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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von gerlisch:

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Rätselhaft und spannend

In the Shadows we wait von Alessia Gold

Xara ist eine junge Frau, die auf der Suche nach ihren leiblichen Eltern in ein rumänisches Dorf reist. Was als anstrengende Reise beginnt, entwickelt sich schnell zu einer Entdeckung der Schattenwelt der Vampire. Ihre Traumwelt vermischt sich mehr und mehr mit der Realität.
Alessia Gold fesselt den Leser mit einer Mischung aus übernatürlicher Spannung und prickelnder Dynamik.

Die Atmosphäre ist durchgehend düster und geheimnisvoll. Durch die brutalen Kämpfe zwischen den Vampirvölkern entsteht ein Gefühl permanenter Bedrohung und es entstehen immer mehr rätselhafte Bilder im Kopf.
Besonders gefallen haben mir die komplexen Charaktere. Die Vampire Dorian und Jurai sind so unterschiedliche Figuren, dass es großen Spaß macht ihre Rollen in der Story zu verfolgen. Xara ist eine starke aber auch verletzliche Persönlichkeit, ihre innere Zerrissenheit wird verständlich und nahbar dargestellt. Die Dynamik zwischen den dreien ist elektrisierend, mal zärtlich aber oft auch spicy.
Ein toller Auftakt zu einer fesselnden Dilogie, der auf jeden Fall neugierig auf die Fortsetzung macht.

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Rätselhaft und spannend

Rezensionen von lectrice:

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Toller zweiter Teil

Spellcraft, Band 2 - Die Macht der weißen Sonne von R. L. Ferguson

Hier geht es spannend weiter beziehungsweise startet sofort actionreich, denn überall in London verschwinden magische Artefakte und Lucy hört eine geheimnisvolle Stimme.
R.L. Ferguson ist ein mitreißender zweiter Teil der Spellcrafter-Reihe gelungen. Lucy hat sich weiter entwickelt und sowohl sie als auch die weiteren Charaktere besitzen eine Tiefe und ganz eigene Persönlichkeit.

Auch über die Magie erfahren wir hier mehr und es gibt kaum einen Moment zum Ausruhen. Vor allem über den Ursprung der Stimme und natürlich das Verschwinden der Spellcrafter haben wir viel gegrübelt, aber man kommt dennoch kaum dazu, weil immer wieder etwas Neues passiert.
Einige Fragen werden hier beantwortet, neue tauchen auf - ein überhaupt nicht schwacher Mittelteil, der gut den ersten Band weiterführt und neugierig auf den Folgeband macht.

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Toller zweiter Teil

Rezensionen von Sina:

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Großartiges Kinder-Sachbuch

Das Internet von Larissa Suzuki

Mit “Das Internet” ist dem Duo bestehend aus der Autorin Prof. Dr. Larissa Suzuki und der Illustratorin Harriet Russel ein wirklich tolles Kinderbuch gelungen.
Das Buch ist empfohlen für Kinder ab 8 Jahren, erschienen im E. A. Seemann Verlag und Teil der Bilderbande, einer Sachbuchreihe für Kinder von 4 bis 12 Jahren.

Unterteilt in insgesamt 63 Kapitel nimmt das Buch die Leser:innen mit auf eine Reise durch das World Wide Web.
Vermittelt wird hier wirklich alles Wissenswerte rund um das Thema. Von Sicherheit im Netz über technisches Know-How bis zur KI werden hier alle möglichen Themen umfassend und gleichzeitig kindgerecht erklärt.
Dem Buch gelingt es auf spielerische, leicht verständliche und unterhaltsame Art und Weise Grundlagen und Fachwissen zur digitalen Welt zu vermitteln. Auch Erwachsene können hierbei noch das ein oder andere lernen.

Besonders positiv hervorzuheben sind außerdem die vielen interaktiven Inhalte am Ende eines jeden Kapitels. Hier lernt man beispielsweise wie man am besten ein besonders sicheres Passwort erstellt und es sich aufschreibt, ohne, dass andere dies einfach entschlüsseln können.
Auch das Glossar am Ende finde ich gut gelungen. Hier werden nochmal einige wichtige Schlagworte kurz und knapp erläutert.

Die farbenfrohen und liebevoll gestalteten Illustrationen machen Freude beim Lesen und laden die Betrachter:innen dazu ein, immer mal wieder einen Blick ins Buch zu werfen und sein Wissen aufzufrischen oder zu erweitern.
Von mir gibt es dafür 5 Sterne und eine klare Empfehlung!

