Kunden em pfehlungen
Rezensionen von ReiShimura:
Zurück in St. Ives – schön, aber wenig herbstlich
Autumn Secrets von Sarah Fulmar
Autorin Sarah Fulmar nimmt uns noch einmal mit in das sehr beschauliche St. Ives. Nachdem wir im ersten Buch einen sehr heißen Sommer in Cornwall erleben durften, ist nun der Herbst eingekehrt. Der erste Band der Reihe konnte mich nicht vollständig überzeugen, hat mich aber dennoch so neugierig gemacht, dass ich die Fortsetzung lesen musste.
Ich kann zwar keine Lobeshymnen singen, aber bereut habe ich die Entscheidung auch nicht.
Optisch passen die Bücher wirklich hervorragend zusammen. Dies klingt zwar nach einer Kleinigkeit, ist mir persönlich bei Reihen aber sehr wichtig. Leider wird aber das optische Erscheinungsbild, sei es jetzt das Format der Bücher oder das Coverbild, bei Reihen im Laufe der Zeit immer wieder verändert.
Dieses Buch schließt mehr oder weniger nahtlos an den ersten Roman der Reihe, Summer Tides an. Dies habe ich schon vermutet und am Ende des ersten Buches hatte man auch bereits eine sehr gute Vorstellung, wer im zweiten Teil im Rampenlicht stehen wird.
Die Autorin ist sich in vielen Dingen treu geblieben. Der Schreibstil ist noch immer sehr locker und leicht und dennoch schafft sie es auch, etwas schwerere Themen einfließen zu lassen. In diesem Buch verbringt sie weniger Zeit mit der Vorstellung und Einführung von diversen Charakteren, da sie aus dem ersten Buch bereits bekannt sind. Vorkenntnisse sind zwar hilfreich, aber nicht zwingend notwendig. Die Bücher können daher auch relativ problemlos unabhängig voneinander gelesen werden.
Ich habe mich auf die Rückkehr nach St. Ives sehr gefreut, denn das Städtchen und seine Bewohner sind mir ans Herz gewachsen. Besonders gefreut habe ich mich auf eine zauberhafte Herbststimmung und viele Beschreibungen der Landschaft und der Umgebung. Leider hat die Autorin in dem Punkt ein wenig geschwächelt. Obwohl der Autumn Hike ein wichtiger Bestandteil der Handlung ist, kam bei mir keine wirkliche Herbststimmung auf.
Die Liebesgeschichte zwischen Pen und Nathan war glaubwürdig und an vielen Stellen auch wirklich zauberhaft, wenn auch sehr anstrengend und kompliziert. Dies gehört aber irgendwie zu einem Liebesroman dazu. Penelope war für mich ein spannender Charakter, ihre Selbstzweifel konnte ich gut nachvollziehen. Dennoch war ich hin und wieder von ihrer Naivität genervt.
Auch dieses Buch kommt nicht ohne die mittlerweile in vielen Liebesromanen üblichen Spicy-Szenen aus. Für mich persönlich waren sie wieder einmal überflüssig. Der Autorin muss man aber zugutehalten, dass sie diese Szenen wirklich auf ein Minimum eingeschränkt hat.
Trotz fehlender Herbststimmung war dies eine sehr angenehme Leseerfahrung und das Wiedersehen mit den Bewohner:innen von St. Ives hat mir gut gefallen. Es ist kein herausragendes Buch in seinem Genre, aber für Fans der Reihe durchaus empfehlenswert.
Rezensionen von ReiShimura:
Zurück in St. Ives – schön, aber wenig herbstlich
Autumn Secrets von Sarah Fulmar
Autorin Sarah Fulmar nimmt uns noch einmal mit in das sehr beschauliche St. Ives. Nachdem wir im ersten Buch einen sehr heißen Sommer in Cornwall erleben durften, ist nun der Herbst eingekehrt. Der erste Band der Reihe konnte mich nicht vollständig überzeugen, hat mich aber dennoch so neugierig gemacht, dass ich die Fortsetzung lesen musste.
Ich kann zwar keine Lobeshymnen singen, aber bereut habe ich die Entscheidung auch nicht.
