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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Nepomurks:

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Hochspannung!

Der Stier und das Mädchen von Stefán Máni

„Wow“ dachte ich mir, als ich das erste Kapitel von „Der Stier und das Mädchen“ zu Ende gelesen hatte.. Bei mir hat es pure Gänsehaut verursacht und ich bin auch nach Beendigung des Buches vom Gesamtpaket begeistert! Es hat mich also nicht enttäuscht.
Der Thriller wirkt nach besagtem ersten Kapitel erst einmal überraschend unkonventionell, nicht zuletzt wegen einiger reichlich ungewöhnlicher Protagonisten.

Sogar der Schreibstil war für mich anfangs noch eher gewöhnungsbedürftig, was sich aber schnell legt! Gleich nach dem Anfangskapitel erfolgt ein Sprung in die nahe Vergangenheit, durch die man sich von nun an zwar nicht immer chronologisch, aber doch in stimmigen und aufschlussreichen Episoden wieder zurück in Richtung Gegenwart bewegt. Zwischen den Wechseln von Zeit und Schauplätzen findet sich durchgängig ein schlichtes „Tick Tack“ - und schon springt man zur nächsten Szenerie. Als Leser blickt man dabei immer tiefer in Abgründe, die teils erschütternd und dramatisch sind, aber trotz mancher Überspitzung auch authentisch bleiben. Die Spannung nimmt mit jeder Episode zu, bleibt bis zum Schluss erhalten und ist generell durchgängig hoch! Die Charaktere ergeben wohl erst nach und nach einen wirklichen Sinn, insbesondere „der Stier“! Aber auch hier bleibt immer alles schlüssig. Gut gefiel mir vor allem, dass der Schluss keine Fragen offen lässt und die Inhalte alle eine glaubhafte Logik ergeben.
Ich fand den Thriller wirklich spannend, an manchen Stellen aber auch erschütternd und verstörend! Insgesamt ist das Buch wirklich toll zu lesen und deshalb meiner Meinung nach ein absoluter Lesetipp!

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Hochspannung!

Rezensionen von Nepomurks:

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Unglaublich interessant und packend!

Der Stier und das Mädchen von Stefán Máni

Max Tegmark ist ein schwedisch-amerikanischer Wirtschaftsphilosoph und Kosmologe, und lehrt seit 2000 am Massachusetts Institute of Technology (MIT) als Professor für Physik. Schon mit seinem letzten Werk ‚Unser mathematisches Universum. Auf der Suche nach dem Wesen der Wirklichkeit‘ hat er mich absolut fesseln können.

Nun hat er sein neuestes Buch „Leben 3.0 – Mensch sein im Zeitalter künstlicher Intelligenz“ vorgelegt und schreibt von den Herausforderungen, Entwicklungen und Gefahren der Künstlichen Intelligenz (KI). Die beschriebenen Inhalte sind dabei teils herausfordernd, aber vom Ansatz her unglaublich interessant und packend. Schon ganz zu Beginn wird deutlich, wie brisant die Erschaffung und der Umgang mit Künstlicher Intelligenz ist (mindestens aber sein kann). Man liest schon eingangs von den maßgeblichen Vorkehrungen, die getroffen werden, um KI nur im isolierten Testlauf zu erproben – mit Bedacht und ohne jegliche Möglichkeit für die KI, einen Weg ins Netz 2.0 zu finden. Doch übernehmen wir uns im Umgang mit Künstlichen Intelligenzen nicht vollends? Sind wir dem überhaupt noch gewachsen..?!
Max Tegmark schafft hier ein tiefgreifendes und aufschlussreiches Buch, dessen Inhalte auch teilweise erschreckend sind – zumindest, wenn man sich die Ausmaße des ganzen beschriebenen Spektrums bewusst macht und in die Zukunft schaut. Der Schreibstil Tegmarks ist dem Thema und seinem wissenschaftlichen Hintergrund entsprechend stellenweise und vielleicht sogar übergreifend ein wenig anspruchsvoller, doch auch verständlich, wenn man sich den Inhalten mit Ruhe zuwendet und alles mit Bedacht liest.
Es lohnt sich meines Erachtens immer, einen Blick in die Bücher von Max Tegmark zu werfen. Sie sind lehrreich, inspirierend und interessant – so auch dieses. Ich kann das aktuelle Buch „Leben 3.0“ nur uneingeschränkt weiterempfehlen, zumindest all jenen, die sich für das doch etwas spezielle Thema interessieren.

