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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von jiskett:

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Solider Thriller

"Zu nah" ist ein solider Thriller. Die Handlung hat sich meiner Meinung nach am Anfang ein bisschen gezogen, aber später fand ich sie dann fesselnder und gerade gegen Ende gab es durchaus spannende Momente. Der Fall war interessant und recht komplex - die Autorin hat einige überzeugende falsche Fährten gelegt und die Auflösung war überraschend und unvorhersehbar.

Sie schien beinahe aus dem Nichts zu kommen, obwohl sie stimmig wirkt. Die Ermittlungsarbeit selbst war gut dargestellt, auch wenn es für mich ein paar glückliche Zufälle zu viel gab und die Intuition von Frankie Sheehan teilweise fast schon zu gut war. Es war dadurch manchmal schwer, ihre Eingebungen richtig nachzuvollziehen.

Zu Beginn hatte ich den Eindruck, dass es sich um einen späteren Band einer Reihe handelt, da die Hintergründe zu Frankies Trauma erst nach und nach enthüllt wurden und es stellenweise so wirkte, als würde vorausgesetzt, dass man diese Informationen schon hat. Stattdessen bekommt man sie nach und nach und erfährt so immer mehr über die Protagonistin. Gut gefallen hat mir, dass die Nachwirkungen eines solchen Ereignisses nicht ignoriert, sondern ausgiebig behandelt werden. Man merkt, wie sehr die vergangenen Ereignisse das Handeln der Protagonistin nach wie vor beeinflussen, vor allem, da der Fall, an dem sie arbeiten, Erinnerungen an ihre eigenen Erlebnisse weckt. Sie trifft nicht immer wohl überlegte Entscheidungen und hat teilweise ziemlich düstere Gedanken; ich mochte, dass hier nichts beschönigt wurde. All das ist ein wichtiger Bestandteil ihrer Charakterisierung, ebenso wie ihr Wunsch, nicht nur auf die Opferrolle reduziert zu werden. Nach den Vorkommnissen in diesem Buch bin ich auf jeden Fall gespannt, wie es ihr im zweiten Band ergehen wird. Im Vergleich zu ihr sind die Nebenfiguren eher blass geblieben, doch es gibt hier definitiv Potential.

Trotz aller Kritik hat das Buch mir gefallen; es war weitgehend fesselnd und hat mich unterhalten, Frankie ist ein interessanter Charakter und der Fall war gut aufgebaut.
3,5/5 Sternen

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Rezensionen von yellowdog:

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Ein tolles Team

Tage der Hoffnung von Catherine Ryan Hyde

Der Roman erzählt von 2 Frauen, mit denen es das Schicksal nicht gut meinte. Die Witwe Bea wurde von einem Trickbetrüger um ihr ganzes Geld gebracht. Sie lebt jetzt obdachlos alleine mit ihrer Katze in einem Lieferwagen.
Die 16jährige Allie hat es auch schwer. Ihre Eltern wurde überraschend wegen Steuerhinterziehung verhaftet und sie wird in einem Jugendheim untergebracht.

Da geht es gefährlich zu, ein kriminelles Mädchen bedroht sie und Allie flieht. Fast wäre sie auch noch missbraucht worden, doch sie kann sich in Beas Lieferwagen retten. Eine Freundschaft entsteht, obwohl Bea zuerst noch versucht, das schutzbedürftige Mädchen loszuwerden.
Die Erzählstruktur ist so aufgebaut, das immer abwechselnd aus Sicht von Bea und aus Sicht von Allie erzählt wird.
Dadurch werden die Beiden sowohl von innen als auch von außen betrachtet und der Leser lernt sie dadurch gut kennen. Es ist interessant, ihre gemeinsamen Fahrten durch Teile der USA mitzuerleben. Der Roman liest sich gut und fesselnd. Er ist wirklich ein Pageturner!

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Ein tolles Team

Rezensionen von Pink Anemone:

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Atmosphärischer Horror-Thriller, der einen von Anfang an fesselt; spannungs- und tempogeladen von Anfang bis Ende.

