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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

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Ein Frauenleben

Olga von Bernhard Schlink

Olga ist eine Frau, die immer kämpfen musste. Sie entspricht dem Bild einer starken Frau. Mit jungen Jahren verliert sie ihre Eltern und kommt zur Großmutter nach Pommern. Da gibt es zwar Kost und Unterkunft, aber keine Liebe. Olga freundet sich mit den Gutskindern Victoria und Herbert an, aber das geht nur bis Victoria in die Höhere Töchterschule kommt, da ist Olga nicht mehr standesgemäß.

Olga ist ehrgeizig und sie schafft es Lehrerin zu werden.
In diesem Roman geht es um Olgas Liebe zu Herbert. Eine Liebe ohne Zukunft.
Herber zieht es nach Afrika und die Arktis.
Dann geht es mit Riesenschritten durch Olgas Leben. Sie überlebt zwei Kriege und die Flucht. Für Olga war Bismark an allem Schuld.
Sie arbeitet jetzt als Näherin bei einer Familie. Der kleine Ferdinand sitzt oft bei ihr und lernt viel von ihr, sie erzählt ihm auch von Herbert. Olga wird fast so etwas wie seine zweite Mutter, er hält Kontakt mit ihr, auch als er schon studiert.
Bernhard Schlink lässt Ferdinand in genialer Art Olgas Geschichte erzählen. Wieder vergehen viele Jahre und Ferdinand ist schon Witwer und Pensionär und er hat Olga noch nicht vergessen und so erfährt er aus Briefen noch einiges über sie.
Dies ist ein brillant geschriebener Roman. Mich konnte er fesseln und berühren.

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Ein Frauenleben

Rezensionen von csac:

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Ein rasanter Jugendroman über die Suche nach sich selbst

ich von Sarah Michaela Orlovský

Die 15-jährige Veronika (Nono) hat es nicht leicht: Ihr Vater ist Pilot und nur selten zuhause, ihre Mutter ist schwanger. Sie bekommt "ein Ersatzkind. Ein liebes, süßes, kleines Gugugaga-Baby. Und ich bin draußen".

Mit diesen Worten und dem daraufhin folgenden Gefühlschaos startet Nono in einen Sommer, der ihr eigentlich einen Urlaubstrip nach Norwegen bescheren sollte.

Aber dank des "Bauchzwerges" muss sie nun zuhause bleiben, während alle anderen weg sind. Somit hat Nono viel Zeit. Zeit, um sich Gedanken zu machen über sich, darüber, wer sie ist, über die Welt und über ihr Leben.
Sie experimentiert mit Kleidung, wechselt vom Skater- zum Gothiklook und weiter, um durch diese Experimente Rückschlüsse auf sich selbst ziehen zu könen. Untermauert wird diese Vorgangsweise durch pointierte Illustrationen, Collagen und Grafiken zum jeweiligen Outfit. Sie macht Bekanntschaften und verliert sie wieder. Findet neue Freunde und lernt letztendlich ihre kleine Schwester kennen.

Nonos Spurensuche wird in einer Art Notizbuch dokumentiert. Selbstzweifel, Weltzweifel und Orientierungslosigkeit paaren sich dabei mit Humor, Sarkasmus und "Weißnichtgenaumentalität" und werden in Form von tagebuchartigen Einträgen, Kurznotizen, Listen, Übersetzungen, Gedichten und Illustrationen verarbeitet. Dies ergibt einen rasanten Roman, der sehr kurzweilig und leicht zu lesen ist und der gut geeignet ist, um die vielen Fragmente eines Teenagerlebens widerzuspiegeln.

