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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Weltensucher:

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Leider viel vergeudetes Potential...

Schattenkrone von Eleanor Herman

?Schattenkrone ? Royal Blood? von Eleanor Herman spielt in einer Zeit, die sich an der Spätantike unserer Geschichte, insbesondere an der Epoche des Alexander der Großen, orientiert. Dabei treten die verschiedensten Personen auf, deren Geschichten sich im Verlauf des Buches miteinander verweben. Es wird aus mehreren Perspektiven und von unterschiedlichen Orten erzählt ? die Protagonisten sind hauptsächlich Jugendliche (gemäß dem Genre), darunter fiktive als auch historische Persönlichkeiten wie der junge Alexander der Große, sein treuer Freund Hephaistion oder seine Halbschwester Cynane.

Während ein jeder sein Ziel verfolgt, verbinden sich die Wege der Einzelnen im Laufe der Zeit zu einer Geschichte voller geheimnisvoller Magie, verdeckter Intrigen und politischer Machtkämpfe.

Die Welt, in der ?Schattenkrone? spielt, hat mir in ihrem Konzept sehr gut gefallen. Während die Autorin sich einerseits sehr gründlich nach der Geschichte und den damaligen Begebenheiten richtet (wohinter wohl eine Menge Recherchearbeit steckte), erweitert sie das Ganze um einige spannende und bereichernde Fantasy-Elemente wie Magie oder verschwundene Götter. Es war interessant zu lesen, wie die Griechen und Perser damals gelebt haben, wie es am Königshof als auch in der Schlacht genau ablief.

Die Charaktere hingegen fielen in ihrer Gesamtheit ? in ihrer Persönlichkeit, Entwicklung usw. ? recht bescheiden aus. Ich weiß nicht, ob es an dem häufigen Perspektiven-Wechsel lag, der einfach nicht gut umgesetzt wurde, oder an dem simplen Schreibstil, der die Gefühle nicht richtig vermitteln konnte. Jedenfalls wurde ich mit keinem der verschiedenen Personen richtig warm, allesamt waren mir zu flüchtig, zu flach und austauschbar, zu oberflächlich. Jeder zeichnete sich eigentlich nur durch seine Herkunft, seine Liebesbeziehung (die so gut wie jeder hatte) und sein Ziel aus ? jegliches Detailwissen, Charaktertiefe, Hintergründe, welche fiktive Personen sonst so lebendig erscheinen lassen, seine Individualität begründen, fehlten. Insgesamt lag der Fokus der Autorin vermutlich viel zu sehr auf der Handlung und der Welt an sich, sodass die Protagonisten quasi Handlungsträger, aber leider nicht eigentliches Thema des Buches waren. Schade, denn so wurde viel Potential vergeudet und auch ein Kriterium nicht erfüllt, das für mich persönlich sehr wesentlich ist.

Ähnliches gilt für zentrale Momente und Schlüsselszenen. Wo die Kulisse und Handlung an sich eigentlich viele Möglichkeiten zum Spannungsaufbau oder Gefühlsanregung bot, wurde die Chance dazu von der Autorin nicht ergriffen. Wieder mache ich dafür wesentlich den Schreibstil verantwortlich, der eben Emotionen kaum zu vermitteln pflegte und eigentlich immer nur die Oberfläche des ganzen beschrieb. Schade, oft wäre nämlich viel mehr herauszuholen gewesen.

Und schließlich mein entscheidender Kritikpunkt: Die Handlungsweise und Entscheidungen der Protagonisten waren sehr häufig unlogisch und überhaupt nicht nachvollziehbar. Sie taten Dinge, ohne genau nachzudenken, ohne überhaupt irgendwelche sinnvollen, begründbaren Beweggründe zu haben. Während sich die Charaktere vollkommen naiv selbst in Schwierigkeiten brachten, konnte ich eigentlich nur frustriert den Kopf schütteln. Die Handlung kann man schließlich auch durch tiefgründigere Motive als Naivität, wenn nicht gar Dummheit, ausbauen und voranbringen ? das hätte dem Ausbau der Personen an sich auch nicht geschadet.

Fazit: Eine interessante Welt, die Geschichte und Fantasy geschickt verbindet. Flache, austauschbare Charaktere und eine oft einfach nicht nachvollziehbare Handlungsentwicklung ? frei von jeglichen logischen Beweggründen ? stellen aber deutliche Defizite dar. Potential ist jedoch durchaus da und wird vielleicht (hoffentlich) in den Folgebänden besser ausgeschöpft.

