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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Nessaja:

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Harte Kost, aber absolut empfehlenswert

Ein unerhörter Wunsch von Ann Packer


Ein unerhörter Wunsch

Claire ist an Krebs erkrankt und nach Jahren des Hoffens und Kämpfens ist klar, dass sie diesen Kampf verlieren wird. Sie wünscht sich, die letzten Wochen mit ihren beiden Freundinnen zu verbringen. Aber steht ihr das zu oder muss sie nicht auch ihrem Mann und ihren beiden Kinder die Möglichkeit geben, sie zu begleiten?
Geschrieben wurde das Buch von Ann Packer, einer amerikanischen Bestsellerautorin.

Von ihr stammt unter anderem das Buch „Weil du zu mir gehörst“. „Ein unerhörter Wunsch“ ist allerdings das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe.
Es ist bei Hanser Berlin erschienen, umfasst 300 Seiten und ist eingeteilt in 26 Kapitel mit sehr angenehmer Länge.
Der Erzählstil von Ann Packer gefällt mir sehr. Das Buch ist angenehm und unanstrengend zu lesen. Thematisch ist es natürlich harte Kost. Die Lektüre erfordert schon Mut und ist mit Sicherheit nicht in jeder Lebensphase geeignet. Mich hat das Buch gefesselt, auch wenn ich die reduzierte Handlung und die beklemmende Stimmung, die daraus hervor geht, schwer ertragen konnte. Die Charaktere sind wirklich feinfühlig gestaltet und ich konnte mich problemlos in die Not aller hineinversetzen. Ich habe förmlich gespürt, was die Situation auch mit den Kindern und den Freundinnen gemacht hat. Mein absoluter Lieblingscharakter war aber Eliot, Claires Mann.
Alles in allem ein sehr lesenswertes Buch für alle, die sich diesem Thema jetzt gerade stellen wollen.

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Harte Kost, aber absolut empfehlenswert

Rezensionen von Danshi:

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Schön erzählt

Schascha und der Buchspazierer von Carsten Sebastian Henn

Ich war vor allem neugierig darauf, wie eine Geschichte, die ursprünglich für Erwachsene erzählt wurde, für jüngere Leser umgesetzt wird. Sprachlich finde ich diese neue Fassung sehr zugänglich. Der Schreibstil ist leicht verständlich und die Kapitel sind eher kurz gehalten. Im Mittelpunkt steht die neunjährige Schascha, die den Buchhändler Carl auf seinen täglichen Wegen begleitet.

Ihre offene und lebendige Art steht in einem schönen Gegensatz zu dem stilleren Carl. Durch ihre gemeinsamen Wege lernen wir unterschiedliche Menschen kennen, für die Bücher eine besondere Bedeutung haben. Die Geschichte beschäftigt sich dabei mit Freundschaft, Zusammenhalt und der verbindenden Kraft von Büchern. Sie bleibt allerdings nicht ausschließlich leicht. Mehrere ernstere Themen wie Trauer, Einsamkeit und Gewalt werden ebenfalls angesprochen. Genau deshalb sehe ich die angegebene Altersempfehlung ab neun Jahren etwas kritisch. Mehrere Situationen könnten für empfindsame Kinder recht schwer sein, sodass ich gemeinsames Lesen sinnvoll fände. Die Geschichte selbst verliert dadurch für mich aber nicht ihren warmen Grundton. Optisch gefällt mir das Buch ebenfalls gut. Das Cover greift mit Schascha, Carl und den vielen Büchern das zentrale Thema direkt auf, und die farbigen Illustrationen begleiten die Handlung sehr schön. Ich habe das Buch gern gelesen, würde bei jüngeren Kindern aber genauer schauen, ob die ernsteren Inhalte schon passen.

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Schön erzählt

Rezensionen von Jule:

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Ein wundervolles Buch

The Rainshadow Orphans von Naomi Ishiguro

"The Rainshadow Orphans" von Naomi Ishiguro ist ein Buch, das mich von Anfang bis Ende überzeugen konnte. Wir betreten als Leser*innen die Welt von Rainshadow City und damit auch das zuhause von Toshiko, Jun, Mei und noch vielen weiteren Protagonisten. Die drei Geschwister allerdings führen ihr Leben halb im Untergrund und ihre Wohnung ist versteckt, denn die Lucky Crows und die Kaiserin machen das Leben in Rainshadow City nicht wirklich leicht.

