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Rezensionen von Bellis-Perennis:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Ein rasanter Auftakt einer neuen Reihe

Höllgrotten von Monika Mansour

Mit diesem Krimi, der Auftakt einer neuen Serie sein soll, spricht Monika Mansour einige aktuelle Probleme direkt an. Zum einem die Ausbeutung von Bodenschätzen in den ehemaligen Kolonien in Afrika und deren, oft nicht absehbare, Folgen. Zum anderen die Krankheit Epidermolysis bullosa (EB), die jene Menschen, die daran leiden zu Ausgestoßenen macht.

Durch einen Gendefekt ist die Haut der Betroffenen so empfindlich wie ein Schmetterlingsflügel, daher auch der Name „Schmetterlingskind“.

Warum geht’s?

Im Lorzentobel wird die Leiche einer jungen Schwarzafrikanerin gefunden. Relativ bald ist klar, dass die Frau aus dem Kongo stammen muss, hat sie doch zwischen den Zehen einen kleinen Hinweis hinterlassen, der die Polizei zu Natalie führt. Doch das ist nicht das Einzige, was von Emeline bleiben wird. Sie hat nämlich erst kürzlich ein Kind zur Welt gebracht, das nun verschwunden ist.
Die Polizei, allen voran Sara, die Chefin der Zuger Kripo, suchen fieberhaft nach dem Baby. Natalie weiß mehr als sie zugibt, betreibt sie doch via Darknet eine Plattform, mit der sie Frauen und Männern in Not hilft.

Wird es gelingen Emelines Baby zu finden?

Meine Meinung:

Die brutale Lebensgeschichte Emelines wird durch Zwiegespräche mit ihrem noch ungeborenen Baby geschickt als Rückblende in die Handlung eingebettet.

Gut gefällt mir, dass Monika Mansour ihre Leser anregt, weitere Recherchen über das Thema EB und/oder den Kongo anzustellen. So lernt der interessierte Leser immer wieder etwas dazu.

Die Charaktere polarisieren. Besonders mit Natalie haben es weder der neue Bodygard Tom, die Ermittlerin Sara noch die Leser leicht. Sie ist auf Grund ihrer Krankheit EB einsam und wird von ihrem reichen Vater über Gebühr beschützt. Leider manipuliert sie ihre Umgebung und nutzt den Status, den ihr ihre unheilbare Krankheit verleiht, ziemlich aus. So versteigt sie sich zu vielen Alleingängen und bringt damit nicht nur sich selbst, sondern auch andere Menschen in akute Lebensgefahr. Das macht sie mir sehr unsympathisch. Doch auch Natalies Gegenspielerin muss erst Sympathiepunkte erarbeiten, hat sie doch eine etwas ruppige Art mit ihren Mitarbeitern umzugehen.

Einzig Tom scheint empathisch zu sein, was ihn aber nicht daran hindert, hin und wieder körperliche Gewalt anzuwenden.

Wie wir es von der Autorin gewöhnt sind, ist die Spannung extrem hoch. Diesmal ist mir nur der Showdown in den Titel gebenden „Höllgrotten“ ein wenig zu viel. Natürlich kann auch die schwerkranke Natalie in dieser Extremsituation über sich hinauswachsen, doch für mein Empfinden, ist dieses Szenario ein bisschen unglaubwürdig. Aber, das ist meine persönliche Einschätzung.

Fazit:

Ein rasanter Auftakt einer neuen Krimi-Serie, der ich wegen des etwas überzeichneten Abschlusses diesmal nur 4 Sterne geben kann.

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Ein rasanter Auftakt einer neuen Reihe

Rezensionen von Bellis-Perennis:

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Ein rasanter Auftakt einer neuen Reihe

Höllgrotten von Monika Mansour

Mit diesem Krimi, der Auftakt einer neuen Serie sein soll, spricht Monika Mansour einige aktuelle Probleme direkt an. Zum einem die Ausbeutung von Bodenschätzen in den ehemaligen Kolonien in Afrika und deren, oft nicht absehbare, Folgen. Zum anderen die Krankheit Epidermolysis bullosa (EB), die jene Menschen, die daran leiden zu Ausgestoßenen macht.

