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Rezensionen von niknak:

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20 Jahre Altersunterschied - geht das?

Inhalt:
(Klappentext)
Als Monika in einer Bar den zwanzig Jahre jüngeren, attraktiven Louis kennen lernt, lässt sie sich nur zu gerne auf einen One-Night-Stand ein. Seine zärtlichen Küsse und Berührungen sind genau das, wonach sie sich gesehnt hat. Doch die Nacht mit ihm verändert sie für immer ? Auch wenn Louis sie gerne wiedersehen würde, kommt für sie keine Beziehung mit einem Mann in Frage, der ihr Sohn sein könnte.

Sie verabschiedet sich schweren Herzens von Louis in dem Wissen, ihn nie wieder zu sehen. Doch das Schicksal hat etwas Anderes für die beiden vorgesehen. Was passiert, wenn Monikas Toyboy kein One-Night-Stand für eine Nacht bleibt?

Mein Kommentar:
Das Buch ist ein Teil der Secret Desires Reihe und stammt von der Autorin Bettina Kiraly. Sie hat einen angenehmen und lockeren Schreibstil, sodass sich diese Geschichte sehr schnell lesen lässt und eine tolle Unterhaltung für Zwischendurch bietet.
Obwohl es sich um einen Kurzroman handelt, werden die Protagonisten recht gut beschrieben und man lernt sie gut kennen. Die Geschichte ist eher geradlinig strukturiert, was sicher auch an der Kürze liegt. Von mir aus hätte die Geschichte auch noch länger sein können, da sie mich sehr gut unterhalten hat. Dennoch finde ich, dass es der Autorin gelungen ist viel im Buch unterzubringen, ohne den Leser zu überfordern.
Sie hat den Altersunterschied der zwei Protagonisten sehr gut auf den Punkt gebracht. Man konnte mit den beiden sehr gut mitfühlen und verstand ihre Problematik bezüglich des Alters. Dadurch dass sie beide sehr sympathisch waren, rückte das Alter der beiden in den Hintergrund. Dennoch wird man als Leser damit konfrontiert und zum Nachdenken angeregt.
Die Autorin hat sehr viele Gefühle und Emotionen in der Handlung eingebaut, was ich sehr spannend fand. Dadurch wurde die Geschichte und auch die Personen lebendig.
Da es sich um einen Erotikroman handelt, waren auch viele erotische Szenen enthalten. Diese waren sinnlich beschrieben und wirkten nie vulgär. Das Knistern konnte man als Leser richtig spüren.
Ein wirklich gelungener Kurzroman, der viel Erotik verspricht und Lust auf mehr macht.
Eine tolle und gelungen Idee finde ich, dass die Kapitelüberschriften sich auf Wochentage bezogen. So wusste man immer wieviel Zeit inzwischen vergangen ist. Zwischen den einzelnen Kapiteln waren ansprechende erotische Bilder eingebaut, welche die Phantasie der Leser weiter anregen.

Mein Fazit:
Ein sehr ansprechender und gefühlvoller Kurzroman, der den Leser über Altersunterschiede in einer Beziehung nachdenken lässt und dabei viele knisternde erotische Szenen liefert. Eine kurzweilige Unterhaltung für Zwischendurch.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Rezensionen von niknak:

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Selbstmord oder doch Mord?

Mord im Pinzgau von Walter Bachmeier

Inhalt:
Tina und Bärbel werden zu einer Toten gerufen. Die Frau des angesehenen Staatsanwaltes Vogt hat augenscheinlich Selbstmord begangen. Schnell wird klar, dass an der Geschichte etwas faul ist. Frau Vogt hatte nicht nur keinen Grund sich umzubringen, sie wurde offenbar auch noch erpresst. Als eine zweite Tote gefunden wird, verhärten sich die Indizien.

Und dann geraten Tina und Bärbel selbst in die Schusslinie eines verzweifelten Mörders. Alles hat scheinbar eine Verbindung zu einem Überfall, der schon Jahre her ist.
Was oder Wer steckt wirklich dahinter? Kann Tina den Fall lösen, bevor es noch mehr Tote gibt?