Besonders als die drei den Tod ihrer Tante Reiko zu rächen versuchen, gerät die Welt ein bisschen ins Wanken, die Geschichten vieler Protagonisten vermischen sich und eine Drachenperle sorgt für viel Wirbel.

Durch ihren Schreibstil und den Handlungsaufbau im Buch, kreiert Naomi Ishiguro einen Sog, der so stark ist, dass man das Buch kaum aus den Händen legen möchte. Man merkt, dass sie sich mit japanischer Mythologie auseinandergesetzt hat und deswegen eine ganz besondere Atmosphäre diese Geschichte umgibt. Zu Beginn mag man sich vielleicht fragen, wie die verschiedenen Charaktere miteinander zu tun haben, aber auch das löst sich schnell. So verbindet sich die Handlung der drei Geschwister mit Ken Saito, Theo und dem Sohn der Kaiserin Haru.

Insbesondere die Vielfalt der Charaktere macht dieses Buch noch bunter. So haben Toshiko, Jun und Mei alle ganz unterschiedliche Interessen und Dinge in denen sie gut sind – ihre Liebe zueinander, verbindet sie aber. Genau wie Kater Mochi – der heimliche Star der Geschichte, der immer wieder eine entscheidende Rolle spielen kann.
Ebenso sorgen das Setting und der Weltenbau dafür, dass die Geschichte alles andere als eintönig wird. Man besucht viel Orte und es kann vorkommen, dass es sich si anfühlt, als würde man gerade mit Toshiko auf einer Mission sein oder mit Haru am See sitzen und das Waser betrachten.
Es ist einfach ein wundervolles Buch. Und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn so manches Wunder lässt sich im Laufe der Geschichte definitiv finden.

An Spannung herrscht ebenfalls kein Mangel. Es gibt kaum eine Stelle, an der Langeweile auftaucht oder die wirklich zäh ist. Ständig stellt man sich neue Fragen oder es kommen neue Probleme auf, die gelöst werden müssen, sodass eine konstante Grundspannung entsteht.

Insgesamt ist dieses Buch eine Empfehlung an alle, die sich in eine neue Welt begeben und viele facettenreiche Charaktere kennenlernen wollen. Eine Geschichte, die perfekt ist für lange Nächte und gemütliche Lesestunden. Eine ganz klare Empfehlung von mir!

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Ein wundervolles Buch

Rezensionen von Danshi:

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Atmosphärisch erzählt mit einer starken Hauptfigur

Der geheime Apfelgarten: Getrennte Welten von Rebekka Eder

Historische Romane schaffen es nicht immer, Geschichte und persönliche Schicksale ausgewogen miteinander zu verbinden. Hier hatte ich jedoch das Gefühl, dass beides gut ineinandergreift. Die Autorin vermittelt die Lebensumstände Ende des 19. Jahrhunderts sehr anschaulich, ohne den Lesefluss mit zu vielen historischen Details zu bremsen.

Besonders die Teilung Finkenwerders sowie die Auswirkungen der Cholera verleihen der Handlung zusätzliche Spannung.
Am meisten überzeugt hat mich Kea. Sie ist eine Protagonistin, deren Entscheidungen nachvollziehbar bleiben, auch wenn sie sich gegen gesellschaftliche Erwartungen stellt. Ihre Leidenschaft für den Apfelgarten und ihr Wunsch, den perfekten Apfel zu züchten, geben ihr eine interessante eigene Motivation, die über die Liebesgeschichte hinausgeht. Auch Kristen entwickelt sich zu einer Figur, mit der man gern mitfühlt.
Die Rückschläge und Konflikte wirken glaubwürdig, und die verschiedenen Beziehungen innerhalb der Familien sorgen dafür, dass die Handlung abwechslungsreich bleibt. Besonders gelungen fand ich außerdem die bildhaften Naturbeschreibungen. Sie erzeugen eine Atmosphäre, die hervorragend zu diesem historischen Roman passt, ohne jemals zu ausschweifend zu werden.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Das Cover gefällt mir ebenfalls sehr gut und spiegelt den Ton der Geschichte passend wider. Dass es sich um den Auftakt einer Reihe handelt, merkt man am Ende deutlich. Einige Handlungsstränge bleiben offen, was einerseits neugierig auf den zweiten Band macht, andererseits hätte ich mir bei einzelnen Entwicklungen einen etwas runderen Abschluss gewünscht.
Insgesamt ist der Autorin ein stimmungsvoller historischer Roman gelungen, der von einer interessanten Zeit, starken Figuren und einer bewegenden Liebesgeschichte lebt. Ich freue mich darauf, die Geschichte weiterzuverfolgen.