Tage der Hoffnung von Catherine Ryan Hyde

Detective Sergeant Ethan Ward vom New Scotland Yard wird mit der Aufklärung einer Mordserie in London betraut. Ein mysteriöser Täter verstümmelt auf bizarre Weise arglose Opfer und überzieht ihre Haut mit winzigen Schnitten in Form uralter mystischer Symbole, die einem bestimmten Muster folgen. Er hinterlässt dabei Spuren, die jeder Logik widersprechen.

Zusammen mit der eigenwilligen Graphologin Natascha Horvat verstrickt sich Ward in einem tödlichen Netz aus altägyptischer Mythologie und gefährlichen Geisterbeschwörungen.
Eine Spur führt sie nach Foulness Island zur Courtsend Psychiatrie, in der die Insassen unter dem harten Regime des rätselhaften Doktor Botkin anstelle von Namen Nummern tragen. Besonders Patientin Dreizehn weckt ihr Interesse, denn sie kennt Details zur Mordserie, die sie verdächtig machen. Doch wie kann sie von den Morden wissen, ruhiggestellt von Medikamenten und eingesperrt in eine Gummizelle?
Verbirgt sich hinter ihrer Schizophrenie mehr als nur eine gespaltene Persönlichkeit?...(Klappentext)

☥☥☥☥☥

"Du weißt, wie böse ich sein kann,
wenn der Albtraum in deinem Kopf erwacht,
wenn ich aus der Dunkelheit hervorkrieche,
boshaft und gemein,
Göttin und Dämon vereint."
(Textauszug eines Gedichts am Anfang)

Dieses Buch ist mehr als nur ungewöhnlich und fern des Mainstreams, denn hier erhält man Einblick in den jahrtausendealten Totenkult der Ägypter und ebenso in die verhängnisvolle Nacht in der die Bolschewiki die russische Zarenfamilie auslöschten. Dies scheint alles andere als zusammenzupassen und trotzdem hat hier alles Hand und Fuß. In diesem Buch werden ägyptische Mythologie und das historische Ereignis der Ermordung der Romanows im Jahr 1918 gekonnt zu einem Horror-Thriller verwoben und in die Gegenwart transportiert.
Mit diesem Horror-Roman hält der Leser also etwas ganz besonderes in den Händen und zwar einen Horror-Thriller vom Feinsten.

Erzählt wird aus drei Perspektiven:

Detective Sergeant Ward: dieser ist bei New Scotland Yard tätig und seit einem persönlichen Unglück scheint er die Scheiße regelrecht anzuziehen und das betrifft auch seine Fälle. So auch diesmal, als er innerhalb kürzester Zeit zu zwei blutigen Tatorten gerufen wird.
Die Opfer sind aufs Schlimmste zugerichtet, das was von ihnen übrig blieb, wurde von eingeritzten Symbolen verziert, der Täter hinterlässt, außer Asche, Brandgeruch und versenkte Fußböden, keinerlei Hinweise oder Spuren - als wäre er aus dem Nichts aufgetaucht.
Diese eingeritzten Symbole führen Ward zur Graphologin Dr. Natascha Horvat...

Doktor Natascha Horvat: Graphologin und Dozentin für Kryptologie; nerdig, leicht misanthrop veranlagt und mit der ein oder anderen Zwangsneurose. Sie wird nicht nur von Ward aufgesucht, sondern auch vom Täter. Doch dieser ist alles andere als menschlich und scheint das Böse in Person zu sein. Der Fall wird für sie also mehr als nur persönlich und sie schwört, diesem Ding die Stirn zu bieten.
Dieses Ding, diese Dämonin, scheint seinen Ursprung in der Psychiatrie Courtsend zu haben und so führen die Spuren Ward und Horvat zu "13"...

"13": eine Insassin einer Psychiatrie, in der die Patienten ihre Namen verlieren und stattdessen Nummern erhalten. Sie kann sich weder an ihren Namen, noch an irgend etwas aus ihrem Leben erinnern. Der Arzt behauptet sie leide an paranoider Schizophrenie, doch in ihr schein sich ein Dämon eingenistet zu haben, welcher immer öfter aus ihr spricht und sich seiner Fesseln entledigen will. Dieser Dämon, der das wahre Böse zu sein scheint, gewinnt täglich an Macht. Doch ist es wirklich sie die hinter all den Gräueltaten steckt?

