Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Reiseweise:
Reise um die Welt
Wir jagen Schatten (Wir finden Mörder-Serie 2) von Richard Osman
Die drei Ermittler:innen von Wir Finden Mörder - Ex-Polizist Steve, seine Schwiegertochter (und Bodyguard) Amy und die Bestsellerautorin Rosie - haben endlich einen Fall für ihre neu gegründete Detektei. Sie sollen einen Mörder finden, der den Bodyguard eines Drogendealers umgebracht hat.
Der auf dem Drohbrief genannte Name ist allerdings ganz bestimmt nicht der Mörder. Daraus entspinnt sich wie schon im ersten Band eine rasante Reise um die Welt, bei der die drei ermitteln, mit großem Showdown im beschaulichen New Forest.
Die Charaktere sind liebenswert und die Dialoge meist ganz lustig, aber es sind auch recht viele Kalauer dabei. Auch, dass alles im Privatjet erledigt werden kann und Geld keine Rolle spielt, macht es für die Story natürlich sehr einfach, überall auf der Welt zu ermitteln - aber nicht unbedingt glaubwürdiger. Geärgert hat mich das schlechte KI-Cover. Rosie wird im Buch als Brunette beschrieben (auf dem Cover: weißhaarig) und Steve trägt überall Lederjacke (auf dem Cover: Shirt und kurze Hosen). Das ist einfach vermeidbar.
Rezensionen von Lori:
Auf nach Kentucky!
Bourbon and Lies von Victoria Wilder
Der Titel des Buches und das Cover zogen mich ja magisch an. Dazu kommt noch die Buchbeschreibung.
Das verspricht ja geradezu aufregende Unterhaltung.
Also auf nach Kentucky, direkt in das Örtchen Fiasco (der Name ist irgendwie Programm) zur Familie Foxx.
Hier warten interessante Figuren, ein paar Cowboy-Vibes und natürlich eine Liebesgeschichte auf die Leser.
Die Mischung aus düsteren Geheimnissen, dem Handlungsort und der Geschichte um Grant Foxx machen dieses Buch zu einem absoluten Lesevergnügen.
Ex-Cops Grant, verschlossen und griesgrämig, mit seinem rauhen Charme, seiner düsteren Familiengeschichte und seiner Vergangenheit, ist der perfekte Charakter für diese Geschichte.
Der Schreibstil zieht einen direkt ins Geschehen, nimmt einen mit, fesselt ungemein. Hier merkt man, das die Autorin gut recherchiert hat, alles wirkt sehr real und authentisch.
Ein spannender Roman mit Kleinstadtfeeling, auf dessen Fortsetzungen ich mich schon sehr freue!
Rezensionen von Streiflicht:
Düster und spannend
Deine Zeit wird kommen von Carl-Johan Vallgren
Auf dieses Buch war ich nach der Kurzbeschreibung und Leseprobe extrem gespannt. Auch das Cover hat mir gut gefallen und passt bestens zum düsteren Inhalt. Es macht neugierig, auch wenn ich absolut keine Coverkäuferin bin.
Ich liebe skandinavische Krimis und Thriller und bisher kannte ich den Autor Carl-Johan Vallgren noch nicht.
Umso neugieriger war ich dann natürlich. Und ja, er versteht sein Handwerk bestens und schreibt sehr spannend und düster. Nordic Noir!!
Ich konnte herrlich mit den Hauptfiguren mitermittlen und mitfiebern. Der Fall ist sehr persönlich und bringt die beiden Ermittler an ihre Grenzen, möglicherweise auch weit darüber hinaus. Mir hat das Buch extrem gut gefallen und ich würde mich freuen, noch mehr von diesem Schriftsteller und seine interessanten Protagonisten lesen zu können. Gerne mehr davon!
Rezensionen von beavielleser :
Ein tolles Buch
Eine Liebe bis an das Ende der Welt von Heather Rose
Jacques-Louis war ein angesehener Apotheker, aber einige Schicksalsschläge haben sein Leben verändert. Warum er eines Tages eine Frau umbringt, bleibt unklar. Er wird auf die Norfolkinsel deportiert, um dort seine Strafe abzusitzen. Dort haben die Engländer eine Strafkollonie eingerichtet, in der schreckliche Zustände herrschen.
