Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Ruth:
Mit Otto in Finnland
OTTO fährt los - Weihnachten in Finnland von Madlen Ottenschläger
Nun gibt es schon das vierte Abenteuer mit Otto, dem ganz besonderen Campingbus. Er kann nicht nur reden, sondern hat auch Gefühle und er kümmert sich liebevoll und fürsorglich um die wechselnden Familien, die mit ihm verreisen.
Dieses Mal geht es zur Weihnachtszeit nach Finnland. Mit an Bord ist Familie Ritter, bestehend aus Anton und seinen Eltern Rike und Jakob.
Zuerst besucht die Familie den „Tuomaan Markkinat“, den ältesten Weihnachtsmarkt von Helsinki und genießt leckere „Piparkakut“ ,Pfefferkuchen. Nicht fehlen darf natürlich ein Saunagang mit anschließendem Sprung in den eisigen See. Wie gut, dass Otto danach allen mit seiner Standheizung einheizt. Statt einem Schneemann werden Iglus und ein Schnee-Otto gebaut. Nordlichter tauchen auf und im Dorf vom Weihnachtsmann kann Anton seinen Wunschzettel abgeben. Ein Höhepunkt der Reise ist der Besuch bei einer samischen Familie mit ihren Rentieren. Und dass gegenseitige Hilfe sich lohnt, erfährt Anton auch noch.
Wie schon in den Vorgängerbüchern wird hier eine liebevolle Reisegeschichte erzählt, verpackt mit vielen Informationen zu Land und Leuten. Das sind neben landestypischen Gebräuchen auch alte Mythen und Legenden. Die vielen Ausdrücke in der Landessprache sind eine Herausforderung für den Vorlesenden, tragen aber zur Authentizität bei. Die Erzählung wechselt von Episode zu Episode, wie bei einer tatsächlichen Reise. Der Text ist kindgerecht und kann mit manchen kreativen Wortschöpfungen punkten.
Leider ist dieses Mal die Karte mit der Reiseroute sehr schematisch ausgefallen.
Das Buch überzeugt aber vor allem mit seinen Illustrationen. Farbenfrohe Bilder mit vielen kleinen Details zum Entdecken erzeugen eine winterlich-weihnachtliche Stimmung.
So ist dieser neue Band besonders geeignet für die Vorweihnachtszeit
Rezensionen von Harakiri:
super Thriller
Der Freund - Ist er dein Traumpartner oder dein Killer? von Freida McFadden
Bücher, die man kaum aus der Hand legen kann, sind selten – doch Freida McFadden gelingt dieses Kunststück immer wieder.
In ihrem neuen Roman begleitet man Sydney Shaw, die verzweifelt auf der Suche nach der großen Liebe ist, jedoch immer wieder enttäuscht wird – bis sie schließlich auch noch in einen Mordfall hineingezogen wird.
Mit zahlreichen Wendungen und Überraschungen hält die Erfolgsautorin ihre Leserinnen und Leser in Atem. Die Geschichte entfaltet sich auf zwei Zeitebenen: Sydney in der Gegenwart und Tom vor zwanzig Jahren. Diese zwei Ebenen machen den großen Reiz des Buches aus, denn sie ergänzen sich perfekt und bauen so Spannung auf. Geschickt konstruiert McFadden eine Handlung, in der sich der Verdacht ständig verschiebt – kaum glaubt man, den Täter zu kennen, eröffnet die neue Seite wieder eine völlig andere Perspektive.
McFaddens Schreibstil ist gewohnt flüssig, anschaulich, spannend und voll hohem Tempo. Die Kapitel enden oft mit Cliffhangern und so ist man immer versucht, noch ein Kapitel mehr zu lesen.
Fazit: Mit ihrem neuen Buch liefert die Autorin wieder einen rasanten Psychothriller, der von der ersten Seite an fesselt und die Leser spannend unterhält.
Rezensionen von Harakiri:
für mich nicht das beste Buch der Autorin
Die weiße Nacht von Anne Stern
Normalerweise mag ich Bücher von Anne Stern sehr gerne. Dieses hat mich leider nicht so begeistern können. Die Charaktere blieben oberflächlich und ich konnte keine Bindung aufbauen und auch die Dialoge waren eher hölzern und eine Aneinanderreihung der Story, die irgendwie nicht richtig zusammengepasst hat, hat mich auch gestört.