Die Charaktere sind authentisch und vielschichtig. Je nach Perspektive ändert sich der Ton und die Atmosphäre. Mit Ward hat man den abgebrühten Detective und Skeptiker , dessen trockener Humor und Sarkasmus die Geschichte immer wieder auflockert.

">>Sachlich gesehen reden wir also von jemandem, der sich in beiden Kulturen nicht nur auskennt, sondern ein Experte ist und deren Schriften beherrscht.
Der verdammt schnell ist, wenn's ums Ritzen geht und ne Vorliebe für Innereien hat.<<"
(S. 132)

Natascha Horvat ist schräg mit einem Haufen Neurosen und einer unglaublichen Intelligenz. Hier wurden vor allem die Neurosen gut ausgearbeitet. Der Ton ist bei ihr gewählter und die Atmosphäre zwar manchmal beklemmend, jedoch ruhiger.
Und dann hätten wir hier noch "13". Hier stürmen wirre Gedanken, Ängste und Schmerzen auf den Leser ein, die man anfangs nur schwer zuordnen kann. Man blickt quasi in den irren Geist einer Verrückten.

Doch dieser Horror-Thriller besticht nicht nur mit seinen Charakteren, sondern auch durch seine Komplexität und vor allem durch den facettenreichen Schreib- und Erzählstil.
Der Schreibstil ist flüssig, direkt, derb, weist aber auch gleichzeitig an vielen Stellen literarische Züge auf, während der Erzählstil bildhaft und atmosphärisch ist und Bilder im Kopf erzeugt.
Für wen sich das jetzt nach Kindergarten-Horror anhört, irrt gewaltig. Hier wird gemetzelt was das Zeug hält.

"Es schmatzte und knirschte, während sie im Bauch des Mannes wühlte.
Klatschend fielen Gedärme, Milz, Leber, Nieren neben ihm auf den Boden und verbreiteten einen abstoßenden Gestank.
Sie räumte ihn aus, brachte das Weiche, Stinkende zum Vorschein. Mit den Gedärmen umschlang sie Arme, Beine und Hals.
Die Nieren, die Leber und das Herz jedoch, die verzehrte sie mit gierigen Bissen.
Roh und blutig."
(S. 40)

Dieser Horror-Thriller ist von Anfang bis Ende dermaßen spannungs- und tempogeladen, sodass man an diesem Buch klebt wie das Blut auf den Wänden in diesem Roman. Das Ende ist stimmig und konnte mich mit einer unerwarteten Wendung überraschen.

Weshalb trotzdem "nur" 4 Sterne? Weil hier das Lektorat ordentlich geschlampt hat, anders kann man das leider nicht bezeichnen. Ich bezweifle stark, dass hier überhaupt lektoriert wurde. Normalerweise drücke ich bei SP-Autoren und kleinen Verlagen ein Auge zu, doch hier war es schon nicht mehr schön anzusehen, geschweige denn auszuhalten.
Bei einem so atmosphärischen und temporeichen Horror-Thriller wie diesem, sind so eine Vielzahl von grammatikalischen Schnitzern und Flüchtigkeitsfehlern mehr als nur nervtötend. Dadurch bricht nämlich nicht selten die Atmosphäre, Spannung und auch das Tempo in sich zusammen.

Fazit:
Dieser Horror-Thriller bescherte mir gruselig-ekelhafte Lesestunden vom Feinsten. Ich konnte und wollte das Buch, trotz oftmalig genervten Augenrollen bezüglich der Lektoratsverfehlungen, nicht vor Ende aus den Händen legen. So ein intensives Kopfkino mit Herzklopfen hatte ich schon lange nicht mehr und es ist ein Wunder, dass ich mir vor Spannung nicht die gesamten Nägel abgekaut habe.
M. H. Steinmetz katapultierte sich damit definitiv auf die Liste meiner Lieblingsautoren im Genre Horror.