Mein Kommentar:
Dies ist der vierte Band rund um Inspektorin Tina Gründlich, die gemeinsam mit ihrer Freundin Bärbel auf Mörderjagd geht. Da sie auch privat zusammenleben, sind die beiden ein eingespieltes Team. Dennoch ist Tina die dominatere, was in diesem Krimi sehr stark zum Ausdruck kommt. Daher kann es sein, dass man nicht sofort mit ihr warm wird. Ich kenne sie ja auch schon von vorherigen Fällen und mag die beiden richtig gerne, da man mit ihnen immer auch etwas zum Lachen hat.
Der Schreibstil des Autors Walter Bachmeier liest sich schnell und einfach. Man ist sofort mitten im Geschehen und die Geschichte lässt einen dann nicht so schnell los. Da es immer wieder spannende Wendungen gibt, bleibt es bis zum Schluss spannend, da man nie weiß, wer der Mörder ist. So erhält die Geschichte einen tollen Spannungsbogen, der durch viel Humor zu einem sehr abwechslungsreichen Krimi wird.
In der Geschichte kommen viele Gedanken von Tina vor, welche aber alle kursiv geschrieben wurden und somit sehr gut vom Rest abgrenzbar sind. Das finde ich super und der Leser hat keinerlei Verständnisprobleme.
Wenn Tina mit Bärbel spricht, verwenden die beiden einen salzburger Dialekt, welcher mich überhaupt nicht störte. Ich denke aber, dass sich manche damit schwer tun könnten. Dennoch wird die Geschichte somit abwechslungsreich und dadurch, dass diese Passagen eher kurz gehalten sind, dürfte es für niemanden ein Problem darstellen. Ich finde auch, dass der Dialekt zu einem Alpenkrimi einfach dazugehört. Sonst würde meiner Meinung nach etwas fehlen.

Mein Fazit:
Ein wirklich abwechslungsreicher, humorvoller und dennoch spannender Alpenkrimi, der schon Lust auf den nächsten Fall von Tina und Bärbel macht.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Selbstmord oder doch Mord?

Rezensionen von niknak:

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Schäfer und der VfB Stutttgart

Mord im Pinzgau von Walter Bachmeier

Inhalt:
(Klappentext)
Jürgen Schäfer, schwäbischer Oberkommissar und Vereinsmitglied seit seiner Kindheit, fiebert auf den 34. Spieltag hin. Der VfB Stuttgart ist nur noch 48 Stunden und einen Punkt davon entfernt, wieder in die 1. Liga aufzusteigen. Doch dann wird eine Wette auf Nicht-Aufstieg abgegeben und ein Drohbrief geht ein.

?Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!?, sagt der schwäbische Polizist schon bald, nur um kurz darauf festzustellen, dass der Fall noch lange nicht gelöst ist ...

Meine Meinung:
Dies ist der sechste Fall der Autorin Mona Frick rund um Oberkommissar Jürgen Schäfer. Dabei findet sie immer wieder eine komplett neue und spannende Handlung, sodass sich ihre Fälle total voneinander unterscheiden. Diesmal gibt es auch keinen Mord, was der Geschichte aber nichts an Spannung nimmt. Der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss erhalten und hält den Leser die ganze Zeit gefangen.
Durch ihren lockeren und flüssigen Schreibstil lässt sich der Kurzkrimi in kurzer Zeit lesen und ist dadurch viel zu schnell zu Ende. Oberkommissar Schäfer und sein Freund Bromstetter müssen diesmal bei einem Fußballspiel ermitteln, was zu Spannung aber auch vielen humorvollen Szenen führt. So ist bei diesem Krimi etwas für jeden dabei. Auch wenn ich nicht viel von Fußball verstehe wurde ich mitgerissen und habe mit Schäfer und seinem Verein mitgefiebert, ob sie nun aufsteigen oder nicht.
Auch die Charaktere sind wieder sehr toll beschrieben und ich finde es richtig klasse, dass man sie mit jedem Buch besser kennenlernt und mehr über sie erfährt.
Ich bin schon jetzt gespannt, was sich Mona Frick als nächsten Fall ausdenken wird, da sie immer so tolle und abwechslungsreiche Fälle für Schäfer hat.

Mein Fazit:
Ein spannender und humorvoller Kurzkrimi rund um Schäfer, der auch ohne Mord nicht an Faszination verliert und jetzt schon Lust auf den nächsten Teil macht.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Selbstmord oder doch Mord?

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Die Schattenseite der Liebe - kann man ihr entkommen?