Fazit: Der Autorin Sarah Michaela Orlovsky ist es gelungen, das emotionale Auf und Ab von Jugendlichen sowie deren drängende Fragen an sich und das Leben ( Was werde ich einmal? Wer will ich sein? Bis wann muss ich das wissen?) anschaulich und glaubwürdig darzustellen. Gerade weil die Protagonistin nicht auf alle diese Fragen eine (einfache) Lösung findet, vieles auch offen bleiben muss, bietet dieses Buch auch Identifizierungsmöglichkeiten in dieser schwierigen Zeit des Heranwachsens. Es ist o.k., nicht auf alle Fragen eine Antwort zu haben und es ist in Ordnung, sich immer wieder neu zu erfinden, denn: Das alles bist Du und noch viel mehr, lautet die dem Buch zugrunde liegende tröstende Botschaft.

Ein Buch, das für alle Heranwachsenden gut geeignet ist und auch in der therapeutischen Arbeit mit Jugendlichen gut eingesetzt werden könnte.

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Ein rasanter Jugendroman über die Suche nach sich selbst

Rezensionen von KimVi:

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Harmonischer Lesegenuss

Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie von Joyce Rachel

Frank hat einen kleinen Plattenladen in der Unity Street. Er hat das besondere Talent, für jeden Kunden genau die Musik zu finden, die er gerade braucht. Obwohl die Straße ein wenig heruntergekommen wirkt, halten die Bewohner zusammen und sind eng miteinander verbunden. Die Menschen kommen gerne in Franks Laden und genießen es, dass er sich Zeit für sie nimmt.

Doch plötzlich taucht eine geheimnisvolle Frau vor Franks Schaufenster auf. Das Unfassbare geschieht: Frank kann nicht spüren, welche Musik sie glücklich machen könnte.....

Der Einstieg in diesen Roman, der märchenhaft mit den Worten "Es war einmal ein Plattenladen" beginnt, gelingt mühelos. Denn genau wie Mr. Frank, hat auch die Autorin Rachel Joyce eine besondere Gabe: Sie versteht es vom ersten Moment an, eine wunderbare Atmosphäre zu erschaffen, in der man sich einfach wohlfühlen muss. Man lernt ganz besondere Charaktere kennen, die, obwohl sie ganz unterschiedlich sind, eine eingeschworene Gemeinschaft bilden. Man spürt den Zusammenhalt und kann sich das Leben in der Unity Street mühelos vorstellen.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Rachel Joyce beschreibt Charaktere und Handlungsorte so lebendig, dass man sie regelrecht vor Augen hat. Außerdem gelingt es ihr, Franks Leidenschaft für die Musik so glaubhaft zu vermitteln, dass man schon beinahe meint, die Melodien der entsprechenden Lieder zwischen den Zeilen zu spüren.

Die Geschichte selbst plätschert zunächst ein wenig vor sich hin, was aber nicht negativ zu werten ist, da die Autorin sich Zeit nimmt, die Charaktere einzuführen und das Leben in der Straße zu beschreiben. Außerdem gibt es immer wieder Rückblicke in Franks Vergangenheit, die nach und nach erklären, wie er zu dem Mensch wurde, der er ist. In die Handlung eingeflochten ist eine zarte Liebesgeschichte, die anders verläuft, als man zunächst annimmt. Zum Ende hin gerät die Harmonie, die sich durch das Buch zieht, ein wenig ins Wanken und wartet förmlich darauf, neu belebt zu werden.

Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen, da die Autorin es geschafft hat, dass ich mich vom ersten Moment an in der Geschichte wohlgefühlt und die lebendigen Charaktere förmlich vor mir gesehen habe. Es fiel mir leicht, mich auf die Handlung einzulassen und mit den Protagonisten mitzufiebern. Allerdings muss ich zugeben, dass mir das Ende ein wenig zu kurz abgehandelt wurde und deshalb nicht ganz so harmonisch und rund auf mich wirkte, wie der Rest des Buchs.

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Harmonischer Lesegenuss

Rezensionen von Nepomurks:

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Ein wirklich tolles und brauchbares Buch!

