Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R.:
humorvoll
Finale von Friedrich Kalpenstein
Klappentext / Inhalt:
Ein neuer Herbert-Roman von Kindle-#1- und BILD-Bestsellerautor Friedrich Kalpenstein
»Spieglein, Spieglein an der Wand – wer ist das beste Grillteam im Land?«
Diese Frage stellt sich Herbert, nachdem er sich und seinen Kumpel Hans bei einer Meisterschaft angemeldet hat.
Wie schön wäre es, sich nur darauf konzentrieren zu können. Doch die Realität sieht anders aus. Das Leben stellt ihn vor große Herausforderungen. Lehrer, die in seinem Sohn Oskar großes Potenzial sehen, das gilt, gefunden zu werden. Neue Nachbarn, die seine Frau Anja dazu anstacheln, das Maximum an einem nachhaltigen Zuhause herauszuholen. Und nicht zuletzt ein Kater, der eigentlich ein Hund hätte werden sollen. Und der nun mit dem Vorzeige-Vierbeiner der neuen Nachbarn in direkter Konkurrenz steht.
Einmal mehr zieht Herbert in den Kampf gegen seine Alltagsgegner und beweist, dass es auch fernab seines Grills ordentlich heiß hergehen kann.
Cover:
Ein Mann am Grill und eine Katze daneben stellen die Situation gut dar. Die grell leuchtende Farbe des Hintergrundes zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Optisch und farblich ist es toll umgesetzt und der Wiedererkennungseffekt zu den anderen Bänden und Covern der Reihe ist gut erkennbar.
Meinung:
Es handelt sich hier zwar um den achten Band der Reihe, aber man kann hier auch durchaus quer einsteigen, da die Geschichten in sich recht abgeschlossen sind und man sich auch hier sehr schnell und gut hineinfindet.
Herbert ist schon so ein Typ für sich und die Situationskomik wird hier klasse umgesetzt und dargestellt. Ein toller Roman, nicht nur für Grillfans, sorgt hier für locker leichte und humorvolle Unterhaltung.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr locker, gut und flüssig lesen. Der Autor war mir bereits durch seine anderen Reihen und Bücher bekannt. Die Herbert-Reihe hingegen war mir neu. Anfangs brauchte ich ein wenig, um mit den Charakteren Bindung einzugehen, aber dies ging dann doch recht schnell und so habe ich diese dann auch lieb gewonnen.
Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Auch der Humor kommt hier keineswegs zu kurz und die Beschreibungen sind bildlich und gut vorstellbar erläutert. Alltags- und Situationskomik werden hier gut eingebunden. Die Kapitelanfänge sind gut erkennbar und die wähl der Überschriften ist passend und macht neugierig auf mehr, ohne dabei zu viel zu verraten.
Die Geschichte selbst lebt vom Moment und den Charakteren. man wird gut unterhalten, jedoch können mich die Salute- und Prost-Reihe mehr überzeugen.
Fazit:
Humorvolle Unterhaltung für Zwischendurch.
Rezensionen von Emmmbeee:
Muss es wie im Gestern bleiben?
Der Krabbenfischer von Benjamin Wood
Zwei Tage lang sind Lesende mit Thomas Flett auf Krabbenfang unterwegs. Er lebt wie in einer Traumwelt, zuckelt mit Pferd und Karren so dahin und achtet lediglich auf die gefährlichen Sandlöcher. Das alles ohne langes Nachdenken, kritisches Hinterfragen oder höhere Wünsche, in sich zurückgezogen, zufrieden und bescheiden.
Von seiner Mutter lässt er sich herumscheuchen, um des Hausfriedens willen. Erst ein angereister Regisseur, der sich wegen seiner Filme für Toms Arbeit interessiert, öffnet ihm das Fenster in eine andere Welt. Wie wäre es dort draußen? Was für Möglichkeiten gäbe es dort für ihn? Muss denn wirklich alles so bleiben wie zur Zeit von Grandpa?
Ein nahegehender Roman, verfasst in schöner stimmungsvoller Sprache. Ich kann die widerstreitenden Gedanken des jungen Mannes sehr gut nachvollziehen, und die Geschichte ist so gut erzählt, dass ich mich mittendrin befand.
Dreimal begleiten wir Thomas in den sandigen Meeresstrand hinaus, und jedes Mal ist das entsprechende Kapitel mit Erstes Niedrigwasser, Zweites und dann nochmals Erstes Niedrigwasser überschrieben: eine Besonderheit.
