Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Stierle Kelten

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von S.:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Der Zauberbus

OTTO fährt los - Weihnachten in Finnland von Madlen Ottenschläger

Ein wunderschönes Cover mit funkelnden Glitzersternchen macht Lust auf das Buch. Auch die Vorsatzseiten mit Schneeflocken passen gut. Die sofortige Landung auf der Fähre ist etwas hart, kaum eine Vorstellung von Otto ( „… ich bin ein Zauberbus…“, aha) oder den Reiseplänen. Dann ist man in Finnland und dort ist es schön.

Es gibt viel zu entdecken, viel zu erfahren. Wie heißt der Weihnachtsmarkt, wie nennt man finnische Pfefferkuchen, und wie den Weihnachtsmann ( Joulupukki ). Es gibt das Lucia- Fest, Saunawichtel, den Feuerfuchs, Polarlichter ( wenn man Glück hat!) und vieles mehr. Die Einwohner heißen Samen, nett sind sie auch.
Sehr kindgerecht wird erzählt, abenteuerlich geht es zu, aber das Beste sind die wunderschönen Zeichnungen, farbenfroh, fantasievoll, schön anzuschauen.
Die Packliste für einen „Winterkoffer“ ist zwar nicht ganz vollständig, aber das erwartet man ja auch nicht.
Mit kleinen Abstrichen ( uns fehlt eine sanfte Einleitung) eine gute Einstimmung auf die Weihnachtszeit und gelungenes Vermitteln von Wissen zum Thema hoher Norden und dortige Sitten. Schön für Kinder ab vier Jahren.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von S.
Der Zauberbus

Rezensionen von LeserinLu :

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Ein Buch wie ein Winterfreund

Alle weg von Stefan Maiwald

Wie schön, ein neues Buch von Stefan Maiwald in den Händen zu halten! Draußen stürmt und regnet es, und da kommt „Alle weg. Mein Winter an der Adria“ wie gerufen. Schon der schöne Leineneinband und der Klappentext passen perfekt zur Jahreszeit – ein Buch, das man sich am liebsten mit einer heißen Tasse Tee auf dem Sofa gönnt, ein Buch wie ein Winterfreund!

Maiwald zeigt seine Wahlheimat Grado diesmal von einer Seite, die sonst verborgen bleibt: wenn die Touristen verschwinden und die Einheimischen unter sich sind.

Mit seinem gewohnt charmanten, plaudernden Ton erzählt er von dieser besonderen Jahreszeit, in der das Leben an der Adria leiser, aber keineswegs langweilig wird. Ich mag seine Beobachtungen über die Menschen, Pinos Bar und das kleine Glück des Alltags sehr – und es war schön, einige bekannte Gesichter aus früheren Büchern wiederzutreffen.

Maiwalds Anekdoten sind lebendig und unterhaltsam. Besonders gut gefallen haben mir die Abschnitte über italienische Kaffeekultur und die weihnachtlichen Bräuche der Gradeser. „Alle weg“ liest sich insgesamt leicht und flüssig, außerdem mochte ich die winterliche, ruhige Stimmung. Sicher ist das Buch auch ein schönes Geschenk im Winter für Italienfans.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von LeserinLu
Ein Buch wie ein Winterfreund

Rezensionen von Bücherwurm78:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Wunderschöner, berührender Roman

Versprich mir, dass du tanzt von Dani Atkins

Lily hat vor einem Jahr ihren Ehemann Adam verloren, der nach schwerer Krankheit gestorben ist. Er hatte ihr noch das Versprechen abgenommen, dass Lily ihren Jugendfreund Josh aufsuchen und sich mit diesem versöhnen soll. Sie hat mit ihm seit einem Streit kurz vor ihrer Hochzeit keinen Kontakt mehr.