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Atmosphärisch erzählt mit einer starken Hauptfigur

Rezensionen von Nessaja:

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Sich finden

Au revoir und tschüss von Gudrun Lochte


Au revoir und Tschüss
Caro war immer die Seele ihrer Familie. Die, die den Laden zusammen hält, ihrem Mann den Rücken frei hält und ihren beiden Söhnen eine liebevolle Mutter ist. Jetzt sind die beiden Söhne groß, das Verhältnis zu ihrem Mann stark abgekühlt und Caro sucht sich selbst. Sie wagt einen Schritt raus aus ihrer Komfortzone und entscheidet sich, für vier Wochen auf eine Sprachreise nach Frankreich zu gehen.

Wird sie dort wieder zu sich finden?
Geschrieben wurde das Buch von Gudrun Lochte, einer in Niedersachsen lebenden Autorin, die erst seit dem sie über 60 Jahre alt ist Bücher schreibt.
Das Buch ist im VANI Verlag erschienen. Es umfasst 319 Seiten und ist eingeteilt in 43 kurze Kapitel. Rein optisch gefällt mir das Buch sehr gut. Das Cover ist hübsch, das Format interessant, der Farbschnitt stimmig und auch das eingefügte Zierblatt gefällt mir sehr. Insgesamt ist es haptisch sehr hochwertig, aber auch nicht preiswert.
Die Geschichte hat mich von daher schon angefixt, weil ich nächstes Jahr auch nach Südfrankreich auf Sprachferien gehen werde. Aber doch befinde ich mich (zum Glück) in einer anderen Situation als Caro, auch wenn mir viele ihrer Gedanken nicht fremd sind. Mich hat das Buch schon getouched, auch wenn es zwischendurch ein wenig schwächer wurde. Dennoch wußte ich bis zum Schluss nicht, wie die (Liebes) Geschichte nun ausgeht. Der Erzählstil ist super angenehm, sehr bildlich und überhaupt nicht anstrengend. Ich habe das Buch gerne gelesen!

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Rezensionen von Internetmaus:

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Heimatgefühle

Die Töchter vom Königssee - Schmetterlingstage von Martina Sahler

Schmetterlingsstage ist der Auftaktroman einer neuen Reihe der Autorin Martina Sahler. Am idyllischen Königssee im Berchtesgardener Land wachsen drei Mädchen auf, die eine tiefe Freundschaft verbindet.
Das Taschenbuch hat eine Klappenbroschur. Der Farbschnitt mit dem Wellenmuster gefällt mir. Das Cover zeigt zwischen hohen Berggipfeln, tief unten, den Königssee Eine Landschaft, einmalig schön.

Die Autorin versteht es, mich in die Handlung hineinzuversetzen. Ihr Schreibstil ist klar und gut verständlich. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, die ineinander überfließen. Ich empfand keine Brüche.
Mona, Valerie und Charlotte sind drei Freundinnen, die immer zusammenhalten. Zu ihrer Lehrerin, die die Mädchen bis zum Abitur unterrichten wird, haben sie entgegen aller Vorbehalte des alten Direktors, ein vertrauensvolles Verhältnis. Isabella, nur wenige Jahre älter als ihre Schülerinnen, sieht sich ihre als Partnerin, die gemeinsam den Lehrstoff erarbeiten.
Monas Eltern führen eine Pension. Sie erwarten, dass ihre Tochter sie weiterführt. Die Wünsche und Träume ihrer Tochter interessieren sie nicht. Insbesondere Theresa, die Mutter, duldet keine Widerrede. Mona hat einen starken Willen und kennt ihre Stärken. Mit einer Ausbildung in Zürich erlangt sie ein solides Fundament. Dies ist der Beginn ihres beruflichen Aufstieges. Sie hat alles erreicht. Nach zwanzig Jahren kommt Mona für eine Auszeit in ihre Heimat an den Königssee. Isabella, eine damalige Lehrerin erhält die Stelle des alten Direktors. Für die geladenen Gäste gibt es eine Feierstunde. Die drei Freundinnen gehören dazu. Zwanzig Jahre sind vergangen. Es gibt viel zu erzählen.
Mit ihrem langjährigen Freund Lukas, führt sie eine Fernbeziehung. Als gefragter Architekt übernimmt er weltweit Bauvorhaben. Nach seinem letzten Auftrag gönnt er sich eine Pause. Beide haben ihre Wurzeln am Königssee. Mona hat sich für drei Monate ein Sabbatical vom Job genommen. Sie ist eine Rastlose und braucht Ruhe zum Nachdenken. Welchen Weg möchte sie weitergehen?Eine Wende würde ihr guttun. Zum ersten Mal verbringen beide eine gemeinsame Zeit, die sie genießen. Welche Entscheidungen werden sie treffen?
Der Auftakt zu dieser Trilogie hat mir gut gefallen. Die Handlungen der Protagonistin sind verständlich dargelegt und nachvollziehbar. Ich kann das Buch sehr empfehlen. Mit Vorfreude erwarte ich den zweiten Teil.

