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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Shilo:

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Ein stimmiger Sommerroman

Orangentraum und Wellenschaum von Astrid Töpfner

Dieses Mal hat sich Astrid Töpfner, die mir aus ihren historischen Romanen bestens bekannt ist, an ein neues Genre gewagt: einen Liebesroman, der den Leser nach Mallorca führt.
Charlotte ist frisch von ihrem Lebenspartner Leon getrennt, der sie nach zehn Jahren für eine Jüngere verlassen hat. Auf einem Flohmarkt fällt ihr ein alter Liebesbrief aus den siebziger Jahren in die Hände.

Ohne lange zu überlegen, reist sie gemeinsam mit ihrer Freundin Ronja auf die Insel, um die Empfängerin zu finden. Und dort begegnet sie einem Mann, der mehr in ihr auslöst, als ihr lieb ist.
Die Geschichte entwickelt sich ruhig und ohne große Dramatik. Charlotte wirkt zu Beginn vorsichtig und etwas zurückgezogen. Die Enttäuschung sitzt zu tief, und genau das macht ihre Figur greifbar.
Der alte Brief bringt eine zweite Ebene in die Handlung. Die Suche nach seiner Geschichte zieht sich leise durch das Buch und sorgt immer wieder für kleine Spannungsmomente. Es sind keine großen Wendungen, sondern eher feine Hinweise, die nach und nach ein Bild ergeben.
Die Insel selbst ist dabei mehr als nur Kulisse. Orangenhaine, kleine Wege und das Meer im Hintergrund werden in einfachen Bildern beschrieben, die sofort wirken. Beim Lesen entsteht schnell das Gefühl, für eine Weile an einem anderen Ort zu sein.
Auch die Begegnung mit Toni bleibt angenehm bodenständig. Die Wette zwischen den beiden lockert die Geschichte auf, ohne übertrieben zu wirken. Die Gespräche sind klar und wirken nah am Alltag. Gerade das passt gut zur gesamten Stimmung.
Im Laufe der Handlung wird deutlich, wie Charlotte langsam wieder Vertrauen fasst. Nicht plötzlich, sondern Schritt für Schritt. Dieser leise Wandel gehört zu den stärkeren Seiten des Buches.
Am Ende bleibt ein ruhiger Eindruck zurück. Es geht um neue Wege, um alte Geschichten und darum, sich selbst nicht aus den Augen zu verlieren.
Eine stimmige, ruhige Geschichte mit viel Atmosphäre, die ohne große Worte auskommt und gerade deshalb lange nachwirkt. 5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die ruhige Liebesgeschichten mögen, die ohne große Dramatik auskommen, dafür aber mit Gefühl, Atmosphäre und einem glaubwürdigen Neuanfang überzeugen. Besonders geeignet für Leserinnen und Leser, die Geschichten über zweite Chancen, leise Entwicklungen und stimmige Schauplätze schätzen.

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Ein stimmiger Sommerroman

Rezensionen von Gavroche:

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Gaunerei

Die Queen von Mayfair von Alex Hay

Schon "Mayfair House" hatte mir gut gefallen und darum war ich neugierig, wie mir dieses Buch gefallen wird.
Und wieder geht es um eine wahnwitzige Geschichte, ein spektakuläres Spiel mit einem hohen Vermögen.
Die Protagonistin Quinn ist eine Gaunerin und sie und ihre Gruppe schlawinern sich regelrecht durchs Leben, immer auf der Suche nach dem nächsten Coup und dem nächsten Opfer.

Das ist nun der Duke of Kendall und in gekonnter Verkleidung und einem ausgetüfteltem Plan, der alles andere als gradlinig ist, geht es los. Allerdings bleiben Quinn nur fünf Tage, um ihr Ziel zu erreichen. Aber natürlich läuft nicht alles glatt, Quinn bekommt zwischendrin Gewissensbisse und dann wird sie auf einmal zum Opfer.
Eine rasante Lektüre, eine tolle Gaunerkomödie. Wunderbar geschrieben, sehr unterhaltsam und die Charaktere passen mal so gar nicht in eine Schublade. Und vor meinem Auge entstand sehr anschaulich diese Geschichte aufgrund der detaillierten Beschreibungen.
Auch das zweite Buch von Alex Hay hat mir sehr gut gefallen.

