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Rezensionen von Danshi:

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Eine besondere Zeit zwischen den Jahren

Rauhnachttage von Ina Bhatter

Nachdem mir „Drei Tage im Schnee“ so gut gefallen hat, war ich sehr gespannt auf den neuen Roman von Ina Bhatter. Auch diesmal steht eine eher ruhige Geschichte im Mittelpunkt, die sich viel mit den Gedanken und Gefühlen ihrer Hauptfigur beschäftigt. Luise ist Ärztin und steckt nach dem Tod ihres besten Freundes Felix in einer tiefen Krise.

Dass sie ihm trotz ihres medizinischen Wissens nicht helfen konnte, lässt sie an sich und ihrem bisherigen Weg zweifeln.
Über Weihnachten und den Jahreswechsel zieht sie sich in die Wohnung ihrer Freundin Linh am Meer zurück. Dort wartet ein ungewöhnliches Geschenk auf sie. Linh hat ihr ein Buch über die Rauhnächte und verschiedene Aufgaben hinterlassen. Ausgerechnet Luise, die als Ärztin eher wissenschaftlich denkt, soll sich mit alten Ritualen, Wünschen und Achtsamkeit beschäftigen. Ihre anfängliche Skepsis konnte ich deshalb gut nachvollziehen.
Besonders interessant fand ich, wie die Rauhnächte in die Geschichte eingebunden werden. Man erfährt einiges über verschiedene Rituale und kann gleichzeitig beobachten, was diese Beschäftigung mit Luise macht. Dabei geht es weniger darum, ob man an etwas Übernatürliches glaubt. Vielmehr bringen die Aufgaben sie dazu, sich mit ihrer Trauer, ihren Schuldgefühlen und der Frage auseinanderzusetzen, wie ihr Leben weitergehen soll.
Wie schon beim vorherigen Buch gefällt mir Ina Bhatters ruhiger und bildhafter Schreibstil sehr. Auch die winterliche Atmosphäre am Meer passt wunderbar zu Luises Rückzug. Man sollte allerdings keine Geschichte mit viel Handlung oder Spannung erwarten. Stellenweise hätte ich mir sogar etwas mehr Tiefe und etwas mehr Zeit für Luises Entwicklung gewünscht. Trotzdem hat mich gerade die Verbindung aus Roman und den Gedanken rund um die Rauhnächte wieder sehr angesprochen.
Nachdem mir bereits „Drei Tage im Schnee“ so gut gefallen hat, habe ich auch diesen Roman sehr gern gelesen. Besonders die Fragen nach Verlust, Loslassen und einem möglichen Neuanfang sind mir geblieben. Und ein bisschen neugierig darauf, mich selbst einmal näher mit den Rauhnächten zu beschäftigen, hat mich die Geschichte tatsächlich auch gemacht.

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Eine besondere Zeit zwischen den Jahren
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Mehr auf den eigenen Körper hören

Darm-Intelligenz von Gregor Hasler

Wie eng Darm, Gehirn und Psyche miteinander verbunden sein können, finde ich schon länger interessant. Gregor Hasler geht hier aber noch einen Schritt weiter und beschäftigt sich mit der Frage, welche Rolle unser Darm für Körperwahrnehmung, Intuition und Wohlbefinden spielen kann. Dabei geht es längst nicht nur um Verdauung oder die richtige Ernährung.

Gut gefallen hat mir die Verbindung aus Erklärungen, Beispielen und praktischen Übungen. Der Autor greift Erfahrungen aus seiner Praxis auf und zeigt daran, wie unterschiedlich sich körperliche und psychische Vorgänge gegenseitig beeinflussen können. Dadurch werden auch komplexere Themen verständlich. Gleichzeitig lädt das Buch immer wieder dazu ein, die Aufmerksamkeit auf den eigenen Körper zu richten und bewusster wahrzunehmen, wie er auf bestimmte Situationen reagiert.
Die vielen Übungen fand ich besonders interessant, weil das Gelesene dadurch nicht reine Theorie bleibt. Es geht unter anderem um Atmung, Ernährung und die Wahrnehmung eigener Körpersignale. Nicht mit jedem Gedanken konnte ich gleichermaßen viel anfangen und an manchen Stellen war es für mich recht viel Input auf einmal. Gerade deshalb würde ich das Buch auch nicht unbedingt in einem Rutsch lesen, sondern einzelne Kapitel und Übungen lieber etwas wirken lassen.
Mir gefällt, dass der Darm hier aus einer Perspektive betrachtet wird, über die ich mir bisher nur wenig Gedanken gemacht hatte. Einige Zusammenhänge waren für mich neu und anderes hat Bekanntes noch einmal in einen größeren Zusammenhang gestellt. Vor allem die Anregung, den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen, nehme ich aus dem Buch mit. Ein interessanter Ratgeber, in dem ich sicherlich noch einmal einzelne Stellen nachlesen werde.

