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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von HEYN Leserunde Erika Liebminger:

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Manipulativ.

Der Stotterer von Charles Lewinsky

Mit erfundenen Geschichten versucht der Stotterer, der die Gefängnisbibliothek betreut, auf sich aufmerksam zu machen. Ob als Kapitän einer Fußballmanschaft, als Pilot, der nach Afrika flog um Elefanten zu retten, der auf einem Nashorn ritt und als göttliches Wesen verehrt wurde, der als Arzt Heilmittel erfand oder als Politiker mitreisende Reden hielt.

Er fand, in seinem Kopf sei immer Premiere. Er zeigt, wie man sein Leben durch Schreiben manipulieren kann.

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Manipulativ.

Rezensionen von HEYN Leserunde Erika Liebminger:

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Wundervolle Geschichte!

Großmutters Haus von Thomas Sautner

Eine wundervolle Geschichte, die sich Thomas Sautner ausgedacht hat. Voll Humor, Spannung, ein bisschen Sinnlichkeit, manchmal mehr als ein bisschen Gras, oder was immer in diesem Märchenwald geraucht wurde. Eine hinreißende Großmutter und eine Enkelin, für die das Leben in Zukunft lebenswert sein wird.

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Wundervolle Geschichte!

Rezensionen von Gaby 2707:

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Hoch emotional

Der Junge im gestreiften Pyjama von Boyne John

Sein Vater wurde gerade wieder befördert und nun muss der neunjährige Bruno mit Schwester und Mutter von Berlin wegziehen. In seinem neuen Zuhause ist alles ganz anders und gar nicht so schön, wie es sich Bruno vorgestellt hatte. Der kleine Forscher sieht nur das karge Land, den endlos langen Stacheldrahtzaun und dahinter Menschen, die den ganzen Tag im Schlafanzug herum laufen dürfen.

Eines Tages trifft er Schmuel, einen Jungen, der genau so alt ist wie er und mit dem er sich anfreundet…


Der Klappentext verrät sehr wenig über das, was ich in diesem Buch vorgesetzt bekomme. Und auch, wenn sich alles um zwei neunjährige Jungs dreht, ist dieses Buch, wie ich finde, für diese Altersgruppe nicht geeignet. Man sollte schon einige Vorkenntnisse aus der Zeit des Nationalsozialismus haben, um die Hintergründe und die Botschaft dieses Buches verstehen zu können. Gerade für Heranwachsende kann dieses Buch eine gute Möglichkeit sein, die Situation von damals durch die Augen eines kleinen Jungen zu lesen und zu verstehen.

Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, ist aber keine leichte Kost. Bruno lässt die Schrecken der Zeit durch seine Naivität, durch seine Abenteuerlust, seinen Forschungsdrang weniger erschreckend zu erscheinen. Die Seiten vor und hinter dem Zaun werden ausgeleuchtet, nichts wird beschönigt, Recht und Unrecht sehe ich durch Kinderaugen. Ich kann sogar hier und da einmal schmunzeln, was die dunklen Wolken und mein Unwohlsein beim Lesen aber nicht vertreibt.

„Der Junge im gestreiften Pyjama“ kämpft gegen das Vergessen an und lässt uns an den Geschehnissen auf der vorderen Seite des Zaunes teilhaben. Es ist eine wunderbare Geschichte über die Freundschaft zweier total unterschiedlicher Jungs und gegen das Vergessen einer noch gar nicht so lange vergangenen Zeit. Ein Buch, das mich besonders nach dem emotional aufgeladenen Ende auch lange nach dem ich es weggelegt habe, immer noch bewegt.

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Hoch emotional

Rezensionen von BarbaraM:

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Mitten in der Pubertät: Louisa – ein Mädchen, das sich selbst kennen lernt

Louisa. Und täglich grüßt das Chaos von Frauke Scheunemann

Louisa wird bald 14 Jahre alt und gehört eher zu den unauffälligen, ruhigen Mädchen in ihrer Klasse, die wohl jeder von uns gut kennt. Aber das soll sich jetzt endlich ändern und aus Isi soll die coole und angesagte Lou werden. Ein Handyspiel, das Louisa zu ihrem 14. Geburtstag geschenkt bekommt, soll ihr dabei helfen.

Aber so einfach ist das alles nicht. Und muss man sich tatsächlich so verändern oder sollte man nicht lieber herausfinden, wer man wirklich ist? Zum Glück hat Louisa liebe Freunde und eine tolle Oma um sich, die sie auf ihrem Weg unterstützen und ihr helfen die echte Louisa kennen zu lernen.