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Hochspannung!

Rezensionen von heinoko:

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Kleiner, feiner Impulsgeber

Bio-Size statt Plus-Size von Victoria Fromm

Nur 60 Seiten! Mehr braucht es nicht, tatsächlich nicht.

„Wenn du etwas haben willst, was du noch nie gehabt hast, musst du etwas tun, das du noch nie getan hast.“
Die Autorin berichtet teils humorig in kurzen Kapiteln über ihre eigene Erfolgsgeschichte, in 9 Monaten 40 kg abgenommen zu haben.

Sie betont mehrfach, dass es ihre eigenen Erfahrungen sind, die sie weitergeben möchte. Nicht mehr und nicht weniger.
Alle wichtigen Themen sind kurz und klar aufgegriffen, wie z. B. Entschlacken, Entsäuern, Darmaufbau, Bewegung, Schlaf usw., ohne wissenschaftliche Hintergründe bemühen zu müssen. Vieles war mir fremd, wie z. B. die Konjakwurzel, auch die strenge vegane Ernährungsform liegt mir nicht. Aber da die Autorin nichts verteufelt, sondern lediglich ihren eigenen Weg erzählt, bleibt dem Leser stets die freie Wahl, wie weit und womit er der Autorin auf ihrem Erfolgsweg folgen möchte oder nicht. Und genau diese Freiheit, dem Leser die eigene Wahl zu lassen, hebt das Büchlein weit über so manchen umfangreichen Ratgeber hinaus. Umsetzen muss man aber auch hier eine veränderte Essens- und Lebensform selbst aus eigenem Erkennen heraus. Dazu ist das Büchlein ein überzeugender, knackig kurzer, beeindruckender Impulsgeber!

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Kleiner, feiner Impulsgeber

Rezensionen von Gaby 2707:

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Eine tolle Mutter-Tochter-Sohn-Produktion

Neue Kinder(reim)geschichten von Anja Stroot; Aaron Stroot; Christina Stroot

Zusammen mit ihren Kindern Christina und Aaron, die wunderschöne farbige Bilder zu ihren Geschichten gemalt haben, hat Anja Stroot Neue Kinder(reim)geschichten geschrieben. Auch sie selbst trägt mit einigen Zeichnungen zur Untermalung ihrer Geschichten bei.
Reime, Geschichten und Bilder erzählen von der Ballerina Frieda, dem Engel von Wolke 808, einem Weißkopfseeadler, Trixi und der Wünschekutsche, dem Erfinder Kruxi Muff und noch vielem Anderen.

Was ich toll finde: Hier sind auch Bilder dabei, die mich einladen mir selbst eine Geschichte oder einen Reim dazu auszudenken. Und ein Bild läd zum Ausmalen ein.
Die Reime lesen sich so eingängig, dass sie die Kinder bestimmt bald auswendig können. Die Geschichten haben eine tolle Länge, dass ich sie mir auch sehr gut als Gute-Nacht-Geschichten vorstellen kann. Es sind aber nicht einfach nur Geschichten, sondern sie regen zum Nachdenken und zum darüber reden an.
Die Geschichten und Gedichte eignen sich aber nicht nur zum Vorlesen. Durch die große Schrift können sich auch Leseanfänger sehr gut daran versuchen. Genau richtig für einen Kuschelnachmittag in der jetzt so kalten Jahreszeit. Da machen gerade die Bilder richtig gute Laune.
Das Highlight für mich bei diesem Buch sind die Bilder von Christina und Aaron. Sie bestechen durch viele Kleinigkeiten, die entdeckt werden wollen und sie regen zum nachmachen an. So kann die Mama oder die Oma ein kleines Gedicht kreieren und die Kinder malen dazu ein Bild. Oder zu Mamas Bild kann eine Geschichte erzählt werden. Also zum Buch am besten gleich Malblock und Buntstifte dazu schenken.
Zum Abschluss des Buches stellen sich Christina, Aaron und Anja mit Fotos vor, so dass ich sehen kann, wer dieses tolle Buch gestalten hat.
Ich bin auch von diesen Neuen Kinder(reim)geschichten absolut begeistert. Und ich bin mir sicher, die Kinder werden es genauso lieben.

