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Rezensionen von libraryoflaura:

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Was würdest du tun, wenn dein eigener Name auf einer Leiche prangt?

Totensee von Sophie Czerny

WORUM GEHT ES?
Seit 145 Tagen herrscht für Ada Sabel die absolute Hölle auf Erden. Fünf Monate voller Ungewissheit, Verzweiflung und der quälenden Frage, ob ihre 14-jährige Tochter Mara noch lebt. Die suspendierte Kommissarin steht völlig isoliert da, denn weder ihre Kollegen noch die Ermittlungsbehörden glauben an ein Verbrechen.

Bis im eisigen Eiswasser des Donaukanals ein Boot treibt. Darin liegt eine kopflose Leiche, in deren Rücken Adas eigener Name eingeritzt wurde. Es ist die ersehnte, aber zutiefst verstörende Botschaft des Entführers. Auf eigene Faust und ohne Rücksicht auf Verluste begibt sich Ada auf eine fieberhafte Jagd nach der Wahrheit. Was sie nicht ahnt: Jeder Schritt auf dieser Blutspur reißt verdrängte Wunden auf und zwingt sie, sich den finstersten Dämonen ihrer eigenen Vergangenheit zu stellen.

WAS MIR GUT GEFIEL:
- Fesselnde Bildsprache und Düsternis: Die eiskalte, trostlose Kulisse im winterlichen Wien erzeugt von der ersten Seite an eine unheimlich dichte und beklemmende Atmosphäre, die sich wie eine schwere Decke über das Geschehen legt.
- Bildhafter Schreibstil mit Tiefgang: Die Autorin wählt eine überraschend tiefgründige und einprägsame Sprache. Orte, Figuren und emotionale Tiefpunkte werden so intensiv geschildert, dass man als Leser förmlich im Geschehen steht.
- Vielschichtige und rohe Protagonistin: Ada Sabel ist absolut keine glattgebügelte Sympathieträgerin. Sie ist gebrochen, handelt selbstzerstörerisch und wehrt sich gegen jede Hilfe. Doch genau diese Ecken, Kanten und die ständige, verzweifelte Mutterliebe machen sie unglaublich nahbar.
- Dramatischer Lesesog zum Finale: Während sich die Fäden rund um die verschiedenen Orte und Rückblicke langsam verknüpfen, gewinnt die Handlung enorm an Tempo. Die letzten 100 Seiten entwickeln sich durch die sehr kurzen Kapitel zu einer rasanten Achterbahnfahrt mit Wendungen, die ein Weglegen des Buches unmöglich machen.
- Emotionale Lichtblicke: Mitten in all dieser Grausamkeit sticht ein ganz besonderer Gefährte hervor. Ein Hund namens "Hund" bringt eine wunderbare Dynamik in das Geschehen und bildet für Ada eine unschätzbare emotionale Stütze.

WAS MIR WENIGER GUT GEFIEL:
- Verwirrender und holpriger Einstieg: Durch die extrem vielen Perspektivwechsel, Zeitsprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart sowie zahlreichen Schauplätze wirkt der Anfang recht durcheinander. Man braucht knapp 100 Seiten, bis man die einzelnen Fragmente ordnen kann.
- Erhöhtes Triggermaterial (Fehlende Warnung): Für mich persönlich hat die Härte vollkommen gepasst, allerdings geht es im Buch um extrem schwere Themen wie Kindesmissbrauch und selbstverletzendes Verhalten. Da es im Buch keine explizite Triggerwarnung gibt, sollte man sich vorher gut informieren, ob man mit solchen düsteren Abgründen umgehen kann.

FAZIT:
"Totensee" ist ein enorm harter, düsterer und schonungsloser Thriller, der nach einem etwas unübersichtlichen Auftakt zu einem packenden Pageturner wird. Trotz schwer bekömmlicher Themen fügen sich die komplexen Handlungsstränge zu einem meisterhaften, schlüssigen Gesamtbild zusammen. Eine absolute Leseempfehlung für abgebrühte Fans von Psychothrillern, die vor menschlichen Abgründen nicht zurückschrecken.

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Was würdest du tun, wenn dein eigener Name auf einer Leiche prangt?