Ich vergebe 2,5 Sterne.

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Leider viel vergeudetes Potential...

Rezensionen von Xirxe:

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Schrecklich bis zur Schmerzgrenze

Schattenkrone von Eleanor Herman

Obwohl dieses Buch gerade mal 300 Seiten hat, habe ich für meine Verhältnisse eine gefühlte Ewigkeit dafür gebraucht. Nichts mit 100 oder mehr Seiten am Stück weglesen. Das Thema, aber auch der Stil in dem das Buch geschrieben ist, machten es mir schlicht unmöglich, länger 'dran' zu bleiben.
Der Autor schreibt hier über den bisher wohl entsetzlichsten Abschnitt seines Lebens.

Vermutlich damit ihm das überhaupt möglich ist, fehlen im Text praktisch sämtliche Emotionen. Völlig sachlich berichtet er, als ob es gerade geschehe, wie seine schwangere Partnerin schwerkrank ins Krankenhaus eingeliefert wird. Die Diagnose ist katastrophal, man beschließt das Kind sechs Wochen vor der Zeit zu holen und Tom, der Autor, ist von einem Moment auf den anderen plötzlich Vater geworden und zugleich Sterbebegleiter seiner großen Liebe Karin.
Statt das dies nun eine vor Kitsch und Rührseligkeit überbordende Geschichte wurde, ist es eine nüchterne, fast gänzlich emotionslose Tatsachenbeschreibung, die mich dennoch völlig fassungslos zurücklässt. Was Tom hier darstellt, benötigt keine gefühligen Adjektive oder Adverbien; beispielsweise allein die Beschreibung der aufgedunsenen Karin und weshalb man ihr um die 40 Liter Flüssigkeit zugeführt hat, reicht aus, um vermutlich nur ansatzweise nachzuempfinden, was in Tom vorgehen musste.
Die beinahe schon dokumentarische Schreibweise empfand ich zeitweilig recht anstrengend, da Dialoge nur mit wenig oder keinen Personalpronomen wiedergegeben werden. Ein Satz folgt dem anderen und man muss konzentriert dabei bleiben, um das Gesagte den richtigen Personen zuzuordnen. Doch es lohnt sich, denn so wirkt es, als ob man unmittelbar an den Unterhaltungen teilhat. Kein 'Ich sagte' oder 'Er antwortete', was sich besonders bei den Behördengesprächen (nach Karins Tod) als Vorteil herausstellt. Noch nie sind mir die Abstrusitäten der Bürokratie deutlicher ins Auge gesprungen als beim Lesen dieser Zeilen. Wenn Tom beispielsweise dem Finanzamt erklären muss, über welches Vermögen bzw. Schulden seine neugeborene Tochter verfügt, kann man nur noch verständnislos den Kopf schütteln. Und da sage mir noch jemand, die Deutschen wären die Weltmeister der Bürokratie. Die Schweden hätten sicherlich mindestens ein Anrecht auf den Vizetitel.
Alles in allem keine leichte Kost, sowohl im Hinblick auf das Thema wie auf den Schreibstil. Dennoch ist es lesenswert, wenn auch besser an Schönwettertagen ;-)

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Leider viel vergeudetes Potential...

Rezensionen von LadyIceTea:

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Ein sehr interessantes Buch mit viel Potenzial, welches nicht ganz genutzt wurde

Schattenkrone von Eleanor Herman

Stell dir eine Zeit vor, in der die Menschen den Göttern gleichgültig sind, und das Böse an den Rändern der Welt erwacht ...
Alex ist kurz davor, für immer aus dem Schatten seines mächtigen Vaters zu treten und der größte Heerführer aller Zeiten zu werden.
Seine Verbündete Kat hat einen Plan, von dem Alex niemals erfahren darf.

Die beiden verbindet weit mehr als sie ahnen.

