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Rezensionen von mikkagottstein:

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Man kann nicht einfach aufhören, zu leben

Diversität ist ein Konzept der Soziologie, bei dem es um die Unterscheidung und Anerkennung der Merkmale einer Gruppe im Allgemeinen und der Merkmale eines Individuums im Besonderen geht.

In diesem im positivsten Sinne zum Nachdenken anregenden Buch wird Diversität wirklich groß geschrieben ? und aus vollem Herzen gefeiert.

Klar, natürlich werden die Schwierigkeiten angesprochen, mit denen Menschen zu tun haben, wenn sie in irgendeiner Form nicht der Norm entsprechen. Ja, es geht auch um Mobbing und unüberlegt ignorante Kommentare und die Angst davor, nicht dazuzugehören. Es gibt Szenen, da könnte man vor Wut ins Buch springen! Und logischerweise ist es für Jack ein Problem, dass er gesichtsblind ist.

Aber die Autorin zeigt, wie absurd und verkehrt es ist, Menschen zum Problem zu machen, nur weil sie anders sind. "DU bist das Problem, denn du bist fett!" oder "DU bist das Problem, weil du als Junge gerne eine Handtasche trägst!" oder "DU bist das Problem, denn du hast eine neurologische Erkrankung!"

Alles Quatsch. Gemeiner, schädlicher, verletzender Quatsch.

Die Message, die Jennifer Niven dem entgegensetzt, ist: "DU bist gut so, wie du bist! DU bist erwünscht! Und wenn du Hilfe brauchst, verdienst du es, sie zu bekommen!"

Das Buch konzentriert sich mehr auf die Charaktere und ihre Gefühlswelt als auf eine komplexe Handlung. Von außen betrachtet passiert gar nicht so viel, aber in den Köpfen und Herzen der Charaktere ist unheimlich viel los. Und das fand ich gut, denn die Charaktere sind in meinen Augen phänomenal!
Libby ist eine der sympathischsten jugendlichen Protagonistinnen, die ich je gelesen habe, ungelogen, und sie ist eine unglaublich starke Persönlichkeit. Klar, sie hat auch ihre Unsicherheiten und Ängste, aber wenn man bedenkt, was sie alles schon erlebt hat und mit wie viel Mobbing und Hass sie sich rumschlagen musste, hat sie ein erstaunlich positives Selbstbild. Sie ist stark übergewichtig, aber sie kann tanzen wie der Wind, sie kann springen, sie kann rennen, und sie traut sich, zu zeigen, dass sie ihren Körper so liebt, wie er ist. Ich habe ihre schlagfertige Antworten und frechen Sprüche immer wieder gefeiert!

Jack wirkt neben ihr manchmal fast ein wenig blass, aber ich mochte ihn ebenfalls. Er trägt dieses enorme Geheimnis schon seit vielen Jahren mit sich rum: dass er keine Gesichter erkennen kann. Nicht mal seine Mutter. Nicht mal seine Freundin. Und um das zu verstecken, tut er viele Dinge, bei denen man nur noch die Hände überm Kopf zusammenschlagen kann.
Libby und Jack haben nicht gerade den besten Start, stellen aber schnell fest, dass sie sich irgendwie ergänzen. Sie tun sich gut, fordern sich aber auch gegenseitig heraus, sich ihren Ängsten zu stellen. Das ist gar nicht so kitschig, wie man erwarten würde, sondern einfach schön! Und es ist erfrischend, mal eine Liebesgeschichte zu lesen, wo das Mädchen eher den Jungen rettet als umgekehrt.

Jennifer Niven hat wirklich ein Gespür für wunderbare, glaubhafte Charaktere, die direkt aus dem Leben gegriffen scheinen, auch wenn ihr eigenes Leben alles andere als 'normal' verläuft. Besonders gut gelungen ist meines Empfindens, mit welcher Sensibilität sie über Jacks Krankheit schreibt und seine Schwierigkeiten dabei weder überdramatisiert noch herunterspielt.

Auch der Schreibstil hat mich beeindruckt. Wie die Szenen aus Jacks Sicht geschrieben sind, das ist unheimlich gut gelöst. Da er Gesichter nicht erkennen kann, sind die Menschen in seinen Gedanken seltsam anonym, und man spürt richtig, wie haltlos und verloren er sich fühlt, wie schwer er es im täglichen Leben hat und unter wie viel Stress er eigentlich jede Minute steht.

