Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Erik, 11 Jahre, aus Bludenz
Woodwalkers - Carags Verwandlung von Brandis Katja
Auf den ersten Blick sieht Carag aus wie ein ganz gewöhnlicher Junge, doch hinter seinen Grün schimmernden Augen verbirgt sich ein unglaubliches Geheimnis : Er ist ein Woodwalker - kurz gesagt: ein Gestaltenwandler, halb Mensch halb Puma. Er wuchs in der Wildnis der Rocky Mountains (Gebirge in den USA) auf und lebt erst seit kurzer Zeit in der Menschenwelt.
Er findet die meisten Sachen sehr interessant, doch er ist ein Einzelgänger und wird ständig von den Kindern gemobbt. Doch als er erfährt, dass es ein geheimes Internat nur für Woodwalker gibt und er dort aufgenommen wird, verspürt er ein Gefühl der Heimat. Hier lernt er Kampftechniken als Puma und auch als Mensch und auch wie sich Menschen verhalten. Dann wird ihm Einiges klar und er kommt zunehmend mit seinem Umfeld zurecht. Das Buch war toll und sehr spannend!
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Ingo, 11 Jahre aus Hall:
Carag lebt mit seiner Familie im Wald der Rocky Mountains. Er und seine Verwandschaft haben ein großes Geheimnis, sie sind Woodwalkers. Sie sind halb Puma halb Mensch. Doch Carag will lieber als Mensch leben und verlässt die Rocky Mountains. Eine Pflegefamilie nimmt ihn auf. Eines Tages erfährt er, dass es ein Internat für Woodwalkers gibt. Er findet auf der Schule schnell Freunde, unter anderem den Bison-Jungen Brandon. In der Welt der Woodwalkers gibt es aber auch viele Gefahren... Das Buch ist sehr spannend und interresant. Ich habe es in zwei Tagen durchgelesen.
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Tobias, 11 Jahre aus Bludenz:
Carag ist ein Berglöwen Wandler. Er möchte die Menschenwelt besuchen und geht auf eine Schule für Woodwalkers. Ein zweiter Berglöwen Wandler macht ihm das Angebot, zu seiner Wandler Armee dazu zu gehören. Carag bittet um Bedenkzeit. Nach drei Monaten müssen Carag und seine Freunde
eine Prüfung bestehen. Als sie diese bestanden haben, schlägt Carag das Angebot aus. Er findet die Absichten des zweiten Wandlers nicht gut.
Die lustigen Erzählungen haben mir besonders gut gefallen. Ich musste oft lachen. Das Buch wurde aus Sicht
der Tiere erzählt, das fand ich cool.
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Jan, 12 Jahre aus Innsbruck:
Die Geschichte von Carag handelt von einem Jungen, dessen Familie als Pumas in der Wildnis lebt und sich in Menschen verwandeln können. Der Junge verlässt seine Familie, weil er das Leben bei den Menschen kennenlernen will. Durch Zufall bekommt er die Möglichkeit, auf eine besondere Schule zu gehen, wo nur Gestaltwandler unterrichtet werden. In diesem geheimen Internat sind unterschiedliche, große gefährliche und kleine niedliche Wesen untergebracht. Dort lernt Carag viele Freunde, aber auch Feinde kennen und muss Abenteuer bestehen.
Ich fand das Buch sehr spannend und teilweise lustig. Leider war es zu kurz, ich hoffe es gibt bald einen zweiten Teil.
Rezensionen von Landbiene:
Wir zwei in fremden Galaxien
Woodwalkers - Carags Verwandlung von Brandis Katja
Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin Kate Ling lässt sich flüssig und locker lesen. Sprachlich ist es eher einfach gehalten, was für ein Jugendbuch normal ist. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Seren. Normalerweise mag ich die Ich-Form, aber das Drumherum ist durch Serens Gedanken und Emotionen etwas verloren gegangen.
Ansonsten haben die Kapitel eine angenehme Leselänge und sind nummeriert.