Der Autor verzichtet auf Drive, der hätte hier nur gestört. Er lässt dem Handlungsfluß seinen Lauf, ähnlich der sanften Brandung des Meeres gegen die flache Sandküste. Vergleichbar auch der Gangart des angeschirrten Pferdes. Dass der Roman in der Gegenwart geschrieben wurde, verstärkt noch den Eindruck der Entschleunigung.
Die Story lässt dem Leser ein Open End, und das ist gut so, denn auf diese Art bleibt Raum für eigene Gedanken und selbstständiges Weiterführen eines möglichen weiteren Weges. Was aber etwas mühsam war: Über viele Strecken liest es sich etwas zäh, zudem wird mit optischen Auflockerungen sehr sparsam umgegangen.
Das Cover wirkt so, wie die Atmosphäre geschildert ist, dämmrig, verregnet, nass und kalt. Ich habe beim Lesen gefröstelt. Meine Empfehlung deshalb: Bei einer heißen großen Tasse Tee lesen! Das Werk als einen literarisch-poetischen Spaziergang betrachten, mit Pausen lesen, vielleicht abwechselnd mit einem spannenden Roman?
Rezensionen von Ameland:
Ungleiche, aber gute Freunde
GRRRIZZLY von Hervé Le Goff
Schon auf dem Cover begegnen uns die ungleichen Freunde. Der missmutige Grizzly stapft über die Blumenwiese, während der quirlige und gut gelaunte Waschbär vorneweg läuft. Letzterem fallen viele Tätigkeiten ein, die man an einem so herrlichen Sommertag machen kann. Der Grizzly hat an allem etwas auszusetzen, macht aber mit und merkt dann wie schön es doch ist.
Ist wie bei uns Menschen, erst etwas unwillig nörgeln und am Ende froh sein, es getan zu haben. Manchmal muss man zu seinem Glück überredet werden.
Toll wie das Buch fast ganz ohne Text auskommt und die Bilder für sich sprechen. Die Illustrationen sind in kräftigen Farben und eher minimalistisch gehalten, dadurch lenken sie nicht von der Aussage der Bilder ab.
Ein tolles Bilderbuch über Freundschaft zweier unterschiedlicher Figuren, bei dem ich immer wieder schmunzeln musste.
Rezensionen von bus:
Eine aufregende und spannende Zeitreise!
Das Lied des Vogelhändlers von Ralf H. Dorweiler
Was für ein fesselnder und unterhaltsamer Roman über Kreuzritter, Minnesang und einen herzlosen Verrat!
Der Autor nimmt seine Leser mit in längst vergangene Zeiten um 1190. Wir lernen Walter von der Vogelweide kennen, gehen auf Kreuzzug und bekommen Einblicke in die Welt der Vogelhändler.
Erzählt wird anfangs aus zwei verschiedenen Perspektiven und Zeiten, bis beide Stränge zusammenlaufen.
Franziska von Hellenau und der Vogelhändler Wigbert spielen neben ein paar anderen Figuren die Hauptrollen dieser Geschichte. Beide sind interessante Charaktere und haben mich gleich in ihren Bann gezogen. Es war aufregend sie zu begleiten und mit ihnen die damalige Zeit gemeinsam zu erleben.
Der Autor hat einen tollen Schreibstil, der einen direkt mitnimmt und Bilder im Kopf zaubert. Die Einbindung realer Personen und Geschehnisse in diesem fiktivem Roman ist gut gelungen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, einiges an Wissen vermittelt und aufregende Lesestunden beschert.
Es ist eines von denen, die ich auf jeden Fall später noch einmal lesen werde!
Rezensionen von Kwinsu:
Liebe ohne Kitsch
Öffnet sich der Himmel von Seán Hewitt
James kämpft als schwuler Teenager mit dem engen Korsett eines nordenglischen Dorfes. Nach seinem Outing zieht er sich zurück und macht sich selbst zum Außenseiter. Getragen durch seine Fantasie, ändert sich alles, als er den eigenwilligen und störrischen Luke kennenlernt. Mit ihm erlebt er das erste Mal, was es heißt zu lieben, auch wenn er nicht weiß, ob Luke seine Gefühle erwidert.
Ich kann nicht umher, "Öffnet sich der Himmel" als literarische Wucht zu bezeichnen. Seán Hewitt haucht seinem Protagonisten so viel Begehren, Unsicherheit, Verlangen, sozialisierten Anstand ein, dass ich mehrere Tage nach Beenden des Buches immer noch in James' Gefühlswelt gefangen bin. Der Autor erzählt die Geschichte ohne pathetisch zu sein und frei von jedem Kitsch, zudem ist es auch vollkommen egal, wem seine Liebe gilt, denn sie ist vollkommen. Zugegebenermaßen sind James' Gedanken und Reflexionen fast zu reif für einen Teenager, jedoch bettet Hewitt das Erzählte in eine Rückschau aus Erwachsenensicht - der nunmehr erwachsene James kehrt Jahre nach dem Geschehen in die Ortschaft zurück und schildert so das Jahr, das ihn für immer verändert hat - und wird somit authentisch.