Optisch passen die Bücher wirklich hervorragend zusammen. Dies klingt zwar nach einer Kleinigkeit, ist mir persönlich bei Reihen aber sehr wichtig. Leider wird aber das optische Erscheinungsbild, sei es jetzt das Format der Bücher oder das Coverbild, bei Reihen im Laufe der Zeit immer wieder verändert.
Dieses Buch schließt mehr oder weniger nahtlos an den ersten Roman der Reihe, Summer Tides an. Dies habe ich schon vermutet und am Ende des ersten Buches hatte man auch bereits eine sehr gute Vorstellung, wer im zweiten Teil im Rampenlicht stehen wird.
Die Autorin ist sich in vielen Dingen treu geblieben. Der Schreibstil ist noch immer sehr locker und leicht und dennoch schafft sie es auch, etwas schwerere Themen einfließen zu lassen. In diesem Buch verbringt sie weniger Zeit mit der Vorstellung und Einführung von diversen Charakteren, da sie aus dem ersten Buch bereits bekannt sind. Vorkenntnisse sind zwar hilfreich, aber nicht zwingend notwendig. Die Bücher können daher auch relativ problemlos unabhängig voneinander gelesen werden.
Ich habe mich auf die Rückkehr nach St. Ives sehr gefreut, denn das Städtchen und seine Bewohner sind mir ans Herz gewachsen. Besonders gefreut habe ich mich auf eine zauberhafte Herbststimmung und viele Beschreibungen der Landschaft und der Umgebung. Leider hat die Autorin in dem Punkt ein wenig geschwächelt. Obwohl der Autumn Hike ein wichtiger Bestandteil der Handlung ist, kam bei mir keine wirkliche Herbststimmung auf.
Die Liebesgeschichte zwischen Pen und Nathan war glaubwürdig und an vielen Stellen auch wirklich zauberhaft, wenn auch sehr anstrengend und kompliziert. Dies gehört aber irgendwie zu einem Liebesroman dazu. Penelope war für mich ein spannender Charakter, ihre Selbstzweifel konnte ich gut nachvollziehen. Dennoch war ich hin und wieder von ihrer Naivität genervt.
Auch dieses Buch kommt nicht ohne die mittlerweile in vielen Liebesromanen üblichen Spicy-Szenen aus. Für mich persönlich waren sie wieder einmal überflüssig. Der Autorin muss man aber zugutehalten, dass sie diese Szenen wirklich auf ein Minimum eingeschränkt hat.
Trotz fehlender Herbststimmung war dies eine sehr angenehme Leseerfahrung und das Wiedersehen mit den Bewohner:innen von St. Ives hat mir gut gefallen. Es ist kein herausragendes Buch in seinem Genre, aber für Fans der Reihe durchaus empfehlenswert.
Rezensionen von mel:
Fantastic Friends 1: Tausche Mathe gegen Drache von Sabrina J. Kirschner
Lautes gepolter und seltsame Spuren in dem Laden, über dem Matteo mir seiner Familie lebt und als dann auch noch Drake auftaucht sein Brieffreund ist das Geheimnis gelüftet, da sich Drake als Drache entpuppt und sich in unsere Welt verirrt hat und Matteo ihm nun helfen soll, wieder ins seine Welt zu kommen und diese zu retten vor bösen Mächten.
Unterstützt durch Zeichnungen mancher Szenen, ist es insgesamt ein interessantes Kinderbuch, mit tollen magischen Aspekten und wie Matteo probiert Drake zu helfen in seiner heiklen Situation. Natürlich kommt es immer wieder zu Situation, wo Matteo die Identität von Drake geheim halten muss, da er sich natürlich nicht in der Welt der Menschen aus kennt und so einige Probleme bereitet.
Der Schreibstil ist altersentsprechend verfasst und flüssig geschrieben, sodass die Leser gleich in die Geschichte abtauchen können.
Rezensionen von verhei:
Es gibt so viel zu entdecken
Mein erstes Sachen suchen Wimmelbuch: Meine Welt von Maria Höck
Was funktioniert als Thema bei den kleinsten am besten? Etwas das mit der eigenen Lebensrealität also dem Alltag zu tun hat und genau dies wird hier auch transportiert.
