Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Caroline :
Ein Womanizer auf Abwegen
Die Wellington-Saga - Verführung von Nacho Figueras
Sebastian Del Campo weiß sein Leben in Luxus zu genießen. Dem Polosport gehört seine Leidenschaft und die Frauen liegen ihm zu Füßen. Erst eine Handverletzung zwingt ihn zu pausieren. In dieser Trainingspause gerät er ins Grübeln und als ihm zufällig Kathrine über den Weg läuft. Beim ersten Zusammentreffen hält sie ihn sogar für einen Blumenlieferanten.
Die Verwechslung lässt sich bald aufklären und sie verbringen viel Zeit miteinander.
Kathrine ist eine Drehbuchautorin und Regisseurin, die leider gerade einen furchtbaren Flop verarbeiten muss. Ihr Ruf ist in Gefahr und sie braucht dringend eine neue gute Idee.
Die kommt auch als Sebastian ihr von seiner Großmutter erzählt. Kat erkennt sofort das Potential der Geschichte und setzt sich sofort an ihren Laptop.
Sebastian sieht sich schon als Produzent und glaubt auch Kat könnte sich vorstellen mit ihm zu arbeiten. Doch Kathrine reagiert völlig anders als erwartet. So trennen sich ihre Wege, um sich Monate später wieder zu treffen.
Wie hat es mir gefallen?
Mich begeisterte schon der erste Teil der Wellington Saga. Ich fand schon damals, dass der Autor es verstanden hat, eine Geschichte rund um Personen entstehen zu lassen, die mit beiden Beinen im Leben stehen und die Sturm und Drang Zeit bereits hinter sich gelassen haben.
Auch in diesem Buch dreht sich alles um zwei Personen, die erwachsen sind und Verantwortung für ihr Leben tragen. Zwar hat Sebastian auf Grund seiner Herkunft, weniger mit den alltäglichen Problemen zu kämpfen, aber auch er stellt sich die Sinnfrage. Er liebt den Polosport, ist sich aber nicht sicher, ob er auch weiterhin die Leidenschaft dafür aufbringen kann.
Kathrine hat es zu Beginn der Geschichte nicht gerade leicht. Sie lebt über ihre Verhältnisse, denn ihr Ruf als Drehbuchautorin und Regisseurin sind angeschlagen. Ihr letzter Film war ein Flop und nun will sie niemand mehr engagieren. Als ihr Vater ins Krankenhaus muss, steht die Entscheidung schnell fest, dass sie zu ihren Eltern nach Wellington muss.
Als Kat und Sebastian sich treffen, fangen beide sofort Feuer. Sie verleben einige schöne Wochen. Sie erleben ihre aufkeimende Beziehung wie Teenager. Ihre Trennung trifft beide bis ins Mark.
Ich bin auch dieses Mal wieder sehr angetan, wie gefühlvoll und treffend der Autor die Geschichte erzählt. Es gelingt ihm die zwei Hauptfiguren sehr authentisch und real wirken zu lassen. Ihre Entscheidungen konnte ich stets nachvollziehen und die Irrungen und Wirrungen fand ich spannend beschrieben.
Ich freue mich bereits auf den 3. Teil rund um die Halbschwester.
www.mariessalondulivre.at
Rezensionen von simone.h1:
2 Leben
Swing Time von Smith Zadie
Die namenlose Ich-Erzählerin dieses Buchs und Tracy lernen sich im Kindesalter bei einem Balett-/ Steppkurs in ihrem Viertel kennen. Beide leben in ärmlichen verhältnissen und haben jeweils einen farbigen und einen weißen Elternteil. Während die Eltern der Protagonistin noch zusammenleben, ist Tracys Vater dauernd abwesend, im Gefängnis oder übernimmt einfach keine Verantwortung, sodass sie mehr oder minder alleine mit ihrer Mutter im Sozialbau aufwächst.
Die schwarze Mutter der Erzählerin hat hingegen viele Ambitionen sich weiterzubilden bzw. sich politisch zu engagieren, nicht zuletzt auch um ihrer Tochter ein besseres Leben zu ermöglichen. So kommt es, dass die beiden Leben irgendwann auseinanderlaufen und Tracy trotz Talent irgendwie nie Boden als Tänzerin und Schauspielerin fasst, während die Protagonistin ein Studium in Medienwissenschaft abschließt und ihr Leben an den Popstar Aimee als Assistentin verschreibt. Doch die Wege der beiden Freundinnen kreuzen sich doch immer wieder...