Allgemeine Meinung:
Die Grundidee dieses Buches finde ich wirklich sehr ansprechend und interessant! Leider hat die Autorin viel zu viel Potenzial verschenkt, da ihr Fokus zu stark auf die Liebesgeschichte von Seren und Dom gerichtet ist. Die Liebesgeschichte hätte genauso gut in einer diktatorischen Gesellschaft oder sonst wo spielen können. Hauptsache es gibt feste Regeln und ein System, dass befolgt werden muss. Dabei fand ich gerade die Mission und die Ventura an sich total spannend. Die Umgebung, die Lebensweise und die anderen Menschen auf dem Raumschiff kamen einfach viel zu kurz. Viele Sachen wurden zwar angerissen, wie z.B. das sie Hühner und Fische züchten, aber für mich nicht ausreichend genug erklärt und beleuchtet. Auch wird nicht erklärt was sie sich von dem Signal erhoffen, wie es zustande kam die Ventura zu bauen, wer die Ventura in Auftrag gegeben hat und und und.... Zudem gibt die Autorin einem keine richtige Erklärung warum Seren überhaupt so rebellisch gegen das System ist, denn sie war es auch schon bevor sie verliebt war! Mir fehlt da die Entwicklung und ein klares Motiv. Die Liebesgeschichte von ihr und Dom schreitet sehr schnell voran, was vielleicht den ein oder anderen stören könnte. Mich persönlich hat dies allerdings nicht gestört, da es in diesem Alter "normal" ist.
Auch wenn Seren manchmal ziemlich nervig ist und eher trotzig als überlegen handelt, war sie mir sympathisch und ich konnte ihre Gefühle nachvollziehen. Auch die anderen Charaktere haben mir gefallen und blieben nicht farblos, auch wenn die Autorin hier ebenfalls mehr in die Tiefe hätte gehen können!
Fazit: Tolle Grundidee, die nicht optimal umgesetzt wurde! Da es aber dennoch fesselnd und spannend war knappe 3 Sterne!
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Elea, 12 Jahre aus Fulpmes
Woodwalkers - Carags Verwandlung von Brandis Katja
Lisa ist ein Mädchen das sehr ängstliche Eltern hat. Sie ist mit ihnen vom Stadtzentrum zum Rande der Stadt umgezogen. Dort langweilte sie sich sehr, denn in der Stadt hatte sie eine allerbeste Freundin gehabt, Alice. Aber Alice behandelte Lisa, seit sie umgezogen war, wie Luft. Kurz nachdem Lisa mit ihren Eltern im neuen Haus ankam, wurde die schöne Villa am anderen Ende der Straße zu einem Waisenhaus umfunktioniert.
Bevor die Waisenkinder in das große Haus einzogen, schlich Lisa sich heimlich zu ihm. Dort lernte sie einen Gärtner namens Lukas kennen, der ihr Leben ziemlich auf den Kopf stellte mit nur einer einzigen Nuss.
Ich finde dieses Buch sehr empfehlenswert, denn es geht um: Liebe, alte und neue Freundschaften, Geheimnisse und darum, jemanden anderen beizustehen. Ich empfehle dieses Buch Buben und Mädchen und hoffe auf einen zweiten Teil!
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Verena, 11 Jahre aus Matrei:
Lisa zieht in eine Straße, in der es nur alte Leute und kleine Kinder gibt. Sie zieht auch von ihrer besten Freundin weg. Ihre beste Freundin will nicht mehr mit ihr befreundet sein, weil sie nun Estelle als beste Freundin hat. Einmal entdeckt Lisa ein Haus auf einem Hügel. Sie fährt mit ihrem Fahrrad hinauf. Es ist ein Waisenhaus. Dort erzählt sie dem Gärtner, sie sei ein Waisenkind. Seine Frau stellt einen Korb Nüsse auf den Tisch und Lisa nimmt eine, obwohl sie weiß, dass sie auf Nüsse allergisch ist. Sie wacht auf einer Krankenstation wieder auf. Ohne jemanden was zu sagen, haut sie von der Krankenstation ab und trifft Lasse und Siggi. Sie werden dicke Freunde. Obwohl Lisa nicht von ihrem Umzug begeistert ist, hält diese Welt mehr für sie offen, als sie gedacht hatte.
Wenn ihr wissen wollt, wie es weitergeht, dann lest dieses Buch. Mir hat es sehr gut gefallen.