Zurück lässt er seine Tochter Caroline. Nach der Verhaftung ihres Vaters nimmt sie den Mädchennamen ihrer Mutter an und wandert nach Van Diemens Land aus. Durch die geschickten Unternehmungen ihrer Tante hat Caroline genug Geld zur Verfügung, um dort sorgenfrei zu leben. Sie baut sich ein unabhängiges Leben auf und gibt nur wenig von sich Preis.
Der historische Hintergrund über die Strafkollonie der Engländer war gut recherchiert. Nicht immer einfach zu lesen, aber aufschlussreich und interessant.
Ein kraftvoller Roman mit einer spannende Geschichte, flüssig geschrieben. Auf keiner Seite ist Langeweile aufgekommen. Die Charaktere sind glaubwürdig und sympathisch. Besonders Caroline mit ihrer intelligenten und liebevollen Art habe ich sehr gemocht.
Von mir eine klare Leseempfehlung!
Rezensionen von carola1475:
3,5 Sterne für einen atmosphärischen Thriller um Familiengeheimnisse und Manipulation
Aprikosenkind von Judith Merchant
Nathalie lebt mit ihrem verständnisvollen und immer optimistischen Mann Gabriel und der kleinen Ruby zurückgezogen auf dem Land im Westerwald. Dreh- und Angelpunkt in Nathalies Leben ist die geliebte Tochter, Ruby ist ein besonderes Kind, klein und zierlich, ruhig und in ihrer Entwicklung offenbar verzögert, Kontakte zu anderen Kindern lehnt sie ab.
Nathalie ist selber zurückhaltend und war immer 'anders', aber durch das Drängen der Erzieherinnen im Kindergarten, die eine Förderung Rubys für notwendig halten, und die bevorstehende Einschulung wird Nathalie zunehmend verunsichert.
Erzählt wird überwiegend aus Nathalies Ich-Perspektive und auch aus Gabriels Sicht. Ungereimtheiten und Fragen, die ich mir stelle, werden durch Erinnerungen der Charaktere und durch Rückblenden zu verschiedenen Zeitebenen nach und nach aufgeklärt und beantwortet, während ein beklemmendes Gefühl von Ungläubigkeit und Bedrohung immer stärker wird.
Nathalie ist eine vielschichtige Protagonistin mit glaubhafter Figurenzeichnung, auch Rubys Darstellung finde ich überzeugend.
Judith Merchants Schreibstil ist angenehm zu lesen, intensiv, atmosphärisch und fesselnd. Unerwartete Wendungen haben mich überrascht. Leider konnte ich Nathalies Entwicklung und ihr Handeln im späteren Verlauf nicht wirklich nachvollziehen und das Ende der Geschichte kam dann zu schnell, da hätte ich mir mehr gewünscht.
Mir gefallen Cover und Farbschnitt, beides ist gut gelungen, passt zum Buch und bietet auch eine haptische Erfahrung. Ich vergebe 3,5 Sterne für 'Aprikosenkind'.
Rezensionen von April1985:
Ein lebendiges Haus, ein tödlicher Fluch und genau die richtige Portion Witchy Cozy
Die Hexen vom Honeysuckle House von Liz Parker
Meine Gedanken:
Die ersten Seiten gelesen – und ich hatte direkt dieses wohlig warme Gefühl. "Die Hexen vom Honeysuckle House" versprüht einen ganz besonderen Zauber. Und das, obwohl über allem ständig dieser Fluch schwebt: Alle 13 Jahre fordert er ein Todesopfer. Immer am 13.
Oktober. Immer an Florence’ Geburtstag. Genau diese Mischung aus cozy, witchy Atmosphäre und düsterer Bedrohung habe ich geliebt.
