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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Katzenmicha:

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Spannender Thriller

Stummes Trauma von Helena Kubicek-Boye

Es wird eine tote junge Frau forensischen Psychiatrie in Säter im Schnee gefunden, kurze Zeit darauf stirbt eine weitere Frau, die Mitglied im hiesigen Jagdverein ist.Anna Varga, die Psychologin erfährt, das es dabei um ihre Patienten handelt sie hat das Opfer therapiert.Die Patientin Felicia soll sich das Leben genommen haben,hätte Anna das erkennen müssen?Anna kann es nicht fassen und beginnt selbst Nachforschungen anzustellen.

Was sie dabei nicht ahnt, sie ist dabei in ein großes Wespennest aus Familienproblemen zu stechen.Was hat es außerdem mit dem toten Wolf auf sich, der in der Nähe der Toten gefunden wurde?Und eine weitere Frauenleiche entdeckt wird kurz drauf gefunden…

Die Autorin Helena Kubicek Boye hat einen fließenden und bildhaften Schreibstil.Spannend schildert sie den Thriller der mit seiner dichten, winterlichen Kulisse für spannende Ermittlungen sorgt.Sehr gerne 4 Sterne und mehr von spannenden Thriller der Autorin.

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Spannender Thriller

Rezensionen von Silvia Fleck:

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Toller Alltagsbegleiter

Mei liabste Speis von Eva Kamper-Grachegg

Ich bin Wiederholungstäterin was Eva Kampers Kochbücher angeht. Ich habe sie alle. Und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. Die Gerichte sind unkompliziert zuzubereiten und schmecken toll. Vor allem die Salate finde ich wunderbar. Grün und Kernöl in Ehren, aber es geht eben auch anders.

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Toller Alltagsbegleiter

Rezensionen von @lust_auf_literatur:

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Zeitgenössische und feministische Neuerzählung eines Märchenklassikers

Die Kröte von Simone Hirth

Vor ungefähr zwei Jahren erschien der Roman „Malus“ von Simone Hirth, der für mich ein aufregendes, feministisches Highlight war und in mir den dringenden Wunsch geweckt hatte, mehr Literatur der wahlösterreichischen Schriftstellerin zu lesen.
Jetzt ist mit „Die Kröte“ ihr neuer und fünfter Roman erschienen und gleich bei mir eingezogen.

Und auch in „Die Kröte“ bewegt sich Hirth weit im Reich der Metaebene und verwandelt ein bekanntes Märchen in eine zeitgenössische und feministische Geschichte.

Ich bin jetzt literaturgeschichtlich nicht ganz so sattelfest, aber die Grundzüge des Grimmschen Märchens „Der Froschkönig“ sind mir noch vage aus meiner Kindheit bekannt, was für die Lektüre von „Die Kröte“ von Vorteil, aber vielleicht nicht unbedingt notwendig ist.

Hirth Erzählerin Milena teilt ihr Leben ganz plötzlich mit einer Kröte. Naja, so ganz plötzlich ist die Kröte nicht erschienen. Du kennst es vielleicht: Dein Smartphone fällt ins Wasser und da gehst du auf das Angebot einer Random Kröte ein, es dir wieder zu besorgen. Natürlich nicht so ganz ohne Gegenleistung. Und so ist die Kröte jetzt eben da und verbreitet mit ihren ungebetenen Untertiteln eine immense Unsicherheit im Leben der Erzählerin.

“Seit die Kröte in mein Leben getreten ist, haben Verlust und Verlassen, Halt und Sicherheit eine andere Bedeutung, eine andere Dimension und Dringlichkeit für mich bekommen.”

Schnell merkt Milena, dass die Kröte nicht unbedingt ihr Bestes will, sondern Unwahrheiten verbreitet, sie manipulieren und Kontrolle ausüben will.
Außerdem greift die Kröte ihre unbewusste Gedanken und Wünsche auf, vereinfacht und verzerrt sie, bis Milena selbst nicht mehr weiß, was sie eigentlich gedacht hat.