Der Autorin ist hier wirklich etwas ganz tolles gelungen. Sie spricht in diesem Roman sehr viele wichtige Thematiken wie z.B. die Hautfarbe, Armut, Sklaverei, dritte Welt, sexuellen Missbrauch, Wohlstandsgesellschaft, etc. an, ohne das Buch irgendwie sperrig oder schwer zu machen! Es ist derart leicht und flüssig zu lesen, dass ich die letzten 4 Tage geradezu in diesem Buch mit doch 624 Seiten versunken bin. Weiters streut sie auch immer wieder ganz normale Alltagsprobleme ein, sodass man nicht das Gefühl hat, dass man von den wirklich wichtigen Dingen überrannt bzw. moralisiert wird!
Die Sprache der Autorin ist eine ganz besondere. Auch wenn ich diese an sich als niveauvoller und gehobener beschreiben würde, ist das Lesen dieses Buch einfach und flüssig. Sie schafft es einfach den Leser zu fesseln. Was ich als großen literarischen Erfolg ansehe! Das Buch hat ein extremes Tempo und man wird geradezu mitgerissen vom Erzählstil. Nicht zuletzt auch, weil es eben so viele Themen gibt, die teilweise immer abwechselnd behandelt werden!
Die Geschichte hat auch sehr viele Schauplätze und springt in der Zeit herum. Anfangs sind wir in London 2008, dann in der Kindheit der Protagonistin und in der Jugend, zwischendurch finden wir ins wieder in NY oder Afrika der 2000er wieder. Dies war am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber trotz dem, dass die Zeiten nicht explizit angeführt sind, findet man sich gut zu Recht. Überhaupt erzeugt eine solch sprunghafte Romanform bei mir immer sehr viel Spannung.
Mein einziger kleiner Kritikpunkt wäre, dass mir das Ende ein wenig zu kurz war. Wir folgen der Protagonistin 33 Jahre lang auf ihrem Weg, sodass ich mir doch noch einmal einen schwungvollen Schluss gewünscht hätte. Dies ist aber mein persönlicher Geschmack, da ich am Ende eines Buches immer gern eine abschließende Aufklärung habe.
Alles in allem handelt es sich um ein wunderschön geschriebenes Buch mit einer warmherzigen Geschichte, die ganz viele wichtige politische und menschliche Probleme anspricht! Von mir gibts eine klare Leseempfehlung für anspruchsvollere Leser!
Rezensionen von TanyBee:
Die Frage von Identität und Abstammung
Swing Time von Smith Zadie
Die Ich-Erzählerin in ?Swing Time? ist noch ein kleines Mädchen, als wir sie kennen lernen. Sie ist begeistert von alten Musik-Filmen und nimmt selbst Tanzstunden. Aber sie ahnt, dass sie niemals so gut sein wird wie ihre Freundin, die im Gegensatz zu ihr keine Plattfüße hat, Tracey. Und die Mutter der Erzählerin möchte, dass aus ihrer Tochter etwas Besseres wird als eine Tänzerin.
Die beiden Mädchen haben die gleiche Hautfarbe, ein helles braun, da sie ?Mischlinge? sind, wie sie es selbst nennen.
Im späteren Verlauf des Buches erfährt der Leser auch, wie es der Ich-Erzählerin als Erwachsenen geht. Durch Zufall ist sie die persönliche Assistentin eines Popstars geworden, die ein Hilfsprojekt in Afrika aufzieht.
Die Handlung springt zwischen den verschiedenen Zeiten. Manchmal hatte ich Probleme mich zu orientieren, obwohl ich eine solche Erzählstruktur sonst sehr reizvoll finde. Die Passagen, in denen sie als Assistentin arbeitet, empfand ich teilweise als etwas langatmig. Nach einiger Zeit wird sehr klar, dass dieser Popstar ein reales Vorbild hat, auch wenn einige Details verändert wurden. Da habe ich mir gedacht: darf man das? Eine reale, lebende Person nehmen und eine fiktive Geschichte darum erzählen? Mir hat das nicht so richtig gefallen!