Rezensionen von yesterday:
Kein tragisches Ende, aber eine unheimliche Aura
Stiefkind von Tremayne S. K.
Düstere, aber auch schöne Umgebungsbeschreibungen kann der S.K. Tremayne als Reisejournalist natürlich überzeugend darstellen. Davon lebt dieser Thriller in jenen Phasen, in denen die Geschichte selbst nicht so mit Spannung überzeugen kann. Dass es mittels der Überschriften einen Countdown auf Weihnachten gibt, unterstützt zwar die Dramatik eines Teils der Geschichte, aber ohne die Zwischentitel könnte die ganze Handlung auch innerhalb weniger Wochen stattfinden.
Wer sich ein thrillerartiges, tödliches Ende erwartet mit viel Drama, wird hier möglicherweise enttäuscht werden. Auch das Rätsel um den unfreiwilligen Tod von Nina Kerthen, Mutter, Ehefrau und Herrin über Carnhallow House, entpuppt sich als weniger dramatisch als man zwischendurch annimmt. Trotzdem schafft es der Autor, durch die Lage des großen Hauses und die Vorgeschichten der beiden frisch Vermählten ? Rachel und David Kerthen, Witwer, eine unterschwellige unheimliche Aura über alles zu legen. Zu Beginn unverfängliche Unterhaltungen wandeln sich zu Minenfeldern. Wie Rachel wird der Leser misstrauisch gegenüber sämtlichen Ereignissen im und rund ums Haus und löst mit ihr nicht nur ihre traurige Vergangenheit, sondern auch die Rätsel rund um die tausende Jahre alte Familie Kerthen.
Rezensionen von vielleser18:
Informativ, übersichtlich, motivierend
Volkslaufbuch von Ingo Froböse; Ulrike Schöber
Das Volkslaufbuch von Prof.Dr. Ingo Froböse und Ulrike Schöber hat mich gleich angesprochen. Titelt es doch "Für Ensteiger & Freizeitläufer" - ich fühlte mich gleich angesprochen.
Das Buch ist ein echter Ratgeber, das sich in folgende Kapitel aufteilt (in Klammern meine Kommentar zu den einzelnen Kapiteln):
- Warum uns Laufen Spaß macht -------------- (Motivation)
-Laufen und Gesundheit----------------------------- (Erklärungen)
-Vor dem Start: Was ziehe ich an ------------------(kurz und knapp)
-Welches Laufen passt zu Ihnen, Geschwindigkeit, Trainingshelfer - .
..............................................................................(hilfreich !)
-Lauftechnik......................................................... (informativ)
-Verschiedene Wege zum Ziel: die Trainingsmethoden ............(wiederum informativ und hilfreich)
-Los geht´s: die Laufprogramme ......................(sehr gute Anleitung !)
-Regeneration: ein absolutes Muss ..................(wichtig !)
-Besser laufen mit Übungen...............................(nützlich)
-Richtig essen und trinken...................................(gehört auch dazu)
Anhang(z.B. Läuferbeschwerden).......................(nützlich)
Schon die einführende Worte der beiden Autoren, die von ihren eigenen Erfahrungen berichten, machen Mut, endlich auch Mal auszuprobieren was das Laufen so ausmacht. Es ist kein Hexenwerk, wenn man es richtig anfängt. Dazu macht der vorliegende Ratgeber Mut, leitet an und hilft beim Einstieg.
NIchts ist umständlich, alles ist hilfreich, informativ und optisch hervorragend gegliedert. Die Autoren wissen um den "inneren Schweinehund", den es zu überwinden gilt und dabei unterstützen z.B. auch Extra-Seiten, bei denen es z.b. ums Abnehmen (in Verbindung mit Sport) geht, kleine Test um den eigenen Lauftyp zu bestimmen oder auch nützliche Hinweise wenn es ums Lauftraining bei Kindern oder Senioren geht.
Es ist vor allem ein Motivationsbuch, ein Buch, bei dem man schon beim Lesen merkt, die Autoren verstehen etwas worüber sie schreiben. Es geht um den Spaß beim Laufen, aber auch um die gesundheitlichen Vorteile durch das Laufen. Es zeigt, dass (fast) jeder für diesen Sport geeignet ist, ein Sport, für den man wenige Hilfsmittel benötigt und der fast überall ausübbar ist.