Dazu noch – wer ist Gregor? Die Kapitel waren fast noch die interessantesten, aber haben halt nicht zum Buch gepasst. Vermutlich wird hier eine Fortsetzung aufgebaut.
Die Story tröpfelt so vor sich hin und als der Mord geklärt ist, dauert das Buch immer noch an. Man sollte es vielleicht nicht als Krimi ansehen, sondern als Kriegsgeschichte. Denn die Szenen, in denen die Leute hungern und für Essen Schlange stehen, haben mir sehr gut gefallen.
Fazit: die anderen Bücher von Stern sind eindeutig besser.
Rezensionen von DoraLupin:
Düster und märchenhaft
Feenfluch – Dein Wunsch soll erfüllt werden ... von Christian Handel
Ich lese unheimlich gerne tolle Märchenadaptionen und ganz besonders freut es mich, wenn sie aus der Feder eines so tollen Autors wie Christian Handel sind! Er versteht es immer ein Märchen ganz besonders zu erzählen und den Leser mitzureissen und auch diesmal hatte ich wieder sehr viel Lesespaß!
Im Buch geht es um folgendes: Vor sieben Jahren, als das Königsschloss in einen verfluchten Dornröschenschlaf fiel, verlor die junge Bedienstete Kaelith alles – ihre Eltern, ihre beste Freundin, ihr Zuhause.
Seitdem lebt sie mit der Schuld, allein dem Feenfluch entkommen zu sein. Als eine geheimnisvolle Fremde ihr weissagt, den Fluch brechen zu können, gerät Kaeliths Welt ins Wanken. Es gibt nur einen, der ihr helfen kann: der Magier Thorn, von dem hinter vorgehaltener Hand behauptet wird, er paktiere mit den Feen. Auf nebligen Pfaden, durch schimmernde Wälder und über flüsternde Seen begleitet er Kaelith bis in das Herz des Feenreichs, wo der Fluch seinen Ursprung nahm und der Rat der Dreizehn über Leben und Tod entscheidet.
Der Schreibstil vermag es wieder einmal mich absolut in den Bann zu ziehen und nicht mehr loszulassen, bis ich das Buch beendet habe. Es gelingt dem Autor in einfachen und leicht verständlichen Worten eine sehr märchenhafte Atmosphäre zu schaffen, die aber dennoch düster und besonders ist und mich immer wieder in den Soog hinabzieht. Sehr bildhaft und lebendig wird die Welt und die Schauplätze der Handlung beschrieben und auch die Personen sind wunderbar vielschichtig geschrieben worden. Die Charaktere haben alle ihre Stärken und Schwächen und handeln daher sehr authentisch, ausserdem war mir Kaelith sympathisch und ich konnte während des ganzen Abenteuers gut mit ihr mitfiebern. Die Geschichte ist teilweise düster und unheimlich, aber manchmal auch romantisch und auf jeden Fall immer sehr spannend und mitreißend geschrieben.
Fazit: Absolute Empfehlung für Fans des Autors und alle Fans von Märchen- und deren Adaptionen
Rezensionen von verhei:
eine abgeschiedene Insel und ihre Geheimnisse
Wolfskälte von Laura McCluskey
Auf Eilean Eadar, einer Insel der äußeren Hebriden, wurde am Fuße des Leuchtturms ein junger Inselbewohner aufgefunden. Zwei Polizisten vom Festland Georgina – George- und ihr Partner Richie sollen Ermittlungen aufnehmen, und klären, ob es der erwartete Selbstmord ist, oder doch mehr dahintersteckt.
Doch die Ermittlungen gestalten sich nicht so einfach, da sie Außenstehende sind, denen mit großer Skepsis begegnet wird. Auch die Insel hat so ihre Tücken – kaltes Wetter, viel Wind, Abgeschiedenheit. Sie werden mit dem größten Vermisstenfall der Vergangenheit der Insel konfrontiert – die Besatzung des Leuchtturms, die vor hundert Jahren einfach verschwand. Weiters treffen auf besondere Symbole überall und George meint eine Gestalt mit Wolfskopf zu sehen.