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Gaunerei

Rezensionen von Leser:

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tierische Projekttage

Schule mit Juli von Petra Eimer



"Schule mit Juli" ist der sechste Band der Kinderbuchreihe rund um das Pferd, das plötzlich im Garten von Pauls Familie stand und seitdem bei ihnen lebt.

In der Schule stehen Projekttage an, und alle dürfen ihre Haustiere mitbringen. Bis auf das Pferd natürlich...

Die Kinder geben sich alle Mühe, um die Präsentation der Tiere zu einem kleinen Highlight zu machen.

Dazu tragen die Vierbeiner natürlich ihren Teil bei, was für Staunen und Lachfalten sorgt.

Es wird turbulent, aufregend und lustig. Eine Geschichte, die sehr unterhaltsam für die Zielgruppe ist, aber auch lehrreich mit kleinen Botschaften.

Die Gestaltung des Buches gefällt uns sehr gut. Neben dem einladendem Buchcover gibt es ein Inhaltsverzeichnis, ein Personenverzeichnis, viele farbige Illustrationen und natürlich eine unterhaltsame Geschichte!

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tierische Projekttage

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Neurodivergenz von innen betrachtet

Ich erzähle von meinen Beinen von Cornelia Travnicek

Walburga, genannt "Wally", lebt zusammen mit ihrem Mann Matthias und der gemeinsamen 11-jährigen Tochter Valerie, "genannt Vallie", und hat ihr Leben fast so einigermaßen im Griff. Bis auf all das, was sie vergisst und verlegt und durcheinander bringt, den Staub auf den Regalen und all die Projekte, die sie in Angriff nimmt und dann wieder vergisst oder verliert, weil das nächste aufregende Thema ihren Verstand okkupiert: "Warum immer alles verschwinden musste! Gäbe es einen Weltrekord in Dinge am schnellsten unwiederbringlich verlieren innerhalb eines Radius von weniger als drei Metern, ich würde diese Tabelle für immer anführen.

" (S. 47)

Bis jetzt wusste Wally nur über sich, dass sie etwas chaotisch zu sein scheint und die Dinge nicht so leicht geregelt zu kriegen scheint wie manche andere, weshalb sie sich auch ein zweites Kind nicht zugetraut hat, auch wenn sie ihre Tochter sehr liebt. Doch die kleine Vallie scheint ihr in vielem zu ähneln und bei ihr wurde sowohl eine Hochbegabung als auch ADHS diagnostiziert, also eine Abweichung vom Durchschnitt in zwei Bereichen, "twice exceptional", wie das heute in der Fachliteratur genannt wird.

Dazu sagt die Psychiaterin in dem Buch zu Vallies Eltern: "Viele Eltern glauben, dass durch eine Hochbegabung ADHS quasi ausgeglichen wird - so ist es eben nicht. Oder eben nur beschränkt, zu einem gewissen Grad. Dazu kommt der Frust, den ein solcher Mensch spürt, wenn ihm bewusst ist: Ich hätte mehr Potenzial, aber kann es nicht umsetzen. Vielleicht können wir uns das so vorstellen: Wie ein starkes Auto, das nicht genug Grip hat, um diese Kraft auf die Straße zu bringen." (S. 87)

Funktioniert Wallys Gehirn auf eine ähnliche Weise wie das ihrer Tochter und es wurde nur damals nicht erkannt? Und was bedeutet das für sie, für ihr Leben und für die Mutter-Tochter-Beziehung?

In diesem sehr unterhaltsam geschriebenen, tiefgründig recherchierten und empathischen Buch befinden wir uns direkt in Wallys Kopf. Wir erleben aus der Innenperspektive ihre Bemühungen mit, eine gute Mutter, Partnerin, Freundin, Arbeitnehmerin usw. zu sein und können ihren sprunghaft-wechselnden Aufmerksamkeitsfokus, die schnell ansteigende und dann aber wieder ins Vergessen fallende Begeisterung für immer neue Themen, aber auch Selbstkritik und - verurteilungen live mitbekommen, genauso wie die große Liebe zu Partner und Tochter.

Es ist eine sehr sympathische Familie, die hier porträtiert wird und wie nebenbei unterhält man sich nicht nur gut, sondern lernt eine ganze Menge über Neurodivergenz, insbesondere über ADHS und Hochbegabung. Mir ist noch kein anderes Buch untergekommen, das ADHS so authentisch nachfühlbar macht wie dieses.