Die Suppen-Apotheke von Anne Simons

Ich bin ehrlich gesagt eher zufällig auf Anne Simon‘s Buch „Die Suppen Apotheke“ gestoßen, war aber schon nach den ersten gelesenen Seiten begeistert! Was hier zusammengestellt wurde, ist meiner Meinung nach eine tolle Kombination aus Informativem, Rezepten und allgemeinen Tipps auf Basis alter und neuer Wissensgrundlage.

Gut fand ich vor allem die Übersichtlichkeit, eine große Rezepte-Vielfalt (auch wenn es sich eigentlich oftmals nur um „Basis-Rezepte“ handelt) und die Menge an wirklich nutzbaren Inhalten.
Der Aufbau ist dabei klar strukturiert und recht intuitiv, Sprache und Anleitungen sind gut verständlich. Wichtige Hinweise und Tipps sind farblich, bzw. gesondert hervorgehoben und werden so gleich sichtbar gemacht. Genau erläutert wird u.a., wie Inhaltsstoffe (Vitamine, Aminosäuren, Gelatine / Kollagen, etc.) und Wirkungsweisen zusammenhängen. Trotz vieler Fakten ist das Buch meiner Meinung nach an keiner Stelle uninteressant oder langatmig, verliert sich zudem nicht in Details (obwohl es so ziemlich alle denkbaren Tipps beinhaltet..). Jede Suppenart wird nach dem jeweilig möglichen Wirkungsspektrum den verschiedensten Grunderkrankungen und Beschwerden zugeordnet, was hier wohl wirklich gut gelungen ist.
Einige Rezepte habe ich bereits ausprobiert und es gab an den Resultaten absolut nichts zu mäkeln. Ich habe jeweils nach Anleitung gekocht und die Suppen (bzw. Brühen) viele Stunden im Slow Cooker ‚simmern‘ lassen. Die Ergebnisse waren sehr schmackhaft und ich habe sogar einige Portionen auf Vorrat eingefroren.
Suppe ist, wie die Autorin auch immer wieder betont, eine Sache von Zeit, qualitativ hochwertigen Zutaten und der richtigen (vor allem langsamen / schonenden) Zubereitung. Dem ist wohl nichts hinzuzufügen! Das Buch war für mich wirklich eine gute Wahl und ich kann es nur uneingeschränkt weiterempfehlen. Deshalb Daumen hoch und 5 Sterne.

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Ein wirklich tolles und brauchbares Buch!

Rezensionen von beth.rushstone@gmail.com:

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Freitätigkeit von Leopold Stieger

Ich bekam das Buch als Geschenk zu meiner Pension mit den Worten: Lies es dir durch, damit es dir nicht so ergeht wie manchen Menschen, denn du hast nun viele, viele Jahre mit massenhaft Freizeit und Potenzial vor dir.
Im Gegensatz zu vielen Ratgebern, die oft nur auf der Erfahrung des Autors beruhen, gibt es hier 11 Geschichten realer Personen, die ihr Schicksal und ihre Erfahrungen schildern.

Nach und nach wurde mir auch der Titel Freitätigkeit klar. Ich kann jetzt frei entscheiden, ohne dass mir mein Chef etwas anordnet, was zu tun ist und wann es zu tun ist. Das Buch dient mir als Ratgeber, wie ich diese Freiheit nutzen kann und welche Chancen ich habe. Durch viele Übungen, die man sich als Formulare auch aus dem Internet herunterladen kann, bin ich auf meinen idealen Weg in der Pension gekommen. Ich kann das Buch allen über 50 nur wärmstens empfehlen. Es sollte eigentlich von Firmen denjenigen Mitarbeitern, die in Pension gehen, geschenkt werden.