Wieder ein neuer Roman von Dani Atkins, das verspricht immer viel Gefühl und berührende Geschichten. Dieses Buch hier hat mich richtig berührt, für mich eins ihrer besten Bücher. Es gibt zwei Geschichten, Lily und ihren Mann Adam, nur ein paar Jahr nach der Hochzeit stirbt. Und die Story um Lily und ihren Jugendfreund Josh, in den sie seit Kindertagen verliebt ist. Beide Liebegeschichten sind sehr gefühlvoll erzählt und es blieb auch spannend wie es wohl mit Lily und Josh ausgehen wird. Und was war wohl der Grund warum Adam unbedingt wollte, dass sie sich aussprechen. Die beiden Storys sind gut durchdacht und umgesetzt im Buch. Man kann mit allen Hauptpersonen mitfühlen. Wie immer ist es auch sehr flüssig geschrieben, es gab keine langweiligen Stellen im Text und ich bin immer neugierig geblieben wie es wohl ausgehen wird.
Fazit: Klare Leseempfehlung, vor allem für Fans von Dani Atkins.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Bücherwurm78
Wunderschöner, berührender Roman

Rezensionen von Jazz:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Crashed

Crushing von Genevieve Novak

Nachdem ich von Genevieve Novaks Debüt No hard feelings restlos begeistert war, wollte ich unbedingt ihr Nachfolgewerk lesen.

Leider wurde ich von Crushing maßlos enttäuscht. Dieser Roman hatte keinen Witz oder irgendetwas Interessantes zu bieten. Es reichte sich eine langweilige Szene an die nächste im Alltag einer 28-jährigen Kellnerin Marie in einem Café.

Zudem ist sie durch die Scheidung ihrer Eltern gezeichnet. In ihrem Umfeld gibt es daher eine problematische Mutter, eine fehlende Vaterfigur, eine Schwester in einer problematischen Ehe und eine neue beste Freundin, die durch problematisch gigantische Mengen Alkohol nur so strotzt und sich ergötzt. Ich hatte das Gefühl, ich kann ihren Charakter durch den Roman hindurch riechen. Marie übernimmt recht schnell ihr Konsumverhalten. Ihr größtes Problem ist allerdings, dass sie ein großer Mitläufer ist, wenn es in Sachen Beziehung geht. Ihr ganzes Erwachsenenleben hat sie nahezu durchgängig in Partnerschaften erlebt, sodass sie gar nicht weiß, wer sie eigentlich wirklich ist. So will sie das herausfinden und stürzt sich dabei schon am Tag nach ihrem Vorhaben in die nächste große Liebe, wobei dieser aber schon vergeben ist…

Ich konnte mit dem Buch insgesamt daher recht wenig anfangen. Ich hoffe, dass ihr nächstes Werk wieder humorvoll ist und Spaß macht zu lesen. Zudem hoffe ich, dass es ein Roman wird, in dem nicht durchgehend alle Charaktere gigantische Red Flags sind.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Jazz
Crashed

Rezensionen von Bellis-Perennis:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Beruht auf wahren Begebenheiten

Die verschwundenen Jahre von Astrid Töpfner

Während der Aufstieg der Nationalsozialisten und der anschließende Zweite Weltkrieg längst Eingang in die Belletristik gefunden haben, so habe ich den Eindruck, der Spanische Bürgerkrieg und die Franco-Diktatur sind (noch) nicht so präsent. Astrid Töpfner schafft hier durch diesen historischen Roman ein wenig Abhilfe.

Marina, die Enkelin der 102-jährigen Clara, ist TV-Journalistin und soll eine Reportage rund um die Exhumierung und neuerliche Beisetzung von Spaniens Diktator Francisco Franco vorbereiten. Noch weiß sie nicht, wie der Bürgerkrieg ihre eigene Familie betroffen hat. Klar ist nur, dass sowohl das Verhältnis zwischen Großmutter Clara und ihrem Sohn Ivo (Marinas Vater) zerrüttet ist als auch ihre eigene Beziehung zum Vater ein gespanntes ist, denn Ivo ist voll Wut. Auf Frauen im allgemeinen, auf seine beiden Ex-Frauen, seine Tochter, auf die Politik und vermutlich auch auf sich selbst. Obwohl Marina in ihrem Job selbstbewusst ist, muss sie sich eingestehen, dass keine ihrer Beziehungen Bestand hat. Hat das alles mit den Ereignissen von 1936 zu tun? Eine Art epigenetisches Trauma?

In den langen Gesprächen mit Clara werden wir in die Zeit ab 1936 zurückkatapultiert, in eine Zeit, die nach wie vor nicht aufgearbeitet worden ist und unsägliches Leid über Spaniens Familien gebracht hat.

