Kunden em pfehlungen
Rezensionen von anyways:
Ein unspannender Psychothriller
Auf der Suche nach einer neuen Schlagzeile, vermutet der Chefredakteur des Nachrichtenkanals TV4 hinter der Meldung um ein vermisstes achtjähriges Mädchen ein ?Missing pretty Girl Syndrom?. Er setzt die Kriminalreporterin Ellen auf die Story an, obwohl er eigentlich wissen müsste, dass diese psychisch an ihre Grenzen bei diesem Fall gehen könnte, da es in ihrer eigenen Lebensgeschichte einen ähnlich dramatischen Fall gegeben hatte.
Mit acht Jahren verlor Ellen ihre Zwillingsschwester Elsa bei einem Unfall, noch immer gibt sie sich die Schuld an diesem tragischen Ereignis.
Der Fall der verschwundenen Lycke liegt jedoch etwas anders. Sie verschwand vor der Königlichen Tennishalle, die aber wegen Restaurationsarbeiten gar nicht geöffnet war. Warum wusste dies die Stiefmutter, die sie dorthin begleitete, nicht? Aufgefallen ist das Verschwinden erst, als die leibliche Mutter ihre Tochter am Abend erwartete, da sie mit dem Vater der Kleinen verabredet hatte, das Lycke das Wochenende ausnahmsweise bei ihr verbringen sollte.
Das Debüt von Mikaela Bley ist in meinen Augen kein Psychothriller sondern allerhöchstens ein Kriminaldrama. Aus verschiedenen Perspektiven wird das Leben eines Kindes geschildert, das zwar einen glücklichen Vornamen hat, aber keineswegs eine glückliche und wohlbehütete Kindheit. Ihre Familie besteht zu großen Teilen aus Egozentrikern und Egomanen, die sich keineswegs um die Belange eines kleinen Mädchens kümmern, oder kümmern können. Dieses für mich unendlich traurige Schicksal versteht die Autorin ganz geschickt dem Leser zu verdeutlichen. Das ist dann allerdings schon das einzig positive was ich sagen kann. Ich bin leider weder mit Ellen noch allen anderen Personen richtig warm geworden. Ellen war mir eher unsympathisch, da sie die Arbeit der Polizei nicht nur als dilettantisch darstellt sondern sich im Vermisstenfall zu sehr einmischt. Etwas das sie aus ihrer Position heraus gar nicht machen kann. Die ganze Geschichte hatte durchaus Potenzial, wirkte für mich aber arg konstruiert, wenig realitätsbezogen und für einen Psychothriller sind fast gar keine Spannungsbögen vorhanden.
Ebenso unglücklich gewählt finde ich den Titel des Buches, beruhend wahrscheinlich auf der Übersetzung des Mädchennamens Lycka, die als solche aber komplett irreführend ist.
Rezensionen von anyways:
Enttäuschend
Detective Sergeant Jane Bennett wird zum Ende ihres Dienstes von ihrer Freundin Sue angerufen. Sue?s Ehemann Mark ist verschwunden, zuerst glaubt Jane noch an eine Midlife-Crisis, dann an einen Selbstmord, den Mark schien mit seiner Pensionierung psychisch nicht gut klar zu kommen. Mysteriös ist das viele Blut im Hauswirtschaftsraum und keinen einzigen Hinweis auf den Verbleib des ehemaligen Kollegen.
Warum fuhr Mark nicht mit Sue und den Kindern zusammen in die Osterferien? Alles Hinweise, denen Jane jetzt nachgehen muss. Als ein blutiger Schuh Marks im nahegelegenen Elmstead Woods Park gefunden wird, wird das Gelände akribisch untersucht und auch ein Bodenradar kommt zum Einsatz, dabei wird eine Höhle entdeckt, in der ein menschlicher Körper liegt. Nachdem das Grab geöffnet wurde, finden Jane und ihre Kollegen eine weibliche Leiche. Hängen Marks Verschwinden und das Verbrechen an dem jungen Mädchen zusammen?