Rezensionen von Ulgu1978:

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Wohltäter und Menschenfreund

Theo in Golden von Allen Levi


Theo - seinen vollen Namen erfährt man erst am Ende des Buches - kommt nach Golden und bleibt für ein gutes Jahr dort. Niemand in dem Ort weiß, wer er wirklich ist und warum er nach Golden gekommen ist. Er versteht es mit seiner liebenswürdigen Art die Menschen dort für sich einzunehmen und schließt bald mehrere Bekannt- und Freundschaften.

Er verschenkt gezeichnete Porträts an die abgebildeten Personen und erfährt bei der Übergabe die Lebensgeschichten der Beschenkten.
Eine unaufgeregte Erzählung, die mich trotzdem in ihren Bann gezogen hat. Auch wenn ich mich beim Lesen immer wieder gefragt habe, ob ein Mensch immer, wirklich immer nur freundlich sein kann. Nur zweimal schafft Theo es, sich von einer anderen Seite zu zeigen. Auch fast alle anderen Personen in diesem Buch waren mir sympathisch.
Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und ich fand es interessant als Leserin zu beobachten wie sich die Personen verhielten, wenn sie Theos Brief mit der Bitte/Einladung, ihn zu treffen, erhielten. Und wenn sie sich trauten, der Einladung eines ihnen unbekannten Menschen nachzukommen, wie Theo sie dazu brachte, ihm ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Und trotzdem hatte ich das gesamte Buch über das Gefühl ein schönes Märchen zu lesen, das mich aber gut unterhalten hat. Wer schöne Geschichten mag, wird diese lieben.

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Wohltäter und Menschenfreund

Rezensionen von Drei???:

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Brieffreundschaft?

PS: Du bist ein Schatz! (PS: Du bist die Beste! 8) von Natalie Buchholz

Schon das Cover des Buches ist sehr schön und bunt gestaltet. Außerdem zeigt es schon Kernthemen des Buches wie Freundschaft, Liebe, Haustiere und die damit einhergehenden Probleme. Der Schreibstil des Buches ist sehr schön und abwechslungsreich, denn neben den Briefen die zwischen Lore und Emma geschrieben werden, gibt es auch Berichte aus Lores Sicht und Chatverläufe zu lesen.

Die Zeichnungen sind auch sehr gelungen, wodurch das Buch sehr spannend bleibt, da man jede Seite nicht nur liest sondern sich auch anschaut. Die Geschichte finde ich auch sehr gut, da man mit den beiden mitfiebert und sich fragt ob sie es schaffen ihre Freundschaft zu retten, auch wenn sie sich nebenbei mit noch ganz anderen Problemen wie z.B. Liebeskummer umherschlagen müssen.
Aber diese Freundschaft hält doch ein Leben lang,oder?
Von meiner Seite aus eine klare Leseempfehlung an der auch Kinder, die eigentlich nicht so gerne lesen ihren Spaß haben werden, da es eben so abwechslungsreich ist und nicht nur lesen sondern auch anschauen ist.

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Brieffreundschaft?

Rezensionen von Streiflicht:

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Was ist wirklich wichtig?

Der Einsiedlersommer von Anne Sverdrup-Thygeson

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt – auch weil es ein anderes Genre ist, als ich sonst lese. Ich liebe Krimis und Thriller, mache aber immer auch wieder gerne Ausflüge in andere Buchwelten. Ein Buch über den Sommer, die Natur und die Freundschaft, das hat mich neugierig gemacht. Die Autorin hält sich nicht lange auf und wirft ihre Leser recht schnell mitten in die Geschichte von Eva.

Sie ist kein einfacher Charakter und macht es damit auch den Lesern nicht ganz einfach. Ich konnte sie meistens ganz gut verstehen, aber bisweilen hätte ich mir auch gewünscht, dass sie ihr Verhalten und Handeln mehr reflektiert. Vielleicht kann sie das aber auch aufgrund ihres Verlustes nicht.