Astrid Töpfner pendelt geschickt zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart hin und her. Die Ereignisse von 1936 erzeugen eine Sogwirkung, der man sich kaum entziehen kann. Die Autorin hat penibel recherchiert und erzählt nicht nur über die Grausamkeiten des Regimes sondern auch eine Familiengeschichte, die von verpassten Chancen, Missverständnissen, Neid, Trauer, Liebe, Schuld und Vergebung zerrissen ist.

Der Roman wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, sodass hier eine spannende wie tragische Geschichte, in der nicht klar ist, wer Freund oder Feind ist, entstehen kann.

Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet. Wie sehr die Ereignisse die Menschen prägen, ist an der Figur Ivo zu sehen. Mit einer Mutter, die vor Trauer um ihren Mann kaum lebensfähig ist, die weil sie als Regimegegnerin gilt, weder Lebensmittelmarken, Arbeit noch eine Witwenrente erhält, kann das Kind Ivo keine gesunde Entwicklung nehmen. In der Schule verachtet und verprügelt, wird er, um weiter nicht aufzufallen, zu einem Opfer der Indoktrination durch Lehrer sowie Mitschüler und zu einem fast fanatischen Anhänger Francos.

Wie schon erwähnt, weiß ich über den Spanischen Bürgerkrieg und seine bis heute bestehenden Nachwirkungen und die immer wieder aufpoppenden Konflikte (ETA, Autonomie- bzw. Abspaltungsbestrebeungen) zu wenig Bescheid. Meine bisherige Lektüre hat sich eher mit den Internationalen Brigaden, der Legion Condor oder der Rolle der Intellektuellen wie Picassos (Stichwort Guernica) beschäftigt. Ich weiß zwar, dass man Familien, die im Verdacht gestanden sind, Regimegegner also Kommunisten und Sozialisten zu sein, die Kinder weggenommen hat, um sie in Klöstern und/oder regimetreuen Familien zu linientreuen Untertanen zu erziehen. Wie viele Kinder betroffen waren und sind, lässt sich nicht genau eruieren, weil der Wille diese Grausamkeiten der Franco-Diktatur aufzuarbeiten, (noch?) nicht vorhanden ist. Es braucht mehr solcher Kriegsenkel wie Marina, die ihre Familientraumata begreifen und verarbeiten wollen.

Fazit:

Dieser historische Roman, der auf wahren Begebenheiten beruht, steht stellvertretend für alle jene Familien, die während und nach der Franco-Diktatur unsägliches Leid erfahren haben. Gerne gebe ich hier 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Bellis-Perennis
Beruht auf wahren Begebenheiten

Rezensionen von Bellis-Perennis:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Schatten der Vergangenheit

Das geplünderte Nest von Robert Prosser

Erst vor kurzem ist der Ich-Erzähler aus Beirut in seine Heimat nach Alpach in Tirol zurückgekehrt. Im Gepäck hat er zahlreiche Eindrücke des vom Bürgerkrieg geschüttelten Landes, von Toten und Verwundeten, verfeindeten Clans und als krassen Gegensatz dazu rauschend Partys, bevor die nächsten Granaten einschlagen sowie einer aktiven Graffiti-Szene.

Bei der Bearbeitung des Fotomaterials in seinem, vom Großvater Ludwig geerbten, Haus, erinnert er sich an seine eigene Jugend, in der er selbst als Sprayer unterwegs gewesen ist, und an Hugo Lenz, jenen einarmigen Berliner Maler, der 1944, also lange vor seiner Geburt, nach Alpach gekommen ist und dem man nachsagte, ein Spion zu sein. Später hat Lenz ihn unter seine Fittiche genommen hat, um ihm alles über die Malerei beizubringen. Dazu haben die beiden ausgedehnt Spaziergänge unternommen, bei denen auch Gerüchte über die Rolle Ludwigs in der NS-Zeit zur Sprache gekommen sind.

Als der Ich-Erzähler wenig später den Historiker Martin Reischer kennenlernt, der über Partisanen in Tirol schreibt, muss er sich wohl oder übel mit der Vergangenheit seines Großvaters, der Aufseher im nahe gelegenen Kriegsgefangenenlager gewesen sein soll. Hat er mit dem Verschwinden des ukrainischen Gefangenen Artem zu tun?