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Zwischen großen Gefühlen und dunkler Vergangenheit

Sinister Symphony (Whispers of Scandals, Band 1) von Marina Neumeier

Das ungewöhnliche Setting in der Welt der Oper hat mich von Anfang an angesprochen. Dazu kommt die gemeinsame Europatournee von Aria und Icaro, die durch ihre Vergangenheit viel mehr verbindet, als es zunächst den Anschein hat. Gerade diese Mischung aus Oper, Liebe und alten Familiengeheimnissen fand ich sehr gelungen.

Besonders Aria ist mir schnell ans Herz gewachsen. Sie hat es alles andere als leicht und leidet sehr unter dem Einfluss ihrer Mutter und den ständigen Kommentaren über ihren Körper. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte hat mir deshalb besonders gut gefallen. Nach und nach gewinnt sie an Selbstvertrauen, fühlt sich wohler mit sich selbst und beginnt, mehr für sich einzustehen. Das Thema Selbstakzeptanz wurde für mich dabei sehr einfühlsam umgesetzt.
Auch Icaro hat mir richtig gut gefallen. Hinter seinem selbstbewussten Auftreten steckt eine einfühlsame und verletzliche Seite, die erst nach und nach sichtbar wird. Besonders schön fand ich, wie er Aria wahrnimmt und ihr immer wieder zeigt, dass sie genau richtig ist, wie sie ist. Gleichzeitig ist auch Aria für ihn da, wenn ihn seine eigene Vergangenheit einholt. Dadurch hatte ich wirklich das Gefühl, dass die beiden sich gegenseitig guttun.
Neben der Liebesgeschichte sorgen die Geheimnisse der Familien und die Ereignisse aus der Vergangenheit dafür, dass es immer spannender wird. Anfangs stehen für mich noch stärker Aria und Icaro im Mittelpunkt, später nimmt die Handlung deutlich an Fahrt auf. Gerade das Finale hat mich mit einigen Entwicklungen überrascht.
Für mich ist das ein gelungener Auftakt mit sympathischen Hauptfiguren, ernsteren Themen und einer schönen Liebesgeschichte. Die Mischung aus Gefühlen, Familiengeheimnissen und Spannung hat mir sehr gut gefallen. Auf den nächsten Band bin ich nun sehr gespannt.

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Gaming, Gefühle und jede Menge Druck

Neon Nemesis von Ally Crowe

Das E-Sport-Setting war für mich einer der Gründe, warum ich neugierig auf die Geschichte war. Gleichzeitig musste ich mich gerade am Anfang erst einmal zurechtfinden. Die vielen Gaming-Begriffe, Teams und Rollen haben es mir nicht immer leicht gemacht und ich hätte mir etwas mehr Erklärung zum Spiel selbst gewünscht.

Mit der Zeit bin ich aber immer besser hineingekommen.
Maeve und Hunter haben mir als Hauptfiguren gut gefallen. Besonders ihre unterschiedlichen Sichtweisen und die gemeinsame Vergangenheit machen neugierig. Die Dynamik zwischen den beiden entwickelt sich im Laufe der Geschichte immer weiter und gerade die Frage, was damals zwischen ihnen passiert ist, hat mich lange beschäftigt.
Neben der Liebesgeschichte spielen auch ernstere Themen eine Rolle. Vor allem Maeve steht unter einem enormen Druck und versucht vieles mit sich selbst auszumachen. Dadurch bekommt die Geschichte mehr Tiefe, als ich zunächst erwartet hatte. Gleichzeitig sorgen die Ereignisse rund um das Turnier immer wieder für Spannung.
Gut gefallen haben mir außerdem die Freundschaften und der Zusammenhalt innerhalb des Teams. Dadurch dreht sich die Geschichte nicht ausschließlich um Maeve und Hunter.
Zum Ende hin ging mir manches allerdings etwas zu schnell. Gerade vom Turnier hätte ich gerne noch mehr gelesen, da das E-Sport-Setting für mich einen besonderen Reiz des Buches ausgemacht hat. Einige Entwicklungen hätte ich mir außerdem etwas ausführlicher gewünscht.
Insgesamt eine unterhaltsame Mischung aus E-Sport, Spannung und Gefühlen, die für mich zwar ein paar Schwächen hatte, mich aber trotzdem gerne weiterlesen ließ.

