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Rezensionen von thora01:

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Spannender Fall für die Borkumer Polizei

Friesenbraut. Ostfrieslandkrimi von Sina Jorritsma

Inhalt/Klappentext:
Auf der ostfriesischen Insel Borkum verschwindet eine Braut kurz vor der Eheschließung. Zunächst glauben die Kommissare Mona Sander und Enno Moll noch an einen dummen Streich. Aber wenig später wird das blutverschmierte Brautkleid gefunden. Ist die dunkelhaarige Schönheit einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen? Die Inselkommissare finden Indizien, die aber nicht zusammenpassen.

Hat der undurchsichtige Exfreund der Braut seine Hände im Spiel? Wer war an den geheimen Sex-Spielen im Ferienhaus beteiligt? Und welches Interesse verfolgt der machtbesessene zukünftige Schwiegervater? Dann findet die Polizei eine Leiche ? und muss feststellen, dass die Dinge ganz anders sind, als sie auf den ersten Blick scheinen. Die Mörderjagd versetzt nicht nur die friedliche Nordseeinsel in Aufruhr, sondern wird auch zur persönlichen Herausforderung für Mona Sander. Sie wird selbst zur Zielscheibe des Mörders?

Meine Meinung:
Sehr schöner Krimi. Ich wurde wieder sofort in den Fall hineingezogen. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Ich konnte mit den beiden Protas sofort wieder mitfiebern. Die Geschichte ist spannend und lässt sich sehr gut lesen. Sehr interessant fand ich das der Täter relativ früh bekannt gegeben wurde und auf dieser Basis die Ermittlungsarbeit der beiden Kommissare genauer beschrieben wurde. Die Protagonisten sind sehr speziell und haben alle ihre kleinen Macken. Das Zusammenspiel zwischen den ?Guten? und den ?Bösen? war sehr ausgeklügelt. Sehr gut haben mir auch die sehr komplexen Negativcharaktere gefallen. Sie geben der Story die richtige Würze. Der Schluss finde ich sehr actionreich und spannend und ein wenig durchtrieben geschrieben.

Mein Fazit:
Toller Krimi mit Überraschungen. Ein Muss für Krimiliebhaber.

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Spannender Fall für die Borkumer Polizei

Rezensionen von begine:

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Erwachsen werden mit Charme

Der Mann, der Luft zum Frühstück aß von Radek Knapp

Radek Knapp hat mit ?Der Mann, der Luft zum Frühling aß? eine schöne Erzählung mit einzigartigem Stil geschrieben, Es ist nicht gerade spannend aber trotzdem fesselnd.
Der Titel und das Cover sind ansprechend.

Der Protagonist Walerian erzählt sein Leben ab der Kindheit an. Der Stil ist besonders.

teilweise ernst mit im Nachhinein witzigen Aspekten.
Wie kann eine Mutter ihren Sohn nach einem Schlafmittel nennen.
Und was er mit seiner Mutter erlebt ist Irre. Sie lässt ihren Sohn 12 Jahre bei ihren Eltern in Polen und dann reisst sie ihn Hals über Kopf aus seiner Umgebung und nimmt ihn nach Wien mit.

Mir gefällt diese ruhige Erzählung besonders gut. Waleriams Versuche mit der fremden Sprache und den ganzen Ansprüchen ohne Hilfe der Mutter sein Leben zu meistern, werden besonders detailliert wieder gegeben.

Immer wieder ist er mit seinem weiterkommen leicht zufrieden zu stellen, er arbeitet in mehreren Berufen und wurde mir immer sympatischer.

Hier wird uns das Leben von den Emigranten nahe gebracht. Man denkt doh gleich an die Flüchtlinge, die die Sprache noch nicht kennen und nicht wissen wie ihr Leben weiter lebenswert wird und sie eine Heimat bekommen.

Dieses dünne Büchlein besitzt einen besonderen Charme, mit einem Thema, das gerade aktuell ist.