Meine Meinung:

Autor Robert Prasser schickt in diesem interessanten Roman einen Enkel (den Ich-Erzähler) auf die Spuren seines Großvaters und dessen Rolle im Zweiten Weltkrieg. Wie häufig, wurde in den Familien nicht über die NS-Zeit gesprochen. Sei es, dass man von der Verfolgung betroffen oder daran beteiligt war.

Mir hat der Roman recht gut gefallen. Leider greift Robert Prasser zur modernen Unsitte, keine Redezeichen bei der direkten Rede zu verwenden.

Spannend zu lesen ist, wie der Ich-Erzähler langsam, in die Vergangenheit des Großvaters eintaucht, um Gerüchte Halbwahrheiten und Tatsachen zu erfahren, die Auswirkungen bis in seine aktuelle Gegenwart haben.

Fazit:

Gerne gebe ich dieser interessanten Spurensuche, die so oder so ähnlich häufig vorkommt, 4 Sterne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Bellis-Perennis
Schatten der Vergangenheit

Rezensionen von Immenhof:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Unterhaltsam

Entführung im Himmelreich von Andreas Winkelmann

Beim Buch "Entführung im Himmelreich" handelt es sich um den zweiten Band rund um den Campingplatz. Gerade zu Beginn, werden viele Anspielungen auf den ersten Band gemacht und die ständig wechselnden Erzählperspektiven haben mir den Einstieg erschwert, da ich den ersten Band nicht gekannt habe.

Insgesamt erzählen wirklich sehr viele verschiedene Personen und eine Limitation auf 3 Personen hätte mir besser gefallen. Die Ausdrucksweise passt sich authentisch den Personen an. Die komplett jugendliche Sprache des Campingplatzmitarbeiters Thiago mit stämdigem "digga" etc, hätte ich jedoch nicht gebraucht. Der Krimi hat sehr viele verschiedene Baustellen und der Hauptprotagonist Kupernikus ist sehr unterhaltsam. Insgesamt auch der Kontrast zu seinem "Konkurrenten" Fass ist sehr schön herausgearbeitet und unterhaltsam.
Insgesamt ein unterhaltsamer, nicht gewalttätiger Krimi, welcher sehr lokal verwurzelt ist und die Umgebung stark in den Roman mit einbezieht.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Immenhof
Unterhaltsam

Rezensionen von Claudia R.:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

einfach schlafen

Ups, ich kann nicht schlafen von Katharina Spangler

Klappentext / Inhalt:

• Angst vor dem Alleinsein oder der Dunkelheit, vor Monstern oder Albträumen – Vorlesegeschichte und Elterntipps, die das Einschlafen erleichtern
• Mit vielen Tipps und Impulsen, damit Eltern und Kind ins Gespräch kommen
Vorlesegeschichte und Elternratgeber in einem Buch!
Carl ist überzeugt: Jetzt, wo er kein Kita-Kind mehr ist, schläft er ganz allein ein – versprochen! Doch nachts sieht alles plötzlich anders aus: Das Bett wirkt riesig und ein Albtraum lässt seine Haare zu Berge stehen.

Trotz Monster-Abwehr-Spray landet Carl immer wieder bei Mama und Papa im Bett. Kann es mit Entschlossenheit, Fantasie und einer „Zauberschnur“ doch noch klappen? Eine Geschichte über Mut, kleine Schritte und die großen Abenteuer des Großwerdens – mit viel Humor und liebevollen Überraschungen.
Mit vielen Tipps und Impulsen, damit du mit deinem Kind ins Gespräch kommst
Dein Kind und du begleiten Carl in diesem Buch durch verschiedene Schlafsituationen. Ihr erfahrt, welche Tricks bei Schlafproblemen, bei der Angst vorm Alleinsein oder bei Albträumen helfen können. Die Tipps und Gesprächsanregungen von Katharina Spangler helfen euch dabei, entspanntere Abende und Nächte zu erleben.

