Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Stierle Kelten

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von SLovesBooks:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Wirklich gut

Nachtlichter von Liptrot Amy

Meine Meinung:

Bei diesem Roman hat mich vor allem das große erzählerische Talent der Autorin begeistert. Sie hat einen tollen Entwicklungsroman erschaffen. Ihre Protagonistin wirkt über alle Maßen realistisch. Die Alkoholabstürze wirken detailliert obgleich die Autorin beabsichtigt nicht alles preisgeben will, was währenddessen passiert ist.

Sie setzt die Alkoholkrankheit und die daraus resultierenden Abstürzen gekonnt in Kontrast zu der Flora und Fauna der Islands. Der Leser bekommt ein ganz tolles und vor allem erzählerisch gekonnt geschildertes Bild präsentiert. Hier bemerkt man welche Macht Wort haben und welche Bilder sie entstehen lassen können ohne, dass man als Leser selbst je dort war.

Der Entzug wird in all seinen schrecklichen Einzelheiten durchlebt. Die Autorin schildert hier autobiografisch ihren Leidensweg und ist dabei schonungslos ehrlich. Es ist keine leichte Kost. Auch ist es noch lange keine Selbstverständlichkeit, dass man so offen mit seinen eigenen Fehlern umgeht und über seine Probleme schreibt.

Dieses Buch hat mich ob seiner drastischen Gegensätze beeindruckt. Es war abseits meiner Lesegewohnheiten aber genau das muss ich öfter machen. Ein tolles Buch, lediglich hätte ich mir ein wenig flüssigeren Schreibstil gewünscht, sodass es sich flotter lesen ließe.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von SLovesBooks
Wirklich gut

Rezensionen von lena_kallus@msn.com:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Eine spannende Familiengeschichte mit einigen Wendungen!

Das Geheimnis des Winterhauses von Lark Sarah

Sarah Lark als Autorin war mir schon einige Jahre bekannt, allerdings für ihre historischen Romane, die überwiegend in Neuseeland spielen. Eine Familiengeschichte, die auch in der Gegenwart spielt, habe ich vorher noch nicht von ihr gelesen, war aber sehr gespannt! Familiengeschichten die auf zwei oder mehreren Zeitebenen spielen lese ich unheimlich gerne und so habe ich mich auch auf das neue Buch von Sarah Lark gefreut, da ich immerhin schon wusste, dass der Anteil in der Vergangenheit nur toll werden kann!

In dem Buch begleiten wir Ellinor auf der Suche nach ihrer Familiengeschichte.

Durch eine Nierenerkrankung ihrer Cousine erfährt Ellinor, dass ihre Oma ein Pflegekind war und sie somit nicht blutsverwandt mit ihrer Cousine ist und als evtl. Spender wohl nicht in Frage kommt. Ellinor hatte zuvor keine Ahnung und möchte erfahren, wo ihre Oma herkommt und weshalb sie nicht bei ihren leiblichen Eltern aufgewachsen ist. Was sie auf ihrer Suche in Kroatien und Neuseeland alles erfährt, hätte sie wohl selbst nicht gedacht.

Ellinor ist eine freundliche und mitfühlende Person. Sie ist mit Gernot, einem launenhaften Künstler verheiratet und wünscht sich eine eigene Familie mit ihm, doch leider will es mit dem Kinderwunsch nicht so recht klappen. Ihre Familie ist ihr sehr wichtig und so ist es nicht verwunderlich, dass sie ihrer Familiengeschichte nachgehen will. Gernot ist dabei nicht sehr unterstützend und begleitet sie auf ihrer Reise nur, da er eine Chance sieht seine Kunst zu vermarkten. Allgemein ist er ein sehr unsympathischer Mensch und mir war nicht klar, was Ellinor an ihm findet. Im Internet recherchiert sie über ihre Familie und findet auch schnell Hinweise in Kroatien als auch in Neuseeland. Und genau dieser Aspekt ist auch mein einziger Kritikpunkt. Ellinor findet viel zu schnell und vor allem problemlos die richtigen Hinweise und das mehrmals. In Kroatien, als auch in Neuseeland trifft sie auf Verwandte, die ihr mehr oder weniger bei ihrer Suche helfen. Mehr möchte ich gar nicht verraten, da sonst der Überraschungseffekt verloren geht.
Es kommt nämlich oft anders als man denkt und begegnet auf Wendungen, die nicht vorhersehbar sind.