Gegen Ende bekam meine Begeisterung einen kleinen Dämpfer, denn eine Entwicklung fand ich nicht nur wenig realistisch, sondern sie schmälerte in meinen Augen sowohl die Liebesgeschichte als auch die Glaubhaftigkeit der restlichen Geschichte. Das hätte einfach nicht sein müssen!

Dennoch habe ich das Buch geliebt und ich würde es auf jeden Fall weiter empfehlen.

Fazit:
Libby war vor ein paar Jahren noch der 'fetteste Teenager Amerikas'. Jack hat Gesichtsblindheit, was bedeutet, dass er Gesichter nicht unterscheiden kann und daher auch schon mal das falsche Kind für seinen kleinen Bruder hält. Und beide sind großartig geschriebene Charaktere in einem Buch, das zeigt, dass der Wert eines Menschen sich nicht daraus berechnen lässt, wie gut er sich der Mehrheit anpassen kann.

Die Geschichte ist spannend, aber es ist eine charaktergetriebene und keine handlungsgetriebene Spannung, es geht also viel mehr um das Innenleben der Charaktere als um die eigentliche Handlung. Ganz am Schluss tappt die Autorin meines Erachtens in die Kitschfalle, aber ansonsten kann ich das Buch uneingeschränkt empfehlen!

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Rezensionen von Gaby 2707:

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Eine wunderbare Familiengeschichte

Ein Laden, der Glück verkauft von Beth Hoffman

Theodora Grace Overman genannt ?Teddi? setzt sich gegen alle Widerstände durch und eröffnet endlich ihren eigenen Antiquitätenladen in Charleston, South Carolina. Auf ihrer elterlichen Farm in Kentucky hat sie es nicht ausgehalten und die Schreibmaschine, die ihr ihre Mutter zum 18. Geburtstag geschenkt hat und die ihr den Weg zu einem gut bezahlten Job ebnen sollte, ignoriert.

Was sie immer mit sich herum trägt, ist die Sorge um ihren kleinen Bruder Josh, der eines Tages das Haus verlassen hat und nicht zurück gekommen ist. Sie ist sich auch nach vielem Jahren sicher, dass er noch irgendwo in den Schluchten ihrer Heimat lebt?

Beth Hoffman zieht mich mit ihrer Geschichte in eine nicht ganz einfach Familiengeschichte hinein. In Rückblicken, die sich Teddi immer wieder gönnt, lerne ich sehr viel über sie und ihre Familie kennen.
Teddi und ihre Mutter haben keinen guten Draht zueinander. Und gerade, als sich das zu ändern scheint, stirbt ihre Mum. Ich hatte ein schönes Bild vor Augen von den beiden dickköpfigen so unterschiedlichen Frauen, wie sie zusammen an einer Brücke bauen ? jede von ihrer Seite aus. Aber auch von den anderen Personen, die hier ihren Platz haben, habe ich eine klare Vorstellung, da sie lebendig und lebensecht gezeichnet sind. Besonders gefällt mir da Teddis Freundin Olivia und deren Mutter Lorna, die leider nur eine kleine Rolle spielt.

Schön finde ich auch die Beschreibungen rund um die Farm der Overmans in Kentucky. Die Tiere, mit denen sich Josh sehr verbunden fühlt, aber auch die Beschreibungen der Gegend haben mir sehr gut gefallen. Und es gibt eine Stelle, da habe ich ein paar Tränchen verdrückt. Lest selbst ? ihr werdet sie bestimmt finden.

Die Emotionen und Gefühle, die diese Geschichte beherrschen, versteht es die Autorin sehr gut zu vermitteln. Die Nostalgie, die Teddi befällt, wenn sie an ihre Jugend mit Josh zurück denkt, kann ich sehr gut nachvollziehen. Die subtile Spannung, die Teddi hier und da hinterlässt, geben der Geschichte sogar etwas spannendes.

Ein wunderbarer Familienroman in einer wunderschönen Gegend, der mir sehr schöne Lesestunden beschert hat.

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Eine wunderbare Familiengeschichte

Rezensionen von Gaby 2707:

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Ein inspirierender AntiRatgeber

Schluss mit Muss von Tanja Mairhofer

Jeder von uns hat so seine Vorstellungen, wie etwas sein sollte oder sein müsste. Tanja Mairhofer bringt mich mit ihren Gedanken zum einen zum Schmunzeln und zum anderen zum Nachdenken. Auf 224 Seiten erfahre ich in 35 unterteilten Kapiteln ihr Denken über das Muttersein, die Karriereanforderungen, über das Altern und vor allem den Haushalt.

Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern offen und witzig dargestellt, lese ich, was von außen von uns erwartet wird. Das berühmte: Du musst mal wieder?

Perfektionismus ist nicht out. Aber ich muss nicht jeden Tag die Kalkflecken am Wasserhahn abwischen, muss nicht alle 3 Tage meine Fenster putzen. Und wenn ich kein Yoga machen oder in die Walkinggruppe gehen will, dann lasse ich es einfach. Die Zeit kann ich nun sehr gut für mich selbst nutzen. Zum Beispiel zum Lesen solcher Bücher.

Die abnehmbaren Sprüche vom Einband finde ich klasse. Ein paar liegen hier an manchen Stellen zum Drandenken parat.

Ein witziger, manchmal etwas zynischer, alles in allem aber sehr unterhaltender Antiratgeber, der mir ein paar unterhaltsame Stunden beschert hat. Bestens als Geschenk für einen Perfektionisten geeignet.

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Ein inspirierender AntiRatgeber

Rezensionen von manu63:

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Teuflisch gut

Schluss mit Muss von Tanja Mairhofer

Zum Teufel mit dir und der Liebe ist mein erster Roman der Autorin Jennifer Wellen und hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin lässt ihre Protagonistin Luciana Angeli für Sam, dem Teufel persönlich arbeiten. Im Gegenzug für die Rettung ihrer Tochter hat sie dem Teufel ihre Seele verkauft. Ihr neuester Auftrag ist die Rettung von Aaron der sich nach dem Tod seiner Familie umbringen will.

Leider macht ihr Aaron den Auftrag nicht leicht, da er immer neue Methoden ersinnt um sich umzubringen, das er außerdem stark auf Luciana wirkt und sie sich in in verliebt macht die Sache nicht einfacher.

Der Autorin ist ein unterhaltsamer Roman gelungen der mit Witz und Herz überzeugt und der mit einem überraschenden Ende aufwartet. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar und die einzelnen Protagonisten werden liebevoll gezeichnet. Die verschiedenen Perspektiven aus denen erzählt wird lockern den Roman auf und die Handlung überzeugt durch Einfallsreichtum und gelungener Handlung. Mir hat die Geschichte einige vergnügliche Stunden Lesevergnügen geschenkt.

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Ein inspirierender AntiRatgeber

Rezensionen von manu63:

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Kunterbunt

Schluss mit Muss von Tanja Mairhofer

Liebe und andere Missgeschicke stammt aus der Feder der Autorin Katharian Wolkenhauer. Die Autorin erzählt eine vergnügliche Geschichte rund um Liebe und der Suche nach dem Richtigen. Gekonnt werden hier in unterschiedlichen Strängen das Liebesglück und das Liebesleid der Protagonisten geschildert.

Der Schreibstil ist locker und unverkrampft. Die einzelnen Stränge sind gut voneinander abgesetzt, so dass ich als Leserin immer wusste wer gerade an der Reihe ist. Die Charaktere werden gut beschrieben und durch die verschiedenen Sichtweisen konnte ich als Leserin gut die Entwicklung der verschiedenen Romanzen folgen. Insgesamt eine vergnügliche und leichte Lektüre die man gut ins Urlaubsgepäck packen kann.

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Ein inspirierender AntiRatgeber

Rezensionen von begine:

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Dunkle Atmosphäre

Dunkels Gesetz von Sven Heuchert

Dunkels Gesetz von Sven Heuchert fängt gut und nachdenklich machend an. Ich musste mich nur erst etwas einlesen. Der Roman liest sich hart, direkt und zwischendurch auch melancholisch. Der Protagonist ist Dunkel, ein Ex-Söldner, der versucht wieder in ein normales Leben zu kommen. Er hat zu viel grausames erlebt und kann das nicht vergessen.

Die Geschichte spielt in einem klene, Nest an der belgischen Grenze in Deutschland.
Der Autor hat ziemlich viele zwielichtige und kaputte Gestalten teilnehmen lassen. Da zählt ein Leben nicht viel. Ziemlich hoffnungslos.
Dunkel macht sich da keine Freunde. Es geht um Drogenhandel und Geldwäsche. Zwischendrin Dunkel, nur was da seine Aufgabe ist, habe ich nicht so richtig verstanden. Obwohl er da wohl so etwas gegen unbefugtes Betreten einer alten Grube unternehmen soll.
In einer Tankstelle, die Achim gehört, arbeitet Marie, deren Mutter, Achims Geliebte ist. Ich verstehe die Frauen ja nicht, die sich misshandeln lassen. Warum gehen sie nicht, überhaupt wenn sie eine Tochter haben. Man bekommt oft Angst um Marie, das Milieu ist nicht gut für sie und Achims Gerede zeigt seine Gesinnung..