© Pink Anemone

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Ein tolles Team

Rezensionen von Pink Anemone:

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Ein wunderbarer Bildband, der einen träumen und gedanklich nach Irland reisen lässt

KUNTH Irland. Das Buch von Cornelia Hammelmann

Irland der Inselstaat auf der gleichnamigen Insel grenzt im Norden an das Vereinigte Königreich und ist im Osten von der Irischen See und im Westen und Süden vom Atlantik umgeben. Das kulturelle Leben spielt sich hauptsächlich in den wenigen großen Zentren (Dublin, Cork, Galway und Limerick) ab. Typisch für die Landschaft Irlands sind das fruchtbare, seenreiche Tiefland im Inneren und die felsigen Erhebungen an den Küsten.

Weiden und Hügel, Felsküsten und schroffe Gebirge kennzeichnen das Land. Atemberaubende Nationalparks, verwunschene Seenlandschaften, Heide und Hochmoore, bizarr geformte Klippen, herrliche Ausblicke, schöne Strände, Burgruinen und Naturgewalten sind nur einige der Highlights, die sich dem Besucher Irlands anbieten. Natürlich nicht zu vergessen das kontaktfreudige irische Volk, das man am besten in den traditionsreichen Pubs kennenlernt. DAS IRLAND BUCH präsentiert dieses wildromantische und grüne Land in fantastischen Bildern und informativen Texten. Zusätzliche ausklappbare Panoramaseiten im Posterformat bieten einzigartige Ansichten ausgewählter Highlights. (mit ausklappbaren Panoramaseiten)....(Klappentext)

☘☘☘☘☘

"Mögest du die kleinen Wegweiser des Tages nie übersehen;
den Tau auf den Grasspitzen, den Sonnenschein auf deiner Tür,
die Regentropfen im Blumenbeet, das behagliche Buckeln der Katze,
das Wiederkäuen der Kuh, das Lachen aus Kinderkehlen,
die schwielige Hand des Nachbarn, der dir einen Gruß über die Hecke schickt.
Möge dein Tag durch die vielen kleinen Dinge groß werden.
(Irischer Segenswunsch)

Dem oben angeführten Klappentext ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, denn danach sprechen die Bilder für sich. Diese fangen gekonnt die Atmosphäre und Schönheit Irlands ein. Man reist damit direkt in das geschäftige Dublin, i historische und malerische Provinzen wie Leinster, Munster, Connacht und Ulster und in das bunte und mystische Nordirland.

Dieser Bildband enthält jedoch nicht nur Bilder, sondern auch kurze und knappe Grundinformationen zu dem jeweiligen Ort und der Abbildung. Diese beinhalten z.B.: Klimaverhältnisse, Historisches, bekannte und weniger bekannte Sehenswürdigkeiten und auch Unterhaltung (z.B.: Theater und Pubs).

Daher kann dieses Buch auch hervorragend zu Reisevorbereitungen, bzw. zur Einstimmung auf den nächsten Irland-Besuch, herangezogen werden.

"Wo auch immer ich mich aufhielt in Irland -
dies war das Geheimnis seines Zaubers,
dass das Land lächelte unter Wolken von Schwermut"
(Alfred E. Johann - deutscher Journalist und Schriftsteller / S. 12)

Begeistern konnten mich vor allem die aufklappbaren 4-seitigen Panoramabilder und egal wie oft man sich durch dieses Buch schmökert, man entdeckt immer wieder Neues.

Die Aufmachung und Verarbeitung ist durchwegs qualitativ hochwertig, sodass es auch nach vielen Malen durchblättern nicht auseinander fallen kann. Daher kann es ohne Bedenken immer wieder geschmökert werden.

Fazit:
Ein Buch, welches bei mir Fernweh weckt und mich gleichzeitig gedanklich nach Irland reisen lässt. Es lädt ein zum Träumen, Planen und immer wieder darin Schmökern. Es holt einem aus dem Alltag und lässt einem bei wundervollen Bildern entspannen.
Es ist schlicht ein Traum von Irland in Buchform, welches man am besten mit einer Tasse Tee genießt.