Ansonsten entwickelt das Buch aber durchaus einen Sog. Obwohl man nicht mal den Namen der Erzählerin erfährt, kommt man ihr doch sehr nahe. Manches Mal wollte ich ihr allerdings einen Tritt in den Hintern verpassen. Einige der Nebenfiguren mochte ich auch sehr gern.
Das Buch hat zwei große Themen: das Tanzen und die Identität, die sich über die Abstammung definiert. Der Vater der Erzählerin ist weiß, die Mutter schwarz, und ebenso zerrissen fühlt sie sich auch. Das Hilfsprojekt in Afrika konfrontiert sie mit ihren Wurzeln, obwohl ihr das alles so fremd ist.
Vom Schreibstil her hat mir das Buch sehr gefallen. Aber das Thema blieb mir ein wenig fremd und die realen Bezüge haben mich irritiert. Deswegen gebe ich 4 Sterne.
Rezensionen von rewa:
Horror zum Genießen
Swing Time von Smith Zadie
Zwielicht Classic 2, herausgegeben von Michael Schmidt, beinhaltet 13 Kurzgeschichten des Genres Horror und der Unheimlichen Phantastik . Abgerundet wird der Band durch 3 sekundärliterarische Beiträge. Besonders der Artikel über den Schriftsteller Ray Bradbury ist ein sehr interessanter Beitrag.
Wieder einmal gibt es eine bunte Mischung.
Wer es gerne blutig mag, wird sicher an den Geschichten von Christian Weis ,, Lili´´ und Jörg Herbig ,,Nachrichten aus Rehgib´´ seine Freude haben. Wenn man besser einer schönen Frau aus dem Weg geht und in einer Stadt ein Verbrechen nach dem anderen passiert, dann kann man mit brutalen Szenen rechnen.
Emotionale und zum Nachdenken anregende Geschichten findet man bei Tobias Bachmann ,, Der Mann, der die Kerzen anzündete´´ oder von Marcus Richter ,, Subcutis´´. In wessen Händen liegt wohl das Schicksal der Menschen und wie weit kann man im Namen der Wissenschaft gehen.
Aber auch Freunde der unheimlichen und düsteren Geschichten kommen auf ihre Rechnung wie bei Andreas Flögel ,, Im Keller warten die Phantome´´ oder bei Michael Schmidt ,, Oststadt´´. Unheimliche kindliche Phantasien können genauso schrecklich sein, wie Viren, die besser nicht mit Menschen in Berührung hätten kommen sollen.
Meine Lieblingsgeschichte war in diesem Band von Achim Hildebrand ,, Smergs´´, eine äußerste humorvolle, witzige, aber auch gruselige Geschichte nach der man besser nicht darüber nachdenkt, wo und warum sich in der Wohnung Dreck befindet.
Rezensionen von simone.h1:
Kindheit
Sommerkind von Held Monika
Inhalt:
Kolja ist 15 Jahre alt als er und seine jüngere Schwester Malu eines abends (wie so oft im Sommer) zanken, ob sie lieber ins Meer oder ins Schwimmbad gehen wollen. Doch dieses Mal ist Kolja nicht bereit Malu nachzugeben, setzt sich zum Meer und lässt sie alleine ins Schwimmbad laufen. Als ihm dann seine Schulkollegin Ragna Gesellschaft leistet, bemerkt sie, dass Malu schon viel zu lange alleine ist, beeilt sich zu dieser und zieht sie geistesgegenwertig auf dem Pool.
Dieser Unfall verändert das Leben von Koljas Familie sowie auch vieler anderer Wegbegleiter viele lange Jahre darüber hinaus...
Schreibstil / Layout:
Die Geschichte ist in eher kurze Kapitel gegliedert, welche immer mal wieder wechselnd aus Koljas und Ragnas Sicht erzählt werden. Weiters springt man mit den Personen auch durch die Erzählzeiten, was aber ganz klar und nicht schwer zu erfassen ist.
Das Cover mit und ohne Schutzumschlag gefällt mir sehr gut und das Format und die Schriftgröße sind angenehm zu lesen. Das Werk ist mit seinen 222 Seiten doch eher handlich, hat aber fürs diesen Inhalt total gepasst.
Die Sprache ist an sich ziemlich leicht, obwohl auch immer wieder lyrische Teile eingestreut werden und auch das Thema alles andere als einfach ist. Für mich war die Art und Weise des Buches aber jedenfalls passend und hatte ich beim Lesen keinerlei Probleme.