Die im Buch abgebildeten Szenen kennen die Kinder aus dem Alltag: Das Fertigmachen in der Früh, den Kindergarten, Einkaufen, Spielplatz, Schlafen gehen.
Der grundsätzliche Aufbau: Eine Doppelseite pro Situation. In der linken Spalte ist ein einleitender, kurzer Text, der mit einer Suchaufgabe endet. Und weitere Gegenstände sollen gesucht werden.
Die Bilder sind dabei durchwegs detailliert und bunt, aber altersgerecht, also nicht zu überladen gestaltet. Die abgebildeten Figuren sind auch verschieden wie in der Realität und auch Inklusion wird betrieben.
Das Buch ist auch durchwegs stabil gebaut und in angenehmer Größe – gut für diese Altersklasse.
Ich finde das Buch ideal, da es für die Kinder immer etwas zu entdecken gibt. Es erfordert Konzentration, ohne zu sehr zu fordern. Liefert Erfolgsergebnisse durch das Finden der Dinge. Außerdem hilft es beim Spracherwerb.
Rezensionen von Daggy:
Schwerkraft, leicht verständlich erklärt mit schönen Illustrationen
Nase & Weis - Wieso falle ich eigentlich immer nach unten? von Michael Engler
Weis, der Eisbär und Nase, die kleine Maus stellen sich auf dem Cover vor, sie sind die zwei Freunde, „Die es wissen wollen!“
Und mit Wissen geht es gleich los, nach dem Öffnen des Buches gibt es gleich kleine Zettel über die Pole und ihre Entdecker. Der Eisbär sitzt neben einem riesigen Schlitten, auf dem alle Fragen notiert sind, die der Bär so hat.
Sein Blick geht zu einer verlassenen Polarstation und dort sehen wir ihn auf der nächsten Seite in einem gemütlichen Sessel sitzend. In der Hand hält er die kleine Maus, die von oben herabfiel. Und dann taucht die Frage auf, die in diesem Buch beantwortet wird. So lernen wir Issac Newton und seine Erfahrung mit dem Apfelbaum kennen. Bald sitzen die beiden über vielen Büchern und sie lernen, wie ein Experiment aufgebaut ist. So gehen sie wieder nach draußen und machen den erste Versuch. Wird der Eisbär auch nach unten fallen?
Durch die wissenschaftliche Arbeit, die die beiden Tiere hier leisten, erfahren wir spielerisch und doch sehr gut erklärt, wie die Schwerkraft funktioniert. Besonders die Vergleiche, wie: Fliehkraft habe wir schon auf dem Kettenkarussell gespürt, mit den entsprechenden Bildern, machen das Begreifen einfach.
Die Texte der Geschichte und die Sachtexte sind sehr verständlich geschrieben und die Illustrationen sind auch für beide Teile sehr gelungen. Ein wundervolles Sach-Bilderbuch für Kinder, die es wissen wollen.
Rezensionen von Daggy:
Weihnachtliche Gefahren für Silberfische
Siggi Silberfisch von Julia Regett
An einem Tannenzweig hängend winkt uns Siggi, der Silberfisch, vom Cover aus zu. Zunächst sehen wir einen Grundriss der Wohnung in der Siggi lebt.
Weihnachten ist der totale Horror für Silberfische und anderem Ungeziefer, das in unseren Wohnungen unterwegs ist. Aber diesmal nehmen wir die Sichtweise des Silberfisches ein und da gibt es viele schreckliche Vergleiche, wie Weihnachten sich für diese Tiere anfühlt.
„Lebenslanges Spielplatzverbot“ oder „Monster unter dem Bett“ sind da nur zwei Bespiele. Denn zu so einem Festtag muss alles sauber werden und schon taucht das Riesenmonster, der Staubsauger, auf. Neben Siggi sorgen sich auch der Weberknecht Ruprecht und Carmen-Berta, die Maus. Siggi schnappt sich sein Megafon und warnt alle, aber wohin sollen sie sich retten? Einige Verstecke werden getestet und für nicht geeignet befunden, bis endlich der Weihnachtsbaum zum Retter wird.
