Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Stierle Kelten

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von yellowdog:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

John Banville, der große Stilist

Schatten der Gondeln von John Banville

Banville gelingt es sofort, mit dem Icherzähler eine außergewöhnliche Erzählstimme zu finden. Sie erinnert mich latent an die des Protagonisten aus Banvilles Meisterwerk Der Unberührbare.

Schatten der Gondeln handelt um die Jahrhundertwende und hat auch deswegen eine eigentümliche Atmosphäre.

Dazu noch Venedig als Schauplatz und John Banville beschreibt viele Details. Das ist exquisit.

Es gibt einiges geheimnisvolles, obwohl man als Leser schon bald etwas ahnt. Andere Banvilles waren noch raffinierter, aber doch bleibt man vom Plot gefesselt.

Banvilles Talent Stimmungen zu erzeugen ist nach wie vor in hohen Maße vorhanden.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von yellowdog
John Banville, der große Stilist

Rezensionen von Piet1990:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Soooo fesselnd!!

Eisnebel von Kate Alice Marshall

„Eisnebel“ hat mich vor allem durch seine dichte, kalte Atmosphäre überzeugt. Schon nach wenigen Seiten war klar, dass hier weniger auf Action gesetzt wird, sondern auf Spannung, Stimmung und psychologische Tiefe. Die Geschichte entfaltet sich ruhig, fast bedrückend, und genau das passt sehr gut zum winterlichen Setting und zum Titel.

Der Schreibstil ist klar und schnörkellos, gleichzeitig aber sehr bildhaft. Man spürt die Kälte, die Einsamkeit und das Unbehagen – nicht nur in der Landschaft, sondern auch in den Figuren. Besonders gut gefallen hat mir, dass vieles subtil erzählt wird. Die Spannung entsteht eher zwischen den Zeilen als durch spektakuläre Wendungen.

Die Figuren wirken glaubwürdig und nicht überzeichnet. Vor allem die innere Zerrissenheit der Hauptfigur ist gut nachvollziehbar dargestellt. Einige Nebenfiguren bleiben zwar etwas im Hintergrund, doch das hat mich nicht gestört, da der Fokus klar auf der psychologischen Entwicklung liegt.

An manchen Stellen hätte das Tempo für meinen Geschmack etwas straffer sein können, da sich einzelne Passagen leicht ziehen. Trotzdem blieb die Geschichte für mich durchgehend fesselnd, weil Atmosphäre und Grundspannung konstant hoch sind.

Fazit:
Ein ruhiger, düsterer Thriller, der vor allem über Stimmung und psychologische Tiefe funktioniert. „Eisnebel“ ist ideal für alle, die keine reißerische Spannung suchen, sondern eine beklemmende Geschichte, die langsam unter die Haut geht. Eine klare Empfehlung für Fans atmosphärischer Krimis.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Piet1990
Soooo fesselnd!!

Rezensionen von Bellis-Perennis:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Eine gelungene Fortsetzung

Verhängnisvoller Champagner von Tom Hillenbrand

Auf einer Veranstaltung trifft Xavier Kieffer seinen Kollegen Luc Reiser, den er seit Jahren nicht mehr gesehen hat, aber mit dem ihm einige Abenteuer und Frauengeschichten verbinden. Xavier kommt wenige Tage Lucs spontaner Einladung, ihn und seine Frau Fabienne, auf dem Weingut in der Champagne zu besuchen nach.

Doch aus einem fröhlichen Wiedersehen wird nichts, denn Xavier findet Luc tödlich verletzt in seinem Weinkeller vor. Aus Lucs letzten Worten schließt er, dass auf dem Weingut zu einige Ungereimtheiten gekommen sind. Auch Fabienne, in die Xavier einst verliebt war, bittet ihn, zusätzlich zur Polizei, eigene Recherchen anzustellen, denn - so hat es den Anschein - die Polizei ermittle nicht ordentlich.

Dass dem nicht so ist, muss Xavier Kieffer am eigenen Leib erfahren, denn er gerät, nachdem es einen zweiten Toten gibt, in das Visier der Ermittler - Hausdurchsuchung in Wohnung und Restaurant inklusive. Es scheint, als hätte Xavier von den dubiosen Geschäfte in die Luc verstrickt gewesen sein soll, gewusst.