Eines zeichnet diesen Roman durchwegs aus, die beklemmende Stimmung, die einem die gesamte Erzählung durch folgt. Man taucht in das Inselgefühl ein, so wie ich es mir in so einem Fall vorstellen würde. Man fühlt sich schlichtweg wie auf einer wenig bewohnten Insel, weit draußen im Meer, wo einem fast jeder Einheimische -eben eine verschworene Gemeinschaft- feindlich gesinnt scheint und froh wäre, wenn man wieder den Heimweg antreten würde. Man merkt wie viele Entbehrungen das Leben auf so einer Insel mit sich bringt. Gänsehaut ist ein konstanter Begleiter.
Im Ermittlerteam tritt Georgina als der wesentlichere Charakter rasch hervor. Sie hat einige schwierige letzte Monate hinter sich, durch einen Zwischenfall im Dienst. All dies überschattet die Arbeitsbeziehung zu ihrem Partner Richie, der doch sehr konträr ist. Georgina war mir trotz all ihrer Stärken und Schwächen sympathisch und nahe. Richie verblasst für mich im Gegensatz dazu und verkommt zur Nebengestalt. Manche weiteren Charaktere werden im Gesamten doch sehr gut gezeichnet, nur kommt man diesen wie die Ermittler erst sukzessive auf die Spur.
Etwas enttäuschend war für mich, wie langsam die Ermittlungen voranschreiten und wie sehr man sich teilweise in Alltäglichkeiten verstrickt. Besonders ist aber dennoch, wie gut sich eine latente Spannung durch die beklemmende Stimmung und die undurchsichtigen Strukturen ergibt. Jedoch darf ich versprechen, dass das Ganze nicht so banal ist wie man über manche Strecken des Romanes glauben mag. Das Ende ist überraschend, spektakulär aber schließlich doch schlüssig.
Für mich ein Roman, der die bedrückende Stimmung perfekt transportiert und etwas anders als andere Krimis, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Ich würde mich auf eine Fortsetzung des Krimiduos freuen.
Rezensionen von DoraLupin:
Interessantes Hörbuch
Ich bin Herodias von Diana Remus
Ich höre immer wieder gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit entführen und mit interessanten Personen unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Hörbuch, da es mal in eine ganz andere Zeit geht als das ich mich sonst immer beschäftige. Ich wurde auch richtig gut von dem Hörbuch unterhalten und habe mal die Geschichte aus den Augen einer starken Frau ihrer Zeit wahrgenommen.
Römisches Reich, zur Zeit Kaiser Augustus: Herodias wächst inmitten der Machtspiele Roms auf – umgeben von Intrigen, Verlust und dem unerbittlichen Kampf um Einfluss. Schon früh erkennt sie, dass eine Frau nur überleben kann, wenn sie klug handelt – und dass weiblicher Zusammenhalt ihre stärkste Waffe ist. Als sie in Herodes Antipas ihre große Liebe findet, fordert das Schicksal seinen Preis: Ein Prediger namens Johannes hetzt das Volk gegen sie auf, und plötzlich stehen nicht nur ihre Zukunft, sondern auch ihr Leben auf dem Spiel …
In die Story habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht, bildlich und es hat sich ein schöner Fluss ergeben, so dass die Minuten nur so dahingeflogen sind. Überhaupt hat mich die Geschichte von Anfang an gefesselt, langweilige Passagen gab es in der Geschichte kaum.
Herodias ist eine starke Persönlichkeit, die in einer, für Frauen schwierigen Zeit, dennoch ihren Weg geht und immer wieder kämpfen muss. Sie erlebt Den Weg von Jesus am Rande mit und hat immer wieder mit persönlichen Schicksalsschlägen zu kämpfen. Mir hat diese Geschichte deshalb so gut gefallen, weil sie die Zeit rund um Christi Geburt lebendig macht und man als Leser vieles miterlebt, von sanftmütigen Heilfrauen, bishin zu gefährlichen und machthungrigen Herren, die alles tun um nach oben zu gelangen und ihre Macht zu festigen. Ich wurde von diesem Hörbuch auf jeden Fall sehr gut unterhalten und vergebe dafür 4,5 von 5 Sternen. Sehr interessant ist auch das Nachwort am Ende des Hörbuchs, das sich nochmal mit Fakten und Fiktion auseinander setzt.
Die Sprecherin hatte eine sehr angenehme Stimme, die gut zum Genre und der Geschichte gepasst hat. Sie hat lebendig vorgelesen und mich in eine andere Zeit mitgenommen.