Honeysuckle House lebt:
Mein vielleicht größtes Highlight ist Honeysuckle House selbst. Denn es ist eine eigene Protagonistin. Das Haus beobacht und reagiert auf seine Besucher. Manchmal treibt es mit seinen Bewohnern und Gästen auch einfach ein bisschen Schabernack.
Genau diese kleinen Momente geben Honeysuckle House so unglaublich viel Persönlichkeit. Ich liebe Geschichten, in denen Gebäude mehr sind als bloße Kulisse sind. Und dieses Haus hat für mich ganz eindeutig eine eigene Seele. Es lebt.
Cozy, witchy und wunderbar detailverliebt:
Und dann wäre da natürlich die Magie. Ich liebe, wie cozy sich Hexerei in diesem Buch anfühlt. Kerzenziehen, Zaubersprüche, Steine, Turmaline, Quarze und Tarotkarten – nichts davon wirkt aufgesetzt oder wie bloße Dekoration. Die Magie gehört ganz selbstverständlich zum Alltag der Figuren und fühlt sich warm, bodenständig und heimelig an. Practical Magic.
Dazu kommt ein zauberhafter Buchladen, der für mich ebenfalls diesen ganz besonderen Wohlfühlcharakter hat. Bücher, Magie, Kerzenlicht und das Gefühl, dass sich in jeder Ecke etwas Verzaubertes verbergen könnte. .
Das Mysterium um die Todesfälle:
Was das Buch für mich aber wirklich zum Pageturner gemacht hat, ist das Mysterium um die Todesfälle. Alle 13 Jahre. Immer an Florence’ Geburtstag. Und jedes Mal bleibt die Frage: Was steckt wirklich dahinter? Warum wiederholt sich alles? Was ist damals passiert? Und lässt sich dieser Kreislauf überhaupt durchbrechen?
Gerade diese Fragen haben dafür gesorgt, dass ich immer weiterlesen wollte. Die Geschichte lebt für mich ganz stark von diesem Kontrast: Auf der einen Seite möchte ich mich in Honeysuckle House einkuscheln und mich von all der Magie verzaubern lassen, auf der anderen Seite wartet da ein jahrzehntealter Fluch. Cozy? Ja. Aber eben auch ziemlich mörderisch.
Zurück in die Vergangenheit:
Besonders spannend fand ich die Zeitsprünge. Wir bleiben nicht nur in der Gegenwart, sondern reisen auch in die 1960er- und 1990er-Jahre zurück. Dadurch lernen wir frühere Generationen kennen und erfahren Stück für Stück, was sich damals abgespielt hat. Und manches davon ist wirklich heftig.
Wir erleben die Auswirkungen mancher Handlungen und sehen, was innerhalb der Familie passiert ist. Nach und nach entsteht aus einzelnen Ereignissen ein deutlich größeres Bild. Ich liebe Geschichten, in denen Geheimnisse über mehrere Generationen hinweg miteinander verbunden sind.
Mehr als nur Schwestern und ein Familienfluch:
Womit ich allerdings überhaupt nicht gerechnet hatte, waren die traumatischen Ereignisse, die im Laufe der Geschichte immer mehr Raum einnehmen. Denn "Die Hexen vom Honeysuckle House" erzählt letztlich von so viel mehr als nur von Schwestern, Magie und einem Fluch.
Es geht um Familie, um Probleme innerhalb einer Familie, um Verletzungen, die nicht einfach verschwinden, um Erwartungen, Geheimnisse und Dinge, über die viel zu lange geschwiegen wurde. Gerade durch die verschiedenen Zeitebenen wird deutlich, wie sehr frühere Generationen das Leben der nächsten prägen können.
Auch Queerness spielt eine Rolle, ebenso wie traumatische Erfahrungen in der Kindheit. Damit hatte ich bei dieser cozy wirkenden Geschichte nicht unbedingt gerechnet.
Tarotkarten als Kapitel:
Auch der Aufbau des Buches hat perfekt zu dieser Geschichte gepasst. Jedes Kapitel ist einer Tarotkarte gewidmet – und ich liebe solche kleinen Details.
