Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Maja, 7 Jahre aus Aldrans:
Finn und Frieda halten den Herbst auf von Martin Klein; Kerstin Meyer
Finn und Frida sind Geschwister. Sie mögen den Sommer sehr gerne. Im Sommer planschen sie am liebsten im Wasser. Finn und Frida probieren den Herbst aufzuhalten. Sie wollen den Herbst nicht beachten, und wenn er sich zeigt, dann machen sie ihn rückgängig. Sie ziehen sich den Badeanzug an, obwohl es Herbst ist, sie planschen und toben.
Dann haben sie noch einige lustige Ideen, damit der Sommer bei ihnen bleibt.
Das Buch was lustig und verrückt, die vielen bunten Bilder auch!
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Rita, 12 Jahre aus Innsbruck,
Zwei wie Zucker und Zimt. Zurück in die süße Zukunft von Marta Martin; Stefanie Gerstenberger
Charlotte schläft an einem ganz normalem Abend ein, doch als sie aufwacht, merkt sie bald, dass etwas nicht stimmt. Sie ist in der Zeit zurückgereist, das heißt, dass sie im gleichen Haus wie normal aufwacht, bloß ist ihre Mutter nicht 50, sondern 15! Sie muss auf jeden Fall heraus bekommen, wie sie wieder zurück kommt.
Doch nach einer Weile stellt sie sich die Frage, ob sie überhaupt zurück will. In der Vergangenheit ist alles viel einfacher und komplett unbeschwert. Als erstes will sie aber einfach nur Spaß haben. Das ist im Moment das wichtigste.
Das Buch hat mir gut gefallen, obwohl ich zugeben muss, dass ich schon relativ viele Bücher gelesen habe, wo jemand in der Zeit gereist ist. Das Buch ist gut geschrieben. Am Anfang fand ich es ein bisschen langweilig, aber das ändert sich dann mit der Zeit. Viel Spaß beim Lesen!
Rezensionen von csac:
Elf reizende weihnachtliche Geschichten, das Vorlesebuch einer großartigen Erzählerin
Der kleine Fuchs und das Christkind von Lene Mayer-Skumanz
In diesem Buch werden elf Geschichten rund um Weihnachten und die frohe Botschaft der Menschwerdung Gottes auf neue Art und Weise erzählt, denn: Ja, auch die Tiere feiern Weihnachten.
Da machen sich etwa eine Wüstenlerche, ein kleiner Fuchs, eine Eidechse, ein Flughühnchen, eine Grille und ein Wüstenluchs auf, um das Kind in der Krippe zu besuchen.
Erst später wird sich zeigen, wie wichtig die Anwesenheit des kleinen Wüstenfuchses für die Heilige Familie ist.
In einer anderen Erzählung verlässt ein furchtbar starker Pirat sein Schiff, um einem kleinen Engel seinen Herzenswunsch zu erfüllen, den kleinen Jesus, Retter der Welt, zu besuchen. Dabei verwendet der Pirat herrlich "unpassende" piratenstarke Redewendungen wie etwa "Sapperlotl-pfiatdigottl", was meinen Kindern viele herzhafte Lacher entlockte.
Im "Das Geschenk der Wilden Leute" wird von einer Bäuerin berichtet, die sich zu den Wilden Leuten aufmacht, die klein, dunkel und scheu und dort zuhause sind, wo Murmeltiere, Gämse und Steinböcke leben. Die Bäuerin soll bei der Geburt eines Kindes helfen und wird dafür reich belohnt werden.
Schließlich entdeckt der kleine Johannes in der berührenden Erzählung "Ein Platz für Willi" ein kleines, fast durchsichtiges Ding, halb so groß wie sein Daumen, das nur er zu sehen vermag. Er kümmert sich liebevoll um den kleinen "Willi", baut ihm ein Bett in einer Krippe und deckt ihn warm zu. Viele Wochen lang sorgt Johannes für das kleine Geschöpf, bis es sich letztendlich von ihm verabschiedet.