Durch einen Gendefekt ist die Haut der Betroffenen so empfindlich wie ein Schmetterlingsflügel, daher auch der Name „Schmetterlingskind“.

Warum geht’s?

Im Lorzentobel wird die Leiche einer jungen Schwarzafrikanerin gefunden. Relativ bald ist klar, dass die Frau aus dem Kongo stammen muss, hat sie doch zwischen den Zehen einen kleinen Hinweis hinterlassen, der die Polizei zu Natalie führt. Doch das ist nicht das Einzige, was von Emeline bleiben wird. Sie hat nämlich erst kürzlich ein Kind zur Welt gebracht, das nun verschwunden ist.
Die Polizei, allen voran Sara, die Chefin der Zuger Kripo, suchen fieberhaft nach dem Baby. Natalie weiß mehr als sie zugibt, betreibt sie doch via Darknet eine Plattform, mit der sie Frauen und Männern in Not hilft.

Wird es gelingen Emelines Baby zu finden?

Meine Meinung:

Die brutale Lebensgeschichte Emelines wird durch Zwiegespräche mit ihrem noch ungeborenen Baby geschickt als Rückblende in die Handlung eingebettet.

Gut gefällt mir, dass Monika Mansour ihre Leser anregt, weitere Recherchen über das Thema EB und/oder den Kongo anzustellen. So lernt der interessierte Leser immer wieder etwas dazu.

Die Charaktere polarisieren. Besonders mit Natalie haben es weder der neue Bodygard Tom, die Ermittlerin Sara noch die Leser leicht. Sie ist auf Grund ihrer Krankheit EB einsam und wird von ihrem reichen Vater über Gebühr beschützt. Leider manipuliert sie ihre Umgebung und nutzt den Status, den ihr ihre unheilbare Krankheit verleiht, ziemlich aus. So versteigt sie sich zu vielen Alleingängen und bringt damit nicht nur sich selbst, sondern auch andere Menschen in akute Lebensgefahr. Das macht sie mir sehr unsympathisch. Doch auch Natalies Gegenspielerin muss erst Sympathiepunkte erarbeiten, hat sie doch eine etwas ruppige Art mit ihren Mitarbeitern umzugehen.

Einzig Tom scheint empathisch zu sein, was ihn aber nicht daran hindert, hin und wieder körperliche Gewalt anzuwenden.

Wie wir es von der Autorin gewöhnt sind, ist die Spannung extrem hoch. Diesmal ist mir nur der Showdown in den Titel gebenden „Höllgrotten“ ein wenig zu viel. Natürlich kann auch die schwerkranke Natalie in dieser Extremsituation über sich hinauswachsen, doch für mein Empfinden, ist dieses Szenario ein bisschen unglaubwürdig. Aber, das ist meine persönliche Einschätzung.

Fazit:

Ein rasanter Auftakt einer neuen Krimi-Serie, der ich wegen des etwas überzeichneten Abschlusses diesmal nur 4 Sterne geben kann.

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Ein rasanter Auftakt einer neuen Reihe

Rezensionen von marianna_thielsch@gmx.de:

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Die Bösen und die Guten

Die Affäre Carambol (Goethe und Schiller ermitteln) von Stefan Lehnberg

In seinem zweiten Kriminalroman um Goethe und Schiller schreibt Stefan Lehnberg von merkwürdigen und bedrohlichen Vorkommnissen in Fran(c)kfurt(h) im Jahr 1801. Bei einem Besuch in der Stadt werden die Beiden von einigen Stadträten Frankfurts um Hilfe gebeten – eine Verschwörung ist im Gange. Die Stadt muss vor einem erneuten Krieg bewahrt werden.

Schon die edle Aufmachung des Buches, die teilweise altdeutsche Ausdrucksweise und die verschnörkelten Überschriften machen was her. Das Buch wirkt allein dadurch auf den ersten Blick schon besonders.

