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Rezensionen von April1985 :

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Ein lebendiges Haus, ein tödlicher Fluch und genau die richtige Portion Witchy Cozy

Die Hexen vom Honeysuckle House von Liz Parker

Meine Gedanken:

Die ersten Seiten gelesen – und ich hatte direkt dieses wohlig warme Gefühl. "Die Hexen vom Honeysuckle House" versprüht einen ganz besonderen Zauber. Und das, obwohl über allem ständig dieser Fluch schwebt: Alle 13 Jahre fordert er ein Todesopfer. Immer am 13.

Oktober. Immer an Florence’ Geburtstag. Genau diese Mischung aus cozy, witchy Atmosphäre und düsterer Bedrohung habe ich geliebt.

Honeysuckle House lebt:

Mein vielleicht größtes Highlight ist Honeysuckle House selbst. Denn es ist eine eigene Protagonistin. Das Haus beobacht und reagiert auf seine Besucher. Manchmal treibt es mit seinen Bewohnern und Gästen auch einfach ein bisschen Schabernack.

Genau diese kleinen Momente geben Honeysuckle House so unglaublich viel Persönlichkeit. Ich liebe Geschichten, in denen Gebäude mehr sind als bloße Kulisse sind. Und dieses Haus hat für mich ganz eindeutig eine eigene Seele. Es lebt.

Cozy, witchy und wunderbar detailverliebt:

Und dann wäre da natürlich die Magie. Ich liebe, wie cozy sich Hexerei in diesem Buch anfühlt. Kerzenziehen, Zaubersprüche, Steine, Turmaline, Quarze und Tarotkarten – nichts davon wirkt aufgesetzt oder wie bloße Dekoration. Die Magie gehört ganz selbstverständlich zum Alltag der Figuren und fühlt sich warm, bodenständig und heimelig an. Practical Magic.

Dazu kommt ein zauberhafter Buchladen, der für mich ebenfalls diesen ganz besonderen Wohlfühlcharakter hat. Bücher, Magie, Kerzenlicht und das Gefühl, dass sich in jeder Ecke etwas Verzaubertes verbergen könnte. .

Das Mysterium um die Todesfälle:

Was das Buch für mich aber wirklich zum Pageturner gemacht hat, ist das Mysterium um die Todesfälle. Alle 13 Jahre. Immer an Florence’ Geburtstag. Und jedes Mal bleibt die Frage: Was steckt wirklich dahinter? Warum wiederholt sich alles? Was ist damals passiert? Und lässt sich dieser Kreislauf überhaupt durchbrechen?

Gerade diese Fragen haben dafür gesorgt, dass ich immer weiterlesen wollte. Die Geschichte lebt für mich ganz stark von diesem Kontrast: Auf der einen Seite möchte ich mich in Honeysuckle House einkuscheln und mich von all der Magie verzaubern lassen, auf der anderen Seite wartet da ein jahrzehntealter Fluch. Cozy? Ja. Aber eben auch ziemlich mörderisch.

Zurück in die Vergangenheit:

Besonders spannend fand ich die Zeitsprünge. Wir bleiben nicht nur in der Gegenwart, sondern reisen auch in die 1960er- und 1990er-Jahre zurück. Dadurch lernen wir frühere Generationen kennen und erfahren Stück für Stück, was sich damals abgespielt hat. Und manches davon ist wirklich heftig.

Wir erleben die Auswirkungen mancher Handlungen und sehen, was innerhalb der Familie passiert ist. Nach und nach entsteht aus einzelnen Ereignissen ein deutlich größeres Bild. Ich liebe Geschichten, in denen Geheimnisse über mehrere Generationen hinweg miteinander verbunden sind.

Mehr als nur Schwestern und ein Familienfluch:

Womit ich allerdings überhaupt nicht gerechnet hatte, waren die traumatischen Ereignisse, die im Laufe der Geschichte immer mehr Raum einnehmen. Denn "Die Hexen vom Honeysuckle House" erzählt letztlich von so viel mehr als nur von Schwestern, Magie und einem Fluch.