Diese und andere Erzählungen berühren das Herz, sind lustig und traurig, machen nachdenklich und regen an zu Gesprächen mit den kleinen Zuhörern. Untermalt werden die Geschichten von wunderschönen Illustrationen von Tina Nagel, die meine Kinder sehr lange und ausgiebig betrachtet haben.
Fazit: Eine herrliche Einstimmung auf die Weihnachtszeit, nicht nur für Kinder, sondern auch für die (erwachsenen) Vorleser. Eine großartige Erzählerin, eine wunderbare Illustratorin - entstanden ist dadurch ein wärmendes Familienbuch für die dunkelsten Tage des Jahres.
Rezensionen von LadyIceTea:
Eine trübsinnige Geschichte
Der kleine Fuchs und das Christkind von Lene Mayer-Skumanz
Mae wurde von ihrem Verlobten übel hinters Licht geführt. Nun steht sie vor dem Nichts und geht zurück zu ihren Großeltern. Dort ist sie aufgewachsen, denn ihre Eltern sind früh verstorben. Doch der Ort erinnert sie auch an Gabe ihre erste und eigentlich auch wahre Liebe. Er hat sie genau dort damals einfach verlassen.
Als Mae ankommt, ist ihre Großmutter verändert und verwirrt. Sie erzählt Mae ein altes, schreckliches Geheimnis, so wie sie es zuvor auch schon bei ihrem Mann getan hat, der sich nun weigert, nach Hause zu kommen. Mae stellt ihre gesamte Vergangenheit in Frage und grade da taucht Gabe wieder auf.
Ich muss sagen, ich bin ein wenig enttäuscht. Ich hatte eine Familiengeschichte erwartet, in der es um die Vergangenheit geht, die ans Tageslicht kommt und die aufgearbeitet werden kann. Doch so richtig, trifft das auf dieses Buch nicht zu.
Maes Oma spielt leider nicht die wichtige Rolle die ich mir gewünscht hätte und auch Maes Großvater verhält sich fast nicht nachvollziehbar und bringt Personen in die Geschichte, die es nicht gebraucht hätte.
So richtig aufarbeiten tun Mae und Gabe ihre Vergangenheit ebenfalls nicht wirklich. Es kommen zwar die großen Geheimnisse auf den Tisch und ein wenig Vergangenheit klärt sich aber so richtig redet keiner mit keinem. Alle haben Angst, dass die Wahrheit alles kaputt machen könnte. Klar, dass es keinen positiven Fortschritt gibt, wenn keiner miteinander ehrlich ist.
Während dieses ganzen Chaos gibt es wenig positive Stimmungen in dem Buch. Es ist durchweg melancholisch und Trübsinnig. Vom Glück an Regentagen habe ich nur selten etwas gemerkt. Allein die Kapitelüberschriften waren wirklich schön und haben dem Buchtitel einen Sinn gegeben.
Bis zum Ende fand ich die ganze Situation irgendwie vertrackt und wenig zufriedenstellend. Meistens fehlte mir neben den negativen Stimmungen wirklich noch anderes Gefühl.
Die ganze Beziehung zwischen Gabe und Mae kam auch nicht so richtig rüber, wie ich es mir gewünscht hätte.
Ich bin wirklich ein wenig enttäuscht. Leidglich der Schreibstil war gut.
Rezensionen von AngiF:
Wie alles begann, wie alles werden wird
Die Geschichte der Bienen von Maja Lunde
Im China des Jahres 2098 gibt es keine Bienen und andere Insekten mehr. Die junge Tao sowie ihr Ehemann leben als Sklaven. Demokratische Regierungen gibt es schon lange nicht mehr. Der Staat bestimmt das Leben der Menschen. Tao arbeitet als Bestäuberin von Fruchtbäumen, tagein und tagaus. Alle Menschen leben vegetarisch, da eine Bestäubung von Viehfutter viel zu teuer und aufwändig wäre.