Ich erhoffte mir anhand des Klappentextes einen spannungsgeladenen Thriller, denn das Buch hatte für mich einiges zu bieten: Eine spannende Covergestaltung, einen beängstigenden Prolog, eine charakterlich nicht uninteressante Protagonistin und einen Plot der in seinen Ansätzen recht vielversprechend war. Leider erfüllte dieser Thriller meine Erwartungen nicht. Generell kritisiere ich bei diesem Buch die allzu abrupten Szenewechsel. Jeder Thrillerfan liebt doch eigentlich gut gesetzte Spannungsbögen. Das ist hier nicht der Fall, es wird zwar Spannung aufgebaut, zum Beispiel bei der Verfolgung vielversprechender Spuren oder beim Festsetzen von Verdächtigen, aber statt den Leser am Verhör teilhaben zu lassen, endet die Szene und wird irgendwann im Nachgang erläutert. Das mag ja mal recht abwechslungsreich sein, jedoch nicht wenn dadurch sämtlich Spannung zwischen den Seiten verpufft. Genauso wenig konnte ich mit den Protagonisten warm werden. Die Autorin lässt durch Jane verlauten, das Lokyer und Jane eine Nacht zusammen verbracht haben, da kann ich ihren jetzigen Umgang miteinander, das ständige gegenseitige gesieze sowie Janes Unterwürfigkeit ihrem Kollegen gegenüber überhaupt nicht nachvollziehen. Zum Schluss möchte ich noch eine von vielen Ungereimtheiten in der Geschichte erwähnen. Es wird noch ein weiteres Grab in Elmstead gefunden und das nur weil ein Verdächtiger am helllichten Tag in einem hochfrequentierten und sehr weitläufigem Park gesehen wurde. Nur auf Grund dieses Hinweises wird erneut das Bodenradar eingesetzt und oh Wunder ein weiteres Grab entdeckt. Das ist irgendwie nicht nachvollziehbar. Ich habe diesen Seitenabschnitt mehrmals gelesen, weil ich das Gefühl hatte, hier definitiv etwas übersehen zu haben. Das Ende bzw. die Lösung des Falles ist dann, wie so vieles in diesem Buch nicht ganz nachvollziehbar. Schade, hier habe ich definitiv mehr erwartet.
Rezensionen von anyways:
Panische Angst
Nachdem Erwachen aus einem wirklich beängstigendem Alptraum, muss die junge Goldschmiedin Johanna erkennen, dass sie sich in einem noch größerem Dilemma befindet. Statt in ihrer Wohnung, in ihrem Bett, erwacht sie mit zerschundenem Körper im Krankenhaus. Der, durch die Krankenschwester herbeigerufenen Stationsarzt versucht ihr behutsam beizubringen, dass ihr Leben, nach einem schweren Überfall durch einen Unbekannten, nur noch am seidenen Faden hing.
Nicht nur diese Erkenntnis wiegt schwer, sondern es stellt sich auch heraus, dass ihr Erinnerungen von mehreren Monaten fehlen. Hilfe erhofft sie sich von ihrem Freund Luca und von ihren Arbeitskolleginnen Daria und Kathrin. Die Situation verkompliziert sich jedoch drastisch, als Johanna von dem leitenden Kriminalbeamten Max Buchholz zu erfahren bekommt, dass sich Luca schon vor geraumer Zeit von ihr getrennt hat. Ihre Partnerin und Kollegin Kathrin ist ebenfalls nicht gut zu sprechen auf sie und bereitet ihr eine unschöne Szene am Krankenbett, lediglich Daria, ihre andere Kollegin benimmt sich wie immer. Doch wem kann Johanna jetzt noch trauen, hat ihr der Kriminalbeamte doch klargemacht, das sich Johanna einen mächtigen Feind geschaffen hat, der in ihrer unmittelbaren Umgebung zu suchen ist, denn der Täter ist auf freiem Fuß und könnte jederzeit einen weiteren Angriff starten.