Es geht um Familie, um Probleme innerhalb einer Familie, um Verletzungen, die nicht einfach verschwinden, um Erwartungen, Geheimnisse und Dinge, über die viel zu lange geschwiegen wurde. Gerade durch die verschiedenen Zeitebenen wird deutlich, wie sehr frühere Generationen das Leben der nächsten prägen können.

Auch Queerness spielt eine Rolle, ebenso wie traumatische Erfahrungen in der Kindheit. Damit hatte ich bei dieser cozy wirkenden Geschichte nicht unbedingt gerechnet.

Tarotkarten als Kapitel:

Auch der Aufbau des Buches hat perfekt zu dieser Geschichte gepasst. Jedes Kapitel ist einer Tarotkarte gewidmet – und ich liebe solche kleinen Details.

Es passt nicht nur optisch perfekt zur witchy Atmosphäre, sondern verstärkt auch dieses Gefühl, dass Schicksal, Deutung und Vorahnung ständig über allem schweben. Was bedeutet die Karte? Was kündigt sie an? Ist sie eine Warnung, ein Hinweis oder versteht man ihre Bedeutung vielleicht erst später? Für mich macht genau so etwas ein Buch noch atmosphärischer.

Stars-Hollow-Vibes mit Haunted-House-Twist:

Vom Gefühl her hatte ich beim Lesen immer wieder richtige Stars-Hollow-Vibes. Eine kleine Stadt, eigenwillige Bewohner, viel Gemeinschaft und ein Ort, der sofort einen ganz eigenen Charakter bekommt. Nur dass über dieser Version von Stars Hollow eben zusätzlich ein jahrzehntealter Todesfluch liegt.

Ich mochte diese Mischung unglaublich gerne. Denn "Die Hexen vom Honeysuckle House" ist für mich weder reine Cozy Fantasy noch klassischer Horror. Es nimmt von beidem etwas. Gemütlichkeit und Bedrohung existieren hier gleichzeitig. Es ist cozy, witchy und gruselig genug, dass man immer wieder daran erinnert wird: Hier stimmt etwas ganz und gar nicht.

Was bleibt?

Ein lebendiges Haus. Ein magischer Buchladen. Kerzen, Kristalle, Tarotkarten und Zaubersprüche. Frauen mehrerer Generationen. Dunkle Familiengeheimnisse. Traumatische Erfahrungen. Queerness. Ein Fluch, der alle 13 Jahre ein Todesopfer fordert. Und ein Geburtstag, der immer näher rückt.

"Die Hexen vom Honeysuckle House" hat für mich genau diese Mischung, die ich bei Witchy Reads liebe: cozy genug zum Einkuscheln, düster genug zum Miträtseln und mysteriös genug, dass man immer noch ein Kapitel weiterlesen möchte. Gleichzeitig steckt unter der warmen, magischen Oberfläche deutlich mehr, als ich anfangs erwartet hatte.

Es geht nicht nur darum, einen Fluch zu brechen. Es geht um Familie, darum, was Familien einander antun können, darum, was verschwiegen wird und wie lange alte Verletzungen nachwirken können.

Vor allem Honeysuckle House selbst hat es mir angetan. Dieses Haus hat Charakter, Humor, Geheimnisse – und eine Seele. Zusammen mit dem Murder Mystery rund um die Todesfälle entsteht daraus eine Geschichte mit richtig großer Sogwirkung.

Cozy, witchy, geheimnisvoll – und überraschend emotional und düster.

???????????????????? / 5

Fünf Eulen für Tarotkarten, dunkle Familiengeheimnisse und ein Haus, in das ich trotz Fluch vermutlich sofort einziehen würde. ????️????????