Und jetzt verschwindet die Kröte nicht mehr so einfach, sie hat sich in Milenas Leben eingenistet.

Wie schon erwähnt, funktioniert Hirths parabelartiger Roman hauptsächlich über die Metaebene und ermöglicht so einen unendlichen Interpretationsspielraum.
Für mich symbolisiert die Kröte eine individuelle und gesellschaftliche Stimme, die scheinbar Hilfe und Orientierung anbietet und zunächst wie ein Mittel gegen Einsamkeit aussieht, dabei aber verunsichert und manipuliert.
Dabei denke ich konkret an rechte und populistische Strömungen, die komplexe Probleme bewusst vereinfachen und auf falsche Zusammenhänge reduzieren und so eine vermeintlich einfache Lösung anbieten.


“Im Märchen hat Komplexes, Vielseitiges, haben Nuancen keinen Platz. In der Wirklichkeit übrigens viel zu oft auch nicht.”

Die Kröte verhält sich zudem übergriffig und ihr Verhalten gegenüber Milena lässt sich als toxisch bezeichnen.

Der wirklich spannende Schluss auf den letzten Seiten unterstreicht diese Lesart. Es würden sich aber auch ganz andere Interpretationsansätze anbieten, wie das so oft bei Märchen der Fall ist.

Grundsätzlich ist „Die Kröte“, genauso wie es auch „Malus“ bereits thematisiert hatte, ein Roman, der die emanzipatorische Kraft des Erzählens und der Literatur betont. Und so stehen Milena auch wieder ein weiblicher Kanon aus literarischen Stimmen zur Seite.

“Es ist doch das Privileg und die Stärke der Literatur, dass sie Dinge beschreiben kann, die jenseits von wahr und unwahr liegen. Jenseits von real und irreal oder surreal.”

„Die Kröte“ war für mich jetzt vielleicht nicht so ganz das Highlight wie es „Malus“ für mich war, aber gerade der aufregende Schluss hatte mich jetzt auf den letzten Seiten wieder ganz gut aus dem etwas langwierig geratenen Metauniversum zurück auf die Erde geholt.

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Zeitgenössische und feministische Neuerzählung eines Märchenklassikers

Rezensionen von Birgit Ettinger:

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Was zählt in einer fragilen Welt?

Kleine Fenster zum Glück von Elmar Simma

Jede Karte enthält eine Fabel, Parabel, biblische Weisheit, japanische Kintsugi, oder chassidische Geschichte – auf der Rückseite ein passender Impuls – ein Denkspiel, das uns kurz innehalten lässt - gleichzeitig eine Anregung, den Moment besser zu gestalten.
Dear Autor, selbst Seelsorger, ist offen für Kulturen und Religionen – und gibt praktische Anregungen für Alltag und Entwicklung – öfter mal lächeln, Beziehungen pflegen, weniger Reue – mehr Genuss – ohne jemanden unter die Räder geraten zu lassen.

Ein Bervier für jeden Tag – oder als Geschenk.

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Was zählt in einer fragilen Welt?

Rezensionen von Shilo:

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Unter Piratenfahne – ein Roman zwischen Freiheit und Verrat

Im Bann der Freibeuter von Johann Christian Lotter

Johann Christian Lotter hat mit "Im Bann der Freibeuter" einen historischen Abenteuerroman geschaffen, der mich schnell in seinen Bann gezogen hat. Der Einstieg wirkt noch ruhig, fast nachdenklich, doch dann nahm die Geschichte Fahrt auf, und ich fühlte mich mitten drin in einer Welt voller Gefahren, Entscheidungen und unerwarteter Wendungen.