Die Sprache des Erzählers ist dicht und eindringlich, oft habe ich beim Lesen vergessen zu atmen. Mitunter hat der Text seine Längen und das Fortkommen scheint zäh und langsam, allerdings sind die Worte so gesetzt, dass jedes Einzelne seinen treffsicheren Platz hat, nichts erscheint unnötig, um einen in die Gefühlswelt hineinzuversetzen. Andererseits beherrscht der Autor auch nachhaltige Bilder zu erzeugen, die wohl dauerhaft im Kopf verweilen werden. Ganz nebenbei, aber natürlich, wird auch das Thema Armut angesprochen und wie es sich auf das Leben eines Teenagers auswirkt.
Mein Fazit: "Öffnet sich der Himmel" ist ein beeindruckend authentisch erzählter Roman über die erste und prägendste Liebe, die all ihre Fassetten - von himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt - durchspielt, ohne dabei kitschig zu sein. Den Protagonisten lernt man dabei so gut kennen, dass es fast schade ist, nicht mehr aus dem weiteren Verlauf seines Lebens zu erfahren. Die stellenweisen Längen sind nicht störend, sondern unterstreichen die Authentizität des Protagonisten - eine absolute Leseempfehlung für alle, die sich in die Gefühlswelt eines Teenagers mitreißen lassen wollen.
Rezensionen von ingrid78:
sehr spannend
Garden Girls von Jessica R. Patch
Ein wunderschön gestaltetes Cover, das so gar nicht auf einen Thriller hinweist. Und doch geht es in Garden Girls spannend zu. FBI-Agent Tiberius "Ty" Granger ist mit seinem Team in North Carolina, auf den Outer Banks. Nacheinander wurden die Leichen von zwei Frauen vor jeweils unterschiedlichen Leuchttürmen aufgefunden.
Ihre Körper sind über und über mit Blumen tätowiert. Es stellt sich heraus, dass ihr Mörder sie mit Blumen passend zu ihren Namen tätowiert hat. Doch was ist das Motiv? Ty trifft seine Jugendliebe, Bexley Hemmingway wieder, ihre Schwester ist verschwunden. Wurde auch sie von dem Serienkiller geschnappt? Jessica R. Patch schreibt flüssig und schafft überzeugende Figuren, fängt die Atmosphäre auf den Outer Banks ein, die durch einen aufziehenden Hurrikan noch bedrohlicher wirkt. Der Thriller ist sehr spannend und fesselt bis zum Ende.
Rezensionen von Claudia R.:
starke Charaktere
A Forgery of Fate von Elizabeth Lim
Klappentext / Inhalt:
Mit zauberhaftem Farbschnitt in der ersten Auflage – nur solange der Vorrat reicht!
Tru Saigas wollte nie eine Betrügerin werden – doch seit ihr Vater verschollen ist, wird die Familie von Schuldeneintreibern verfolgt. Tru hat keine Wahl, sie muss ihr Talent als Kunstfälscherin zu Geld machen.
Noch dazu hat sie eine einzigartige magische Fähigkeit: Sie kann die Zukunft malen!
Aber nicht einmal ihre Zauberkraft reicht aus, um die Familie vor den Feinden zu schützen, die sie sich in den dunklen Gassen der Stadt gemacht hat. Als die Situation ausweglos wird, stimmt Tru einem Ehevertrag mit einem geheimnisvollen Drachenlord zu, der ihr einen Neuanfang verspricht. Tru muss zu ihm in seinen verlassenen Unterwasserpalast ziehen – und eine Vision malen, die so viel verrät, dass es sie beide das Leben kosten könnte ...
Märchenhafte Enemies to Lovers/Forced Marriage Romantasy!
** Ein Must Have für alle Fans asiatisch inspirierter Fantasy Romance **
Cover:
Das Cover ist einfach wundervoll und ein richtiger Eyecatcher. Die asiatisch angehauchte Atmosphäre kommt hier bereits sehr gut herüber. Kämpferisch, magisch und mystisch ist das Ganze gestaltet. Eine junge Frau in einem Drachen verwickelt beweist hier bereits Mut und Stärke. Die golden glänzenden Elemente geben den Ganzen einen zusätzlichen geheimnisvollen, aber auch edlen Glanz. Die Umsetzung und Gestaltung finde ich sehr gut gelungen und das Cover macht einen tollen Eindruck auf mich. Dies allein ist schon ein Highlight.