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Großartiges Kinder-Sachbuch

Rezensionen von Anndlich:

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Turbulente Autofahrt

Der Tag, an dem Max dreimal ins Auto gekotzt hat von Marc-Uwe Kling; Astrid Henn

Tiffany hat gute Laune, doch mit der ist sie scheinbar ganz allein. Ihre Mutter ist genervt vom Koffer packen, ihr Vater vom neusten Kratzer am Auto. Die Oma sucht mal wieder ihr Handy, Luisa hat Stress mit Hormone, Opa möchte lieber mit dem Zug fahren und Max har das ‚kleiner Feigling‘ Problem.

Ein Problem, dass im Laufe der Fahrt nicht nur seins ist, sondern die ganze Familie ins Wanken bringt.

Der Tag, an dem Max dreimal ins Auto gekotzt hat von Marc-Uwe Kling ist wunderbar vom Autoren selbst eingesprochen und mit Musik von Boris Löbsack untermalt worden. Auf dieser Ebene wirklich eine absolut grandiose Umsetzung und als Highlight gibt es den Text nochmal aus einer Live-Lesung!

Nun aber zum Inhalt. Ich mochte den Anfang sehr, Tiffanys Sicht auf die Welt, ihre Zuordnung gewisser Antworten war wirklich herrlich. Doch mit der Fahrt ging mir dieser feine Humor etwas verloren und es wirkte etwas erzwungen. Vielleicht fehlt mir etwas das Vorwissen, denn erst im Nachhinein bekam ich mit, dass es ein 5. Band ist. Die Story selbst ist zwar abgeschlossen, aber die Beziehungen der Figuren und meine zu ihnen könnten möglicherweise mit dem Vorwissen eine andere Reaktion in mir auslösen. Auch für Eigenwerbung bin ich weniger zu haben und mag es daher nicht, wenn auf andere Werke hingewiesen wird.

Der Tag, an dem Max dreimal ins Auto gekotzt hat konnte mich inhaltlich zwar nicht gänzlich überzeugen, dennoch sind Marc-Uwe Klings Hörspiele immer wieder ein absolut schönes Hörerlebnis!

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Turbulente Autofahrt

Rezensionen von Sheilo:

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Eine Liebesgeschichte mit Gänsehautmomenten

A Taste of Bitter Secrets von Anne Goldberg

Gwen hat in ihrer Jugend ihrer Heimat Canterburg den Rücken gekehrt und ist nach London gezogen. Doch nun kommt sie mit einer wichtigen Mission zurück, sie möchte das kriselnde Restaurant ihres Vaters durch professionelle Social Media Auftritte zu Aufwind verhelfen. Doch dabei hat sie nicht mit dem neuen, attraktiven Koch gerechnet.

"A Taste of Bitter Secrets" ist der neue, mitreißende Liebesroman von Anne Goldberg, der zu meinem neuen Lieblingsbuch der Autorin geworden ist, weil er mich einfach umgehauen hat. Der humorvolle Schreibstil hat mich nur so durch die Seiten des Buches fliegen lassen und ich habe eine Menge neue Einblicke in die Social Media Welt erhalten. Die Spannung der Handlung zieht sich bis zum letzten Kapitel und mit dem großen Plot-Twist der Geschichte habe ich so überhaupt nicht gerechnet, wobei ich auch nicht ansatzweise etwas geahnt habe.

Gwen hat ein Händchen für die perfekte Wirkung von Videos und Fotos in den sozialen Medien und nutzt dieses Wissen nun, um ihren Vater zu helfen. Sie ist sehr selbstbewusst in ihrem Auftreten als Social Media Managerin, doch es gibt Momente, in denen ihr jugendliches Ich hervorbricht und die Unsicherheit spürbar wird. Zudem lauern noch einige unverarbeitete Dinge aus ihrer Jugend in ihr, die sie noch immer sehr belasten.

Henry, der im Buch so einige tolle Spitznamen erhält, hat sich im Verlauf der Geschichte zu meinem Lieblingscharakter entwickelt. Erst lernen wir seine grumpy Fassade kennen, doch in Henry lauert so viel mehr und ich finde es wundervoll, welche Überraschungen Anne Goldberg für ihn im Buch bereithält. Mehr möchte ich auch gar nicht verraten, um Spoiler zu vermeiden.

Neben den beiden Protagonisten gibt es natürlich eine Reihe von Nebencharaktern, jedoch sticht Rory, der beste Freund von Gwen sehr heraus. Ich liebe seine Tipps und Gespräche mit Gwen total und man muss ihn einfach ins Herz schließen. Er ist ein richtiger Sonnenschein.