Besonders eindrücklich fand ich die Erzählweise: Richard Kreutzner schildert seine Erinnerungen im Rückblick, was dem Ganzen eine besondere Schwere verleiht. Man spürt von Anfang an, dass es nicht nur um Abenteuer auf See geht, sondern auch um Schuld, um Loyalität und darum, was man für seine Ziele opfert. Dass Figuren wie William Kidd tatsächlich existiert haben, machte die Handlung für mich noch greifbarer und gab ihr eine glaubwürdige Basis. Dieser Roman beruht auf tatsächlichen Ereignissen am Ende des 17. Jahrhunderts. Die Hauptfiguren sind zwar fiktiv, aber viele Nebenfiguren gab es wirklich – das verleiht dem Ganzen zusätzliches Gewicht.
Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, selbst an Deck zu stehen: das Knarren der Planken, das Ringen um Macht und das ständige Risiko, das dieses Leben mit sich bringt. Gleichzeitig bleibt der Blick auf Richard als Menschen spürbar – seine Sehnsucht nach Anerkennung, sein inneres Schwanken und seine Liebe, die wie ein roter Faden immer wieder aufscheint. Manchmal musste ich schmunzeln über seine kleinen Eigenheiten, und an anderen Stellen war ich richtig angespannt.
Der Schreibstil ist lebendig, was das Lesen zu einem Vergnügen macht. Manche Passagen waren mir etwas detailreich, da habe ich kurz den Lesefluss verloren, aber das hat dem Gesamterlebnis keinen Abbruch getan. Insgesamt habe ich den Roman mit Spannung und Freude gelesen. Er bietet Atmosphäre, Historienflair und Abenteuer, ohne ins Märchenhafte abzudriften.
Für mich sind es starke vier Sterne. Ein packender Roman mit viel Atmosphäre, einem lebendigen Erzählstil und einem Protagonisten, der mich bis zur letzten Seite beschäftigt hat.

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Unter Piratenfahne – ein Roman zwischen Freiheit und Verrat

Rezensionen von brauneye29:

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Schöne Geschichte

Alle weg von Stefan Maiwald

Zum Inhalt:
Die Nebensaison beginnt in Pinos Bar in Grado dann, wenn der Fernseher wieder läuft und die Stammgäste wieder über die ganz normalen Dinge wie Politik, Fußball, Kriminalfälle reden oder auch streiten. Es wird für einander gekocht, gelacht, diskutiert und aufs Leben angestoßen. Das ganz normale Leben eben wird wieder Normalzustand statt Touristenströme abzuwickeln.

Meine Meinung:
Ich mach zwar keinen Urlaub an der Adria, aber in Italien am Gardasee und so lange bin ich auch noch gar nicht zurück und ich kann mir vorstellen, dass es auch dort ähnlich abläuft. Wenn es ruhiger wird, wird es für die Italiener wieder normaler und irgendwie auch lebhafter auf andere Art und Weise. Irgendwie habe ich mich total abgeholt gefühlt von dem Buch, denn ich hatte fast das Gefühl als säße ich bei manchen Szene als stiller Beobachter daneben.
Fazit:
Schöne Geschichte

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Schöne Geschichte

Rezensionen von Claudia R.:

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streiten und vertragen

Ich war das nicht! von Lydia Hauenschild

Klappentext / Inhalt:

Entschuldigung sagen und Fehler eingestehen: So können Kinder ihre Konflikte lösen

Streit, Neid und Eifersucht – solch starke Gefühle erleben Kinder häufig. Wie können sie lernen, damit umzugehen? Gibt es einen Weg, „richtig zu streiten“? Warum sind Entschuldigungen so wertvoll?

Lydia Hauenschild erzählt in diesem Buch ganz empathisch die Geschichte von Leo und Klara, die einen handfesten Krach haben und denen es trotzdem gelingt, Freunde zu bleiben.