Mit ihrem Buch „Louisa und täglich grüßt das Chaos“ ist Frauke Scheunemann ein wunderbares, jugendgerechtes, lebendiges und sehr lesenswertes Abenteuer gelungen, das im Oetinger-Verlag 2019 erschienen ist und in der gebundenen Ausgabe 288 Seiten umfasst. Es ist geeignet für Teenies ab 12 Jahren, spricht sicherlich auf den ersten Blick Mädchen an, ist aber bestimmt auch für Jungs lesenswert.

Frauke Scheunemann gelingt es in einer absolut jugendgerechten, klar verständlichen und modernen Sprache ihre Geschichte zu schreiben. Besonders toll finden wir es, dass sie auf die tatsächlichen Schwierigkeiten in der Pubertät mit der eigenen Persönlichkeit eingeht und hier viele Aspekte angeht, die zum Nachdenken anregen und auch zum Darüberschmunzeln. Sie nimmt die Themen (Freundschaft, Erwachsen-Werden, Schule, Selbstbewusstsein) ernst, schafft es aber dennoch den nötigen Humor mit in die Geschichte hineinzubringen. Dadurch gelingt es der Autorin, dass die Leser sofort einen Bezug zu ihrer eigenen Realität herstellen können, sich selbst in die Geschichte hineinversetzen können und das Interesse an der Geschichte natürlich absolut gesteigert wird.
Prima gefallen hat uns auch die Protagonistin Louisa. Wir konnten prima mit ihr mitfühlen, uns mitfreuen und uns mit ihr ärgern. Vor allem in Bezug auf das Thema „Freundschaft“ hat sie sich toll entwickelt und herausgefunden, auf welche Freunde sie zählen kann. Wer weiß, was sich daraus vielleicht in weiteren Bänden noch entwickeln wird?!
Aber auch die anderen im Buch vorkommenden Charaktere, wie zum Beispiel die Oma, Theo, Clarissa usw. sind toll beschrieben und fügen sich in die Geschichte sehr stimmig ein.

Und da uns nun so alles gefällt: die Geschichte insgesamt, die verschiedenen Charaktere, das junge Cover und der frische Schreibstil von Frauke Scheunemann, vergeben wir glatte 5 von 5 Punkten.

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Mitten in der Pubertät: Louisa – ein Mädchen, das sich selbst kennen lernt

Rezensionen von zenzi:

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So schöne Lügen von Burton Tara Isabella

Das war ein öder Chicklit Roman! Als Super Thriller aufgemascherlt mit einem scharz goldenen Cover und einer neugierig machenden Inhaltesangabe - das spannendeste des ganzen Buches - optisch, habtisch sehr einladend!
Aber der Text - kurze Sätze, inhaltsleere Dialoge, gleiche Satzanfänge, vulgäre Ausdrücke, stete Wiederholungen der Handlung, sodass immer wieder am Ende eines Absatzes ein spanndender Satz steht, der sich direkt an den Leser richtet und ein Ereignis vorwegnimmt, das vielleicht in ca hundert Seiten passieren wird.

Der Tot von Lavinia wird immer wieder angekündigt. Nur so wird der Leser motiviert, weiter zu lesen.
Einzig der Titel stimmt - das Buch ist voller Lügen von Louise. War halt schon großes Pech, dass Lavinia einfach so bei einem banalen Sturz stirbt. Und dann fährt Louise mit der toten Freundin noch Taxi...Sehr makaber. Diese Szenen waren halt auch das spannendste im Roman. Nachher gehen die Lügen einfach weiter, mit Geld wird herumgeworfen, Lavina wird auf eine Reise in den fernen Westen geschickt, alle Blder von ihr erhalten viele likes, nicht passiert, niemand entdeckt das Geheimnis, auch nicht die Schwester! Eigentlich sehr schlimm, dass ein toter Mensch so weiter leben kann und allen Freunden etwas vorgegaukelt wird - die sozialen Medien - nur Schein, Phanthasie, Trug!
Louise, die mir immer mehr unsympathisch wird, kommt mit ihrem Lügenhaus durch? - Diese einzige Spannung des Buches will ich jetzt nicht auch noch ausplaudern.

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Rezensionen von begine:

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Ein gutes Leben

Solange sie tanzen von Barbara Leciejewski


Die Schriftstellerin Barbara Leciejewski beschreibt bewegendem Worten in ihrem Roman „Solange sie tanzen“ die Lebensgeschichte und das Altern einer Frau.

Ada Friedberg hat vor einem Jahr ihren Mann Hans verloren, mit dem sie 52 Jahre verheiratet war. Sie erinnert sich an den Anfang. Als Hans und Ada sich kennen lernten und um ihre Liebe kämpfen mussten, aber sie haben es geschafft.