Insgesamt ist das Buch wirklich wundervoll und hat auch mir selbst bewusst gemacht, wie oft wir im Leben ich in alte Verhaltensmuster zurückfalle. Zudem spricht die Autorin sensible Themen im Buch an, deren Aufarbeitung wichtig ist, jeder jedoch anders damit umgeht. Dabei wird bewusst, dass jeder den richtigen Weg für sich selbst finden muss, um die Geschehnisse zu verarbeiten.

Mir hat "A Taste of Bitter Secrets" so einige Gänsehautmomente beschwert und ich kann das Buch wirklich sehr empfehlen.

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Eine Liebesgeschichte mit Gänsehautmomenten

Rezensionen von Lesebienchen36:

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Das Kamelienhaus - der Auftakt

Das Kamelienhaus von Tabea Bach

Inhaltsangabe:
Lucinde „Lucy“ Riwall kehrt nach ihrem erfolgreich abgeschlossenen Studium wieder auf die Kamelieninsel zurück, wo sie in die Kosmetikfirma ihrer Mutter einsteigen soll. Kaum ist sie zurück, taucht auch schon das erste Problem auf: das dringend benötigte Tsubaki – Öl wird nicht mehr geliefert.

Ihre Mutter Sylvia will deshalb nach Japan fliegen, um sich vor Ort zu erkundigen, warum es zu diesem Lieferengpass kommt. Ein familiärer Grund lässt ihre Reise platzen und Lucy muss fliegen. Auf dem Flug lernt Lucy sie den attraktiven Finn kennen und verbringt sogar einen wunderschönen Tag mit ihm. Hals über Kopf hat sie sich in ihn verliebt, aber ist er wirklich der Mann, mit dem sie sich eine Zukunft vorstellen kann? Aber auch beruflich ziehen dunkle Wolken auf, denn die Kamelienölmanufaktur steht vor dem Aus. Wie wird es nun für Lucys Familie weitergehen? Bedeutet dies auch das Aus für die Kosmetikfabrik?

Nach zahlreichen Buchreihen (wie z.B. „Die Rosenholzvilla“ oder „Die Seidenvilla“) hat Tabea Bach nun ihr neustes Werk „Das Kamelienhaus“, dass im Oktober 2025 im Lübbe Verlag erschienen ist, vorgelegt. Wer sich jetzt fragt: Kamelien? da war doch schon mal was, dem gebe ich recht. Dies ist die Fortsetzung der Trilogie „Die Kamelieninsel, die 2018/19 (ebenfalls im Lübbe- Verlag) erschienen ist. Tipp: Die Reihen kann unabhängig voneinander lesen! Da ich schon seit Jahren ein großer Fan dieser Autorin bin, freute ich mich auf das neuste Werk von ihr. Ihre Romane sind eine schöne Reise in ferne Länder mit Wohlfühlgarantie und so begab ich mich buchtechnisch in die Bretagne bzw. nach Japan.

Allein das Cover und der dazugehörige Farbschnitt des Buches sind ein wahrer Eyecatcher. Nur irgendwie blöd, wenn man es ins Regal stellen will, denn dann hat man auch nichts vom farbenfrohen Buchschnitt. Aber was soll´s. Schön ist er dennoch.

Wer schon das eine oder andere Buch von Tabea Bach gelesen hat, weiß ihren flüssigen und leichten Schreibstil zu schätzen. Ab der ersten Seite zog er mich auch diesmal in seinen Bann und die Seiten flogen nur so davon. Ihre bildhaften und detaillierten Kulissenbeschreibungen machen die Lesestunden zu wahren Highlights. Für mich schreibt Tabea Bach keine Geschichten, nein, sie nimmt ihre Leserschaft auf eine unvergessliche Reise mit. Sie hat mir die japanische Mentalität, Kultur und natürlich auch die Natur sehr nah gebracht. Einzigartig wie auch brillant sie das Ganze eingefangen und wieder gespiegelt hat. Was mich ein wenig störte, waren die zahlreichen japanischen Begriffe, die man zwar im Glossar (Ende des Buches) nachlesen kann. Natürlich kann ich auch Tabea Bach verstehen, die mit diesen Begriffen die Authentizität der Geschichte unterstreichen will. Mein Lesefluss wurde dadurch ein wenig gestört. Bei den Charakteren bin ich mir diesmal sehr unschlüssig, denn ihre Handlungsweisen haben mich ein wenig kopfschüttelt zurückgelassen. Besonders Lili, die beste Freundin von Lucy hat mich mit ihrem pubertären Verhalten mehr als nur genervt. (Ich bin mir noch nicht im Klaren, welche Rolle sie letztendlich hier spielt).