© Pink Anemone

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Ein wunderbarer Bildband, der einen träumen und gedanklich nach Irland reisen lässt

Rezensionen von simone.h1:

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Unterhaltsam

KUNTH Irland. Das Buch von Cornelia Hammelmann

Paula Lambert lässt in diesem "Ratgeber" viele Etappen ihrer TV-Karriere Revue passieren und klärt dabei nicht nur Anfragen von Fans, sondern erzählt auch Geschichten aus den Shows bzw. ihrem eigenen Leben.

Das Buch ist unterhaltsam, hat mir persönlich aber jetzt nicht wirklich viel Neues gebracht.

Die Fragen sind teilweise eher auf Jugendliche zugeschnitten, sodass man als Erwachsener hierzu natürlich nicht denselben Aufklärungsbedarf hat. Einige Teilbereiche zu gewissen Themen waren mit leider demgemäß auch ein wenig zu lang bzw. ausführlich.

Die Erzählungen aus den TV-Shows fand ich an sich wirklich lustig und interessant, wobei man natürlich hier ganz gut beraten ist, wenn man die Show auch hin und wieder gesehen hat.

An sich finde ich einfach die Art und den Humor der (S)Expertin toll und freue mich immer wieder etwas Neues von ihr zu sehen, lesen oder zu hören. Wer dies ähnlich sieht, kommt mit diesem Buch wieder auf seine Kosten.

Was mir auch gut gefallen hat, war, dass die Autorin in diesem Buch viel aus ihrem Privatleben Preis gibt und das muss ich einfach würdigen. Außerdem war es interessant ein wenig mehr über die Person zu erfahren, deren Tätigkeiten ich schon länger verfolge.

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Ein wunderbarer Bildband, der einen träumen und gedanklich nach Irland reisen lässt

Rezensionen von begine:

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Gure Story

Schwesterherz von Andrea Kane

Die Autorin Andrea Kane kannte ich bis jetzt noch nicht. Der Thriller Schwesterherz ist äußerst spannend.
Das Cover mit der schönen Tränendes Herz Ranke hat mich animiert.

Die junge Anwältin Victoria Kensington besitzt mit zwei Partnern ein Anwaltskanzlei in New York. Sie joggt durch den Central Park und findet ihre Schwester Audrey.

Bevor die ohnmächtig wird, haucht sie Gefahr und eine Telefonnummer, sie trägt nur einen gelben Krankenhauskittel. Nachdem Victoria nach einem Polizisten gesucht hat, ist Audrey verschwunden.

Da bemerkte ich das der Roman schon vor einigen Jahren geschrieben wurde. Heute hat jeder Jogger sein Smartphone dabei.
Jetzt geht eine aufregende Suche los. Victoria vermutet,das ihr Vater ihr Audreys Aufenthalt verschweigt.
Dann ist Zach wieder in New York, ihr früherer Geliebter. Gemeinsam suchen sie nach Beweisen.
Ab und an waren mir ein paar Episoden zu lang, überhaupt die detaillierten Liebesspiele hätte ich nicht gebraucht. Ich konnte es nicht erwarten die Gründe über Audreys Ergehen zu erfahren.

Die Autorin hat einen flüssigen fesselnden Schreibstil, mit einer gut durchdachten Story.
Der Roman hat mich gut unterhalten.

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Gure Story

Rezensionen von Gaby 2707:

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Die seltsamen Wege des Lebens

Wir sehen uns im Sommer von Åsa Hellberg

Susanne, Maggan und Rebecka vermissen ihre Freundin Sonja, die nun schon sieben Jahre tot ist. Endlich wollen sie den letzten Wunsch ihrer Freundin erfüllen und ihre Asche an ihren liebsten Orten rund um die Welt verstreuen. In 10 Briefen und Filmen erfahren die Freundinnen von Sonjas tragischer Liebesgeschichte.

Von diesem Geheimnis hatten sie keine Ahnung. Aufgeteilt in drei kleine Puderdosen machen sich die Freundinnen auf den Weg, erleben ihre Abeneuer und finden den Weg zu sich selbst.