Der Schreibstil ist gut, aber nicht unbedingt flüssig, sondern mehr hart und derb, aber stimmig. Das Ende kam mir zu plötzlich. Da hätte ich mir noch etwas mehr gewünscht.
Das Cover zeigt die triste Gegend und die Trostlosigkeit. Zum Roman passend.

Ein krasser, nicht alltäglicher Roman.

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Dunkle Atmosphäre

Rezensionen von yellowdog:

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Dichte Atmosphäre

Dunkels Gesetz von Sven Heuchert

Dunkels Gesetz ist ein Roman voller dichter Atmosphäre, der eine Gesellschaft im sozialen Abseits zeigt. Kleine Leute, Klein- und Großkriminelle. Der Roman ist ganz von der amerikanischen Noir geprägt.
Überraschend, dass die Titelfigur Dunkel anfangs kaum in Erscheinung tritt.
Es wird sich erst auf die Leute in dem Kaff konzentriert, in dem Richard Dunkel angekommen ist.

Das sind überwiegend heruntergekommene Leute. Wenig Chancen auch für die 16jährige Marie, deren Mutter eine Beziehung mit dem Kleinkriminelle Achim hat. Auch der Dealer Falco (!) ist anwesen und eine Gefahr. Gewalt und Brutalität gehört zur Normalität.
Man hofft als Leser, dass Marie eine Chance bekommt, hier rauszukommen.

Dass die Dialoge überwiegend so abgerissen sind, halte ich für glaubhaft. Diese Typen denken, dass sie sprechen müssen, um sich entsprechend gefährlich und lässig zu geben. Natürlich kann so was auch schnell zum Klischee verkommen.

Auch Dunkel selbst ist eine zwiespältige Figur, er wirkt, als hätte er sich selbst verloren. Seine Erinnerungen werden angedeutet, offenbar gab es in seinem Leben Verluste.

Dass der Roman so kurz ist, liegt an der konzentrierten Art des Schreibens. Sven heuchelt scheut nicht den Pathos. Dafür bin ich anfällig. Ich würde durchaus wieder etwas von diesem Autor lesen.

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Dichte Atmosphäre

Rezensionen von yellowdog:

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sprachlich fein geschliffen

Liebe wird überschätzt von Parrella Valeria

Die Autorin hat schon ein paar Bücher, hat sich aber noch nicht auf dem deutschen Buchmarkt durchgesetzt. Es würde mich aber nicht wundern, wenn sie das mit diesem Erzählungsband schafft. Die kurze Prosa ist ihre Spezialität. Man merkt, dass die Autorin Sprachwissenschaftlerin ist.
Es sind einige Kurzgeschichten erhalten, die auf den ersten Blick nicht voll erfassbar scheinen.

Sentimentalität will die Autorin nicht zulassen. Diese Widerspenstigkeit ist nur eine scheinbare Schwäche. Mehrfach lesen ist zu empfehlen.

Die erste Geschichte lässt nach gutem Beginn zum Ende hin ziemlich nach, da die Litanei der Tochter der Protagonisten auch den Leser wie eine kalte Dusche erwischt.
Das ist aber sicher Absicht der Autorin und eine Methode, die sie noch wiederholen wird. Bei der zweiten Story ?Der Tag nach dem Fest? gefällt mir die strukturelle Komposition und die Erzählstimme, obzwar sie recht selbstreferenziell ist.

Die dritte Geschichte handelt überaschenderweis in einem Kloster. Sie überzeugt durch die starke Hauptfigur und dem Storyverlauf. Für mich der Höhepunkt des Bandes, da sie detailreich, zum Teil auch drastisch erzählt wird und konsequent abschließt. Man spürt die Energie, die von Valeria Parrellas Prosa ausgeht.
Das gilt auch für die nächste Geschichte Behave, die etwas von einer tragischen Familiengeschichte hat, dann aber durch die Sätze des Sohnes geerdet wird und so vor Rührseligkeit schützt.
Es folgen noch ein paar Stories, meist kürzere.