Der Fokus der Handlung ist Lucy samt japanischer Kamelienölmanufaktur und im Großen und Ganzen ein toller Stoff für einen wunderbaren Wohlfühlroman. Diesmal muss ich leider zugeben, dass mir die Umsetzung nicht so gut gefallen hat, wie bei den vorherigen Büchern, die die Autorin bereits veröffentlich hat. Mir ist schon klar, dass es sich hierbei um eine fiktive Geschichten handelt, aber ein wenig realitätsnah dürfen sie dennoch sein. Einige Situationen liefen mir zu glatt ab. Kaum war ein Problem da und schwups wurde es auch schon gelöst, bzw. war die Lösung greifbar. Irgendwie fehlte mir das berühmte i-Tüpfchen. Da es sich hierbei um eine Trilogie handelt, hätte ich gerne einen Cliffhanger gehabt, der mich neugierig auf den Folgeband macht. Selbst das fehlte mir. Insgesamt finde ich es sehr schade, dass mich die Story nicht so mitnahm, wie z.B. bei der „Rosenholzvilla“.

Trotz alle dem werde ich die beiden Bände, die, wahrscheinlich nächstes Jahr veröffentlicht werden, lesen. Irgendwie möchte ich doch wissen, wie es mit Lucy und Co enden wird.
31/2 Sterne.

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Das Kamelienhaus - der Auftakt

Rezensionen von Ameland:

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Eher für Backeinsteiger

Cozy baking time von Theresa Haubs

Wie Theresa Haubs in ihrem Vorwort schreibt, handelt es sich überwiegend um seit Generationen in der Familie erprobte und weitergegebene Rezepte. Einen modernen Anstrich hat sie ihnen mit einem neuen hippen Namen verpasst. Rührend finde ich, dass sie quasi als Untertitel die Bezeichnung ihrer Mama nennt.

Unter diesen Namen sind mir die meisten Backwaren auch bekannt. Auch die hier aufgeführten Back-Hacks, Pannenhilfen und Rezept-Upgrades sind mir geläufig. Daraus kann man schließen, dass ich wohl eher nicht zur Zielgruppe dieses Backbuchs gehöre. Dazu gehören wohl eher junge Menschen in Theresas Alter.

Für die Rezepte selbst sind die Zutaten übersichtlich getrennt nach Teig, Füllung und Guss aufgelistet. Die benötigten Utensilien sind ebenfalls angegeben und meist wird, anders als im Vorwort gesagt, mehr als nur der Handmixer benötigt. Die Backanleitungen sind kurz und knapp, aber ausreichend und verständlich. Mich störte hierbei besonders dieser Jugend-Sprech, der mir manchmal auch zu gewollt und aufgesetzt erschien. Zu jedem Rezept gibt’s auch ein ansprechendes Foto des fertigen Backwerks.

Insgesamt ist dieses Backbuch mit vielen unterschiedlichen Backwerken von Plätzchen über Crumble bis hin zu Torten, eine solide Grundlage für Backneulinge oder noch nicht so versierte Bäcker. Für mich enthielt dieses Werk leider nichts Neues.

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Eher für Backeinsteiger

Rezensionen von Ulla:

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irrwitzig und humorvoll

Elon & Jeff on Mars von Marc-Uwe Kling

Jeff Jezos, derBesitzer des weltgrößten Versandhandels The Shop träumt davon, der erste Mensch auf dem Mars zu sein. Er setzt alles daran, doch sein Konkurrent Elon Dusk, dem der Automobilkonzern Edison gehört, strebt auch dorthin. Die Namen sind nicht zufällig gewählt. Wir sehen in diesem wunderschön gestalteten Comic wie die Raumfähre von Jeff auf dem Mars landet und er sieht, dass Elon bereits dort lebt.