Ich mochte die wunderbaren Naturbeschreibungen, die mich zum Teil sehr berührt haben. Auch ich denke oft über die Zerstörung unserer Umwelt und Natur nach und möchte manchmal daran verzweifeln. Da konnte ich Eva gut verstehen, die dort draußen im Grün nach Heilung und Trost sucht. Auch die Begegnungen zwischen den beiden so ungleichen Frauen haben mir gut gefallen. Die zarten Bande, die sich ganz langsam und erst nach und nach zwischen ihnen finden, fand ich toll beschrieben. Und dann gibt es da noch dieses unfassbare Geheimnis in der Vergangenheit, das Olga über die Zeiten retten will …

Ein faszinierendes Buch über die Macht der Trauer, die Frage, was wir bewahren müssen, wie wir die Natur schützen sollten und was das Leben so überraschend und schön macht!

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Was ist wirklich wichtig?

Rezensionen von begine:

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Anders als gedacht

Mehr Himmel, als gut für uns ist von Dominika Meindl



Dominika Meindls Roman „Mehr Himmel, als gut für uns ist“ ist eine etwas eigenartige Lektüre. Bis zur Hälfte hat mich die Geschichte von Arthur interessiert.
Er hat ein Haus von seinem Onkel geerbt. Aber wie das alles mit dem Rest des Romans zu tun hat, kann ich nicht sehen.
Der versucht einen Roman zu schreiben.

Er schreibt seine Erlebnisse in den Bergen auf.
Es ist traurig, das seine Bergtouren mehr wert sind, als die Tochter.
Von der Leseprobe hatte ich mir mehr versprochen.
Es gibt einen Bericht über eine Tour im Mont Everest. Das kann ja ganz interessant sein, aber mich hat es nicht interessiert. Es gab zu viel technisches über das Bergsteigen.
Zwar gab es noch ein paar gute Aufzeichnungen, aber mir reichte das nicht.
Die Autorin hat allerdings einen e Schreibstil.
So das ich das Buch auch tatsächlich bis zum Ende lesen konnte.

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 Anders als gedacht

Rezensionen von DoraLupin:

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War nicht meine Geschichte

Die zweitgrößte Liebe von Ruth-Maria Thomas

Michelle ist Anfang dreißig, als ihr Leben im Osten des Landes auseinanderbricht. Sie lässt alles hinter sich und fängt von vorne an: Als Rezeptionistin eines Hotels trifft sie auf Luxus, westdeutschen Reichtum und – Henry. Einer, der ganz andere Startmöglichkeiten hatte als sie, dem es nie an irgendetwas gemangelt hat.

Sie verlieben sich, allen Unterschieden zum Trotz. Es erscheint Michelle zum ersten Mal möglich, ein sorgloses Leben. Aber es wäre kein Buch von Ruth-Maria Thomas, wenn nicht alle schönen Gewissheiten irgendwann gehörig ins Wanken gerieten ...

Der Klappentext hat sich eigentlich spannend und interessant angehört, ich hätte erwartet das man die Unterschiede zwischen West-und Ost in diesem Hörbuch erlebt und dabei eine spannende Liebesgeschichte. Leider ist die Geschichte hinter den Erwartungen von mir zurück geblieben.

Ich kannte die Autorin vorher nicht und der Schreibstil war schon gewöhnungsbedürftig. Ich mag es locker, leicht und angenehm, gerade bei einem Hörbuch und das war hier nicht gegeben. Ausserdem wusste ich lange Zeit nicht worauf die Geschichte wirklich hinaus möchte und es war nur zum Teil ein Hörerlebnis.

Es gab für mich ganz interessante Ansätze, die ich gerne gehört habe, aber die meiste Zeit konnte ich mit der Geschichte leider nichts anfangen und ich fand sie eher langatmig als mitreißend.

Die Sprecherin hat angenehm vorgelesen und auch die Stimme hat mir gefallen. Daher kann ich das Hörbuch weiterempfehlen, wenn man die Geschichte kennen lernen möchte, für mich war sie jedoch nichts.

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War nicht meine Geschichte

Rezensionen von Streiflicht:

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Ich will mehr!

Opfer, die wir bringen von Roman Voosen; Kerstin Signe Danielsson

Eher durch Zufall war ich auf einer Lesung zum ersten Buch „Tode, die wir sterben“ der Tatort Malmö-Reihe. Natürlich habe ich mir das Buch sofort gekauft, weil die Lesung echt Spaß gemacht hat und ich die Geschichte so toll fand. Gleichzeitig spannend, aber auch herzergreifend traurig. Die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen und ich wollte mehr.