Ein bisschen schräg fand ich manche Entwicklungen gegen Ende des Buches, aber diese sind vermutlich Geschmackssache und dienen letztlich auch dazu, manche Herausforderungen, die mit einem Gehirn, das abweichend vom Durchschnitt funktioniert, einhergehen können, noch einmal deutlicher zu illustrieren.

Insgesamt jedenfalls 5 Sterne für ein sehr gelungenes Werk von einer Autorin, die Themen gleichzeitig unterhaltsam und tiefgründig vermitteln kann und von der ich jetzt auf jeden Fall noch mehr lesen möchte!

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Neurodivergenz von innen betrachtet

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

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Wundervoll berührend

Der kleine Funke und das große Leuchten von Tobias Rudolf

Mein Fazit
Vorab möchte ich sagen, dass mich das Cover des Buches direkt angesprochen hat : Wunderschön farblich gestaltet mit so wunderschöner Illustration – das ist wirklich ein optisches Highlight.
So geht es dann auch im Innenleben des Buches weiter : Jede Doppelseite ist versehen mit Illustrationen, die perfekt zum Text passen und das Buch lebendig wirken lassen.

Durch die wunderschönen Farben entsteht eine ganz besondere Atmosphäre beim Lesen.
Das Thema ist sehr emotional und hat mich in vielerlei Hinsicht sehr berührt und auch zum nachdenken gebracht. Ein Vater, der eine ihm nahestehende Person verloren hat, entdeck in Gesprächen mit seiner Tochter, das Gefühle ihre Berechtigung haben, auch gelebt werden dürfen – auch als Mann. Denn, das ist in ganz vielen Teilen unserer Gesellschaft so, für Männer ist es manchmal sehr schwer, Gefühle zuzulassen und sie auch zu zeigen.
Der Autor hat ganz viel Gefühl beim Schreiben mit einfließen lassen, das merkt man dem Buch sehr an und das überträgt sich auch auf den Leser / die Leserin.
Der kleine Funke ist überall – das bleibt im Kopf und auch im Herz, wenn man das Buch beendet hat.
Für mich ein wunderschönes und wundervolles Buch, das nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene ist und hoffentlich jedem Leser / jeder Leserin das Leuchten zurückbringt. Eine ganz große Herzensempfehlung gebe ich dafür !
Das Buch „Der kleine Funken und das große Leuchten“ ist am 18. April 2026 beim GRÄFE UND UNZER Verlag erschienen.

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Wundervoll berührend

Rezensionen von Meli:

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Interessante Welt, langsame Liebe – aber kein Highlight

Born of Salt and Storm von Sophia Reynard

Als Tavi Seeglas findet, löst das eine Reihe von Problemen aus und am Ende muss sie sich ausgerechnet mit Eero verbünden, der als Mitglied des Mervolks eigentlich zu ihren Feinden gehört. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach Sicherheit und nach Erklärungen für die Magie, die in Tavi erwacht.

Tavi war aufgrund der Verurteilung ihrer Eltern schon lange eine Außenseiterin unter ihren Leuten, doch nachdem sie das Seeglas findet, ändert sich alles noch mehr. Und als sie sich in ihrer Verzweiflung mit Eero verbündet, gibt es gar kein Zurück mehr. Das mächtige Seeglas macht die beiden zur Zielscheibe verschiedener Parteien, aber es hat Tavi auch magische Visionen verliehen, die sie noch nicht so ganz versteht.

Zwischen Tavi und Eero ist Misstrauen das vorherrschende Gefühl, aber Magie und Schicksal bringt sie zusammen und auf ihrer Reise bemerken sie, dass sie gemeinsame Ziele haben können und während Tavi merkt, dass das Mervolk nicht nur aus grausamen Bestien besteht, muss auch Eero feststellen, dass nicht jeder Mensch schlecht sein muss. Beide sind nach außen hin taff, aber beide mussten in ihren Gemeinschaften schon viel durchmachen, stehen unter enormem Druck und sind ständiger Gefahr ausgesetzt, während sie gar nicht genau wissen, wem sie eigentlich vertrauen können.

Insgesamt fand ich das Fantasy-Abenteuer, den Konflikt zwischen Mervolk und Salzorden sowie die langsame Liebesgeschichte der Protagonisten schon ganz interessant und einigermaßen spannend, aber wirklich vom Hocker reißen konnte mich das Buch leider auch nicht, dafür ist es mir zu durchschnittlich gewesen.