Schon der Prolog liest sich so wunderschön und geht zu Herzen. Die Briefe, die Sonja an ihre Freundinnen schreibt, tun ihr übriges.
Der locker, leichte Schreib- und Erzählstil verhilft mir zu einem entspannten Lesen, so dass die Seiten nur so dahin fliegen. Es ist so schön dabei sein zu können, wie die drei Freundinnen noch enger zusammen wachsen und jede ihren Platz im Leben verteidigt bzw. sich neu einrichtet.
Susanne, die ihre Freiheit über alles liebt und sich nicht fest binden will; Maggan, die ihre Lieben alle um sich herum haben will und ihr neues Leben in Schweden genießt; und Rebecka, die sich in ihrer Trauer um ihren Mann vergrägt und von den Freundinnen gezwungen werden muss, mit auf die Reise zu gehen, kann ich mir so gut vorstellen. Ihre Vorzüge, ihre charakterlichen Eigenschaften und ihre Einstellungen zum Leben, das sie mit über 50 alle schon genossen haben, werden so detailliert geschildert und in die Geschichte eingebaut, dass ich mir manchmal nicht vorstellen konnte, dass drei so unterschiedliche Frauen sich so gut verstehen können. Aber gerade das macht Freundschaft aus. Dass man sich offen die Wahrheit sagen kann, dass man sich nicht immer anpassen muss und dass man für seinen Lebensstil und seine Meinung nicht verurteilt wird. Mit diesen drei Frauen wäre auch ich gerne befreundet. Das alles kommt hier in der Geschichte sehr gut rüber.
Von Mallorca über Australien, Hawaii auf die Lofoten. Von der Isle of Skye nach Haiti, New York, Paris. Ihre letzte gemeinsame Station ist dann wieder New York. Ich habe diese Reise mit den drei Frauen und ihren Männern, die natürlich auch eine Rolle spielen, sehr genossen.
Hier und da gibt es aber auch Stellen, die mir persönlich einfach zu ausführlich oder gar unnötig erscheinen. Da kommt für mich leider etwas Langeweile auf.

Ein wunderbarer leichter Sommerroman voller Emotionen, gute als auch schlechte Gefühle, über Freundschaft, Liebe und das Leben an sich. Ein Roman, der beschreibt, dass Freundschaft und Liebe stärker sein können als der Tod.

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Die seltsamen Wege des Lebens

Rezensionen von BarbaraM:

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Ein spannendes Abenteuer mit Tiefgang wartet auf euch!!!

Agenten hinter Schloss und Riegel von Harry Voß

Ben und Lasse, die sich selbst als echte Agenten beschreiben und Brüder sind, sind alleine mit dem Zug unterwegs zu ihrer Oma. Diese Zugreise verläuft allerdings nicht ohne Komplikationen, denn plötzlich fehlt Bens Geldbeutel und Handy und auch der heimlich eingesteckte Ring der Oma ist geklaut. Doch zwei echte Agenten lassen sich davon nicht unterkriegen.

Sie machen mit viel Gottvertrauen einen Plan und verfolgen den Dieb und stoßen dabei auf ein noch größeres Abenteuer...

Mit seinem Buch „Agenten hinter Schloss und Riegel“ aus der Reihe „Ben und Lasse“ ist Harry Voß ein spannendes und lesenswertes Abenteuer gelungen, das im SCM Verlag erschienen ist und in der gebundenen Ausgabe 170 Seiten umfasst.
Die Geschichte ist in einer kindgerechten, ganz alltäglichen Sprache in kleiner Schrift ohne Bilder geschrieben. 
Innerhalb des Abenteuers wird sich auch mit christlichen Themen wie „Beten zu Gott“, „Kirche“ und „Nächstenliebe“ auf ganz wunderbare, natürliche und einfühlsame Art und Weise auseinandergesetzt.

Fazit: Wir sprechen eine Leseempfehlung aus für Kinder ab 9-10 Jahren aus, die gerne ein wirklich spannendes Abenteuer lesen wollen.
Ganz besonders gut hat uns gefallen, dass die beteiligten Charaktere im Buch so gut beschrieben werden. Wir hatten das Gefühl, Ben und Lasse richtig kennen zu lernen und sind sehr gerne in ihre Gedankenwelt abgetaucht.

