der Muse gegenüber. Und jeder, der Star Wars mag, ist hier gut aufgehoben.

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tolle Space-Fantasy

Rezensionen von anyways:

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Gelungene Fortsetzung!

Spreewaldtod von Christiane Dieckerhoff

Eine unschöne Trennung von ihrem Mann und Arbeitskollegen sorgte dafür, dass es Kommissarin Klaudia Wagner vom Ruhrpott in den Spreewald verschlug. Noch kann sie sich mit ihrem neuen Umfeld nicht so ganz anfreunden. Der erste Fall, den sie hier bearbeitete, war hochdramatisch und einhergehend mit unauslöschlichen Veränderungen für ihren Kollegen und Vermieter Uwe.

Starke Zweifel hat sie deshalb, ob sie in der beliebten Urlaubsregion wirklich sesshaft werden möchte. Ihre neue Arbeitskollegin Wibke von der ?Spusi? versucht sie immer wieder etwas rauszulocken, und so gehen beide Frauen auf das ?Hechtfest? in Lübbenau und versuchen den Alltagstrott etwas hinter sich zu lassen. Eine Schlägerei gehört auf solchen Festen, wo jeder jeden kennt, ja immer wieder mal dazu und so werden Klaudia und Wibke auch Zeuginnen eines solchen Vorfalls. Ein rumänischer Erntehelfer wird von einem mutmaßlichen Neonazi übel verprügelt, selbst als Klaudia dazwischen geht, lässt der Ungehobelte von dem inzwischen am Boden Liegendem nicht ab. Durch ihr mutiges Einschreiten bewahrt sie den Rumänen zwar von Schlimmeren, sich selber macht sie sich damit keinen Gefallen, denn den Schläger hat sie sich jetzt zum Feind gemacht. Am nächsten Morgen entdeckt ein Paddler im Fließ einen Toten. Die Kommissarin macht sich zusammen mit ihrem Kollegen Demel auf den Weg. Beim Eintreffen stellt sie fest, dass der Tote der junge Rumäne ist, der am Abend zuvor so übel attackiert wurde.

Dies ist mein zweites Buch von Christiane Dieckerhoff mit ihrer Protagonistin Klaudia und ich stelle fest, dass mir ihre Kriminalreihe sehr gefällt. Zwar wirkt ihre Hauptfigur auf mich etwas spröde, unnahbar und dezent unsympathisch, ihre Kriminalfälle sind jedoch sehr spannend und entwickeln sich immer zu einem richtig fesselnden Finale. Speziell gefallen mir ihr flüssiger Schreibstil und im Besonderen die zahlreichen Beschreibungen der Lebens- und Arbeitswelt in dieser für mich persönlich so idyllischen Oberlausitz.
Ich bemängele oft an Krimis/ Thrillern eine gewisse Nachlässigkeit in Bezug auf die Recherche im medizinischen Bereich. Als gelernte Kinderkrankenschwester hat die Autorin vielen anderen ihrer Zunft einiges zum Glück voraus. Da wird zum Beispiel bei der Autopsie darauf geachtet, dass die Kriminalisten, die der Leicheneröffnung beiwohnen, sich komplett die Schutzkleidung anlegen. Etwas was ich sehr oft vermisse in diversen anderen Büchern.
Das für mich interessante an Kriminalreihen ist, das man mit jedem Buch die Geschichte der Protagonisten weiterverfolgen kann. Ich hoffe dass die Autorin dies tut, denn ich bin schon sehr gespannt auf eine Fortsetzung.

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Gelungene Fortsetzung!

Rezensionen von anyways:

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Ein unspannender Psychothriller

Spreewaldtod von Christiane Dieckerhoff

Auf der Suche nach einer neuen Schlagzeile, vermutet der Chefredakteur des Nachrichtenkanals TV4 hinter der Meldung um ein vermisstes achtjähriges Mädchen ein ?Missing pretty Girl Syndrom?. Er setzt die Kriminalreporterin Ellen auf die Story an, obwohl er eigentlich wissen müsste, dass diese psychisch an ihre Grenzen bei diesem Fall gehen könnte, da es in ihrer eigenen Lebensgeschichte einen ähnlich dramatischen Fall gegeben hatte.

Mit acht Jahren verlor Ellen ihre Zwillingsschwester Elsa bei einem Unfall, noch immer gibt sie sich die Schuld an diesem tragischen Ereignis.
Der Fall der verschwundenen Lycke liegt jedoch etwas anders. Sie verschwand vor der Königlichen Tennishalle, die aber wegen Restaurationsarbeiten gar nicht geöffnet war. Warum wusste dies die Stiefmutter, die sie dorthin begleitete, nicht? Aufgefallen ist das Verschwinden erst, als die leibliche Mutter ihre Tochter am Abend erwartete, da sie mit dem Vater der Kleinen verabredet hatte, das Lycke das Wochenende ausnahmsweise bei ihr verbringen sollte.

