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Rezensionen von HEYN Leserunde, Britta Speer:

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Nina Georges "Passantin" - eine Abrechnung

Die Passantin von Nina George

Nina George startet mit einer starken Idee: Die Protagonistin, die berühmte Schauspielerin Jeanne Patou, steigt in Barcelona im letzten Moment nicht in das Flugzeug ein, das später abstürzen und das niemand lebend verlassen wird. Auch Jeanne wird unter den Toten geführt, was ihr die Möglichkeit gibt, verdeckt ein neues Leben zu beginnen und eine zweite Chance zu erhalten.

Sie rekapituliert ihr Leben als Frau, Schauspielerin, Ehefrau, Geliebte und Mutter. So wird dieser Roman zu einer eindringlichen Geschichte einer Zurwehrsetzung gegen männliche Vorschreibungen, Dominanz und Brutalität – sowohl psychisch als auch physisch. Darin liegen die inhaltliche Stärke und Intensität dieses Romans, der auf erzähltechnischer Ebene jedoch einige Schwächen aufweist. Der Roman ist in zwei Teile gegliedert. Der erste ist aus der Sicht von Jeanne geschrieben: „Ich kann nicht nur in Kreisen denken, es ekelt mich, um mich zu kreisen.“ Leider tut sie es die ganze Zeit. Dazu wiederholt der zweite Teil aus der Sicht der befreundeten Polizistin Nina viele Sorgen der Protagonistin. Der Ton unterscheidet sich leider kaum von Jeannes Sprache, sodass Nina nicht wirklich zu einer eigenständigen Persönlichkeit heranwächst. Ja, vieles wirkt zu konstruiert und ist wohl dem Gedanken geschuldet, sehr viele Themen abzuarbeiten, wie z.B. die katalanische Unabhängigkeitsbestrebungen, das Leben als Blinde, die Macht des Vorlesens, das Leid der Frauen an den „ausgefransten Rändern aller Städte dieser Welt“. Das ist der literarischen Qualität nicht zuträglich. Manchmal ist weniger mehr.
Bisweilen ist die Sprache sehr krude, auch an Stellen, an denen es das Thema nicht unbedingt verlangt. „Sie [die Presseleute] beschliefen meine Töchter, mit ihren Phalli aus erektilen Langhalsmikrofonen, mit ihren monströsen Kameraobjektiven, sie hielten ihre Kinderhände niedergedrückt auf dem weißen Laken meines Todes.“ Geschmackssache.
Natürlich ist es dem Thema inhärent, dass „die Männer“ in diesem Roman – mit einer Ausnahme - zu Recht in keinem guten Licht dastehen: „Wie seltsam es ist, dass der eigene Vater nie ‚wie die anderen Männer‘ ist, als gehöre er nicht zu dieser Spezies.“ Ob es der Emanzipation der Frau jedoch weiterhilft, die Männer durchgehend klischeehaft zu behandeln, muss an dieser Stelle auch gefragt werden.

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Nina Georges "Passantin" - eine Abrechnung

Rezensionen von verhei:

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Die Vergangenheit holt einen ein- gelungener Thriller

Düsteres Tal von Ruth Lillegraven

In Nairobi leitet Clara Lofthus ein Hilfsprojekt, den Aufbau einer Schule. Begleitet wird sie von ihrer Familie- Lebensgefährte Axel und den zwei Söhnen. Doch obwohl sie Nairobi liebt, ist es dort nicht immer ruhig und es kommt zu einem Terroranschlag, dabei rettet sie Kinder. Zurück in Norwegen bietet man ihr den Posten der Innenministerin an.

Sie kämpft für ihr politisches Ziel, ein Gesetz, um die Position von Frauen in gewalttätigen Familien zu stärken. Doch in all dem Trubel um ihre neue Berühmtheit recherchiert eine Podcast-Redaktion um Erik Heier und befördert so manches Geheimnis zu tage. Wird dies ihr Untergang sein? Wem kann sie noch trauen?

Die Geschichte wird in kurzen Kapiteln und wechselnder Perspektive erzählt – meist aus der Sicht von Clara, Axel und dem Journalisten Erik Heier. Schicht für Schicht taucht man in das Geheimnis ein, der Spannungsbogen steigt. Es geht um Machtgier, Rache, Schuld und dem Wunsch nach Kontrolle. Wir blicken in den Kopf einer komplizierten Figur - Clara.