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Erwachsen werden mit Charme

Rezensionen von begine:

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Fesselnd und Einfühlsam

Der Mann, der Luft zum Frühstück aß von Radek Knapp

Das Hörbuch wird gelesen von Adam Nümm.

Der Roman spielt in Berlin und in Sibirien, in der Gegenwart und der Vergangenheit.

Der Forscher Erich hat in seiner Jugend eine Expedition in die Taiga unternommen und das Wachstum der Bäume beobachtet.
Jetzt ist er achtzig Jahre alt und immer noch an Bäumen interessiert.

Bei ihm ist dieser Splean schon ziemlich extrem und gewöhnungsbedürftig..
Langsam nehmen seine Mobilität und seine Wahrnehmungen ab.
Wie er seine Marotten vor seiner Tochter immer wieder versteckt und sich herausredet ist kurios.

Dann gibt es noch die siebzehn jährige Katharina, die unter der Trennung der Eltern leidet und von zu Hause ausreisst.
Die beiden so ungleichen Personen freunden sich an und helfen sich gegenseitig.

Die Autorin schreibt einfühlsam über das Altern, die Einsamkeit, die Erinnerungen und Enttäuschungen.
Wenn Erich an seine Zeit in Sibirien denkt, fühlt man die Stimmung und das sibirische Klima . Sein Führer Wolodja ist ein besonderes Unikum, ihn mochte ich besonders gerne, Ihn und seinen Hund.

Und Adam Nümm liest mit geschulter Stimme einfühlsam diesen schönen interessanten Roman.

Das Cover gefällt mir und die Existenz dieser betrunkene Bäume aus dem Titel, gibt es wohl tatsächlich.

Mich hat das Hörbuch gefesselt und ich konnte nicht genug bekommen.
Ich hoffe Ada Dorian schreibt noch mehr so einfühlsame Romane. Sie ist für mich eine Neuentdeckung.

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Erwachsen werden mit Charme

Rezensionen von cosmea:

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Zu wenig Mäßigung

Wenn ich jetzt nicht gehe von María Dueñas

Mauro Larrea kam einst als Witwer mit zwei Kindern aus Spanien nach Mexiko und hat es in 25 Jahren vom einfachen Bergmann zu Ansehen und Wohlstand gebracht. Er besitzt mehrere Silberminen, Ländereien und einen Stadtpalast in Mexiko Stadt und verkehrt in den besten Kreisen. Dann trifft er gegen den Rat seines besten Freundes und Prokuristen Elías Andrade eine Fehlentscheidung.

Er hat alles auf eine Karte gesetzt Der Roman beginnt mit der Nachricht, dass er sein gesamtes Vermögen bis auf sein Haus verloren hat. Keiner darf wissen, dass er ruiniert ist. Er trifft eine weitere riskante Entscheidung, indem er seinen Stadtpalast an einen Kredithai verpfändet, der ihn nur zu gern untergehen sehen möchte.
An dieser Stelle beginnt für Larrea eine abenteuerliche Reise, die ihn zuerst nach Havanna, dann nach Jerez in Spanien führt, wo er durch einen Sieg beim Billard die Ländereien der Familie Montalvo gewonnen hat. Schon in Havanna hat die skrupellose Carola Gorostiza, Ehefrau seines Herausforderers, ein Netz von Intrigen gesponnen, das er lange nicht durchschaut. In Jerez begegnet er Sol Claydon, Enkelin des legendären Weingutbesitzers Matias Montalvo, in deren Bann er sofort gerät. Er wird immer tiefer in die Probleme der Montalvos verstrickt, gerät selbst in große Gefahr und hört nicht auf die Stimme der Vernunft, wenn er sich in illegale Machenschaften verwickeln lässt, um der schönen Soledad zu helfen.
Es gibt immer wieder überraschende Wendungen, immer neue Komplikationen. Die Charaktere in diesem in der 2. Hälfte des 19.Jahrhunderts spielenden Abenteuerroman sind sorgfältig gezeichnet, vor allem Mauro und Soledad, aber auch die Nebenfiguren. Mauro gewinnt beim Billard einen Weinberg mit Namen La Templanza, und templanza (Mäßigung) ist genau die Eigenschaft, die ihm die meiste Zeit fehlt. Er muss lernen, besonnener zu werden, um seine Existenz und sein Leben nicht immer wieder aufs Spiel zu setzen. In diesem gut lesbaren, spannenden Abenteuerroman kommen auch die großen Gefühle nicht zu kurz. Durch harte Arbeit schafft der geläuterte Mauro den Neuanfang. Wird er auch auf der Suche nach Glück erfolgreich sein? Ein sehr empfehlenswerter Roman!