Wie schon erwähnt, handelt es sich bei dem Roman um eine Familiengeschichte, die auf mehreren Zeitebenen spielt. Zum einen befinden wir uns in der Gegenwart und zum anderen Anfang des 20. Jhs. in Kroatien und überwiegend in Neuseeland. Besonders toll fand ich, wie der Vergangenheitsteil erzählt wurde. Nämlich durch Erinnerungen von Personen, Tagebucheinträge, Buch und Briefe. Eine Idee, die mir bisher so noch nicht untergekommen ist. Gewöhnlich wechseln Gegenwart und Vergangenheit kapitelweise, hier allerdings nicht. Teilweise lesen wir ein ganzes Tagebuch am Stück oder einen langen Brief. So hat man das Gefühl mitten drin zu sein und wird nicht durch ein neues Kapitel unterbrochen. Dieses Stilmittel hat mir sehr gefallen!

Der Schreibstil von Sarah Lark war ganz ausgezeichnet! Sie schafft es mich in fremde Länder zu entführen, in denen ich bisher noch nicht war und dennoch das Gefühl habe sie zu kennen. Sowohl die Landschaft, als auch die Kultur und die Menschen wurden mir nahegebracht. So lernen wir z.B. einige interessante Details über die Kauri Bäume in Neuseeland.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir „Das Geheimnis des Winterhauses“ sehr gut gefallen hat! Der Verlauf der Geschichte als auch das Ende konnten mich überzeugen. Die Charaktere waren toll ausgearbeitet und auch das ganze Drumherum war super beschrieben. Ich würde mich freuen, wenn Sarah Lark ähnliche Familiengeschichten schreibt, die ich dann garantiert lesen würde!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von lena_kallus@msn.com
Eine spannende Familiengeschichte mit einigen Wendungen!

Rezensionen von simone.h1:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Vom Ende zum Anfang

Das Geheimnis des Winterhauses von Lark Sarah

Nicette reist aufgrund der demenziellen Erkrankung ihres Vaters in ihren Heimatort zurück, dem sie vor 10 Jahren den Rücken gekehrt hat. Damals ist ihre beste Freundin im Alter von 18 Jahren verschwunden und Nic hat ihre Vergangenheit zurückgelassen. Dich es deutet alles darauf hin dass viele Leute mehr über dieses nie aufgeklärte Verbrechen wissen, als sie Preis geben.

Nicht zuletzt auch der verwirrte Vater. Als dann auch noch eine zweite junge Frau verschwindet, müss sich das ganze Dorf mit der Vergangenheit auseinandersetzen!

Das Alleinstellungsmerkmal dieses Thrillers ist ganz klar die Erzählweise. Die Autorin arbeitet sich nämlich vom 15. zum 1. Tag von Nicolettes Rückkehr zurück. Gerade das ist natürlich interessant und zeichnet das Buch auch aus. Jedoch ist diese verkehrte Chronologie teilweise schwierig, da der Leser dauernd das Gefühl hat Einzelheiten nicht zu erfassen. Dies hemmt leider ein wenig den Lesefluss. Toll ist hingegen dass so gut wie alle offenen Fragen aufgeklärt wurden, obwohl dies zwischenzeitig aufgrund des Aufbaus unmöglich schien!

Die Sprache ist leicht und locker zu lesen. Jedoch verstrickt sich die Autorin teilweise in längere Gedankengänge, die die Erzählung nicht voranbringen. Obwohl ich mich an so etwas normalerweise sehr störe, ist es mir hier nicht unbedingt negativ aufgefallen.

Alles in allem handelt es sich um einen gut konstrierten Thriller, der gerade mit der ungewöhnlichen Erzählweise wirbt. Ob man sich darauf einlassen kann uns ob das Buch diese wirklich braucht, sei dahingestellt!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von simone.h1
Eine spannende Familiengeschichte mit einigen Wendungen!