Rezensionen von Bacc:
inspirierend
Pilates von Maria Felsner
Als Pilates-Lehrer bin ich von diesem Buch wirklich begeistert. Die Übungen sind präzise erklärt und lassen sich direkt praxisnah umsetzen. Besonders gefällt mir die klare Struktur und der Fokus auf Atmung und Körperbewusstsein. Ein wertvolles Trainingsbuch, das ich sehr gern weiterempfehle.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von BaccRezensionen von Liselottchen:
Ein Suizid, der Wellen schlägt
Der unsichtbare Elefant von Max A. Edelmann
Thomas Siebenmorgen, ein tüchtiger Anwalt, der für eine große Kanzlei arbeitet, springt vor den Augen einer Kollegin in den Tod. Im letzten Moment scheint er es sich anders zu überlegen, kann sich an einem Kabelbinder festhalten, lässt jedoch letztlich los, ohne Hilfe anzunehmen. Marie beschäftigt das »Warum?«, genauso wie den Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams Viktor und den jungen ehrgeizigen Anwalt Simon, dessen Vater aus Ruanda stammt.
Lediglich die Polizei ermittelt nicht, weil es ein eindeutiger Selbstmord war. Viktor, der mit Thomas zusammen in einer Grundschulklasse war, sucht die Eltern auf, um ihnen als Psychologe beizustehen, Simon soll innerhalb der großen Anwaltskanzlei Licht ins Dunkel bringen. Dazu spricht er mit den Kollegen und einem ehemaligen Kollegen, der Thomas Siebenmorgen ausgenutzt und mit Arbeit überhäuft hat. Und auch Maria lässt der Tod ihres Kollegen nicht los und sie durchsucht sein Büro nach Hinweisen.
Das Buch in ein Genre einzuordnen, ist mir nicht gelungen, vielleicht psychologische Gegenwartsliteratur. Der erste Teil hat mir sehr gut gefallen. Der Autor hat verschiedene Perspektiven in kurzen Kapiteln gewählt, sämtliche Beteiligte möchten der Sache auf den Grund gehen, warum Thomas Siebenmorgen in den Tod gesprungen ist. Dazu hätte er mehr als ein Motiv gehabt: ständige Überarbeitung, keinerlei Wertschätzung für seine Hingabe für den Beruf, das Übergehen bei der Beförderung, die drohende bevorstehende Kündigung und eine unglückliche Liebe. Stück für Stück wird entschlüsselt, wie oft Siebenmorgen ausgenützt, übergangen - ja sogar belächelt – wurde, auch die hohe Erwartungshaltung der Eltern wurde angerissen. Und genau hier begann für mich im zweiten Teil der Faden abzureißen: Die Story verliert sich in zahlreichen Nebensträngen, es erschien mir fast so, als wollte der Autor möglichst viele Themen hineinpacken. Immer mehr Nebenpersonen treten auf, ihre eigenen Hintergründe werden beleuchtet, die den Lesefluss hemmen und nichts zur Aufklärung des Falls beitragen. Gegen Ende gibt es beispielsweise ein Klassentreffen, bei dem man gefühlt die Geschichte jedes ehemaligen Klassenkameraden/in erfährt. Zumindest weiß ich nun, dass es in einer großen Anwaltskanzlei nicht gerade zimperlich zugeht und die Kollegen einander großteils egal sind, beziehungsweise als Rivalen gegenüberstehen. Hoffentlich trifft das nicht auf jede Kanzlei zu. Auch der historische Teil von Thomas‹ Großeltern und dass vergangene Traumata bei ihm nachgewirkt haben könnten, konnte mich nicht überzeugen. Der Schluss war versöhnlich doch für mich unbefriedigend, denn aufgelöst wurde nichts.
Der Schreibstil war flüssig lesbar, mir sind auch einige wunderbare Formulierungen aufgefallen, daher setze ich meine Bewertung in der Mitte an. Eine Leseempfehlung für all jene Leserinnen und Leser, die sich gern mit rätselhaften Fällen beschäftigen.
Rezensionen von DoraLupin:
Magische Fantasy-Ideen
Winona und der Ruf der Wiccas von Mina Teichert
Ich lese als Erwachsene immer wieder gerne Kinder- und Jugendbücher und dieses Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Es ist sehr geheimnisvoll und wunderschön gezeichnet und es gibt einige Details auf den zweiten Blick zu entdecken. Die Geschichte konnte mich auf jeden Fall in seinen Bann ziehen und vorallem die vielen, fantasievollen Ideen haben mich begeistert!