Manchmal in der Nacht sehe ich in meinem Bad einen Silberfisch weghuschen. Da diese Tiere mich nicht wirklich stören, habe ich bisher auch nichts gegen sie unternommen. So leben wir in friedlicher Koexistenz. In diesem Bilderbuch wird aber sehr heftig die Panik der Tiere geschildert, die unserem besonders ordentlichen Hausputz zu Weihnachten zum Opfer fallen. Auf den Illustrationen wird nicht nur ihre Panik, sondern auch das ganz drum und dran genau geschildert. Besonders gut hat mir der Zusammenhalt der unterschiedlichsten Ungeziefer gefallen. Ein witziger Perspektivwechsel, aber ich befürchte so problemlos wie mit einem Silberfisch kann ich nicht mit allen vorkommenden Tieren leben.
Rezensionen von verhei:
Geräusche aus dem Wald
Play+ Mein allererstes Soundbuch Tiere im Wald - ab 12 Monate von Maria Höck
Dieses Soundbuch richtet sich an die Kleinsten, beworben ab einem Jahr. Auf fünf Doppelseiten folgt man verschiedenen Tieren im Wald bzw. allgemein in der Natur -eine Szene am Bachrand, eine in der Nacht ,..
Jede Seite ist ähnlich aufgebaut – ein kurzer einleitender Text. Der Knopf, der die Tierstimmen wiedergibt und noch weitere Tiere in der linken Spalte, die man suchen soll.
(Zur Sicherheit auch noch mit Namen und Geschlecht versehen). All dies in einer farbenfrohen, aber dennoch nicht überladenen Szene.
Den Aufbau des Buches empfand ich als altersgerecht – stabile Kartonseiten, die auch etwas aushalten. Auch der Knopf für die Tonausgabe ist leicht zu bedienen. Man kann die Knopfbatterie auch leicht austauschen, sollte sie zu Ende gehen.
Ein Nachteil ist, dass die Lautstärke sich nicht einstellen lässt und der Ton doch etwas markanter ist. Es gibt allerdings auch einen merklichen Unterschied, wenn man das Buch auflegt, und die Tonspur ist nicht lange.
Etwas länger hätte das Buch durchwegs auch sein können, allerdings ist dies wohl auch der Altersklasse geschuldet.
Rezensionen von Daggy:
Humorvolle und spannend, tolle Superhelden!
Die uncoolsten Superhelden der Welt von Christina Wolff
Ich bin ja nicht so eine Superhelden-Kennerin. Aber dieses Buch habe ich trotzdem genossen. Paul bezeichnet sich selbst als Nerd und gleich auf den ersten Seite wird der Begriff erklärt. Dann startet das Buch an seinem 11. Geburtstag und zusammen mit seiner Freundin Maria macht er sich auf in den Schrebergarten zu Oma Klewer.
Die Oma kann nicht nur Kuchen mit Smarties backen, sie hat auch ein geheimes Labor im Keller, das die Kinder entdecken, als die Oma plötzlich verschwunden ist. Hier machen sie allerdings eine Entdeckung, die ihre Körper völlig verändert. Obwohl Paul der große Spiderman-Fan und Kenner ist, kann Charlotte Spinnweben schießen. Pauls Veränderung erinnert da eher an Batman. Zusammen mit Thabo, der sowas wie ein wandelndes Lexikon ist, bestehen die vier Kinder ein spannendes Abenteuer, in dem es nur so vor Superhelden und Bösewichten wimmelt.
Ich bin völlig fasziniert, wie die Autorin es schafft so viele Superhelden in dieses Buch zu bringen. Sie muss sehr natürlich sehr genau in der Materie auskennen, denn die Kinder, die dieses Buch lesen, werden genau wissen, wie das mit den Superhelden so läuft. Spannung und Humor, das ist die Mischung, die ich liebe und hier passt alles supergut. Kleine Illustrationen und Geräusche, wie KAWUMM!!! lockern die Seiten zusätzlich auf, so macht das Lesen richtig Spaß.
Rezensionen von Daggy:
Vier Jugendliche schreiben Texte, die berühren
Hört uns mal zu! von Andrea Behnke
AkkordWort ist ein Jugendtreff, in dem viel Musik gemacht wird. Nino bringt sein Akkordeon mit, Mitray spielt auf ihre Bağlama, einer langhalsigen Zupflaute. Cecile besucht eine Musikschule und spielt schon sehr gut auf ihrer Querflöte. Ergänzt wird die Gruppe durch Mateo, der hervorragend Texte schreibt und sie gerne als Rap vorträgt.