Die Geschichte entwickelt sich dann spannend, das Buch ist kaum aus der Hand zu legen. Beim Lesen entsteht ein Sog in die Geschichte, der die Atmosphäre, die Umgebung und die sozialen Konstellationen nah erleben lässt. Lehnberg schreibt sehr einfühlsam und gleichzeitig spannend.

Anfänglich ist es schwer sich an die komplizierte Ausdrucksweise zu gewöhnen, mal abgesehen von den zeilenlangen Schachtelsätzen. Es braucht Geduld, um über diese ersten Hürden hinweg zu kommen. Die Geduld wird dann mit faszinierenden und sich überschlagenden Entwicklungen belohnt. Die Schilderungen sind unterhaltsam, humorvoll und manchmal absurd.

Goethe und Schiller sind interessante Figuren für einen solchen Kriminalroman, wirken sympathisch und vertrauenswürdig. Sie scheinen nicht immer alles im Griff zu haben, jedoch mehr als die Stadträte, die sie um Hilfe baten. Zusammen begeben sie sich in gefährliche und aufregende Situationen. Dadurch wirken die Beiden heldenhaft und nur noch sympathischer.

Die Geschichte ist stark vereinfacht in die Bösen und die Guten unterteilt. Dies ist nicht störend. Zwischenzeitlich erinnert der Roman an „Die drei Musketiere“, „Sherlock Holmes“ und andere Klassiker. Es gibt starke Charaktere, die Unheil verhindern. Die Auflösung am Ende ist etwas enttäuschend, scheint abwegig. Das Buch lässt etwas verwirrt und unzufrieden zurück – irgendwas fehlt.

Insgesamt ein atmosphärischer Kriminalroman mit Goethe und Schiller als charismatische Ermittler. Sehr unterhaltsam und mit viel Aufregung, jedoch mit unbefriedigendem Ausgang.

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Die Bösen und die Guten

Rezensionen von niknak:

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Ein Interview zum Glück

Die Affäre Carambol (Goethe und Schiller ermitteln) von Stefan Lehnberg

Inhalt:

Madeline hat endgültig mit Profisportler abgeschlossen, nachdem ihr jetziger Ex-Freund sie betrogen hatte. Doch nach ihrem Umzug lernt sie ihren Nachbar Daren kennen, der als aufstrebender Stern am NFL – Himmel gilt. Er ist nicht nur unglaublich heiß, sondern auch noch an Maddie interessiert.

Haben die beiden eine Chance?

Mein Kommentar:

Kissing Madeline ist der letzte Band einer Trilogie. Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden. Es gibt allerdings noch eine Novelle zu Brad, der auch in diesem Buch eine kleine Rolle spielt. Ich habe zuerst das Buch über Brad gelesen und anschließend dieses hier. Es bereitete mir keinerlei Probleme der Handlung zu folgen, obwohl ich die ersten beiden Bände der Reihe nicht kannte.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. Sie schreibt flüssig, locker, spannend und fesselt den Leser stark an das Buch. Ich hatte das Buch viel zu schnell gelesen, da ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Lex Martin schaffte es mich komplett in der Handlung gefangen zu nehmen.

Ich bin ein absoluter American Football Fan. Dadurch bin ich immer auf der Suche nach guten Büchern zu diesem Thema. Football spielt in diesem Buch keine wirklich große Rolle, obwohl Daren Quarterback bei einer erfundenen NFL – Mannschaft ist. Trotzdem hat mir das Buch sehr gefallen und es hat sich damit einen Platz auf meinem Football – Bücherregal verdient. Dadurch, dass American Football nur eine Nebenrolle in diesem Buch spielt, hat auch ein Laie keine Probleme das Buch zu lesen. Es kommen nur sehr wenig spezifische Begriffe vor.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und sehr stimmig. Es kommen sehr viele Nebencharaktere vor, die natürlich unterschiedlich wichtig für den Verlauf der Geschichte sind. Gerade die wichtigeren Charaktere sind sehr verschieden.