Cover:

Ein kleiner Junge mit Kuscheldecke und Kuscheltier im Arm schaut mit großen Augen drein, denn er scheint nicht schlafen zu können, während der Hund davor schon selig eingeschlafen ist. Optisch und farblich ist das Ganze sehr schön umgesetzt und auch die Thematik kommt gut ersichtlich herüber. Auch der Wiedererkennungseffekt zur Reihe ist hier vorhanden.

Meinung:

Einschlafen, Durchlaufen und ausgeruht sein, dies wäre zu schön. Aber leider klappt das mit dem Schlafen nicht immer so leicht. Manchmal plagen einen zuvor noch viele Gedanken oder man ist noch nicht müde und dann eventuell folgen auch noch Alpträume. Aber was hilft beim Schlafen und wie findet man in den Schlaf? Durch kleine Vorlesegeschichten und entsprechende Tipps und Impulse wird auf diese Thematik hier eingegangen.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm, teils auch sachlich, aber immer sehr gut verständlich. Die Geschichten sind liebevoll und erklärend umgesetzt. Verschiedene Aspekte rund um den Schlaf werden dabei angesprochen und hilfreiche Impulse und Gedanken, sowie Gesprächsthemen dazu mitgeliefert.

Die bunten Illustrationen runden das Ganze sehr schön ab. Die Bilder lockern es einerseits gut auf und veranschaulichen die Situation zudem sehr gut. Die Bilder sind liebevoll umgesetzt und begleiten die Geschichte sehr gut.

Gliederung und Gestaltung hat mir hier auch sehr gut gefallen. Die Themen und auch die Mischung aus Geschichten und Ratgeber ist auch hier sehr gut umgesetzt. Einschlafrituale und Ängste abbauen, sowie Impulse zu Schlafrhythmen und verschiedenen Schlafsituationen werden hier gegeben.

Das Ganze ist sehr interessant aber auch sehr alltagsnah umgesetzt. Man kann sich in die Situationen und Geschichten gut hinein vesetzen und das Ganze ist gut verständlich beschrieben und umgesetzt. Ein guter Schlaf kann also kommen.

Fazit:

Gelungener Mix aus Vorlesegschichten und Ratgeber zum Thema Schlaf. Der Schlaf kann also kommen...

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Claudia R.
einfach schlafen

Rezensionen von Claudia R.:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

nicht nur für Pferdefans

Horse Academy - Stürmische Zeiten von Helen Martins

Klappentext / Inhalt:

Der zweite Band der spannenden neuen Pferdeserie für Mädchen ab 11 Jahren zum Dahinschmelzen, Mitfiebern und Träumen

Holly hat sich super in der Horse Academy eingelebt. Auf ihrem neuen Pferd Diamond trainiert sie für die große Quadrille, die zum Tag der offenen Tür aufgeführt werden soll.

Und sie genießt die vertrauten Gespräche mit Riley, zu dem sie sich immer mehr hingezogen fühlt. Doch auf den hat auch die Schulzicke Liz ein Auge geworfen. Darum macht sie Holly immer wieder das Leben schwer. Am liebsten würde sie sie aus der Quadrille herausmobben! Das gelingt ihr auch fast – doch dann stellt ein Reitunfall alles auf den Kopf …

Zarte Romantik, gefährliche Ausritte und Pre-teen-Drama im Pferdeinternat
Romantisches Pferdeabenteuer vor traumhafter Kulisse: direkt am Meer!
Von der Autorin von »Wild Horses«
Cover:

Das Cover ist detailreich gestaltet und neben einem Mädchen auf einem Pferd sind hier auch noch weitere Dinge, wie ein Pokal, Hufeisen, ein Pferdesattel und einiges mehr erkennbar. Die Reitthematik kommt hier auf jeden Fall optisch sehr gut herüber. Auch der Wiedererkennungseffekt zum ersten Band ist hier vorhanden.

Meinung:

Wer Pferde mag, atmosphärische Bücher liebt und einfach eine kleine Auszeit möchte, der ist hier genau richtig. Ein wundervolle kurzweilige Geschichte, die sich sehr angenehm und schnell liest.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der erste Band ist zwar schon ein wenig her, aber die Erinnerungen kamen beim Lesen recht gut zurück. In Holly und auch die anderen findet man sich wieder schnell und gut hinein.