Rezensionen von Gaby 2707:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Happy Pork von glücklichen Schweinen

Emmas Glück von Schreiber Claudia

Emma Wachs lebt allein und hochverschuldet auf ihrem von den Eltern geerbten Bauernhof mit ihren Schweinen, Hühnern, einer Kuh und dem Hund. Da fällt ihr eines Tages wie vom Himmel Max Bienen mit seinem Ferrari auf´s Feld. Das Auto zündet Emma an um die Spuren zu verwischen. Ganz langsam entspinnt sich zwischen den Beiden eine Freundschaft bis hin zu einer ganz kleinen Liebesgeschichte.

Denn Max ist todkrank...

Mit "Emmas Glück" hat Claudia Schreiber bei mir die verschiedensten Emotionen angeregt. Ich war erstaunt über eine Protagonistin, die ganz allein einen Bauernhof betreibt, sich mit absoluter Hingabe ihren Tieren widmet, sich auf der anderen Seite aber auch sehr verletzlich und schüchtern gibt. Als ich dann über den Zustand im Haus las, wusste ich, dass es doch nicht so ganz einfach ist, in der Eisamkeit allein zu leben. Als ich beim Schlachten bzw. Ausnehmen eines Schweines dabei sein durfte, kam mir doch hier und da das Grausen. Den Gestank des warmen Abbrühwasser habe ich jetzt noch in der Nase. Trotzdem empfinde ich Emma als eine starke Frau, die manches vom Leben besser verstanden hat als viele von uns.

Max und sein Freund Hans, der eine kleine Nebenrolle spielt, haben als Stadtmenschen eine so ganz andere Sicht auf die Dinge. Max tut sich anfangs etwas schwer, sich in das höfische Leben einzugliedern. Auch seine Krankheit macht ihm zu schaffen. Es ist so schön mitzuerleben, wie sich Emma und er ganz langsam an einander herantasten, wie sie sich guttun und sich jeder auf seine Weise langsam verändern bzw. weiter entwickeln.

Ich habe gelacht, geschmunzelt, gestaunt, war wütend, schockiert und wurde vor allem sehr gut unterhalten. Eine Geschichte, die so viel Wärme, Liebe und Lebendigkeit ausstrahlt und die mich sehr berührt hat. Eine Geschichte über deren Schluss man bestimmt gut diskutieren kann.
Absolut lesenswert!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Gaby 2707
Happy Pork von glücklichen Schweinen

Rezensionen von begine:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Trauer und Hoffnung

Emmas Glück von Schreiber Claudia

Der Roman Die Nightingal Schwestern von Donna Douglas ist ein Teil einer Reihe.Ich habe die Autorin leider erst jetzt entdeckt, das stört aber nicht, ich kam schnell hinein. Der Roman spielt 1941/42 mitten im Krieg. In London wird alles knapp, da wird die Krankenschwester Jess Jago wird an ein ländliches Krankenhaus versetzt.

Gerne gesehen sind die Londoner Schwestern, nicht, sie können angeblich nicht so gut arbeiten. Der Leser erlebt die Stimmung und Kälte genau mit. Die Charaktere der einzelnen Personen sind grundverschieden. Die Arbeit ist schwer, trotzdem versuchen die jungen Frauen noch etwas zu erleben.
Das Herrenhaus von Lady Millie wird von der Luftwaffe beschlagnahmt und es wird ein Flugplatz auf dem Gelände gebaut. Millie hat schon in früheren Teilen mitgespielt, sie ist inzwischen Witwe und hat einen kleinen Sohn.
Ins Herrenhaus ziehen kanadische Flieger, da gibt es Tanzveranstaltungen. Da liegen Spaß und Trauer sehr dicht beisammen. Nicht alle Flugzeuge kommen zurück. Im Krankenhaus sind sehr viele Verwundete, das ist oft ziemlich tragisch. Die Zivilbevölkerung leidet, da ist die Diphtherie nicht selten.
Die Autorin schont uns nicht. Sie lässt aber auch der Liebe Platz.
Es war ein wahres Leseerlebnis und schön spannend. Mal macht sich der Leser Sorgen, dann gibt es auch wieder Hoffnung.
Ich möchte den Roman gerne empfehlen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von begine
Happy Pork von glücklichen Schweinen

Rezensionen von Caroline :

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Fesselt ohne zu genau ins Detail zu gehen!