Das Debüt von Mikaela Bley ist in meinen Augen kein Psychothriller sondern allerhöchstens ein Kriminaldrama. Aus verschiedenen Perspektiven wird das Leben eines Kindes geschildert, das zwar einen glücklichen Vornamen hat, aber keineswegs eine glückliche und wohlbehütete Kindheit. Ihre Familie besteht zu großen Teilen aus Egozentrikern und Egomanen, die sich keineswegs um die Belange eines kleinen Mädchens kümmern, oder kümmern können. Dieses für mich unendlich traurige Schicksal versteht die Autorin ganz geschickt dem Leser zu verdeutlichen. Das ist dann allerdings schon das einzig positive was ich sagen kann. Ich bin leider weder mit Ellen noch allen anderen Personen richtig warm geworden. Ellen war mir eher unsympathisch, da sie die Arbeit der Polizei nicht nur als dilettantisch darstellt sondern sich im Vermisstenfall zu sehr einmischt. Etwas das sie aus ihrer Position heraus gar nicht machen kann. Die ganze Geschichte hatte durchaus Potenzial, wirkte für mich aber arg konstruiert, wenig realitätsbezogen und für einen Psychothriller sind fast gar keine Spannungsbögen vorhanden.
Ebenso unglücklich gewählt finde ich den Titel des Buches, beruhend wahrscheinlich auf der Übersetzung des Mädchennamens Lycka, die als solche aber komplett irreführend ist.

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Gelungene Fortsetzung!

Rezensionen von anyways:

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Enttäuschend

Spreewaldtod von Christiane Dieckerhoff

Detective Sergeant Jane Bennett wird zum Ende ihres Dienstes von ihrer Freundin Sue angerufen. Sue?s Ehemann Mark ist verschwunden, zuerst glaubt Jane noch an eine Midlife-Crisis, dann an einen Selbstmord, den Mark schien mit seiner Pensionierung psychisch nicht gut klar zu kommen. Mysteriös ist das viele Blut im Hauswirtschaftsraum und keinen einzigen Hinweis auf den Verbleib des ehemaligen Kollegen.

Warum fuhr Mark nicht mit Sue und den Kindern zusammen in die Osterferien? Alles Hinweise, denen Jane jetzt nachgehen muss. Als ein blutiger Schuh Marks im nahegelegenen Elmstead Woods Park gefunden wird, wird das Gelände akribisch untersucht und auch ein Bodenradar kommt zum Einsatz, dabei wird eine Höhle entdeckt, in der ein menschlicher Körper liegt. Nachdem das Grab geöffnet wurde, finden Jane und ihre Kollegen eine weibliche Leiche. Hängen Marks Verschwinden und das Verbrechen an dem jungen Mädchen zusammen?

Ich erhoffte mir anhand des Klappentextes einen spannungsgeladenen Thriller, denn das Buch hatte für mich einiges zu bieten: Eine spannende Covergestaltung, einen beängstigenden Prolog, eine charakterlich nicht uninteressante Protagonistin und einen Plot der in seinen Ansätzen recht vielversprechend war. Leider erfüllte dieser Thriller meine Erwartungen nicht. Generell kritisiere ich bei diesem Buch die allzu abrupten Szenewechsel. Jeder Thrillerfan liebt doch eigentlich gut gesetzte Spannungsbögen. Das ist hier nicht der Fall, es wird zwar Spannung aufgebaut, zum Beispiel bei der Verfolgung vielversprechender Spuren oder beim Festsetzen von Verdächtigen, aber statt den Leser am Verhör teilhaben zu lassen, endet die Szene und wird irgendwann im Nachgang erläutert. Das mag ja mal recht abwechslungsreich sein, jedoch nicht wenn dadurch sämtlich Spannung zwischen den Seiten verpufft. Genauso wenig konnte ich mit den Protagonisten warm werden. Die Autorin lässt durch Jane verlauten, das Lokyer und Jane eine Nacht zusammen verbracht haben, da kann ich ihren jetzigen Umgang miteinander, das ständige gegenseitige gesieze sowie Janes Unterwürfigkeit ihrem Kollegen gegenüber überhaupt nicht nachvollziehen. Zum Schluss möchte ich noch eine von vielen Ungereimtheiten in der Geschichte erwähnen. Es wird noch ein weiteres Grab in Elmstead gefunden und das nur weil ein Verdächtiger am helllichten Tag in einem hochfrequentierten und sehr weitläufigem Park gesehen wurde. Nur auf Grund dieses Hinweises wird erneut das Bodenradar eingesetzt und oh Wunder ein weiteres Grab entdeckt. Das ist irgendwie nicht nachvollziehbar. Ich habe diesen Seitenabschnitt mehrmals gelesen, weil ich das Gefühl hatte, hier definitiv etwas übersehen zu haben. Das Ende bzw. die Lösung des Falles ist dann, wie so vieles in diesem Buch nicht ganz nachvollziehbar. Schade, hier habe ich definitiv mehr erwartet.

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Gelungene Fortsetzung!