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Was bleibt, wenn das Leben anders verläuft

Wolkenberührpunkt von Christoph Kramer

Mich hat an diesem Roman besonders Romans Geschichte berührt. Ein einschneidendes Erlebnis in der Silvesternacht 2000 verändert sein Leben und lässt Fragen zurück, die ihn lange begleiten. Da ist die Suche nach dem geheimnisvollen „J“, die Freundschaft mit Steve und dieser besondere Wolkenberührpunkt, an dem die beiden dem Himmel ein Stück näher sind und ihre Wünsche in die Welt rufen.

Auch die leise Sehnsucht nach Mira fügt sich sehr schön in diese Geschichte ein.
Christoph Kramer erzählt all das ruhig und sensibel. Roman ist ein junger Mann, der seinen Platz im Leben sucht und mit seiner Vergangenheit zurechtkommen muss. Gerade weil seine Geschichte nicht mit großen dramatischen Worten erzählt wird, hat sie mich erreicht. Freundschaft, Sehnsucht, Herkunft und die Suche nach Glück spielen dabei eine große Rolle, ohne dass sich der Roman für mich überladen anfühlt.
Ungewöhnlich fand ich die persönlichen Einschübe von Christoph Kramer. Er blickt auf sein eigenes Leben und seine Kindheit und stellt sie Romans Erfahrungen gegenüber. Dadurch treffen zwei völlig unterschiedliche Lebenswege aufeinander. Anfangs musste ich mich an diese Wechsel etwas gewöhnen, mit der Zeit fand ich sie aber immer interessanter. Sie zeigen, wie unterschiedlich die Voraussetzungen sein können, mit denen Menschen ins Leben starten, und wie selbstverständlich man manches nimmt, solange man nur die eigene Lebenswelt kennt.
Erst durch eine zufällige Begegnung in einer Buchhandlung kreuzen sich die Wege der beiden. Roman bezahlt Kramers erstes Buch mit abgezählten Münzen und weckt damit dessen Interesse. Dass aus einem solchen Moment eine Geschichte über zwei so unterschiedliche Menschen entsteht, hat mir gefallen.
Für mich ist es ein einfühlsamer und nachdenklicher Roman, bei dem vieles zwischen den Zeilen passiert. Besonders Romans Suche und die Frage, was Glück für einen Menschen eigentlich bedeutet, sind mir im Gedächtnis geblieben. Es ist eine eher leise Geschichte, die mich an einigen Stellen sehr berührt und auch nach dem Lesen noch beschäftigt hat.

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Kleine Schritte mit großer Wirkung

Nebel im Kopf - Blei in den Knochen von Vanessa Salzberg

Schon im ersten Teil habe ich gemerkt, wie vielschichtig das Thema Erschöpfung eigentlich ist. Besonders interessant fand ich, wie viele verschiedene Faktoren dabei zusammenspielen können und dass Erschöpfung eben nicht einfach mit Müdigkeit gleichzusetzen ist.
Der Ratgeber ist in drei große Bereiche gegliedert und beginnt zunächst damit, die möglichen Hintergründe von Erschöpfung verständlich zu erklären.

Besonders gelungen fand ich das Ampelsystem, mit dem man die eigene Situation einmal bewusster betrachten kann. Die Zusammenhänge werden nachvollziehbar vermittelt, ohne dass man sich durch komplizierte Fachsprache kämpfen muss. An manchen Stellen gab es für meinen Geschmack zwar etwas viele Wiederholungen, insgesamt ließ sich das Buch aber sehr angenehm lesen.
Am meisten überzeugt hat mich der praktische Teil. Atemübungen, Mini-Routinen, Reizreduktion und der Gedankenparkplatz sind einige der Anregungen, die sich ohne großen Aufwand ausprobieren lassen. Gerade das hat mir gefallen, denn wenn man ohnehin erschöpft ist, braucht man meiner Meinung nach nicht noch ein umfangreiches Programm, das zusätzlichen Druck erzeugt.
Auch der Blick auf langfristige Veränderungen hat für mich gut zum bisherigen Aufbau gepasst. Besonders die Unterscheidung zwischen wirklicher Erholung und einem kurzfristigen Ausgleich ist mir im Gedächtnis geblieben. Insgesamt vermittelt der Ratgeber viel Wissen, gibt konkrete Anregungen und bringt einen immer wieder dazu, den eigenen Alltag zu hinterfragen. Für mich ein hilfreiches Buch, aus dem ich einige Ideen mitnehme und in das ich sicherlich noch einmal hineinsehen werde.

