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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von liesmal:

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Mehr als ein ganzes Leben

Christian Berkel ist ein toller Schauspieler mit einer angenehmen Stimme und – das weiß ich nach seinem Buch – ein großartiger Schriftsteller.
Ich habe mich für das Hörbuch entschieden, weil der Autor die Geschichte seiner Familie selbst liest. Das war eine gute Entscheidung, denn ich glaube, kein anderer hätte mehr Emotionen hineinlegen können als er selbst.

Grandios!
Als er merkt, dass seine Mutter Sala zunehmend dement wird, denkt er daran, dass es bald keine Chance mehr geben wird, etwas über das Leben seiner Familie und vor allem seiner Mutter zu erfahren. Die Gespräche mit Sala zeichnet er auf und begibt sich mit ihr auf den Weg in die Vergangenheit:
1932 ist es, als Sala, 13 Jahre alt, dem 17-jährigen Otto zum ersten Mal begegnet. Seit dieser ersten Begegnung steht fest, dass diese beiden Menschen zusammengehören. Sala muss durch die politische Lage 1938 Deutschland verlassen. Damit trennen sich ihre Wege für viele Jahre. Otto zieht als Sanitätsarzt in den Krieg und landet in russischer Gefangenschaft. Sala ist in den Kriegsjahren wegen ihrer jüdischen Herkunft voller Angst und immer auf der Flucht in verschiedenen Ländern. Es gibt nur wenige Menschen, die es gut mit ihr meinen und denen sie trauen kann. Hier hat mich die Erzählung über Mopp, die Sala zur Freundin geworden ist, einige Male zum Lächeln gebracht.
Es ist bemerkenswert, wie es Christian Berkel gelungen ist, die Geschichte seiner Eltern, Groß- und Urgroßeltern durch Gespräche mit seiner Mutter und Recherchen in Archiven, durch Briefwechsel und nicht zuletzt durch Reisen an die Orte, von denen seine Mutter erzählt hatte, zu einem runden Abschluss zu bringen.
Aus vielen einzelnen Puzzleteilen hat er nicht nur das Leben seiner Familie zu einem Ganzen zusammengefügt, sondern es ist ein lehrreicher Weg in die Vergangenheit entstanden mit einer realitätsnahen Schilderung der Ereignisse gerade auch des Zweiten Weltkriegs mit all seinen Schrecken und menschenverachtenden Geschehnissen, dass ich voller Hochachtung und dankbar bin, auf diesen Weg mitgenommen worden zu sein.

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Rezensionen von Mareike91:

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Tunis während des zweiten Weltkrieges

Piccola Sicilia von Daniel Speck

Inhalt:
Tunis, 1942. In dem italienischen Viertel "Piccoli Sicilia" leben Leute unterschiedlichster Herkunft, Kultur und Religion friedlich und in Freundschaft zusammen. Doch dann kommen die deutschen Besetzer und sähen Zwietracht und Angst...
Auch Moritz kommt als deutscher Fotograf nach Tunis und begegnet im Grand Hotel Majestic der jüdischen Yasmina, die dort als Zimmermädchen arbeitet.

Doch Yasmina ist in den Pianisten Victor verliebt.
Sizilien, heute: Die Berliner Archäologin Nina ist nach einem Anruf eines Freundes nach Sizilien gereist. Er will das Wrack des Flugzeugs gefunden haben, in dem ihr Großvater Moritz gestorben sein soll. Doch kurz nach ihrer Ankunft trifft sie auf eine unbekannte Verwandte - und begibt sich gemeinsam mit ihr auf eine Reise in die Vergangenheit.