Mord im Pinzgau von Walter Bachmeier

Inhalt:
(Klappentext)
Jan und Franzi lernen sich eines Nachmittags kennen. Sie führt ihn in die Welt des Lesens ein, und schon bald treffen die beiden sich regelmäßig im Café. Obwohl Franzi mit Tobias zusammen ist und Jan zurück zu seiner Exfreundin Anne findet, kommen die beiden sich schnell näher.

Doch es dauert nicht lange, bis Franzi beginnt, sich zu verändern. Jan ahnt, was Tobias ihr antut. Bis es zur Katastrophe kommt. Doch warum musste Franzi Tobias umbringen und ist nicht einfach gegangen? Und hätte Jan verhindern können, was geschehen ist? Diesen unangenehmen Fragen müssen die beiden sich stellen. Gibt es nach allem, was passiert ist, eine Zukunft für die beiden?

Mein Kommentar:
Die Autorin Sandra Halbe hat einen sehr fesselnden und emotionalen Schreibstil und nachdem man die ersten Seiten gelesen hat, will man das Buch gar nicht mehr weglegen, da man in seinem Bann gefangen ist. Ich wollte immer wissen, wie es mit Jan und Franzi weitergeht und was in Franzis Beziehung als nächstes passieren wird.
Das Buch beschreibt ein etwas schwieriges Thema, da Gewalt in einer Beziehung nicht so oft in Büchern erwähnt wird. Trotzdem finde ich es toll, dass sich die Autorin an dieses Thema herangewagt hat und es auch noch so authentisch und bewegend rüberbringt.
Das Buch ist aus zwei verschiedenen Perspektiven geschrieben und somit bekommt man als Leser einen tollen Einblick in das Geschehen. Zum einen erfährt man von Franzi genau, wie es ihr in der Beziehung geht und wie sie mit der Situation und der Gewalt zurechtkommt bzw. wie es ihr dabei geht. Und zum anderen erfährt man von Jan wie die Außenstehenden diese Situation sehen und einschätzen. Er möchte zwar helfen, aber er kann nicht. Dieser Gewissenskonflikt kommt meiner Meinung nach sehr gut rüber und beim Leser an. Man leidet mit beiden mit, aber man kann auch beide ein wenig verstehen.
Sandra Halbe hat es sehr gut geschafft, dass die Gefühle der Beiden beim Leser ankommen und man mit ihnen mitleidet und mitfiebert. Und auch die Erklärungen, wie es genau zum Mord kam, finde ich sehr schlüssig und nachvollziehbar.
Auf alle Fälle lässt dieses Buch und das Thema Gewalt in der Beziehung sicher keinen kalt und auch nach dem Ende lässt es einen nicht los, sondern regt den Leser zum Nachdenken an. Das finde ich eine tolle Botschaft. So kann man vielleicht mal jemanden helfen, der sich in einer ähnlichen Situation befindet, da man ja jetzt ein wenig über beide Seiten Bescheid weiß.
Das Buch hat mir richtig gut gefallen und ich freue mich schon darauf, wieder etwas von der Autorin zu lesen.

Mein Fazit:
Ein wirklich tolles und fesselndes Buch über Gewalt in der Beziehung, welches den Leser in seinen Bann zieht und auch nach dem Ende nicht loslässt. Es regt zum Nachdenken an und wirkt noch länger in einem nach.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Selbstmord oder doch Mord?

Rezensionen von niknak:

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Bad Boy war gestern - Bad Girl ist heute

Mord im Pinzgau von Walter Bachmeier

Inhalt:
(Klappentext)
Max Miller hat ein Problem: Ihre Eltern haben sich zu einem Besuch angekündigt, und all die beschönigenden Halbwahrheiten, die sie ihnen über ihr Leben in Philadelphia erzählt hat, drohen aufzufliegen. Vor allem ihr Freund Mace ist mit seinen Tätowierungen alles andere als vorzeigbar.

Da trifft Max den angehenden Schauspieler Cade und bittet ihn, sich ihren Eltern gegenüber als ihr Freund auszugeben. Doch Cade spielt seine Rolle zu gut, und Max weiß schon bald nicht mehr, wo ihr Spiel endet und wo echte Gefühle beginnen.