Meine Meinung:

In diesem Krimi nimmt sich Autor Tom Hillenbrand wieder des interessanten Themas Produktpiraterie an. Diesmal ist es der Champagner, der ge- und verfälscht wird, da hier hohe Gewinnmargen zu erzielen sind. Es dauert eine geraume Zeit, bis bei Kieffer der Groschen fällt, da er von den eigentlichen Drahtziehern mehrmals auf den Holzweg geschickt wird. Ja, okay, er ist kein gelernter Ermittler sondern (Sterne)Koch. Aber in seinem 8. Fall hätte er schon ein wenig vorsichtiger agieren sollen und sich selbst die übliche Frage der Kriminalisten „Cui bono - wem nützt der Tod von Luc am meisten?“ stellen sollen.

Wir erfahren in den Rückblicken in die 1980er-Jahre wie die Beziehungen sich zwischen Xavier, Luc, Leo und Fabienne entwickelt haben. Hier lassen sich schon einige Hinweise ableiten.

Ich persönlich habe ja immer ein Problem damit, wenn sich ein Person, die ich zwanzig oder dreißig Jahre nicht gesehen habe, sich plötzlich bei mir meldet und mich einlädt.

Schmunzeln musste ich über Xaviers Erinnerungen an jene Tage, wo man statt Prosecco noch Asti Spumanti gesagt hat und die sich auch mit meinen eigenen decken: Schädelweh am nächsten Morgen.

Für diejenigen von uns, die Sekt oder Champagner nicht nur genießen wollen, sondern sich auch für dessen Herstellung interessieren, gibt es eine ausführliche in die Kellereiarbeit. Ich durfte die Arbeitsschritte der „Méthode traditionelle“ wie das Rütteln der Flaschen (händisch oder automatisch in den französischen Giro Palettes), das Gegorgieren sowie die anschließende Dosage in einer bekannten Sektkellerei in Wien kennenlernen.

Wieder mit dabei sind Xaviers Freundin Valerie, sein argentinischer Freund und Restaurantbesitzer Leo soewi der trinkfeste Finne Pekka Vatanen.

Der Ausflug in die Familiengeschichte von Xavier Kieffer habe ich fast spannender gefunden, als die Auflösung des Krimis.

Der Schreibstil ist flüssig. Das letzebergische (=Luxemburgisch) Lokalkolorit und die Kulinarik kommen nicht zu kurz.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem Cozy-Krimi 4 Sterne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Bellis-Perennis
Eine gelungene Fortsetzung

Rezensionen von Allesleser:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Alfred und die Gartenzwerge

Nur Gundula gärtnerte giftiger von Dany R. Wood


Wer Familie Bakes einmal kennengelernt hat, der kommt an keiner neuen Geschichte von ihnen vorbei!!!

Der Dorfbulle Jupp, der sich auch hier wieder in einen neuen Fall hineinkniet und alles gibt, um ihn zu lösen, hat jede Menge um die Ohren. Er muss nicht nur einen vermeintlichen Mörder entlarven, er muss sich auch mit seiner Familie auseinandersetzen.

Oma Käthe ist im Anmarsch sein hochbegabter neuer "Enkel" treibt ihn in den Wahnsinn und seine bessere Hälfte Inge versteht die Welt nicht mehr.

Wer hat den Alfred auf dem Gewissen? Verdächtige gibt es einige, denn seine Frau hat es sich mit allen Nachbarn verscherzt. Aber warum wurde sie dann nicht zur Zielscheibe?

Ein Krimi, der einen direkt mitreißt, der lustig ist, aber auch seine spannenden Seiten hat. Die Charaktere, wiederkehrende und neue sind alle einzigartig und auf ihre Weise interessant. Jupp ist nicht auf den Mund gefallen und gibt gerne seine Meinung kund. Manchmal etwas...speziell.

Mit jeder Menge Wortwitz und Situationskomik geht es durchs Buch, herrlicher Lesespaß, der für jede Menge Humor sorgt. Wenn Jupp ermittelt, analysiert, forscht, kontert oder Vermutungen aufstellt, dann ist Lachen vorprogrammiert.

Für mich war Band 7 ein Zufallsfund, aber schon nach einem Teil war ich ein Fan dieser Krimireihe und freue mich über jeden neuen Band, der in mein Bücherregal einzieht.