Meine Meinung:
Anfangs habe ich mir ein wenig schwer getan in die Geschichte hineinzukommen. Es sind gerade zu Beginn doch sehr viele Fragen offen, die man als Leser erst einmal erfassen muss.
Ganz besonders gut an diesem Roman hat mir die Konstruktion und Zeichnung der Personen gefallen. Es häufen sich auch gerade aufgrund der Zeitsprünge doch einige Wegbegleiter an, die mir aber alle gut gefallen haben und sehr stimmig waren! Auch konnte ich diese immer ohne Probleme zuordnen.
Ferner mochte ich die Ausführungen zum Thema Erinnerungen, die über weite Teile des Buches immer wieder vorkommen gerne. Die Parallelen, die die Autorin hier zu Erkrankungen bzw. einfach nur Erklärungen, wie ein gesundes Gedächtnis funktioniert, gezogen hat, waren wirklich ganz schön und nachvollziehbar. Auch die offene Frage des Lebens "Unter welchen Voraussetzungen ist ein Leben lebenswert" wurde in diesem Buch einfühlsam behandelt. Beantworten kann sie natürlich aber auch die Autorin nicht.
Leider handelt es sich bei diesem Buch um ein offenes Ende und bei mir blieben auch ein paar Fragen ungeklärt. Das entspricht leider gar nicht meinem persönlichen Geschmack. Dies wäre sehr passend für einen Leser, der gern noch einige Zeit über das Gelesene sinniert.
Alles in allem habe ich das Buch sehr gern gelesen und finde das Thema wirklich wichtig und interessant. Ich war wirklich immer wieder positiv von der Umsetzung überrascht und finde den Stil der Autorin wirklich beeindruckend. Irgendetwas - ohne es genau definieren zu können - hat mir aber leider gefehlt und das Ende war einfach nicht nach meinem Geschmack. Deshalb bekommt es auch die positive Mittelbewertung von 3 Sternen.
Rezensionen von begine:
Amüsant
Abgeschlagen von Katrin Schön
Ein amüsanter Krimi ist der Roman Abgeschlagen von Katrin Schön.
In diesem Roman geht es wieder um das Team Lissie Sommer, die Wirtin des Lokals Grünes Kränzchen und ihrem Freund, dem Kommissar Sebastian Loch.
Die beiden sind schon ein witziges Paar.
Als sie im Golfclub essen wollen, wird ein toter Golfer gefunden.
Lissie kann es wieder nicht lassen und mischt sich in die Ermittlungen ein.
Sie kann eigentlich nichts dafür, das fliegt ihr einfach so zu.
In diesem Krimi geht es um Mord, Korruption und Umweltsünden.
Die Autorin lässt Lissie in die ungewöhnlichsten Dinge hineintapsen.
Die Nebenfiguren sind urig, überhaupt der Privatdetektiv Schneider. Den kann man sich nur in Kindergeschichten vorstellen.
Lissie wieder ist zu eilig und unüberlegt in ihren Aktionen.
Der Roman liest sich locker, flüssig und auch spannend.
Ein leichter Krimi, den ich gerne gelesen habe, so richtig erholsam und er hat mich gut unterhalten.
Rezensionen von manu63:
Schattenzeit
Das Erbe der Macht - Band 7: Schattenzeit von Andreas Suchanek
Schattenzeit ist Band sieben der Das Erbe der Macht Reihe des Autors Andreas Suchanek. Die Identität der Schattenfrau ist enthüllt und im Castillo tobt der Kampf zwischen Licht-und Schattenkämpfern und das Geheimnis rund um Chris, Kevin und Alex wird weiter enthüllt.
In einzelnen Erinnerungsabschnitten wird dem Leser gezeigt warum die Schattenfrau zu dem wurde was sie heute ist.
Hautnah lässt der Autor den Leser teilhaben am Leid und den Erfahrungen der Schattenfrau. Der Kampf im Castillo tobt und der Autor versteht es die heftigen Kampfszenen immer wieder etwas aufzulockern. Bei einigen Aktionen kam mir gar ein schmunzeln auf die Lippen und auch die Dialoge sind teilweise recht kurzweilig. Auf jeden Fall wird die Geschichte spannend weiter geführt und macht Lust auf den nächsten Band.