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Zu wenig Mäßigung

Rezensionen von FlipFlopLady007:

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Tote Erntehelfer

Spreewaldtod von Christiane Dieckerhoff

Am Tag nach einem Dorffest im Spreewald wird einer der Erntehelfer eines Gurkenbauerns tot aufgefunden. Kommissarin Klaudia Wagner und ihr Team nehmen die Ermittlungen in diesem Fall auf. Dabei waren Klaudia und ihre Kollegin Wiebke selbst auf dem Fest anwesend und wurden dort Zeugen eines Streits des Toten.

Doch hat der Streit wirklich etwas mit dem Tod des Mannes zu tun? Die Ermittlungen werden zudem auch dadurch beschwert, dass Klaudia noch von ihrem letzten Fall körperlich und psychisch angeschlagen ist. Außerdem ist Klaudias Dienststelle zurzeit unterbesetzt, sodass sie mit einem verhassten Kollegen zusammenarbeiten muss.
Inhalt:
Es handelt sich bei diesem Buch um einen ?klassischen? Krimi. Vordergründig geht es um die Ermittlungen im Fall des toten Erntehelfers. Nebenbei geht es um das Privatleben von Klaudia und die Folgen ihres letzten spektakulären Falls. Mir gefällt diese Mischung mit dem Fokus auf den Ermittlungen. Was mir ebenfalls gefällt sind die vielen Intrigen, die Klaudia die Arbeit erschweren. Es gibt immer wieder unerwartete Wendungen, die das Buch unvorhersehbar machen.
Aufbau und Schreibstil:
Das Buch ist in viele Kapitel mit einer Länge zwischen 5 und 10 Seiten unterteilt. Ich finde diese Kapitellänge sehr angenehm, weil man das Buch so fast jederzeit aus der Hand legen kann. Der Schreibstil gefällt mir gut, da ich das Buch flüssig lesen konnte und ich nie das Gefühl hatte, dass das Buch langatmig ist. Es wird in diesem Buch zwar keine allzu große Spannung aufgebaut, dennoch wird das Interesse des Lesers geweckt und immer wieder angefüttert. Ich habe das Buch nur ungern vor dem Ende aus der Hand gelegt und habe mich über jede Leseminute gefreut. Ich würde diesen Krimi daher schon fast in die Kategorie ?Cosy Crime? stecken.
Charaktere:
Klaudia hat mir als Protagonistin gut gefallen, allerding hätte ich sie gerne noch ein bisschen näher kennengelernt. Ich hatte immer das Gefühl auf einer gewissen Distanz gehalten zu werden. Ich bin also nicht zu 100% mit Klaudia warm geworden. Irgendetwas hat ihr aus meiner Sicht gefehlt, ich kann allerdings nicht sagen war. Auch Klaudias Kollegen sind für mich beim Lesen nicht richtig lebendig geworden.
Cover und Klappentext:
Das Cover des Buches gefällt mir gut. Das Bild wirkt so harmonisch und passt perfekt zur beschriebenen Stimmung im Spreewald. Auch den Titel finde ich gut gewählt, zumal er sehr gut zum ersten Buch um Klaudia passt.
Der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Allerdings finde ich, dass er zu viel verrät, da der Tod des zweiten Erntehelfers erst gegen Ende stattfindet und ich so die ganze Zeit auf dieses Ereignis gewartet habe. Der zweite Tod kam dann leider weniger überraschend.
Fazit:
Da ich gerne Krimis lesen, in denen es nicht nur um die Ermittlungen geht, hat mir dieses Buch gut gefallen. Etwas schade finde ich, dass die Figuren für mich nicht richtig zum Leben erweckt werden konnten. Außerdem hätte das Buch ein bisschen spannender sein dürfen. Insgesamt gebe ich dem Buch 3,5 von 5 Sternen.