Die Charaktere sind sehr tiefgründig gezeichnet und bringen Spannung und das gewisse etwas. Eben ein guter psychologischer Thriller mit einer politischen Komponente. Clara Lofthus verkörpert das Klischee einer typischen Politikerin, taff und ambitioniert, mit teilweise ändernder Meinung und Aussage je nach öffentlicher Stimmungslage. Langsam beginnt die öffentliche Fassade von Clara zu bröckeln und man erkennt, dass sie nicht die nette unschuldige Frau von nebenan ist. Sie ist berechnend mit eigenem Moralkodex- überstrahlt einerseits öffentlich alles mit Mitgefühlt und ist andererseits ganz anders und gefährlich. Erik Heier zeichnet sich durch Ehrgeiz und einen guten Riecher aus und ist viel mehr als eine Nebenfigur. Daneben eine Familie, die mit der immer neu auftauchenden Wahrheit kämpft.

Wichtig zu erwähnen ist, dass das Buch der dritte Band einer Trilogie um Clara Lofthus ist. Grundsätzlich lässt sich der Band auch unabhängig von den Vorgängerbänden lesen, ich denke jedoch, dass einem der Einstieg mit Vorwissen leichter fällt. Auch so manche Figur mag dadurch leichter greifbar werden, wenn man die Zusammenhänge erkennt, die so nur angeschnitten werden.

Ich werde definitiv die Vorgängerbände nachlesen, so gefesselt war ich von diesem Band.

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Die Vergangenheit holt einen ein- gelungener Thriller

Rezensionen von PMelittaM:

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Spannend, actionreich, blutig

Blutgold von Dirk Trost

Die investigative Journalistin Thyra König ist während der Recherchen für ihre aktuelle Story gerade erst sehr knapp einer lebensgefährlichen Situation entgangen, als ihr die nächste Story angeboten wird. Natürlich kann sie nicht umhin, zuzuschlagen.

Thyra König ist die Tochter des Anwalts Jan de Fries, Protagonist einer bereits längeren Reihe des Autors.

Thyra erhält mit diesem ersten Band ihre eigene Reihe, mittlerweile gibt es schon weitere Bände. Bereits zu Beginn geht es ziemlich schmutzig, blutig und actionreich zu, Thyra ermittelt undercover in einer Fleischfabrik und kommt nur knapp mit dem Leben davon. Ihre daraus resultierende Story schlägt direkt ein wie eine Bombe. Statt sich erst einmal eine Auszeit zu nehmen, geht sie direkt das nächste Thema an, jedoch sucht sie nun, aus Schaden klug geworden, nach einem Begleiter, der ein Auge auf sie hält.

Folkert Mackensen kennt man ebenfalls bereits aus der Jan de Fries-Reihe, wo er nicht immer einen sympathischen Eindruck machte. Vor einiger Zeit hatte er eine Beziehung mit Thyra, die ihn nun gerne als Begleiter anheuern würde.

Parallel zu Thyras Recherchen lernen die Leser:innen bereits sehr früh, denjenigen kennen, auf den Thyras angepeilte Story abzielt, und zwar mit allem Dreck, den er am Stecken hat. Und der ist schon ziemlich heftig, hier gibt es ein paar Szenen, die ich lieber nicht gelesen hätte.

Neben diesen drei Charakteren gibt es noch eine Reihe weiterer, und einige davon mischen heftig mit, ohne dass die anderen zunächst von ihnen wissen. Als Leser:in weiß man im Grunde am meisten, was aber nichts an der Spannung ändert, die durchgehend sehr hoch ist. So hofft man, dass die richtigen das Ganze überstehen, und die anderen am besten nicht. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, was zur Spannung beiträgt.

Der erste Band der Reihe um die investigative Journalistin Thyra König ist spannend, actionreich und recht blutig. Ich bin auf die weiteren Bände schon sehr gespannt.

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Spannend, actionreich, blutig

Rezensionen von begine:

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Hamburg im Aufbau

In den Scherben das Licht von Carmen Korn



Die Schriftstellerin Carmen Korn schreibt gute Nachkriegsprosa.