Streiten lernen und Versöhnung schaffen: Kinderbuch ab 4 über eine wichtige soziale Kompetenz
Nah am Kinderalltag: realistische Geschichte über einen Konflikt bei Kindern und seine Lösung
Verzeihen und Fehler wieder gut machen: wWertvolle Strategien zu Streit bei Kindern und Streit in der Familie
Streit schlichten und Werte vermitteln: eine Geschichte, die zu weiterführenden Gesprächen einlädt
Beispielgeschichte für die Konfliktlösung mit Kindern und Streitregeln im Kindergarten und in der Grundschule
Soziale Interaktion bei Kindern fördern und mit ihnen Lösungen entwickeln

Wie verhalte ich mich, wenn es zu einem Wortgefecht kommt, und wie sage ich am besten Entschuldigung? Die Geschichte von Klara und Leo passiert genau so täglich in Kitas und Kinderzimmern: Leo ist stolz auf seinen Elefanten aus Bauklötzen, Klara macht ihn versehentlich kaputt und traut sich nicht, ihre Schuld einzugestehen. Doch den Kindern gelingt es, ihren Streit zu klären und neu zu beginnen.

Mit der von Antje Bohnstedt illustrierten Geschichte können Eltern und Erzieher:innen die emotionale Kompetenz bei Kindern fördern. Die Versöhnungsgeschichte zeigt schon Kita-Kindern, wie sie Konflikte austragen und einander verzeihen können. Ein pädagogisch wertvolles Kinderbuch ab 4 Jahren, das beim Erlernen wichtiger sozialer Fähigkeiten unterstützt.

Cover:

Ärger liegt hier förmlich in der Luft. Zwei Kinder stechen sich gegenüber, wobei einer den anderen anschreit und es ziemlich doll nach Streit aussieht. Die Thematik ist hier auf dem Cover sehr gut und ausdrucksstark erfasst. Optisch und farblich ist es auch sehr gut umgesetzt.

Meinung:

Ein kleinen Missgeschick kann manchmal einen Streit entfachen, doch wichtiger ist, dass man dann wieder zueinander findet. Leo hat sich etwas tolles gebaut und als dieses kaputt geht, weil Klara es aus dem Regal holt, wird Leo wütend, aber auch traurig. Was kann Klara machen?

Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verstehen, aber solche Situation kennt sicherlich jeder und wie geht man dann damit um. Jemanden zu verzeihen ist nicht leicht, aber auch um Verzeihung zu bitten, oder etwas wieder gut zu machen erfordert Mut und Stärke.

Der Schreibstil ist angenehm und gut nachvollziehbar. Man kann der Situation und dem Geschehen sehr gut folgen. In die beiden Kinder kann man sich sehr gut hineinversetzen. Schnell versteht man, was lost ist und bekommt auch die Gefühle und Emotionen sehr gut mit. Was tun bei einem Streit? Und wie wichtig ist vertragen?

Liebevoll wird auf die Situation eingegangen und das Ende zeigt ein sehr schönen Verlauf.

Optisch ist das Ganze auch klasse umgesetzt. Die bunten Illustrationen geben das Ganze sehr gut wieder und veranschaulichen es sehr schön. Die bunten Bilder geben das Ganze gut wieder und runden die Geschichte perfekt ab. Auch die Emotionen sind auf den Bildern gut zu erkennen und man kann dem Verlauf anhand der Bilder sehr gut folgen.

Ein Alltagssituation sorgt hier für Gesprächsstoff und die Lösung am Ende hat uns gut gefallen. Ein Kinderbuch, welches das Thema Streit und Vertragen sehr gut thematisiert und kindgerecht, sowie gut verständlich umsetzt,

Fazit:

Streiten und vertragen, ist nicht immer leicht, wird hier aber sehr schön veranschaulicht und kinderleicht erzählt.