Mein Kommentar:
Mein erster Gedanke zu dem Buch war: "Ein schönes Buch für zwischendurch". Je weiter ich jedoch gelesen hatte, desto mehr wurde ich eines Besseren belehrt. Das Buch hat sehr viel Tiefgang und extrem viele Gefühle.

Die Autorin hat einen sehr gefühlsvollen Schreibstil, der angenehm zu lesen ist. Man bekommt sehr viel Einblick in die Gefühlswelt der beiden Protagonisten. Das Buch ist immer abwechselnd aus der Sicht von Max und Cade geschrieben. Dadurch konnte ich mich viel besser in die Charaktere hineinversetzen.

Man erfährt sehr viel von der Vergangenheit von Max. Im Laufe des Buches erfährt man immer mehr, bis man anschließend auch den Rest erfährt. Von Cade erfährt man nicht ganz so viel, aber dennoch genug um ihn gut zu verstehen.

Ich habe den ersten Band der Reihe noch nicht gelesen, dadurch kannte ich die Charaktere noch nicht. Dies hat beim Lesen aber nicht gestört. Der erste Teil handelt von Bliss und Garrick. Diese kommen in diesem Buch nur ganz selten vor, spielen jedoch trotzdem eine wichtige Rolle, vor allem am Anfang der Geschichte. Auch ohne ihre Geschichte zu kennen, kann man dieses Buch ganz super leicht lesen.

Max Miller, die eigentlich Mackenzie heißt ist ein sehr schriller und liebenswerter Charakter. Sie ist tätowiert und gepierct, ihre Haare sind meistens bunt und ihr Markenzeichen ist ihr knallroter Lippenstift. Die Musik ist ihre Leidenschaft. Sie ist eine sehr taffe Persönlichkeit, die jedoch oft auch viel Angst hat, Angst alles zu vermasseln.

Cade Winston ist ein sehr bodenständiger und netter Charakter. Er engagiert sich ehrenamtlich und gibt sozial benachteiligten Kindern Schauspielunterricht. Er möchte gerne Schauspieler werden, hat den Durchbruch jedoch noch nicht geschafft. Er versucht, auf Grund seiner Vergangenheit, perfekt zu sein, kämpft jedoch zu wenig.

Die Beziehung der beiden ist sehr schwierig zu beschreiben. Sie ergänzen sich perfekt und unterstützen den Anderen bei seinen Schwächen. Gegenseitig ermutigen sie sich ihren Ängsten zu stellen. Das knistern und kribbeln zwischen den beiden ist bereits von der ersten Sekunde an zu spüren. Die Leidenschaft ist schier greifbar. Sie harmonieren einfach super zusammen.

Mein Fazit:
Bad Boy war gestern - Bad Girl ist heute. Das Buch hat mir unheimlich gut gefallen. Man fiebert mit den Protagonisten mit und will mit dem Lesen nicht mehr aufhören. Den ersten Teil werde ich auf jeden Fall noch nachlesen, genauso wie ich mir auch den dritten Teil noch besorgen werde.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Selbstmord oder doch Mord?

Rezensionen von niknak:

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Panther + Schlange + Mafia + Geheimnisse = jede menge Aktion

Mord im Pinzgau von Walter Bachmeier

Inhalt:
(Klappentext)
Schon bei ihrer Ankunft auf Sizilien fühlt sich Rosa wie in einem alten Film ? der Chauffeur am Flughafen, der heruntergekommene Palazzo ihrer Tante und dann die Gerüchte um zwei Mafiaclans, die seit Generationen erbittert gegeneinander kämpfen: die Alcantaras und die Carnevares, Rosas und Alessandros Familien.

Trotzdem trifft sich Rosa weiterhin mit Alessandro. Seine kühle Anmut, seine animalische Eleganz faszinieren und verunsichern sie gleichermaßen. Doch in ihm ruht ein unheimliches Erbe, das nicht menschlich ist.

Mein Kommentar:
Der Autor hat einen schön angenehm und super leicht und flüssig zu lesenden Schreibstil. Er beschreibt die Landschaft, aber auch die Häuser und ihre Einrichtung sehr detailiert und liebevoll. Man kann sich, während des Lesens, die Umgebung unglaublich gut vorstellen.