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Tote Erntehelfer

Rezensionen von FlipFlopLady007:

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Ein ganz besonderer Roman

Spreewaldtod von Christiane Dieckerhoff

Der Literaturagend Peter Katz bekommt von einem Mann namens Richard Flynn unangefordert eine Leseprobe eines Manuskript geschickt, mit der Bitte sich dieses anzusehen. Das Manuskript verschwindet einige Zeit in der Schublade des Agenten, doch als er dazu kommt sich das Manuskript durchzulesen ist er fasziniert.

Er möchte gerne den Rest des Manuskripts lesen, doch dazu kommt es nicht mehr, da Richard Flynn inzwischen verstorben und das Manuskript unauffindbar ist. Da die Handlung, die von der Ermordung von Professor Wieder, einem renommierten Psychologen, handelt, in so gefesselt hat, versucht er selbst den Hinweisen von Flynn zu folgen und den bisher nicht gefassten Mörder von Wieder zu finden.

Inhalt:
Der Inhalt des Buches hat mir sehr gut gefallen. Das Buch hat mich ab der ersten Seite gefesselt, obwohl ich anfangs nicht ahnte, was mich in diesem Buch erwartet. Auch nachdem ich es inzwischen komplett gelesen habe, fällt es mir schwer dieses Buch in eine Schublade zu stecken. Es ist auf der einen Seite eine Art Krimi, da es um die Suche nach dem Mörder von Professor Wieder geht. Andererseits ist es aber auch sehr viel mehr. Denn es geht nicht um Ermittlungsarbeiten, sondern darum die Menschen und ihre Motive zu verstehen. Es geht nicht so sehr um das "Wer" wie um das "Warum". Außerdem ging es darum die handelnden Personen kennenzulernen und einzuschätzen und es ging darum, dass der Begriff "Wahrheit" sehr schwer zu definieren ist, denn manchmal spielt uns unser Gedächtnis auch einen Streich.

Schreibstil und Aufbau:
Der Schreibstil dieses Buches hat mir sehr gut gefallen. Es liest sich einfach super und ich hatte das Gefühl durch die Seiten zu fliegen. Das Buch hat mich so gefesselt, dass ich es fast nicht aus der Hand legen konnte. Der Autor erzählt auf eine ganz eigene Art und Weise, nämlich aus der Ich-Perspektive verschiedener Personen, die im Laufe von Peter Katz Suche nach der Wahrheit von ihm eingebunden werden. Es beginnt mit einem Abschnitt, der von Peter Katz selbst geschildert wird, in dem sich der Inhalt der vom Peter Flynn eingereichten Leseprobe befindet. Danach wird aus der Sicht eines Journalisten geschildert, der von Peter Flynn beauftragt wird etwas herauszufinden. Später wird dann ein ehemaliger Ermittler der Mordkommission Wieder eingebunden und auch er erzählt aus seiner Perspektive. Die einzelnen Abschnitte der Erzähler sind in sich in Kapitel unterteilt.