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Eine tolle Mutter-Tochter-Sohn-Produktion

Rezensionen von m.leitinger:

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Temporeiche Beziehungsgeschichte am Fuschlsee

Zartbitter von Petra Herzgsell

Gepackt wird man gleich zu Beginn des Romans, als die Protagonistin von gemalten Ritteraugen durch den Speisesaal verfolgt wird. Sie ist im Hotel Lambert, das sie schon als Kind besucht hat und sich an so manches wieder erinnern kann. Die Beschreibungen rund um den Fuschlsee in Salzburg bringen allen jenen, die die Umgebung kennen, diese Bilder lebhaft in Erinnerung - für die anderen mag es ein Anreiz sein, sich diese Gegend mal anzuschauen.

Auch die Männer spielen in der Geschichte eine tragende Rolle - so wie man es sich häufig vorstellt. Die beiden Kontrahenten sind komplett konträr, obwohl sie vieles aus der Kindheit verbindet. Doch auch in dieser Geschichte gibt es etwas, das nun zwischen ihnen liegt.
Neben der Aufgabe, sich als Hoteldirektor zu beweisen, kommt Max auch in einen Gefühlsstrudel und so manche Verwechslungen ergeben eine attraktive, sehr unterhaltsame und packend erzählte Beziehungsgeschichte.
Und wie gesagt: auch für Männer einen "Ausflug" an den Fuschlsee wert.

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Temporeiche Beziehungsgeschichte am Fuschlsee

Rezensionen von Bluemoon:

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Ein sehr gutes literarisches Werk!

Das Handbuch der ketogenen Ernährung von Fabrizio P. Calderaro

Mir gefällt dieses Buch besonders gut, denn das Buch verfügt über einen Anhang (Glossar), indem alle Fachbegriffe genau erklärt werden. Sehr informativ und interessant, vor allem das Kapitel über Migräne, Depression und Zuckerausstauschstoffe. Lobenswert.

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Ein sehr gutes literarisches Werk!

Rezensionen von lenicool11:

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Nur Eishockey? Oder doch mehr?

Stadt der Bären von Backman Fredrik

Inhalt
Wer glaubt noch an Björnstadt? Es liegt viel zu weit hinter den dunklen Wäldern im Norden. Doch die Menschen hier halten zusammen. Und sie teilen eine Leidenschaft, die sie wieder mit Stolz erfüllen könnte. Die den Rest der Welt an Björnstadt erinnern könnte. Vielleicht sogar Arbeitsplätze bringen, eine Zukunft.

Deshalb liegen alle Träume und Hoffnungen nun auf den Schultern ein paar junger Björnstädter. Noch ahnt keiner in der Stadt, dass sich ihre Gemeinschaft über Nacht für immer verändern wird.

Meine Meinung
Als ich das Buch zur Hand nahm war ich total gespannt was für eine Geschichte Backman diesmal mit viel Humor erzählt .... und er hat mich überrascht. Alleine das erste Kapitel ist mal etwas ganz anderes für ihn und trotzdem habe ich mich ab der ersten Seite wohl gefühlt. Björnstadt ist ein Ort im Nirgendwo mit vielen Problemen, der Autor stellt diese Gefühlswelt perfekt dar. Er hat eine emotionale und spannende, mit sehr viel Tiefe ausgestattete Geschichte entwickelt. Das Buch regt zum Nachdenken an und öffnet die Augen über die Kultur im Sport, aber auch über die Verletzlichkeit von Mädchen und Frauen.