Garten der Schmetterlinge von Dot Hutchison

Maya sitzt mit Verbrennungen an den Händen und anderen kleineren Verletzungen in einem Vernehmungsraum gemeinsam mit den Agenten Victor Hanoverian und Brandon Eddison.
Schicht für Schicht wird die ungeheuerliche Geschichte hinter dem Garten und seinen Bewohnern enthüllt. Die junge Frau erscheint distanziert und sehr gefasst.

Somit gerät sie ins Zentrum der Ermittlungen, denn was sie zu erzählen hat, klingt so unwahrscheinlich, dass ihr kaum einer glauben mag.
Denn die Rücken aller jungen Frauen, die gerettet wurden, zieren riesige tätowierte Schmetterlingsflügel. Somit wurde ein Garten voller menschlicher Schmetterlinge gefunden.

Wie hat es mir gefallen?

Dieses Buch lag schon sehr lange auf meinem eReader. Eigentlich wollte ich früher diese Geschichte lesen, aber wie so oft, kam etwas dazwischen. Durch eine SuB Challenge bei Lovelybooks wurde ich quasi „gezwungen“ das Buch endlich zur Hand zu nehmen. Vielen Dank für diesen Tipp, denn es hat sich gelohnt, ihn zu lesen.
Im Mittelpunkt steht Maya, eine junge starke Frau, die gerettet wurde und sie erzählt auch die Geschichte vom Garten. Vernommen wird sie von Victor Hanoverian und Brandon Eddison. Vor allem Victor leitet das Gespräch. Seinem besonderen Gespür für Maya ist es zu verdanken, dass diese sich langsam öffnet. Einer Zwiebel gleich, enthüllt sich langsam der Kern der Geschichte. Victor weiß genau, wann er die Zügel locker lassen muss und wann er Maya wieder zurück auf den Weg holt. So fasst sie Vertrauen, denn sie entspricht nicht unbedingt den Vorstellungen eines Opfers. Sie ist stark und versucht auf ihre Weise mit den Geschehnissen umzugehen.
Das Frage und Antwortspiel ist spannend zu lesen. Musste ich mich vom Buch trennen, dann tat ich das sehr ungern, denn die Autorin hat eindeutig dafür gesorgt, dass die Leser nicht so einfach verloren gehen. Vor allem das Kopfkino wird ständig beschäftigt, denn meist werden Dinge nur angedeutet, nur kurz angesprochen. Man weiß und kann sich vorstellen, was passiert ist, ohne alles genau zu beschreiben.
Ich finde dieses Buch sehr gelungen. Wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, wären die Seiten nur so dahin geflogen. Die Geschichte an sich ist ungewöhnlich und manchmal auch grausam, aber das war für mich nicht das Wesentliche sondern das langsame Herantasten an die Wahrheit. Ein ständiges Geben und Nehmen zwischen Maya und Victor, das mir beide sehr nahe gebracht hat. Deshalb wird mir dieses Buch noch länger in Erinnerung bleiben.
Da mein Krimi/Thriller Jahr heuer nicht besonders erfolgreich war, freue ich mich, dass ich doch noch eine weitere gute Story – neben „Saving Grace“ - gefunden habe, die mich überzeugen konnte.

www.mariessalondulivre.at

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Caroline
Fesselt ohne zu genau ins Detail zu gehen!

Rezensionen von heinoko:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Zauberhafter Weihnachtszauber

Kleiner Streuner - große Liebe von Petra Schier


Ein halb verhungerter, kleiner Hund, von seiner bisherigen Pflegefamilie gnadenlos „entsorgt“, schleppt sich mit letzter Kraft vor die Sozialstation, in der Eva sehr engagiert mitarbeitet. Eva, die ein großes Herz hat – für andere, nicht aber für sich selbst – adoptiert sofort den süßen Hund und päppelt ihn auf.