Von mir gibt es eine dicke Leseempfehlung!!!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Allesleser
Alfred und die Gartenzwerge

Rezensionen von Gute_Laune:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Alltagstauglich, lecker, super!

Herrlich einfach - himmlisch lecker | Steffis Foodblog "Gaumenfreundin" von Steffi Sinzenich

Mir sind Bücher immer lieber als Blogs und ich gestehe, dass ich die meisten Blogger gar nicht kenne. Von der Gaumenfreundin hab ich aber tatsächlich schon Rezepte vor dem Buch gekannt, weil ich trotz enormer Rezeptsammlung hin und wieder auch mal ein Rezept ergoogle. Als ich dann sah, dass sie ein Buch veröffentlicht hat, musste es doch natürlich auch zu mir!

Und ich muss sagen, das lohnt sich definitiv! Ja, es sind viele Gerichte darin enthalten, die man schon kennt, wenn man schon länger kocht und backt.

Aber eine dezente Erinnerung an in Vergessenheit geratene Rezepte tut auch mal gut. Und Küchen-Neulinge werden dieses Buch sowieso lieben! Doch auch wer schon länger kocht und backt und in Übung ist, findet hier Anregungen und tolle Ideen. Es muss nicht immer hochkompliziert sein, um zu schmecken. Im Gegenteil, in der Einfachheit liegt oft das größte Geschmacks-Geheimnis!

Die Gestaltung des Buches ist wunderschön. Auf der rechten Seite ist zu jedem Rezept ein tolles Foto abgebildet. Mir persönlich ist das total wichtig, denn erfahrungsgemäß koche und backe ich nur Rezepte nach, von denen ich weiß, wie das Ergebnis aussehen soll. Der obere Teil der linken Seite ist für den Rezept-Namen, einem Zusatz, ein paar Sätzen dazu, die Zubereitungszeit und die Portionsanzahl reserviert. Darunter teilt sich die Seite dann auf in die Zutatenliste und die Zubereitungsschritte. Gelegentlich findet sich noch ein Tipp dazu oder ein QR-Code zu einem weiteren, zusätzlichen Rezept, beispielsweise für Quiche-Teig, wenn im Rezept Kühlregal-Ware steht.

Das angefügte Register ist schlau gestaltet. Es führt sowohl die Zutaten in alphabetischer Reihenfolge auf, die in den Rezepten dann verwendet werden, als auch Rezepte. So findet man unter A beispielweise Äpfel, als auch den Käsesalat mit Gurken, denn da werden eben auch Äpfel verwendet. Vorne im Buch ist das Inhaltsverzeichnis, das in die Kapitel Snacks; Salate; Suppen & Eintöpfe; Vegetarisches; Fleisch & Fisch und Süßes unterteilt ist. Steffis Vorwort fällt erfreulich kurz, dafür umso sympathischer aus.

Die Rezepte selbst sind abwechslungsreich und halten, was der Buchtitel verspricht. Dabei kann man auch getrost von internationaler Küche sprechen. Die Zubereitung ist immer knapp, aber verständlich und gut erklärt gehalten. Die Zutaten sind gut erhältlich, also definitiv nicht exotisch. Auch wenn Geschmäcker verschieden sind, findet hier jeder etwas, das ihn begeistert. Bei mir sind es sehr viele Rezepte. Ganz besonders mag ich aber die Zwiebelkuchen-Muffins, auch wenn ich kein Schweinefleisch esse und den Speck von daher durch Hähnchenbrust ersetze.

Kurz und knapp, ich bin begeistert und drücke das gerne in den vollen fünf Sternen aus.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Gute_Laune
Alltagstauglich, lecker, super!

Rezensionen von Gaby 2707:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Manche Schuld vergisst man nie

Schuld Aussee von Katja Reiland

Bei einer Wanderung zur Tressensteinwarte stoßen Bezirksinspektor Andi Berner und seine Freundin Marie Haslinger auf einen Toten. Wurde Pfarrer Johannes Seewald über die Brüstung gestoßen oder war es Selbstmord? Dieser Frage gehen Andi und seine neue Kollegin Felicitas Gruber vom LKA in Graz nach als sich heraus stellt, dass der Herr Pfarrer nicht so unschuldig war, wie er seine Schäfchen glauben lassen wollte.