Madeline McDermott wird von ihren Freunden nur Maddie gerufen. Sie arbeitet in der Rundfunkbranche und will als Nachrichtenreporterin ernsthafte Medien machen. Die junge Frau ist sehr ehrgeizig und möchte mir ihrem Job etwas erreichen und dazu beitragen, die Welt ein kleinwenig zu verbessern. In Liebesdingen ist sie, seit dem Seitensprung ihres ehemaligen Freundes, zurückhaltender und manchmal etwas ängstlich. Maddie ist eine sehr leidenschaftliche und liebenswerte Persönlichkeit, der manchmal ihre Vergangenheit einen Strich durch die Rechnung macht. Man muss sie einfach in ihr Herz schließen.

Daren Sloan war die erste Wahl beim NFL- Draft. Er ist ein begnadeter Quarterback, der seine Arbeit versteht und weiß, was er machen muss um zu gewinnen. Seine letzte Beziehung war sehr kompliziert und schwierig, daher ist ihm Ehrlichkeit äußerst wichtig. Der junge Sportler stammt aus einer reichen Familie, zu der er aber ein etwas schwieriges Verhältnis hat. Er ist ein sehr dominanter und führsorglicher Charakter, der die, die ihm wichtig sind immer beschützt.

Die Beziehung von Maddie und Daren besteht, gerade am Anfang, sehr viel aus Sex. Die Autorin hat diese erotischen Szenen sehr schön und prickelnd beschrieben. Die Gefühle kommen gut zur Geltung bzw. werden gut zum Leser transportiert.

In der Handlung sind einige unerwartete Wendepunkte eingebaut. Dadurch wird die Geschichte viel spannender. Der Spannungsbogen wird in etwa der Mitte des Buches aufgebaut und steigt im letzten Viertel noch einmal rapide an. Diese Geschehnisse wirken nicht überspitzt, sondern sind super in die Geschichte integriert, sodass sie stimmig und rund wirkt.

Mein Fazit:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich darauf, mehr von der Autorin zu lesen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und die Handlung ist sehr spannend. Ein sehr gelungenes Buch.

Ganz liebe Grüße,

Niknak

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Die Bösen und die Guten

Rezensionen von PFIFF:

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Familienfehden an der Biscaya

Hôtel Atlantique von Stefan Lehnberg


Delphine Gueron kehrt von Paris zurück in ihre Heimat nach St. Julien bei Biarritz. Sie war Kommissarin bei der Pariser Polizei und wird gleich in einen mysteriösen Todesfall verwickelt.
Ihre alte Freundin Aurelie de Montvignon liegt tot unter einem Balkon des Hôtel Atlantique. War es ein Unfall oder Mord?
Der halbwüchsige Karim, den Delphine unter ihre Fittiche nimmt, weil er in die Kriminalität abzurutschen droht, hilft ihr bei der Suche.

Waren die ungeliebten Verwandten beteiligt oder ist die Vergangenheit Aurelies Schuld an ihrem plötzlichen Tod?

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Familienfehden an der Biscaya

Rezensionen von PFIFF:

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Verbrechen im Périgord

Revanche von Martin Walker


Bruno muss diesmal in Begleitung einer jungen Kollegin aus Paris ermitteln, wie eine Archäologin in der Nähe der Burg Commarque ums Leben gekommen ist. Sie ist beim Versuch, etwas auf die Felswand vor der Burg zu sprayen, abgestürzt. Spuren verraten, dass sie nicht allein gewesen war.
War es ein Unfall oder hatte jemand nachgeholfen und aus welchem Grund? Geht es um die Suche nach einem sagenhaften Testament aus dem Mittelalter, sind Terroristen am Werk oder handelt es sich um eine Fehde zwischen Israelis und Palästinensern.

Die junge Kollegin beherrscht die Recherche im Internet, was Bruno zuerst stört, sich aber letztlich als hilfreich herausstellt.
Gewürzt ist die Geschichte wie immer mit herrlichzen Rezepten und ein wenig Geschichtsunterricht puncto Templer, steinzeitliche Funde in der Gegend und Legenden um den Heiligen Gral.