Anna Martens gelingt hier ein außerordentlich spannender Psychothriller, den ich regelrecht verschlungen habe. Der Schock, den die Protagonistin durch den Überfall und die später nachfolgenden Situationen erleidet, ist fast mit den Händen greifbar. Die Verunsicherung und das Misstrauen auf der einen, aber auch der unbändige Überlebenswille auf der anderen Seite finde ich sehr authentisch dargebracht. Sehr gut fand ich ebenfalls die ausführlichen Beschreibungen der diversen Panikattacken und den daraus entstehenden, nicht immer rationalen Entscheidungen der Protagonistin. Ich habe regelrecht mit gefiebert mit der Akteurin, und genau wie bei ihr war mir auch jeder irgendwann mehr oder weniger verdächtig. Ein packendes psychologisches Katz- und Mausspiel. Da es allerdings eine Reihe von Verdächtigen gab, wurde mir auch erst sehr spät bewusst wer der eigentliche Täter/ Täterin sein könnte, da kam für mich das Ende ein wenig abrupt und ein klein wenig unplausibel. Ein weiterer kleiner Minuspunkt war dann das Ende, einfach weil für mich zu viele Fragen bezüglich der Zukunft der Protagonistin offen blieben. Das liegt wahrscheinlich daran, dass die Autorin Johanna zwar immer wieder um eine ungewisse Zukunft bangen lässt, am Ende aber nur zu wenige Details verrät oder prognostiziert.
Rezensionen von anyways:
Spannend mit leichten Schwächen
Stiefkind von Tremayne S. K.
Drum prüfe, wer sich ewig bindet.
Rachel Daly, eine junge Londonerin um die dreißig verliebt sich Hals über Kopf in den zehn Jahre älteren, gut betuchten Anwalt David Kerthen. Ausschlaggebend für Rachel?s schnellen Entschluss, Davids Heiratsantrag anzunehmen, war neben der finanziellen Absicherung, denn sie selbst kommt aus ärmlichen Verhältnissen, jedoch das Kennenlernen des kleinen Jamie?s, Davids Sohn aus erster Ehe.
Zwei Monate später zieht sie nach Cornwall. Davids Familie lebt schon seit Jahrhunderten dort und besitzt ein traumhaftes, allerdings renovierungsbedürftiges Herrenhaus. Rachel soll die Restauration des Anwesens fortführen, während David unter der Woche weiter in London arbeitet. Doch das Einleben in die raue, karge Landschaft, die zudem noch zerfurcht ist, von der Jahrhunderte alten Tradition des Bergbaus fällt Rachel alles andere als leicht. Auch Jamie, dieser liebenswerte, lustige kleine Bursche, wirkt, seitdem sie im ?Carnhallow House? wohnen, still und in sich gekehrt. Die wenigen Male die er jetzt mit Rachel kommuniziert, sind geprägt von düsteren Vorahnungen, die so weit gehen, das Rachel beschließt den Jungen einem Psychiater anzuvertrauen, gegen Davids Willen. Doch die Aussage des Jungen, das Rachel zu Weihnachten stirbt und die tote Mutter des Jungen wiederkommen soll, erschreckt Rachel doch zutiefst.
Dieser Psychothriller beinhaltet ganz genregemäß alles was den Leser neugierig macht. Eine traditionsreiche mit vielen dunklen Tragödien ausgestattete Umgebung, eine uralte Familiengeschichte die streckenweise bis zum Diesseits mit dunklen Geheimnissen aufwarten kann, ein ebensolcher uralter Familienbesitz, aufgebaut auf den Ruinen eines Klosters und Protagonisten die jederzeit darum kämpfen ihre düsteren Geheimnisse nicht zu offenbaren. So wird aus anfänglicher Liebe Hass, es entsteht Misstrauen und Neid -ein rasanter Nervenkitzel kann beginnen. So ganz zum Pageturner, wie von vielen Kritikern ausgelobt, entwickelt sich dies für mich jedoch nicht. Streckenweise sind mir die Passagen, die Rachel aus der Ich- Perspektive erzählen lassen zu langatmig. Eine gute Abwechslung ist die zwischenzeitliche Wortmeldung Davids, denn auch aus seiner Sicht werden Dinge geschildert, für mich sind diese jedoch etwas zu kurz gekommen und manchmal waren die Handlungen Davids für mich daher nicht nachvollziehbar.
Die Schilderungen des Autors über die Geschichte Cornwalls bezüglich der vielen Zinn- und Kupferminen, die bis heute die Landschaft prägen, war zum Anfang sehr interessant, leider werden diese Dinge immer wieder präsentiert. Das waren mir einfach zu viele Wiederholungen. Etwas unglücklich charakterisiert fand ich die Mutter David?s. Eine ältere Dame mit beginnendem Alzheimer die über einen regen und wachen Geist verfügt? Das ist nicht recht glaubhaft.
Versöhnlich stimmte mich da schon eher das Ende, das war für mich wirklich unvorhersehbar.
