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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

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Abbruch - trotz schönem Schreibstil

Dem Meer entgegen von Lidija Hilje

Ivonas Vater hat ein kleines Hotel gebaut und nun vergibt die Bank keinen Kredit mehr, was vor allem für ihren Vater eine Tragödie ist. Verkaufen wollen sie noch nicht, aber sie sollte. Ihr Ex-Mann Vlaho arbeitet auf dieser Bank, und auch er kann nur zum Verkauf raten. Ivona wäre ohne Hotel frei für ihre Leidenschaft, dem Olivenanbau.

Ivona hat ihren Mann Vlaho vor einigen Jahren verlassen, doch noch immer liebt sie ihn. Er weiss den wahren Grund für die Trennung nicht, nach und nach aber bekommt die Leserschaft eine Ahnung davon. Vlaho ist mittlerweile wieder verheiratet und hat zwei Kinder.

Auf diesem Gerüst beginnt dieser langsam erzählte Roman. Neben der Sorge um ihren Vater, das Hotel und ihren Beruf spürt man deutlich, wie sehr sie die Scheidung bedauert und darunter leidet. In Ivonas Gedanken reist man mit in ihre Vergangenheit, erlebt die erste Liebe mit und man merkt schnell, was bzw. wer hinter der Idee der Scheidung steckt, es wird immer wieder angedeutet, bis es auch gesagt wird. Nur Vlaho weiss noch immer nichts.

So sehr ich den Sprachstil von Anfang an mochte, so sehr ärgerte ich mich über den Plot dieses Buches, der zudem noch einen sehr schönen Titel trägt: "Dem Meer entgegen." Das hört sich melancholisch an, aber die Atmosphäre war um einiges schwerer und fast schon bedrückend.

Ob Ivona dem Meer entgegen reiste, weiss ich nicht - wahrscheinlich schon, sonst wäre der Titel unpassend, und es hat sich so was angedeutet -, denn ich habe den Roman nach 40% abgebrochen, da ich genug habe von Romanen, die auf solche "Geheimnisse" bzw. ein Verschweigen von etwas, aufgebaut sind. Man könnte einfach miteinander kommunizieren - aber dann gäbe es dieses Buch nicht. Und sowas mag ich mittlerweile einfach nicht mehr lesen.

Fazit: Abbruch - trotz schönem Schreibstil. Der Plot müsste halt auch überzeugen, was hier nicht der Fall war.
2 Sterne.

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Abbruch - trotz schönem Schreibstil

Rezensionen von DoraLupin:

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Ganz wunderbares Kinderbuch

Schascha und der Buchspazierer von Carsten Henn

Ich selbst kenne das Buch "Der Buchspazierer" und habe es als Erwachsene sehr gerne gelesen. Aber ich war auch sehr neugierig auf die Interpretation des Romans zum Kinderbuch. Ich hatte etwas Sorge das dies nichts werden könnte, aber ich bin sehr begeistert mit diesem Ergebnis!

Die neunjährige Schascha liebt Bücher über alles und begegnet eines Tages dem stillen Buchhändler Carl Kollhoff, der Bücher zu den Menschen der Stadt bringt.

Fasziniert begleitet sie ihn auf seinen täglichen Wegen und wird Teil seiner besonderen Mission. Gemeinsam bringen sie Geschichten und Hoffnung zu anderen - bis Schascha selbst zeigen muss, wie viel Mut, Herz und Kraft in ihr und in den Büchern steckt.

Der Schreibstil ist einfach und kindgerecht, aber dennoch hat der Autor es mit den ersten Sätzen geschafft Klein und Groß gleichermaßen in den Bann zu ziehen! Die Geschiche wird so großartig erzählt, erinnert an den Roman und ist doch etwas ganz anderes, sodass es auch nicht langweilig ist, wenn man das Buch für Erwachsene schon gelesen hat!

Das Buch besticht ganz klar durch die tollen Charaktere, egal ob es Schascha, der Buchspazierer, oder einer der Nebencharaktere ist, alle sind liebevoll in diese Geschichte geschrieben worden und es war einfach großartig das Buch zu lesen.