Ihre beiden Kinder sind wohlgeraten
Jetzt vergisst Ada manches und sie hat Angst.
Immer wieder ist sie erschrocken über ihre Aussetzer. Es dauert, ehe die Kinder das bemerken. Aus dem Fenster beobachtet sie ein Paar, das in einem alten Haus, tanzt. So wie Hans und Ada in ihren jungen Jahren getanzt haben. Sie lebt in Gedanken mit ihrem Hans weiter.

Die Autorin hat diese Geschichte sehr einfühlsam und liebevoll geschrieben. Ich war gefesselt und konnte mich von Adas Geschichte nicht trennen.

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Ein gutes Leben

Rezensionen von begine:

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Besonders interessant

Hannah und ihre Brüder von Ronald H. Balson


Der Autor Ronald Balson ist Rechtsanwalt und hat auch in Polen gearbeitet. Da ist er prädestiniert für den Roman „Hannah und ihre Brüder.“
Dieser Roman hat mich berührt. Da ist das Thema ein alter jüdischer Ben Solomon in Chicago, der in Polen geboren wurde. Seine Eltern nahmen Otto auf und erzogen ihn genau so wie Ben.

Ab 1942 wurde die Lage gefährlich. Otto gehöre zu den Deutschen und war besonders grausam. 2004 erkannte Ben Otto in dem jüdischen Wohltäter Chicagos Eliot Rosenzweig wieder.
Gemeinsam mit dem Detektiv Liam Taggart und der Anwältin Catherine Lockhart versucht er Otto zu entlarven.
Der Autor schreibt diese Geschichte sehr gut. Man erfährt viel von der Kriegszeit, den Ängsten und Kämpfen der Polen.
Der Roman ist äußerst spannend. Er ist eine wirklich gute Lektüre, sehr zu empfehlen.

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Besonders interessant

Rezensionen von Leserin71:

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Zons-Krimi

Hannah und ihre Brüder von Ronald H. Balson

Kommissar Oliver Bergmann wird zu einem seltsamen Tatort gerufen. Mitten im Wald wurde eine verbrannte Frauenleiche gefunden. Alles spricht dafür, dass die Rothaarige auf einem Scheiterhaufen hingerichtet wurde. Auch ein zweiter Mord weist in diese Richtung. Aber wer und warum tut so etwas?
In der Vergangenheit hat es der Soldat der Stadtwache Bastian Mühlenberg mit toten Novizen aus einem Franziskaner-Kloster zu tun.

Schnell wird klar, dass Gift im Spiel ist. Auch hier stellt sich die Frage nach Täter und Motiv.

Meine Meinung
Catherine Shepherd hat schon mehrere Zons-Thriller mit Oliver Bergmann und Bastian Mühlenberg geschrieben, für mich war es jedoch der erste. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich irgendetwas versäumt habe. Dieser Fall lässt sich sehr gut ohne Vorkenntnisse lesen bzw. hören.
Als sehr passend fand ich die Stimme von Erich Wittenberg - bis auf die Anfangsszene. Insgesamt hat mir der Handlungsstrang im Mittelalter etwas besser gefallen als der in der Gegenwart. Das Buch lebt von den Cliffhangern zwischen den beiden Zeitebenen, die sehr deutlich gemacht werden.
Eine Verbindung zwischen den beiden Ebenen wird hergestellt, könnte aber noch vertiefter sein.
Insgesamt wurde ich hineingezogen in das mittelalterliche Leben in Zons und des Klosters, in obskure Praktiken in der Jetztzeit und tiefe Abgründe der menschlichen Seele.
Gerne gebe ich dafür 5 Sterne.

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Besonders interessant

Rezensionen von LEXI:

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Das stille Heldentum

Die Spionin der Charité von Christian Hardinghaus

Die aus Danzig stammende Lily Kolbe ist bereits seit drei Jahren Witwe, als ein amerikanischer Journalist namens Edward Bauer Kontakt zu ihr aufnimmt. Als Lily ihm ein umfangreiches Interview über ihren verstorbenen Ehemann Fritz Kolbe und die Aktivitäten ihrer Widerstandsgruppe, den sogenannten „Donnerstagsclub“ zusagt, fliegt er kurzerhand zu ihr nach Bern.