Es passt nicht nur optisch perfekt zur witchy Atmosphäre, sondern verstärkt auch dieses Gefühl, dass Schicksal, Deutung und Vorahnung ständig über allem schweben. Was bedeutet die Karte? Was kündigt sie an? Ist sie eine Warnung, ein Hinweis oder versteht man ihre Bedeutung vielleicht erst später? Für mich macht genau so etwas ein Buch noch atmosphärischer.
Stars-Hollow-Vibes mit Haunted-House-Twist:
Vom Gefühl her hatte ich beim Lesen immer wieder richtige Stars-Hollow-Vibes. Eine kleine Stadt, eigenwillige Bewohner, viel Gemeinschaft und ein Ort, der sofort einen ganz eigenen Charakter bekommt. Nur dass über dieser Version von Stars Hollow eben zusätzlich ein jahrzehntealter Todesfluch liegt.
Ich mochte diese Mischung unglaublich gerne. Denn "Die Hexen vom Honeysuckle House" ist für mich weder reine Cozy Fantasy noch klassischer Horror. Es nimmt von beidem etwas. Gemütlichkeit und Bedrohung existieren hier gleichzeitig. Es ist cozy, witchy und gruselig genug, dass man immer wieder daran erinnert wird: Hier stimmt etwas ganz und gar nicht.
Was bleibt?
Ein lebendiges Haus. Ein magischer Buchladen. Kerzen, Kristalle, Tarotkarten und Zaubersprüche. Frauen mehrerer Generationen. Dunkle Familiengeheimnisse. Traumatische Erfahrungen. Queerness. Ein Fluch, der alle 13 Jahre ein Todesopfer fordert. Und ein Geburtstag, der immer näher rückt.
"Die Hexen vom Honeysuckle House" hat für mich genau diese Mischung, die ich bei Witchy Reads liebe: cozy genug zum Einkuscheln, düster genug zum Miträtseln und mysteriös genug, dass man immer noch ein Kapitel weiterlesen möchte. Gleichzeitig steckt unter der warmen, magischen Oberfläche deutlich mehr, als ich anfangs erwartet hatte.
Es geht nicht nur darum, einen Fluch zu brechen. Es geht um Familie, darum, was Familien einander antun können, darum, was verschwiegen wird und wie lange alte Verletzungen nachwirken können.
Vor allem Honeysuckle House selbst hat es mir angetan. Dieses Haus hat Charakter, Humor, Geheimnisse – und eine Seele. Zusammen mit dem Murder Mystery rund um die Todesfälle entsteht daraus eine Geschichte mit richtig großer Sogwirkung.
Cozy, witchy, geheimnisvoll – und überraschend emotional und düster.
???????????????????? / 5
Fünf Eulen für Tarotkarten, dunkle Familiengeheimnisse und ein Haus, in das ich trotz Fluch vermutlich sofort einziehen würde. ????️????????
Rezensionen von April1985 :
Ein lebendiges Haus, ein tödlicher Fluch und genau die richtige Portion Witchy Cozy
Die Hexen vom Honeysuckle House von Liz Parker
Meine Gedanken:
Die ersten Seiten gelesen – und ich hatte direkt dieses wohlig warme Gefühl. "Die Hexen vom Honeysuckle House" versprüht einen ganz besonderen Zauber. Und das, obwohl über allem ständig dieser Fluch schwebt: Alle 13 Jahre fordert er ein Todesopfer. Immer am 13.
Oktober. Immer an Florence’ Geburtstag. Genau diese Mischung aus cozy, witchy Atmosphäre und düsterer Bedrohung habe ich geliebt.
Honeysuckle House lebt:
Mein vielleicht größtes Highlight ist Honeysuckle House selbst. Denn es ist eine eigene Protagonistin. Das Haus beobacht und reagiert auf seine Besucher. Manchmal treibt es mit seinen Bewohnern und Gästen auch einfach ein bisschen Schabernack.