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Ein lebendiges Haus, ein tödlicher Fluch und genau die richtige Portion Witchy Cozy

Rezensionen von tinten_fischchen:

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Eine Kuh will mehr

Ella, die schlaue Kuh von Marc-Uwe Kling; Astrid Henn

“Ella, die schlaue Kuh” erzählt von einer kleinen Kuh, die allen Widerständen zum Trotz ihren Weg geht. Auch wenn andere sich über ihre Träume lustig machen und sie deshalb auch fast schon mobben, lässt sie sich nicht unterkriegen. Eine der großen Stärken der Geschichte ist, dass Ella sich auch blöde Kommentare von anderen anhören muss.

Das spiegelt die Realität leider zu oft wider und bietet eine super Chance, mit Kindern solche Situation zu reflektieren und zu verarbeiten.

Zum Text von Marc-Uwe Kling muss ich nicht viel sagen: Als Autor hat er seinen eigenen Stil und Humor, den man ständig durchblitzen sieht. Es sind lustige Reime, witzige Namen, nicht immer reimt sich alles so schön, aber das macht es irgendwie auch aus.

Die Zeichnungen von Astrid Henn wirken ruhig und aufgeräumt. Das liegt auch an den warmen Erdtönen, in denen sie gehalten sind. Die Illustrationen passen gut zum Text, nehmen sich aber auch etwas zurück. Wobei der Stil mich nicht wirklich umgehauen hat. Jedoch wird Ellas Entwicklung von der kleinen bis zur großen Erklärkuh gut abgebildet.

Altersmäßig finde ich vier als untere Grenze etwas zu hoch gesteckt. Ich würde es aufgrund der Thematik eher für ältere Kinder sehen, die sich dann mehr mit Ella identifizieren können.

Fazit: Humorvolle Geschichte über Empowerment, die ganz die Handschrift von Marc-Uwe Kling trägt.

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Eine Kuh will mehr

Rezensionen von Philiene :

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Toller zweiter Teil

Niemals geht man so ganz von Andreas Izquierdo

Ich habe mich sehr gefreut, das es einen zweiten Band rund um den Trauerredner Mads Madsen gibt.

Ich mochte schon im ersten Teil die Mischung aus spannender Krimi und den eher ruhigeren Teilen rund um Mads und seinen Vater, wobei Mads sein Zusammenleben mit Fridtjof wohl eher n7cht als ruhig bezeichnen würde.

In dem Fall geht es um den Tod von Anna, sie hinterlässt eine neunjährige Tochter namens Tilly. Zusammen mit Mads versucht sie eine letzte Nachricht ihrer Mutter zu finden. Doch was steckt wirklich hinter Annas Tod? Bevor er sich versieht ist Mads mittendrin in den Ermittlungen.

Ich bin total begeistert davon wie der Autor es schafft seinen Ermittler in diesem spannenden Fall zu schicken und dabei gleichzeitig eine ganz neue Seite an sich zeigt. Das merkt man besonders in seinem Umgang mit Tilly.Die Geschichte ist so spannend, dabei voller Überraschungen und doch schlüssig. Es ist fast unmöglich das Buch zur Seite zu legen, da man unbedingt wissen will wie es aus geht.

Und dann gibt es immer wieder Momente zum durchatmen und mal kurz zu Schmunzeln, einfach perfekt gemischt.

Ich muss auch noch den Handlungsort erwähnen, der Norden ist meine Heimat und ich liebe es wenn Romane hier spielen und ich Orte wiedererkennen.

Ich hoffe das es noch mehr Fälle für Mads geben wird.

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Toller zweiter Teil

Rezensionen von DoraLupin:

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Cosy Fantasy für den Herbst

Die Hexen vom Honeysuckle House von Liz Parker

Gerade jetzt im Herbst lese ich sehr gerne Bücher über Hexen, aber es darf ruhig cosy sein, sodass ich mich mit einer Kuscheldecke und einer heißen Tasse Tee richtig in den Sessel einkuscheln kann. Genau so ein Buch ist auch "Die Hexen vom Honeysuckle House". Der Klappentext hat mich etwas an "Zauberhafte Schwestern" erinnert und das Buch hat eine gewisse Ähnlichkeit, aber man sollte es nicht vergleichen.