Im Buch sind unheimlich viele Aspekte vorhanden. Es behandelt einmal die Mafia mit allem was dazu gehört. (Mord, Lug und Betrug, Geheimnisse, gefährliche und illegale Machenschaften, Entführungen, Familienclans und Feindschaften) Durch Rosa wird man langsam in diese Szene eingeführt. Man kann jedoch bereits von Anfang an soetwas vermuten.

Des Weiteren ist in diesem Buch auch das Romeo und Julia Syndrom vorhanden. Die beiden Familien Alcantara und Carnevare sind verfeindet und können sich überhaupt nicht ausstehen. Alessandro und Rosa lernen sich jedoch kennen, freunden sich an und verlieben sich schlussendlich ineinander. Viele Menschen sind jedoch gegen diese junge und zarte Beziehung.

Ein weiterer Aspekt des Buches sind die vielen Familiengeheimnisse, die nur bedingt mit der Mafia in Verbindung stehen. Diese stehen meist mit Arkadien in Zusammenhang, (Was genau dies ist, verrate ich nicht, um nicht zu viel zu spoilern.) und mit dem nichtmenschlichen Erbe von Alessandro. Durch den Fantasyteil des Buches werden sehr viele Fragen aufgeworfen, die in diesem Buch nicht alle beantwortet werden.

Rosa Alcantara ist der perfekte unperfekte Protagonist. Sie ist keine typische Hauptprotagonistin und genau das macht sie so sympatisch. Obwohl sie, gerade am Anfang des Buches, nicht sehr sympatisch rüber kam, habe ich sie sehr schnell ins Herz geschlossen.

Mein Fazit:
Ein sehr schönes Buch mit zahlreichen interessanten Aspekten, einer schönen Liebesgeschichte und mit einigen fantastischen Details. Es bietet sehr viel Platz für eine Fortsetzung und ich freue mich schon sehr darauf, diese zu lesen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Selbstmord oder doch Mord?

Rezensionen von rewa:

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Die liebe Familie

Mord im Pinzgau von Walter Bachmeier

Karla ist Mutter zweier Kinder , Hausfrau und hat einen Teilzeit Job. Ach ja, einen Mann und einen Hund gibt es auch noch. Und wenn es ein Problem gibt, ist sie immer und jederzeit zur Stelle.
Die Autorin Kathi van Beek nimmt den Leser auf 117 Seiten (leider nur so wenige), auf eine humorvolle Alltagsreise mit, wo man eine Woche lang die liebe Familie und ihre großen und kleinen Sorgen begleiten darf.

In der ICH- Form geschrieben kann man mit Karla mitleiden, wenn der Sohnemann hungrig und somit unausstehlich ist, wenn die pubertierende Tochter nur mit einem grünen T- Shirt zum Training gehen kann oder wenn der Mann verzweifelt den Toaster sucht, der schon seit Monaten in der Küche steht. Immer ist Karla mit Rat und Tat zur Stelle.
Als Leserin erkennt man sich in vielen Szenen wieder und man muss nicht nur schmunzeln, sondern immer wieder auch herzhaft dabei lachen. Ein flotter und spritziger Schreibstil macht den Roman zu einem Lesevergnügen. Ein wirklich witziges und humorvolles Buch, wo man sich immer wieder auch dabei selbst erkennen kann. Auch wenn manche Szenen etwas überspitzt wirken, treffen sie doch des Pudels Kern- ohne Karla, Susanne, Claudia?..und wie sonst noch alle anderen Frauen heißen, ohne sie würde ein Familienalltag nicht so ruhig und organisiert verlaufen.

Auszug aus dem Buch:
,,Was ist denn mit dir passiert?´´, frage ich dann auch ordnungsgemäß besorgt. Bist du verknickt?´´
,, Nein, ich wachse!´´ lautet die dramatisch vorgetragene Antwort.
Das ist natürlich fürchterlich! Wie lange er wohl für diesen kummervollen Gesichtsausdruck geübt hat?
Oder handelt es sich doch um ein angeborenes Naturtalent?

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Selbstmord oder doch Mord?

Rezensionen von Gaby 2707:

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Ein Neuanfang in Devon

Mord im Pinzgau von Walter Bachmeier

Die Scheidung von ihrem Mann Jürgen, der sich eine Jüngere gesucht hat, ist gerade durch. Das gemeinsame Haus wurde verkauft. Tochter Annabel studiert auswärts und ist zu ihrem Freund gezogen. Job hat sie derzeit auch keinen, da sie ihr Studium während der Schwangerschaft abgebrochen hat. Miriam Weiden, gerade mal Anfang 40, fällt die Decke auf den Kopf.