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Heimatgefühle

Rezensionen von Nessaja:

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Und weiter geht es – willkommen zurück in Paris

Les Bouttiers – Wir sind alles von Antonia Wesseling

Les Bouttiers – Wir sind alles

Nach der großen Enthüllung am Ende des ersten Bandes geht es nun weiter in der glamourösen Pariser Modeszene. Welches Geheimnis liegt da noch wie ein Schatten über der Famile Bouttier? Und wie geht Elodie mit ihren wirren Gefühlen für die beiden durchaus attraktiven netten, aber nicht ganz unbelasteten Herren um?
Das Buch ist Teil 2 einer Dilogie.

Auch wenn die Handlung des ersten Bandes „Wir sind jetzt“ am Anfang kurz zusammengefasst ist, würde ich auf jeden Fall raten erst den ersten Band zu lesen. Man lernt die Figuren dann doch um einiges besser kennen.
Geschrieben wurde das Buch von Antonia Wesseling. Die beiden „Les Bouttiers“ Bände sind die ersten Bücher, die ich von ihr gelesen habe, aber definitiv nicht die letzten. Die „Dark Venice“ Dilogie und die „Light in the Dark“ Serie warten schon in meinem Bücherregal.
Erschienen ist das Buch bei Forever im Ullstein Verlag. Es umfasst 400 Seiten und ist eingeteilt in nicht nummerierte überschriebene Kapitel. Abwechselnd wird aus Sicht der Hauptcharaktere erzählt.
Rein optisch finde ich das Buch, gerade in Kombi mit Band 1, sehr gelungen. Mir gefallen die Zeichnungen und die Farben des Covers, der Buchschnitt und auch die hochwerige Haptik, die Karten als Beigabe. Wunderschön!
Der Erzählstil macht es leicht, in die Geschichte abzutauchen und sich mühelos durch führen zu lassen. Den einen oder anderen Twist habe ich nicht kommen sehen. Paris und die Modeszene als Setting haben mich sehr gereizt und die Charaktere haben absoluten Liebhabecharakter. Einziger kleiner Wehmutstropfen für mich war, dass sich dir Geschichte schon sehr auf dieses Love Triangle konzentriert hat. Da gab es noch Nebencharaktere, die absolut dazu angelegt waren, weiter ausgestaltet zu werden. Aber wer weiß, vielleicht erlaubt sich ja Antonia Wesseling den Spaß mal wieder und nimmt den einen oder anderen mit in ihr nächstes Buch.

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Und weiter geht es – willkommen zurück in Paris

Rezensionen von greenpanda:

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Ein Jahreshighlight!

Happy Weekend - Die perfekte Auszeit. Euer schlimmster Albtraum.,1 Audio-CD, 1 MP3 von Arno Strobel

Ich liebe die Bücher von Arno Strobel und Happy Weekend war für mich bislang eines meiner Jahreshighlights - Der Schreibstil war bildlich, die Spannung wurde von Anfang bis Ende aufrecht erhalten. Es gab einige gut geschriebene Wendungen, filmhafte und teils sehr brutale Szenen und bei alldem einiges an Miscommunication, was zur hohen Grundspannung beigetragen hat.

Die Charaktere waren toll ausgearbeitet, das Setting unglaublich stimmungsvoll und gut gewählt. Es geht recht schnell auch zur Sache, nach einem kleinen Vorspiel, was ich auch sehr angenehm fand. Der Main Character ist ein mysteriöser, durchaus streitbarer Typ, was aber äußerst gut zur Ausgangslage und dem weiteren Verlauf passt.

Das Hörbuch samt Sprecher war für mich ein absolutes Erlebnis und ich freue mich schon regelrecht auf den nächsten Highlight-Titel von Strobel - am liebsten wieder als Hörbuch mit einem so tollen Sprecher wie Sascha Rotermund.