Die beiden so verschiedenen Ermittler Svea Karhuu und Kommissar Jon Nordh sind mir sehr ans Herz gewachsen. Klar, dass ich dann sofort auch „Schwüre, die wir brechen“ lesen wollte. Schon beim Zuklappen dieses zweiten Bandes wusste ich, dass ich Band 3 unbedingt lesen muss. Die Wartezeit war lang und ich habe das Buch schon vorbestellt. Ich lese viel und gerne, bestelle aber wenige Bücher vor oder lese sie gleich, wenn sie herauskommen. Bei diesem konnte ich nicht anders. Schon auf dem Heimweg von der Buchhandlung hab ich hineingelinst und hätte es am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt.

„Opfer, die wir bringen“ fand ich besonders spannend, weil es noch mehr von Schweden, seinen Traditionen und den Sami erzählt. Das hat mich fasziniert und gleichzeitig fand ich auch die Kriminalgeschichte, die in einer Aussteiger-Gemeinschaft in Schonen angesiedelt ist, so spannend. Und wieder tragisch. Absolut packend, ich wollte nur noch weiterlesen und gleichzeitig wollte ich nicht, dass das Buch zu Ende geht.

Mankell mit seinen Wallanderkrimis war mein erster Ausflug in die düstere Welt des Hohen Nordens, seitdem bin ich nie wieder davon losgekommen. Mit dem Autorenehepaar Voosen und Danielsson habe ich ein neues Suchtmittel entdeckt. Kein Wunder, wenn man so in Geschichten katapultiert wird, die realistischer und faszinierender nicht sein könnten. Schon jetzt kann ich es kaum erwarten, auch das vierte Buch der Reihe zu lesen – leider muss ich ein Jahr lang warten.

Mein Fazit: Unbedingt lesen! Aber am besten die Reihe von vorne starten, denn auch die Privatgeschichten des ungleichen Ermittlerduos sind sehr interessant und bauen aufeinander auf. Nordic Noir at its best!

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Ich will mehr!

Rezensionen von Streiflicht:

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Ermitteln mit Gitte macht Spaß

Dänische Brandung von Frida Gronover

Nachdem ich Gitte bereits in Band 2 „Dänische Schuld“ kennengelernt hatte, war ich doch neugierig, wie es mit ihr weitergeht. Sie hat sich gut in ihrer neuen Heimat, dem bezaubernden Ferienort Marielyst, eingelebt. Doch Leichen säumen ihren Weg … nicht nur, weil sie als Bestatterin arbeitet. Dieses Mal hat sie die Mutter eines Freundes auf dem Tisch, der auch zugleich Journalist ist.

Sie entdeckt einen verdächtigen Fleck, verständigt ihren Freund und Kommissar Ole Ansgaard und die Geschichte nimmt ihren Lauf ...

Wieder hat es großen Spaß gemacht, gemeinsam mit Gitte, Ole und einigen anderen Figuren, die ich schon kannte, zu ermitteln. Es wird ziemlich gefährlich und am Ende stellt sich heraus, dass … Halt, zu viel möchte ich nicht verraten, denn ich kann das Buch wirklich empfehlen. Wahrscheinlich macht es noch mehr Spaß, wenn man die Geschichte der Reihe nach liest, aber auch ein Quereinstieg lohnt sich. Ich bin jedenfalls froh, dass es noch mehr Bücher mit Gitte gibt, die ich noch nicht kenne.

Ein wunderbarer Ausflug nach Dänemark, der nicht nur schöne, atmosphärische Beschreibungen der Landschaft und der Traditionen und Menschen dort liefert, sondern gleichzeitig spannende Leseunterhaltung mit einer sehr gelungenen Auflösung! Gerne mehr davon!

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Ermitteln mit Gitte macht Spaß

Rezensionen von DoraLupin:

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Eine sehr interessante Dilogie

Die Freundinnen vom Strandbad: Wellen des Schicksals // Wogen der Freiheit Die Müggelsee-Saga von Julie Heiland

Ich habe diese Dilogie kurz hintereinander gelesen und sie konnte mich sehr gut unterhalten. Schon das Cover macht richtig Lust auf Sonne, Freibad und Meer und die Story eignet sich hervorragend für den Strandkorb oder den Liegestuhl im Garten.