Die Geschichte handelt von Freundschaft in allen Altersgruppen, von Zusammenhalt und gegenseitiger Hilfe, von Respekt vor Büchern und sogar vom älterwerden. Eine sehr gefühlvolle und warmherzige Geschichte, die man so schnell nicht vergisst. Gerne vergebe ich dafür die volle Punktzahl!

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Ganz wunderbares Kinderbuch

Rezensionen von DoraLupin:

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Den Wald entdecken

Der kleine Alexander von Humboldt. Eine Reise durch die Wälder dieser Erde von Verena Linde

Das Cover hat mich direkt angesprochen mit dem kleinen Alexander von Humbold der die Wälder der Welt entdeckt. Ich war sehr neugierig auf diese neue Buchreihe und sie gefällt mir gut, vorallem für kleinere Kinder.

Mit seinem magischen Kompass reist der junge Alexander von Humboldt durch die Zeit und landet in der Gegenwart, wo er Pria und Theo begegnet.

Gemeinsam erkunden sie die Wälder der Erde. Vom geheimnisvollen Mischwald über den kühlen Nadelwald bis in den artenreichen Regenwald erleben sie spannende Abenteuer, begegnen neugierigen Eichhörnchen, mächtigen Bäumen und sogar Capybaras. Dabei entdecken sie, wie Tiere und Pflanzen zusammenleben und was die einzelnen Wälder als Lebensräume besonders macht.

Das Text-zu-Bild-Verhältnis hat für mich in diesem Buch sehr gut gepasst, da jüngere Kinder vorallem an vielen bunten Bilder Interesse zeigen. Gut gefallen hat mir, dass die beiden Kinder Alexander kennen lernen und er ihnen die verschiedenen Wälder zeigt. Am schönsten fand ich die Stelle im Regenwald aber das ist immer Geschmackssache. Was mir in diesem Teil ein wenig gefehlt hat ist, dass Alexander von Humbold den Kinder als Person selbst vorgestellt wird, was er als Forscher alles entdeckt hat und so weiter, aber das kommt vielleicht noch in den nächsten Büchern vor. So war es auf jeden Fall eine schöne und wissenswerte Reise in die Wälder dieser Welt.

Ganz besonders gut gefallen haben mir die vielen bunten Zeichnungen. Auf jeder Seite gibt es etwas zu entdecken und das macht Lust das Buch aufzuschlagen und zu lesen!

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Den Wald entdecken

Rezensionen von Kathie:

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Gute Ideen, aber zu wenig Spannung

Kaltes Versprechen von Katharina Peters

Rebekka Just untersucht den Tod der Kriminalpsychologin Hannah Jakob, der zunächst wie ein Unfall aussieht, sich aber bald als Mord herausstellt. Bei ihren Ermittlungen bekommt sie Unterstützung von Krølle, einem zwielichtigen Mann, und gemeinsam stoßen sie auf Verbindungen zu alten Fällen.

Die Grundidee hat mir gut gefallen, bei der Ausführung hätte ich mir allerdings mehr Spannung und weniger Wiederholungen gewünscht.
Auch die Figuren konnten mich nicht alle überzeugen, besonders Krølle, ein ehemaliger Auftragskiller, der die Ermittlerin nun unterstützt. Dabei geht er brutal und rücksichtslos vor, zeigt aber gleichzeitig eine große Tierliebe. Rebekkas Verhalten, vor allem ihre Zusammenarbeit mit dem zwielichtigen Krølle, wirkte auf mich teilweise unglaubwürdig und naiv. Die Hörbuchsprecherin hat eine angenehme Stimme und liest gut betont. Die Handlung war mir stellenweise jedoch zu ruhig und langatmig.
Insgesamt ist es eher ein ruhiger Krimi als ein spannender Thriller. Ein Reihenauftakt mit guten Ideen, der mich aber nicht ganz überzeugen konnte.