Fazit: Ein solider Thriller mit leichten dramaturgischen Schwächen und einem überraschenden Ende.
Rezensionen von Ela_Ela:
Nicht so meins ; /
Stiefkind von Tremayne S. K.
Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum nachdenken. Sie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären. Außer, warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weggezogen war, plötzlich wieder auftaucht.
Warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Und warum sie in Flashbacks ganze Szenen ihres Lebens erneut durchlebt. Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? Und wie kann sie in der Gegenwart bleiben - bei Thomas, dessen Küsse ihr Universum verändern?
Also vom Inhalt her hätte das Buch für mich eigentlich geklungen wie eine Sommerliebesgeschichte mit Tiefgang. Doch das was ich gelesen habe, hab ich die meiste Zeit nicht verstanden. Ich bin mir so dumm vorgekommen und als würde ich gar nichts mehr checken. Und das Cover ist einfach nur überwältigend schön, ein absoluter Blickfang.
Es waren wirklich viele faszinierende Charakter die in diesem Buch vorgekommen sind, doch ich bin mit keinem so richtig warm geworden. Ich habe auch verstanden dass die Protagonistin Margot (Gottie) schon viel in ihrem 17- jährigen Leben erlebt hat, aber irgendwie wurde ich aus ihr auch nicht schlau. Sie ist ein Genie in den naturwissenschaftlichen Fächern und es wurden oft auch Fremdwörter verwendet die ich nicht verstanden habe und auch die Gedankengänge über Physik und Mathematik waren schwer für mich zu verstehen. Da mich diese Fächern in der Schule nicht so interessiert haben.
Fazit: Eine Geschichte eines Mädchen die versucht sich in diesem Sommer wieder in ihrer Welt zurechtzufinden und außerdem werden noch viele Geheimnisse ihres verstorbenen Großvaters ans Licht geholt. Ich kann diese Mal nur leider 2,5 Sterne vergeben. Für mich war es leider nichts.
Rezensionen von Ela_Ela:
Colton & Lucy ; D
Ein Ausflug ins Glück von Marie Force
.Colton hat Lucy davon überzeugt, mit ihm, Will und Cameron einen Campingausflug in die Vermonter Berge zu machen ? und das, obwohl Lucy ein ausgemachtes Stadtmädchen ist. Schon sind sie mit dem Kanu unterwegs, aber die Hitze, die Mücken und die Anstrengung sind so gar nicht Lucys Ding. Dennoch lässt sie sich nichts anmerken, aber Colton spürt natürlich, dass Lucy angespannt ist.
Um sie abzulenken, überredet Colton Lucy zu einem leidenschaftlichen Zwischenstopp an einem einsamen Fleck am Fluss, während Will und Cameron weiterpaddeln. Zu dumm, dass es gar nicht so einsam ist, wie Colton dachte ?
So und die neue Geschichte aus Vermont habe ich natürlich auch schon verschlungen. Eine kurzweilige Unterhaltung die mich genauso wie ihr Buch begeistern konnte. Ich musst öfters mal lachen, da Lucy und Campen einfach nicht zusammenpasst.
Fazit: Eine gute Unterhaltung für zwischendurch die mich kurzweilig unterhalten hat und von mir verdiente 4,5 Sterne bekommt.
1. Alles was du suchst
2. Kein Tag ohne dich
3. Mein Herz gehört dir
4. Schenk mir deine Träume (erscheint im März 2017)
5. Sehnsucht nach dir (erscheint im Mai 2017)
Kurzgeschichte 1: Endlich zu dir
Kurzgeschichte 2: Ein Picknick zu zweit
Kurzgeschichte 3: Ein Ausflug ins Glück (erscheint im Februar 2017)
Kurzgeschichte 4: Der Takt unserer Herzen (erscheint im April 2017)
Kurzgeschichte 5: Ein Fest für alle (erscheint im Juni 2017)
Rezensionen von Ela_Ela:
Nolan & Hannah <3 zum zweiten Mal - nur etwas kürzer
Ein Picknick zu zweit von Marie Force
Schon seit einiger Zeit ist Hannah völlig überarbeitet und gönnt sich kaum eine Verschnaufpause. Um sie abzulenken und Zeit zu zweit verbringen zu können, plant Nolan eine Überraschung. Ohne Ankündigung schnappt er sich Hannah und entführt sie zu einem liebevoll vorbereiteten Picknick im frühlingsgrünen Garten.