Die Protagonisten in diesem Buch sind wirklich einsame Spitze gewesen, man konnte ihre Handeln nachvollziehen, auch wenn man mit ihnen nicht immer einer Meinung war. Backman hat meinen größten Respekt, dass er sich an so ein Thema herantraut und trotz dieses Themas das Buch mit seinem tollen Humor spickt.

Fazit
Jeder der Backman mag wird begeistert sein, auch wenn es ein wenig anders ist als die vorherigen Bücher. Und jeder der einfühlsame Geschichten mit Humor mag, empfehle ich dieses Buch. Ich warte jetzt sehnsüchtig auf den zweiten Band und den nächsten Backman überhaupt.

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Nur Eishockey? Oder doch mehr?

Rezensionen von Maeddsche:

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Potenzial nicht genutzt

Der Serienkiller, der keiner war von Dan Josefsson

Cover:
Das Cover ist schlicht und trotzdem aussagekräftig. Der in weiß auf schwarzem Hintergrund abgebildete Wald stellt für mich einen Zusammenhang zum Einstieg des Buches her, in dem wir die Ermittler bei der Suche der angeblichen Leichen in einem Wald begleiten. Die rote Schrift wirkt auf dieser farblosen Darstellung gleich noch deutlicher, was dadurch unterstützt wird, dass sie erhaben ist.

Insgesamt ein schön gestaltetes Cover, das ansprechend wirkt.

Inhalt:
Wie Cover und Klappentext schon verraten, handelt es sich um einen der größten Justizskandale der Geschichte Schwedens, von dem ich – bis zu diesem Buch – noch nie etwas gehört hatte.
Als Einstieg begleiten wir die Ermittler bei ihrer Suche nach den angeblichen Opfern von Sture Bergwall alias Thomas Quick. Dieser Einstieg war der Grund warum ich das Buch überhaupt lesen wollte, da er sehr interessant gestaltet ist und Lust auf mehr macht.
Danach folgt aber erst einmal ein langer Part der sich mit den Psychotherapeuten beschäftigt, die direkt oder indirekt mit Stures Fall zu tun hatten.
Insgesamt ist das Buch in verschiedene Kapitel unterteilt, die auch in einer Inhaltsangabe aufgelistet sind, was daran liegt, dass es sich hierbei um ein Sachbuch handelt und nicht etwa um einen Krimi nach wahrer Begebenheit.
Leider hat mir der Stil des Autors absolut nicht zugesagt, sodass ich das Buch nach circa der Hälfte abgebrochen habe und somit auch nicht mehr zum Inhalt sagen kann.

Fazit:
Mir war der Part über die Psychotherapeuten einfach zu ausführlich und zu fachsimplerisch. Man wurde mit Fachbegriffen und Personen geradezu überschüttet und alles wurde bis ins kleinste Detail ausgeführt. Klar, um die Intentionen und das Handeln der Psychotherapeuten nachvollziehen zu können, muss man ein gewisses Hintergrundwissen haben, das war aber eindeutig zu viel des Guten – auch für ein Sachbuch. Trotz dieser Genrezugehörigkeit handelt es sich bei dem Thema um einen Justizfall, der von sich aus schon spannend ist. Der Autor hat es meiner Meinung nach versäumt diese Spannung aufzugreifen und sich zu Nutzen zu machen.
Ich habe den Teil über die Psychotherapeuten nicht ganz zu Ende gelesen und bin dann zu dem Kapitel gesprungen, wo es wieder mehr um den Fall und Sture/Thomas ging. Dieser Sprung, bei dem ich knapp 100 Seiten ausgelassen hatte, gelang mir problemlos und bestätigt mir somit, dass diese detaillierten Ausführungen nicht nötig waren um den eigentlichen Fall zu verstehen. Zwar war der Teil über den Fall dann wieder etwas interessanter, mir war die Lust an dem Buch zu diesem Zeitpunkt aber schon vergangen, sodass ich mich entschied es nicht mehr weiter zu lesen.
Vielleicht gebe ich dem Buch irgendwann noch einmal eine Chance und lese nur den Teil über den eigentlichen Fall. Aktuell habe ich daran erst einmal kein Interesse, was ich schade finde, da die Story viel Potenzial hat – die Umsetzung hat nur nicht gestimmt.