In den Scherben das Licht, ist ein Roman, der die Situation in Hamburg. Das ist spannend gemacht. Ich kenne die Zeit aus Erzählungen meiner Eltern und Gro0eltern.
N den Städten war das Wohnungsproblem besonders gro0, da viele Häuser schwere Schäden hatten.

Da war die ehemalige Schauspielerin Frieda schon froh, das sie das Untergeschoss bewohnen konnte.
Im Keller hat sich der aus dem Osten geflohene Junge Gert eingerichtet. Dann purzelt Gisela durch das Fenster und er hat eine Mitbewohnerin.
Die Autorin versteht es besonders gut, die Zeit wieder lebendig werden zu lassen.
An die Radiosendungen, in denen Namen der heimkehrenden Gefangenen genannt werden, kann ich mich noch gut erinnern. Meine Oma hörte sich die Sendung immer an, wurde aber stets enttäuscht.
So wurde ich durch den Roman an meine Kindheit erinnert.
Es ist ein lesenswertes Buch, das ich genossen habe.

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Hamburg im Aufbau

Rezensionen von Cornelia:

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Bunte Gemüseküche - macht Spaß und Frau gesund

Hot Stuff von Anastasia Zampounidis

Im ersten Teil werden Grundlagen zu Zyklus und Hormonen verständlich erklärt, ergänzt durch hilfreiche Informationen. Persönliche Erfahrungen und Erlebnisse fließen ein. Interessant finde ich die Informationen zu hormonwirksamen Kräutern und Gemüse. Im zweiten Teil befinden sich Rezepte für Frühstück, Lunch, Dinner, Drinks und Desserts.

Mir gefällt die Einstellung von Anastasia Zampounidis so natürlich wie möglich zu leben, z.B. wirkungsvolles Gemüse gegen Wechselsymptome zu essen und Tee zur Unterstützung zu trinken. Mit guten Rezepten ist das noch dazu ein wahrer Genuß. Erst wenn das nicht hilft zu Medikamenten mit Nebenwirkungen zu greifen ist eine sinnvolle Maßnahme.

Das Buch ist hochwertig gebunden. Es ist dafür gemacht immer wieder aufgeschlagen zu werden, was ich sicher machen werde.

Es macht richtig Spaß durch die bunten Rezepte zu blättern. Ein Gericht wird pro Doppelseite präsentiert, die ansprechenden Fotos bekommen eine ganze Seite, die einzelnen Arbeitsschritte werden verständlich erklärt. Die Rezepte sind sehr vielfältig mit Gemüse und Obst in sämtlichen Regenbogenfarben. Für jeden ist etwas dabei, u.a. mit Kokosmehl, Sojajoghurt, unterschiedlichen Gewürzen, allgemein sehr nährstoffreichen Zutaten. Meine Highlights Frühstückspizza und AyurJoghurt sind schon fest in meinen Alltag integriert.

Die Rezepte werden mich sicher noch länger begleiten, daher empfehle ich Hot Stuff gern weiter.

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Bunte Gemüseküche - macht Spaß und Frau gesund

Rezensionen von verhei:

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Todesangst sorgt für perfekte Gesichtsausdrücke- ein Kunstthriller

Der Bildersammler von Liliane Skalecki

Kunsthistorikerin und Restauratorin Tessa von Linden findet in einer einsamen, sonst verschlossenen Kapelle in einem kleinen Wald einen Leichnam. Doch damit nicht genug, der Leichnam ist mit Wundenmalen übersäht und gekleidet wie der Heilige Sebastian. All dies schildert sie dem zuständigen Hauptkommissar Lennart Wiedmeyer und unterstützt ihn mit weiteren Informationen wie dem Fund des Originalgemäldes, dass der Mörder nachahmen wollte.

Rasch befindet sie sich im Strudel der Ereignisse, denn der Täter scheint sich nicht mit einer Tat zu begnügen.



Der Roman ist gekennzeichnet durch einen flüssigen Schreibstil und hält den Spannungsbogen durchwegs dauerhaft hoch. Kapitel werden hauptsächlich aus der Sicht der Kunsthistorikerin erzählt, mit einigen Exkursen zu anderen Figuren, und ab und an von Rückblicken in das Umfeld des Mörders unterbrochen. Dies gibt der Geschichte eine gewisse Tiefe und vermittelt früh etwas zum Modus Operandi des Täters. Erwähnenswert ist weiters, wie detaillierte die Beschreibung zu den Kunstwerken ist.