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 Gute Ideen, aber zu wenig Spannung

Rezensionen von DoraLupin:

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Coole Idee

Kaltes Versprechen von Katharina Peters

Als ich den Klappentext zu diesem Hörbuch gesehen habe, war ich gleich begeistert und wollte unbedingt mehr darüber erfahren. Denn eine Protagonistin, die gerne in einem Liebesroman mitspielen will und in einem Thriller endet, das hat sich richtig spannend und mal nach einer ganz neuen Idee angehört!

Roxie Mitchell liebt die Liebesromane von Anna Matthews.

Als sie sich im Scherz wünscht, die Hauptfigur von Annas neuem Roman zu werden, ahnt sie nicht, dass ihr Wunsch in Erfüllung geht – und die Autorin diesmal einen Thriller schreibt. Plötzlich findet sich Roxie in einer Geschichte wieder, in der ihr sexy Date Jack sie nicht küssen, sondern töten will.
Auf der Flucht vor Jack entführt sie aus Versehen den schüchternen Literaturprofessor Grant, mit dem sie schnell ein Ziel verbindet: überleben. Die beiden machen sich auf die Suche nach der Autorin, in deren Geschichte sie feststecken. Doch je näher ihre Verfolger zu ihnen aufrücken, desto mehr steigt die Anziehung zwischen Roxie und Grant. Und Roxie fragt sich plötzlich, ob dieser Thriller vielleicht doch ein Liebesroman sein könnte ...

Der Schreibstil war sehr locker und einfach, deshalb hatte ich überhaupt kein Problem in diesem Hörbuch mitzukommen und dran zu bleiben. Alles wurde sehr lebendig und bildhaft beschrieben und ich konnte mir vorallem die beiden Protagonisten sehr gut vorstellen. Das Roxie in einen Thriller hineingerät ist etwas übertrieben formuliert, ich hätte es jetzt eher als "humorvoller Krimi" bezeichnet, aber auf jeden Fall war die Geschichte sehr unterhaltsam zu verfolgen und es gab eine Menge Action und auch Humor! Am Ende der Geschichte gab es sogar noch eine kleine Wendung, wie sie gut zu einem Krimi passt.

Natürlich kam aber auch die Lovestory nicht zu kurz und die beiden waren einfach süß miteinander! Gerade zum Schluss fiebert man doch ziemlich mit wie die Geschichte ausgeht und drückt nochmal alle Daumen! das ich einen Stern abziehe ist lediglich, weil man den Mittelteil hätte etwas kürzen dürfen, dann hätte es mir noch besser gefallen.

Die Sprecherin hat sehr gut vorgelesen und hatte Spaß an ihrem Job. Ich habe ihr gerne zugehört!

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 Gute Ideen, aber zu wenig Spannung

Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

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Zwiebeln oder Krimifestival?

Bretonischer Glanz von Jean-Luc Bannalec

Wenn ich nach Roscoff fahren würde, dann eher zum Krimifestival, aber sicher nicht zu den Zwiebel-Festtagen. Bei Kommissar Dupin würde die Entscheidung gegenteilig ausfallen. Doch er wird ans Krimifestival gerufen, da im Festivalhotel eine ermordete Frau aufgefunden wurde. Kadeg freuts, denn er ist bereits vor Ort, und auch einige Krimiautor:innen freuen sich, als sie Kommentar Dupin erblicken.

Einer davon ist enorm hartnäckig, will er doch seine neue Reihe mit einem Ermittler mit Dupin als Vorbild gestalten. Alle, sogar der Präfekt, sind begeistert davon, bloss Dupin nicht. Er interessiert sich nur dafür, seinen neuen Fall möglichst schnell zu lösen.

Obwohl die junge Frau beim Kriminalfestival-Hotspot ermordet wurde, ist das Tötungsmotiv unklar. Sie war Zwiebelbäuerin und in einigen Vereinen aktiv, ebenso ihr Partner, der auf einem Fährunternehmen arbeitet. Hier wie dort geht es um wirtschaftliche Interessen, bei denen sich die Einwohner Roscoffs uneinig sind.

Das Team um Dupin geht vielen Spuren und Ansätzen nach, und kaum haben sie mit den einen gesprochen, führen neue Erkenntnisse zu den anderen und wieder zurück. So bleibt nicht viel Zeit zum Essen und Espresso trinken - aber der Genuss kommt dennoch nicht zu kurz.