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Verbrechen im Périgord

Rezensionen von niknak:

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Toughe Agentin trifft Meisterdieb

Revanche von Martin Walker

Inhalt:
Helen Shepherd will als Interpol Agentin Scotland Yard dabei unterstützen einen geplanten Raubzug zu vereiteln. Dabei kann sie sich gleichzeitig noch auf die Suche nach dem Mörder ihres Vaters machen.
In London angekommen soll sie undercover den Meisterdieb Lucien Levraix näher kommen, doch dann kommen plötzlich Gefühle ins Spiel und Helen kommt in eine schwierige Lage.

Mein Kommentar:
Achtung: Dies sind die ersten drei Bände der London Heist Reihe. Das Ende ist also offen und endet mit einem richtigen Cliffhänger. Wer wissen will, wie es danach weitergeht, muss auch "London Heist 2 - No more secrets" lesen, um das richtige Ende zu erfahren.

Die Autorin hat einen tollen und fesselnden Schreibstil, sodass sich die Teile sehr schnell lesen lassen. Jeder der drei Teile hat ein offenes Ende, sodass man sofort beim nächsten Teil weiter liest, da die Spannung am Ende immer steigt durch unerwartete Wendungen. So schafft sie es einen tollen Spannungsbogen aufzubauen und den Leser zu fesseln, auch wenn das Buch kein Krimi im herkömmlichen Sinn ist.
Das Buch wird abwechselnd aus Helens und Luciens Sicht geschrieben, so erfährt der Leser die Geschichte aus beiden Perspektiven und kann mitverfolgen, was sich auf beiden Seiten abspielt. Diese Erzählweise hat mir sehr gut gefallen.

Helen ist eine toughe Frau, die in erster Linie nach London gekommen ist, um den Mörder ihres Vaters zu finden. Doch dieser Plan gerät im ersten Teil eher in den Hintergrund, obwohl er immer wieder erwähnt wird. Ich denke aber, dass man dazu im zweiten Buch mehr erfahren wird. Sie kommt Lucien immer näher und geht ihre eigenen Wege bei der Beschattung von ihm. Dabei ist sie nicht immer ganz legal am Weg, aber das scheint sie nicht zu stören.
Lucien ist ein bekannter Meisterdieb, dem bisher noch niemand etwas nachweisen konnte. Er ist nett, charmant und gutaussehend.
Durch die zwei Perspektiven bekommt der Leser einen Einblick in die Ermittlungen, aber auch in die Welt der Diebe und Räuber, was ich sehr unterhaltsam fand und zu einer zusätzlichen Spannung führt, da man oft schon erahnen kann was passiert. Dennoch hat die Autorin unerwartete Wendungen eingebaut, so ist die Geschichte nicht vorhersehbar.

Das Ende ist wie oben besprochen sehr offen, aber das wusste ich schon zu Beginn des Buches. Von daher stellt es kein Problem dar, da man darauf vorbereitet ist.

Mein Fazit:
Ein gelungener Ausflug in die Welt des Kunstdiebstahls mit einem sehr sympathischen Meisterdieb und einer Agentin, die ihre eigenen Wege geht. Ich freue mich schon auf das zweite Buch mit Band vier und fünf.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Verbrechen im Périgord

Rezensionen von niknak:

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Wenn die Ehe wieder neuen Schwung braucht

Revanche von Martin Walker

Inhalt:
Nicole und Heiko sind seit über 20 Jahren verheiratet. Obwohl sie ihn immer noch liebt, fehlt ihr etwas in ihrem Leben. Sie macht sich auf die Suche nach sich selbst und ihrer verloren geglaubten Leidenschaft. Dafür reist sie zu ihrer Freundin nach Valencia und lernt dort den attraktiven Joan kennen, der mit ihr auf eine sinnlich - erotische Entdeckungstour geht.

Nicole findet sich bald in einem Strudel aus wilder Leidenschaft wieder, der sie an ihre Grenzen führt.