Genau diese kleinen Momente geben Honeysuckle House so unglaublich viel Persönlichkeit. Ich liebe Geschichten, in denen Gebäude mehr sind als bloße Kulisse sind. Und dieses Haus hat für mich ganz eindeutig eine eigene Seele. Es lebt.
Cozy, witchy und wunderbar detailverliebt:
Und dann wäre da natürlich die Magie. Ich liebe, wie cozy sich Hexerei in diesem Buch anfühlt. Kerzenziehen, Zaubersprüche, Steine, Turmaline, Quarze und Tarotkarten – nichts davon wirkt aufgesetzt oder wie bloße Dekoration. Die Magie gehört ganz selbstverständlich zum Alltag der Figuren und fühlt sich warm, bodenständig und heimelig an. Practical Magic.
Dazu kommt ein zauberhafter Buchladen, der für mich ebenfalls diesen ganz besonderen Wohlfühlcharakter hat. Bücher, Magie, Kerzenlicht und das Gefühl, dass sich in jeder Ecke etwas Verzaubertes verbergen könnte. .
Das Mysterium um die Todesfälle:
Was das Buch für mich aber wirklich zum Pageturner gemacht hat, ist das Mysterium um die Todesfälle. Alle 13 Jahre. Immer an Florence’ Geburtstag. Und jedes Mal bleibt die Frage: Was steckt wirklich dahinter? Warum wiederholt sich alles? Was ist damals passiert? Und lässt sich dieser Kreislauf überhaupt durchbrechen?
Gerade diese Fragen haben dafür gesorgt, dass ich immer weiterlesen wollte. Die Geschichte lebt für mich ganz stark von diesem Kontrast: Auf der einen Seite möchte ich mich in Honeysuckle House einkuscheln und mich von all der Magie verzaubern lassen, auf der anderen Seite wartet da ein jahrzehntealter Fluch. Cozy? Ja. Aber eben auch ziemlich mörderisch.
Zurück in die Vergangenheit:
Besonders spannend fand ich die Zeitsprünge. Wir bleiben nicht nur in der Gegenwart, sondern reisen auch in die 1960er- und 1990er-Jahre zurück. Dadurch lernen wir frühere Generationen kennen und erfahren Stück für Stück, was sich damals abgespielt hat. Und manches davon ist wirklich heftig.
Wir erleben die Auswirkungen mancher Handlungen und sehen, was innerhalb der Familie passiert ist. Nach und nach entsteht aus einzelnen Ereignissen ein deutlich größeres Bild. Ich liebe Geschichten, in denen Geheimnisse über mehrere Generationen hinweg miteinander verbunden sind.
Mehr als nur Schwestern und ein Familienfluch:
Womit ich allerdings überhaupt nicht gerechnet hatte, waren die traumatischen Ereignisse, die im Laufe der Geschichte immer mehr Raum einnehmen. Denn "Die Hexen vom Honeysuckle House" erzählt letztlich von so viel mehr als nur von Schwestern, Magie und einem Fluch.
Es geht um Familie, um Probleme innerhalb einer Familie, um Verletzungen, die nicht einfach verschwinden, um Erwartungen, Geheimnisse und Dinge, über die viel zu lange geschwiegen wurde. Gerade durch die verschiedenen Zeitebenen wird deutlich, wie sehr frühere Generationen das Leben der nächsten prägen können.
Auch Queerness spielt eine Rolle, ebenso wie traumatische Erfahrungen in der Kindheit. Damit hatte ich bei dieser cozy wirkenden Geschichte nicht unbedingt gerechnet.
Tarotkarten als Kapitel:
Auch der Aufbau des Buches hat perfekt zu dieser Geschichte gepasst. Jedes Kapitel ist einer Tarotkarte gewidmet – und ich liebe solche kleinen Details.
Es passt nicht nur optisch perfekt zur witchy Atmosphäre, sondern verstärkt auch dieses Gefühl, dass Schicksal, Deutung und Vorahnung ständig über allem schweben. Was bedeutet die Karte? Was kündigt sie an? Ist sie eine Warnung, ein Hinweis oder versteht man ihre Bedeutung vielleicht erst später? Für mich macht genau so etwas ein Buch noch atmosphärischer.