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Ein spannendes Abenteuer mit Tiefgang wartet auf euch!!!

Rezensionen von LEXI:

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WILLKOMMEN IM IRRENHAUS!

Agenten hinter Schloss und Riegel von Harry Voß

„Ich will da einfach nur wieder weg. Mir ist das alles viel zu schwierig.“ (Annika)

„Tja, nu. Wenn’s einfach wär, würd’s ja auch jeder machen. Und du kommst mir nich vor wie eine, die schnell aufgibt.“ (Knut)

Der lebenserfahrene Hamburger Taxifahrer Knut schätzt die Lage gut ein – Annika Paulsen ist zwar in einer äußerst verzweifelten Situation, gibt aber allen Widrigkeiten zum Trotz nicht auf.

Ihre Versetzung vom elitären Werther-Gymnasium in eine berüchtigte und gefürchtete Stadtteilschule in Ellerbrook wirft sie kurzfristig aus der Bahn. Das bislang ruhige und gemütliche Leben der jungen Lehrerin entwickelt sich zu einem äußerst stressigen Dasein, als sie an ihrem neuen Arbeitsplatz mit Erpressung, Verhaltensauffälligkeiten, Schlägereien, häuslicher Gewalt und Mobbing konfrontiert wird. Nachdem sie aus zweifelhaften Motiven beschließt, im Zuge des „Projekts Ellerbrook“ eine Musical-AG zu gründen, stehen Lehrer und Schüler nach kurzer Überzeugungsarbeit sogar geschlossen hinter ihr. Eine längst fällige Konfrontation mit ihrer großen Jugendliebe, ein wertvoller inniger Freundeskreis, eine eingeschworene Wohn- und Nachbarsgemeinschaft und etliche Turbulenzen halten nicht nur die Protagonistin dieses Buches, sondern vielmehr auch dessen Leserschaft auf Trab.

Petra Hülsmann hat mir mit ihrer aktuellen Neuerscheinung eine in locker-leichtem Schreibstil verfasste Geschichte, gespickt mit teilweise derber Jugendsprache im Hamburger Dialekt und einer riesengroßen Portion Humor beschert. Die Autorin versteht die Kunst, gewichtige Themen anzusprechen, ihre Leser dabei jedoch zu unterhalten und zugleich auch auf emotionaler Ebene zu berühren. Unglaublich viele Passagen dieses Buches brachten mich zum Schmunzeln, chaotische und teilweise beinahe schon als „schräg“ zu bezeichnende Handlungen der Protagonistin sowie deren Gefühls- und Gedankenleben trieben mich manchmal beinahe zur Verzweiflung, und ganz bestimmte Inhalte dieses Buches rührten mich zu Tränen. Petra Hülsmann zeichnet ein ziemlich gutes Bild der heutigen Jugend und ihrer Probleme, schildert schwere häusliche Situationen und scheut auch vor Konflikten ihrer handelnden Figuren nicht zurück. Durch ihren einnehmenden Schreibstil hat sie es geschafft, mich von diesem Roman vollends zu überzeugen und verschaffte mir einige höchst anregende Lesestunden. Die Hamburger Dialektsprache hat mich als Österreicherin zugegebenermaßen ein wenig gefordert, im Verlauf der Seiten gewöhnte ich mich jedoch rasch daran.

Die vielen verschiedenen Charaktere dieses Buches waren für mich sehr glaubwürdig dargestellt, und nach der letzten Seite verspürte ich sogar ein leichtes Bedauern, mich von Annika, ihrer besten Freundin und Mitbewohnerin Nele, den beiden netten „Jungs“ und Wohnungsnachbarn Kai und Sebastian, dem nachdenklichen Kopfmenschen Tristan, der Lehrergemeinschaft und natürlich von den Schülern der Astrid-Lindgren-Schule zu verabschieden. Als meine liebste Nebenfigur möchte ich den Hamburger Taxifahrer Knut anführen, den ich als ganz besonderen Sympathieträger betrachtete… von ihm hätte ich gerne noch mehr gelesen.