Fazit:
übersichtlich, informativ, fundiert und vor allem motivierend. Ein Ratgeber für Einsteiger und Freizeitläufer !
Rezensionen von Maeddsche:
Humorvoll und unterhaltsam
Volkslaufbuch von Ingo Froböse; Ulrike Schöber
Das Buch:
In "Billy the Beast" von Jörg Menke-Peitzmeyer geht es um Bert Stutenkemper, der mit 16 Jahren bereits 101 Kilo wiegt und zu Beginn nicht den Anschein weckt, als würde sich daran etwas ändern.
In Berlin lebt er zusammen mit seiner alleinerziehenden Mutter, die von einer Affäre zur nächsten springt und ihren Sohn im Gegenzug mit Essen bei Laune hält.
Alles ändert sich, als er als Maskottchen der Ice Tigers zu einer kleinen Berümtheit wird und die schöne Cheerleaderin Lilly kennen lernt.
Mein Eindruck:
Das Buch ist sehr humorvoll geschrieben und somit auch sehr unterhaltsam. Mehr als einmal musste ich während des Lesens laut auflachen. Dieser Humor zieht sich durch das ganze Buch, wobei es gegen Ende etwas abnimmt. Allgemein ist der Schreibstil sehr locker und angenehm, sodass das Buch eine tolle Lektüre für zwischendurch ist - im positiven Sinne! Heißt: Das ideale Buch, wenn man zwischendurch ein wenig Zeit hat, die man zum Lesen nutzen möchte, aber keine komplizierte Geschichte möchte, in die man sich erst "reinarbeiten" muss.
An manchen Stellen ist für meinen Geschmack das Buch etwas unrealistisch, bzw. passieren einfach zu viele Zufälle. So scheinen die Ice Tigers im Buch nur einen einzigen Kontrahenten, nämlich die Ice Eagles, zu haben, sodass diese ihr einziger Gegner im Kampf um den Aufstieg sind. Zwar kenne ich mich im Eishockey nicht aus, bin mir aber ziemlich sicher, dass das in der Realität mehr Mannschaften wären.
Zudem fand ich es manchmal schwer dem Buch zu folgen, bzw. nachzuvollziehen was genau jetzt passiert ist und was das Ganze überhaupt mit der Story zu tun hat.
Fazit:
Alles in allem ein tolles Buch, das über die Tonspur des Humors vermittelt, wie schwer es Menschen mit Übergewicht haben können, was in einer solchen Person vorgehen kann und wie leicht es als "Überlegener" ist, so jemanden zu mobben.
Rezensionen von barry:
Für stille Tage
Volkslaufbuch von Ingo Froböse; Ulrike Schöber
Passend zur Jahreszeit, von Friede, Freude Eierkuchen keine Spur. Dafür nachdenklich und oft berührend.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von barryRezensionen von LadyIceTea:
Eine Liebesgeschichte, über die man sich seine eigene Meinung bilden muss
Volkslaufbuch von Ingo Froböse; Ulrike Schöber
Melli möchte endlich ausziehen und auf eigenen Beinen stehen, am liebsten in Italien. Doch ihre Eltern wollen, dass sie eine Ausbildung im eigenen Betrieb macht, um diesen später zu übernehmen. Als Kompromiss darf Melli als Au-Pair nach England. Kaum dort angelangt, trifft sie auf George Duncan und niemand hätte voraussagen können, wie sehr dieses Zusammentreffen ihre Welt erschüttern wird.
Vorweg ? Das Buch hat mir sehr gefallen. Es hat mich mitgerissen und mich Seite um Seite lesen lassen, weil ich Melli unbedingt auf ihrem Weg begleiten wollte.