Mein Kommentar:
Dies ist ein Band der Secret Desires Reihe, welcher aber unabhängig von seiner Vorgängern gelesen werden kann.
Die Autorin Lia Bergmann erzählt die Geschichte in einer sehr sinnlichen und schönen Sprache. Durch die kurzen Kapitel liest sich das Buch sehr schnell.
Außerdem ist zwischen vielen Kapiteln ein erotisches Bild passend zur Geschichte eingefügt. Diese Bilder sind meiner Meinung nach sehr gut und passend zum Inhalt gewählt.

Obwohl es sich um einen Kurzroman handelt, sind die Personen sehr gut beschrieben. Vor allem Nicole versteht man gut. Man erkennt ihre Probleme und Unsicherheiten nach 20 Jahren Ehe und auch ihren Wunsch nach Veränderung. Sie will wissen, was es im Leben noch gibt und ob die Leidenschaft zu ihrem Mann noch eine Chance hat oder ob sie sich bereits auseinandergelebt haben. Auch ihre Reise nach Valencia und das Kennenlernen mit Joan sind sehr gefühlvoll beschrieben.
Auch Heiko wird gut beschrieben und hat einen tollen Charakter.
Joan bleibt eher oberflächlich, aber das passt sehr gut zum Inhalt.

Besonders gut gefallen hat mir, dass sie Autorin am Schluss eine überraschende Wendung eingebaut hat, mit der ich nie gerechnet hätte. Leider ist mir das Buch, da fast ein wenig zu schnell aus gewesen und ich hätte es mir gegen Ende gerne noch ein wenig ausführlicher gewünscht.

Auch die erotischen Szenen waren schön und sinnlich beschrieben. Man konnte sich gut in Nicoles Lage versetzen und so manche Frau wird sich so einen Liebhaber wie Joan wünschen. Man spürte förmlich das Knistern und die Erotik zwischen den beiden.

Mein Fazit:
Ein gelungenes Buch aus der Secret Desires Reihe, das schon jetzt Lust auf den nächsten Band macht. Eine nette Lektüre für Zwischendurch, die schnell gelesen ist und knisternde Momente verspricht.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Verbrechen im Périgord

Rezensionen von niknak:

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Die Choreographin und ihr Bodyguard

Bodyguard zum Verlieben von CD Reiss

Inhalt:
Emily und Darlene sind beste Freundinnen seit ihrer Kindheit. Während Darlene ein großer Star als Sängerin ist, choreographiert die Tänzerin Emily ihre komplette Show. Beide könnten glücklich sein, aber Emily verfolgt ein Problem aus ihrer Vergangenheit. Ihr Exfreund Vince stalkt sie und lässt sie einfach nicht los.

Darlene überlässt Emily ihren Bodyguard Carter Kincaid. Die beiden fühlen sich sofort zueinander hingezogen. Aber Carter lässt sich nicht mit einer Klientin ein und außerdem hat er ein Geheimnis aus seiner Vergangenheit, das er unter allen Umständen schützen will.
Werden die beiden doch noch eine gemeinsame Zukunft haben oder sind die Schatten ihrer Vergangenheit stärker?

Mein Kommentar:
Dies ist das erste Buch welches ich von der Autorin CD Reiss gelesen habe. Sie hat einen etwas eigenen Schreibstil, aber ich habe mich schnell daran gewöhnt und kam gut damit klar. Ihre Sätze wirken teilweise etwas abgehackt. Trotzdem ließ es sich sehr schnell und flüssig lesen und ich wollte es gar nicht mehr zur Seite legen.
Sie hat die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Carter und Emily erzählt und somit erfuhr man beide Seiten. Auch die noch nicht offen ausgesprochenen Geheimnisse erfuhr der Leser dadurch bereits etwas früher.