Tessa von Linden erscheint als engagierte, detailverliebte Beraterin, ja teilweise schon antreibende Kraft. Gemeinsam mit Lennart Wiedmeyer ergibt sich ein gutes Ermittlerteam. Die Rollenverteilung -Berater und Ermittler -erscheint teilweise gedreht zu sein, wohl auch auf Grund der Erzählweise der Geschichte aus Sicht von Tessa. Die Chemie zwischen den beiden stimmt definitiv. Gelungen fand ich auch, dass man auch auf Kommissar Zufall vertrauen konnte, der die Ermittlungen entschieden weiterbrachte. Ein charmantes Detail, dass der allgemein detaillierten und systematischen Ermittlungsarbeit auch einen gewissen pragmatischen Touch gibt.

Der Thriller ermutigte mich definitiv mich wieder etwas mehr mit diversen Kunstwerken auseinander zu setzen und auf manche Details mehr zu achten.

Ich kann den Roman aber ohne schlechtem Gewissen auch an nicht so kunstaffine Leser empfehlen.

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Todesangst sorgt für perfekte Gesichtsausdrücke- ein Kunstthriller

Rezensionen von S.:

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Spannung pur

Verstummte Narben: Thriller von Catherine Shepherd

Rechtsmedizinerin Julia Schwarz ist geschockt: der Mörder ihres Bruders sitzt im Gefängnis, aber eine Leiche mit seinem Erkennungszeichen liegt vor ihr. Auch ein Foto, das einen weiteren Mord in drei Tagen ankündigt, wurde gefunden. Ihr Partner, Kriminalkommissar Florian Kessler, steht unter massivem Zeitdruck.

Kepler, der Mörder, könnte helfen, denn einer seiner Fans ahmt ihn offenbar nach. Er will aber nur mit Julia persönlich reden und reißt damit alte Narben auf.
Die Autorin hat erneut einen packenden Thriller über menschliche Abgründe geschrieben. Geschickt wurden Spuren gelegt, Hinweise gestreut und verwirrende Fakten eingearbeitet, der Leser wird mehrfach in die Irre geleitet. Spannendes Rätselraten …
Auch die engagierte Arbeit der Rechtsmedizin und der Kriminalpolizei wird geschildert. Für die Ermittler entstehen brisante Situationen. Dennoch kommt auch Familiäres nicht zu kurz.
Ein Muss für Leser, die packende Thriller und den faszinierenden Schreibstil von Catherine Shepherd lieben.

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Spannung pur

Rezensionen von Gavroche:

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Bei den Fae

To Carve a Fae Heart - Fair Isle 1 von Tessonja Odette

Bei diesem Buch haben mich schon die ersten Seiten so zum Lachen gebracht, ich mochte den Witz hier sehr gerne, vor allem Evie ist eine Meisterin darin. Aber es geht auch durchaus ernst zu in diesem Buch, aber immer wieder blitzt der Witz durch.
Evie lebt mit ihrer Schwester und ihrer Mutter auf einer Insel.

Die Mutter hat eine Apotheke und Evie macht eine Lehre bei einem Chirurgen. Ihr großer Traum ist es, später einmal Chirurgin zu werden. Und so ist sie erleichtert, dass die Fae nicht sie und ihre Schwester aussuchen, um über die Grenze ins Fae-Reich zu ziehen und dort den König bzw. seinen Bruder zu heiraten. Doch dann passiert es doch und Amelie und sie müssen zu den Fae.
Und der König ist ausgerechnet der arrogante Fae, den sie schon zuvor getroffen hat. Aber zum Glück ist sie die jüngere Schwester und soll den charismatischen Cobalt heiraten und nicht den mürrischen Aspen.
Einiges war hier vorhersehbar, aber die unerwartete Entwicklung überwog. Ein gelungener erster Teil der Reihe.