Eigentlich mag Hannah keine Überraschungen, aber Nolans leidenschaftliche und drängende Küsse lassen sie diesen Umstand nur zu gern vergessen ? bis ihr neuer Hundewelpen Homer Junior von jetzt auf gleich verschwindet. Hannah ist untröstlich und Nolan macht sich Vorwürfe: Hat er Hannahs mühevoll erlangtes Vertrauen etwa leichtfertig auf?s Spiel gesetzt?
Eine tolle Kurzgeschichte die an das normale Buch ganz gut anschließt und die mich wieder in die Welt von Vermont mitgenommen hat. Ich mag die beiden Charaktere ganz gerne. Und auch Homer Junior hat mein Herz erobert.
Fazit: Eine nette Kurzgeschichte die mich wieder nach Vermont reisen lässt und die mir gut gefallen hat. Von mir bekommt sie 4 Sterne.
Serie:
1. Alles was du suchst
2. Kein Tag ohne dich
3. Mein Herz gehört dir
4. Schenk mir deine Träume (erscheint im März 2017)
5. Sehnsucht nach dir (erscheint im Mai 2017)
Kurzgeschichte 1: Endlich zu dir
Kurzgeschichte 2: Ein Picknick zu zweit
Kurzgeschichte 3: Ein Ausflug ins Glück Kurzgeschichte 4: Der Takt unserer Herzen (erscheint im April 2017)
Kurzgeschichte 5: Ein Fest für alle (erscheint im Juni 2017)
Rezensionen von Ela_Ela:
Nette Kurzgeschichte zum Abschluss
Keine Angst zu lieben. Seth & Greyson von Jessica Sorensen
Seth wurde verraten. Von jemanden, den er sehr liebte. Am College will er das alles hinter sich lassen, aber so leicht ist das nicht. Dann trifft er Greyson, der charmant und fürsorglich ist, und sofort fühlt er sich zu ihm hingezogen. Doch er zögert, sich der Liebe öffnen. Wird es ihm gelingen, Greyson zu zeigen, wie er wirklich für ihn empfindet?
Es war jetzt schon länger her das ich die Callie & Kayden Serie beendet habe, da hab ich mir gedacht, dass ich vielleicht auch Seth's Geschichte lesen kann.
Ich fand die Liebesgeschichte von Seth & Greyson einfach nur toll, da ich sie in den anderen Büchern schon liebe gewonnen habe. Außerdem fand ich total nett wie die beiden zusammengekommen sind.
Fazit: Gut für zwischendurch. Kann man lesen muss man aber nicht. Für Fans sicher ein Must-Read. Ich vergebe 4 Sterne.
Serie:
1. Die Sache mit Callie & Kayden
2. Die Liebe von Callie & Kayden
3. Füreinander bestimmt Violet & Luke
4. Einander verfallen Violet & Luke
5. Für immer verbunden Violet & Luke
6. Das Versprechen von Callie & Kayden
7. Keine Angst zu liebe Seth & Greyson
Rezensionen von AngiF:
Flitterwochen im Schnee
Kalle und Kasimir - Flitterwochen im Pfötchenhotel von Mirjam Müntefering
Endlich ist es soweit: Linna und Mads heiraten! Kalle wird sogar die Rolle des Ringträgers übertragen. Gefeiert wird anschließend in einem Restaurant im Viertel. Einen Wermutstropfen gilt es für Kalle jedoch zu verkraften, denn Kasimir wird zu Hause gelassen. Aber Amanda, Kalles Freundin verrät Kasimir nicht nur, dass Kalle etwas bedrückt erschien sondern auch den Ort der Hochzeitsfeier.
Natürlich macht sich Kasimir sofort auf den Weg und so endet der Tag für alle Vier- und Zweibeiner doch noch glücklich. Damit die ganze Familie etwas von den Flitterwochen genießen kann, hat Mads zur Überraschung aller kurzfristig das Reiseziel umgebucht, anstatt auf einem Flug in die Sonne, zu dem nur Mads und Linna hätten antreten können, geht es nun stattdessen für alle Vier nach St. Andreasheim ins österreichische Skigebiet. Doch es wären nicht Kalle und Kasimir, würden sie nicht erneut in einen Kriminalfall stolpern, den es aufzulösen gilt ...