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Interessante Welt, langsame Liebe – aber kein Highlight

Rezensionen von Cellissima:

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Die Ernährungs-Docs – Unsere 100 besten Protein-Power-Rezepte von Matthias Riedl; Jörn Klasen; Viola Andresen; Silja Schäfer

Wir lieben die Bücher der Ernährungsdocs und waren daher sehr gespannt auf das neueste Buch - umso mehr, als ich bisher einen großen Teil meines täglichen Proteinbedarfs durch Eiweißshakes deckte, aber das Gefühl hatte, dass mir das nicht wirklich gut tut, aber auch nicht ständig Linsen, Falafel, Tofu u.

Ä. essen wollte, sondern nach neuen Rezepten und Abwechslung suchte.

Enthalten sind 100 Rezepte mit viel Protein. Es ist keineswegs ein Abnehmbuch, sondern für alle Menschen gedacht, da Proteine nicht nur für das ideale Gewicht, sondern generell dafür sorgen, dass man gesund bleibt. Richtig eingesetzt, kann man mit Eiweiß sogar Lebensjahre gewinnen - und diese eben vor allem auch gesund verbringen.

Das Buch ist gewohnt hochwertig aufgemacht, oftmals mit ganzseitigen Fotos zu jedem Rezept. Es geht nicht nur darum, genügend Eiweiß zu sich zu nehmen, sondern auch um den richtigen Mix aus tierischem und pflanzlichem Eiweiß - denn nur so ist die Eiweißmenge auch wirklich gesund und lässt sich das Potenzial auch voll ausschöpfen.

Vor dem eigentlichen Rezeptteil erfährt man alles über Proteine - was sie alles können, wie sie heilen können, welches Protein das beste ist, welche Lebensmittel besonders proteinreich sind usw. Schon dieser Teil war für mich äußerst lesenswert und lehrreich - So hört man bspw. immer, dass man pro kg Körpergewicht und Tag 1g Eiweiß essen sollte. Die Ernährungsdocs erklären aber, dass die meisten Menschen diese Formel falsch verstehen, daher zu viel Eiweiß essen, und dann zunehmen, da zu viel Eiweiß nämlich dick macht. Sie erklären natürlich auch, wie man die Formel richtig anwendet. Auch ich habe die Formel jahrelang falsch angewendet, jahrelang täglich zu viel Eiweiß gegessen - und mich gewundert, warum ich nicht schlank bin bzw. sogar noch zu-, jedenfalls aber nicht abnehme ... Ein zu viel an tierischem Eiweiß landet als Fett im Körper.

Neu war für mich bspw. auch, dass pflanzliche Proteine die Wundheilung und den Gewebeaufbau fördern - ich hörte und dachte bisher immer, dass mein hochwertiger biologischer Proteinshake dem pflanzlichen Eiweiß überlegen sei, da das Immunsystem ja aus Eiweiß besteht und tierisches Protein besser verwertbar sein soll. Ich dachte also, dass ich meinem Immunsystem und bspw. auch der Wundheilung einen Gefallen tue, da tierisches Protein und somit auch mein Molkenshake eine hohe biologische Wertigkeit hat; tatsächlich war aber vielleicht sogar das Gegenteil der Fall. Ich werde nun mehr auf Eiweiß aus pflanzlichen Quellen setzen, das kommt mir als vegetarisch-vegan lebender Person sowieso zugute. Sogar die Fleischesser der Familie wurden durch die guten und einleuchtenden Erklärungen der Ernährungsdocs aufgeklärt und überzeugt und werden künftig mehr auf pflanzliches Eiweiß setzen.

Es gibt auch einen Selbsttest, mit dem man herausfinden kann, ob man genug Eiweiß zu sich nimmt, sowie Tips und Tricks, um die tägliche Eiweißaufnahme zu erhöhen und weitere Tips dazu, wie man sich so ernährt, dass man gesund leben kann. Ebenso gibt es eine Tabelle, mit der man sehen kann, welche Lebensmittel wie viel Eiweiß enthalten.

Die Rezepte selbst sind unterteilt in Frühstück, Hauptgerichte, kleine Gerichte sowie Süßes. Dank icons kann man sofort erkennen, welche Rezepte vegetarisch, vegan, low carb oder reich an Pflanzeneiweiß sind.