Meine Meinung:
Der zweite Weltkrieg - ein Thema, mit dem sich wohl schon jeder (mindestens während der Schulzeit) beschäftigt hat. Und doch gibt es unglaublich viel, das man nicht weiß. Diese Erfahrung habe ich beim Lesen dieses Buches gemacht, das die Rolle Tunis beim Afrikafeldzug beleuchtet. Die Beschreibung der Auswirkungen auf die Stadt und ihre Bevölkerung unterschiedlichster Kulturen und Religionen aus nichtdeutscher Sicht ist dem Autor unglaublich gut gelungen. Die Geschichte ist voller interessanter und lehrreicher Informationen, die mich sehr berührt, empört, fassungslos gemacht und zum Nachdenken angeregt haben.

Die Handlung des Buches lässt sich in zwei Zeitebenen aufteilen, zwischen denen hin und her gesprungen wird. Ein (Groß-)Teil der Handlung spielt in Tunis 1942 und hat mich sehr gefesselt. Der zweite Teil der Geschichte ist in der heutigen Zeit angesiedelt.
Für mich hätte es die heutige Zeitebene nicht unbedingt benötigt, die im Vergleich zu den Erzählungen und Charakteren zu Zeiten des zweiten Weltkrieges blass und handlungsarm bleibt.

Der Schreibstil des Autors lässt sich flüssig lesen, ist jedoch sehr poetisch. Mir wäre an einigen Stellen weniger Worte und mehr Inhalt lieber gewesen. So bleibt die Spannung teils auf der Strecke und inbesondere zum Ende der Geschichte her vieles offen und unkonkret.
Auch mit den Charakteren habe ich mich (insbesondere zu Beginn) sehr schwer getan. Es gibt keinen wirklichen Sympathieträger, mit dem man sich als Leser identifiziert.

Fazit:
Aufgrund vieler interessanter und lehrreicher Infos über Tunis während des zweiten Weltkrieges eine spannende Geschichte, die aber auch auf wesentlich weniger Seiten und weniger poetisch hätte erzählt werden können. An einiges Stellen hätte ich mir gewünscht, dass der Autor konkreter wird. Dies gilt auch für das Ende, das viele Fragen offen lässt.

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Tunis während des zweiten Weltkrieges

Rezensionen von heinoko:

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Sakrisch guat!

Piccola Sicilia von Daniel Speck

Ein Buch, das sakrisch viel Spaß bringt! Dass hier zwei erfolgreiche Autorinnen, nämlich Brigitte Riebe (historische Romane) und Gesine Hirsch (Dahoam is dahoam), am Werk waren, spürt man dem Buch auf jeder Seite an. Gekonnt werden Lokalkolorit und Krimikost vermischt, durchgerührt und pointiert und lautmalerisch in die spezielle Münchner Welt des Bösen plaziert.

Besser geht es nicht.
Es handelt sich beim vorliegenden Buch um den 5. Band rund um die unermüdlich radlfahrenden Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth, für mich eine (leider späte) Neuentdeckung! Auch ohne Vorkenntnisse und ohne zu fremdeln wurde ich sehr schnell hineingezogen in das Beziehungs- und Arbeitsgeflecht zwischen Kriminalkommissar Joe Lederer und Dr. Sofie Rosenhuth und all den anderen Protagonisten, die sich rund um die in der Isar schwimmende Leiche, merkwürdige Schädelreliquien und Beute aus Kirchendiebstählen tummeln.
Spannend-humorvoll, lebendig, detailliert-liebevoll geschrieben wirft mich das Buch mitten hinein in mein bayerisches Sehnsuchtszentrum und lässt in meinem Kopfkino eine Sequenz nach der anderen in Farbe entstehen, unterlegt mit den perfekt lautmalerisch getroffenen Dialekt-Einwürfen. Absolute Leseempfehlung!

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Tunis während des zweiten Weltkrieges

Rezensionen von ikatzhorse2005:

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Auftakt zu einer tollen Reihe!

Piccola Sicilia von Daniel Speck

"Rosi & Mücke" Eine Käferfreundschaft Die ersten Abenteuer erzählt von Simone Stokloßa eine Produktion aus dem Stockmaus Verlag
Eine dicke Freundschaft verbindet die beiden heimischen Käfer, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Rosi, goldglänzend und dicklich, liebt Blüten- und Baumsäfte.