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streiten und vertragen

Rezensionen von Sheilo:

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Ein toller Start der Spin-Off-Reihe

Kings of Cypress Pointe - Crossed Lines von Rachel Jonas und Nikki Thorne

Pandora hat schon so viele Geheimnisse ausgegraben, unter anderem das von Josslyns Familie bzw. ihres untreuen Vaters. Josslyns Eltern wollen deswegen einen Neustart weit weg von dem Skandal wagen, aber Josslyn wehrt sich gegen den Umzug und zieht bei ihrem besten Freund Dane ein, einen der bekannten Golden Brüder.

Die beiden sind schon ewig miteinander befreundet und beiden ist bewusst, wie sehr es auch zwischen ihnen knistert, sie ihre Gefühle jedoch unterdrücken. Aber wird eine gemeinsame Wohnung und eine immer größere Verflechtung ihrer Leben dazu führen, dass sie die Beziehung zwischen ihnen ändert?

"Crossed Lines" ist der vierte Band der "Kings of Cypress Pointe"- Reihe und ich habe diesen Teil nur so verschlungen. Der flüssige und fesselnde Schreibstil der Autorin sorgt dafür, dass man das Buch einfach nicht zur Seite legen möchte. Die Geschichte von Dane und Josslyn ist sehr emotional und die Spannung wird durch viele Auf und Abs in der Handlung bis zum Ende des Buches aufrecht erhalten.

Josslyn lernten wir in den vorhergehenden Bänden bereits als Nebenfigur kennen und ich habe sie damals schon sehr für ihre Stärke bewundert. Gegenüber ihren Eltern schafft sie es, deutlich ihre Meinung zu sagen, jedoch tut sie sich mit Entscheidungen, die mit Dane zusammenhängen, immer wieder selbst weh. Die Idee zu ihrer Never-Have-I-Ever-Liste hat mir sehr gut gefallen, jedoch hätte sie wohl nie damit gerechnet, dass gerade Dane sie dabei unterstützen möchte.

Dane ist ein toller Mann, der beschützt, was zu ihm gehört, egal ob es sich dabei um eine Freundschaft oder Beziehung handelt. Ich finde es toll, das Dane zu seiner Meinung steht und sich von niemanden beeinflussen lässt. Doch wem kann er in den hart umkämpften Model- und Social Media Business wirklich trauen?

Im Verlauf der Handlung spürt man sehr, wie viele Emotionen sich zwischen Dane und Josslyn angestaut haben. Stellenweise hätte ich wirklich zu gerne ein ernstes Wörtchen mit beiden gesprochen. Die Achterbahnfahrt der Gefühle wird im Buch sehr greifbar und es war mir eine große Freunde, Dane und Josslyn zu begleiten. Im Verlauf der Geschichte darf man sich über ein Wiedersehen mit West und Blue freuen, aber ich denke, dieser Band lässt sich auch sehr gut ohne Vorkenntnisse der Reihe lesen.

Ich selbst bin ein großer Fan der Kings of Cypress Pointe"- Reihe und mich hat auch dieser vierte Band wieder sehr gefesselt. Er ist ein Must-Read für alle, die bereits die Bücher über West und Blue geliebt haben. Von mir gibt es daher eine sehr große Empfehlung.

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Ein toller Start der Spin-Off-Reihe

Rezensionen von Bellis-Perennis:

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Unerwartetes Finale

Der Weihnachtsmannkiller 3 von Klaus-Peter Wolf

Alle Welt wähnt den Weihnachtsmann-Killer Tobias Henner aus den beiden Vorgängern tot in der Ostsee, als sich Susi Gröpeling bei ihrer Therapeutin Dr. Boden meldet und sie zu ihrer Hochzeit bei einer Fischbude einlädt. Ihr schwant Böses, weshalb sie Ann Kathrin Klaasen verständigt.

Noch herrscht sommerliches Getriebe an der Ostsee.