Nicht jede Geschichte reißt zu Begeisterungsstürmen hin, aber bei den meisten bleibt einiges hängen und man merkt, wie man auch später noch über die Inhalte nachdenkt.

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sprachlich fein geschliffen

Rezensionen von Rebecca1493:

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Bezaubernd!

The Score – Mitten ins Herz von Elle Kennedy

Wie bisher alle Titelbilder der Off-Campus-Reihe sind die beiden Hauptpersonen, in diesem Fall Allie und Dean abgebildet. Super daran finde ich, dass die Gestalter sich an die Beschreibung im Buch gehalten haben und die Stimmung der Geschichte, die mich bezaubern konnte, wunderbar übermittelt wird.

Im Vorfeld hatte ich bereits den ersten Teil rund um die Briar Universität gelesen, aber auch ohne diese Vorkenntnis kann man bestens in die Erzählung einsteigen.

Allerdings kommen die bisherigen Charaktere wie Hannah oder Garret nochmals vor, was mich wiederum sehr gefreut hat, da mich Band 1 sehr von sich überzeugen konnte. Dementsprechend groß waren aber natürlich die Erwartungen an dieses Buch.

Der Schreibstil war auch dieses Mal locker und erfrischend und passte bestens zu dieser Young-Adult-Geschichte. Von der ersten Seite an konnte ich mich kaum noch loseisen, da ich unbedingt wissen wollte, ob es für Dean und Allie ein Happy End geben würde und wenn ja, in welcher Form.

Aus dem Klappentext konnte man bereits erahnen, dass der Sex dieses Mal eine doch etwas größere Rolle spielen würde und eigentlich bin ich nicht der große Fan ausschweifender Szenen, die sich nur um das eine drehen. Umso erstaunlicher war für mich, dass mich die doch in gesteigerter Zahl vorkommenden Liebesspiele überhaupt nicht gestört haben, eher im Gegenteil, da es einfach zu den beiden Hauptpersonen passt. Man bekommt einen ganz anderen Blick dieses Thema betreffend, denn man merkt, dass Dean und Allie sehr großen Wert darauf legen und daran ist ja nichts verwerfliches.

Und natürlich ist das Buch nicht nur darauf fokussiert, sondern auch der Umgang mit Trauer, Verantwortung, das Verfolgen der eigenen Ziele und Träume und der Liebe spielen eine ganz besondere Rolle. Dieser Mix ist es auch, der das Buch zu etwas Einzigartigem und sehr Bezauberndem macht.

Auf jeden Fall habe ich Dean und Allie in mein Herz geschlossen und hoffe sehr, dass die beiden in Band 4 nochmals in Erscheinung treten werden.

Fazit: Eine Geschichte über ein bezauberndes Paar, die mich von Beginn an überzeugen konnte!

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Bezaubernd!

Rezensionen von Horst:

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Mein Eindruck

The Score – Mitten ins Herz von Elle Kennedy

Das Buch umfasst 132 Seiten und wurde von Dr. Norbert Fessler geschrieben.
Es beinhaltet sehr gute Erklärungen zu jeder einzelnen Übung und deren Wirkungsweise, Tabellen zu jedem Übungsblock und herausragende Bebilderung. Mit der beiliegenden DVD können 6 verschiedene Programme gewählt werden und es vermittelt somit die optische Ergänzung zur schriftlichen Anleitung.

Yoga ist faszinierend und hat eine sehr lange Tradition, besitzt auch nach meiner Erfahrung Wirkungszusammenhänge, wie kein anderes Übungssystem.
Der Autor beschreibt auf besondere prophylaktische Weise, wie trainiert werden sollte und auf welches Organ oder Körpersystem die Übungen wirken.
Yoga fördert geistige Fähigkeiten, wie Aufmerksamkeit und Konzentration und strafft außerdem den Körper, was ich zu bestätigen weiß. Yoga ist das Mittel der Wahl.

An diesem Buch ist kein Makel, nur eine Äußerung sollten Europäer unterlassen, sich als Erfinder des Yogas zu bezeichnen, indem man heutige Techniken als das Nonplusultra hervorhebt. Schließlich ist praktizierendes Yoga in Indien Jahrtausende alt und somit Europa ein ganzes Stück voraus. In Europa wurde es erst Ende des 19. Jahrhunderts bekannt.

Trotz alledem ist ?Einfach.Yoga? und die dazugehörige DVD ein Meisterstück und fachlich gesehen sehr gut aufgebaut.

Wie praktizieren Sie Yoga?

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Bezaubernd!