Carter und Emily sind zwei tolle Charaktere mit einem starken Charakter. Man konnte sie sich gut vorstellen und durch den Perspektivenwechsel auch in sie hineinversetzen. Emiliy lebt sehr zurückgezogen aus Angst ihr Exfreund könnte sie entdecken oder ihr etwas antun. Daher lässt sie sich auch nicht auf eine Beziehung zu Carter ein, da Vince ihren letzten Freund verprügelt hat. Man merkt ihre Angst sehr deutlich und dennoch verliert sie nicht den Mut und gibt nicht auf, nachdem sie einen Entschluss gefasst hat.
Auch Carter hat hart an seiner Vergangenheit zu knabbern und man merkt seinen Konflikt sehr deutlich. Er weiß nicht, ob er sich trauen soll eine Beziehung einzugehen oder ob das seine Vergangenheit gefährdet.
Beide Charaktere besitzen sehr viel Tiefe und sind meiner Meinung nach sehr gut ausgebaut.
Auch die Nebencharaktere sind gut beschrieben und kommen authentisch beim Leser an.

Die erotischen Szenen sind toll in die Geschichte eingebaut und überlagen dabei aber nicht die Handlung. Sie sind gefühlvoll beschrieben und man kann sie sich gut vorstellen.
Durch die Geschichte mit dem Stalker bekommt das Buch auch eine gewisse Spannung, was mir richtig gut gefallen hat. Man weiß nie, wann er wieder auftritt und was Vince als nächstes geplant hat. So bleibt bis zum Schluss eine gewisse Spannung vorhanden.

Leider bleiben für mich am Schluss noch ein paar Fragen offen, wie es zum Beispiel mit Vince weitergeht. Ich mag es lieber, wenn alle Fragen geklärt sind, aber das ist nur meine persönliche Meinung und wird jeder anders sehen.

Mein Fazit:
Eine fesselnde Liebesgeschichte in der sich beide dabei unterstützen die eigenen Fesseln abzuwerfen und ein freies Leben zu beginnen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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 Die Choreographin und ihr Bodyguard

Rezensionen von freakajules:

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Da wäre so viel mehr drin gewesen.

Children of Blood and Bone - Goldener Zorn von Tomi Adeyemi

„Children of Blood and Bone – Goldener Zorn“ hat es sofort auf meine Wunschliste geschafft, als ich zum ersten Mal davon erfahren habe (durch den Blogger-Newsletter des Fischer-Verlags). Das Buch hörte sich auf jeden Fall nach etwas Besonderem und Interessantem an und hat somit, zumindest in den USA, einiges an Aufmerksamkeit erzielen können.

Kein Wunder also, dass ich dem nicht widerstehen konnte.

Dieses Buch lässt mich in vielerlei Hinsicht zwiegespalten zurück und hat es mir weder beim Lesen, noch beim Rezensieren besonders leicht gemacht. Denn die Grundidee und der rote Faden der Geschichte haben mich abgeholt und mir einige spannende Lesestunden beschert. Zum einen ist der Plot recht komplex ausgearbeitet und hat viele kleine Spannungsbögen, die zwar manchmal ein bisschen vorhersehbar, aber dennoch gut umgesetzt sind. Zum anderen haben mir die interessante und faszinierende Facetten gefallen, wie beispielsweise die verschiedenen Clans, die Geschichte der Götter und der Maji und die Sprache. Ich persönlich empfand das Buch durchgehend als unterhaltend, eben, weil die Geschichte so komplex und umfassend ist und viele aktionsreiche Szenen aufweist. Zusätzlich schreckt die Autorin auch nicht davor zurück, Tod, Blut, Kampf und Gewalt in „Children of Blood and Bone“ unterzubringen, was mich als Thriller-Liebhaber ebenfalls angesprochen hat. Alles in allem ist dieses Buch also ein dynamisches und fesselndes Werk, das meiner Einschätzung nach keine langweiligen Szenen beinhaltet.

Allerdings hat mich der Plot auch nicht immer überzeugen können. Es sind mir einfach viel zu viele Fragen offengeblieben. „Goldener Zorn“ ist zwar der Auftaktband einer Trilogie, aber das Ende beantwortet fast nichts und lässt den Leser mit leeren Händen zurück. Das ist zwar im Hinblick auf den zweiten Band spannend, frustriert aber auch enorm. Dazu kommt, dass die Geschichte mehrfach Logikfehler aufweist, die sich kaum oder gar nicht erklären lassen und meiner Meinung nach auch weit über dem Spielraum bei einem Fantasy-Buch liegen. Ich fand das ausgesprochen schade, denn ich habe als Leser definitiv gemerkt, dass die Autorin sich Gedanken gemacht hat, etwas erzählen und einiges an Kreativität nach außen tragen möchte. Allerdings fand ich das stellenweise nicht besonders gut umgesetzt und hätte mir mehr (vor allem bezüglich der Logik) gewünscht.