Diese unterschiedlichen Jugendlichen machen gemeinsam Musik mit Bennet, einem Lehrer, der nachmittags im AkkordWort arbeitet. Als die Leiterin den vieren den Vorschlag macht zur Ausstellungseröffnung einer NS-Gedenkstätte etwas beizutragen sind diese sofort begeistert. Zu Vorbereitung besuchen sie den Südbahnhof, denn von hier wurden die Menschen deportiert. Obwohl sie schon in der Schule von der Shoah gehört hatten, waren die Jugendlichen entsetzt von der Menge der getöteten Menschen. Nino hört hier auch von den Homosexuellen, die ebenfalls ins Konzentrationslager kamen. Alle Vier feilen immer wieder an Texten und bringen dabei ihre eigenen Gefühle ein. Doch dann steht an der Wand des AkkordWort „Schwulenheimat“ und die Besucher des Treffs müssen sich um die Zukunft des Ortes, den sie als ihr „Daheim“ empfinden, sorgen.
Das Buch hat 144 Seiten und einige bunte sehr gelungene Illustrationen. Die Geschichte wird sehr spannend erzählt, die Kapitel spielen abwechselnd im AkkordWort und bei den Jugendlichen. So erfahren wir einiges über die familiäre Situation der Jugendlichen. Aber auch die Vergangenheit, die hier mit dem Bahnhof einen Ort hat, ist Thema in der Geschichte. Die Auseinandersetzung mit Homosexualität, damals und heute. Der Kampf um den Erhalt des Treffs, Aussagen, die weh tun, und noch vieles mehr findet sich in diesem Buch.
Sehr gut gefielen mir die Passagen, in denen es um KI und ihre Auswirkungen geht und wie real die Situation beschreiben wird.
Für Schulen gibt es Begleitmaterial und ich finde, dass dieses Buch eine hervorragende Schullektüre ist.
Rezensionen von Daggy:
Liebewerte Maus erzählt wilde Geschichten
Ich bin die Mumpelmaus von Antje Vogel; Dorothée Kerstiens
Schon das Cover zeigt die zauberhaften Tiere, die die Mumpelmaus im Buch treffen wird. Am Morgen verabschiedet Mama-Maus ihr Kind mit einem dicken Kuss und der Feststellung „Du bist meine Munpelmaus!“
Die kleine Maus neigt dazu, wenn sie von einem Tier berichtet, die Geschichte sehr fantasievoll auszuschmücken.
So berichtet sie dem Fisch im Teich von einem Pinguin, der seinen Auszug zum Schwimmen auszieht und stattdessen eine rote Badehose mit weißen Punkten anzieht. Dem Frosch, der auf den Seerosenblättern herumspringt, berichtet sie von einem Weitspringe, der über jeden Fluss springen kann. Die Geschichte beendet die Mumpelmaus mit den Worten „Tusch, Applaus, aus die Maus. Ehrlich wahr. Genau so ist das.“
Aber gerade das ist zu bezweifeln, denn, so steht es im Anhang, ein Kanguru kann zehn Meter weit springen, aber Flüsse sind oft breiter. Von zehn Tieren, die in Australien wohnen erzählt die Mumpelmaus zum Teil sehr verrückte Geschichten. Ein Tüpfelkuskus, der mit einem Spinnennetz Fische fängt, ist wirklich eine tolle Idee. Oder der Nacktnasenwombatvater, der so stark ist, dass er sogar ein Auto tragen kann.
Nicht immer sind die Zuhörenden bereit sich die Geschichten der Mumpelmaus anzuhören, aber die kleine Maus bleibt beharrlich und erzählt immer weiter, bis es Abend wird.
Neben den fanatischen Geschichten mit dem kleinen wahren Kern gibt es zauberhafte Illustrationen. Alle Tiere tragen Kleidung, die liebevoll für sie entworfen wurden.
Ein Buch zum Träumen und nach dem Erwachen kann man noch etwas über die beschriebenen Tiere lernen.