Der Kampf der beiden Multimilliardäre geht hier weiter, Stacheldrähte werden gezogen und Reviere abgesteckt. Zur Unterhaltung und Zeitvertreib hat Elon Matt Damon, den Star aus der Marsianer mitgebracht, doch als der sich absetzt verbringen die beiden viel zu reichen Männer die Zeit gemeinsam. Mit all den kleinen Alltagsproblemen, wer für den Abwasch verantwortlich ist oder welcher Roboter, die KI von Elon oder ALEX, Jeffs Roboter, besser ist.
Die Handlung ist sehr überspitzt beschrieben, immer humorvoll bis hin zum Auflachen bei manchen irrwitzigen Episoden. Nach einem hervorragendem Ende gibt es noch ein wenig Bonusmaterial in Form von Anmerkungen des Kängurus, wie der Text aussehen sollte. Für Freunde von Klings Kängurugeschichten ein Muss, aber auch alle andere höchst amüsant.

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irrwitzig und humorvoll

Rezensionen von Ulla:

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bigotte und selbstgerechte Gesellschaft

Dunkle Sühne von Karin Slaughter

In der Kleinstadt North Falls im Süden der USA feiert man mit einem Feuerwerk den Unabhängigkeitstag. Gleichzeitig ist es auch der Geburtstag von Madison, die dort auf ihre Freundin Cheyenne warten. Doch diese erscheint nicht und kurz darauf wird auch Madison nicht mehr gesehen. Deputy Emmy Clifton begibt sich mit ihrem Vater, dem Sheriff, auf die Suche nach den vermissten Teenagern.

Man findet ein überfahrenes Fahrrad und viel Blut, aber keine Spur der Beiden. Da Madison die Tochter ihrer Freundin seit Kindertagen, Hannah, ist, ist sie persönlich stark gefordert. In der Stadt kennt jeder jeden, die polizeiliche Arbeit wurde schon immer von einem Clifton erledigt und so wird es auch in der nächsten Generation werden. Man meint, keine Geheimnisse voreinander zu haben, doch hinter den Kulissen brodelt es. Die Frauen der Stadt können wichtige Berufe ausüben, zu Hause haben sie sich den Vätern oder Ehemännern zu fügen. Viele sind alkoholabhängig und gewalttätig und auch die Kirche nimmt eine gewichtige Rolle ein. Ein Teenager hat selbstverständlich keinen Freund zu haben, darf, trotz Pubertät, niemals den Eltern widersprechen und sich immer sittsam zu kleiden und zu benehmen. Sonst ist man selbst schuld, wenn was passiert.
Der sehr umfangreiche und mit einigen Wendungen versehene Thriller bringt das ganze Ausmaß einer bigotten und selbstgerechten Gesellschaft zur Sprache. Das Privatleben Emmys nimmt einen großen Raum in dieser spannenden Handlung ein. Die Persönlichkeiten wurden sehr gut herausgearbeitet. Etwas verwirrt haben mich jedoch Titel und Cover. Was hat ein Grizzly in den Südstaaten verloren und wer sühnt hier?

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bigotte und selbstgerechte Gesellschaft

Rezensionen von Ulla:

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verhängnisvolle Beziehung

No Way Home von T.C. Boyle

Als Assistenzarzt lebt und arbeitet Terry in Los Angelos und behandelt im Krankenhaus auch Menschen wie die obdachlose Frances, die er sogar ins Herz geschlossen hat. Er ist pflichtbewusst, kompetent, aber auch überarbeitet und einsam. Als ihm mitgeteilt wird das seine Mutter ganz plötzlich verstorben ist fährt er in die Kleinstadt Boulder City in die Wüste Nevadas um sich um den Nachlass und um das Haus zu kümmern.

Er trifft auf Bethany, eine attraktive junge Frau, die frisch getrennt von ihrem langjährigen Freund Jesse obdachlos geworden ist. Nach einer gemeinsam verbrachten Nacht übernimmt Bethany das Haus inklusive der Hündin Daisy. Eigentlich findet sie Terry recht langweilig, ganz besonders im Gegensatz zu Jesse, der rau und auch zuschlagend, aber auch leidenschaftlich sein kann. Ihr bisheriges Leben war von Partys und Barbesuchen bestimmt, mit dem nur gelegentlich nach Boulder City anreisende Terry verläuft ihr Leben anders. Sie steht zwischen den beiden Männern, möchte mit keinem leben und kommt von beiden nicht los. Die beiden Männer kämpfen bis aufs Blut um die Zuneigung von Bethany.
Wir erleben drei sehr verschiedene Charaktere und aus jeder Perspektive fühlen wir mit den Protagonisten mit. Jedoch kann ich nicht alle Beweggründe nachvollziehen und die extreme Härte im Umgang verstört mich ein wenig. Ist das Leben in einer amerikanischen Kleinstadt wirklich so?

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verhängnisvolle Beziehung