Mücke, farblich blauviolett schimmernd mit langen Beinen ist ein flinker Fleischliebhaber. Diese beiden neugierigen Gesellen erkunden den naheliegenden Eichenwald und erfahren von ihren Waldbekanntschaften, dem Mistkäfer Melli, Marienkäfer Pünktchen, Eichelbohrer Emil und Co. viele spannende Details über unsere heimische Natur.
Dieses kleine liebevoll gestaltete Buch teilt sich in ein wissenschaftliches Vorwort des Museum für Naturheilkunde Berlin, 15 kurze Kapitel und ein Glossar mit Fotos sowie Namen und lateinische Bezeichnungen der Mitwirkenden. Die Autorin beschreibt in einer naturnahen Geschichte die Vorgänge und Eigenarten der Tier-und Pflanzenwelt vor unserer Haustür. In sehr gut verständlicher Sprache und erläuternden, kindgerechten, lustigen und anschaulichen Zeichnungen schließt sie bei kleinen und großen Leseratten Wissenslücken mit spannenden Fakten. Liebenswerte winzige und riesige Protagonisten mit entzückenden Namen stellen die richtigen Fragen und bekommen erstaunliche Antworten. Fangen wir bei den Kleinsten an und erklären interessante Zusammenhänge über den Wald und seine Insekten in dem ein oder anderen Kindergarten oder in der Grundschule. Durch das Vorlesen und Lesen dieser anschaulichen und lehrreichen Lektüre über unsere schützenswerte Natur weckt Simone Stokloßa das Interesse für das Ökosystem Wald.
Fazit: Unheimlich viel Spaß hat uns dieser entzückende Lesestoff bereitet. Wir haben mit Rosi & Mücke gelacht und gestaunt, uns die detailreichen Illustrationen immer wieder angesehen. Am Ende sind wir erstaunt und viel zu schnell aus der vorwitzigen Geschichte aufgetaucht. Die kleinen Helden haben uns begeistert. Jedes Alter kommt hier auf seine Kosten!
Neugierig sind wir auch auf das Hörspiel, welches es zu diesem Buch gibt sowie auf weitere Abenteuer mit der Käferrasselbande. Der 2. Band Rosi & Mücke - Eine Käferfreundschaft - Die erste Reise steht schon fest auf unserem Wunschzettel.

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Tunis während des zweiten Weltkrieges

Rezensionen von ikatzhorse2005:

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Stille finden...

Rilke Projekt,1 Audio-CD von Schönherz & Fleer

Rilke Projekt Wunderweiße Nächte Schönherz & Fleer eine Hör-CD mit 19 Tracks, 57 Minuten Lübbe Audio
Mit diesem Hörerlebnis der besonderen Art gestalten Richard Schönherz und Angelica Fleer die Herbst- und Winterzeit passend. Rilke hautnah durch gefühlvolle und impossante Stimmen getragen von wunderschönen Klängen.

Diese lyrische Zusammenstellung führt in 18 performten Gedanken und dem Epilog am Ende langsam näher an die kühle Jahreszeit heran. Stimmungsvolle Musik und Texte, Geflechte aus Worten und Bildern lassen die Gedanken fliegen und laden zum Ausruhen und Träumen ein. Samtweich, wie aus einer anderen Welt, taktvoll eingesprochen, feinfühlig interpretiert, so hört sich Poesie spannend und zeitnah erzählt an, wobei interessante Variationen entstehen.
Fazit: Diese Art des Erzählens ist Geschmackssache. Nicht alle vorgetragenen Texte haben mir gleich gut gefallen. Besonders berührt hat mich "Jetzt ist es Herbst". Diese Zeilen sind mir nachhaltig in Erinnerung geblieben. Das wundervoll mysisch anscheinende Cover hat meine Neugier für diese überzeugenden Stimmen geweckt. Ein Hörgenuss zum Entspannen für kleine Pausen im Alltag! 4 Supersterne von 5 für dieses mutige und zauberhafte Projekt!