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Rezensionen von heinoko:

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Zeitgeschichte gut lesbar verpackt

Die Jahre der Schwalben von Ulrike Renk

Leider kenne ich den ersten Band „Das Lied der Störche“ nicht. Das machte mir zwar keine Probleme beim Einstieg in den Roman „Die Jahre der Schwalben“, aber ich hätte im Nachhinein doch sehr gerne mehr über die Geschehnisse vor Beginn des zweiten Bandes erfahren, insbesondere da ja die Grundlage der Romane die wahre Lebensgeschichte der Friederike Wilhelmine von Plato und deren Familienmitglieder ist.

Das Nachwort der Autorin offenbart, wie klug sie Wahres und Fiktives zusammengefügt hat und wie viel mühsame Recherchearbeit in der Schilderung von Örtlichkeiten und zeitlichen Gegebenheiten liegt. Mein Tip also vornweg: Lesen Sie alle drei Bücher dieser groß angelegten und bewegenden Ostpreußen-Saga!
Der vorliegende Band beginnt mit dem Jahr 1930 und endet im November 1944. Frederike’s Mann Ax ist schwer an Tuberkulose erkrankt und stirbt schließlich. Die blutjunge Frederike ist deshalb gezwungen, die Führung des riesigen Gutes Sobotka zu übernehmen, eine schwere Last. Ernsthaftes Pflichtbewusstsein und die für einen so jungen Menschen typischen Lebensträume stehen in stetem Widerstreit. Frederike wählt den Weg der Pflicht und lernt immer mehr, ihren Aufgaben als Gutsherrin gerecht zu werden. In Gebhard findet sie schließlich den verlässlichen und kompetenten Mann an ihrer Seite. Trotz des Vormarsches der NSDAP, der zunehmenden Zukunftsängste, der Atmosphäre von Misstrauen und Verrat und schließlich der Kriegswirren mit all seiner Not, verliert Frederike letztlich nie die Zuversicht.
Das Buch versteht es, den Leser von Anfang bis Ende zu fesseln. Es schildert so detailreich und farbig das Gutsleben und seine Bewohner, dass man das Gefühl hat, das alltägliche Leben mit ihnen zu teilen, mit ihnen zu arbeiten, mit ihnen am Essenstisch zu sitzen und alle stillen, aber auch einschneidenden Momente des Lebens in direkter Weise mit ihnen gemeinsam zu erleben. Die politische Entwicklung dieser Jahre bewegt die Menschen und wir erfahren, wie blindes und denunziantes Mitläufertum, aber auch geheimer Widerstand wachsen. Die Angst vor einer ungewissen Zukunft liegt über allem…
Das Buch ist ein fesselnder Roman, packend, detailreich, romantisch und realistisch gleichermaßen. Gerade durch die fesselnde Erzählweise wird der geschilderte Zeitausschnitt in seiner brisanten politischen Entwicklung und den Folgen auf das Alltagsleben der Menschen hautnah, geradezu beängstigend nah erfahrbar. Absolut lesenswert!

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Zeitgeschichte gut lesbar verpackt

Rezensionen von begine:

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Spannend

Hangman. Das Spiel des Mörders,2 Audio-CD, 2 MP3 von Daniel Cole

Hangman- Das Spiel des Mörders ist der zweite Teil einer Reihe. Der erste Teil ist Ragdoll - Dein letzter Tanz, den habe ich noch nicht gelesen. Das stört nichts, man kommt gut in hinter die Vorgänge.
In New York werden Tote gefunden, die Art ähnelt den Fällen in London.
Chef- Inspektor Emily Baxter aus London wird von den US Ermittlern angefordert.

Gemeinsam mit den Special Agenten Damien Rouche und Elliot Curtis sind sie ein gutes Team. Die Charaktere sind grundverschieden.
Die Morde sind mir etwas zu grausam. Was der Mörder mit den Opfern anstellt, da mag ich nicht drüber nachdenken. Der Krimi besteht aus reiner Ermittlungsarbeit. Nur als man erfährt, was die Drei nachts tragen, war witzig und die Untertassen große Spinne gruselig.
Ich habe das Hörbuch angehört. Der Sprecher Peter Lontzek hat den Krimi grandios vermittelt. Seine gute intensive Betonung gibt den Dialogen Stärke.
Daniel Cole schreibt fesselnd, spannend und temporeich.
Ein empfehlenswerter Thriller.