Beim Frühstück fehlen mir persönlich schokoladige Rezepte (damit meine ich bspw. Rezepte mit rohem Kakao, der ein echtes superfood ist und für einen schönen schokoladigen Geschmack sorgt). Aber es gibt andere tolle Rezepte, bspw. Möhren-Erdmandel-Müsli Bircher Art und knuspriges Granola mit Urkorn und Soja oder Quarkbrötchen mit Buttermilch. Aber schokoladige Sachen fehlen mir schon. Hier hätte ich mir gewünscht, dass mehr an die Menschen gedacht wird, die morgens gerne was Schokoladiges essen. Denn Möglichkeiten, ein solches Frühstück mit gesunden Zutaten zu zaubern, gibt es genug.

Manche Frühstücksrezepte, wie das bunte Gemüse-Omelett mit Hüttenkäse oder das Räuchertofu-Menemem, lassen sich auch perfekt mittags oder abends essen.

Bei den Hauptgerichten findet man bspw. einen orientalischen Gemüseeintopf, bunte Minestrone mit Weißkohl, Hafer-crepes mit Linsengemüse, Kürbis-Hirse-Pfanne mit Spinat und Walnüssen, Kichererbsen-Fusilli mit Kürbis-Bolognese, Vollkorn-Spaghetti mit Soja-Bolognese, Vollkornnudelauflauf mit Ratatouille, Dinkel-Quark-Spätzle mit Pilzen und Tomaten, Grünkernbuletten mit Salat, gefüllte Zucchini mit Linsen-Risoni, Blumenkohl-Ofenkartoffeln mit Linsen-Dal ...

Fleisch- und Fischesser finden auch einige Rezepte in diesem Buch. Doch es gibt auch wirklich mehr als genug Rezepte für Vegetarier.

Bei den kleinen Gerichten findet man etwa Paprikasuppe mit Halloumi, Salat mit Ricotta-Küchlein, Kidneybohnen-Pilz-Falafeln mit grünem Salat, bunte Gemüsenudeln mit Erdnusssauce, überbackene Caprese-Schnitten, Gemüse-Fritatta mit Pilzen und Käse ...

Alle Rezepte sind übersichtlich, klar strukturiert, bestens erklärt und verständlich. Portionen und Zeiten sind auf einen Blick erkennbar, ebenso die Nährwertangaben. Jedes Rezept mit einem Tip der Ernährungsdocs versehen. Benötigte Zutaten befinden sich in Listenform in einer Spalte, die Zubereitungsanleitung in einer separaten Spalte daneben. Alle Rezepte lassen sich problemlos zubereiten und haben uns extrem gut geschmeckt. Sehr viele davon sind sofort zu neuen Lieblingsrezepten geworden, die wir seitdem schon sehr oft gekocht haben.

Bei den süßen Rezepten sind unsere absoluten Favoriten die Dinkel-Quark-Muffins mit Banane und Mandeln sowie die Quark-Buttermilch-Waffeln mit Schokosauce. Auch diese haben wir schon oft zubereitet. Ich persönlich hätte mir auch bei den süßen Rezepten ein paar richtig schokoladige Sachen gewünscht (die Mandel-energy-balls mit Datteln fand der Rest der Familie nicht schlecht, mir waren sie aber leider viel zu wenig schokoladig). Die fehlen mir irgendwie noch; das soll aber nicht ins Gewicht fallen, da der Rest des Buches einfach absolut großartig und überzeugend ist.

Für uns ist es das bisher beste Buch der Ernährungsdocs. Wir benutzen es nahezu täglich, und das wird sich auch nicht mehr ändern. Aus unserer Küche ist dieses Buch nicht mehr wegzudenken. Es ist ein wirklich wertvolles, unverzichtbares Buch für alle, die ihren täglichen Proteinbedarf decken und Proteine für ihre Gesundheit nutzen wollen und ebenso gesunde wie leckere Rezepte suchen. Es ist eine wahre Schatzkiste an tollen Rezepten und es finden sich für Vegetarier und auch für Fleisch- und Fischessen wirklich mehr als genug Rezepte, sodass wirklich für jeden Geschmack mehr als genug dabei ist. Uns haben auf Anhieb sehr viele Rezepte angesprochen - und kein einziges Rezept hat uns enttäuscht, ganz im Gegenteil. Hier gibt es so viele neue Lieblingsrezepte. Und die ersten positiven Wirkungen ließen auch nicht lange auf sich warten. Absolute Empfehlung für dieses Buch!