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Stille finden...

Rezensionen von manu63:

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Lizzy in Aktion

Vier Pfoten für ein Weihnachtswunder von Petra Schier

Vier Pfoten für ein Weihnachtswunder ist ein Liebesroman der Autorin Petra Schier, die als spezielle Eigenheit in jedem ihrer Weihnachtsliebesromane als Akteure einen Hund sowie Elfen und den Weihnachtsmann plus Anhang haben.

Einmal mehr wird ein Hund dabei eingespannt um die Wirren im Leben der Charaktere zu lösen.

Laura ist aufgrund eines Schicksalsschlages zur Weihnachtshasserin geworden und ausgerechnet sie landet im Unternehmen der Familie Sternbach, die liebevoll chaotisch ist und Weihnachten liebt. Die Adventszeit steht an und Laura verliebt sich nicht nur in Lizzy, eine kleine Hündin sondern auch in Justus, den Sohn ihres Chefs. Mit der Situation überfordert sieht Laura ihre einzige Chance in der Flucht, aber sie hat die Rechnung ohne Lizzy und Justus gemacht, welche beide Laura nicht aufgeben wollen.

Ich muss ehrlich gestehen, bei dieser Geschichte fällt es mir schwer eine passende Bewertung abzugeben. Die Geschichte selber ist gut geschrieben, die Charaktere passen zueinander und die Familie Sternbach schließt man als Leser schnell ins Herz. Der Schreibstil ist fließend und gut lesbar und die Gedanken von Lizzy sind witzig und lockern die Geschichte auf, auch der Weihnachtsmann und seine Helfer passen gut in eine Liebesgeschichte die zur Weihnachtszeit spielt. Das mir die Geschichte nicht zu 100 % gefällt liegt wohl daran, dass ich lieber Geschichten lese die nicht so viel trauriges und Schicksalsschläge haben. In dieser Geschichte gibt es viele traurige Momente in denen ich mit Laura mitgelitten habe und das war mir insgesamt zu viel Traurigkeit. Ich hätte lieber mehr gelacht und nicht erst zu Schluss der Geschichte einen Streif am Horizont gesehen.

Mein Fazit, eine schön geschriebene Liebesgeschichte die sicherlich bei allen gut ankommen wird die es auch gerne mal länger etwas trauriger haben. Wer dagegen lieber was lustiges liest, wird das Buch nicht so toll finden. Die Charaktere sind interessant und passen gut ins Gesamtkonzept und der Schluss der Geschichte hat mir gut gefallen, aber im Mittelteil war es nicht so ganz mein Buch.

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Lizzy in Aktion

Rezensionen von C. P.:

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Überzeugt durch realistische Ermittlerarbeit und fachliche Details

Vier Pfoten für ein Weihnachtswunder von Petra Schier

Ein kniffliger Fall hält das ReMIT-Team um Detective Chief Inspector Carol Jordan und Profiler Tony Hill in Atem: Der „Wedding Killer“ sucht sich seine weiblichen Opfer auf Hochzeiten – und hinterlässt nichts, als eine verkohlte Leiche im ausgebrannten Auto. Sämtliche Spuren sind bis zur Unkenntlichkeit verbrannt, selbst das Identifizieren der Leichen gestaltet sich als schwierig.