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Bei den Fae

Rezensionen von Karina :

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Was damals geschah

Himmelerdenblau von Romy Hausmann

Das war tatsächlich mein erstes Buch von Romy Hausmann - und ich wurde nicht enttäuscht.
Zwar mag ich es bei Thrillern normalerweise etwas härter, doch 'Himmelerdenblau' überzeugt mit einer anderen, dafür umso raffinierteren und durchdachten Geschichte. Schon nach wenigen Seiten hatte mich die Autorin komplett gepackt.

Die beiden True-Crime-Podcaster Liv und Phil rollen in ihrer Show einen alten Entführungsfall neu auf - und bringen damit mehr ins Rollen, als ihnen lieb ist. Gemeinsam mit Theo, dem mittlerweile dementen Vater der vor Jahren verschwundenen Julie, versuchen sie herauszufinden, was in jener Nacht wirklich geschehen ist.
Lebt Julie noch? Ist sie vielleicht freiwillig verschwunden? Oder steckt etwas ganz anderes dahinter?

Der Fall ist spannend aufgebaut, und ich wusste bis zum Schluss nicht, welche Wahrheit sich dahinter verbirgt. Einige Nebenstränge fand ich ebenfalls interessant, doch am meisten berührt hat mich alles rund um Theo und seine Demenzerkrankung.
Romy Hausmann hat diesen Aspekt unglaublich authentisch und feinfühlig umgesetzt - das war sicherlich keine einfach Aufgabe, aber sie ist ihr großartig gelungen.

Man fiebert bis zum Ende mit und hofft, dass Theo das Schicksal seiner Tochter noch in einem halbwegs Moment Zustand aufklären kann. Trotz kleiner Längen gegen Ende ist 'Himmelerdenblau' ein unblutiger, aber durchweg fesselnder Thriller, der sich sehr angenehm lesen lässt.
Mein Fazit: Eine kluge, emotional berührende und spannend erzählte Geschichte - durchaus empfehlenswert.

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Was damals geschah

Rezensionen von DoraLupin:

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Wunderbare Hexengeschichte für junge Leser

Cassandra Morgan, Band 1 - Der goldene Schlüssel von Skye McKenna

Nicht nur ich bin eine große Leseratte, sondern auch mein Sohn hat die Liebe zu Büchern entdeckt. Deshalb bin ich immer auf der Suche nach gutem Lesestoff. Und auch wenn ich nicht in die direkte Zielgruppe passe, lese ich doch auch immer gerne auch Kinder- und Jugendbücher. Vor allem, wenn sie auch noch einen Schuss Fantasy enthalten.

Deshalb sind wir gleich sehr gespannt auf dieses Buch gewesen.

Die Story dret sich um mächtige Hexen, diese schützen England vor den fantastischen Wesen aus dem Land Faerie. Doch hüte dich davor, den Wald zwischen den Reichen zu betreten! Cassandra Morgan hat es geahnt: Die Geschichten in ihren Büchern sind nicht nur Märchen. Was sie jedoch nicht wusste: Sie gehört einer Familie von Hexen an. Mit dem Umzug nach Hartwood Hall, in das Haus ihrer Tante, beginnt für Cassandra ein Leben voller Magie. Sie findet jedoch schnell heraus, dass sie das einzige Verbot, das ihre Tante ausgesprochen hat, übertreten muss, wenn sie ihre verschollene Mutter wiederfinden will: Sie muss in den gefährlichen Wald an der Grenze zum Land Faerie.

In die Handlung habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, passt zu der Zielgruppe und es ist ein sehr schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Zudem ist der Schreibstil auch schön bildlich, so dass man sich direkt im Geschehen wiederfindet und sich alles gut vorstellen kann! Die einzelnen Personen sind sympathisch beschrieben, vor allem Cassandra hat meinem Sohn sehr gut gefallen, da sie sich so leicht nicht unterkriegen lässt und sich richtig in das Abenteuer stürzt, auch wenn es nicht gerade einfach für sie wird. Generell bleibt die Geschichte die ganze Zeit über spannend und man fiebert mit den Charakteren richtig mit – bis zum spannenden Showdown!

Wir wurden sehr gut von diesem tollen und magischen Buch unterhalten und würden uns total freuen, wenn es noch viele weitere Bände von Cassandra Morgan geben würde. Wir vergeben 5 von 5 Sternen und eine große Leseempfehlung für Klein und Groß.

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Wunderbare Hexengeschichte für junge Leser