Schattenkrone ist ein Buch, welches mich ein bisschen unschlüssig zurücklässt. Ich finde die ganze Geschichte in diesem Buch sehr interessant. Zwischendurch war sie auch spannend und hat mich schnell weiterlesen lassen. Doch es bleibt ein leicht schaler Geschmack zurück, denn so richtig umhauen konnte mich das Buch nicht.
Irgendwie fehlte mir das letzte bisschen Power. Es fehlte das Klicken, das einen dazu bewegt ?wow? zu denken.
Trotzdem machen die Geschichtsstruktur, die Fantasie gemischt mit antiker Geschichte und die Figuren dieses Buch zu einem guten Buch, bei dem ich es nicht bereue es gelesen zu haben.
Die Autorin verwebt in ihrem Buch viele verschiedene Erzählstränge zu einem großen Bild und lässt uns die Personen in verschiedenen Situationen und mit ihren verschiedenen Hintergründen kennen lernen. Dabei lässt sie uns während eines Erzählstranges immer erahnen, wie dieser die anderen berühren wird. Das kann man mögen oder auch nicht. Mir hat es gefallen.
Leider sind ein paar Figuren etwas blass geblieben und manchmal fehlte mir auch die emotionale Ebene der Personen. Ich hätte mir mehr Details über den Charakter oder die Gefühlswelt der Figuren gewünscht. Doch alles in allem wurden hier taffe und besondere Charaktere geschaffen. Ich hoffe, dass die Blassen im zweiten Band noch etwas mehr Farbe bekommen.
Die Geschichte ist gemischt mit Magie und antiker Geschichte. Figuren, geschaffen wie die Römer und Griechen treffen auf Magier und solche, die die Magie ausrotten wollen. Mir hat diese Mischung sehr gut gefallen und grade zum Ende hin gab es viele Details, die sich die Autorin wohl überlegt hat. Ich hoffe auch hier, im zweiten Band noch viel mehr zu erfahren.
Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich dieses Buch ruhigen Gewissens weiterempfehlen werde, auch wenn ich es nicht als Überflieger anpreise.
Ich freue mich auf den zweiten Band.

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Ein sehr interessantes Buch mit viel Potenzial, welches nicht ganz genutzt wurde

Rezensionen von yellowdog:

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Abenteuerroman auf hohen Niveau

Wenn ich jetzt nicht gehe von María Dueñas

Maria Duenas Roman ist passend in dritter Person erzählt und gut gestaltet, sie baut mit den interessanten Figuren und den vielen Beschreibungen über Mexiko-Stadt und später Havana und Jerez in Spanien Atmosphäre auf. Das verführt zum googeln von Fotos der Schauplätze, da der Text neugierig macht.

Ich bin begeistert, einen Roman zu lesen, der an interessanten Schauplätzen handelt.
Dabei war es für mich zuerst wie ein Bruch, als die Handlung von Mexiko verlegt wurde. Der Roman fällt dann für kurze Zeit etwas ab.

Der Plot ist fast ein klassischer Abenteuerroman mit einem draufgängerischen Protagonisten. Der Spanier Mauro hat viel erreicht. Einst war er Bergarbeiter, schaffte es zum Unternehmer. Als sein Ruin droht, ist er bereit einige Risiken einzugehen.
Mauro ist kein Mann, der alleine steht. Er hat zwei inzwischen erwachsene Kinder. Die Tochter Mariana verheiratet, der 20jährige Sohn noch ziellos.
Mauro ist ein eindrucksvoller Protagonist. Auch manche der Nebenfiguren, wie Andrande oder Mariana und Nicola sind sehr gelungen.

Die im Klappentext angekündigte Frau, die für Mauro wohl die Frau seines Lebens wird, taucht erst nach fast 300 Seiten in Jerez de la Frontera auf. Sie ist eine ihm ebenwürdige Persönlichkeit. Ihre erste Begegnung ist ein bemerkenswertes Kapitel! Mit ihr erlebt der Roman wieder einen Aufschwung.

Wie ich bei Wikipedia gelesen habe, soll dieser erfolgreiche Roman als Fernsehserie verfilmt werden. Das kann ich mir bei der bildhaften Sprache der Autorin gut vorstellen. Insbesondere beeindruckt mich der sorgfältige Stil der Autorin, der Beschreibungen der Umgebung deutlich umfasst und das passende Tempo, nicht zu schnell, nicht zu langsam.
Ausgewogenheit ist überhaupt eine Stärke des Buches.

Für mich ist Maria Duenas eine großartige Neuentdeckung und ich werde bei Gelegenheit auch künftige Romane von ihr lesen.