Zwei Schwestern, ein verzauberter Buchladen und ein mörderisches Erbe . Im nebligen Burdock Creek hütet Evie Caldwell die Bienen von Honeysuckle House, während Florence der Magie misstraut. Doch ein dunkler Fluch verwebt ihre Schicksale: Alle dreizehn Jahre stirbt ein geliebter Mensch. Als Florences Geburtstag naht, erwacht das Haus auf gefährliche Weise. Zwischen Kürbisgewürz und uralten Tagebüchern suchen sie nach der Wahrheit hinter ihrer Macht.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und leicht zu lesen und macht eine sehr gemütliche Stimmung. Actionreiche Spannung und gruselige Hexen kann man hier lange suchen, stattdessen erhält man hier sehr viel Cosy Fantasy mit sympathischen Charakteren, viel Magie, herbstliches Flair und ein wenig dunkel Flüche und Spannung.

Auch die Aufmachung des Buches ist eine Erwähnung wert! Nicht nur das Cover ist ganz wunderbar gestaltet, auch der tolle Farbschnitt machen das Buch zu einem echten Hingucker, denn man sehr gut verschenken kann.

Fazit: Eine schöne, gemütliche Hexengeschichte die optimal in den Herbst passt mit einem Pumpkin Latte, einem Kakao oder einer Tasse Tee.

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Cosy Fantasy für den Herbst

Rezensionen von DoraLupin:

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Magische Hexengeschichte

School of Witches - Die Zeit der Hexen von Gina Mayer


Ich kenne die Autorin bereits aus einigen anderen Büchern und diese haben mir immer gut gefallen. Daher wollte ich auch dieses neue Werk von ihr unbedingt lesen. Ich wurde auch diesmal nicht enttäuscht, denn die Geschichte war mitreißend, magisch und spannend.

Schon das Cover ist richtig schön und stimmt schon einmal auf diese Geschichte ein, die einerseits in der Vergangenheit um 1850 und andererseits in der Gegenwart spielt.

Ich bin sehr gut in die Geschichte reingekommen, denn der Schreibstil war, wie von der Autorin gewohnt, wieder sehr gut geschrieben. Ich hatte alles schön vor meinen Augen, da gerade auch die Vergangenheit und die magische Schule sehr bildhaft beschrieben worden sind.

Ich mochte die Protagonistin Chrystal ganz gerne. Sie ist ein taffes Mädchen, dass sich auch nicht unterkriegen lässt wenn sie in einer ganz anderen Zeit landet.

Die Geschichte ist insgesamt spannend und magisch, hat in meinen Augen aber noch ein wenig Luft nach oben für den nächsten Teil. Gern bin ich dann wieder mit dabei und begleite Chrystal und ihre Freunde auf einem neuen Abenteuer.

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Magische Hexengeschichte

Rezensionen von DoraLupin:

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Nette Geschichte für Jüngere

K-Pop Academy 1: Tanz der Dämonen von Mina Finch

Für Hana geht ein Traum in Erfüllung: Sie bekommt einen heiß begehrten Platz an der K-Pop Academy, der angesagtesten Schule Seouls! Das Training ist hart, die Wettbewerbe sind gnadenlos. Doch Hana ist bereit! Schließlich will sie als K-Pop Idol die Bühne im Sturm erobern. Aber zwischen strahlendem Scheinwerferlicht und glitzernden Outfits lauern Schatten – dunkle, flüsternde Dämonen, die sich von den Ängsten der Schülerinnen und Schüler nähren.

Mit Hilfe ihrer neuen Freundinnen muss Hana all ihren Mut zusammennehmen, um ihre eigenen Unsicherheiten zu überwinden und die Schule zu retten.

Das Hörbuch ist schön aufgemacht für junge Hörer, da gibt es beispielsweise einen Titelsong und auch sonst immer wieder passende Geräusche, die die Geschichte auflockern und unterstützen.

Die Charaktere sind ganz gut ausgearbeitet, besonders gut gefallen hat mir, dass man auch mal mit jemandem zusammen arbeiten muss, denn man vielleicht nicht so gerne mag um erfolgreich zu sein.