Charaktere:
Die Charaktere in diesem Buch sind etwas ganz besonderes, denn der Leser hat das Gefühl sie sehr gut kennenzulernen, durch die Schilderung jeder weiteren Person erscheinen die Personen in einem anderen Licht und erst wenn alle Beobachtungen zusammengefügt werden, ergibt sich daraus die wirkliche Person. Dabei zeigt der Autor sehr eindrucksvoll, wie unterschiedlich Menschen andere Menschen wahrnehmen je nachdem in welchem Kontext sie sie beschreiben. Jeder schildert dabei aus seiner Sicht die Wahrheit über die beschriebene Person. Ich finde das macht dieses Buch aus.

Cover und Klappentext:
Als ich das Cover zum ersten Mal sah, hatte ich überhaupt kein Gefühl dafür, worum es in diesem Buch gehen könnte und welchem Genre ich es zuordnen soll. Das Cover ist geheimnisvoll und gefällt mir doch auf den ersten Blick richtig gut. Ich finde es ist eines der schönsten Cover, die ich bisher gesehen habe.
Der Klappentext hat mich direkt angesprochen, denn auch er hat etwas Geheimnisvolles an sich. Ich finde, dass er den Inhalt des Buches sehr gut zusammenfasst, ohne dabei etwas vorwegzunehmen oder falsche Hoffnungen zu wecken.

Fazit:
Dieses Buch hat mich fasziniert. Es hat mir sehr gut gefallen und ich kann es nur jedem empfehlen. Es ist ein außergewöhnlicher Roman, der mich noch lange Zeit beschäftigen wird.

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Tote Erntehelfer

Rezensionen von AngiF:

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Die Kinder einer starken Frau

Maria Theresias Kinder von Hanne Egghardt

Kaiser Karl VI hat das Erbfolgerecht ändern lassen, wollte er doch einen Krieg um den österreichischen Thron vermeiden. Seine Ehe mit Elisabeth Christine blieb jahrelang kinderlos. 1716 wurde dann endlich ein Thronfolger geboren, doch das Kind starb tragischerweise mit nur sieben Monaten. Da war Elisabeth Christine bereits wieder guter Hoffnung, dieses Mal mit Maria Theresia.

Trotz der langen Kinderlosigkeit blieb stets die Hoffnung, doch noch einen männlichen Thronfolger zeugen zu können. Aber Maria Theresia, die trotz der Gesetzesänderung nicht wie eine Thronfolgerin unterrichtet und erzogen wurde, sollte die erste sein, die von der Änderung Nutzen zieht. Von den Eltern immer nur als ein Mädchen eingestuft und nicht der heiß ersehnte Sohn zu sein, hat Maria Theresia zu einer dominanten Frau heranwachsen lassen. Diese Dominanz bestimmt auch das Verhältnis zu ihren eigenen 16 Kindern, übermütterlich und streng in der Erziehung gleichermaßen. Unterstützt wurde sie von ihrem Ehemann, Franz Stephan von Lothringen, den sie bereits lange vor der Heirat am Hofe kennenlernte und mit dem sie eine tiefe Liebe verband. Ihrer beider Kinder sollten alle ihr eigenes, dramatisches Schicksal erfahren.

Pünktlich zum 300. Geburtstag der Maria Theresia von Österreich hat der Verlag Kremayr & Scheriau das Buch ?Maria Theresias Kinder? von Hanne Egghardt neu aufgelegt. Die Autorin erzählt darin in spannendem Schreibstil zuerst ein wenig aus Maria Theresias eigenem Lebenslauf und dann von all ihren Kindern. Die Autorin, die in Graz und Istanbul Germanistik und die türkische Sprache studierte, verfügt über ein exzellentes Fachwissen und hat ausgezeichnet für dieses Werk recherchiert. Wir Leser lernen viel über die Zeit, die Umgangsformen, das Leben am Hofe und vor allem über das Leben und Sterben am Kaiserhofe des 18. Jahrhunderts.

Diesem prächtigen Sachbuch vergebe ich gerne fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es absolut weiter an Leser, die an historischem, geschichtlichen Wissen interessiert sind und die über das Leben am österreichischen Kaiserhof erfahren wollen. Ich habe mit dem Buch schöne Lesestunden verbracht und zudem viel gelernt.