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Abenteuerroman auf hohen Niveau

Rezensionen von christina.hirschberger@gmail.com:

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Erschreckend aktuelle Problematik wirksam umgesetzt

Wenn ich jetzt nicht gehe von María Dueñas

Zum Inhalt
Die Handlung beginnt mit der Schilderung der, von Flüchtlingsströmen überrollten, Bahnhöfen. Eine Situation, in der die Existenzangst der Flüchtlinge, Hilfsbereitschaft von Freiwilligen und die Unverfrorenheit, diese schutzlosen Menschen zu benutzen, aufeinander treffen. Während die Ermittlerin Olivia die Nächte damit verbringt, warme Decken und Essen zu verteilen, gibt es ein paar schwarze Schafe unter den ?freiwilligen Helfern?.

Schutzlose Kinder verschwinden und tauchen verstümmelt und verscharrt wieder auf.
Die Ermittler setzen alles daran, dem toten Jungen, der im Wald gefunden wurde, ein Gesicht zu geben. Die Spur führt zu Pädophilen und in die dunkelsten Ecken Rumäniens.
Währenddessen kümmert sich die Obdachlose Muriel um ein junges Mädchen, das sie völlig aufgelöst auf der Straße aufgelesen hat. Was hat das Mädchen so verstört ? und wo besteht die Verbindung zu den anderen Kindern?

Zur Leseerfahrung
Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Spannung packt den Leser ab der ersten Seite und lässt bis zum Schluss nicht mehr los. Das liegt mit Sicherheit auch daran, dass die Thematik alles andere als aus der Luft gerissen ist. Diese Realitätsnähe wurde von den beiden Autoren wirklich gut umgesetzt. Das Buch legt man nach dem Lesen nicht einfach wieder aus der Hand und vergisst es ? nein, das nagt noch länger an einem.
Die ersten drei Bücher habe ich nicht vorher gelesen, das hat beim Lesen allerdings nicht groß gestört, weil auch so alles schlüssig geschrieben war. Da mir die Protagonisten aber sehr ans Herz gewachsen sind und ich neugierig geworden bin, folgen die ersten drei Bände nun anschließend.

Zum Fazit
Nichts für zart besaitete Leser, aber ein Pageturner für alle, die absolut spannende Thriller mit Realitätsnähe schätzen.

Zu den Eckdaten
Titel: Schlaflied
Autor: Cilla & Rolf Börjlind
Verlag: btb
ISBN: 978-3442757169
Seiten: 576
Preis: 15,00 ?

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Abenteuerroman auf hohen Niveau

Rezensionen von office@zirngast.net:

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zu viele Situationen bleiben offen

Wenn ich jetzt nicht gehe von María Dueñas

Kurze Inhaltszusammenfassung:
Alexander möchte endlich aus dem Schatten seines mächtigen Vaters hervortreten und selbst regieren. Kat verliebt sich zum ersten Mal, begibt sich auf Rachefeldzug und Ahnensuche, lernt sich selbst besser kennen und erkennt ihre ungeahnten Fähigkeiten. Zo ist schwanger, streift ihre Fesseln ab und begibt sich auf eine gefährliche Reise zu ihrem Geliebten.

Cyn spielt mit ihrer manipulativen Art mit ihren Mitmenschen. Heph weiß nicht mehr, wem er trauen kann, handelt impulsiv und unüberlegt. Jacob begibt sich auf eine lange Reise, kämpft um sein Leben und verliert dabei seine Liebe aus den Augen? Alle Jugendlichen haben gemeinsam, dass sie sich selbst in einem Entwicklungsprozess befinden und dadurch selbst häufig kopflos handeln.

Meine Meinung zum Buch:
Der magische Aspekt, der erst im Laufe des Buches stärker hervorgetreten ist, hat mich überrascht und sehr gut gefallen. Auch von den Kampfszenen, die ich normalerweise nicht so gerne habe, war ich positiv überrascht. Sie hatten genau die richtige Länge und wurden nicht zu sehr gestreckt, sodass sie auch für meinen Geschmack spannend waren.
Mir haben die unterschiedlichen Charaktere, vor allem die Jugendlichen, die sich gerade selbst in einem Entwicklungs- und Selbstfindungsprozess befinden am besten gefallen. Auch dass ihre Handlungen häufig kopflos und unüberlegt sind, finde ich in der Altersgruppe passend. Was mir nicht so gut gefallen hat, waren die vielen Handlungsstränge und die Anzahl der involvierten Personen. Hier hätte die Autorin reduzieren müssen. Manche Charaktere, wie z.B. Zo kamen so selten und kurz vor, dass ich es schade gefunden habe. Gegen Ende des Buches kam Zo überhaupt nicht mehr vor und ihre Situation hängt völlig in der Luft. Über Jacob habe ich mir auch mehr Informationen erwartet und auch seinem Charakter wurde zu wenig Aufmerksamkeit entgegengebracht, was ich schade finde. Am Ende waren es mir viel zu viele Situationen, die begonnen wurden, aber keine wurde zu Ende gedacht oder zu Ende geführt. Mir ist bewusst, dass bald der zweite Teil folgen wird, aber so viele offene Handlungsstränge waren mir dann doch zu viel. Hier wurde meiner Meinung nach das meiste Potenzial verschenkt, ansonsten hätte es ein wirklich toller erster Teil mit 5 Sternen werden können.