Taos große Angst ist, dass auch ihr 3jähriger Sohn bald mit der Arbeit beginnen muss. Nur herausstechend kluge Kinder dürfen nach dem 8. Lebensjahr noch weiter die Schule besuchen, für die anderen beginnt das Arbeitsleben. Verzweifelt versucht Tao dem Kind Wissen zu vermitteln.
Ohio im Jahre 2007. Der Imker George hat es immer schwerer. Seine Bienen produzieren zwar noch Honig, aber die Produktionskosten sind immens hoch und der Verkauf ist nur schleppend. Seine Frau möchte ihn bewegen, mit ihr nach Florida zu gehen und ihren Alterswohnsitz dorthin zu verlegen. George hatte gehofft, dass sein Sohn Tom sein Bienengeschäft eines Tages übernehmen würde, doch der junge Student hat ganz andere Pläne für sein Leben.
Im Jahre 1852 in England ist der schwer depressive Samenhändler William ans Bett gefesselt, nichts bringt ihn mehr dazu aufzustehen. Seine Familie kann er schon lange nicht mehr ernähren. Da hat er eine Idee, die seine Familie aus der Not heraus bringen könnte. Er entwickelt einen neuartigen Bienenkorb, in dem ein Bienenstock Honig produzieren soll.
Die Autorin Maja Lunde malt in ihrem Roman „Die Geschichte der Bienen“ eine sehr düstere Zukunft der Menschheit auf und beim Lesen frage ich mich immer wieder, wie weit wir noch von dem China des Jahres 2098, das sie beschreibt, entfernt sind. Und ich frage mich auch, ob dieser Weg zu stoppen ist. Sehr eindrucksvoll beschreibt die Autorin über die ersten professionellen Imker und darüber, wie schrecklich alles enden könnte. Die Figuren sind wunderbar angelegt, Maja Lunde erzählt die Geschichten in Kapiteln abwechselnd und ich brenne geradezu darauf, zu den jeweiligen Plätzen zurückzukehren. Maja Lundes Sprache und Schreibstil sind mitreißend und fesselnd. Die Szenarien sind eindrucksvoll und detailliert erzählt. Natürlich ist der Stoff des Buches zudem brandaktuell, denn das Bienensterben hat – wie wir alle wissen – längst begonnen und es wäre an der Zeit, das Steuer herum zu reißen.
Sehr gerne vergebe ich diesem Buch fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es selbstverständlich weiter an Leser, die ein Buch lesen möchten, dass nicht nur eine Geschichte erzählt sondern noch so viel mehr ist, nämlich ein Lehrbuch über das Leben.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Leere Herzen
Leere Herzen von Juli Zeh
‚Leere Herzen‘ ist der neuste Thriller der Autorin Juli Zeh. Ich habe vorab schon einige Bücher der Autorin gelesen und finde, dass sie ihrem Stil treu bleiben konnte. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und eher neutral in den Beschreibungen. Diese sprachliche Neutralität spiegelt das Klima des Buches gut wieder, das zwar angespannt ist, jedoch gleichzeitig einen gewissen Pragmatismus inne hat.
Die Charaktere finde ich gut gelungen. Britta ist eine durchaus realistische Protagonistin, auch Babak ist authentisch. Insgesamt finde ich die Charakterdarstellungen vielschichtig und lebensnah – ich konnte mich bis zu einem gewissen Punkt gut in die Denkweisen und Ansichten einfühlen und die Handlungen nachvollziehen. Der Spannungsbogen ist zu Beginn sehr stark, der Leser erfährt zunächst nicht, wobei es sich mit der ‚Brücke‘ handelt. Zwischenzeitlich hat die Spannung für mich jedoch etwas abgenommen, dann wieder aufgebaut und schlussendlich wieder abgenommen. Die Handlung an sich hat mir gut gefallen. Sie spielt in der nahen Zukunft und kann durchaus als dystopisch bezeichnet werden. Kritische Bewertungen der Gesellschaft und deren Werten ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch. Alles in allem habe ich ‚Leere Herzen‘ gern gelesen, habe jedoch in Anbetracht der vorigen Bücher der Autorin etwas mehr erwartet. Es ist ein solides Buch, das jedoch nicht zu den Besten der Autorin zählt.