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Spannend

Rezensionen von lena_kallus@msn.com:

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Super spannender und emotionaler letzter Teil der Bourbon-Reihe!

Bourbon Lies von J. R. Ward

Von J.R. Ward kannte ich bereits die Black Dagger-Reihe und mochte, wie sie Geschichten erzählt. Bei der Bourbon-Reihe handelt es sich jetzt um keine Fantasygeschichte, sondern um ein Familiendrama, aber auch auf diesem Gebiet kann die Autorin vollends überzeugen!

Zu Beginn des Buches wurde sehr viel aus den ersten beiden Teilen wiederholt, was sicherlich sehr hilfreich ist, wenn zwischen den einzelnen Teilen ein größerer Zeitabschnitt liegt.

Ich muss zugeben, dass mich die Wiederholungen ein wenig gestört haben. Das ging mir aber auch schon beim zweiten Teil so. Das lag aber vor allem wohl daran, dass ich alle drei Teile hintereinander weg gelesen habe. Ansonsten ging die Geschichte direkt weiter und ist genauso unterhaltend, wie ich es aus den anderen zwei Büchern kannte.

Da es sich bei dem Buch um einen dritten Teil handelt, will vom Inhalt gar nicht zu viel verraten. Wir begleiten weiterhin die vier Geschwister Lane, Gin, Edward und hinzukommt nun auch noch Max. Auch Lizzie, Samuel T., Sutton, Miss Aurora und Richard spielen eine wichtige Rolle.
Der Mord um den verhassten Vater William Baldwin ist immer noch nicht geklärt und es kommen viele Personen in Betracht. Das ist nicht verwunderlich, da William Baldwin schlichtweg ein bösartiger und herrschsüchtiger Mann war, der viele Menschen verletzt hat. Die Tatsache, dass viele Menschen als Mörder in Betracht kommen, macht die Geschichte auch so spannend. Manchmal denkt man, dass es diese Person war und im nächsten Moment kann sie es nicht gewesen sein, oder doch? Dafür, dass der Weg zur Aufklärung so gut gemacht war, fand ich die Auflösung leider nicht spektakulär genug und hätte mir einen größeren Aha-Effekt gewünscht.
Auch die Entwicklungen zwischen den einzelnen Charakteren, vor allem zwischen den Liebenden, war sehr mitreißend zu beobachten. Teilweise gab es Szenen, die so aktionreich beschrieben waren, dass ich regelrecht die Luft anhalten musste und das Gefühl hatte nicht schnell genug lesen zu können. Außerdem muss auch noch das Familienunternehmen gerettet werden und auch das gestaltet sich nicht so einfach.

Das Ende hat mir sehr gefallen! Für mich wurde alles aufgeklärt und es blieb keine Frage offen.
Und was mir besonders gefallen hat, war ,dass alle Geschwister ein Happy End erfahren haben. Oft finde ich Happy Ends zu kitschig, aber hier haben die Personen es einfach verdient und alles andere wäre hier wirklich unfair gewesen.

J.R. Wards Schreibstil war so gut, wie ich ihn aus ihren anderen Büchern kenne! Sie schreibt so spannend und unterhaltend, dass man am Ball bleibt und immer weiterlesen will. Ihre besondere Stärke ist aber, wie sie ihre Charaktere ausarbeitet. Die Personen wirken so echt und man lacht und leidet mit ihnen. Manche liebt man und andere hasst man. Gerade das gefällt mir so gut, dass man so eine starke emotionale Bindung zu den Charakteren entwickelt und man traurig ist, wenn die Geschichte zu ende ist.