Titel und Cover:
Der Titel ?Schattenkrone? passt genau zu Alex, der bis jetzt immer im Schatten seines Vaters stand und diese Situation nun verändern möchte. Das Cover finde ich optisch sehr ansprechend, vor allem die unaufdringliche, angenehme Farbgestaltung. Das Buch macht für mich einen erdigen, starken Eindruck - trotz Fantasy-Elementen. Auch das Alter des weiblichen Hauptcharakters lässt sich durch das Bild gut einschätzen.

Mein Fazit:
Manchmal ist weniger mehr! Für meinen Geschmack waren zu viele Personen und Handlungsstränge involviert, sodass alle ein wenig zu kurz kamen. Am Ende bleibt zu viel ungeklärt und offen.

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Abenteuerroman auf hohen Niveau

Rezensionen von Wolly:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Einfach toll zu lesen!

GötterFunke 1. Liebe mich nicht von Marah Woolf

Jess wollte eigentlich nur mit ein paar Freunden die Ferien im Zeltlager verbringen. Spaß haben, ein paar neue Dinge lernen und die Zeit fernab von Zuhause genießen. Doch sie hatte nicht mit diesem Jungen gerechnet. Bei Cayden verschlug es ihr auf Anhieb die Sprache. Aber Cayden ist kein gewöhnlicher junger Mann.

Er ist einer der alten griechischen Titan und hat einen Pakt mit Zeus geschlossen. Damit sich sein größter Wunsch erfüllt, endlich sterblich zu werden, muss er ein Mädchen finden das ihm widerstehen kann. Doch da sind diese Gefühle für Jess, die ihn in eine Zwickmühle bringen. Wie wird er sich entscheiden?

Meinung:
Mit Götterfunke gelingt Marah Woolf mal wieder ein toller Einstieg in eine neue Reihe. Ihre bisherigen Bücher haben mir sehr gefallen, weshalb ich sehr neugierig war, wie es um Götterfunke bestellt ist. Und ich muss sagen auch dieses mal wurde ich nicht enttäuscht. Das Buch liest sich wunderbar leicht, ohne platt zu sein. Die griechischen Götter bringen einen sehr interessanten Twist in die Geschichte und ganz nebenbei lernt man auch noch etwas über die Mythen und Sagen dieser Zeit.
Die Charaktere sind liebevoll beschrieben und gefallen mir wirklich gut. Allen voran haben es mir Apoll, Jess bester Freund Josh und die quirlige Leah angetan. Aber auch alle anderen Figuren haben ihren Reiz, ob als klassische Sympathieträger, verzogene Biester oder auch tragische Opfer. Man leidet mit den Figuren mit, wie es bei einem guten Buch der Fall sein sollte.
Das Setting mit dem Camp in der Wildnis gibt der Geschichte einen guten Rahmen, der für mehr Spannung sorgt. Diese kommt aber ohnehin nicht zu kurz. Ständig offenbaren sich neue Details, gibt es Annäherung und Zurückweisung, sodass dem Leser nicht langweilig werden kann. Die obligatorische Liebesgeschichte hat durch den Wetthintergrund auch mal einen etwas ungewohnteren Charakter, was mir sehr zusagt.

Fazit:
Für mich ein wunderbar gelungener erster Band der sehr neugierig auf die Fortsetzung macht. Für Freunde schöner Jugendbücher auf jeden Fall eine klare Empfehlung von mir.

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Einfach toll zu lesen!