Stars-Hollow-Vibes mit Haunted-House-Twist:
Vom Gefühl her hatte ich beim Lesen immer wieder richtige Stars-Hollow-Vibes. Eine kleine Stadt, eigenwillige Bewohner, viel Gemeinschaft und ein Ort, der sofort einen ganz eigenen Charakter bekommt. Nur dass über dieser Version von Stars Hollow eben zusätzlich ein jahrzehntealter Todesfluch liegt.
Ich mochte diese Mischung unglaublich gerne. Denn "Die Hexen vom Honeysuckle House" ist für mich weder reine Cozy Fantasy noch klassischer Horror. Es nimmt von beidem etwas. Gemütlichkeit und Bedrohung existieren hier gleichzeitig. Es ist cozy, witchy und gruselig genug, dass man immer wieder daran erinnert wird: Hier stimmt etwas ganz und gar nicht.
Was bleibt?
Ein lebendiges Haus. Ein magischer Buchladen. Kerzen, Kristalle, Tarotkarten und Zaubersprüche. Frauen mehrerer Generationen. Dunkle Familiengeheimnisse. Traumatische Erfahrungen. Queerness. Ein Fluch, der alle 13 Jahre ein Todesopfer fordert. Und ein Geburtstag, der immer näher rückt.
"Die Hexen vom Honeysuckle House" hat für mich genau diese Mischung, die ich bei Witchy Reads liebe: cozy genug zum Einkuscheln, düster genug zum Miträtseln und mysteriös genug, dass man immer noch ein Kapitel weiterlesen möchte. Gleichzeitig steckt unter der warmen, magischen Oberfläche deutlich mehr, als ich anfangs erwartet hatte.
Es geht nicht nur darum, einen Fluch zu brechen. Es geht um Familie, darum, was Familien einander antun können, darum, was verschwiegen wird und wie lange alte Verletzungen nachwirken können.
Vor allem Honeysuckle House selbst hat es mir angetan. Dieses Haus hat Charakter, Humor, Geheimnisse – und eine Seele. Zusammen mit dem Murder Mystery rund um die Todesfälle entsteht daraus eine Geschichte mit richtig großer Sogwirkung.
Cozy, witchy, geheimnisvoll – und überraschend emotional und düster.
???????????????????? / 5
Fünf Eulen für Tarotkarten, dunkle Familiengeheimnisse und ein Haus, in das ich trotz Fluch vermutlich sofort einziehen würde. ????️????????
Rezensionen von tinten_fischchen:
Eine Kuh will mehr
Ella, die schlaue Kuh von Marc-Uwe Kling; Astrid Henn
“Ella, die schlaue Kuh” erzählt von einer kleinen Kuh, die allen Widerständen zum Trotz ihren Weg geht. Auch wenn andere sich über ihre Träume lustig machen und sie deshalb auch fast schon mobben, lässt sie sich nicht unterkriegen. Eine der großen Stärken der Geschichte ist, dass Ella sich auch blöde Kommentare von anderen anhören muss.
Das spiegelt die Realität leider zu oft wider und bietet eine super Chance, mit Kindern solche Situation zu reflektieren und zu verarbeiten.
Zum Text von Marc-Uwe Kling muss ich nicht viel sagen: Als Autor hat er seinen eigenen Stil und Humor, den man ständig durchblitzen sieht. Es sind lustige Reime, witzige Namen, nicht immer reimt sich alles so schön, aber das macht es irgendwie auch aus.
Die Zeichnungen von Astrid Henn wirken ruhig und aufgeräumt. Das liegt auch an den warmen Erdtönen, in denen sie gehalten sind. Die Illustrationen passen gut zum Text, nehmen sich aber auch etwas zurück. Wobei der Stil mich nicht wirklich umgehauen hat. Jedoch wird Ellas Entwicklung von der kleinen bis zur großen Erklärkuh gut abgebildet.