Dabei benötigt sie zwangsläufig die Hilfe von ihrem Ex André, einem ehemals sehr erfolgreichen Koch. Der Weihnachtsmann und seine Elfen müssen per Monitor zuschauen, wie Eva bei jeder Begegnung mit André sämtliche Stacheln aufstellt, obwohl André alles versucht, Eva zurückzugewinnen. Da bleibt Santa und seinen Elfen nichts anderes übrig, als ein klein wenig Weihnachtszauber anzuwenden…
Nicht umsonst zeigt uns das Titelbild nicht Eva, nicht André, nicht den Weihnachtsmann, sondern einen bezaubernden kleinen Hund, denn tatsächlich ist „Socke“, wie der Findling genannt wird, der uneingeschränkte Held in dieser Geschichte. Seine Hundegedanken, in kursiv in den Text eingestreut, sind so herzerwärmend süß wie das Bild auf dem Cover. Überhaupt ist das ganze Buch nichts anderes als gefühlvoll, liebevoll, mal heiter, mal ernst. Es gibt im gesamten Buch nichts wirklich Negatives, nichts wirklich Böses. Selbst die so schwierige Annäherung zwischen Eva und André wirkt letztlich wie zuckerüberstäubt. Die Überzeichnung der Charaktere in ihrem Gut-Sein geht zugegebenermaßen bis an die Grenze, gerade noch kurz davor, in den Kitsch abzugleiten. Doch die Autorin behält diese Grenze perfekt im Auge und schenkt uns so ein rundum glitzerndes, romantisches Weihnachtsmärchen, dessen Lektüre wir mit einem wohligen Seufzer beenden und uns fühlen, als hätten wir soeben in bester Gesellschaft duftenden wärmenden Glühwein getrunken.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von heinoko
Zauberhafter Weihnachtszauber

Rezensionen von yellowdog:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Hardboiled

Kleiner Streuner - große Liebe von Petra Schier

Man kann dem englischen Krimi eine gewisse düstere Atmosphäre abgewinnen, die sich aus dem depressiven Gemütszustand des Protagonisten ergibt. Detective Sergenat Solomon Gray hat viel verloren. Vor 10 Jahren ist sein sechsjähriger Sohn verschwunden, seine Frau beging Selbstmord und von seiner Tochter ist er entfremdet.

Überraschend, dass er überhaupt noch als Polizeibeamter funktioniert, zudem er auch wenig Selbstbeherrschung aufweist. Zum Beispiel gegenüber Reportern, selbst gegen Vorgesetzte. Dem Alkohol ist er nicht hat abgeneigt.
Trotzdem ist man als Leser ständig nahe an dieser ambivalent angelegten Hauptfigur dran.

Bei Fällen mit Jugendlichem im Alter seines Sohnes ist er innerlich privat beteiligt. Ein Junge hat Selbstmord begangen, aber man ahnt bald, dass es auch Mord gewesen sein könnte. Dann wird noch ein Kirchenmann tot aufgefunden. Ein weiterer Mord wird noch folgen, aber da möchte ich nicht vorgreifen. Doch Sol Gray steht mit allen Opfern irgendwie in Verbindung.

Sprachlich konnte mich der Roman an so einigen Stellen nicht begeistern, das betrifft vor allen einige Dialoge, denen es nicht an Klischees fehlt. Dafür waren die Rückblicke auf 10 Jahre zuvor oder 5 Jahre zuvor gut eingestreut. Das waren zentrale Momente im Leben des Detective Sergeant und strahlen noch auf die Gegenwart aus.
So bewegt sich die Handlung vor und zurück und bereichert den Roman.
Das Buch überzeugt in erster Linie durch die Hauptfigur und den Hardboiled- und Noir-Ansätzen. Dadurch hebt sich der Roman aus der Masse der Krimiveröffentlichungen ab.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von yellowdog
Zauberhafter Weihnachtszauber

Rezensionen von cosmea:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Ein wenig Menschlichkeit

Lied der Weite von Kent Haruf

Der wieder aufgelegte Roman “Lied der Weite“ (Originaltitel: Plainsong, 1999) von Kent Haruf spielt in der fiktiven Kleinstadt Holt in Colorado. Er erzählt die Geschichte von acht Personen, die auf die eine oder andere Weise an einem Scheideweg angekommen sind. Da ist der Lehrer Tom Guthrie mit seinen beiden 9 und 10 Jahre alten Söhnen Bobby und Ike.