Dem Leser offenbart sich in Folge die Lebensgeschichte eines deutschen Beamten, der als Widerstandskämpfer in der Zeit des Nationalsozialismus und als unbezahlter Agent im Auswärtigen Amt arbeitete. Christian Hardinghaus gewährt darüber hinaus Einblicke in das Leben und Wirken eines der bedeutendsten und einflussreichsten Chirurgen des 20. Jahrhunderts, Dr. Ferdinand Sauerbruch. Historische Fakten werden zu einem eindrucksvollen und fesselnden Roman verwoben und man erfährt von Sauerbruchs Ablehnung des Antisemitismus und des Nationalsozialismus, seiner Mitgliedschaft an der regimegegnerischen „Mittwochsgesellschaft“ und seinen einflussreichen Bekannten, Freunden und Gönnern, dank derer es Sauerbruch mehrfach gelang, sich einer Verhaftung zu entziehen. Im Zuge des Interviews erzählt die Protagonistin Lily Hartmann von ihrer Anstellung als Sekretärin bei diesem berühmten Arzt, dem Alltag in der Charité sowie ihren eigenen Aktivitäten im Widerstand. Der Autor thematisiert die „Aktion Gnadentod“ – eine Auslöschung unwerten Lebens, angeordnet von Adolf Hitler. Ganz besondere Aufmerksamkeit ist jenen Menschen gewidmet, die sich unter der Leitung von Dr. Sauerbruch gegen die Nazis stellen und sich wöchentlich als „Donnerstagsclub“ treffen. Fritz Kolbes Hass auf den Krieg und seine Aversion gegen das Naziregime machen ihn zu einem äußerst willkommenen Mitglied, dem sie hoch brisantes Geheimmaterial zu verdanken haben. Das oberste Ziel des Donnerstagsclub ist es, die Niederlage der Nationalsozialisten zu beschleunigen. Und so spielen sie den Alliierten wichtige Dokumente in die Hände und riskieren dabei mutig das Leben aller Beteiligten.

Christian Hardinghaus versteht es hervorragend, historische Fakten auf spannende, unterhaltsame und emotional berührende Art und Weise zu vermitteln. Der vorliegende Roman ist in einnehmendem und flüssigem Schreibstil verfasst, die Charakterzeichnung der handelnden Personen weist hohe Authentizität auf und bezieht den Leser emotional tief ins Geschehen ein. Der an sich bereits zutiefst erschütternde historische Part wird durch eine Handlung im Juli 1974 ergänzt, in der Fritz Kolbes Witwe sich ohne zu wissen in große Gefahr begibt. Ihr ist es ein Anliegen, den Donnerstagsclub unter der Leitung von Dr. Sauerbruch bekannt zu machen, und so liefert sie dem Journalisten der New York Times freimütig Daten und Fakten.

Man taucht als Leser dieses Buches unweigerlich tief in die Zeit des Zweiten Weltkrieges ein, erlebt das Grauen der Naziherrschaft und dessen furchtbare Auswirkungen. Zugleich aber wird jenen Menschen ein Denkmal gesetzt, die sich unter Einsatz – und meist auch unter dem Verwirken - ihres eigenen Lebens gegen Adolf Hitler und seine Schergen auflehnten und alles dafür gaben, diesem Krieg endlich ein Ende zu bereiten. Für mich persönlich stellte „Die Spionin der Charité“ ein höchst emotionales und bewegendes Leseerlebnis dar, ein Mahnmal, das an eine dunkle Epoche unserer Geschichte erinnert, eine Lektüre, die ich uneingeschränkt weiterempfehle.

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Das stille Heldentum

Rezensionen von Streiflicht:

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Verrückt oder ein Verrückter?

Tote Asche | Traue niemandem - schon gar nicht dir selbst! von Patricia Walter

Von dieser Autorin hatte ich bereits das Jugendbuch „Schwarzer Abgrund“ gelesen und geschätzt. Daher war ich natürlich wieder neugierig und auch die Kurzbeschreibung hat mich sehr angespro-chen. Ich mag Bücher, die den Leser auf verschlungene Pfade und Irrwege führen, ihn täuschen und immer wieder neue Wendungen bieten – und genau das hat Patricia Walter hier ganz wunder-bar geschafft.

Bis zuletzt konnte ich neugierig mitraten und mir Gedanken machen, wer der Haupt-figur Kira so übel mitspielt oder ob sie doch einfach nur verrückt ist. Ich war dann am Ende gar nicht so schlecht mit meiner Vermutung und dennoch hat mich die Auflösung überrascht. Sie war überraschend, aber zugleich auch logisch und in sich schlüssig und das hat mir ganz besonders gut gefallen. Für mich muss ein Roman rund sein mit einem überzeugenden Ende und das hat die Autorin wirklich geschafft.
Zugleich schreibt sie unglaublich authentisch und so nah am Geschehen, dass man als Leser das Eis brechen hört, die tödliche Kälte spürt und die Asche schmeckt. Einfach ein Lesegenuss, der mich spannend und gut unterhalten hat. Gerne mehr davon! Ich habe so mit den Figuren, vor allem mit Kira mitgefiebert, dass ich die Seiten regelrecht gefressen habe und einfach nur noch wissen wollte, wie es ausgeht! Danke für spannende Unterhaltung und wunderbare Lesestunden!

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Verrückt oder ein Verrückter?