Altersmäßig finde ich vier als untere Grenze etwas zu hoch gesteckt. Ich würde es aufgrund der Thematik eher für ältere Kinder sehen, die sich dann mehr mit Ella identifizieren können.
Fazit: Humorvolle Geschichte über Empowerment, die ganz die Handschrift von Marc-Uwe Kling trägt.
Rezensionen von Philiene :
Toller zweiter Teil
Niemals geht man so ganz von Andreas Izquierdo
Ich habe mich sehr gefreut, das es einen zweiten Band rund um den Trauerredner Mads Madsen gibt.
Ich mochte schon im ersten Teil die Mischung aus spannender Krimi und den eher ruhigeren Teilen rund um Mads und seinen Vater, wobei Mads sein Zusammenleben mit Fridtjof wohl eher n7cht als ruhig bezeichnen würde.
In dem Fall geht es um den Tod von Anna, sie hinterlässt eine neunjährige Tochter namens Tilly. Zusammen mit Mads versucht sie eine letzte Nachricht ihrer Mutter zu finden. Doch was steckt wirklich hinter Annas Tod? Bevor er sich versieht ist Mads mittendrin in den Ermittlungen.
Ich bin total begeistert davon wie der Autor es schafft seinen Ermittler in diesem spannenden Fall zu schicken und dabei gleichzeitig eine ganz neue Seite an sich zeigt. Das merkt man besonders in seinem Umgang mit Tilly.Die Geschichte ist so spannend, dabei voller Überraschungen und doch schlüssig. Es ist fast unmöglich das Buch zur Seite zu legen, da man unbedingt wissen will wie es aus geht.
Und dann gibt es immer wieder Momente zum durchatmen und mal kurz zu Schmunzeln, einfach perfekt gemischt.
Ich muss auch noch den Handlungsort erwähnen, der Norden ist meine Heimat und ich liebe es wenn Romane hier spielen und ich Orte wiedererkennen.
Ich hoffe das es noch mehr Fälle für Mads geben wird.
Rezensionen von DoraLupin:
Cosy Fantasy für den Herbst
Die Hexen vom Honeysuckle House von Liz Parker
Gerade jetzt im Herbst lese ich sehr gerne Bücher über Hexen, aber es darf ruhig cosy sein, sodass ich mich mit einer Kuscheldecke und einer heißen Tasse Tee richtig in den Sessel einkuscheln kann. Genau so ein Buch ist auch "Die Hexen vom Honeysuckle House". Der Klappentext hat mich etwas an "Zauberhafte Schwestern" erinnert und das Buch hat eine gewisse Ähnlichkeit, aber man sollte es nicht vergleichen.
Zwei Schwestern, ein verzauberter Buchladen und ein mörderisches Erbe . Im nebligen Burdock Creek hütet Evie Caldwell die Bienen von Honeysuckle House, während Florence der Magie misstraut. Doch ein dunkler Fluch verwebt ihre Schicksale: Alle dreizehn Jahre stirbt ein geliebter Mensch. Als Florences Geburtstag naht, erwacht das Haus auf gefährliche Weise. Zwischen Kürbisgewürz und uralten Tagebüchern suchen sie nach der Wahrheit hinter ihrer Macht.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und leicht zu lesen und macht eine sehr gemütliche Stimmung. Actionreiche Spannung und gruselige Hexen kann man hier lange suchen, stattdessen erhält man hier sehr viel Cosy Fantasy mit sympathischen Charakteren, viel Magie, herbstliches Flair und ein wenig dunkel Flüche und Spannung.
Auch die Aufmachung des Buches ist eine Erwähnung wert! Nicht nur das Cover ist ganz wunderbar gestaltet, auch der tolle Farbschnitt machen das Buch zu einem echten Hingucker, denn man sehr gut verschenken kann.
Fazit: Eine schöne, gemütliche Hexengeschichte die optimal in den Herbst passt mit einem Pumpkin Latte, einem Kakao oder einer Tasse Tee.