Seine Frau leidet unter Depressionen, wendet sich von der Familie ab und verlässt sie schließlich. Die 17jährige Schülerin Victoria wird schwanger, ihre Mutter setzt sie vor die Tür. Hilfe findet Victoria bei ihrer Lehrerin Maggie Jones, die sie für einige Tage bei sich aufnimmt und dann bei den Brüdern Harold und Raymond McPheron auf der abgelegenen Rinderfarm unterbringt. Die unverheirateten McPherons haben ihr Leben lang allein gelebt und müssen die Kunst der Konversation erst wieder erlernen. Sie zeigen jedoch Menschlichkeit und Mitgefühl, als es darum geht, spontan zu helfen. Mit der Zeit entwickelt sich von beiden Seiten Zuneigung genauso wie bei Tom Guthrie und seiner Kollegin Maggie Jones.
In dem ruhig erzählten Roman geht es nicht um spektakuläre Ereignisse. Der Autor will vor allem zeigen, dass zwischenmenschliche Beziehungen und Familie wichtig sind. Gemeint sind dabei nicht nur biologisch zusammengehörige Familien. Familien können auch neu zusammengesetzt werden und hervorragend funktionieren: zwei alte Männer geben einer jungen Frau und einem Baby Sicherheit und ein Heim. Die Mitglieder mehrerer zerbrochener Familien machen einen neuen Anfang, übernehmen Verantwortung, verändern sich. Eine wichtige Rolle spielen in diesem Buch auch die Landschaft der Great Plains, das Wetter, der Wechsel der Jahreszeiten, die Beleuchtung. Die überaus warmherzige Geschichte vermittelt eine optimistische Grundhaltung und ist für den Leser auch aufgrund der sprachlichen Qualität eine positive Erfahrung.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von cosmea
Ein wenig Menschlichkeit

Rezensionen von rewa:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Wenn Liebe tödlich endet!

Lied der Weite von Kent Haruf

Nachdem Kommissar Bela Aßmann von seiner Frau verlasen worden ist, möchte er es sich einfach am Wochenende gemütlich machen. Doch ein mysteriöser Sturz der jungen Louisa von einem Hochhaus, lässt ihn und seinen Kollegen Dominik Gerke für die kommenden Tage kaum Zeit zur Ruhe zu kommen. Wer ist der geheimnisvolle Freund, den Louisa so sehnsuchtsvoll erwartet hat? Und warum stirbt eine junge Frau plötzlich während eines Fluges nach New York?
Aßmann und Gerke müssen mühevoll die einzelnen Teile zusammen setzen und kommen dem Täter Stück für Stück näher.

Als Aßmann während seiner Ermittlungen Marleen kennen und lieben lernt weiß er noch nicht, dass auch sie eine bedeutende Rolle bei den Todesfällen spielen wird.
Ein Katz und Mausspiel beginnt und schon bald ist klar, dass zu verliebte Frauen dem Täter ein Dorn im Auge sind.
Und wieder einmal beschert der Emons Verlag dem Leser einen spannenden und emotionale Roman. Die Autorin Ludgera Vogt hat mit ihrem Krimi ,, Libori – Lüge´´ eine interessante Geschichte geschrieben, die mit tragischen Todesfällen endet.
Ihre Protagonisten, allen voran die Kommissare, werden sehr menschlich und emotional dargestellt. Oft sind es nur Kleinigkeiten, wie Alltagsszenen im Büro oder das Durchsuchen einer Wohnung wo detaillierte Beschreibungen direkt liebevoll dargestellt werden ohne dass man dadurch gelangweilt wird.
Die Autorin versteht es sowohl Spannung, als auch kleine humorvolle Szenen mit einander zu vermischen. Lange kann man mit rätseln und man findet aber keinen Zusammenhang und man tappt so wie die Kommissare im Dunkeln.
Amüsante Dialoge zwischen den Kommissaren lockern die Geschichte immer wieder auf und selbst die Mäusejagd in Aßmanns Wohnung haben mir, obwohl es ein Krimi ist, immer wieder gefallen und zeigen die Personen mit all ihren Schwächen, Problemen und alltäglichen Sorgen.
Ein paar Rückblendungen, in kursiver Schrift geschrieben, bieten dem Leser die zusätzliche Möglichkeit sich mit der Psyche des Täters vertraut zu machen und man erlebt die tragische Lebensgeschichte hautnah mit.
Ein tolles Buch, mit einem doch unerwarteten, aber gerechten bitter bösen Ende.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von rewa
Ein wenig Menschlichkeit