Ein schwer zu fassender Täter scheint hier am Werk zu sein. Doch lastet ein hoher Erfolgsdruck auf dem Spezialermittlungs-Team. Und auch privat geht es bei einigen Mitgliedern alles andere als ruhig zu…
Ich muss gestehen, für mich war „Rachegier“ der erste Roman von Val McDermid, entsprechend benötigte ich eine Weile, um mit den Ermittlern des ReMIT-Teams vertraut zu werden. Doch hat die Autorin es geschafft, auch für mich als Neuling die einzelnen Hauptprotagonisten ausreichend verständlich darzustellen. Der Fall gestaltete sich als gut durchdacht, zumal auch der Täter selbst seine eigenen Kapitel hat und man dadurch als Leser den Ermittlern einen Schritt voraus zu sein scheint. Naja, genau genommen nur einen halben Schritt, denn der Täter versteht es geschickt, keine verwertbaren Spuren bei seinen Taten zu hinterlassen. Sehr gefallen haben mir die Ideen des Profilers Tony Hill, sowohl den Fall wie auch sein Privatleben mit Carol Jordan betreffend. Carol hingegen hat in diesem Band stark mit den Geistern ihrer Vergangenheit zu kämpfen, ihr Verhalten war bisweilen recht anstrengend.
Die Nebenhandlungen waren ebenfalls unterhaltsam gestaltet und gaben dem Roman etwas Abwechslung. Weniger gefallen hat mir der Schluss, auch wenn dieser für mich recht überraschend kam. Da konnte ich die Handlung einiger Protagonisten nicht so ganz nachvollziehen. Aber das mag jeder Leser etwas anders sehen – genauer kann ich nicht darauf eingehen, ohne zu spoilern.
Val McDermid hat einen Schreibstil, der weniger auf Effekthascherei setzt sondern damit punktet, dass ihre Fälle fachlich sehr gut recherchiert sind, erkennbar an dem vielen Fachwissen, welches sie geschickt in ihrem Roman einbaut. Ebenso zeigt sie sehr realistisch, wie frustrierend die Ermittlerarbeit zuweilen sein kann, wenn entscheidende Beweise fehlen.
Das Hörbuch wird in der ungekürzten Fassung gelesen von Wolfgang Berger. Zu Beginn empfand ich sein Lesen des Romans als recht monoton, was sich jedoch zum Glück nach einigen Kapiteln besserte, fast, als hätte der Sprecher sich erst warmlesen müssen.
Ich denke, „Rachegier“ ist vor allem für Fans von Val McDermid hervorragend geeignet. Wer die Vorgängerbände nicht kennt, so wie in meinem Fall, könnte zunächst Schwierigkeiten haben, wenn es um das Private der einzelnen Ermittler geht. Auf jeden Fall überzeugt der Krimi durch realistisch gestaltete Ermittlerarbeit und geschickt platzierte fachliche Details.

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Lizzy in Aktion

Rezensionen von yellowdog:

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Debüt

Nach mir die Flut von Sarah Perry

Nach mir die Flut von Sarah Perry hat ein ansprechendes Cover und einen einladenden Klappentext. Das Buch ist in der Tradition englischer Schauergeschichten geschrieben, genauso geheimnisvoll, aber im modernen Gewand. Dabei hat man manchmal das Gefühl, dass die Figuren aus der Zeit gefallen sind. Auch das obligatorische Herrenhaus wird natürlich genutzt.

Solche Motive gab es schon öfter und eigentlich müsste man sich etwas besonders originelles einfallen lassen, um mit dieser Masche noch zu punkten. Bei Sarah Perry ist es vielleicht der geschmeidige Schreibstil und die Dialoge, weniger aber die Charakterisierung der Figuren. Manche, einschließlich der Hauptfigur John Cole, erscheinen profillos.

Es ist die Frage, ob der Debütroman in Deutschland vermarktbar gewesen wäre, wenn Sarah Perry nicht den großen Erfolg mit Die Schlange von Essex gehabt hätte. Mit kommt das Buch überwiegend belanglos vor.

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Debüt

Rezensionen von Vicky:

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Perfekt ist langweilig

Winston Brothers - Whatever you want von Penny Reid

Das Buchcover gefällt mir sehr gut und passt ausgezeichnet zu den anderen der Reihe. Die grünen Farben sind sehr schön und passend gewählt.