Rezensionen von manu63:
Enthüllt
Das Erbe der Macht - Band 6: Schattenfrau von Andreas Suchanek
Schattenfrau ist der sechste Band der Das Erbe der Macht Reihe des Autor Andreas Suchanek und wartet mit der Enthüllung der Identität der Schattenfrau auf. Der Autor führt die Leser Schritt für Schritt zur Enttarnung der Identität der Schattenfrau und wartet dabei mit einer sehr großen Überraschung auf.
Bis kurz vor dem Ende dieses Bandes war es mir nicht klar wer die Schattenfrau tatsächlich ist.
Die Handlungsstränge wurden gut angelegt und nun im nach hinein werden mir auch die kleinen Andeutungen die es in den Vorbänden gab klar. Es ist dem Autor mal wieder gelungen mich zu verblüffen und beim lesen der Reihe kommt bei mir bisher keine Langeweile auf. Spannungsbogen reiht sich an Spannungsbogen und wenn ich meinte es geht nicht noch höher legt der Autor noch mal was drauf. Dabei wirkt die Geschichte in sich stimmig und nicht an den Haaren herbei gezogen. Wie aus vielen kleinen Fäden ein dicker Strang werden kann zeigt der Autor sehr gut auf.
Auf jeden Fall ist nach der Enthüllung der Identität nichts mehr wie es einmal war.
Rezensionen von manu63:
Silberregen
Das Erbe der Macht - Band 5: Silberregen von Andreas Suchanek
Band fünf der Das Erbe der Macht Reihe aus der Feder des Autors Andreas Suchanek trägt den Titel Silberregen. Erzählt wird hier die Suche nach dem nächsten Sigilsplitter und die Suche führt Alex, Jen und Clara in ein London aus vergangener Zeit. Auch die Schattenfrau gibt weiterhin keine Ruhe. Max ist aus seinem Heilschlaf erwacht und findet nur langsam wieder ins Leben zurück.
Der Autor führt die Geschichte rund um Licht-und Schattenkämpfer spannend weiter und lädt den Leser ein Jen, Alex und Clara in ein Steampunk London zu folgen. Die Ereignisse dort werden anschaulich erzählt und neue Charaktere werden eingeführt die spannend zu werden versprechen. Ebenso wie für das Lichtkämpferteam enthüllen sich einige Geheimnisse dem Leser. Handlungsstränge werden verwoben und Ereignisse aus den Vorbänden klären sich. Wieder einmal wurde ich von den Erben der Macht gut unterhalten und ich bin schon gespannt wie es weiter geht.
Rezensionen von manu63:
Ruhe sanft
Engelsschlaf: Thriller von Catherine Shepherd
Engelsschlaf ist ein Thriller der Autorin Catherine Shepherd, sie lässt die Ermittler Laura Kern, Max Hartung und Taylor Field im mysteriösen Fall einer jungen Frau ermitteln die quasi tot aufgefunden wird und die kurz nach dem Auffinden Lebenszeichen zeigt. Die junge Frau wurde von einem Unbekannten entführt und kann sich an nichts mehr erinnern.
Im Zuge der Ermittlungen trifft es noch weitere Frauen die so aufgefunden werden. Für Laura und ihren Partner Max beginnt ein Wettlauf mit der Zeit als eine weitere Frau vermisst wird.
Die Autorin entwirft ein spannendes Szenario in dessen Verlauf immer wieder andere Personen in den Fokus als Verdächtige geraten. Die Indizien belasten diese schwer, aber immer wieder gibt es neue Wendungen, welche die Geschichte wieder drehen. Der Schreibstil ist flüssig und schnörkellos und der Thriller lässt sich gut lesen. Die Charaktere werden gut aufgebaut und zeigen auch immer wieder ihre sehr menschliche Seite. Es gibt immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit, welche gut und deutlich abgesetzt werden. Das Finale ist gut gestaltet und wirkt realistisch wobei der Täter letztendlich eine Überraschung für mich war. Es gab viele Pfade die zu einem potentiellen Täter führen konnten, aber zum Schluss blieb nur einer übrig. Ein spannender Thriller der ohne blutrünstige Szenen auskommt und der mir einige Stunden Spannung beschert hat.