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Rezensionen von Manfred Fischer, Journalist u. Historiker:

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Tiefer Einblick in Innviertler Geschichte

Das südliche Innviertel (Historischer Atlas von Bayern, Altbayern/Innviertel) von Roger Michael Allmannsberger-Nietsche; Stephan Hubinger; Gerhard Schwentner

Die zwei Bände „Südliches Innviertel“ des Historischen Atlas von Bayern geben auf 2500 Seiten eine detaillierte Darstellung des Werdens des jüngsten oberösterreichischen Viertels von der Vor- und Frühgeschichte bis in die unmittelbare Gegenwart. Herausgegeben wurden sie vom Oberösterreichischen Landesarchiv.

Sie sollten in keiner historischen Bibliothek zum Innviertel fehlen.
Die beiden Bände sind das Ergebnis einer langjährigen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der Kommission für bayerische Landesgeschichte und dem Oberösterreichischen Landesarchiv zur Erforschung der gemeinsamen Vergangenheit.
Die historische Erschließung der Herrschafts- und Verwaltungsstrukturen des alten Innbayerns (so wurde das Innviertel vor 1779 genannt) ist nicht nur für die heimatkundliche, sondern auch für die landesgeschichtliche Forschung eine unverzichtbare Grundlage. Viele heute noch gültige Strukturen wie Bezirks- und Gemeindegrenzen gehen in ihren Ursprüngen auf diese historischen Gegebenheiten zurück.

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Tiefer Einblick in Innviertler Geschichte

Rezensionen von Stern567:

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Lesespaß auf vielen Seiten!

Wieso? Weshalb? Warum? Sonderband - Mein ABC der Fahrzeuge von Patricia Mennen

„Mein ABC der Fahrzeuge“ aus der beliebten Reihe Wieso? Weshalb? Warum von Ravensburger ist bei uns direkt ein großer Erfolg geworden. Besonders toll finden wir, dass dieses Buch als Sonderband extra dick ist und dadurch unglaublich viel entdeckt werden kann. Schon beim ersten Durchblättern gab es überall spannende Fahrzeuge zu bestaunen – vom Bagger bis zum Feuerwehrauto.

Ein echtes Highlight ist außerdem das große Poster, das dem Buch beiliegt. Das hat bei uns sofort einen festen Platz im Kinderzimmer bekommen und wird täglich angeschaut. Die Illustrationen sind wie immer liebevoll und detailreich gestaltet, sodass Kinder immer wieder neue Kleinigkeiten entdecken können. Besonders die vielen Klappen machen das Lesen und Anschauen zu einem interaktiven Erlebnis und sorgen für jede Menge Spaß. Ein wunderschönes Buch für kleine Fahrzeugfans, das bei uns immer wieder gerne hervorgeholt wird.

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Lesespaß auf vielen Seiten!

Rezensionen von evaki:

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Man könnte dort leben, wenn man dort leben könnte ...

John of John von Douglas Stuart

Der Roman JOHN of John von Douglas Stuart, grandios übersetzt von Sophie Zeitz, treffend gelesen, auch auf Gälisch, von Charly Hübner, führt uns mit der ganzen Wucht der rauen windgepeitschten Irischen See auf Harris, eine der Hebrideninseln. Wir lernen viel über Schafzucht, Tweed, Weberei, presbyterianische Glaubensstrenge, menschliche Kälte, nachbarliche Neugierde und großmütterliche Liebe.

Der talentierte Cal durfte auf eine Kunstakademie nach Edinburgh, um dort seiner Begabung freien Lauf zu lassen und der Enge der Inselgemeinschaft zu entfliehen.
Vater John, Weber, Schafzüchter und streng religiöser Psalm Sänger lebt einsam und verhärmt allein mit seiner Schwiegermutter Ella in einem Häuschen am Rande der Insel. Seine Sorge um den in der fernen Stadt lebenden Sohn wächst und lässt ihn nicht in Ruhe. Mit dem Vorwand, dass die Großmutter krank ist und er Hilfe braucht, lockt er den Sohn wieder zurück in die väterliche Knechtschaft.
Zwei Welten prallen aufeinander, als der junge weltoffene, experimentierfreudige Sohn Cal auf die Insel zurückkommt. Vieles bleibt ungesagt und als offenes Geheimnis stehen. Ein großer Roman mit starken Charakteren, die einen noch lange Nachdenken lassen. Große Leseempfehlung!

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Man könnte dort leben, wenn man dort leben könnte ...