Rezensionen von vielleser18:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Raffiniert, verwickelt, überraschend

GötterFunke 1. Liebe mich nicht von Marah Woolf

Der Literaturagent Peter Katz wird beim Lesen eines unaufgefordert eingesandten Teil-Manuskriptes neugierig. Es ist nur der Anfang einer autobiografischen Geschichte, sie bricht an einer spannenden Stelle ab und Katz ist nicht nur neugierig auf den Rest, er wittert auch ein gute Vermarktungsmöglichkeit für das Buch.

Doch bevor es zu einem Treffen mit dem Autor kommt, verstirbt Flynn. Katz setzt einen bekannten arbeitslosen Drehbuchautor auf die Story an, denn Flynns Manuskript erzählt von einem bekannten Mordfall vor 28 Jahren, der bisher nicht aufgeklärt werden konnte.

Der Aufhänger der ganzen Geschichte ist der Mordfall an Prof. Wieder vor 28 Jahren. Einer, bei dem nie ein Täter oder eine Täterin oder ein eindeutiges Motiv gefunden werden konnte. Nun verstirbt einer, der vielleicht mehr davon wusste und hinterlässt Andeutungen, verarbeitet in einem Buch. Ein spätes Geständnis? Eine Aufdeckung von geheimen Wissen?
Im Buch geht es aber nicht nur um das verschwundene Buch, sondern vor allem um die spannende Frage, was geschah damals in der Mordnacht wirklich.

"Das Buch der Spiegel" lässt auch den Leser ahnungslos. In der Geschichte gibt es mehrere Teile, in dem erst der Lektor Peter Katz, dann der Autor Richard Flynn, dann der Dekektiv spielende Drehbuchautor und anschließend einer der damals ermittelnden Polizisten erzählen.
E.O. Chirovici hat die Geschichte wie eine Zwiebel verpackt, erst nach und nach lösen sich die Schichten. Langsam und genau beschreibt er die einzelnen Schritte, geht in die Tiefe, arbeitet seine Protagonisten aus, zeichnet hervorragend die Handvoll an Menschen, die als Täter in Frage kommen, lässt uns als Leser falles mitverfolgen, mitraetseln und mit in die Irre gehen. Eine Wahrheit ist nicht immer die Wahrheit. Jeder Blickwinkel scheint Neues oder andere Wahrheiten hervorzubringen. Aussagen stehen gegen Aussagen. Wirklichkeit und Vergangenheit, Erlebtes und das retroperspektivische Erlebte, das der Einzelne sich unbewusst anpasst, werden vermischt. Ein reizvolles Szenario bei einer Mordermittlung nach so vielen Jahren.

Es ist kein Krimi, der Action braucht. Es hat psychologische Tiefe, der Autor spielt mit den Erinnerungen, den Aussagen, den Protagonisten. Er lässt zwar auch dem Zufall eine große Rolle spielen, aber das ist bei einem Roman auch legitim. Was mich mehr überraschte, mehr nachdenklich machte, ist der nach und nach vollzogene Wechsel zwischen gut und böse, zwischen Schuld und Unschuld. Alles scheint am Anfang einfach - doch nichts ich einfach einfach.

Der Schreibstil ist flüssig, die Wechsel der Erzähler halten die Spannung, genau wie die Nachforschungen, die peu a peu versuchen eine Wahrheit ans Licht bringen. Eine Wahrheit ? Gibt es die ? Verzwickt, verworren, verdreht - ein Gespinst an Erinnerungen muss entknotet werden. Alles scheint einfach ? - Fehlanzeige. Trotz aller scheinbar leichten Nachforschungen und verwickelten Erkenntnissen schafft es der Autor mich gegen Ende noch positiv zu überraschen !

Ein Buch, über das man noch länger nachdenkt, über das was Wahrheit oder nur Reflexion, nur Spiegelbild einer Wahrheit, verdrehte Wahrheit ist.
Nicht nur die Blickwinkel der Betrachter wechseln im Buch, auch die Sichtweisen der Leser auf Verdächtige werden immer wieder kräftig durchgerüttelt.

Fazit:
Ein faszinierendes Buch mit spannenden Perspektivwechseln und der Suche nach der einen Wahrheit - wenn es die denn geben sollte.
Eine tiefgründiger, psychologischer Roman.Raffiniert, fesselnd, interessant und mal was ganz anderes !!!

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Einfach toll zu lesen!