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Potenzial nicht genutzt

Rezensionen von Arachnophobia:

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Kann eine Dystopie lustig sein?

QualityLand (QualityLand 1) von Marc-Uwe Kling

Oder: Von einem, der auszog, von seinem Rückgaberecht Gebrauch zu machen.

Es war einmal in einer nicht näher bestimmten Zukunft. Deutschland gibt es nicht mehr, nur noch Qualityland. Das Land der Superlative. Bewohnt von den besten Menschen, Entwickler der neuesten Technik, regiert von der größten Koalition.

Alles ist vernetzt, verkabelt, online. Smart Homes, Smart Cars, Smart Doors, Smart Drones – alles ist smart! Dennoch wagt es ein Einzelner, sich in den Kampf gegen die Übermacht der großen (Verzeihung: größten) Konzerne zu stürzen.

Peter Arbeitsloser, der zwar selbst nichts für seinen Nachnamen kann, aber durch diesen dennoch stigmatisiert ist, lebt ein eher normales, durchschnittliches Leben. Er erhält von „The Shop“ („Der weltweit größte Versandhändler“) einen Artikel, den er nicht will. Ein Skandal! In einer Zeit, in der Onlinehändler eher wissen, was der Verbraucher benötigt, als er selbst, ist es quasi unmöglich, dass ein Irrtum vorliegt. Schließlich machen Maschinen keine Fehler.

Der Leser respektive Hörer begleitet nun Peter in seinem Alltag bis zu diesem Schlüsselerlebnis und auf seiner dann startenden kleinen Odyssee. Klings wunderbar schräge, zum Teil auch überzogene Ideen und Beschreibungen einer vermeintlich besseren, utopischen Welt waren durchweg plastisch und gut vorstellbar. Viele Dinge wirken zwar übertrieben und sind es auch, aber dennoch lässt sich nicht leugnen, dass sie lediglich eine überspitzte Darstellung der derzeitigen Entwicklung sind. Unsere Häuser und Alltagsgegenstände lassen sich mittlerweile vernetzen, das selbstfahrende Auto ist keine Zukunftsmusik mehr, die ersten Testläufe zur Drohnenbelieferung sind auch durch und wer weiß, wie lange es von personalisierter Werbung zu „Ich weiß, was du brauchst!“ ist. Immerhin quatschen uns diese ganzen Gegenstände momentan noch nicht zu.

Die Charaktere sind abwechslungsreich gestaltet, wenn auch natürlich etwas klischeehaft – aber genau das passt einfach perfekt zur Story und dem gesamten Setting, das natürlich an Orwells „1984“ erinnert, allerdings mit einer großen Prise Humor und einem Schuss Speed gewürzt. Vor allem die nichtmenschlichen Charaktere in Peters temporärer und ständiger Begleitung konnten bei mir für einige Lacher sorgen. Sehr schön werden auch die verschiedensten Stereotypen, die einem in unseren heutigen sozialen Netzwerken ebenfalls begegnen, aufs Korn genommen.

Marc-Uwe kling kennt man bisher in erster Linie durch seine Känguru-Trilogie und natürlich drängt sich ein Vergleich geradezu auf. Das zum Teil Schnodderige, das Sarkastische, die Wortspielereien – all das findet sich selbstverständlich auch in „Qualityland“. Der Aufbau ist hier allerdings ein klassischer Roman mit einer durchgehend erzählten Storyline im Gegensatz zu den episodenhaften, nur lose zusammenhängenden Känguru-Chroniken. Aber auch in diesem Genre konnte mich der Autor durchweg überzeugen, ohne dass es große Längen und Durststrecken gab. Der immer durchscheinende Humor, wenn auch zum Teil nur in kleineren Spitzfindigkeiten erkennbar, zieht sich durch die gesamte Geschichte und machte es mir schwer, Pausen einzulegen.