Doch als die Geschäfte mitten im August Lebkuchen und Spekulatius in die Regal räumen, beginnt Tobias akribisch mit den Vorbereitungen zum diesjährigen Showdown. Die Liste der Personen, die er vernichten will muss, ist länger denn je. Allen voran Ann-Kathrin Klaasen, für die in seinem Adventkalender das 24. Türchen reserviert ist. Doch auch Jörg Tapper, der Chef des Café Ten Cate, und Vincent Pötter, jener Pseudokünstler, der den Weihnachtsmann-Killer verhöhnt, stehen ganz weit oben.

Doch es kommt anders als er denkt, denn Fluchtgefährtin Susi erlebt einen dramatischen Flashback in ihre eigene Vergangenheit...

Meine Meinung:

Mit einem unerwarteten Finale endet die Reihe um den Weihnachtsmann-Killer, die fast ganz Ostfriesland in Atem gehalten hat.

Wie schon in den Vorgängern wird der Krimi aus verschiedenen Perspektiven erzählt. So dürfen wir an den Gedanken von Tobias Henner und Susi Gröpeling teilhaben, den Diskussionen der Kripo-Beamten lauschen, machen uns gemeinsam mit Frau Dr. Bogen ein bisschen Sorgen um Henner und erleben den Medienhype rund um PennywiseNullZwo, der um der Reichweite in den sozialen Medien willen, beinahe über sprichwörtliche Leichen geht.

KHK Rupert schafft es wieder einmal durch seine unbedachten und zotigen Macho-Sprüche Kriminaldirektorin Schwarz in Weißglut zu versetzen. Bin schon sehr neugierig, wann sie, entnervt von der Truppe rund um Ann Kathrin Klaasen das Handtuch wirft.

Wie wir es von Klaus-Peter Wolf gewöhnt sind, baut er durch zahlreiche unerwartete Wendungen die Spannung immer weiter auf, bis sie sich zuletzt in einem fulminanten Showdown entlädt.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem packenden Finale der Weihnachtmann-Killer-Trilogie 5 Sterne.

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Unerwartetes Finale

Rezensionen von Bellis-Perennis:

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Hat mich gut unterhalten

Alle weg von Stefan Maiwald

Wenn nach dem Ferragosto (15. August) die Anzahl der Touristen in Italiens Touristengebieten schlagartig abnehmen, kehrt auch an der Oberen Adria, in diesem Fall in Grado, wieder ein wenig Ruhe ein. Die Einheimischen können aufatmen und sich zwischen September und April wieder ihren eigenen Vorlieben widmen, bevor die neue Saison beginnt.

Der deutsche Autor Stefan Maiwald fängt genau diese Momente ein. Wir Leser können ihn und die Gradeser in den Monaten September bis April beobachten. Fixpunkt seiner Betrachtung ist Pinos Bar, in der nun wieder der Fernseher läuft und sich Grados Bewohner Schnurren und Anekdoten erzählen. Dabei nimmt Maiwald, der mit seiner italienischen Frau und den Töchtern in Grado lebt, die Rolle des (deutschen) Beobachters ein, der über manche Angewohnheit nur staunen kann.

Stefan Maiwalds Schreibstil ist präzise und humorvoll. Mehrmals musste ich beim Lesen hellauf lachen. Die meisten seiner Texte sind kurz, oft scharf formuliert, ohne jedoch (ab)wertend zu sein. Der Autor wirkt auf mich, obwohl er schon länger in Grado lebt, nach wie vor wie ein Staunender. Ein bisschen wie ein Kind vor dem beleuchteten Christbaum. Apropos Christbaum! Maiwalds Töchter können sich glücklich schätzen, zu Weihnachten gleich mehrfach beschenkt zu werden, denn er hat einige Traditionen aus Deutschland in der Familie eingeführt.

Und bevor man sich an die Beschaulichkeit gewöhnt hat, stehen im April die ersten Touristen wieder ad portas ...

Fazit:

Gerne gebe ich diesem vielschichtigen Einblick in das Leben von Grado nachdem alle weg (die Touristen nämlich) sind, 5 Sterne.

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Hat mich gut unterhalten