Das Buch dreht sich um Wiona, nach ihrem zwölften Geburtstag geschehen merkwürdige Dinge in ihrem Leben.
Zuerst besucht sie ein schwarzer Vogel, der spricht. Dann bekommt sie ein geheimnisvolles Geschenk, das sie und ihre Klassenkameradinnen Ophelia, Lilly und Grace in ein Land namens Turmalin stolpern lässt. Und zu allem Überfluss sitzen sie dort erst mal fest. Denn der Jadewald ist faszinierend und düster, die Blumen haben eine eigene Meinung , die Pilze sind viel zu groß und die Bewohner des Waldes führen die vier in die Irre. Was hat es mit den verlorenen Wiccas , den guten Hexen des Waldes, auf sich? Was führt die Herrscherin der Spiegelstadt im Schilde? Und was tut man, wenn man von fliegenden Waschbären entführt wird? Schnell wird klar, dass Vertrauen, Mut und echte Freundschaft die Schlüssel zum Sieg sind. Und dass man manchmal dem Ruf von Wiccas folgen muss, um über sich hinauszuwachsen.
Der Schreibstil des Buches ist sehr locker und leicht zu lesen und passt sehr gut zum Genre des Kinder- und Jugendbuches. Vorallem Kinder werden hier ihren Spaß haben an dem bildhaften Schreibstil aber auch Erwachsene können ganz in diese Welt eintauchen und den "grauen" Alltag hinter sich lassen. Ich fand es ausserdem toll, wie die Charaktere in wenigen Worten doch tiefgründig beschrieben werden und auch die Landschaft sieht man direkt vor den Augen wie bei Alice im Wunderland.
Diese fantasievolle Geschichte ist zu jeder Zeit spannend und mitreißend geschrieben, die Bilder die vor den Augen des Lesers entstehen sind wunderschön, insgesamt eine tolle Reise in ein bezauberndes Land mit einer spannenden Story und tollen Charakteren, gerne mehr davon!
Rezensionen von robertp:
Wer war's?
Tod zur Teestunde (Susan Ryeland ermittelt 3) von Anthony Horowitz
Vorab gesagt wird mit dem Lesen des Klappentextes der Inhalt des Romans perfekt beschrieben.
Antony Horowitz beschreibt in „Tod zur Teestunde“ wie sich die Lektorin Susan Ryeland immer tiefer ins Schlamassel befördert. Ausgehend von einem einfachen Lektorat für einen klassischen Krimi a la Agatha Christie verwickelt sie sich immer tiefer in eine Familiengeschichte, die Jahrzehnte zurück ihren Ursprung hat.
Warum also soll LeserIn sich dieses Buch zu Gemüte führen?
Erstens ist es ein spannend geschriebener Krimi, der in sich selbst wieder einen zweiten Krimi enthält. Wir bekommen also zwei Bücher zum Preis von einem. Die beiden Abschnitte sind sogar durch verschiedene Schriften klar voneinander abgegrenzt.
Zweitens ist dies der dritte Band mit der Hauptdarstellerin Susan Ryeland. Ich kenne die beiden vorangegangenen Bände nicht, konnte aber mit der Handlung ohne Vorwissen mithalten. Es hätte jedoch noch mehr Spaß gemacht der sympathischen Heldin ein drittes Mal zu folgen.
Drittens wir LeserInnen werden aktiv zum Mitraten aufgefordert. Wer sich in die Welten der beiden Romane einliest und versucht alle Hinweise auf die diversen Mörder zu finden, kann sich wie Hercuke Poirot oder Miss Marple fühlen. Es sind beide Handlungsstränge als klassische „whodunit“ angelegt.
Anthona Horowitz hat Erfahrung mit der Belebung klassischer Helden. Nicht nur James Bond und Sherlock Holmes wurden von ihm weiterentwickelt, auch den jungen Spion Alex Rider hat er erfunden. Mit der Figur der Lektorin Susan Ryeland ist ihm eine patente Heldin gelungen, die sehr rasch in jedes mögliche Fettnäpfchen steigt um sich daraus wieder souverän zu befreien.
Für alle die immer schon einen klassischen Krimi lösen wollten und in einem Buch mehrere Romane gleichzeitig lesen können.