Zum Schluss bleibt noch meine Eingangsfrage zu beantworten und ja, eine Dystopie voller Humor kann durchaus funktionieren. Sehr gut sogar. Letztendlich also eine absolute Leseempfehlung oder, besser noch: Hört es euch an! Genau wie die Känguru-Chroniken gewinnt das Hörbuch, vom Autor selbst gelesen, durch die verschiedenen Stimmen noch gewaltig an Unterhaltungswert. Und als kleines Schmankerl taucht eben das berühmte Känguru auch noch auf. Zumindest irgendwie ein wenig.

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Kann eine Dystopie lustig sein?

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Lena, 10 Jahre aus Völs,

QualityLand (QualityLand 1) von Marc-Uwe Kling

Unerwartet muss Selina ihre Heimat Indien verlassen und nach Oxford zu ihrer Cousine Lily, Onkel Harry und Tante Laura ziehen. Dort muss sie nach den Ferien mit Lily eine englische Schule besuchen. Schon auf dem Weg nach Oxford freut sich Selina auf Lily. Als sie angekommen war, erfuhr sie erst von Lilys Verschwinden.

Die Polizei vermutet, dass Lily ausgerissen ist. Ihr Freund Eric meint aber, dass sie entführt wurde. Selina und Eric suchen Lily. Ob sie Lily finden, erfährt man in dem Buch.

Ich finde das Buch spannend, cool und empfehle es auf jeden Fall weiter. :)

Aber es ist an manchen Stellen gruselig.

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Hannah, 12 Jahre aus Oberperfuss:

Selina verbrachte eine wunderschöne Kindheit in ihrem heiß geliebten Indien. Doch plötzlich muss sie zu ihrem Onkel nach Oxford ziehen! Das einzig Gute daran ist, dass Selina endlich ihre Cousine Lily wieder sieht! Doch dann kam alles anders...

Selina traf bei ihrer Tante und ihrem Onkel ein, und überall sah sie Polizeiwagen und Polizisten. Lily war verschwunden! Die Polizei vermutete, dass Lily abgehauen war, da das schon einmal vorgekommen war. Selina macht sich riesige Vorwürfe, da sie dachte, dasa sie die Schuld an Lilys Verschwinden hatte, obwohl ihre Cousine ihr noch am Vortag eine SMS geschickt hat, wie sehr sie sich auf Selina freut.

Eric, der Nachbar und Freund von Lily behauptet aber felsenfest, dass Lily entführt worden war. Denn am Vortag schrieb sie Eric, dass sie einem Geheimnis auf der Spur war.

Werden sie es schaffen, Lily wieder zu finden? Und werden sie das Geheimnis lüften? Gemeinsam stürzen sich Selina und Eric in ein Abenteuer, dass sehr viele überraschende Wenden hat...

Mir hat das Buch ganz gut gefallen, ich empfehle es weiter für Kinder zwischen zehn und zwölf. Für echte Leseratten hat es wahrscheinlich zu wenig Seiten, trotzdem lohnt es sich, das Buch zu lesen!

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Lea, 10 Jahre aus Wattens:

Selina ist ein 13 jähriges Mädchen aus Indien, das mit dem Flugzeug nach England ziehen muss. Dort wohnt sie bei ihren Verwandten und ihrer Cousine Lilly. Dort angekommen ist Lilly spurlos verschwunden. Die Polizei, der Nachbar Eric, seine Familie und Selina suchen fieberhaft nach dem Mädchen. Eric und Selina finden Lilly ihn einem Haus bei einem seltsamen Uhrmacher, der seine verstorbene Tochter zurück haben will. Zum Schluss wird Lilly gerettet und alle freuen sich.

Diese Buch war sehr spannend und hat mir sehr gut gefallen.

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Kann eine Dystopie lustig sein?