Alles in allem kann ich sagen, dass die Bourbon-Reihe mich sehr begeistern konnte und ich einen Teil nach dem anderen verschlingen musste, da ich die Geschichte so spannend fand! Die Charaktere waren ganz wunderbar ausgearbeitet und sind mir ans Herz gewachsen.
J. R. Ward konnte mich auch mit dieser Reihe begeistern und ich bin schon auf weitere Bücher von ihr gespannt!
Von mir gibt es für den dritten Teil gerechte 4,5 Sterne. Die gesamte Reihe hat allerdings volle 5 Sterne verdient!

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Super spannender und emotionaler letzter Teil der Bourbon-Reihe!

Rezensionen von yellowdog:

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Fotos und Interviews

Der weiße Fleck/The White Spot. DDR Hohenschönhausen von Ivanka Penjak

Die Fotografin Ivanka Penjak beschäftigt sich in ihrem Buch „Der weiße Fleck“ mit der Frage damit, wie fotografiere ich etwas Abstraktes wie Geschichte?
Thema sind die Menschen, die zu Zeiten der DDR aus politischen Gründen, wie z.B. versuchter Republikflucht, verhaftet und von der Stasi verhört wurden.

Dafür fotografierte die Autorin die ehemalige Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit der DDR in Hohenschönhausen, Berlin und einige Menschen, die hier in Isolationshaft saßen, aber auch ehemalige Mitarbeiter der Stasi.
Es sind schon beklemmende Fotos, die sofort deutlich machen, dass hier nichts gemütlich war.

Dann folgen die Interviews mit 10 Beteiligten. Hierbei kommen die Menschen wirklich zu Wort und es wird emotional. Man spürt, dass für die betroffenen die Sache nicht wirklich vorbei ist. Die erlebten Ungerechtigkeiten haben sie geprägt. Man kann sie aber auch dafür bewundern, dass sie nicht gebrochen sind sondern ihren inneren Widerstand gegen ein Unrechtssystem erhalten haben.
Die Texte sind durchgängig in Deutsch und Englisch gehalten.

Als E-Book ist das Buch teilweise schwer lesbar. Abbildungen und Schriftgröße passen je nach E-Book-Reader-Einstellung häufig nicht zu zueinander.
Ich würde daher doch zu der Buchausgabe raten.

Das Buch ist wichtig, da es Geschehnisse dokumentiert, die doch manche heute nicht mehr wahrhaben wollen und verleugnen.
Der weiße Fleck ist ein Werk, das dazu beiträgt, Geschichtsrevisionismus zu verhindern.

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Fotos und Interviews

Rezensionen von rewa:

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Ein unerwartetes Glück

Der weiße Fleck/The White Spot. DDR Hohenschönhausen von Ivanka Penjak

Für Mariella läuft es in ihrem Leben gar nicht gut. Vor kurzem ist ihr Mann gestorben und das Kaninchen Sina ihrer Tochter Lena ist ebenfalls tot. Also muss kurz vor Ostern eine Notlüge her, dass Sina dem Osterhasen helfen muss. Ein mysteriöser Brief lässt Mariella ihre scheinbar glückliche Ehe in einem ganz anderen Licht erscheinen und auf der Suche nach Antworten kommt ihr von einer ganz anderen Seite das Glück entgegen.

Der booksnacks ,, Ein Lollo Rosso für Sina´´ von Jennifer Wellen ist eine sehr schöne und emotional geschriebene Geschichte, die mit über 30 Seiten eher ungewöhnlich lang für einen booksnacks ist. Aber ich hätte keine einzige Seite davon missen wollen.
Man spürt den seelischen Schmerz der Mutter, wie weit sie zwischen Lüge und Wahrheit hadert. Ihre Verzweiflung, ihre Wut und auch die Hilflosigkeit kommen gut heraus. Ein angenehmer Schreibstil macht die Geschichte zu einem Lesevergnügen. Berührende Szenen wechseln durchaus auch mit humorvollen ab und bilden somit ein schönes Gesamtbild.

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Fotos und Interviews