Durch das viele Herumfahren ist der Krimi sehr rasant, aber für einmal bleibt die Spannung deshalb ein wenig auf der Strecke, was dem Lesevergnügen aber nicht im Geringsten schadet. Das Team um Dupin lernst selbst noch einiges dazu in diesem Fall. Ich hoffe zumindest, dass ihnen derselbe Fehler nicht mehr passiert und in sie in Zukunft diesbezüglich aufmerksamer sind.

Besonders gefallen hat mir, dass man mit diesem Band wieder eine neue sehenswerte Ortschaft mit seinen Spezialitäten kennenlernt.

Fazit: Erneut tolle Krimi-Unterhaltung von Jean-Luc Bannalec!
4 Sterne.

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Zwiebeln oder Krimifestival?

Rezensionen von Krani:

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Allzu harmonisch

Theo in Golden von Allen Levi

Ein alter Mann kommt in die Kleinstadt Golden und beginnt, den Menschen Gutes zu tun. Er gewinnt Freunde. Aber wer Theo ist, darüber erfahren wir wenig.
Theo ist ein durchaus glaubhafter Charakter. Er hat viel erlebt, ist alt geworden und schätzt es nun, Menschen eine Freude zu machen. Er ist warmherzig, freundlich, liebevoll zu den Menschen, die er hier in Golden kennen lernt und beschenkt.

Warum er das tut, wird nicht ganz klar, aber das muss es auch nicht.
Die Geschichte ist ein bisschen verrückt. Das ist in Ordnung und liest sich recht interessant, aber auf Dauer wird sie allzu harmonisch. Das fand ich schwer auszuhalten. Die Auflösung setzt dann noch einen drauf. Auch wenn wir zum Schluss erfahren, was es mit Theo auf sich hat: Das hätte man meiner Ansicht nach spannender, fesselnder gestalten können.
„Jeder Mensch kann ein Heiliger werden.“ Mir war das zu dick aufgetragen.

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Allzu harmonisch

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Hat mir noch besser gefallen als der erste Teil

Fay Melody – Der verzauberte Feuerjunge von Anastasia Braun

Dieses Buch ist der zweite Teil einer Reihe rund um "Fay Melody" und ich würde empfehlen die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da der Inhalt und die Vorkenntnisse des ersten Teils wichtig für die weitere Geschichte sind. Ich wurde von diesem Buch sehr gut unterhalten und es hat mir sogar einen Tick besser gefallen als der erste Teil der Reihe.

Auch die Aufmachung des Buches ist zu loben, nicht nur das Cover ist wunderschön, auch die Buchklappen sind ganz wunderbar gezeichnet und zeigen die Musikakademie und ihre Umgebung. Anfangs werden ausserdem nochmal alle Protagonisten mit einer Zeichnung vorgestellt, auch das ist eine tolle Idee!

In diesem Teil sind Fay und ihre Freundin Jazz alarmiert: Immer mehr Musikmagier verschwinden! Nur eine geheimnisvolle rote Feder bleibt zurück. Als dann auch Jazz‘ Granny vermisst wird, steht für die beiden fest: Sie müssen ihre Freunde in der magischen Musikakademie Clef Hall zusammentrommeln. Wer will die Musikmagie schwächen? Und wer steckt hinter den Entführungen? Hat die ehemalige Schulleiterin Ms. Flow etwa ihre alte Macht zurückerlangt? Eine Spur führt nach Evergreen, in das Land der Musiklegenden.

Der Schreibstil war wieder leicht verständlich und kindgerecht zu lesen und ich hatte die Akademie, die Schüler und auch die fantastischen Wesen immer vor meinen Augen. Alles wurde bildhaft und lebendig beschrieben. Ich mochte ausserdem sehr, dass die Autorin immer wieder Sätze in musikalische Richtung umgeschrieben hat und dass sie auch die ein-oder andere Metapher in der Geschichte bringt, die noch länger nachhallt und über die man als Leser noch länger nachdenken kann.