Da erinnert sie sich, dass sie immer mal wieder nach Südengland reisen wollte und bucht kurzerhand einen Urlaub im Iveystone Manor in Reedcombe. Ihre Gedanken sind allerdings immer wieder in Deutschland, schweifen ab in die Vergangenheit. Und Miriam bemerkt, dass sie in ihrem alten Leben eingentlich nichts mehr hält. Da verliebt sie sich in einen schwarzen knuffigen Hund und dann in ein kleines Cottage mit einem wunderbaren, jetzt allerdings total verwilderten Garten. Hier will sie ein neues Leben anfangen...

Das Cover mit dem kleinen reedgedeckten Haus und dem wilden Garten zaubert schon vor dem Lesen eine locker-leichte Stimmung herbei. Julie Leuze hat es sehr schnell geschafft, mich mitten in die Geschichte hinein zu ziehen. Vielleicht auch deshalb, weil sich viele Frauen in Miriam hinein versetzen können. Etwas anderes machen, sich neue Ziele stecken und vor allem nicht verzweifeln, wenn´s nicht gleich klappt und auf keinen Fall aufgeben. Das bringt die Autorin hier sehr schön rüber.

Aber auch Miriams Liebe zu ihrem Garten und vor allem den Kräutern kann ich mir durch die tollen Beschreibungen sehr gut vorstellen. Ich meine den Duft von Lavendel, Rosmarin und Kamille in der Nase zu haben. Aber auch die wunderschöne Landschaft und die Eigenart der Bewohner von Reedcombe, die nicht alle Miriam gut gesinnt sind, werden sehr bildhaft und farbig beschrieben. Devon steht nun auch auf meiner "möchte ich noch sehen"-Liste.

Von März bis Oktober begleite ich Miriam auf ihrer Reise in ein neues Leben. Allen Monaten voran gestelt, finde ich je ein Kräutlein aus Devons umfassender Kräuterfibel näher beschrieben. Und im Anhang sind noch ein paar Reedcomber Kräuter-Rezepte abgedruckt.

Eine wunderbare Geschichte, die Mut macht, das Leben und die Zukunft, egal in welchem Alter, neu anzugehen. Ich hatte ein paar sehr schöne, unterhaltsame Lesestunden. Dieses Wohlfühlbuch, das auch seine nachdenklichen Seiten hat, bekommt meine absolute Leseempfehlung.

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Selbstmord oder doch Mord?

Rezensionen von EdVanSchleck:

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Großartiges Szenario

Mord im Pinzgau von Walter Bachmeier

Handlung:
Der berühmte Evolutionär, Charles Darwin und der große Revolutionär Karl Marx leben nur wenige Meilen voneinander entfernt. Darwin, der ?Gottesmörder?, ist inzwischen etwas in die Jahre gekommen und auch gesundheitlich angeschlagen. Zudem bereitet ihm die Angst seiner Frau Kopfzerbrechen, die befürchtet Darwin hätte durch seinen Unglauben deren gemeinsames ewiges Leben verwirkt.

Auch Marx ist nicht mehr der Jüngste und auch er hat gesundheitliche Probleme. Hinzu kommt dass der deutsche Exilant nicht nur in finanziellen Schwierigkeiten steckt, sondern dass Marx aufgrund einer andauernden Schreibblockade auch mit der Veröffentlichung seines neuen Buches, ?Das Kapital II? nicht weiter vorankommt. Die beiden großen Denker lernen sich schließlich bei einem Dinner zum ersten Mal persönlich kennen. Dort kochen die Gemüter über und es kommt zum Streit. Nichts desto trotz müssen die beiden feststellen, dass sie mehr gemeinsam haben, als nur den behandelten Arzt.