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Kindheitslieder neu entdeckt

tiptoi® Liederbücher - Rolf Zuckowskis Liederwelt von Rolf Zuckowski; Cee Neudert

Mit den Liedern von Rolf Zuckowski verbinde ich viele Erinnerungen, deshalb war ich auf dieses tiptoi Liederbuch besonders gespannt. Die Auswahl mit insgesamt 22 Liedern gefällt mir sehr gut und enthält bekannte Titel wie „Stups, der kleine Osterhase“, „Zebrastreifen“, „Sommerkinder“ und natürlich „In der Weihnachtsbäckerei“.

Dabei geht es nicht nur ums Zuhören, denn das Buch lädt immer wieder zum Mitsingen und Entdecken ein. Besonders schön finde ich die Möglichkeit, die abgedruckten Lieder mit Gesang oder nur als Instrumentalversion anzuhören. So können Kinder entweder einfach zuhören oder selbst mitsingen.
Auch die Gestaltung hat mir auf Anhieb gefallen. Die Illustrationen sind farbenfroh, modern und voller kleiner Einzelheiten, sodass es neben der Musik einiges zu entdecken gibt. Dazu kommen verschiedene Spiele, Geräusche und weitere Inhalte, die mit dem tiptoi Stift aufgerufen werden können. In den Bildern sind außerdem weitere Lieder von Rolf Zuckowski versteckt. Dadurch bietet das Buch deutlich mehr als eine Sammlung bekannter Liedtexte.
Mir gefällt besonders, dass hier verschiedene Generationen etwas miteinander teilen können. Erwachsene erkennen viele Lieder aus ihrer eigenen Kindheit wieder, während Kinder sie auf ihre Weise entdecken können. Auch ohne den Stift gibt es auf den Seiten durch die vielen Illustrationen einiges anzuschauen, für die interaktiven Funktionen wird er allerdings benötigt und muss separat vorhanden sein. Die farbenfrohe und kindgerechte Gestaltung passt für mich ebenfalls sehr gut zum Konzept. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Buch immer wieder hervorgeholt wird und nicht nach einmaligem Anschauen im Regal verschwindet. Für mich ist es eine schöne Verbindung aus Musik, Erinnerungen und gemeinsamem Entdecken.

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Ein turbulenter Abschluss

The Devious Husband von Catharina Maura

Auf die Geschichte von Sierra und Xavier war ich besonders gespannt, denn die beiden bringen durch ihre langjährige Rivalität reichlich Konfliktpotenzial mit. Sierra sieht in Xavier vor allem ihren geschäftlichen Gegner, während seine Gefühle für sie schon deutlich länger eine ganz andere Richtung eingeschlagen haben.

Als schließlich eine Ehe zwischen ihnen ins Spiel kommt, verändert sich ihre ohnehin komplizierte Beziehung noch einmal grundlegend. Gerade diese Ausgangslage hat für mich sehr gut funktioniert.
Sierra und Xavier begegnen sich auf Augenhöhe und schenken sich in ihren Wortgefechten wenig. Ihre Sticheleien und kleinen Machtkämpfe sorgen immer wieder für unterhaltsame Momente, gleichzeitig ist die Anziehung zwischen ihnen deutlich spürbar. Besonders Xavier fand ich interessant, weil hinter seinem selbstbewussten und teilweise arroganten Auftreten wesentlich mehr Gefühl steckt, als Sierra zunächst vermutet. Auch Sierra bleibt eine starke und eigenständige Figur und muss sich trotzdem mit Seiten an sich auseinandersetzen, die sie nicht jedem zeigt. Dass die Geschichte aus beiden Perspektiven erzählt wird, hat mir dabei gut gefallen, weil sich ihre unterschiedlichen Gedanken und Beweggründe dadurch besser nachvollziehen lassen.
Neben der Liebesgeschichte gibt es reichlich Drama, Emotionen und Spice, sodass es zwischen den beiden selten ruhig bleibt. Trotzdem stehen für mich nicht nur die leidenschaftlichen Momente im Vordergrund, sondern auch Vertrauen, Verletzlichkeit und die Entwicklung ihrer Beziehung. Der flüssige Schreibstil und die eher kurzen Kapitel haben dafür gesorgt, dass sich das Buch angenehm schnell lesen ließ. Schön fand ich außerdem, noch einmal auf die Windsor-Familie und bekannte Figuren aus den vorherigen Bänden zu treffen.
Für mich ist Sierra und Xaviers Geschichte ein sehr schöner Abschluss der Reihe. Besonders ihre Dynamik und die Mischung aus Rivalität und starken Gefühlen haben mir viel Freude beim Lesen gemacht. Nach sechs Bänden fällt der Abschied von den Windsors tatsächlich ein wenig schwer.