‘Whatever you want‘ ist der vierte Teil der Winston-Brothers-Reihe der Autorin Penny Reid. Der Titel und das Cover passen sehr gut zum Inhalt des Buches.

Unter 'Das Buch' kann man sich einen kurzen aber bereits recht guten Eindruck von der Geschichte rund um Beau holen. Sie umfasst fünfunddreißig Kapitel sowie einen Epilog, die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von Shelly, bereits bekannt aus dem dritten Teil, und Beau, dem absoluten Liebling und größten Charmeur der Brüder, geschrieben. Durch die Andeutungen im vorherigen Band über diese beiden Figuren habe ich mich auf diesen Band hier bereits sehr gefreut und hatte ebenso große Erwartungen!

Und ich kann nur sagen, diese wurden definitiv nicht enttäuscht. Sehr interessant fand ich dass dieser Teil parallel zu den Geschehnissen des vorherigen Bandes verlaufen ist – das war eine sehr interessante Art der Gestaltung – denn so erfuhr man noch mehr über die ‘damaligen‘ Ereignisse und was sonst noch so passiert ist, das man im anderen Band gar nicht mitbekommen hatte. Das fand ich sehr gut, zwar mal etwas anderes, denn die bisherigen Bücher waren alle nacheinander aber dennoch sehr gut!

Das Wort ‘Gesichtsapplaus‘ hat mich sehr amüsiert :-) Allgemein Beaus Witze aber auch seine Gedanke fand ich super genial! Einziges Manko, zumindest für mich, waren die Kapitel. Ich hätte mir mehr aus Shelly‘s Sicht gewünscht, ich fand diese kamen bei der Menge von Beau-Kapitel (fast) zu kurz.

Abschließen möchte ich mit zwei wunderschönen Zitaten aus dem Buch:
»Man sollte sich nicht selbst in Brand stecken, damit andere es warm haben.«
»Wenn die gemeinsame Zeit weniger wird, wächst ihr Wert. «

Fazit: Penny Reid schafft es mich erneut vollauf zu begeistern. Ich hätte es nicht gedacht, aber mir gefällt diese Buchreihe mit jedem Band besser! Ich werde weitere Bücher der Winston-Brothers-Reihe auf jeden Fall verfolgen und freue mich bereits auf den nächsten Teil.

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Perfekt ist langweilig

Rezensionen von begine:

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Tagebücher

Winston Brothers - Whatever you want von Penny Reid

Der Niederländische Autor Marcel Vaarmeijer schreibt einen warmherzigen Roman.
Mit „Louise und die Liebe“ zeichnet er ein tragisches, tapferes Frauenleben. Übersetzt wurde der Roman von Simone Schroth.
Louise Veldman ist inzwischen 90 Jahre alt und lebt in einem Heim, aus ihrer Sicht wird die Geschichte erzählt.

Sie will langsam verschwinden, wie sie es nennt. Sie bekommt ein Päckchen zugeschickt, in dem ihre alten Tagebücher sind. Erst will sie sie nicht haben, dann überredet ihr Lieblingspfleger Fabio dazu, das er sie ihr vorliest. So erfahren wir abwechselnd von ihrem jungen Leben und der Zeit im Altersheim.
Das erste Tagebuch beginnt 1934 in Looburg und endet in Amsterdam 1960. Louise hat sich in den Mitschüler Daniel Beck verliebt. Daniel ist Jude und als die Deutschen nach Holland kamen, begann das Drama. Er wird deportiert und Louise will ihn finden.
Im Altersheim erfahren wir wie es Louise und ihren Mitbewohnern ergeht. Manchmal ziemlich deftig aber nachvollziehbar.
Der Roman ist aufregend und interessant. Mit wunderbarer spritziger Sprache geschrieben.

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Perfekt ist langweilig