Zudem hat mich die doppelte Liebesgeschichte angestrengt. Mittlerweile ist es ja Gang und Gäbe Liebesgeschichte auch in Fantasy-Romanen unterzubringen und grundsätzlich habe ich da auch nichts dagegen. Ich denke, ich bin sogar einer der wenigen Leserinnen, die dem etwas abgewinnen können. Allerdings war die eine Liebesgeschichte – die, in der ich Potenzial gesehen habe – so gut wie nicht existent, weil sie zwei Nebencharaktere betrifft, die in großen Teilen des Plots demnach nicht im Vordergrund stehen. Die zweite Liebesgeschichte war dagegen schlichtweg einfach zu viel – viel zu viel! Die zwei Liebenden sind meiner Meinung nach einfach nicht füreinander geschaffen und die Schnelligkeit, in der sie sich annähern, empfand ich nach dem, was Zélie als Hauptfigur durchgemacht hat, als unpassend und unglaubwürdig.

Auch wenn mich die beiden eben genannten Punkte dabei gehemmt haben, mich vollkommen auf das Buch einzulassen, hätte ich darüber eventuell noch hinwegsehen können. Ausgesprochen gestört hat mich allerdings die oberflächliche Charakterausgestaltung. Zélie, Amari und Inan bekommen jeweils ihre eigenen Perspektiven, die es dem Leser eigentlich ermöglichen sollten, sich auf die Figuren einzulassen und sie zu verstehen. Allerdings ist mir das während des ganzen Buches nicht gelungen. Ich mochte Zélie, Amari und Inan (und auch Zélies Bruder Tzain), aber sie sind mir nicht so ans Herz gewachsen, dass ich mit ihnen mitgefühlt hätte, dass mich ihr Schicksal besonders interessiert hätte. Auch im Nachhinein kann ich kaum eine Charakterisierung der Figuren vornehmen – und wenn, dann käme sicher keine gute heraus. Die einzige Figur, die mich ansatzweise überzeugen konnte, war Amari. Sie bleibt sich im Laufe der Geschichte überwiegend treu, entwickelt sich zum Guten und kann sich mit ihren Fertig- und Fähigkeiten gut in die Geschehnisse einbringen.

Im Allgemeinen hat die Autorin phasenweise Probleme, sich auszudrücken. Denn sie kann meiner Meinung nach weder die Ereignisse, noch die Figuren besonders gut an den Leser bringen. Auch das World-Building hätte man in einem Fantasy-Roman viel intensiver und ausschweifender ausarbeiten können. Oft wirft Tomi Adeyemi irgendwelche Begriffe in die Geschichte, was auf den ersten Blick äußerst interessant wirkt, die allerdings nicht weiter erklärt werden. Und auch Umgebungen bleiben eher statisch und oberflächlich, so dass ich leider kaum ein Kopfkino erzeugen konnte. Und das hätte ich bei dieser Welt wirklich liebend gerne gekonnt.

Fazit
Wenn ich „Children of Blood and Bone – Goldener Zorn“ in drei Worten beschreiben müsste, wären es folgende: Spannend, aber oberflächlich. Meiner Meinung nach hat Tomi Adeyemi eine fesselnde und eine gute Geschichte erschaffen, die aber in sehr vielen Punkten nicht an das herankommt, was ich von einem herausragenden Buch erwarte. Mir fehlte einfach die Tiefgründigkeit bei der Geschichte, bei den Charakteren, bei dem Schreibstil, weswegen der Plot für mich immer mehr in den Hintergrund getreten ist. Schade, man hätte so viel daraus machen können!

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Da wäre so viel mehr drin gewesen.