Marie versucht ihrerseits einen neuen Auftrag als Illustratorin an Land zu ziehen. Und sie versucht ihrer neuen Freundin Jenny zu helfen, die sich in eine brenzlige Lage gebracht hat. Als Andi beginnt ihre neue Auftraggeberin und deren Mann als Beschuldigte zu sehen, kann sie sich natürlich nicht aus dem Fall heraus halten und so beginnt sie wieder mit ihren eigenen Ermittlungen.

Es ist nun schon das dritte mal, dass ich in Bad Aussee im schönen Salzkammergut zusammen mit Andi und Marie, die ich schon bei meinen ersten beiden Aufenthalten ins Herz geschlossen habe, ermittle. Auch, dass ich Maries Wiener Nachbarin Paula, die immer ihr Sackerl mit Tarotkarten bei sich hat, hier wieder getroffen habe, hat mich sehr gefreut und ich habe mich gleich wieder heimisch gefühlt. Aber auch bei den anderen Menschen, die ich hier neu kennengelernt habe, habe ich meine Sympathien und Antipathien durch die bildhaften und detaillierten Beschreibungen sehr schnell vergeben können.
Autorin Katja Reiland hat mich auch diesmal mit ihrem leichten, unterhaltsamen und trotzdem spannenden Erzählstil sofort in die Geschichte hinein gezogen. Sie nimmt mich wieder mit auf Spaziergänge zusammen mit Marie, bei denen ich die Natur und einiges Sehenswerte rund um Bad Aussee noch besser kennenlerne. Auch wird wieder manches Regionale gegessen und getrunken. Ich habe richtig Appetit auf die ein oder andere Köstlichkeit bekommen, mit der die neue Sekretärin der Polizeistation Andi verwöhnt.
Der Fall an sich ist ganz schön knifflig, da es nicht gerade wenige Menschen gibt, denen Andi und seine Kollegen diese Tat, die sich schnell als Mord herausstellt, zutrauen. Aber Kommissar Zufall hat hier seine Finger im Spiel und ich war erstaunt, als sich der Mörder quasi selbst entlarvt. Ihn hatte ich absolut nicht auf meiner Täterliste.
Mehr wird aber jetzt nicht verraten.

Für diejenigen, die der österreichischen Sprache nicht ganz so mächtig sind, gibt es nach der Auflösung des Falles ein Glossar mit den wichtigsten Worten, die hier immer wieder vorkommen.

Mir hat auch dieser Ausflug ins Salzkammergut mit dem romantischen Cosy-Wohlfühl-Krimi sehr gut gefallen. Und ich komme sehr gerne wieder um zu lesen, wie es mit Marie und Andi weitergeht. Denn eine kurze Vorschau lässt auf ganz viel Unvorhergesehenes schließen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Gaby 2707
Manche Schuld vergisst man nie

Rezensionen von Lulu24:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Inklusive Märchen

Maris Märchen von Shari Dietz; André Dietz

Shari und André Dietz erzählen bekannte Märchen aus neuer, inklusiver Perspektive. Downröschen ist der Intoleranz ihrer Zeit entflohen, um viele Jahre später aufzuwachen, in der Hoffnung, dass die Menschen nun besser mit ihrer Andersartigkeit umzugehen wissen. Humpelstilzchen hat zwar ein zu kurzes Bein, aber ein großes Herz und beweist viel Mut, als er das Baby der Königin rettet.

Alle fantasievoll umgeschriebenen Märchen fordern dazu auf, Menschen nicht auf Ihre Behinderung zu reduzieren, sondern ihre besonderen Qualitäten wahrzunehmen und zu schätzen. So können wir miterleben, wie Mari zwar nicht sprechen, aber mit ihrem ansteckenden Lachen und ihrer Furchtlosigkeit Grenzen überwinden und Sympathien gewinnen kann.

Den Autoren gelingt es, ernste gesellschaftliche Fragen rund um Behinderung, Vorurteile und Akzeptanz mit Leichtigkeit und Witz zu verbinden. So stehen nicht nur die menschlichen Protagonisten im Mittelpunkt, sondern auch der böse Wolf bekommt seinen Auftritt als liebenswerter Charakter mit fürsorglichen Qualitäten.

Die Märchen zeigen überraschende Wendungen und versuchen auch schwer Vorstellbares abzubilden, wie etwa Maris Eigenwahrnehmung eines epileptischen Anfalls. Durch die märchenhafte Verkleidung wird den Themen das Angsteinflößende genommen, ohne zu sehr zu bagatellisieren.