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Ein Jahreshighlight!

Rezensionen von evaki:

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Toxische Männlichkeit und noch viel mehr

Buberlpartie von Petra Hartlieb

Buberl Partie, ein wirklich guter Kriminalroman, so wie wir ihn von Petra Hartlieb kennen. Allein schon die unterschiedlichen Typen, im österreichischen Umfeld machen diesen Roman lesenswert. Kleiner Tipp meinerseits: Gönnen Sie sich, neben der Printausgabe, den Hörgenuss des Hörbuchs, gelesen von Johann Nicolussi.

Sie werden noch mehr Vergnügen haben und große Sehnsucht nach einer Spritztour in’s benachbarte Österreich.
Im Mittelpunkt steht natürlich Alma Oberkofler, Chefinspektorin, die meisterhaft alle Fäden zusammenhält, zusammen mit Ihren Kollegen, die allesamt liebenswerte Charaktere sind. Der Fall beginnt mit einem Unfall am Karfreitag vor und in einem Lieblingscafehaus, der Wiener Promiszene. Alma ist zufällig mit einer Freundin als Gast anwesend und kann so später wichtige Augenzeugenberichte zur Aufklärung beisteuern. Schließlich kommen dabei vier Menschen um’s Leben, die vorderhand zufällig am selben Ort waren und so leider alle gemeinsam in dieses Unglück geraten sind.
Viele Wortwitz und österreichischer Charme begleitet uns durch alle Ermittlungen, dass wir am Ende eher betrübt sind, dass 383 Seiten so schnell gelesen sind.

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Toxische Männlichkeit und noch viel mehr

Rezensionen von cosmea:

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Schimpansen, unsere nächsten Verwandten

Die Insel der Schimpansen von John Ironmonger

Die junge Angelica Restorick, genannt Angel, stammt aus dem Ort St. Piran in Cornwall. Sie ist eine begabte und erfolgreiche Turnerin und trainiert für eine Profikarriere. Durch ihr Studium hat sie ihre Faszination für Schimpansen entdeckt. Als sie das Angebot erhält, für zwei Jahre nach Tansania auf die Insel Samaki Island im Viktoriasee zu gehen, um die Kommunikation von Schimpansen zu erforschen, sagt sie begeistert zu.

Haben die Schimpansen eine eigene Sprache? Auf der Insel gibt es eine Kolonie von Schimpansen, die sie zusammen mit Biologen und Rangern vor Ort beobachtet. Sie freundet sich mit den Tieren an und lernt mit Gesten, Mimik und bestimmten Lauten mit ihnen zu kommunizieren. Dabei hilft ihr, dass sie durch ihr intensives körperliches Training in der Lage ist, auf hohe Bäume zu klettern und in den Baumkronen zu schlafen. Wir lernen viel über das Leben der Tiere, die in der Gruppe existierenden Rivalitäten und die Kämpfe, zu denen es kommt, wenn der Anführer stirbt. Dann findet die Idylle ein Ende, weil die Insel an einen Investor verkauft wird, der sich angeblich dem Arten- und Umweltschutz verschrieben hat. Angel und ihren Kollegen ist jedoch sofort klar, dass sie ganz andere Ziele haben und die Forscher so schnell wie möglich vertreiben wollen. Die Geschäftsidee ist in Wirklichkeit die Trophäenjagd. Das Unternehmen will Millionen dadurch verdienen, dass die Superreichen der Welt hier Tiere töten und die Trophäen nach Hause mitnehmen. Es kommt zu einem brutalen Krieg mit zahlreichen Opfern unter Menschen und Tieren, bei dem auch Wilderer mitmischen.
Erzählt wird die Geschichte viele Jahre später von Jeremy Melon, dem Patenonkel von Angels Tochter Victoria und bestem Freund ihres inzwischen verstorbenen Vaters. Er benutzt als Quelle Angels Notizbücher und die Aufzeichnungen unzähliger Gespräche mit ihr. Der Autor beschreibt mit viel Empathie, wie Wildtiere zum eigenen Vergnügen der Jäger und ohne Rücksicht auf bedrohte Tierarten getötet werden und welche Unsummen die Kunden dafür zu zahlen bereit sind. Ein sehr beeindruckender Roman wie schon zuvor “Der Wal und das Ende der Welt.“

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Schimpansen, unsere nächsten Verwandten