Fazit: „Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen“ war mein erstes, aber mit Sicherheit nicht mein letztes Buch dieser Autorin. Dieser turbulente, aufregende, witzige Roman und seine chaotische Protagonistin mit dem riesengroßen Herzen haben mich ausgezeichnet unterhalten!

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Rezensionen von Caroline :

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Keine 08/15 NA Story

Agenten hinter Schloss und Riegel von Harry Voß

Harper sucht sich ein College weit weg von ihren Eltern aus. Sie braucht dringend Abstand von ihren Eltern, ihren Freunden und ihrer Heimatstadt. Einen Hacken hat die ganze Sache, denn ihre Eltern geben ihr genau 125 Tage, um zu beweisen, dass sie sich völlig auf ihr Studium konzentriert.
Im Wohnheim teilt sie sich ihr Zimmer mit Grace.

Mit der fröhlichen und witzigen jungen Frau freundet sich Harper gleich an. Ihr Nachbar Liam dagegen reizt ihre Nerven vom ersten Zusammentreffen. Sein augenscheinlicher Charme perlt an Harper vorerst ab.
Doch ihre Wege überschneiden sich zwangsläufig. Vor allem da Grace ein Faible für Jacob Liams Mitbewohner hat.
Liam eilt der Ruf eines Frauenschwarms voraus. Viele gebrochenen Herzen pflastern seinen Weg. Anfangs hält sich Harper fern von ihm, aber im Laufe der Zeit zeigt Liam neue Seiten, die sie neugierig machen. Sie vermutet hinter der rauen Fassade einen intelligenten und warmherzigen Mann, der ungern persönliche Geheimnisse Preis gibt. In dieser Hinsicht ähneln Harper ihm. Auch sie hält ihre Vergangenheit unter Verschluss.

Wie hat es mir gefallen?

Die Autorin Tina Köpke durfte ich heuer bei der Loveletter Convention bei einem Blind Date kennen lernen. Da erzählte sie auch über diesen Roman. Das klang so interessant, dass ich mir sofort im Buchshop das Buch holte und natürlich gleich signieren lies.

Das gelungene Cover mit den Bildern im Polaroid Stil passt hervorragend zu dieser Geschichte.

In diesem Roman spielen Harper und Liam die Hauptrollen. Harper flieht aus ihrem Elternhaus und zieht sich völlig zurück. Zu Beginn verhält sie sich zurückhaltend und eher schüchtern, um nicht aufzufallen. Sie unterdrückt absichtlich ihre Spontanität und Lebensfreude. Erst langsam traut sie sich aus ihrem Schneckenhaus. Liam spielt dabei eine wesentliche Rolle. Er lockt sie mit seinen Bemerkungen aus der Reserve und sie zahlt es ihm mit gleicher Münze zurück. Sie schenken sich nichts und sorgen für witzige Wortwechsel.
Langsam werden sie Freunde, verbringen mehr Zeit miteinander. Beide verfolgen unangenehme Erinnerungen, die sich nicht so einfach abschütteln lassen.
Mir gefiel die Entwicklung beider Figuren ungemein gut. Sie springen über ihren Schatten, um über sich hinauszuwachsen.

Bereichert wird die Geschichte mit außergewöhnlich sympathischen Nebenfiguren. Allen voran Grace, die so viel Zuversicht und Freude verbreitet, dass ich sie mir als Freundin wünschen würde. Riley darf ich nicht vergessen. Seine feinfühlige Art trägt viel zur guten Stimmung bei und ich weiß, dass er eine eigene Geschichte bekommt. Ich freue mich darauf.

Zusätzlich fand ich die angesprochenen Themen spannend: Familie, Vertrauen, Freundschaft, Religion und Selbstwahrnehmung. Gut verwoben in eine interessante Geschichte, die für tolle Lesestunden sorgte.

www.mariessalondulivre.at

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Ein spannendes Abenteuer mit Tiefgang wartet auf euch!!!