Das Hörbuch ist ein schöner Mix aus Musik, Tanz und Magie. Für ältere könnte es schon etwas langweilig sein, aber für junge Hörer ist es eine gelungene Geschichte, die sich schnell "weg hören" lässt.

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Nette Geschichte für Jüngere

Rezensionen von Vobabooks:

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Atmosphärisch und historisch

Graceless Heart von Isabel Ibañez

„Graceless Heart“ ist eine historische Romantasy Geschichte von Isabel Ibañez, übersetzt von Maria Zettner. Um ihren Bruder zu retten gewinnt Ravenna im Jahre 1478 einen Bildhauereiwettbewerb - und muss für die unsterbliche Familie Luni und insbesondere Saturnino arbeiten.
Das war eine atmosphärische historische Geschichte, die ich wirklich gerne gelesen habe.

Ich mochte das italienische Setting in Florenz, das wirklich lebendig mit historischen Punkten verknüpft ist. Zudem gibt es eine spannende Nachtflammen-Magie und so manches Geheimnis. Ravenna ist eine toughe und sympathische Hauptfigur, während Saturnino über lange Zeiten geheimnisvoll und dunkel erscheint. Zudem gibt es auch eine berührende Lovestory. Angenehm und flüssig zu lesen. Die Geheimnisse des Nils Dilogie der Autorin hat mich im Vergleich jedoch noch etwas mehr begeistert, da ich noch mehr mit der Hauptfigur mitfühlen konnte.

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Atmosphärisch und historisch

Rezensionen von DoraLupin:

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Mitreißend und dramatisch

Jetzt beginnt das Leben,1 Audio-CD, 1 MP3 von Alex Schulman

Nach einem gewalttätigen Vorfall in der Schule wird Vidar vom Lehrdienst suspendiert. Zu Hause findet er in einem alten, vergessenen Pappkarton zufällig die Telefonnummer des alten Sommerhauses der Familie. Als er die Nummer wählt, meldet sich sein Vater, der vor langer Zeit verstorben ist. Vidar hat den 17.

Juni 1986 angerufen, einen Tag aus seiner Kindheit, an dem etwas Entscheidendes passiert ist. Nur was? Immer wieder wählt Vidar diese Nummer, immer wieder landet er beim 17. Juni – es ist, als ob sich eine Falltür in die Vergangenheit öffnet. Währenddessen spitzt sich seine Lage in der Gegenwart dramatisch zu …

Bei diesem Hörbuch fand ich den Klappentext schon sehr interessant und ganauso war das Hörbuch auch- in jeder Weise gelungen und mitreißend! Der Schreibstil ist leicht verständlich aber man muss sich schon auf auf die Geschichte konzentrieren und darauf einlassen. Dies ist mir jedoch nicht schwer gefallen. Man ist ganz dicht an den Charakteren dran, und fragt sich die ganze Zeit was wohl an diesem bedeutenden Tag passiert sein mag. Der junge Vidar als Kind ist so liebenswürdig und man würde ihn einfach gerne in den Arm nehmen.

Aber auch in der Gegenwart passiert einiges und man rätselt was bei diesem Schulvorfall den Ausschlag gegeben hat...

Die ganze Zeit ist eine hohe Spannung gegeben und deshalb wollte ich in jeder freien Minute auch weiterhören und erfahren was denn nun vorgefallen ist. Die Geschichte ist psycholgisch dicht und meisterhaft erzählt, wirklich sehr zu empfehlen!

Auch der Autor hat seine Sache ausgezeichnet gemacht und super vorgelesen. Ich hatte immer Lust das Hörbuch anzumachen. Große Empfehlung von mir.

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Mitreißend und dramatisch

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Spannung pur- ich bin begeistert!

Der Prätorianer von Tobias Bukkehave

In einer kalten Novembernacht wird in Kopenhagen eine grausam zugerichtete Leiche gefunden. Kriminalkommissarin Sara Levin und ihrem Partner Janus West bietet sich ein besonders skurriles Bild: Der Körper des jungen Mannes ist mit Eiskristallen bedeckt und auf jedem Augenlid liegt eine antike Goldmünze.