Ich denke, das Buch kann zu einer Beschäftigung mit dem Thema Behinderung einladen, die Lektüre sollte aber unbedingt durch Eltern oder Erzieher begleitet werden, zumal die klassischen Märchen bei den Kindern auch nicht mehr als selbstverständlich bekannt vorausgesetzt werden können.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Lulu24
Inklusive Märchen

Rezensionen von Petra:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Schweres Thema

Der Tag, an dem Barbara starb von Richard Hooton

Als die 89jährige Margaret Winterbottom mitten in der Nacht von Blaulicht geweckt wird, ahnt sie das etwas Schreckliches geschehen ist. Am nächsten Morgen wird sie von der Polizei informiert. dass ihre Nachbarin getötet wurde. Ob sie irgendwelche Informationen über Barbara und vielleicht auch über mögliche Sichtungen hätte .

Leider lässt Margarets Gedächtnis sie manchmal im Stich, besonders schlimm ist es geworden seit ihr Mann tot ist. Sie vermisst ihn schrecklich, nur die stillen Gespräche mit ihm scheinen ihrem Leben noch Sinn zu geben. Nun dieser Mord, er weckt pikanterweise ihre Lebensgeister mit der Unterstützung ihres Enkels James versucht sie sich zu erinnern, was Barbara in den letzten Tagen zu ihr gesagt hat, da war etwas Wichtiges.
Das eine alte Dame ermittelt ist in vielen Cosy Crimes der Fall. Das sie Unterstützung eines jüngeren Familienmitglieds haben, auch.
Nur ist dieser Roman für mich kein Cosy Crime, dafür sind die Hintergründe und Lebensumstände der alten Dame viel zu traurig.
Demenz ist ein gutes Thema, den Umgang damit müssen wir alle vielleicht lernen, versteckte Informationen oder eben auch nur der Hinweis auf dieses Thema kann es leichter machen. Aber hier wird es mitleidserregend, auch als etwas Nerviges stellenweise beschrieben. Das hat mich gestört. Es ist eine Tatsache Punkt. Der Umgang damit ist nicht einfach, auch einverstanden aber in einem Roman sollte entweder damit ernsthaft also das Problem an sich ( Unglaubwürdigkeit, mangelndes Vertrauen ) umgegangen werden oder es wird am Rande erwähnt und nicht weiter betrachtet.
Wie der Enkel damit umgeht, ist natürlich perfekt. Er informiert sich und setzt diese Informationen mit seiner Gran auch um, mit Erfolg. Diese Szenen waren positiv zu lesen und gaben dem Roman einen versöhnlichen Ausklang.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Petra
Schweres Thema

Rezensionen von Streiflicht:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Die Farbe des Schattens

Die Farbe des Schattens von Susanne Tägder

Das Vorgängerbuch "Das Schweigen des Wassers" habe ich voller Begeisterung gehört und das, obwohl ich kein großer Fan von Hörbücher bin. Ich war allerdings hin und weg von der Atmosphäre und auch von Arno Groth, den ich sehr sympathisch fand. Auch die Zeit, in der das Buch spielt, hat mich neugierig gemacht, denn ich habe sie selbst auch erlebt, aber ich kann mich kaum erinnern und an die ehemalige DDR sowieso nicht.

Geschichte also, die noch gar nicht so weit weg ist.
Daher wollte ich natürlich unbedingt auch den zweiten Teil der Reihe von Susanne Tägder lesen. Und ich bin wieder begeistert gewesen. Die Stimmung dieser Zeit und die Umgebungsbeschreibungen kommen auch schriftlich richtig gut rüber und nehmen die Leser mit. Der Fall ist noch packender und emotionaler, weil es sich um ein Kind handelt. Die Beamten tappen lange im Dunkeln und düster ist auch die Stimmung. Die Einblicke in die Zeit der Wende fand ich absolut faszinierend und spannend.
Ich würde mich sehr über einen dritten Band freuen und gerne weiter mit Hauptkommissar Arno Groth ermitteln.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Streiflicht
Die Farbe des Schattens

Rezensionen von Noacker:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Lecker Bierchen, Lecker Buch...

Bier brauen von Jan Brücklmeier

Lecker Bierchen, Lecker Buch...