Rezensionen von Laszlo Zoltan:
Stirb langsam, aber fast and furious!
Die zwölf Leben des Samuel Hawley von Tinti Hannah
Sam Hawley, der mehr Leben als eine Katze zu haben scheint, lebt als alleinerziehender Vater mit seiner Tochter in einem wilden Amerika des 21. Jahrhunderts. Beim Lesen wird man laufend an Westernfilme der 70er-Jahre oder Actionfilme der 90er-Jahre erinnert. Es fließt mehr Blut als Whisky, die Protagonisten sind alle tolle Schützen, die ihre Probleme mit Waffen lösen und nebenbei auch eine Ausbildung zum Chirurgen oder zumindest Obersanitäter genossen haben.
Stets haben sie Kompressen, Desinfektionsmittel und Verbände dabei. Egal ob im Auto oder im Motel. Wenn es aber dann doch einmal so weit ist, dass man wie Bruce Willis langsam stirbt, da man zum zwölften Mal von einer Kugel schwer getroffen ist, rät einem die Tochter, dass man nicht so viel rauchen sollte! Willkommen in der Krimiwelt von Rosamunde Pilcher, die unter dem Pseudonym Hannah Tinti diesen Roman geschrieben hat.
Rezensionen von Almut Nestelbacher, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt:
Sehr zu empfehlen!
Die zwölf Leben des Samuel Hawley von Tinti Hannah
In den Spielräumen auf Ö1 wurde diese hochoriginelle deutschsprachige Jazzalbum vorgestellt. Iris T. singt sich humorig durch gut swingende Jazztunes, aber interpretiert auch Popklassiker wie „Fred vom Jupiter“ oder „Durch den Monsun“ in ungewöhnlichen, aber supercoolen Jazzversionen.
Ein Album, das Fröhlichkeit verbreitet und bei dem das Zuhören gerade wegen der deutschsprachigen (endlich verstehe ich jedes Wort ;-), teils bissig originellen Texte besonders viel Spass macht.
Die einerseits klassische Jazzbesetzung Gitarre, Bass, Schlagzeug wird um ein Cello und Trompete erweitert – aber auch Melodica und Sitar kommen zum Einsatz!
Sehr zu empfehlen!
Rezensionen von Almut Nestelbacher, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt:
Die zwölf Leben des Samuel Hawley von Tinti Hannah
Jodler aus Wien? Schräg, aber cool!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Almut Nestelbacher, Buchhandlung HEYN, KlagenfurtRezensionen von Almut Nestelbacher, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt:
Ein gelungenes Bluesalbum!
Die zwölf Leben des Samuel Hawley von Tinti Hannah
RadiohörerInnen ist die Sprechstimme von Mike Diwald bestens bekannt vor. Nun kann man dem beliebten Moderator aber auch Singen und Gitarre spielen hören. Gemeinsam mit seinen Mitmusikern Peter Prammerdorfer (guit, voc), Bernd Bechtloff (dr, voc) und Wolfgang Reichmann (b) wird da wunderbarer Blues/Rock gespielt.
Die Spielfreude der Musiker hört man der CD an und ergänzt wird die klassische Bandbesetzung bei einigen Nummern durch Sabine Neibersch (voc), Gert Prix (Hammond B3, Clavinet), Clemens Herzog (Fender Rhodes), Arthur Ottowitz (Blues Harp), Edgar Unterkircher (Saxophon), Michael Kraxner (Trompete) und Philipp Fellner (Posaune). Ein gelungenes Bluesalbum!