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Die Kinder einer starken Frau

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Jasmin, 14 Jahre aus Innsbruck,

Den Mund voll ungesagter Dinge von Freytag Anne

Mir hat dieser Roman gut gefallen. Das Buch hat mich sofort gefesselt, und ich mochte den Schreibstil der Autorin sehr gern. Sophie, um die es in diesem Buch geht, hat einen nachdenklichen und manchmal auch bedrückenden Charakter, dennoch verging dadurch nicht die Lust am Lesen.

Zwischendurch wurde mir die Liebesgeschichte zwischen ihr und Alex ein bisschen zu viel, doch das legte sich rasch wieder.

Es ist ein Buch, bei dem man meiner Meinung nach lachen, aber auch innerlich schreien könnte.
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Hannha, 14 Jahre aus Sistrans:
17 Jahre lang wohnte Sophie mit ihrem Vater in diesem Haus. Ihre Mutter? Verschwand einfach, als Sophie noch sehr klein war. Sophie stellt sich immer noch viele Fragen. Vermisst ihre Mutter immernoch. Auch wenn sie sich nicht gut kannten. Wie ist es eine Mutter zu haben? Das erfährt Sophie erst als sie mit ihrem Vater zu dessen neuer Freundin und deren Kindern in ein großes Landhaus zieht. Doch Sophie fühlt sich in ihrem neuem Leben noch nicht wohl. Erst mit Alex, dem Nachbarmädchen, findet sie jemanden, dem sie alles erzählen kann.

Mir hat das Buch eher nicht so gut gefallen, da es mitten im Buch eine schlagartige Wende gegeben hat. Aus Freundschaft zwischen Sophie und Alex wurde nämlich Liebe, ich habe zwar nix gegen Homosexualität aber in dem Buch waren es mir dann doch zu viele Details.

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Jasmin, 14 Jahre aus Innsbruck,

Rezensionen von Gaby 2707:

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Interessant und spannend

Ostseehexe von Anke Clausen

1992 in Dresden weint ein kleiner Junge nach seiner Schwester.
Viele Jahre später macht sich der damals 9-Jährige auf die Suche nach seiner Schwester und ihrer gemeinsamen Peinigerin ? der Hexe. Als er diese Frau durch einen Zufall wiedergefunden hat, versucht er auf perfide Art und Weise die Klatschreporterin Sophie Sturm dazu zu bringen, die polizeilichen Ermittlungen anzustacheln.

Als dann der erste Mord passiert, den Sophie auf ihre Kappe nimmt, beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod ? wobei auch Sophie ganz nah dran ist?

Es ist das erste Buch der Autorin Anke Clausen, die mich mit dem ehemaligen Model Sophie Sturm bekannt macht. Durch ihre erfrischend natürliche Art, ihre Durchsetzungskraft, ihren starken Willen und ihre manchmal Unangepasstheit hat sie sich gleich zu einer guten Freundin gemausert. Auch ihr Umfeld, ihre beste Freundin Tina Sperber mit ihrem Mann Stefan, ihr Freund Kommissar Robert Feller, Olga Solowjowa, die als Model arbeitet und gestalkt wird, und der Computernerd mit starkem Hang zu weißer Schokolade und Cola kann ich mir gut als meine Freunde vorstellen. Alle finde ich sehr gut vorstellbar, sehr sympathisch und haben doch alle ihre Ecken und Kanten.

Die Geschichte selbst ist gut nachvollziehbar und schlüssig aufgebaut. Was ich nicht ganz nachvollziehen kann, ist die hier und da etwas lasche Arbeitsweise der Kripo. Vielleicht kommt dies aber vom Gerangel zwischen den Kollegen Robert und Stefan. Gerade bei den Polizisten der örtlichen Dienststelle, Enno Gerken und seinen Kollegen, merkt man dagegen, wie sehr sie sich ins Zeug legen um zur Aufklärung beizutragen.