Rezensionen von Ela_Ela:

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Ellie & Tyler

GötterFunke 1. Liebe mich nicht von Marah Woolf

Verzweifelt und von aller Welt verlassen, legt sich Ellie Edson mit allen an. Auch mit dem unverschämt gut aussehenden und arroganten Tyler Maddox. Als er sie auf einer Party kennenlernt, ist er von Ellies extremer Persönlichkeit und ihrem aufbrausenden Temperament fasziniert. Seine Gefühle für sie werden mit der Zeit immer stärker, aber er merkt: Ellies Dämonen sind wohl der mächtigste Feind, dem sich je ein Maddox-Bruder stellen musste.

Nachdem ich die anderen Bücher von den Maddox-Brüdern gelesen habe durfte dieses natürlich nicht in der Sammlung fehlen. Ich mochte bis jetzt jeden der Maddox. Wenn sich ein Maddox verliebt, liebt er für immer.

Hier geht es um Taylors Zwillingsbuder Tyler. Doch mit der Protagonistin Ellie kam ich nicht so ganz klar, sie war mir so unähnlich das ich es sehr schwer hatte in sie hineinzufinden. Ich konnte einige ihrer Handlungen überhaupt nicht nachvollziehen. In der Mitte des Buches habe ich sie dann jeodch liebgewonnen.Doch kurz vor dem Ende war sie mir wieder megaunsympathisch und daher war ich froh, dass sie dann endlich die Konsequenzen in Kauf nimmt und endlich Hilfe annimmt und ihr Problem zu bewältigen. Das Tyler immer hinter ihr steht und jede ihrer Entscheidungen fand ich ganz toll, so wusste man das er sie wirklich üer alles liebt. Außerdem habe ich mich gefreut wieder Abby und Cam zu sehen.

Fazit:Leider der schwächste Teil der Maddox-Reihe, aber nur weil ich mit Ellie lange nicht warm geworden bin und ich sie nicht verstehen konnte. Von mir bekommt dieses Buch trotzdem 4 Sterne.

Serie:
1. Beautiful disaster
2. Walking disaster
3. Beautiful wedding

1.Beautiful Oblivion
2. Beautiiful Redemption
3. Beautiful Sacrifice
4. Beautiful Burn
5. Beautiful funeral (erscheint erst im August 2017)

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Einfach toll zu lesen!

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Alex & Sophie

Den Mund voll ungesagter Dinge von Freytag Anne

Wenn Sophie es sich aussuchen könnt, wäre ihr Leben simpel. Aber das ist es nicht. Und war es auch nie. Das fängt damit an, dass ihre Mutter sie direkt nach der Geburt in Stich gelassen hat. Und endet damit, dass Sophies Vater plötzlich beschließt mit seiner Tochter zu seiner Freundin nach München zu ziehen.

Alle sind glücklich außer Sophie. Was hat es bloß mit dieser verdammten Liebe auf sich? Sophie selbst war noch nie verliebt. Klar gab es da Jungs aber einsam ist sie trotzdem, bis sie in der neuen Stadt auf Alex trifft. Das Nachbarsmädchen mit der kleinen Lücke zwischen den Zähnen, den grünen Augen und em ansteckenden Lachen. Zum ersten Mal kann sich Sophie ganz auf einen Menschen einlassen. Und plötzlich ist das Leben neu und aufregend, bis ein Kuss alles verändert.

Auf dieses Buch bin ich gestoßen, da ich schon viele Bücher von der Autorin als Ally Taylor gelesen habe und da habe ich mir gedacht, dass es jetzt an der Zeit ist ein Jugendbuch von ihr zu lesen.

Und mir hat dieses Buch von Anfang an gut gefallen und ich wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin hat einen wundervollen Schreibstil der mich einfach durch das Buch fliegen lässt.

Ich finde es auch wichtig, dass hier ein besonderes Thema behandelt wird, von dem ich bisher noch nicht so viel gelesen habe. Und ich muss sagen Anne Freytag hat es mir mit einem sehr einfühlsamen Stil nähergebracht. Die Charaktere fand ich wieder ganz toll und sympathisch, Personen die einen überall begegnen können.

Fazit: Ein einfühlsames Buch das eine besondere Thematik erzählt und mich wieder vollauf begeistern konnte. Von mir bekommt es gute 4,5 Sterne und ich empfehle es gerne weiter. :D

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Alex & Sophie