Persönliche Meinung:
Es fällt sofort auf, dass die Autorin im Vorfeld weitreichende Recherchen über die beiden Protagonisten, Darwin und Marx, getätigt hat. Anfänglich wurde ich etwas überrascht von der detaillierten und ausführlichen Art auf Darwins Forschung einzugehen, doch hierdurch wird das Verständnis für den Charakter nur gestärkt. Die im Allgemeinen sehr detaillierten Beschreibungen helfen dem Leser sich mit der Zeit sehr gut die Wesen der Protagonisten zu erfassen. Weiter gefällt mir der Schreibstil außerordentlich gut. Er wirkt etwas gehoben und ist der Situation (große Denker philosophieren über Gott und die Welt) sowie der Zeit (1881) hervorragend angepasst. Trotz der teilweise recht melancholischen Stimmung sind auch einige amüsante Passagen enthalten, die mich hin und wieder zum Schmunzeln brachten. Am Ende verweist die Autorin darauf, was an diesem Roman der Wirklichkeit entspricht und was lediglich Fiktion ist. Hierdurch wird das Buch schön abgerundet und der Leser kann nun gut einschätzen, wie er die beiden Charaktere einzuordnen hat.

Fazit:
Hierbei handelt es sich um ein interessantes Szenario, welches auch durchaus so ähnlich stattgefunden haben könnte. Aufgrund der guten Hintergrundinformationen bietet dieser Roman eine gute erste Annäherung an die Personen Darwin und Marx. Das Treffen, welches komplett fiktiv ist und so nie stattgefunden hat, war für meinen Geschmack etwas zu kurzweilig und ich hätte mir davon mehr Erhofft. Für Leser, die sich von teils ausführlichen, wissenschaftlichen Beschreibungen und philosophischen Diskussionen nicht abschrecken lassen oder sich sogar dafür begeistern können kann ich dieses Buch auf alle Fälle klar Empfehlen.

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Selbstmord oder doch Mord?

Rezensionen von Gaby 2707:

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Ein sehr humorvoller Krimi

Mord im Pinzgau von Walter Bachmeier

Nachdem Klara Himmel zusammen mit ihrem Mann Paul und Tochter Sophie Berlin verlassen mussten, sind sie im tiefsten Mecklenburg, in dem kleinen Ort Mordsacker gelandet. Klara musste ihren Job als Schauspielerin aufgeben und ist nun "nur" Hausfrau, Sophie arbeitet in einer Landarztpraxis und Paul hat einen Halbtagsjob als Dorfpolizist, aber noch große Pläne.

Zufriedenheit sieht anders aus. Gerade als Paul mit einer starken Männergrippe danieder liegt, findet man den Schweinebauern Siggi Schlönkamp tot in seiner Güllegrube. Unfall? Mord? Da Paul ausser Gefecht ist, macht sich Klara, die nicht an einen Unfall glaubt, an die Ermittlungen.

Klara Himmel ist eine Frau, die ich recht bald in mein Herz geschlossen habe. Sie ist so ganz anders als die Frauen aus dem kleinen Dorf, aber auch anders als z.B. ich selbst. Vielleicht mag ich sie gerade deshalb. Mit allen Mitteln versucht sie eine gute Hausfrau zu sein ? was ihr aber nur in allerhöchster Anspannung gelingt. Da widmet sie sich lieber ihren Ermittlungen. Die Methoden, mit denen sie hier versucht, den Unfall, den ihr Mann schon abgeschlossen hat, als Mord aufzudecken sind schon sehr unkonventionell und schräg. In ihrer liebenswerten und humorvollen Art schafft sie es aber immer wieder auch die schwierigsten Hürden zu überwinden. Hier holt sie sich auch Unterstützung von ihrer Tochter Sophie und von einen jungen Bestatter, Herrn Grube.

Der Schreib- und Erzählstil von Cathrin Moeller hat mir schon bei "Wolfgang muss weg" sehr gut gefallen. In dieser Geschichte geht mir Klara mit ihren skurillen Aktionen hier und da etwas zu weit und ich konnte nicht mehr über ihre Aktionen lachen. Aber eben nur hier und da. Ansonsten habe ich mich gerade durch den hervorragenden Wortwitz auch diesmal sehr gut unterhalten gefühlt. Ein Mord im Dorf Mordsacker, ein Schwein namens Schnitzel und ein Bestattungsunternehmen Grube gibt es nicht alle Tage. Meine Mundwinkel zeigten ca. 90% der Lektüre nach oben.

Hinter mir liegt ein humorvoller Krimi mit Protagonisten, wie Du und ich (vielleicht ein kleines bischen schräger) und fast ohne Blutvergießen. Meine Leseempfehlung hat sich diese Geschichte absolut verdient.

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