Ich habe eine interessante neue ?Ermittlerin? kennen gelernt und hatte zusammen mit ihr einige spannende Lesestunden. Die Autorin hat es geschafft, mir Sophie so nahe zu bringen, dass ich nun auch die ersten beiden Fälle, an denen Sophie beteiligt war, lesen werde.

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Interessant und spannend

Rezensionen von rewa:

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Adenauer und die Politik

Das Adenauer-Komplott von Sebastian Thiel

Der ehemalige Kampfpilot Maximilian Engel weiß, dass es mit dem Deutschen Reich zu Ende geht. Maximilian sehnt sich wie viele Deutsche nach dem Frieden und so kommt es, dass er nach zu viel Alkohol und negativen Äußerungen über Hitler und der Unsinnigkeit des Krieges sich plötzlich als Gefangener der Gestapo in einem unterirdischen Keller wieder findet.

Als die geheimnisvolle Luisa ihm die Freiheit bietet weiß Engel noch nicht, was auf ihn zu kommen wird. Als Gegenleistung soll er seinem Mithäftling Konrad Adenauer zur Flucht verhelfen. Der ehemalige Oberbürgermeister von Köln hat zum Glück viele geheime Helfer und wo genügend Geld fließt, ist immer jemand bereit seine Hand zur richtigen Zeit auf zu halten.
Das ehemalige Messegelände von Köln, das früher ein wichtiger Handelspunkt war, wird nun als Areal für Gefangene genutzt und Max muss schmerzvoll miterleben, wie Gefangene brutal und unmenschlich behandelt werden.
Eine nicht ungefährliche Flucht gelingt und Max lernt Adenauer als starke Persönlichkeit kennen. Ein Mann, der alles tut, damit die Menschen überleben können. Selbst wenn seine Mittel nicht immer legal sind. In den höchsten Politikerkreisen werden Verbündete gesucht, Allianzen geschlossen und Versprechungen gemacht, damit es Adenauer letztendlich schafft als Bundeskanzler an der Spitze Deutschlands zu stehen.
Max ist in der ganzen Zeit hin und hergerissen. Welches perfide Spiel spielen Luisa, ihr Vater und Otto Feld mit ihm? Es wird belogen und betrogen. Dass am Ende ein hoher Preis zu zahlen ist, muss Max schließlich leidvoll erfahren.
Der Autor Sebastian Thiel hat in seinem Roman,, Das Adenauer- Komplott´´ einen aufwühlenden, spannenden und beeindruckenden Krimi geschrieben, den man eher als Politkrimi bezeichnen sollte. Er hat durch gute Recherchen Handlungen, Orte und wirkliche Begebenheiten gekonnt zwischen Wahrheit und Fiktion miteinander verbunden. Adenauer wird als Pragmatiker dargestellt, dem jedes Mittel Recht ist die Menschen nach dem Krieg am Leben zu erhalten. Er setzt seine ganze Kraft und Intelligenz ein, auch auf politischer Ebene, damit seine Vorstellung von einer neuen Republik Deutschland in Erfüllung geht. Sebastian Thiel hat beeindruckend die Geschehnisse beschrieben und dem Leser einen Einblick hinter die Kulissen geboten, wo in Wirklichkeit die Fäden gezogen werden, die das Schicksal einer ganzen Nation bestimmt haben. Der Autor zeigt in seinem Roman viele Dinge auf, die zur damaligen Zeit gang und gäbe waren. Die Brutalität gegenüber Gefangenen, die Angst verraten zu werden, der Wunsch einfach am Leben bleiben zu wollen, aber auch die Hoffnung, dass alles wieder gut wird.
Ein ansprechendes Cover, eine große Schrift und ein flüssiger Schreibstil machen den Roman auf alle Fälle lesenswert.

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Adenauer und die Politik