Ost-Berlin, August 1961. Wie früher verbringen Martha und Betty gemeinsam einen Nachmittag im Strandbad Müggelsee, doch alles ist anders: Die Dritte im Bunde, Clara, ist nach West-Berlin geflohen, um sich ein neues Leben aufzubauen.

Betty ist mit dem linientreuen Regisseur Kurt verheiratet. An seiner Seite erhofft sie sich, im Filmgeschäft Fuß zu fassen, doch er betrügt sie. Martha spielt unterdessen mit dem Gedanken, sich den Oppositionellen anzuschließen. Und ausgerechnet Betty wird von der Stasi gezwungen, Martha auszuspionieren, um ihre Schauspielkarriere zu retten. Die Leben der Frauen entwickeln sich in völlig unterschiedliche Richtungen, und ihre Freundschaft droht endgültig zu zerbrechen. Werden die drei trotz aller politischen Widrigkeiten eines Tages wieder vereint sein?

Der Schreibstil ist locker und einfach geschrieben, deshalb ist es mir leicht gefallen mich ganz in die Geschichte zu vertiefen und ins Jahr 1961 zu reisen! Sehr angenehm und gleichzeitig lebendig erzählt die Autorin über das Leben in den 60er Jahren und webt eine sehr unterhaltsame Story drum herum.

Ich mochte alle drei Protagonistinnen sehr gerne, auf ihre eigene Weise. Sie sind vom Charakter unterschiedlich, doch alle sind starke Frauen die nicht so schnell aufgeben und für ihre Träume einstehen! Besonders ans Herz gewachsen ist mir Clara, aber ich hatte mit allen drei Frauen meinen Spaß!

Eine Dilogie die einfach sehr viel Spaß macht, entweder im Sommer und bei Hitze, oder aber im Herbst um sich "warme Gedanken" an den nächsten Sommer zu machen. Diese tollen Mädels kann man auf jeden Fall immer begleiten und deshalb empfehle ich die gesamte Dilogie auch gerne weiter.

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Eine sehr interessante Dilogie

Rezensionen von DoraLupin:

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Tolles Buch

Keine Angst, Darling von Vera Buck

Der Klappentext hat sich bei diesem Buch sehr interessant und spannend angehört und deshalb war ich gespannt wie ich das Buch schlussendlich finden würde. Und was soll ich sagen? Ich bin sehr begeistert von diesem tollen Thriller, der nicht eine Minute langweilig war und ein sehr aktuelles und spannendes Thema aufgreift!

In der Luxussiedlung Sancta Familia in Florida hat Lea endlich, wonach sie sich immer gesehnt hat: ein sicheres Zuhause, eine Tochter, die sie über alles liebt, und einen Mann, der sie auf Händen trägt.

Für ihr schillerndes Leben wird sie online von Millionen gefeiert - nur ihre Schwester Paula misstraut der makellosen Inszenierung. Als Lea plötzlich verstummt, reist Paula besorgt von Deutschland nach Florida. Doch in der Sancta Familia ist ihre Schwester nicht. Ihr Mann behauptet, sie sei in einem Retreat. Aber warum gibt es kein Lebenszeichen? Je tiefer Paula in die scheinbar heile Welt der Siedlung eindringt, desto sichtbarer werden die Risse: Strenge Regeln erfordern bedingungslosen Gehorsam. Und Frauen, die sich widersetzen, verschwinden ...

Ich habe schon andere Bücher der Autorin gelesen, bzw. die Hörbücher angehört und deshalb kannte ich ihren Schreibstil schon. Wieder war er sehr einnnehmend und spannend und ich habe das Buch deshalb auch sehr gerne gelesen. Der Schreibstil ist immer leicht verständlich und sehr angenehm zu lesen, dennoch kann die Autorin sehr in den Bann ziehen!

Die Geschichte ist wirklich spannend geschrieben und es geht viel um das Thema "Trade-Wife" und das Leben im goldenen Käfig, das zunächst vielleicht von vielen als erstrebenswert wahrgenommen wird, bis man hinter die Kulisse sieht.

Die Personen im Buch werden authentisch beschrieben und besonders mit Paula konnte ich sehr gut mitfiebern und war mit ihr mitten im Geschehen dabei! Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und gebe gern die volle Punktzahl.

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Tolles Buch