Wenn eine meiner Lieblingsautorinnen den nächsten Teil in einer Serie herausbringt, dann ist das für mich wie mit meinem Schiff in den Heimathafen einzulaufen. Gerade als bloggende Vielleserin ist es mir immer mal wieder ein Vergnügen zu bekannten und liebgewonnenen Charakteren zurückzukehren und mit ihnen in einer wunderbar erzählten Geschichte neue Abenteuer zu erleben. Mirjam Müntefering hat mich mit ihrem neuen Band ihres Mops- und Katzenkrimis mit den beiden Vierbeinern Kalle und Kasimir mit den ersten Zeilen eingefangen und gewohnt brillant unterhalten. Schreibstil und Sprache sind wie immer großartig und die Dialoge real mitreißend.
Von Herzen gerne vergebe ich erneut fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle das Buch unbedingt weiter an Leser, die Kalle und Kasimir bereits kennen und lieben gelernt haben und an solche, die sie erstmals treffen mögen ? Kater Kasimir den wohl bald größten Privatdetektiv auf Erden und seinen Assistenten Mops Kalle. Spannende und kurzweilige Lesestunden sind garantiert.
Rezensionen von Gaby 2707:
Zirkuserinnerungen
Mein Herz ist ein wilder Tiger von Tanja Weber
1916 in Berlin geboren, im Zirkus Busch aufgewachsen, verliert die zweijährige Lotta Pignot ihre Eltern bei einem Rad-Akrobatikunfall. Die Zirkusdirektorin und die italienischen Pausenclowns Luigi und Zagarollo nehmen sich der kleinen Lotta an. Als sich für sie ein Engagement in einem Berliner Varieté anbietet, muss sie ihren Namen ändern.
Ab sofort heißt die Kleine Elisabeth Lanz. Später lernt sie ihren Mann kennen und lieben und reist als die Schlangenfrau Elly Simon mit ihm und seinen Tigern rund um die Welt. Jetzt, mit über 100 Jahren lebt sie im Berliner Seniorenstift an der Bergstraße.
Hier arbeitet der aus Somalia geflohene John Mbete seit drei Jahren als Betreuer. Die Beiden freunden sich an, Elly erzählt ihre Geschichte und die Beiden geben sich für kurze Zeit Halt und Geborgenheit.
Als Kind habe ich die Besuche im Zirkus geliebt und auch heute noch gehe ich hier und da in den Festbau des Circus Krone und lasse mich durch Menschen, Tiere, Sensationen überraschen.
Ich kann mir Elly sehr gut in ihrer Rolle als Kontorsionistin vorstellen. Die Autorin bringt Ellys Angst,als sie von einem der Tiger verletzt wird und sich im KKH fragt, ob sie je wieder auftreten kann, sehr gut rüber. Ich spüre ihre Anspannung, als sie in Rio de Janeiro ankommen und alles so ganz anders ist als in Berlin. Ihr Mann Hans, der mit seinen Tigern umgeht wie mit den eigenen Kindern, die er nie gehabt hat, hat die Gabe, ihr sämtliche Ängste zu nehmen. Ich war in dieser Geschichte beim Lesen die Dritte im Bunde und bin mit den Beiden um die halbe Welt gereist. Ich bin auch noch an Ellys Bett gesessen, als sie John ihre Geschichte erzählt. Auch seine Geschichte finde ich hochspannend und hoch brisant. Genau so, wie es gerade in unseren Breiten zugeht.
Das einzige, was für mich nicht so in die Geschichte von Elly, Hans und John passt, ist Kirsten Landmann mit ihren privaten Problemen und ihre Mutter Franziska Schlemmer, die ein Bett im Zimmer von Elly Simon bekommt. Sie hat mich aus der Zirkusmanege und aus Somalia immer wieder ?rausgezogen?.
Ich habe mich in die faszinierende Welt des Zirkus entführen lassen mit starken Männern, waghalsigen Kunststücken, liebenswerten Clowns und vielen Tieren. Und ich bekam einen Einblick in die trostlose Zukunft eines Landes wie Somalia, aus der die jungen Menschen fliehen um nicht in den Kriegswirren zugrunde zu gehen.
Ein wunderbares Buch, nicht nur für Zirkusliebhaber.