Meinung:
Ein wundervoller Romantasy Einzelband mit asiatischem Setting, magisch märchenhaften Elementen und starken Charakteren. Tru war mir schnell sehr sympathisch und auch Gaari hat etwas durchn seine mysteriöse Art. Man wird schnell ans Geschehen gefesselt und findet sich in Setting und Charaktere sehr gut und schnell hinein.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Klasse ist hier auch der wundervolle Farbschnitt, dieser führt das Cover auch über die Seiten hinaus fort und die blau gelben Farben bilden schöne Kontraste.
Die Karte in der Klappenbroschur hinten und vorne ist ein weiteres wundervolles Detail. Auch diese ist sehr schön umgesetzt und zugleich auch sehr hilfreich.
Die Geschichte ist spannend emotionsreich und fesselnd umgesetzt. Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich leicht und flüssig lesen. Es wird bildhaft und gut vorstellbar beschrieben. In Charaktere findet man sich sehr gut hinein. Tru überzeugt durch ihre toughe und sympathische Art. Ihre besondere Fähigkeit ist toll dargestellt und passt so gut zum Gesamten. Die Idee dahinter und auch das Setting sind wundervoll abgestimmt. Auch die asiatische Kultur und die Atmosphärische Stimmung des Ganzen wird extrem gut erfasst und umgesetzt. Überraschende Entwicklungen und Wendungen, besonders zum Ende, sorgen für einige Wow Momente und sprachlose Lesemomente.
Die Gestaltung und Gliederung hat mir richtig gut gefallen und alles ist sehr schön aufeinander abgestimmt. Die Anfänge sind wundervoll und gut erkennbar. Das Drachenmotiv ist toll gewählt und auch auch die Länge der Kapitel ist sehr schön, so dass ein guter Lesefluss hier ermöglicht wird. Die Namen sind eigen und zugleich keine Zungenbrecher, dies gefällt mir gut. Häufig erlebt man bei asiatischer Literatur anderes und hat es dann schwer mit Namen und Nennung. Dem ist hier zum Glück nicht so.
Mir hat es sehr gut gefallen und mich sehr gut unterhalten. Die Charaktere haben überzeugt und es war für misch spannend bis zum Schluss.
Fazit:
Ein wundervoller Romantasy Einzelband mit asiatischem Setting, magisch märchenhaften Elementen und starken Charakteren.
Rezensionen von Jazz:
Logikfehler und inhaltsleer
Honeybridge. All Mine von Pippa Nixon
Ich startete mit der Erwartung, einen süßen, cozy Autumn-Roman zu lesen. Der Roman ist flüssig zu lesen und kommt mit der wechselnden Erzählerperspektive zwischen beiden Protagonisten in der Ich-Form.
Leider konnte mich Nixon gar nicht überzeugen.
Isabella, Anfang 30, frisch geschieden, will endlich mit ihrem Traum durchstarten und ihr eigenes Restaurant eröffnen.
Zudem hat sie sich geschworen, ein Jahr lang zölibatär zu leben. Direkt am ersten Tag ihrer Ankunft in Honeybridge, verfällt sie aber natürlich dem Look ihres heißen, unwiderstehlichen, französischen Nachbarn Etienne. Dieser lässt nichts abblitzen und ist dafür bekannt, sich gleichzeitig niemals zu binden.
Der Roman hatte Potential. Leider gab es zahlreiche Logikfehler. Zudem fehlte einfach das gewisse Etwas. Etwas, was den Roman von den anderen abhebt. Etwas erfrischend Neues. Innovatives. Interessantes. Etwas, was man noch nicht schon x-mal gelesen hatte.
Ich hatte insgesamt einfach mehr Hygge und Kleinstadtfeeling-cozyness erwartet.
Der Roman war mir bedauerlicherweise zu inhaltsleer. Er hatte Potential mit all den Themen: problematischer Ex-Mann, Brand, Spielsucht, Waise, etc. Aber letztendlich wurde das alles nur am Rande erwähnt und die Protagonisten hatten gefühlt in jedem zweiten Kapitel Kein-Sex-Sex. Die Menge und Arten waren einfach nur ridiculous. Beide wirkten nicht wirklich verliebt, sondern wie notgeile Teenager. Denn wirklich viel Tiefe war zwischen beiden nicht zu lesen. Ich könnte beide Charaktere am Ende des Romans wirklich wenig beschreiben.
Die nächsten Bände werde ich mir daher nicht durchlesen.