Der Tatort selbst wirkt wie ein Mausoleum, dicke Kerzen erhellen die Szenerie, die sorgsam mit altertümlichen Gegenständen dekoriert wurde.

Schnell stellt sich heraus, dass der Täter eine Vorliebe für die römische Antike zu haben scheint. Um die Ermittlungen voranzutreiben, muss Sara tief in die düstere Vergangenheit ihrer Familie eintauchen und sich schließlich ihren dunkelsten Dämonen stellen ...

Eigentlich hatte ich gar nicht so viel von dieser Geschichte erwartet, aber ich wurde wirklich komplett positiv überrascht und bin förmlich durch das Hörbuch geflogen, da ich in jeder freien Minute weiter hören musste!

Der Schreibstil ist einfach und verständlich, daher hatte ich keine Probleme in dieser Geschichte mitzukommen.

Die Charaktere sind ein wenig unkonventionell aber sympathisch, vorallem Janus habe ich schnell ins Herz geschlossen, Sara konnte ich nicht immer in jeder Hinsicht nachvollziehen, aber sie hat auch keine ganz einfache Lebensgeschichte.

Vorallem hat mir aber gefallen, dass sich hier ein sehr spannender Krimi mit Historik verbindet. Man hat einiges über die Prätorianer im alten Rom gelernt und ich fand das super spannend und toll! Solche Krimis darf es gerne öfter geben, die historische Fakten mit Spannung verbinden und deshalb freue ich mich schon auf weitere Teile der Reihe!

Der Sprecher hat sehr gut vorgelesen. Lebendig und sehr mitreißend wollte ich das Hörbuch am liebsten an einem Stück hören. Ich kann es nur empfehlen!

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Spannung pur- ich bin begeistert!

Rezensionen von DoraLupin:

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Wieder ein gelungenes Buch von Markus Heitz

Die Villa von Markus Heitz

Doreen und Marina Markert sind Mutter und pubertierende Tochter, die sich bislang eher glücklos durchs Leben schlagen. Doch dann ziehen sie bei einer Zwangsversteigerung endlich einmal das ganz große Los: Zum Schnäppchenpreis kommen sie in den Besitz einer alten Villa im Leipziger Stadtteil Gohlis.

Dort scheint sich das Leben der beiden erst einmal in jeder Hinsicht zum Guten zu wenden: Plötzlich laufen die Geschäfte der Mutter, die Teenager-Tochter startet mit ihrer Musik als YouTube-Star durch. Beide finden die Aufmerksamkeit und Zuneigung, die sie suchen. Aber alles hat seinen Preis: Als Doreen schließlich erkennt, auf welchen Pakt sie und ihre Tochter sich unbewusst eingelassen haben, könnte es bereits zu spät sein.

Ich habe bereits einige Bücher der Autors gelesen, die im Horror-Fantasybereich angesiedelt sind. Deshalb wollte ich auch unbedingt das neueste Werk lesen und wurde nicht enttäuscht! Gleich zu Anfang konnte er mich in den Bann ziehen mit seiner Geschichte und ich wurde bis zum Schluss sehr gut unterhalten!

Der Schreibstil ist wie immer sehr mitreißend und meist spannend. Immer wieder gibt es die ein- oder andere kleine Länge, aber damit konnte ich persönlich gut leben, denn der Schreibstil ist manchmal etwas ausschweifend.

Der Horror beginnt nicht mit einem großen Knall, sondern ist schleichend. Zunächst ist da nur eine Ahnung das mit diesem Haus etwas nicht stimmt und dieses ungute Gefühl nimmt immer weiter zu bis es dann in einem richtigen Horror gipfelt. Mir hat das sehr gut gefallen und ich bin froh, dass ich das neue Buch des Autors wieder gelesen habe. Ich kann es Horror-Fans empfehlen, gerade die unterschwellige Spannung mögen.

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Wieder ein gelungenes Buch von Markus Heitz