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet worden und entwickeln sich in diesem Teil auch weiter. Personen wie Blue, die im ersten Teil noch sehr mysteriös gewirkt haben, erhalten hier noch mehr Tiefe und alles hängt sehr schön miteinander zusammen.

Die Geschichte war immer mitreißend und spannend, man konnte sehr gut miträtseln über das gesamte Buch und dennoch gab es viele Wendungen und Überraschungen mit denen man nicht gerechnet hätte. Ich kann den zweiten Teil der Reihe deshalb nur weiterempfehlen und habe richtig Lust auf den dritten Teil der Reihe bekommen!

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Hat mir noch besser gefallen als der erste Teil

Rezensionen von Marw76:

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Starke Frauen und viel Zusammenhalt!

Die Honigfrauen - Eine neue Heimat von Mirjam Müntefering

Bergisches Land, 1910.

Irma ist verzweifelt: Das Landcafé im Honigstal hat bei der Einweihung versagt! Es fehlen die einzigartigen Kreationen ihres verstorbenen Großvaters.

Einzige Lösung scheint ihre Tante Harriet, die das Talent Ludwigs geerbt hat. Womöglich weiß sie von den geheimen Rezepten? Aber wird Irmas Großmutter die uneheliche Tochter ihres Mannes hier wirken lassen?

Auch Arno lässt sich seit der Eröffnung nicht mehr blicken, während Irmas guter Freund Eugen sich höchst sonderbar verhält.

Als sich ein Tester des Guide Michelin ankündigt, gilt es für die Honigfrauen, zusammenzuhalten.

Das Buch startet nahtlos wo der erste Band geendet hat und Vorkenntnisse sind sinnvoll, jedoch würde sich das Buch zur Not auch eigenständig lesen lassen.

Der Schreibstil ist wunderbar locker und einfach zu lesen und die Landschaftsbeschreibungen des kleinen Cafes sind sehr lebendig und prägen sich beim Lesen auch sehr gut ein. Durch den tollen Schreibstil ist es mir auch nicht schwer gefallen das Buch an fast einem Tag zu lesen.

Das Buch lebt ganz klar von den großartigen Protagonistinnen, die der Leser sehr schnell ins Herz schließt und sie voller Freude auf ihrem Weg begleitet. Alle drei haben einen unterschiedlichen Charakter, aber jede für sich ist sehr stark, liebenswert und klug. Ganz zauberhaft sind aber auch die Nebencharaktere wie Eugen der immer da ist wenn man ihn braucht oder die Weise Minna die mit Rat und Tat zur Seite steht.

Die Geschichte um das kleine Landcafe ist immer spannend und es gibt immer wieder Überraschungen im Buch, mit denen ich nicht gerechnet habe. Ein toller Abschluss der Reihe, der mich wieder voll in die Vergangenheit hineingezogen hat und mich für ein paar Stunden den Alltag hat vergessen lassen!

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Starke Frauen und viel Zusammenhalt!

Rezensionen von Gundi57:

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Macht neugierig

Dem Meer entgegen von Lidija Hilje

In dem Buch " Gib mir alles " von Alexandra - Maria Pipos geht es um das Leben einer jungen Frau die in zwei Länder zuhause ist und verschiedene Versionen erzählt.
Sie arbeitet bei Cadris Consulting und Leistung ist ihr wichtig.
Aber auch ihre Familie ist das wichtigste in ihrem Leben.
Eines Tages muss sie unerwartet zur Beerdigung ihres Großvaters nach Rumänien , obwohl sie kurz vor einem wichtigen Projekt steht.

Als sie dort ankommt ist sie noch nicht ganz bei der Sache sondern noch bei ihrer Arbeit.
Sie versucht von dort an Zoom - Konferenzen teilzunehmen obwohl das Internet öfter streikt.
Alles muss sie geben um den wichtigen Job in ihrer Firma bekommen.
Von dem Geld was sie verdient schickt sie einiges in die Heimat an ihre Familie obwohl sie sich nicht viel gönnt .
In dem Buch geht es auch um einige Familienmitglieder .
Der Schreibstil ist gut und flüssig.

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Macht neugierig