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Gut essen und dabei den Körper unterstützen

Nobody Told Me von Christina Enzmann; Susanne Liedtke; Anne-Katrin Weber

Da ich bereits das erste NOBODYTOLDME-Buch mochte, war ich auf das Wohlfühlkochbuch sehr gespannt. Die Verbindung aus Ernährungswissen und praktischen Rezepten gefällt mir auch hier ausgesprochen gut.
Zu Beginn wird verständlich erklärt, was sich während der Wechseljahre hormonell verändert und welche Rolle Ernährung dabei spielen kann.

Auch Themen wie Mikrobiom, Blutzuckerspiegel und Entzündungsprozesse werden aufgegriffen. Besonders angenehm finde ich, dass das Wissen nicht trocken vermittelt wird, sondern immer wieder durch praktische Tipps ergänzt wird.
Die Rezepte setzen unter anderem auf viel Gemüse, Hülsenfrüchte, Proteine und gesunde Fette. Viele davon haben mich direkt angesprochen und wirken gut im Alltag umsetzbar. Dabei geht es nicht um eine kurzfristige Diät oder Verzicht, sondern darum, die eigene Ernährung langfristig bewusster zu gestalten. Genau dieser Ansatz gefällt mir sehr.
Auch optisch macht das Buch mit seinen ansprechenden Fotos Lust aufs Ausprobieren. Für mich ist es eine schöne Mischung aus Kochbuch und Ernährungsratgeber, in der ich sicher noch häufiger blättern werde. Einige Rezepte stehen jedenfalls schon auf meiner Liste.

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Ein emotionaler Abschluss mit zwei besonderen Figuren

A False Start von Elsie Silver

Da ich die bisherigen Bände der Gold Rush Ranch Reihe alle gelesen habe, war ich sehr gespannt auf Nadia und Griffin. Nadia kannte ich bereits aus dem vorherigen Band, deshalb habe ich mich gefreut, nun ihre eigene Geschichte zu lesen. Ihre erste Begegnung mit Griffin beginnt mit einem Kuss, ohne dass die beiden wissen, welche Verbindung eigentlich zwischen ihnen besteht.

Als Griffin erfährt, dass Nadia die jüngere Schwester seines besten Freundes ist, steht für ihn fest, dass er Abstand halten muss. Nur sind die Gefühle und die Anziehung zwischen ihnen längst da.
Nadia und Griffin haben beide eine schwierige Vergangenheit, und genau das gibt ihrer Geschichte eine emotionale Tiefe, die mir sehr gefallen hat. Nadia habe ich als starke junge Frau erlebt, die ihren eigenen Weg gehen möchte. Griffin dagegen hat sich sehr zurückgezogen und lässt kaum jemanden wirklich an sich heran. Umso schöner fand ich es, ihn im Laufe der Geschichte besser kennenzulernen und hinter seine verschlossene Art zu schauen. Besonders seine Entwicklung hat mich berührt. Auch zwischen den beiden stimmt für mich die Chemie, und ihre Sticheleien bringen immer wieder etwas Leichtigkeit in die Geschichte.
Elsie Silvers Schreibstil liest sich gewohnt flüssig und angenehm, auch wenn durchaus schwere Themen eine Rolle spielen. Die Verbindung aus Gefühlen, Anziehung und der persönlichen Entwicklung der beiden hat für mich sehr gut funktioniert. Schön war für mich als Leserin der ganzen Reihe auch das Wiedersehen mit bekannten Figuren. Das Cover passt optisch gut zu den anderen Bänden und sorgt für einen schönen Wiedererkennungswert. Ich habe Nadia und Griffin unheimlich gern begleitet und fand ihre Geschichte sehr passend als Abschluss der Reihe. Von dieser Reihe und ihren Figuren verabschiede ich mich nach diesem letzten Band nur ungern und genau das zeigt mir, wie gern ich ihre Geschichten gelesen habe.

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