Rezensionen von carola1475:
Mehr als ein Regionalkrimi
Alles hat ein Ende von Andrea Revers
Die pensionierte Kriminalkommissarin Frederike Suttner lebt mit ihrem Kater Hannelore in der Vulkaneifel, sie hat ihre Neugier und ihren Spürsinn nicht verloren und wird auf den rätselhaften Todesfall einer vorher gesunden Frau aus einem Nachbardorf aufmerksam, die über ihrer herzhaften Mahlzeit 'Himmel un Ääd' tot zusammengebrochen ist.
Und ihre Nichte Angela quartiert sich bei ihr ein, sie verdächtigt ihren Lebensgefährten Frank, eine andere zu haben, so dass sie ihm noch nichts von ihrer Schwangerschaft erzählt hat.
Einige wenige Male werden vergangene Begebenheiten kurz erwähnt, was die Beziehung der Figuren zueinander deutlicher macht, aber die gelungene Charakterisierung der sympathischen Protagonisten und auch der interessanten Nebendarsteller macht es mir leicht, mit diesem 6. Band in die Reihe einzusteigen, ich hatte nie das Gefühl, dass mir Vorwissen fehlt.
Frederike ist einfallsreich, scharfsinnig und unerschrocken, sie will mehr zum Todesfall herausfinden und sie will wissen, was mit Frank los ist. Unterstützt wird sie bei ihren Nachforschungen von Franks Onkel Willi, ehemaliger forensischer Psychologe, und seinen lebhaften Mitbewohnern im Stift und auch die Bekanntschaft von Franks Chef bei der Mordkommission und Kollegen in anderen Dezernaten weiß Frederike zu nutzen.
Andrea Revers schreibt lebendig und humorvoll, ihre Figuren sind vielschichtig und psychologisch glaubwürdig, Frederike lässt an ihren Gedanken und Überlegungen teilhaben, so dass ich nah am Geschehen bin und miträtseln kann.
Die Autorin zeichnet ein realistisches Bild der ländlichen Eifel, in der Geschäftsleute keine Nachfolger finden und sich Neuigkeiten zuverlässig und schnell von Dorf zu Dorf verbreiten, wo aber auch der Zusammenhalt der Menschen groß ist. Die Autorin bringt durch ihr Wissen um Süchte, Drogenkonsum und Vertriebswege von Drogenkartellen auch ernste und aktuelle Aspekte in die spannende Handlung ein.
Ich habe den wendungsreichen Krimi mit seinem nervenaufreibenden Showdown und der komplexen Auflösung sehr gern gelesen, er hat mich bestens unterhalten.
Rezensionen von PeLi:
3 Streuner erleben Abenteuer
3 Streuner und der sprechende Berg von Anja Fröhlich
„3 Streuner und der sprechende Berg“ ist ein wunderschönes Kinderbuch, das mit einer Mischung aus Humor, Fantasie und spannenden Abenteuern überzeugt.
Schon auf den ersten Seiten merkt man, dass hier drei ganz besondere tierische Helden im Mittelpunkt stehen: die ehemaligen Straßenhunde King Kerl, Big Ben und Flirty.
Ihre witzigen Dialoge und ihre ganz unterschiedlichen Charaktere machen die Geschichte lebendig und bringen einen beim Lesen immer wieder zum Schmunzeln.
Aber auch die niedliche Schildkröte "Schildegard" möchte ich nicht unerwähnt lassen, denn die haben meine Enkel und ich auch sofort ins Herz geschlossen.
Beim Vorlesen habe ich gemerkt, wie sehr die Kinder mitgefiebert haben. Sie waren sofort neugierig, wie es mit den drei Hunden und Schildegard weitergeht, und haben viele Fragen gestellt. Besonders schön finde ich, dass die Geschichte auf eine spielerische Weise wichtige Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt und Mut vermittelt. Auch wenn die Streuner manchmal in Schwierigkeiten geraten, halten sie doch immer zueinander, eine Botschaft, die Kinder sehr gut verstehen.
Die Illustrationen runden das Buch wunderbar ab. Sie sind detailreich, liebevoll gestaltet und unterstützen die Handlung perfekt. Gerade für Kinder ist es schön, immer wieder neue Kleinigkeiten in den Bildern zu entdecken.
Alles in allem ist „3 Streuner und der sprechende Berg“ eine rundum gelungene Geschichte, die nicht nur unterhält, sondern auch Werte wie Loyalität und Hilfsbereitschaft vermittelt. Ein tolles Kinderbuch zum Vorlesen oder Selberlesen, das sicher viele kleine (und große) Leserherzen erobern wird.