Der Einstieg hat mir sehr gut gefallen und ich war schnell in der Geschichte und nah bei den Charakteren. Besonders der Umgang mit den Pferden und die Beschreibungen dazu fand ich sehr bildlich und schön beschrieben. Man merkt hier auch den liebevollen Umgang miteinander und auch wie schnell und nah sich Holly und Diamond sind. Diese Verbindung zu den Tieren und Pferden wird hier sehr schön beschrieben und dargestellt. Aber natürlich ist nicht alles nur schön und auch hier kommt Spannung auf und so manche unvorhersehbare Wendung.

Der Schreibstil ist angenehm und locker und man kann dem Gesamten sehr gut folgen. Die Beschreibungen sind bildlich und auch die Emotionen kommen spürbar herüber. Durch die Ich-Perspektive ist man Holly sehr nah und kommt in ihre Gedanken und Emotionen sehr gut hinein.

Die Kapitel haben eine angenehme und gute Länge, so wird eine schöner Lesefluss ermöglicht. Die Kapitelanfänge sind gut erkennbar und die kleinen Hufeisen als Symbol am Anfang sind auch toll ausgewählt. Die Kapitel sind einfach durchnummeriert. Gliederung und Gestaltung hat mir gut gefallen. Die kleinen Illustrationen und Symbole auch zwischendurch lockern es ein wenig auf und runden es schön ab.

Die Geschichte ist emotinsreich und liebevoll umgesetzt, aber auch Spannung darf hier nicht fehlen. Eine tolle Geschichte, nicht nur für Pferdefans.

Fazit:

Ein wundervolle kurzweilige Geschichte, die sich sehr angenehm und schnell liest.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Claudia R.
nicht nur für Pferdefans

Rezensionen von Sina:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Niedergang einer Adelsfamilie

Lázár von Nelio Biedermann

Nelio Biedermanns Debütroman »Lázár« entspricht nicht ganz meinem üblichen Geschmack, jedoch haben mich der Klappentext und die Tatsache, dass der Roman bereits internationale Wellen geschlagen hat, neugierig gemacht. Auch, dass der Schweizer Autor gerade einmal 22 Jahre alt ist, hat mich durchaus beeindruckt und so dachte ich, könne es nicht schaden, auch mal ein etwas anderes Buch auszuprobieren.

In der Geschichte begleiten wir die ungarische Adelsfamilie Lázár. Angefangen im frühen 20. Jahrhundert lebt diese zunächst in einem Waldschloss fernab der Ortschaften. Mit der Geburt von Sprössling Lajos nimmt die Handlung schließlich ihren Lauf und erstreckt sich über mehrere Generationen und historische Ereignisse.

Die erste Hälfte des Buches konnte mich durchaus in ihren Bann ziehen. Der Schreibstil ist mit den vielen verschachtelten Sätzen teilweise etwas anspruchsvoller zu lesen aber dennoch gut verständlich. Die Sprache des Autors ist detailreich, bildhaft und poetisch.
Die erste und zweite Generation der Figuren werden vorgestellt und die Handlung entfaltet sich mystisch, mitunter beinahe märchenhaft und geheimnisvoll.
Dieser Zauber verpufft leider ungefähr ab der zweiten Hälfte schlagartig.
Fast könnte man meinen, plötzlich ein Geschichtsbuch vor sich zu haben. Doch nicht nur die geschichtlichen Ereignisse und politische Entwicklungen sind schwere Kost - auch Themen wie Alkoholmissbrauch, sexualisierte Gewalt und Selbstmord treten hier stark in den Vordergrund.
Die Fülle an Figuren macht es zudem teilweise etwas unübersichtlich. Oft sind einzelne Abschnitte so geschrieben, dass man erst nach einigen Sätzen erkennen kann, um wen es gerade geht oder der Fokus springt mitten im Text von einer Person zur nächsten.

Für meinen Geschmack enthielt das Buch zu viele explizite Sexszenen, die der Geschichte keinen Mehrwert gegeben haben.
Hier und da hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Was hatte es mit dem rätselhaften Wald um das Schloss zu tun oder wie erging es Ilona in den USA?
Trotz meiner Kritikpunkte habe ich das Buch im Großen und Ganzen gerne gelesen und kann es - wenn auch eingeschränkt - empfehlen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Sina
Niedergang einer Adelsfamilie