Doch war es für mich keine sommerliche Liebesgeschichte oder romantische Beziehung. Ich konnte dieser Liebesbeziehung nicht immer Gutes abgewinnen. Ich hatte die ganze Zeit eine leichte Warnleuchte im Hinterkopf blinken, wodurch die Geschichte für mich ganz anders wurde, als ich es erwartet hätte. Was definitiv nicht negativ gemeint ist. Ich kann hier leider nicht erklären, warum es mir so erging, ohne zu viel zu der Geschichte zu erzählen. Nur so viel:
George ist etwas älter als Melli und auch sein Bild von Partnerschaft und Beziehung ist anders als ihres. Er ist ein hohes Tier in seinem Beruf und auch privat fällt es ihm schwer, diese Eigenschaft abzulegen. Melli ist noch sehr unerfahren und muss viel lernen, um ihre Selbstständigkeit und ihre eigene Stimme zu entdecken. Beide kommen aus unterschiedlichen Welten, was manchmal nicht so gut funktioniert.
Für mich war weniger Romantik und mehr Spannung ein Teil dieser Geschichte.
Der Schreibstil ist sehr flüssig. Das Buch war für mich ein wahrer Page Turner.
Die Nebenfiguren fand ich alle irgendwie klasse. Einige sympathisch, einige nicht so sehr und alle hatten ihren eigenen Charakter.
George und Melli dominieren das Buch. Es ist absolut ihre Geschichte die dort erzählt wird. Die Autorin bedient sich dabei an Perspektivenwechseln. Die meiste Zeit erleben wir Mellis Sicht und zwischendurch die von George. Was wirklich hilft, ihn besser zu verstehen.
Die Autorin hat es sehr gut geschafft, Mellis Gefühle rüber zu bringen. Ich habe immer mit Melli mitfühlen können und konnte alle ihre Gedanken und Emotionen nachvollziehen.
Dieses Buch war wirklich eine Überraschung für mich. Einerseits, weil die Geschichte so ganz anders war, als ich es erwartet habe und andererseits, weil sie mich so gefesselt hat.
Einen kleinen Abzug gibt es nur, weil es zwischendurch ein bisschen langatmig war und ich mir ein geschlossenes Ende erhofft hatte.
Ich gebe vier Sterne, um für den zweiten Teil Platz nach oben zu lassen (den ich auf jeden Fall lesen werde).
Rezensionen von Tarika:
»Lerne auch du Erbarmen mit den Lebewesen des Universums.« (S. 75)
Volkslaufbuch von Ingo Froböse; Ulrike Schöber
Gabrylon, der Wächter des Schlafes, ist verzweifelt. Seit Tausenden Sonnenwenden wacht er im Inneren eines Vulkans über den magischen Schlaf seiner Brüder und Schwestern - der Magier von Kalypto. Doch nach und nach sterben sie, und Gabrylon kann es nicht verhindern. Nur wenn das eine Dienstvolk gefunden ist, würdig das Zweite Reich von Kalypto zu errichten, darf er die Magier wecken.
Nun aber bahnt sich etwas Ungeheuerliches an, von dem Gabrylon nichts ahnt: Ein einfacher Sterblicher, ein Mann aus dem Volk der Waldstämme, macht sich auf den Weg zum Vulkan, um es mit den Magiern aufzunehmen? (Klappentext)
Wieder einmal schafft es Tom Jacuba uns in eine atemberaubende High Fantasy Welt zu entführen. Ich habe bereits die ersten beiden Bände zu Kalpyto einfach nur sehr genial gefunden und darum musste ich natürlich auch den dritten und finalen Band lesen.
Die Handlung schließt direkt an den zweiten Band, zu Beginn gibt es allerdings eine knappe Zusammenfassung als Auffrischung. Damit fiel mir der Einstieg nicht gerade schwer.
Begeistert war ich wieder einmal von dem Sprachstil, die sich je nach Protagonist ändert und somit ziemlich einzigartig ist. Auch wechseln wir bisher gewohnt die Erzählperspektiven regelmäßig ? neben Erzählungen aus Lasnics, Ayrins, Laukas und Catolis? Sicht diesmal auch aus Sicht des Wächters des Schlafes, Gabrylon. Die Charaktere sind zudem wieder sehr detailliert und bleiben mehr oder weniger ihren Prinzipien treu und fallen nicht aus der Reihe, auch wenn sie sich entwickeln und reifer werden. Auch der Sinneswandel von einer der Figuren machte Sinn und passte zu der Rolle, auch wenn ich nach dem ersten Band niemals damit gerechnet hätte.
Die Handlung ist wieder einmal sehr spannend mit einigen unvorhergesehenen Ereignissen. Fabelhaft ist auch, wie die verschiedenen Handlungsstränge zusammenlaufen und ein ganzes ergeben. Es ist einfach nur fantastisch, was die Protagonisten bis hier hin erleben und auch erlebt haben, auch wenn manches keine schönen Erfahrungen waren.
Das Ende der Trilogie stimmt mich zufriedenen und ist gelungen. Ich hätte mir dieses Ende sicher nicht unbedingt so gewünscht, oder gar erträumt, aber finde es dennoch passend. Die wichtigsten Fragen konnten zum Ende hin geklärt werden, was mich zufrieden stimmt. Ob es nun jedem so gefällt, dass muss jeder selber entscheiden. Vielleicht mag ich nicht ganz glücklich mit dem Ende sein, unglücklich bin ich aber auch nicht, denn der Handlungsablauf gibt diese Möglichkeit her und ist daher stimmig.
Damit konnte mich auch der dritte Band überzeugen und lässt mich trotz allem ein wenig wehmütig zurück, denn damit ist eine lange Reise zu Ende gegangen, die ich gerne als Leser begleitet habe. Kalypto ist wunderbare High Fantasy, dich ich gerne empfehle.
Rezensionen von Krimine:
Das Buch der Täuschungen
Volkslaufbuch von Ingo Froböse; Ulrike Schöber
Als der Literaturagent Peter Katz ein ungewöhnliches Schreiben des Autors Richard Flynn erhält, ist seine Neugierde geweckt. Zwar dauert es noch einige Zeit, bis er das eingesandte Manuskript endlich liest, ist sich dann aber sicher, dass er hier einen besonders spannenden Roman in den Händen hält.
Denn der Autor selbst berichtet von einem unaufgeklärten Mord, der im Winter 1987 in Princeton begangen wurde und dessen Opfer der bekannte Professor Joseph Wieder war. Doch leider enden seine Erzählungen in der Nacht, in dem das Verbrechen geschah, ohne auf die näheren Umstände und die Identität des Täters einzugehen. Mit dem Ziel, auch den Rest der Geschichte zu erfahren, nimmt Peter Katz Kontakt zu Richard Flynn auf, muss aber erfahren, dass dieser verstorben ist. Von nun an setzt er alle Räder in Bewegung, um an das verschollene Manuskript zu gelangen und damit hinter die Lösung des merkwürdigen Falls. Ein Unterfangen, das sich als äußerst schwierig erweist, wenn nicht sogar unmöglich ist.
?Das Buch der Spiegel? macht genau das, was sein Titel offenbart. Es hält seinen Figuren einen Spiegel vor, in welchem sie nur sehen, was ihren ihre Vorstellungen entspricht. Dadurch dauert die Suche nach einem perfiden Mörder sehr lange, da die einzig feststehende Tatsache in dem mit vagen Andeutungen und Vermutungen gespickten Geschehen der Mord an dem Psychologieprofessor Joseph Wiener ist. Aus der Sicht verschiedener Figuren heraus, die allesamt an der Aufklärung des schweren Verbrechens beteiligt sind, wird die Geschichte mit immer wieder neuen Ansätzen eher unspektakulär erzählt. So wechseln sich die Aussagen der befragten Personen und ihre ganz persönlichen Erinnerungen mit gewährten Einblicken in vorliegende Ermittlungsakten und angestellte Vermutungen ab und ergeben ein Bild, das sich anstelle zu klären, immer verschwommener wird. Ein gelungenes Verwirrspiel, das im Kopf des Lesers entsteht und das ihn zum Opfer einer gelungenen Täuschung werden lässt.
Fazit:
?Das Buch der Spiegel? ist ein Roman, in dem es vor allem um die eigene Wahrnehmung, um die Spiegelung der Erlebnisse im Gehirn und um die Vermischung mit nicht realen Dingen geht. Kombiniert mit einer undurchsichtigen Kriminalgeschichte, wechselnden Figuren und unabsehbaren Ereignissen zieht er den Leser schnell in seinen Bann.




